ࡱ> 463 bjbjcTcT;$>>+$$$$$8888p809;;;;;;hP;$;$$4Pbbb$$9b9bbи 8p%f0,d$Db;;b :Stichworte fr Gruwort Tagung Kraftquelle Brgerengagement Impulse fr Stadt und Quartier Herr Ref. V 21.6.2010 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe [Frau Prof. Wegner, Konrad Hummel, Thomas Rbke...] liebe Gste aus ganz Bayern und darber hinaus. Wir wissen seit einigen hundert Jahren, dass die Welt keine Scheibe ist, aber lassen Ihnen kurz die Welt kurz als Sechs-Eck vorstellen! In meinem Gruwort mchte ich Ihnen aus meiner Sicht die einzelnen Ecken dieses Sechs-Ecks kurz beschreiben, diese Ecken haben aber auch Kanten... Eck Die kommunale Sozialpolitik: In Nrnberg bemht um die drei As: Aufwachsen, Armut, Alter, mit speziellem Schwerpunkt mit dem Arbeitsprogramm gegen Kinderarmut Abhngigkeit von Bundes- und Landesregelungen: Deshalb besonderer Schwerpunkt auch auf die Ermglichung von Teilhabe! Abhngigkeit von Bundespolitik gerade auch in der Arbeitsmarktpolitik, wo es doch keine bessere Bedingung des Aufwachsens fr Kinder gibt, als Eltern in Arbeit! Eck in unserem Siebeneck Die Bildungspolitik: Noch strker von der zentralistischen Landespolitik abhngig, trotz groen kommunalen Schulwesens wie in Nrnberg, Wir alle wissen: Gelingende Bildungsbiografie der entscheidende Faktor schlechthin fr erfolgreiche Integration in Arbeit und Gesellschaft Eck Die Stadtentwicklungspolitik in Nrnberg wie anderswo aus meiner Sicht noch immer zu technisch angelegt, zu sehr auf bauliche Infrastruktur, zu wenig auf Sozial- und Bildungsinfrastruktur hin zielend. Eck Das Thema Integration muss uns allberall beschftigen in Nrnberg haben heute ber 50% der unter 6jhrigen Migrationshintergrund: Zu heterogen, um eine neue Mehrheitsgesellschaft zu konstituieren, aber die Kinder mit altem deutschen Hintergrund sind jedenfalls in der Minderheit. Migrationshintergrund ist dabei nicht per se eine Soziale Problemlage, aber die sozialen Problemlagen sind dort hufiger anzutreffen. Eck Die Stadtteilpolitik und die Stadtteilentwicklung muss uns beschftigen zwei sehr einfache Indikatoren aus Nrnberg: Die bertrittsquote auf weiterfhrende Schulen nach der 4. Klasse liegt in Nrnberg je nach Schulsprengel zwischen 15 und fast 90% Der Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund zwischen 2 und fast 90% Das bedeutet glasklar, dass wir in einzelnen Stadtteilen viel aktiver und konsequenter aktiv sein mssen, als in anderen, um ein gesamtstdtisches Gleichgewicht zu erhalten bzw. herzustellen. Eck Schlielich haben wir ein Feld, das uns durchaus Anlass zu Optimismus bietet: Die (primr kommunale) Engagementfrderung, das neue Politikfeld der Engagementpolitik, das wir dringend auf Stadtteilebene einsetzen mssen. Wenn wir uns nun diese sechs Ecken zusammendenken, wissen wir, was wir brauchen: Eine neue Art neuer kommunaler Governance: - Weg von den Versulungen der einzelnen Bereiche, in denen Kindergrten und Schulen, Jugendarbeit und kulturelle Bildung, Vereine und Politik nebeneinander stehende Bereiche sind, die nur gelegentlich und punktuell kooperieren - Weg von einem fiktiven Gerechtigkeitsbegriff, der alle Stadtteile gleich behandelt, obwohl die Problemlagen stark voneinander abweichen - Weg von einer Stadtentwicklungslogik, die primr in gebauten Strukturen denkt und arbeitet, - Weg von einer politischen Kultur, die Beteiligungsformen mehr rituell als substantiell betreibt. - Weg von einem Verstndnis von brgerschaftlichen Engagement, das die eine oder andere soziale Lcke stopft. Wir mssen - Hin zu Modellen struktureller Kooperation zwischen verschiedenster Trger (in Nrnberg versuchen wir das beispielsweise mit der Stadtteilkoordination in besonders belasteten Stadtteilen zu leisten, oder auch mit Seniorennetzwerken) - Hin zu einer gezielten Untersttzung von Projekten und Infrastrukturen in strukturschwachen Stadtteilen - Hin zu einer Stadtentwicklungslogik, die Bildung und Integration, gesamtgesellschaftliche Solidaritt, als wichtigsten Zielpunkt hat, - Hin zu innovativen Formen der Einbindung der Stakeholder in der Stadtgesellschaft allgemein und im Stadtteil im Besonderen, - Hin vor allem auch zur substantiellen Zusammenarbeit mit brgerschaftlich Engagierten in Projekten, in Vereinen, in Kirchen usw. im Sinne einer Gesamtlogik. Hierzu gehrt auch unser Modell des Lokalen Freiwilligenmanagements, das auch im Rahmen der Tagung vorgestellt wird, hierzu gehrt auch der Versuch der Mobilisierung von Brgergeld (von Stiftungen, von Unternehmen) fr Stadtteilpatenschaften. Die Themen dieser Tagung das knnen Sie meiner Darstellung der Welt als Sechseck entnehmen stehen im Mittelpunkt dessen was wir brauchen: Kooperierendes Denken und Handeln, dass die Themen der Stadtgesellschaft mglichst an der Wurzel erreicht. Ich wnsche Ihnen viele Anregungen am heutigen Tag, damit wir die Welt als Kugel denken knnen, nicht als Sechseck oder gar Scheibe damit wir so denken und handeln knnen, dass wir die vorhandenen Ressourcen, das vorhandene Engagement als Kraftquelle sehen knnen!      PAGE \* MERGEFORMAT 2 lv J V ` s x } "  wx3CD޼xxxxxg h6vhC#"CJOJQJ^JaJ h6vhqdNCJOJQJ^JaJ h6vhiCJOJQJ^JaJ h6vhTCJOJQJ^JaJ h6vhZCJOJQJ^JaJ h6vh CJOJQJ^JaJ h6vhnCJOJQJ^JaJ h6vhi=CJOJQJ^JaJ h6vhu!CJOJQJ^JaJ(`lvw  J ! 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