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Am
Mittwoch, den 9. Juni 2010 ruft die Beauftragte der Bundesregierung für
Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr.
Maria Böhmer, zum bundesweiten Aktionstag „Bildungspatenschaften
direkt“ auf. Patenschafts- und Mentoringprojekte, Patinnen, Paten und
Patenkinder sollen sich an diesem Tag der Öffentlichkeit präsentieren.
Die Aktivitäten sollen sich rund um das Thema „Erzählen“ drehen.
Weitere Informationen hier.
(21.4.2010)
Wie
erstellt man einen Finanzierungsplan? Wie betreibt man Fundraising? Wie
schreibe ich eine Presseinformation und wie finde ich Teilnehmer für
mein Projekt? Freiwillige Engagierte zwischen 18 und 27 Jahren mit
guten Projektideen können sich ab sofort wieder für das kostenlose
Qualifizierungsprogramm Civil Academy bewerben, das im September,
Oktober und Dezember 2010 stattfinden wird. Bewerbungsschluss ist
Sonntag, der 18. Juli 2010. Weitere Informationen unter www.civil-academy.de
(20.04.10)
Wer die Menschen mit seinen Angeboten und Aktivitäten, Anliegen und Themen erreichen will, muss eine aktive Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Gerade kleinere Vereine und Initiativen müssen diese mit wenig Aufwand so gestalten, dass sie den eigenen Zielgruppen und Möglichkeiten entspricht. Das Landesnetzwerk zeigt an drei Terminen zu verschiedenen Themenschwerpunkten auf, wie man mit einfachen Mitteln auf seine Arbeit aufmerksam machen kann. Die Termine, weitere Informationen und Anmeldung hier.
Mit
der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Bayerns, kurz: AGABY, hat
das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement nun – nach dem
Einstieg der Initiative Bürgerstiftungen – einen weiteren festen
Netzwerkpartner gewonnen. Vorangegangen war die Zusammenarbeit in dem
bayernweit laufenden Modellprojekt „gemeinsam engagiert“, die einmal
mehr die Notwendigkeit eines grundsätzlichen Austausches zwischen den
unterschiedlichen Formen und Einrichtungen des Engagements von
Migranten und denen der deutschen Mehrheitsgesellschaft ergeben hatte.
Informationen zur AGABY unter www.agaby.de (19.3.2010)
Vor
allem im strukturschwachen ländlichen Raum in Bayern soll über die
neuen Koordinierungsstellen für Bürgerschaftliches Engagement
flächendeckend eine effiziente Infrastruktur für Bürgerschaftliches
Engagement auf- und ausgebaut werden. Aufgaben der landkreisweit
tätigen Koordinierungszentren sind insbesondere, für Vernetzung,
Information, Beratung, lokale Öffentlichkeitsarbeit und die Entwicklung
von Projekten zu sorgen. Die Förderung erfolgt unter Mitfinanzierung
der Landkreise über einen Zeitraum von 3 Jahren mit einer jährlichen
Förderung von max. 12.000 Euro. Die ausgewählten 20 Landkreise und kreisfreien Städte hier. (19.3.2010)
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat erste Ergebnisse zum Dritten Freiwilligensurvey veröffentlicht. Der Freiwilligensurvey stellt umfassende und detaillierte Informationen zum freiwilligen, bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement der deutschen Wohnbevölkerung zur Verfügung. Die Erhebung bestätigt, dass jede/r Dritte über 14 Jahren in der Bundesrepublik freiwillig tätig ist. Dies entspricht 36 Prozent der Gesamtbevölkerung. Erstmals können mit der vorliegenden Untersuchung einzelne Trends und Entwicklungen über einen Zeitraum von 10 Jahren erfasst werden. Die Informationen zum 3. Freiwilligensurvey im Wortlaut (25.02.10)
Das EFI -Programm geht in Bayern in eine weitere Runde: Für
2010/2011 gibt es in Bayern 30 neue Anlaufstellen,
die eine Ausbildung zu seniorTrainerinnnen und -Trainern anbieten
Informationen finden sich auf unserer Homepage unter dem
Navigationspunkt "Modellprogramme". Zudem findet am 24. März 2010 in
der Volkshochschule Ingolstadt eine bayernweite Tagung der
seniorTrainerinnen und
-Trainer (Landesarbeitsgemeinschaft EFI Bayern e.V) "Mit
Senioren-Engagement Bayern gestalten" statt, die unter dem Motto "Den
Schatz der Lebenskompetenz heben – Erfahrungswissen der Älteren für den
Zusammenhalt der Generationen nutzen" steht. Nähere
Informationen und Anmeldung im Tagungsflyer. (8.2.10)
Wie erstellt man einen Finanzierungsplan? Wie betreibt man Fundraising? Wie schreibe ich eine Presseinformation und wie finde ich Teilnehmer für mein Projekt? Freiwillige Engagierte zwischen 18 und 27 Jahren mit guten Projektideen können sich ab sofort wieder für das kostenlose Qualifizierungsprogramm Civil Academy bewerben, das im Frühjahr und Sommer 2010 stattfinden wird. Weitere Informationen: www.civil-academy.de (26.01.10)
Am
Sonntag, den 24. Januar 2010 findet im Münchner Gasteig zum dritten Mal
die Münchner Freiwilligen Messe statt. Von 10.00-17.00 Uhr können sich
Interessierte über die Möglichkeiten eines freiwilligen Engagements
informieren sowie unverbindlich eine Vielzahl von Einrichtungen und
Initiativen kennen lernen. Die Messe wird vom Verbund zur Förderung von
Bürgerschaftlichem Engagement (FöBE) und der Stadt München in
Kooperation mit dem Gasteig veranstaltet. Der Eintritt ist frei.
Informationen siehe Flyer.
(7.1.2009)
In
welchem Rahmen können Schülerinnen und Schüler lernen sich zu
engagieren? Welche Organisationen unterstützen Lehrerinnen und Lehrer
bei der Entwicklung und Durchführung von Engagementprojekten? Wie
können Kooperationen zwischen Schulen und sozialen Einrichtungen
gestaltet werden? Wie kann sich Schule zum Gemeinwesen öffnen? Mit
diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich die bundesweite Tagung
„Schule und Bürgerengagement“, die im Herbst 2008 an der Akademie für
Lehrerfortbildung in Dillingen veranstaltet wurde. Die Dokumentation
versammelt Vorträge zum Thema von Birger Hartnuß (Staatskanzlei
Rheinland-Pfalz), Prof. Thomas Olk (Halle) und Prof. Sibylle Rahm
(Bamberg) sowie die Unterlagen zu über 30 Projekten und Initiativen,
die sich auf der Veranstaltung präsentierten. Sie steht zum Download hier bereit oder
kann per Mail bestellt werden unter leitzmann@iska-nuernberg.de
(7.1.2010)
Am 27.und 28. Januar 2010 veranstaltet die Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) in Berlin eine Tagung zum Bürgerschaftlichen Engagement vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Wie können Menschen durch ihr Engagement den gesellschaftlichen Wandel mitgestalten? Welche kreativen Ideen gibt es, dem demografischen Wandel zu begegnen und seine Folgen positiv auszugestalten? Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute und die interessierte Öffentlichkeit, weitere Informationen und Anmeldeformular hier. (7.1.2010)
Der
Deutsche Caritasverband hat in Zusammenarbeit mit den
Freiwilligen-Zentren ein Online-Beratungsportal eröffnet: Menschen, die
sich für ehrenamtliches und freiwilliges Engagement interessieren,
können dort unabhängig von den Öffnungszeiten von Freiwilligen-Zentren
oder vom eigenen Wohnort Informationen und Fakten zum Ehrenamt und zum
Freiwilligendienst im Inland wie auch Ausland abfragen. Zur Online-Beratung hier. (7.12.09)
Um
eine Neubestimmung der professionellen Rollen in sozialer Arbeit und
Pflege geht es auf einem Fachtag, der am 24. Februar 2010 von 9-17 Uhr
im Bruderhaus Diakonie in Reutlingen stattfindet. Veranstalter sind die
Diakonie und das Institut für angewandte
Sozialwissenschaften Baden-Württemberg.
Der Fachtag geht der Frage nach, welche Auswirkungen es auf soziale
Berufe hat, wenn zunehmend mit Freiwilligen zusammengearbeitet wird und
werden soll. Tagungsflyer und Anmeldung hier,
Anmeldeschluss ist der 3. Februar 2010. (4.12.2009)
Mit dem „Ehrenamtsnachweis Bayern“ sollen das Engagement und die Kompetenzen der Menschen dokumentiert werden, die sich oft über Jahre hinweg im sozialen Bereich engagiert haben. Er dient nicht nur der Anerkennung des Engagements, sondern soll auch einen beruflichen Nutzen haben z.B. für junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen oder für Frauen und Männer, die nach der Familienphase wieder in den Beruf einsteigen. Soziale Einrichtungen, Wohlfahrtsverbände, Organisationen, Kirchengemeinden und Kommunen können den Nachweis ausstellen. Weitere Informationen unter www.ehrenamtsnachweis.de.
Migrantenverbände, Wohlfahrtsverbände und Deutscher Kulturrat haben am 18. November 2009 in Berlin einen Runden Tisch „Lernorte interkultureller Bildung“ gestartet. Ziel der Arbeit ist die Erarbeitung von gemeinsamen Empfehlungen zur Weiterentwicklung der interkulturellen Arbeit in den Kindergärten, der Schule, der Erwachsenenbildung, der außerschulischen Bildung und in den Vereinen und Verbänden. Der Runde Tisch wird im Rahmen eines Projektes des Deutschen Kulturrates vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Die nächste Sitzung des Runden Tisches findet im Februar 2010 in Bonn statt. (2.12.2009)
Die
Koordinierungsstelle Kaufbeuren-aktiv wurde im November 2009 mit dem
best Practice Preis der Europäischen Union ausgezeichnet.
Ziel
von Kaufbeuren-aktiv ist es, das bürgerliche Engagement mit seinen
vielfältigen Querschnittsthemen zu stärken sowie das Ehrenamt zu
würdigen und zu fördern. Weitere Informationen unter
www.kaufbeuren-aktiv.de.
(2.12.2009)
Zum Start der "Freiwilligendienste aller Generationen" 2009, die in der Nachfolge des Bundesmodellprogramms "Generationsübergreifende Freiwilligendienste" stehen, veranstaltet die lagfa Bayern (Koordinierungsstelle Mobiles Kompetenzteam Bayern der Freiwilligendienste aller Generationen) in Zusammenarbeit mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement am 2. Dezember 2009 einen Fachtag in Ingolstadt. Die Veranstaltung vermittelt Informationen zu den „Freiwilligendiensten aller Generationen“ und bietet Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit Gesprächspartnern aus der Praxis. (16.11.2009)
Die Stadt
Wunsiedel, das von der Bundesregierung gegründete Bündnis für
Demokratie und Toleranz
sowie das Bayerische Bündnis für Toleranz laden am Mittwoch, den 18.
November 2009 zum 2. Vernetzungstreffen ein. Das im Jahr 2007
gegründete Wunsiedler Forum ist eine Plattform, auf der sich
betroffene, interessierte und präventiv agierende Städte austauschen,
informieren und bayernweit im Kampf gegen Rechtsextremismus mit
zivilgesellschaftlichen Kräften vernetzen. Die Initiative wird
unterstützt vom Bayerischen Gemeindetag, dem Landkreistag, dem
Städtetag sowie dem Verband der bayerischen Bezirke. Zum Herunterladen
hier: Tagesprogramm und Anmeldung. (2.11.09)
Der
neue Monitor Engagement widmet sich in seiner 1. Ausgabe auf 38 Seiten
dem Thema "Nationaler und internationaler Stand der
Engagementforschung". Der „Monitor Engagement“ soll künftig regelmäßig
und veröffentlicht werden und Einzelthemen intensiver behandeln. Die
aktuelle Broschüre kann auf den Seiten des Bundesfamilienministeriums
kostenfrei bestellt werden und steht auch hier zum Download zur Verfügung
(23.10.2009)
Anlässlich ihres ersten Jahrestages veranstaltet die Kontaktstelle EfBB (Europäische Förderung für Bürgerschaftliches Engagement für Europa) in Kooperation mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement BBE für ein Seminar für Vereine, Verbände und andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die europäische Kooperationsprojekte durchführen möchten. Das Seminar wird am 1.12. 2009 in Bonn und dann noch einmal am 15.1.2010 in Berlin angeboten. Anmeldung nur noch bis 30.10.2009 möglich, weitere Informationen im Veranstaltungsflyer. (23.10.2009)
Um die Kooperation von Bürgerschaftlichem Engagement und kommunaler Verwaltung zu verbessern, hat die bundesweite Initiative „für mich, für uns, für alle“ die Broschüre „Engagiert in der Kommune“ herausgegeben. Die Beiträge der 31-seitigen Publikation zeigen den Nutzen des Engagements vor Ort und zeigen verschiedene Möglichkeiten auf, wie Engagierte gemeinsam mit den kommunalen Verwaltungen Projekte oder Initiativen ins Leben rufen oder besser vorantreiben können. Die Broschüre steht hier zum Download bereit oder kann bestellt werden unter: Projektbüro „für mich, für uns, für alle“, Tel. 030 2887890–31, info@buerger-engagement.de. (16.10.2009).
In der öffentlichen Wahrnehmung machen männliche Jugendliche leider häufig Negativschlagzeilen: Sie gelten als laut, dominant, rücksichtslos. Unter dem Motto „Was geht? Jungs engagieren sich sozial!“ stellt das bundesweite Projekt „Neue Wege für Jungs“ auf der Internetseite www.respekt-jungs.de sozial engagierte Jungen und junge Männer vor, die viel zu wenig im Blick der Öffentlichkeit sind. (16.10.09)
Am 23. und 24.10.2009 veranstaltet die Ökologische Akademie Linden in der Burg Schwaneck in Pullach bei München eine Tagung, die einen Überblick gibt über den neuesten Stand der Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Mitveranstalter sind das Ökoprojekt-MobilSpiel e.V. aus München sowie das Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck. Informationen und Anmeldungen siehe Tagungsflyer. (6.10.2009)
Bayern
nimmt mit 28 Bürgerstiftungen den vierten Platz unter allen
Bundesländern ein. Vor Bayern liegen Nordrhein-Westfalen mit 71
Bürgerstiftungen, gefolgt von Baden-Württemberg (62) und Niedersachsen
(43). Das durchschnittliche Gründungskapital der bayerischen
Bürgerstiftungen liegt mit 160.000 Euro über dem Bundesdurchschnitt
(124.000 Euro). Zu diesen Ergebnissen kommt der „Länderspiegel
Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2009“, den die Aktive Bürgerschaft
auch dieses Jahr zum bundesweiten „Tag der Bürgerstiftungen“ am 1.
Oktober vorlegt. Informationen im Internet unter www.aktive-buergerschaft.de/laenderspiegel.
(25.09.09)
Das attraktive Weiterbildungsangebot „Kulturführerschein“ für Ehrenamtliche wurde in der Diakonie Düsseldorf entwickelt und in Bayern beim evangelischen Bildungswerk München weiterentwickelt. Es wird an 10 Standorten in Bayern durchgeführt. Dieses Jahr kann es sein 5jähriges Bestehen feiern. In Nürnberg, wo bereits 60 Menschen die Ausbildung absolviert haben, soll am 24.10.2009 das Jubiläum gemeinsam mit den Regionalpartnern aus Bayern begangen werden. Informationen zum Kulturführerschein im Internet unter www.kulturfuehrerschein-bayern.de. (25.09.09)
Im April 2010 startet das neue berufsbegleitende Weiterbildungsangebot „Professionelles Management von Ehrenamtlichen“ der Hochschul-Kooperation Ehrenamt (Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, Evangelische Fachhochschule Nürnberg, Katholischen Stiftungsfachhochschule München). Inhalte der 7 Module sind u.a. „Rechtliche und ökonomische Grundlagen“, „Ehrenamt und Organisationsentwicklung“, „Personalentwicklung“, „Öffentlichkeitsarbeit“ sowie „Qualitätsssicherung und Evaluation“. Weitere Informationen und Anmeldung siehe Flyer sowie www.hochschul-kooperationen-ehrenamt.de. (25.09.09)
Beim Wettbewerb "miteinander! Für die Zukunft!" suchen Bayern 2 und die Abendschau des Bayerischen Fernsehens die besten Initiativen für Kinder und Jugendliche in Bayern. Ab 29. September 2009 können sich Privatpersonen, Gruppen oder Vereine bewerben, die Kinder und Jugendliche fördern und unterstützen. Preise in Höhe von insgesamt 20.000 Euro stiftet die Sparda Bank. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen im Internet unter www.br-online.de/miteinander. Einsendeschluss: 19. Oktober 2009. (21.9.09)
Das
Programm Erfahrungswissen für Initiativen (EFI) fördert
Bürgerengagement im dritten Lebensalter: Bürgerinnen und Bürger werden
nach einer Schulungsphase dazu angeregt, neue Projekte zu initiieren
oder bestehende Einrichtungen zu beraten. Seit 2002 wurden in Bayern
350 Seniortrainer/innen und ausgebildet. Diese Entwicklung soll in den
Jahren 2010/2011 weiter in die Fläche getragen und verstetigt werden.
Bis zu 30 Anlaufstellen will das Bayerische Sozialministerium fördern.
Zum Download: Flyer und Bewerbungsbogen.
Bewerbungsschluss ist der 1. November 2009. (18.09.09)
Die
Akademie Management und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung
veranstaltet am 19. November 2009 in Bonn eine Fachtagung, auf der u.a.
untersucht werden soll, wie Ehrenamtliche unter den neuen
Rahmenbedingungen für ein Engagement in gesellschaftspolitischen
Organisationen, Vereinen, Verbänden, Aktionsgruppen, etc. gewonnen,
entsprechend ihrer Fähigkeiten und der zur Verfügung stehenden Zeit
eingesetzt, sowie professionell begleitet und beteiligt werden können.
Zum Download: Flyer
und Anmeldung.
(18.09.09)
Aus
Anlass des 20. Jahrestages des Falls der Mauer lädt der Arbeitskreis
Bürgerstiftungen nach Leipzig ein. Zur Festveranstaltung ab am
1.
Oktober, dem Tag der Bürgerstiftungen, verleiht der Bundesverband
Deutscher Stiftungen sein Gütesiegel. Im festlichen Rahmen wird das
bürgerschaftliche Engagement 1989–2009 gewürdigt und von prominenten
Zeitzeugen und Fachleuten diskutiert werden. Zum Download hier: Programm
und Anmeldung.
(14.9.09)
Mit
einem umfangreichen Programm beteiligt sich die Stadt Nürnberg vom
2.-11. Oktober 2009 an der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements.
Unter anderem lädt das Nürnberger Sozialreferat gemeinsam mit der
Stadtsparkasse Nürnberg am 5.10.09 unter dem Titel „Unbezahlbar“ zu
einem Empfang ein, zu dem als Gäste erwartet werden Dr. Ansgar Klein,
der Geschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement
(BBE) sowie Dr. Konrad Hummel, als früherer Sozialreferent der Stadt
Augsburg Vordenker zum Thema Bürgergesellschaft. Im Flyer „Bürgerwissen, Bürgerzeit,
Bürgergeld“ sind
Veranstaltungen, Informationen und Adressen zum Thema zusammengestellt.
(11.09.09)
„Großstadt
München: Ort konkreter gesellschaftlicher Integration. Kulturelle
Vielfalt durch Bürgerschaftliches Engagement gestalten" - Das ist der
Titel einer Fachtagung, die am 8. Oktober 2009 von 9.00 bis 15.30 Uhr
in München stattfindet mit Beiträgen von Dr. Konrad Hummel, Berlin,
Rolf Graser, Stuttgart und Erkenntnissen der Sinus-Migrationsstudie.
Sie wird veranstaltet vom Münchner Bildungswerk gemeinsam mit dem
Caritas f-net, dem Verbund zur Förderung des Bürgerschaftlichen
Engagements FÖBE und dem Sozialdienst katholischer Frauen. Flyer und
Anmeldeformular zum Download hier. (9.9.09)
Einen „Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland“ hat das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgelegt. Einen Schwerpunkt der Untersuchung bilden familiennahe Unterstützungsangebote. Die Broschüre kann per E-Mail bestellt werden unter publikationen@bundesregierung.de oder hier heruntergeladen werden. (1.9.09)
Mit
dem jährlich ausgeschriebenen PlusPunktKULTUR-Preis fördert die
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V. das
freiwillige, junge Engagement in der Kultur. Die Gewinner erhalten
jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Weitere Informationen
unter www.plus-punkt-kultur.de. Gruppen und Einzelpersonen ab sofort
über ein Online-Formular bewerben.
Die Bewerbungsfrist endet am 1. November 2009. (21.8.09)
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) hat erneut seinen Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz" gestartet. Zur Beteiligung aufgerufen sind alle Projekte, Initiativen und Vereine, die für die praktische Demokratie- und Toleranzförderung tätig sind. Bewerben können sich Einzelpersonen und Gruppen. Anmeldeschluss ist der 16. Oktober 2009. Weitere Informationen bei Kim Hartmann, Tel.: 030 / 236 34 08-0, E-Mail: buendnis@bfdt.de. (14.8.09)
Das Bundesjugendkuratorium hat eine Stellungnahme zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. Zentrale Aussage: Es besteht eine große Kluft zwischen der hohen Partizipationsbereitschaft von Kindern und Jugendlichen und den gesellschaftlich gegebenen Möglichkeiten der Beteiligung. Für das Erlernen demokratischer Fertigkeiten und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit müssen die Beteiligungsmöglichkeiten in den formellen Lernorten wie Kindertagesstätten und Schulen systematisch entwickelt werden. Dazu bedarf es einer Organisationsentwicklung, die Demokratielernen als zentrale Querschnittsaufgabe begreift. Der Text der Stellungnahme hier. (16.7.09)
Der Deutsche Caritasverband veranstaltet vom 30. September bis zum 1. Oktober 2009 in Bonn eine Impulstagung mit dem Titel “Familienpatenschaften als Modelle des bürgerschaftlichen Engagements“. Die Tagung, die sich an Multiplikatorinnen aus der sozialen Arbeit ebenso wie an Ehrenamtliche richtet, will u.a. fachliche Anregungen für die Konzeption und Organisation von Familienpatenschaften geben. Darüber hinaus zeigen sechs Praxisbeispiele die Vielfalt der Patenschaftsmodelle auf. Weitere Informationen im Tagungsflyer, Anmeldeschluss ist der 7. August. (16.7.09)
Im Januar 2009 fiel der Startschuss für den "Freiwilligendienst aller Generationen" als Fortsetzung des Modellprogramms "Generationsübergreifende Freiwilligendienste". U.a. fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit 46 Leuchtturmprojekte, die eine überregionale Vorbildfunktion für den Ausbau und die Vernetzung ehrenamtlicher Tätigkeiten übernehmen sollen. In Bayern wurden von den Leuchtturmprojekten die ersten Vereinbarungen mit Freiwilligen geschlossen. Akquise und Beratung von weiteren Trägern, Kommunen und Freiwilligen organisiert die lagfa Bayern mit einem Mobilen Kompetenzteam. Die Koordination der Qualifizierungsmaßnahmen übernimmt das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement. Weitere Informationen sind unter dem Navigationspunkt "Themenfelder" zu finden. (15.7.09)
Der
Bundesrat hat den Bundestag aufgefordert, im Jahressteuergesetz 2010
ehrenamtliche Betreuer entsprechend der so genannten
„Übungsleiterpauschale“ in Höhe von jährlich 2100 Euro von der
Einkommenssteuerpflicht zu befreien. Bislang waren ehrenamtliche
Betreuer schlechter gestellt als andere ehrenamtlich Tätige z.B. im
Sport. Mit der Erstreckung der Übungsleiterpauschale auf diesen Bereich
signalisiere der Gesetzgeber nicht nur, dass ihm das Ehrenamt wichtig
ist, sondern wirke auch steigenden Ausgaben für Berufsbetreuungen
entgegen. Der Beschluss im
Wortlaut hier. (15.7.09)
Unter
dem Motto „Engagement macht stark!“ organisiert das Bundesnetzwerk
Bürgerschaftliches Engagement in diesem Jahr vom 2. bis zum 11. Oktober
wieder eine bundesweite Aktionswoche. Sie soll sichtbar machen, wie
bürgerschaftliches Engagement jeden einzelnen bereichert und die
Gesellschaft insgesamt stärkt. Initiativen, Vereine, Verbände,
Stiftungen, staatliche Institutionen und Unternehmen sind aufgerufen,
in diesem Zeitraum mit verschiedenen Aktionen und Angeboten auf sich
und ihre Freiwilligenarbeit aufmerksam machen. Themenschwerpunkt 2009
ist das Engagement von Jung und Alt. Weitere Informationen unter www.engagement-macht-stark.de.
(13.7.09)
Die Bundesregierung will das freiwillige Engagement junger Migrantinnen und Migranten ausbauen. Anlässlich eines Besuches beim Jugendmigrationsdienst Berlin-Neukölln hat Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen am 1. Juli den Startschuss für das bundesweite Modellprojekt "Junge Migranten als Lotsen" gegeben. Das Projekt soll junge Migrantinnen und Migranten für zivilgesellschaftliches Engagement begeistern. Weitere Informationen hier. (13.7.09)
Am 4. Juli 2009 findet von 9.30 bis 16 Uhr im Münchner Gewerkschaftshaus eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema "Mehrsprachigkeit an Schulen" statt. Veranstalter sind der DGB Bayern, die GEW Bayern, der Ausländerbeirat der Stadt München sowie die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Bayerns (AGABY). Anmeldung und weitere Informationen im Veranstaltungsflyer. Der Anmeldschluss wurde verlängert. (26.6.09)
250
Bürger haben im Juni die neue Ehrenamtskarte des Landkreises Cham
erhalten. In den kommenden drei Jahren wird das Modellprojekt vom
Freistaat Bayern mit 25 000 Euro gefördert. Die Ehrenamtscard soll ein
Dankeschön sein, aber auch dazu dienen, Bürger für die Ausübung eines
Ehrenamts zu begeistern. Die Karte ermöglicht ihrem Besitzer zum
Beispiel die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Landkreis zum
halben Preis und vergünstigte Tickets für Museen oder kulturelle
Großveranstaltungen. Außerdem bieten bislang 500 Geschäftsleute – vom
Apotheker bis zum Diskothekenbesitzer – den Trägern der Ehrenamtskarte
Preisnachlässe an. (26.6.09)
„Beweger
gesucht – Engagement der Generation 50+“ ist in diesem Jahr
Motto
des Transatlantischen Ideenwettbewerbs Usable der Körber-Stiftung.
Gesucht werden Ideen, Projekte und Initiativen, bei denen Ältere ihr
Wissen, ihre Kraft und Kreativität für ein gesellschaftliches
Miteinander einbringen. Die Projekte sollten sich an der Philosophie
des amerikanischen Bürgersinns orientieren, vielleicht sogar ein
konkretes Vorbild aus den USA oder Kanada haben. Es werden
Preise
in Höhe von insgesamt 120.000 Euro vergeben. Bewerbungsschluss ist der
31. Oktober 2009. Ausführliche Informationen unter www.usable.de
(15.6.2009)
„Mit Senioren-Engagement Bayern gestalten“: Über 150 aktive Bürger, Seniorenbeiräte sowie Vertreter von Städten und Gemeinden aus ganz Bayern kommen am 16. Juni 2009 im Nürnberger Caritas-Pirckheimer-Haus zusammen, um neue seniorenpolitische Konzepte zu diskutieren. Eine Dokumentation wird in Kürze auf den Seiten des neu gegründeten Vereins EFI Bayern eingestellt: www.efi-bayern.de (9.6.09)
Am 14. und 15. Oktober 2009 findet im Nürnberger Messezentrum die Kommunale, Bayerns größte Fachmesse für Kommunalbedarf, statt. Angesichts der angespannten finanziellen Situation in den Kommunen sind neue, effiziente Lösungen und Konzepte gefragt. Die Kommunale versteht sich als Informations- und Dialogforum für Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte, aber auch Geschäftsstellenleiter sowie Mitarbeiter der Fachabteilungen in Städten und Gemeinden. Weitere Informationen unter www.kommunale.de (9.6.09)
Unter dem Motto „verantworten – gestalten – selbst bestimmen“ veranstalten die 11. ConSozial und der 78. Deutsche Fürsorgetag vom 10. bis 12. November 2009 einen gemeinsamen Fachkongress mit Fachmesse (11.-12. Nov.) im Messezentrum Nürnberg. Das Kongress-Programm und weitere Informationen unter www.consozial.de (9.6.09)
„Neue Verbindungen
schaffen“ ist
der Titel einer Tagung, die am 29. Juni 2009 in Berlin stattfindet
und auf der Corporate Citizenship aus der Sicht von Gemeinnützigen,
Mittlern und Verwaltung betrachtet werden soll: Welche
Zielvorstellungen gibt es hinsichtlich der Kooperation mit
Unternehmen? Die Tagung wird von UPJ (Unternehmen Partner der Jugend)
und der Bertelsmann Stiftung veranstaltet. Weitere Informationen und
Anmeldung hier. (14.5.2009)
„Demokratie leben und stärken“ ist das Leitthema des Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags, der mit insgesamt 26.000 Euro dotiert ist und in diesem Jahr zum 10. Mal am „Tag des Ehrenamtes“ (5. Dezember) verliehen wird. Gesucht werden ehrenamtliche Projekte, die Interesse und Freude an der Demokratie wecken oder die Demokratie verteidigen, zum Beispiel gegen Rassismus und rechtsextreme Tendenzen. Bewerbungen sind bis zum 31. Juli 2009 möglich: Bayerischer Landtag, Maximilianeum, 81627 München, Stichwort „Bürgerkulturpreis.“ Der Ausschreibungstext und die Bewerbungsunterlagen sind auf der Homepage des Bayerischen Landtags abrufbar. Weitere Informationen unter Tel. 089 4126-2731. (30.4.09)
Am Samstag, den 25. April 2009, findet in Nürnberg im Haus der Pädagogik eine Tagung zum Thema Demokratie in der Schule statt. Prof. Dr. Wolfgang Edelstein, ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, hält den Eröffnungsvortrag, danach werden verschiedene Aspekte der Thematik aus bundesdeutscher und bayerischer Perspektive erörtert und gute Praxisbeispiele vorgestellt. Veranstalter sind das Pädagogische Institut (PI), die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe e.V.), die akademie caritas-pirckheimer-haus, die Petra Kelly Stiftung sowie das Schulmuseum Nürnberg. Flyer und Anmeldung hier. (3.4.09)
Wie kann bürgerschaftliches Engagement als wichtige Säule des Gemeinwesens ausgebaut werden? Auf dem Kongress, der am 18. und 19. Mai 2009 in Berlin stattfindet, werden alle für die kommunale Engagementpolitik relevanten Felder behandelt: Kommunale Bildungslandschaften, Integration, Engagement im Alter, Engagement im sozialen Bereich, Stadt- und Dorfentwicklung, Sport u.a.m. Veranstalter sind das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und die kommunalen Spitzenverbände (Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städte- und Gemeindebund) sowie der Deutsche Verein. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.kongress-buergerfuerbuerger.de (27.3.09)
Als eines der ersten Bundesländer hat Baden-Württemberg in einem Modellprojekt bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen und Betrieben im Rahmen lokaler und regionaler Gesamtkonzepte untersucht und gefördert. Die Erfahrungen aus dem dreijährigen Modellprojekt werden in dem Handbuch „Unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement fördern“, das vom Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg und der Landesstiftung herausgegeben wurde, dargestellt. Es enthält zahlreiche Anregungen und Arbeitshilfen sowie Praxisbeispiele für vorbildhaftes „Unternehmensbürgertum“. Das Handbuch kann kostenlos bezogen werden vom Ministerium für Arbeit und Soziales, Broschürenstelle, Schellingstr. 15, 70174 Stuttgart. (27.3.09)
Eine Gruppe von BürgerInnen in Rosenheim will eine Bürgerstiftung gründen, die sich schwerpunktmäßig um den Bereich Kinder, Jugendliche und Familien kümmern soll. Dazu findet am 25. März 2009 um 19 Uhr eine Initiativversammlung im Ballhaus Rosenheim statt. Als Referent ist Professor Dr. Pfeiffer eingeladen, der seine neuesten Studien zum Zusammenhang von Gewaltmedien und gewalttätigem Verhalten von Kindern und Jugendlichen vorstellen wird. Alle BürgerInnen sind herzlich dazu eingeladen. Weitere Informationen unter www.sozialestadt-rosenheim.de, Anmeldung unter Tel.: 08031/36-2179, E-Mail: b.schaetzel@grws-rosenheim.de (24.3.09)
Wie
können sich Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereinen, Verbänden,
Banken, Kirchgemeinden und Kommunen für die Bürgerstiftung in ihrer
Nähe engagieren? Die Broschüre „Bürgerstiftung: Mitgemacht!“ der
Aktiven Bürgerschaft gibt auf 12 Seiten konkrete Tipps, wie sie die
Bürgerstiftung in ihrer Nähe unterstützen können – mit persönlichem
Engagement, als Spender, Stifter oder mit einer eigenen Stiftung. Der
Ratgeber kann hier kostenlos heruntergeladen
werden. Weitere Informationen unter www.aktive-buergerschaft.de
(13.3.09)
Das
gemeinsame ehrenamtliche Engagement von Bürgern aus Deutschland und
Frankreich will der Ideenwettbewerb „On y va – auf geht’s!“ der Robert
Bosch Stiftung fördern. Gesucht werden deutsche und französische
Initiativgruppen und gemeinnützige Organisationen, die sich
grenzüberschreitend mit ihrer Lebenswelt und Fragen der Zukunft
auseinandersetzen und gemeinsam ein Projekt durchführen. 15
Projektgruppen werden mit bis zu 5.000 Euro bei der Umsetzung ihres
Vorhabens unterstützt. Bewerbungsschluss ist der 18. Mai 2009.Weitere
Informationen unter www.bosch-stiftung.de/ideenwettbewerb. (13.3.09)
Die Sieger
beim bundesweiten Wettbewerb „Teilhabe und Integration von
Migrantinnen
und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“ der Stiftung
Bürger
für Bürger kommen aus Mülheim an der Ruhr, Kehl und Dessau. Einen
Anerkennungspreis erhielt die Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum
aus Waldsassen. Die Dokumentation zum Wettbewerb hier.
Der Integrationswettbewerb wird voraussichtlich im Mai erneut
ausgeschrieben. (10.3.09)
Unter dem Motto „Traditionen erneuern – Innovationen verankern“ veranstalten die Bayerische Akademie Ländlicher Raum und das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement mit Unterstützung von Sozial- und Umweltministerium am 23. April 2009 eine Tagung in Neumarkt. Nach Vorträgen u.a. von Alois Glück und Melanie Huml stellen am Nachmittag Bürger- und Gemeinschaftshäuser, Nachbarschaftshilfen, lokale Initiativen für nachhaltige Kommunen und freiwilliges Engagement ihre Engagementansätze aus der Praxis im ländlichen Raum vor. Nähere Informationen sind im Tagungsflyer (pdf-Datei, 597 KB) zu finden. (23.2.09)
Das Bamberger Mehrgenerationenhaus Mütterzentrum Känguruh hat den mit 5.000 Euro dotierten "Praktissima" Preis 2008 zum Thema „Wir leben Leben – Das soziale Unternehmen Mütterzentrum“ gewonnen. Der Mütterzentren Bundesverband verleiht diesen Stiftungspreis jährlich für hervorragende Arbeit von Mütterzentren. Weitere Informationen unter www.muetterzentren-bv.de. (16.2.09)
Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) meldet noch freie Plätze für seine Vernetzungskonferenz "Grenzen-Los! Freiwilliges Engagement in Deutschland, Österreich und der Schweiz", die vom 16.-17. Februar in Konstanz stattfindet. Sie soll Gelegenheit bieten, Entwicklungen im Bereich des freiwilligen Engagements systematisch länderübergreifend zu betrachten sowie zentrale und aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen zum freiwilligen Engagement auszutauschen. Weitere Informationen im Flyer, Anmeldeformular hier. (20.1.09)
Das Team der Münchner Kinder- und Jugendzeitung „Sprachrohr“ gehört zu den Siegern des bundesweiten Projektwettbewerbs „PlusPunkt Kultur“. Die insgesamt 30 Gewinner wurden von der Bundesvereinigung Kinder- und Jugendbildung mit einem Preisgeld von jeweils 1000 Euro ausgezeichnet. Der Wettbewerb zeigt einmal mehr das hohe Engagement junger Menschen im Bereich Kultur. Weitere Informationen unter www.plus-punkt-kultur.de. (19.1.2009)
Am 11. Februar 2009 findet das Symposium "Bürgerstiftungen: Gemeinsam Gutes tun" im Rathaus Passau (Kleiner Rathaussaal, 10 - 13 Uhr) statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich über die ersten Schritte auf dem Weg zur Gründung einer Bürgerstiftung und über die konkrete Projekt- und Vorstandsarbeit von Bürgerstiftungen zu informieren. Die nächsten Veranstaltungen zum Thema Bürgerstiftungen in Bayern finden am 2. April 2009 in Augsburg und im Juni 2009 in Nürnberg statt. Anmeldungen bitte an: Henrike.Schnell@stiftungen.org, Einladung hier. (14.1.09)
Der
Besinnungspfad „Wasser in den Welt-Religionen“ an der Umweltstation
Waldsassen (Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum) wurde Bayerischer
Landessieger beim bundesweiten Wettbewerb „Teilhabe und Integration von
Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“, der
von der Stiftung Bürger für Bürger
durchgeführt wurde. Eine Beschreibung des Besinnungspfads finden Sie hier.
Die jeweiligen Landessieger aus den Bundesländern wurden aus 179
Bewerbungen ausgewählt. Die daraus ermittelten Bundessieger sowie
weitere Preisträger werden am 10. März im Roten Rathaus in Berlin
bekannt gegeben und gekürt. Der Wettbewerb wird unterstützt von der
DFB-Stiftung Egidius Braun. (14.1.09)
Freiwillige
Engagierte zwischen 18 und 27 Jahren mit guten Projektideen können sich
wieder für die Frühjahrsrunde 2009 bei der Civil Academy bewerben. Wie
erstellt man einen Finanzierungsplan? Wie betreibt man Fundraising? Wie
schreibe ich eine Presseinformation und wie finde ich Teilnehmer für
mein Projekt? Das kostenlose Qualifizierungsprogramm Civil Academy
bietet Antworten, Praxis und Austausch mit Experten aus dem
gemeinnützigen Bereich und aus der Wirtschaft. Weitere Informationen hier und im Flyer der Civil Academy.
Bewerbungen sind bis zum 8. März 2009 möglich. (14.1.09)
Am Sonntag, den 1. Februar 2009 findet im Münchner Gasteig zum dritten Mal die Münchner Freiwilligen Messe statt. Von 11.00-18.00 Uhr können sich Interessierte über die Möglichkeiten eines freiwilligen Engagements informieren sowie unverbindlich eine Vielzahl von Einrichtungen und Initiativen kennen lernen. Die Messe wird vom Verbund zur Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement (FöBE) und der Stadt München in Kooperation mit dem Gasteig veranstaltet. Der Eintritt ist frei. (8.1.2009)
Unter
dem Titel „Engagementpolitik wirksam gestalten. Neue Impulse für die
Bürgergesellschaft - ein Jahr Initiative ZivilEngagement“ hat das
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine
Informationsbroschüre herausgegeben, in dem das Politikfeld Engagement
sowie aktuelle Entwicklungen und Projekte vorgestellt werden. Die
Broschüre kann kostenlos bezogen werden beim Publikationsversand der
Bundesregierung, Tel.: 018 05 / 77 80 90 oder per
E-Mail: publikationen@bundesregierung.de
(19.12.08)
Bei
den Einnahmen ehrenamtlicher Rettungskräfte wird auch künftig nicht
lebensfremd unterschieden zwischen Rettungseinsätzen und
Bereitschaftszeiten, so die Entscheidung der Steuerabteilungsleiter des
Bundes und der Länder. Finanzminister Fahrenschon: „Damit hat Bayern
das erreicht, was die gemeinnützigen Verbände gefordert haben: Eine
pauschale Steuerbefreiung ohne bürokratische Differenzierung nach
Bereitschafts- und Einsatzzeiten.“ (19.12.08)
Vor 10 Jahren haben sich bayerische Freiwilligen-Agenturen und -Zentren (FA/FZ) zu einem ersten fachlichen Austausch getroffen. Die damals gegründete Landesarbeitsgemeinschaft der FA/FZ in Bayern, lagfa bayern, zählt mittlerweile über 50 Mitglieder und hat sich die Unterstützung bestehender sowie die Gründung neuer Einrichtungen zur Aufgabe gemacht. Das Jubiläum wird mit einem Fachtag am Donnerstag, den 4. Dezember 2008 in Augsburg gefeiert. Weitere Informationen sind im Veranstaltungsflyer (pdf-Datei, 19 KB) zu finden. (27.11.2008)
Im Auftrag der AMB Generali Holding Deutschland hat die Berliner prognos AG eine neue Studie zum Bürgerschaftlichen Engagement in Deutschland erstellt. Für den „engagement atlas 09“ wurden mehr als 44.000 Menschen ab 16 Jahren in allen Kreisen und kreisfreien Städten Deutschlands befragt. Der Atlas will u.a. den volkswirtschaftlichen Nutzen des Bürgerschaftlichen Engagements und dessen gestaltende gesellschaftliche Kraft sichtbar machen sowie neue Trends und das Potenzial zusätzlicher Engagementbereitschaft aufzeigen. Detaillierte Informationen unter www.generali-zukunftsfonds.de. (25.11.2008)
Ein großer Erfolg für die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen NAKOS: Nachdem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ursprünglich mitgeteilt hatte, die Förderung der NAKOS ab 2009 nicht fortzuführen, hat nun das Parlament beschlossen, doch wieder Mittel zur Förderung der NAKOS bereit zu stellen. Dies ist nicht zuletzt das Ergebnis massiver Proteste zahlreicher Unterstützer der NAKOS. Ende kommender Woche soll der Haushalt im Parlament verabschiedet werden. (25.11.2008)
Mit einem großen Kongress vom 4. bis 6. Dezember 2008 in Nürnberg startet die Bertelsmann Stiftung das Projekt „Kinder.Stiften.Zukunft“: Das umfangreiche Programm bietet Fachvorträge ebenso wie die Arbeit zu Schwerpunktthemen in verschiedenen Methoden-Workshops. Der Kongress soll unter anderem Förderer und gemeinnützige Organisationen zusammen bringen, Akteure vernetzen sowie gute Initiativen in der Region identifizieren und fördern. Das Teilnehmer-Handbuch bietet bereits eine Vielzahl von Projektbeschreibungen. Weitere Informationen im Internet unter www.kinder-stiften-zukunft.de. (23.11.2008)
In der Koalitionsvereinbarung (pdf-Datei, 239 KB) für die 16. Wahlperiode des Bayerischen Landtags zwischen CSU und FDP wurde eine Ausweitung des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement beschlossen. In Zusammenarbeit mit den Kommunen und anderen Institutionen soll denjenigen Menschen Bürgerschaftliches Engagement ermöglicht werden, die sich nach dem Berufsleben aktiv in die Gesellschaft einbringen wollen. Neben einer weiteren Stärkung der Freiwilligenagenturen ist die Einführung einer Ehrenamtscard zur Anerkennung engagierter Bürger sowie der Auf- und Ausbau von Freiwilligendiensten für Menschen aller Generationen vorgesehen. (14.11.08)
Grundlagensammlung (pdf-Datei, 359 KB) zusammengefasst, in der sechs wichtige Netzwerke genauer betrachtet werden: CIVITAS, Gesunde Städte-Netzwerk, Aalborg Commitments, Unternehmen.V, Klima-Bündnis e.V., cittaslow. (12.11.08)
Der Innovationspreis der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) zeichnete in diesem Jahr Einrichtungen aus, die jugendliches Engagement fördern. Das Freiwilligen-Zentrum Augsburg gewann change in“, „Sich engagieren lernen“, „Tu was du kannst“ und „Jugendfreiwilligendienste“ einen der drei Hauptpreise. Ein zweiter Preis ging an die Freiwilligenagentur Jena, den dritten Hauptpreis erhielt das Centrum für bürgerschaftliches Engagement in Mülheim. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der bagfa-Fachtagung „Was Freiwilligenagenturen BEwirken …“. Der Innovationspreis wird von der Stiftung Apfelbaum und der Deutschen Bank AG unterstützt und finanziert. Informationen unter www.bagfa.de. (7.11.08)
Bundesweit
weist Bayern (nach Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und
Niedersachsen) unter den Bundesländern mit 27 Bürgerstiftungen die
viertgrößte Anzahl von Bürgerstiftungen auf und lag im Jahr 2007 bei
den Neugründungen an zweiter Stelle. So lautet ein Ergebnis des
„Länderspiegels Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2008“, den die
Aktive Bürgerschaft zum „Tag der Bürgerstiftungen“ am 1. Oktober
vorlegte. Das Stiftungskapital der Bürgerstiftungen hat sich innerhalb
von zwei Jahren fast verdoppelt: Ihr zivilgesellschaftliches
Eigenkapital beläuft sich derzeit auf über 110 Millionen Euro. Nähere
Informationen unter www.aktive-buergerschaft.de. (13.10.08)
Zum
1. Oktober 2008 ändern sich die Bedingungen zum Unfallschutz für
bürgerschaftlich Engagierte: Erneut wird der Personenkreis erweitert,
der sich freiwillig gesetzlich unfallversichern kann. Künftig gilt die
Versicherungsmöglichkeit auch für ehrenamtlich Engagierte, die im
Auftrag ihres Vereins aktiv sind, und für Personen, die ehrenamtlich
für
Parteien im Sinne des Parteiengesetzes tätig sind oder an
Ausbildungsveranstaltungen für diese Tätigkeit teilnehmen.
Informationen zum Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung VBG
unter Tel. 040 5146-1970 oder www.vbg.de/ehrenamt.
(15.9.08)
Das
bayerische Staatsministerium der Finanzen nahm das „Gesetz zur weiteren
Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“, das rückwirkend zum
1.1.2007 in Kraft getreten ist, zum Anlass, seinen Ratgeber
„Steuertipps für Vereine“ zu aktualisieren. Download (pdf-Datei, 370 KB) unter
www.verwaltung.bayern.de. (12.9.08)
Mit dem „BürgerStiftungsCheck“ bietet das Informationsportal „Aktive Bürgerschaft“ ein strategisches Managementinstrument, das einen Überblick über wichtige Erfolgsfaktoren für Bürgerstiftungen geben kann. Der Ratgeber hilft bei der Entwicklung konkreter Ziele und bei der Prioritätensetzung. Dies kann praxisnah durch 30 individuell anpassbare Zielvorgaben erreicht werden. Download unter www.aktive-buergerschaft.de (pdf-Datei, 448 KB ). (11.9.08)
Im
Rahmen der Ausstellung „Stifterland Bayern“ findet am 23. September
2008 ab 10.30 Uhr im Landrätesaal der Regierung von Oberfranken das
dritte Symposium der „Initiative Bürgerstiftungen“ statt. Interessierte
sind herzlich eingeladen. Nächste Termine: 27.11.2008 Regensburg,
12.2.2009 Passau, 23.4.2009 Augsburg. Weitere Informationen unter www.die-deutschen-buergerstiftungen.de.
(10.9.08)
Sport-
und Sozialverbände haben gemeinsam die neue Initiative "Vereint in
Bewegung" gestartet. Bei der Auftaktveranstaltung in Starnberg
betonte Bayerns
Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, "dass
Sport die Grundlage darstellt, Menschen zu vereinen und zu
integrieren."
Die Bündelung der Sport- und Sozialverbände sei zudem eine gute Basis,
um erfolgreich Gewaltprävention zu betreiben.
Zielsetzung ist
es, bestehende Projekte im Sport- und Sozialbereich für Integration
sowie für Gewalt- und Suchtprävention auf eine neue Art vor Ort zu
vernetzen. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Integration junger
Migranten.
Projektträger sind der
Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) mit der Bayerischen Sportjugend,
der Bayerische Fußball-Verband (BFV), der Deutsche Kinderschutzbund und
die Sportjugendstiftung der bayerischen Sparkassen. (8.9.2008)
In einer zweiten Auflage erstellte der Münchner Verein „Urbanes Wohnen e.V.“ im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen den „Wohnprojekt-Atlas – Bayerisches Netzwerk Wohnprojekte“. Über 100 Profile sind darin zu finden, in denen bereits realisierte Wohnprojekte beschrieben werden. Der Wohnprojekt-Atlas ist zur Beratung von Interessierten gedacht und lässt klar erkennen: Gemeinschaftsorientiertes und selbstorganisiertes Wohnen ist heute für alle Menschen machbar, die es wollen – unabhängig vom Einkommen oder Vermögen. Nähere Informationen und Download des Wohnatlas 2008 auf der laufend aktualisierten Website www.wohnprojektatlas-bayern.de. (7.8.08)
Mit
seinem Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ sammelt das
„Bündnis für Demokratie und Toleranz“ vorbildliche und nachahmenswerte
zivilgesellschaftliche Aktivitäten und zeichnet die besten Projekte mit
Preisen zwischen 2.000 € und 5.000 € aus. Gesucht werden Initiativen,
die beispielhafte Integrationsarbeit mit und für Migranten leisten und
Diskriminierung und Gewalt entgegenarbeiten. Der diesjährige
Schwerpunkt ist „Gewaltprävention“. Einsendeschluss für
Bewerbungen: 30. September 2008. Nähere Informationen unter www.buendnis-toleranz.de.
(24.7.08)
"In Anbetracht der demografischen Entwicklung und der sich wandelnden Familienstrukturen brauchen wir eine weitere Ausdifferenzierung von verschiedenen Wohn- und Pflegeformen. Nur so können wir den unterschiedlichen Bedürfnislagen unserer älteren Menschen in Bayern gerecht werden und Lebensqualität bis ins hohe Alter gewährleisten.“ Mit diesen Worten stellte Sozialministerin Christa Stewens ein neues Förderprogramm vor, das ab sofort mit einer Anschubfinanzierung von bis zu 40.000 € den Auf- und Ausbau neuer Wohnformen für Senioren unterstützt. Ambulante Wohnformen würden nicht nur älteren Menschen eine echte Alternative zum "Alleine-zuhause-Leben" und zu einem Umzug in eine vollstationäre Einrichtung bieten. Sie seien auch für pflegende und betreuende Angehörige, eine große Unterstützung. Nähere Informationen auf de Website des Sozialministeriums. (22.7.08)
Am 24. und 25. Oktober 2008 findet in Dillingen eine Tagung zum Thema „Schule und Bürgerengagement – Bildung gemeinsam gestalten“ statt. In welchem Rahmen können Schülerinnen und Schüler lernen sich zu engagieren? Wie können Kooperationen zwischen Schulen und sozialen Einrichtungen gestaltet werden? Welche Organisationen unterstützen Lehrerinnen und Lehrer bei der Entwicklung und Durchführung von Engagementprojekten? Wie kann sich Schule zum Gemeinwesen öffnen? Die Fachtagung gibt Gelegenheit, diese Fragen zu diskutieren und gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft, Politik und Praxis Antworten zu entwickeln. Tagungsflyer (pdf-Datei, 225 KB) zum Download. Anmeldungen bitte bis 9.10.2008. (8.7.08)
Das
Bayerische Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten eröffnete
am 20. Juni eine Internet-Plattform für Verantwortliche und Bürger der
Gemeinden im ländlichen Raum wie auch für freie Planer und Mitarbeiter
der Verwaltungen. Hinweise auf gelungene Beispiele, kreative Ideen
sowie erfolgreiche Aktivitäten sollen zu einer nachhaltigen Entwicklung
ländlicher Gemeinden beitragen. Dazu stellt die Informationsplattform www.sdl-inform.de
erfolgreiche Projekte der ländlichen Entwicklung vor, gibt
Veranstaltungshinweise auf das Angebot der drei Schulen für Dorf- und
Landentwicklung und bietet ein Diskussionsforum zum direkten
Informationsaustausch zu Problemen und Lösungen. (1.7.08)
Unter dem Motto „Jugend @ Engagement“ schreibt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa e.V.) zum fünften Mal den Innovationspreis der Freiwilligenagenturen aus. Bis zum 20. Juli 2008 können sich Agenturen mit Projekten und Handlungsansätzen aus dem Bereich Jugendengagement bewerben. Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wählen fünf herausragende Projekte aus, an die insgesamt 13.000 € vergeben werden. Weitere Informationen und Ausschreibungsunterlagen unter www.bagfa.de. (11.6.08)
Die vom Bundesfamilienministerium geförderte Veranstaltungsreihe der „Initiative Bürgerstiftungen“ in Bayern geht in die zweite Runde: Am 10. Juli 2008 findet ab 10 Uhr das Symposium „Bürgerstiftungen: Gemeinschaft stiften. Zukunft gestalten.“ im Senatssaal der Julius-Maximilians-Universität Würzburg statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich über die ersten Schritte auf dem Weg zur Gründung einer Bürgerstiftung und über die konkrete Projekt- und Vorstandsarbeit zu informieren. Folgeveranstaltungen sind in Augsburg, Bayreuth, Nürnberg, Passau und Regensburg geplant. Programm als pdf-Datei, 300 KB. (10.6.08)
In der Nachfolge zu den „Generationsübergreifenden Freiwilligendiensten“ startet das Programm „Freiwilligendienst aller Generationen“: Ab dem 1. Januar 2009 fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über eine Laufzeit von drei Jahren bundesweit insgesamt 30 Projekte mit jährlich jeweils 50.000 Euro. Gesucht sind Projekte, die im Hinblick auf Kreativität, Konzeption und Durchführung Vorbildfunktion übernehmen und zur Übertragung auf möglichst viele Standorte anregen können. Bewerben können sich Gemeinden, Städte und Landkreise mit Unterstützung geeigneter Träger bzw. entsprechende Träger mit Unterstützung der Kommunen. Gefördert werden Verwaltungs- und Materialkosten, Fortbildungsmaßnahmen etc., jedoch keine Personal- und Infrastrukturkosten. Die Auswahl der „Leuchtturmprojekte“ erfolgt in enger Abstimmung mit den jeweiligen Bundesländern. (10.6.08).
Was können Kommunen tun um Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Dieter Schöffmann in seinem Gastbeitrag auf der Homepage www.wegweiser-bürgergesellschaft.de, der viele hilfreiche Hinweise zum Thema bietet. (10.6.08)
Ministerpräsident
Günther Beckstein nahm am 4. Juni ein Bürgergutachten in Empfang, das
im Auftrag der Staatskanzlei von der „Gesellschaft für Bürgergutachten“
erstellt wurde. Unter dem Motto "Unser Bayern - Chancen für alle"
sprachen 200 Bürgerinnen und Bürger Empfehlungen zur künftigen
Entwicklung Bayerns aus. Jeweils drei Tage lang entwickelten sie mit
Experten umfassende Vorschläge zur Zukunft Bayerns zu Themen
wie
Familie und Bildung, Arbeit und Wohlstand, Stadt und Land, Umwelt und
Energie oder gesellschaftlicher Zusammenhalt. Politik werde häufig von
"oben nach unten gemacht", sagte Staatskanzleichef Eberhard Sinner, das
Bürgergutachten kehre das um. Laut Ministerpräsident Beckstein führt es
zur Relativierung mancher Meinungsumfrage, da es nicht auf spontanen
Befragungen beruhe, sondern nach intensiven Diskussionen entstanden
sei. Bildung
solle demnach der höchste Stellenwert in der Politik der nächsten zehn
Jahre eingeräumt werden. Finanzierungsvorschläge mussten die
Bürgergutachter für ihre Empfehlungen nicht erarbeiten. Nicht alles
koste viel Geld. So gebe es etwa die Möglichkeit, das Ehrenamt zu
stärken, um generationenübergreifende Projekte oder Aktionen wie
"Schüler helfen Schülern" zu starten. (5.6.08)
Die Initiative „für mich, für uns, für alle“ gibt in ihrer Publikation „Gemeinsam für den guten Zweck“ Empfehlungen und Hinweise zur Planung und Ausgestaltung des Bürgerschaftlichen Engagements von mittelständischen Unternehmen. Zu finden sind Praxisbeispiele, Trendanalysen, Interviews, Tipps und Ratschläge sowie wichtige Adressen, die sowohl für Unternehmer als auch für Mitarbeiter hilfreich sein können. (3.6.08)
Um die ehrenamtliche Mitwirkung und Beteiligung an der Entwicklung von Staat und Gesellschaft zu fördern, vergibt der Bayerische Landtag jährlich einen Preis für Bürgerschaftliches Engagement. Im Jahr 2008 steht dieser Bürgerkulturpreis unter der Leitthematik „Initiativen zur interkulturellen Zusammenarbeit und zur Integration von Zuwanderern in unsere Gesellschaft“. Ausgezeichnet werden sollen Initiativen, die die Integration von Zuwanderern in die Gesellschaft fördern und ein aktives Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund schaffen. Bewerbungen an den Bayerischen Landtag, Maximilianeum, 81627 München, Stichwort: Bürgerkulturpreis. Formulare und weitere Informationen telefonisch unter 089/4126-2731 oder im Internet unter www.bayern.landtag.de. (28.5.2008)
Für die Herbstrunde der Civil Academy, einem Gemeinschaftsprojekt der BP und des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE), können sich noch bis zum 13. Juli 2008 freiwillig Engagierte im Alter von 18 bis 27 Jahren mit Projektideen bewerben. Trainer aus Wirtschaft und gemeinnützigem Bereich vermitteln in Seminaren Handwerkszeug und Kontakte zur Umsetzung von Projekten. Weitere Informationen unter www.civil-academy.de. (28.5.08)
Zum vierten Mal schreibt die „Stiftung Bürger für Bürger“ einen bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb aus, der das ehrenamtliche Engagement von Migranten in gemeinnützigen Organisationen, gemeinsam mit deutschen Mitbürgern und/oder mit Migranten anderer nationaler oder ethnischer Herkunft, fördern soll. Ausgezeichnet werden Praxisprojekte zur bundesweiten Verbreitung und Nachahmung ebenso wie innovative Ideen, die eine erstmalige Umsetzung als Piloprojekt verdienen. Einsendeschluss ist der 30. November 2008. Weitere Informationen unter www.buerger-fuer-buerger.de, Stichwort "Fördermöglichkeiten". (21.5.08)
Bayern will seine führende Stellung als Stiftungsstandort weiter ausbauen. Dazu beitragen soll eine Änderung des Bayerischen Stiftungsgesetzes, dessen Entwurf soeben vom Kabinett verabschiedet wurde. Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel betonte, dass u.a. durch vereinfachte Bestimmungen in den Bereichen Vermögensverwaltung und Rechnungsprüfung sowie durch eine Reduzierung der bisherigen Genehmigungs- und Anzeigenvorbehalte sowohl den ehrenamtlich engagierte Stiftungsorganen als auch den Aufsichtsbehörden die Arbeit erleichtert werden soll. Seit der letzten Novellierung des Gesetzes im Jahr 2001 stieg die Zahl der nicht-kirchlichen rechtsfähigen Stiftungen in Bayern von 2.000 auf fast 3.000. (21.5.08)
Den ländlichen Raum stärken bedeutet auch, die vorhandenen Potentiale für freiwilliges und ehrenamtliches Engagement nutzbar zu machen. "Ein geeigneter Hebel, um dieses Potential zu erschließen, ist der Aufbau von Freiwilligenagenturen in den Landkreisen und kreisfreien Städten", erklärte Bayerns Sozialstaatssekretärin Melanie Huml im Anschluss an die Sitzung des Staatssekretärsausschusses. Dieser Ausschuss, an dem die Staatssekretäre bzw. Amtschefs aller Ressorts mitwirken, hat sich dafür ausgesprochen, im Rahmen des Aktionsprogramms "Ländlicher Raum" das bürgerschaftliche Engagement zu stärken. Über den hierfür erforderlichen Finanzbedarf in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro ist im Zuge des kommenden Doppelhaushalts zu entscheiden. (14.5.2008)
Unter dem Motto „Stärken sichtbar machen - Der Kompetenznachweis Kultur“ laden die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung zu einer Fachtagung am 17./18. April nach Hannover ein. Die Tagung beschäftigt sich mit dem vor vier Jahren eingeführten „Kompetenznachweis Kultur“: Erörtert werden aktuelle Entwicklungen, Perspektiven, aber auch Qualitätsbedingungen. Experten aus dem Bereich kulturelle Bildung, Wissenschaftler und Jugendliche berichten von ihren Erfahrungen mit dem Nachweis und diskutieren seine Zukunft für die kulturpädagogische Praxis. Weitere Informationen unter www.kompetenznachweiskultur.de. (8.4.08)
Das
Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik veröffentlichte soeben
eine Dokumentation zu dem Workshop „Öffnung von Institutionen für das
bürgerschaftliche Engagement älterer Menschen“, der im August 2007 in
Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend in Münster veranstaltet wurde. Die Dokumentation steht als
PDF-Datei (706 KB) zum Download zur Verfügung. (8.4.08)
Im Juni dieses Jahres endet das Modellprogramm „Generationsübergreifende Freiwilligendienste“ (GÜF). Zur Fortsetzung des Programms unter Berücksichtigung bereits entwickelter Qualitätskriterien und -standards gibt es für bisherige Projektträger der GÜF die Möglichkeit einer 50 %igen Übergangsfinanzierung. Am 1.1.2009 startet ein neues Programm mit dem Titel „Freiwilligendienste aller Generationen“, mit dem Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen verstärkt Senioren gewinnen möchte. Die bisher berücksichtigten Themenfelder werden dann um „Integration“, „Rechtsextremismus“ und „Technik“ erweitert. Ferner sollen Schulen, Vereine und Initiativen eingebunden werden, die Kinder und Jugendliche an Bürgerschaftliches Engagement heranführen. Weitere Informationen unter www.alter-schafft-neues.de. (4.4.08)
„Bürger übernehmen Eigenverantwortung: Potenziale von Bürgerstiftungen“: Dies ist der Titel eines Symposiums, das die Initiative Bürgerstiftungen am 9. Mai 2008 Im Bayerischen Sozialministerium veranstaltet. Bürgerstiftungen geben einer großen Zahl von Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre spezifischen Beiträge zum Gemeinwohl unter einem Dach zu bündeln. Über 10.000 Stifterinnen und Stifter haben in den vergangenen zehn Jahren deutschlandweit das Grundstockvermögen von über 160 Bürgerstiftungen zusammengetragen. In Bayern gibt es derzeit 20 Bürgerstiftungen und mehrere Gründungsinitiativen. Das Symposium möchte die Teilnehmer dazu anregen, in ihrer Region nachhaltig Gutes zu bewirken, indem sie in ihrer Stadt oder in ihrem Landkreis eine Bürgerstiftung mit anstoßen. Flyer mit Anmeldebogen als PDF-Datei (211 KB) hier zum Download. (1.4.08)
Das
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird seine
Projektförderung für die „Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur
Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) 2009
einstellen. Zentrale Aufgabe der NAKOS ist es bisher, bundesweit zur
Selbsthilfe anzuregen und zu aktivieren, über Selbsthilfegruppen
aufzuklären, zu informieren und Kontakte zu vermitteln. Das Netzwerk
arbeitet fach-, themen- und trägerübergreifend zu Fragen der
Selbsthilfe. Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen
e.V. veröffentlichte nun in ihrer Zeitschrift eine Stellungnahme zu der
Einstellung der
Förderung, zu lesen auf der Website von NAKOS unter www.nakos.de.
(1.4.08)
Zum vierten Mal startet das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) die "Woche des bürgerschaftlichen Engagements": Initiativen und Akteure sind vom 19. bis 28. September 2008 aufgerufen, sich zu beteiligen, und können die Aktionswoche unter dem Motto "Engagement macht stark!" nutzen, um auf sich und ihre Freiwilligenprogramme und Projekte aufmerksam zu machen. Der Flyer zur Aktionswoche kann kostenlos bestellt werden bei www.engagement-macht-stark.de und steht als PDF-Datei (665 KB) zum Download zur Verfügung. (28.3.08)
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen eröffnete in Regensburg eines von inzwischen bundesweit 500 Mehrgenerationenhäusern. Das Konzept – eine Begegnungsstätte für Jung und Alt – ist für die Stadt Regensburg nicht ganz neu: Seit 20 Jahren werden dort die Mütter- und Familienzentren in die Jugendzentren integriert. Für das Mehrgenerationenhaus sind das Regensburger Seniorenbüro und das Spielhaus Regensburg Partner. „Wir wollen nichts Fremdes aufdrücken, sondern aus gewachsenen Strukturen etwas aufbauen und weiter motivieren“, so von der Leyens Maxime. Mehr zu Mehrgenerationenhäuser unter www.mehrgenerationenhaeuser.de. (12.3.08)
Vom 31. Mai bis 7. Juni 2008 veranstalten die Bayerischen Mütter- und Familienzentren eine landesweite Aktionswoche „Aktiv für Familien“. Schirmherrin ist Sozialministerin Christa Stewens. Die Zentren werden vor Ort ihre Projekte und Angebote vorstellen und zeigen, dass sie eine Vielzahl von Kompetenzen in ihrer ehrenamtlichen Arbeit vereinen und dass die Mitarbeit viel Spaß machen kann. Das Abschlussfest findet im Münchner Olympiapark auf der Bühne des Theatron mit der Band „Sternschnuppe“ statt. Weitere Informationen unter www.familienwoche2008.de. (5.3.08)
Am
24. April veranstaltet das Münchner Bildungswerk in Kooperation mit der
Landeshauptstadt München und dem Forum Bürgerschaftliches Engagement
einen Fachtag zum Thema „Demographischer Wandel und Bürgerschaftliches
Engagement“. Angesichts aktueller Daten zur Bevölkerungsentwicklung
werden neue Formen des sozialen Miteinanders und des Zusammenwirkens
von Bürgerschaftlichem Engagement, Stadtverwaltung, Einrichtung und
Unternehmen aus München diskutiert. Flyer mit Anmeldekarte zum
Download hier
als PDF-Datei
(151 KB), Informationen bei Franziska Hofmeister, Tel.
089 545805-24, E-Mail: fhofmeister@muenchner-bildungswerk.de.
(5.3.08)
Das
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend will mit
seinem Programm „Alter schafft Neues“ das Leitbild des Aktiven Alters
stärker in den Kommunen verankern. Grundlage hierfür bildet das
Memorandum „Mitgestalten und Mitentscheiden – Ältere Menschen in den
Kommunen“, das in einer zweitägigen Fachtagung am 2. und 3.
April
in Berlin mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft
und Gesellschaft
diskutiert werden soll. Gleichzeitig startet ein Wettbewerb für
Kommunen. Tagungsflyer mit Anmeldeformular zum Download als PDF-Datei
(2.108 KB) hier; Informationen zum Wettbewerb ab 2.
April unter www.alter-schafft-neues.de. (5.3.08)
Zwei
Freiwilligenagenturen aus Bayern sind unter den 13 Einrichtungen, die
die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa)
bei einer Festveranstaltung am 25. Februar in Berlin mit dem
Qualitätssiegel auszeichnete: Staatssekretär Hoofe vom
Bundesfamilienministerium überreichte das Siegel der Freiwilligen
Agentur Ingolstadt und „Tatendrang“ in München. Damit erhielten bislang
45 der insgesamt etwa 300 Freiwilligenagenturen und -zentren in
Deutschland diese Auszeichnung. Weitere Informationen: Kerstin
Brandhorst, Tel. 030 20453366, kerstin.brandhorst@bagfa.de. (29.2.08)
In Zusammenarbeit mit dem Landes-Caritasverband, dem Diakonischen Werk, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern und dem Bildungswerk der Hanns-Seidel-Stiftung organisierte das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in 2007 drei Workshops „Mit Ehrenamtlichen professionell arbeiten“. Der Kurs vermittelt Einsatzfelder, Instrumente und Phasen des Freiwilligenmanagements. Er wendet sich an verantwortliche haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sozialen Organisationen und Verbänden, Bildungs- und Kultureinrichtungen, die mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten. Die vier Workshops 2008, die auf Grund der großen Nachfrage angeboten werden, sind bereits ausgebucht. (26.2.08)
Der Bürgerpreis, Deutschlands größter bundesweiter Ehrenamtspreis, steht 2008 unter dem Motto „Kinder fördern - in die Zukunft investieren“. Bewerben können sich ab sofort alle Aktiven, die durch ihr Engagement für Kinder und Jugendliche den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ihrem Umfeld fördern und die sich für mehr Familienfreundlichkeit einsetzen. Seit 2003 zeichnet die Initiative „für mich, für uns, für alle“ mit dem Bürgerpreis beispielhaftes freiwilliges Engagement aus. Für die lokalen Bewerbungen sind in der Regel Einsendungen bis zum 31. Mai 2008 möglich. Zum Abschluss des Wettbwerbs werden die nationalen Bürgerpreise im Dezember 2008 in Berlin verliehen. Bewerbungsunterlagen unter www.buerger-engagement.de/2_buergerpreis/onlinebewerbung/index.php. (19.2.08)
Die Initiative Stifterland Bayern vom Bundesverband Deutscher Stiftungen will die wachsende Bedeutung von Stiftungen für das Gemeinwesen und die Vielfalt der Stiftungen in Bayern aufzeigen. Das Aktionsjahr wird mit einem Festakt am 27. März und einem StiftungsSymposium am 28. März 2008 in München eröffnet. Bis Juni 2009 werden in München und den weiteren Stationen Würzburg, Bayreuth, Regensburg, Passau, Nürnberg, Augsburg der Öffentlichkeit erstmals Engagement und Leistungen der bayerischen Stiftungen mit Ausstellungen, Symposien, Veranstaltungen und einem Katalog vorgestellt. Nähere Informationen unter www.stiftungen.org. (12.2.08)
Wissenschaftsminister
Thomas Goppel hat am 14. Januar 2008 dem Kabinett einen Gesetzesentwurf
zur Änderung des Bayerischen Stiftungsgesetzes vorgelegt, „um die
erfreulichen Herausforderungen des sich stetig verstärkenden
Stiftungsbooms zur Zufriedenheit von Stiftern, Stiftungen und
Stiftungsorganen zu bewältigen“: Seit der letzten Novellierung des
Gesetzes sei die Anzahl der nicht-kirchlichen rechtsfähigen Stiftungen
in Bayern von 1000 auf annähernd 3000 gestiegen. Das Gesetz
soll
konsequent dereguliert und verschlankt werden: Dazu gehören u.a.
Erleichterungen bei der Vermögensverwaltung sowie eine deutliche
Vereinfachung bei der Rechnungsprüfung (31.1.2008).
Das
Evangelische Bildungswerk München bietet ab 10. März 2008 erstmals
einen Lehrgang zum Thema „Fundraising“ an. Sechs Bausteine für haupt-
und ehrenamtliche Mitarbeiter sollen helfen, neue Finanzierungswege für
Organisationen im gemeinwohlorientierten Bereich zu erschließen. Eine
allgemeine Einführung in Voraussetzungen und Instrumente des
Fundraisings steht dabei ebenso auf dem Programm wie
Konzeptentwicklung, Präsentationen, Kommunikation und Antragstellung
sowie die gemeinschaftliche Beratung über von Teilnehmern eingebrachte
Praxisfragen. Näheres unter www.ebw-muenchen.de (29.1.08)
Die Civil Academy, ein Gemeinschaftsprojekt der deutschen BP und des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE), startet 2008 eine neue Runde mit drei Qualifizierungswochenenden für Engagierte zwischen 18 und 27 Jahren. Experten aus Wirtschaft und dem gemeinnützigen Bereich bieten Vorträge und praktische Übungen, Fragen zu Planung, Organisation, Finanzen, Personal und Öffentlichkeitsarbeit werden praxisbezogen und projektorientiert beantwortet. Bewerbungsschluss ist der 9. März 2008. Nähere Informationen und Online-Bewerbungsformular unter www.civil-academy.de. (29.1.08)
Das
Naturerlebniszentrum NEZ Pullach bietet in Zusammenarbeit mit der
Akademie für Ehrenamtlichkeit für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter
aus der Umweltbildung und der Jugendarbeit vom 3. bis 5. März 2008
einen Grundkurs „Qualifikation zum Freiwilligenkoordinator“ an.
Vermittelt werden Kenntnisse zur Gewinnung, Unterstützung und
Begleitung von Freiwilligen. Darauf aufbauend kann ab Juni 2008 eine
Qualifizierung zum „Strategischen Freiwilligen-Management“ besucht
werden, die Themen zur strategischen, langfristigen und nachhaltigen
Förderung der Freiwilligenarbeit vertieft. Weitere Informationen unter www.burgschwaneck.de/index.php?id=148.
(29.1.08)
Am 15. April 2008 veranstalten das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und die SeniorTrainerInnen Bayern im haus eckstein in Nürnberg eine Tagung über Patenschaftsprojekte von Freiwilligen. Schon lange und in fast allen Kulturen gibt es Patenschaften. Im Mittelpunkt steht dabei die freiwillige Übernahme der Fürsorge für einen anderen Menschen. Zunehmend engagieren sich Menschen in ihrer Freizeit als ehrenamtliche Paten bzw. Mentoren. Ob Entlastung im Alltag durch Betreuung der Kinder, Hilfestellung bei Behördengängen, Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche – die Einsatzmöglichkeiten vor Ort, im unmittelbaren sozialen Umfeld der Freiwilligen, sind vielfältig. Ein Ziel unserer Tagung ist es, aus dieser Vielfalt einige erfolgreiche Projekte vorzustellen. Darüber hinaus sollen Fragen behandelt werden, die bei der Initiierung und Umsetzung ehrenamtlicher Patenschaften wichtig sind. Näheres zur Tagung im Tagungsflyer (inkl. Anmeldeformular), den Sie hier als PDF-Datei (242 KB) herunterladen können. (23.1.08)
Aus 193 Bewerbungen wurden für den bundesweiten Wettbewerb „Teilhabe und Integration von Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“, ausgeschrieben von der Stiftung Bürger für Bürger, die Landessieger ermittelt: Für Bayern wird der exilio Hilfe für Migranten, Flüchtlinge und Folterüberlebende e.V. ausgezeichnet. Besonderen Wert legte die Jury bei der Auswahl der Projekte darauf, dass sich Migrantinnen und Migranten mit einheimischen Mitbürgern für gesellschaftlich relevante Anliegen engagieren. Die Preisverleihung findet am 11. März im Roten Rathaus in Berlin statt. Weitere Informationen unter www.exilio.de und www.buerger-fuer-buerger.de. (18.1.08)
Das 2007 gegründete Projekt „gemeinsam engagiert“, das gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte in Bayern (AGABY) sowie vom Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement getragen wird, stellte sich am 12. Januar in Nürnberg der Öffentlichkeit vor. Da Bürgerschaftliches Engagement eine tragende Säule der Integration ist, sollen mit diesem Projekt Brücken gebaut werden zwischen den deutschen Einrichtungen und den zahlreichen Migrantenselbstorganisationen, deren Engagement-Potentiale lange Zeit zu wenig beachtet und gefördert wurden: „gemeinsam engagiert“ richtet sich deshalb mit seinem Dienstleistungs- und Beratungsangebot speziell an Migrantinnen und Migranten in Bayern. Das Projekt will neben einer allgemeinen Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeit gerade auch die Arbeit von Migrantenselbstorganisationen sowie von Integrations- und Ausländerbeiräten unterstützen. Weitere Informationen unter www.gemeinsam-engagiert.net. (14.1.08)
Das „Gesetz
zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ wurde
am 10. Oktober 2007 endgültig verabschiedet. Es vereinheitlicht die
steuer- bzw. spendenrechtliche Behandlung gemeinnütziger Tätigkeit und
erhöht die Freibeträge und -grenzen. Folgende Maßnahmen wurden
beschlossen:
- Anhebung der Übungsleiterpauschale auf 2.100
€ und Einführung einer Ehrenamtspauschale bis 500 € pro Jahr
-
Anhebung der Besteuerungsgrenze für die wirtschaftliche Betätigung von
Vereinen auf 35.000 € jährlich
- Abstimmung der
förderungswürdigen Zwecke im Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht
-
Verbesserter Sonderausgabenabzug für Mitgliedsbeiträge an
Kulturfördervereine
- Einheitliche Erhöhung des
Sonderausgabenabzugs für Spenden auf 20 % der Einkünfte und unbegrenzte
Vortragsfähigkeit
- Anhebung des Höchstbetrags für die
Ausstattung von Stiftungen auf 1 Mio. €
-
Senkung des Haftungssatzes für unrichtige Zuwendungsbestätigungen und
fehlverwendete Zuwendungen auf 30 %
- Anhebung der
Beitragsgrenze für den vereinfachten Spendennachweis auf 200 €
Die
Gesetzesänderungen treten fast ausnahmslos rückwirkend zum 1.1.2007 in
Kraft.
Näheres zum Download
(pdf, 104 kb). (20.12.07)
Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen NAKOS gibt ab 2007 die Reihe „NAKOS Studien – Selbsthilfe im Überblick“ als Folgedokumentation des seit 1992 erscheinenden „Paper 5“ heraus; zweijährlich erscheinen darin Informationen zur Selbsthilfeförderung der Bundesländer. Aus der neuesten Studie geht hervor, dass das Volumen der Selbsthilfe-Fördermaßnahmen im Jahr 2007 mit insgesamt weniger als 11,5 Mio. auf dem niedrigsten finanziellen Niveau seit 1992 sind. Dokumentation zum Download unter www.nakos.de. (19.12.07)
Für „Neue Wege des Engagements der älteren Generation“ zeichnete Alois Glück am 7. Dezember 2007 fünf Projekte mit dem Bürgerkultur-Preis des Bayerischen Landtags aus, der seit 2000 für besonderes ehrenamtliches Engagement verliehen wird. Mit dem 1. Preis wurde die „Tagespflege St. Vinzenz der Katholischen Sozialstation Günztal“ ausgezeichnet, den 2. Preis erhielt die „Coburger Besuchsdienst für Senioren“. Den dritten Preis teilen sich das Evangelische Bildungswerk Erlangen für sein Projekt zur Altersberatung „Bildung Evangelisch“, der Seniorenbeirat der Gemeinde Puchheim für den „Seniorenliteraturkreis – Seniorenschreibtisch“ und das Zentrum Aktiver Bürger Fürth für seine Initiative „Wohnberatung und Wohnraumanpassung für Senioren“. Näheres unter www.landtagbayern.de/Journal_Aktuell_9417.html. (10.12.07)
Am 5. Dezember 2007, dem Internationalen Tag des Ehrenamts, haben der Deutsche Olympische Sportbund und die Commerzbank gemeinsam mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) in Berlin den Preis „Pro Ehrenamt“ verliehen. Der Preis wird seit 2000 jährlich an Persönlichkeiten und Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Medien verliehen, die sich vorbildlich für das Ehrenamt im Sport einsetzen und günstige Rahmenbedingungen für die Ehrenamtlichen schaffen. Die Preisträger 2007 sind: In der Kategorie Politik Theo Zellner, Landrat in Cham, in der Kategorie Wirtschaft Dieter Hebel, Vorstandsvorsitzender der Gmünder Ersatzkasse, in der Kategorie Medien Hans-Peter Seubert, stellvertretender Ressortleiter Sport beim Darmstädter Echo. Den Preis der Jury erhielt Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Weitere Informationen hier. (7.12.07)
In seiner ersten Regierungserklärung lobte Bayerns Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein den großen ehrenamtlichen Einsatz und das bürgerschaftliche Engagement im Freistaat. Eine vitale und solidarische Gemeinschaft brauche aktive Bürger. Er kündigte außerdem die Einführung eines Bürgergutachtens an, „damit die Meinung der Bürger genauso in politische Entscheidungen über Zukunftsfragen Bayerns einfließen kann wie die Meinung von Politikern, Wissenschaftler und anderen Experten“. Die gesamte Rede im Internet unter www.csu-landtag.de/grafiken/regierungserklaerung.pdf. (7.12.07)
Unter dem Titel „Mitmachen Mitgestalten Mitentscheiden“ veranstaltet das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) am 18. und 19. Januar 2008 im Rathaus Hannover eine Fachtagung über Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung in der Kommune. Die Kommunen stehen vor gravierenden Problemen, deren erfolgreiche Bewältigung heute mehr denn je eine aktive Mitwirkung und Beteiligung der Bürgergesellschaft erfordert. Die Tagung soll eine Bestandsaufnahme ermöglichen, aber auch neue Spielräume und Perspektiven ausloten und Wege zu einer zukunftsfähigen Bürgerkommune aufzeigen. (7.12.07)
Am 10. und 11. April 2008 findet im Presseclub Nürnberg eine Tagung zum Thema „Alter und Kultur“ statt. Veranstalter sind der Verband bayerischer Bezirke und die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Einrichtungen. Vorgestellt werden Projekte aus den Bereichen kulturelle Angebote für ältere Menschen, Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements für Senioren sowie Kulturarbeit in Einrichtungen der Altenhilfe. Näheres im Tagungsflyer „Alter und Kultur“ (69,7 KB). (28.11.07)
Im Modellprojekt „Große für Kleine“ wurde 2005 an den Standorten Bremen, Halle und Nürnberg erstmals der systematische Aufbau von Freiwilligenarbeit in Kindertageseinrichtungen erprobt und vom Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit (ISKA) Nürnberg begleitet. Zu diesem Projekt sind nun unter www.iska-nuernberg.de/be-kitas Handbücher erschienen, die sich an alle wenden, die Interesse am systematischen Aufbau einer dauerhaften und gut organisierten Mitarbeit von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in Kindertageseinrichtungen haben: Freiwillige und Ehrenamtliche, Leiterinnen und Leiter bzw. Träger von Kindertageseinrichtungen, Freiwilligenagenturen und -zentren und Entscheidungsträger in der Kommune. (21.11.07)
Unter dem Motto „Erkennen. Verbinden. Anpacken.“ vergab die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) insgesamt 13.000 Euro Preisgeld für besonders innovative Projekte von Freiwilligenagenturen. In diesem Jahr stand der Innovationspreis unter der Fragestellung, inwieweit freiwilliges Engagement zur Lösung gesellschaftlicher Probleme bzw. zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt. Der Schwerpunkt sollte dabei auf der Einbeziehung benachteiligter Gruppen liegen. Die Preisträger, darunter die Freiwilligen-Agentur Regensburg mit ihrem Projekt „MärchenKinder“, wurden von der Staatssekretärin im Bayerischen Sozialministerium Melanie Huml am 16. Oktober in Ingolstadt ausgezeichnet. Angeregt und finanziert wird der Preis von der Stiftung Apfelbaum aus Köln.(25.10.07)
In
der Reihe „Bayern auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft“ veranstaltet
die Ökologische Akademie e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen
Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz vom 7.
bis 8. November 2007 in Bad Alexandersbad eine Fachtagung zum Thema
„Netzwerke“. Fachleute aus der Praxis stellen Netzwerke aus den
Bereichen Bildung, Kirche, regionale Zusammenarbeit, soziales und
gesellschaftliches Engagement und Umweltschutz vor und diskutieren
darüber, wie die Kooperation zwischen den Netzwerken intensiviert
werden kann. Programm und Anmeldeformular unter www.oeko-akademie.de.
(09.10.07)
Unter dem Motto „Miteinander! Für die Umwelt“ zeichnen Bayern2Radio und die Abendschau des Bayerischen Fernsehens ehrenamtliches Engagement im Umwelt- und Naturschutz aus. Bewerben können sich Privatpersonen, Gruppen oder Vereine aus Bayern, die sich ehrenamtlich für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt einsetzen. Die besten drei Initiativen werden mit einem Preisgeld von insgesamt 20.000 € ausgezeichnet, das die HypoVereinsbank stiftet. Einsendeschluss ist der 2. November 2007. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen unter www.br-online.de/miteinander. (09.10.07)
Alltag und Erfahrungen dreier Frauen im Rahmen des Modellprojekts „Internationale Freiwilligendienste für unterschiedliche Lebensphasen“ (IFL) schildert der soeben fertiggestellte Dokumentarfilm „Wie ein neues Leben“. Der Film zeigt, wie die Grenzen zwischen Kulturen und Generationen ganz selbstverständlich verschwinden, wenn Menschen zusammen etwas bewegen und voneinander lernen wollen, und ist als DVD kostenfrei erhältlich. Weitere Informationen unter www.internationale-freiwilligendienste.org. (09.10.07)
„Verkündet es von allen Dächern“, fordert das Münchner Bildungswerk zusammen mit dem Katholikenrat der Region München auf, und bietet dazu am 20. Oktober und 10. November 2007 ein Seminar für Ehrenamtliche an, das die Grundlagen einer professionellen Medienarbeit vermittelt. Download des Programms unter www.erzbistum-muenchen.de/archiv/iMA039/iMA03954920.pdf. (09.10.07)
Die Qualifizierung für Aufgaben im Bereich „Engagementförderung im Alter“, z.B. über die Leitung eines Seniorenbüros, ist Thema eines Seminars für Beschäftigte aus Kommunalverwaltungen. Vom 22. bis 23. November 2007 in der Akademie Frankenwarte in Würzburg werden u.a. strukturelle Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für dauerhaftes ehrenamtliches Engagement, Modelle zu Kommunikationswegen zwischen Verwaltungsmitarbeitern und langfristigen Kooperationen erarbeitet und vorgestellt. Weitere Informationen unter www.seniorenbueros.org/index.php?id=33. (04.10.07)
Produktive Ergänzungen, Übergänge und problematische Grauzonen zwischen „Engagement und Erwerbsarbeit“ will das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in einer Fachtagung am 8. und 9. November 2007 in Berlin beleuchten. Zu den zentralen Themen gehören die Grenzen der Monetarisierung des Engagements, Gestaltungserfordernisse beim Zusammenwirken von Engagement- und Beschäftigungsförderung und Arbeitsmarktpolitik, Möglichkeiten eines produktiven Verhältnisses von Haupt- und Ehrenamt sowie Chancen und Grenzen eines Diskurses der „Tätigkeitsgesellschaft“. Das ausführliche Programm mit Vorträgen, Workshops und Diskussionen ist zu finden unter www.b-b-e.de/fachveranstaltungen.html. (04.10.07)
Bürgerschaftliches
Engagement ist nicht zum Nulltarif zu haben, sondern braucht geeignete
Rahmenbedingungen, um sich entfalten zu können. Hierzu gehören z.B.
Versicherungsschutz, Auslagenerstattung,
Fortbildungsangebote,
Anerkennungskultur. Aber woher die finanziellen Mittel nehmen?
Wohlhabende
Bürger, die bereit sind, ihr privates Geld für gemeinnützige Zwecke zu
spenden, Firmen, die in das bürgerschaftliche Engagement investieren:
Wie man die unterschiedlichen Akteure zusammenbringt, um für beide eine
"Win-Win-Situation" zu erreichen, damit beschäftigt sich das Seminar
„Fundraising für Einsteiger", das von EFI Deutschland am 15. und 16.
Januar in Würzburg veranstaltet wird. (25.10.07)
In
dem neuen Grundsatzprogramm der CSU ist ein weiterer Ausbau des
Bürgerschaftlichen Engagements vorgesehen: „Wir wollen bewährte Formen
des freiwilligen Engagements als einen tragenden Pfeiler des
Sozialstaates weiter ausbauen und neue Wege und Ideen entwickeln.“ Mit
steuerlichen Begünstigungen und dem Abbau bürokratischer Hemmnisse für
gemeinnützige Fördervereine will die Bayerische Staatsregierung das
Engagement der allein in Bayern 3,8 Millionen ehrenamtlich tätigen
Bürger fördern und unterstützen. Die Initiative „10 plus 10“ wird laut
Finanzminister Kurt Faltlhauser zu wichtigen Teilen umgesetzt und geht
deutlich über die Vorschläge der Bundesregierung zur steuerlichen
Förderung des Ehrenamts hinaus. Folgende fünf Ergänzungen und
Verbesserungen werden eingeführt:
- steuerfreie
Aufwandspauschale für ehrenamtlich Tätige von 500 € jährlich
-
unbürokratischer Spendennachweis für Spenden bis 200 €
-
Verdoppelung der Umsatz-/Lohnsummengrenze für den Spendenabzug
-
Die steuerliche Berücksichtigung von Spenden und Mitgliedsbeiträgen
setzt voraus, dass hierfür keine Gegenleistung gewährt wird.
-
Öffnung des Katalogs der anerkannten gemeinnützigen Zwecke.
Weitere
Informationen unter www.csu.de
(27.09.07)
Am 23. September endete die diesjährige Woche des Bürgerschaftlichen Engagements. Die Aktionswoche 2007 mit den Schwerpunktthemen Integration und Teilhabe war ein großer Erfolg: Bundesweit fanden mehr als 680 Aktionen vor Ort statt. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück besuchte ein Projekt des Pfefferwerk e.V. in Berlin: Die vom Abriss bedrohte Sporthalle im Bezirk Prenzlauer Berg wurde durch den Einsatz von freiwilligem Engagement gerettet. Anlässlich der Zustimmung zu dem Gesetz „Hilfen für Helfer“, erklärte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück dort: „Mit der heutigen Entscheidung des Bundesrates ist der Weg frei für eine deutliche Stärkung der Zivilgesellschaft. 'Hilfen für Helfer' unterstützt die wahren Helden unserer Gesellschaft. (27.09.07)
Die „Aktive Bürgerschaft e.V.“ legt am 1. Oktober zum „Tag der Bürgerstiftungen“ ihren „Länderspiegel Bürgerstiftungen“ vor: Im Schnitt wurde 2006 in jeder Arbeitswoche eine neue Bürgerstiftung gegründet, d.h. 46 Neugründungen. Insgesamt sind derzeit in mehr als 196 Städten, Gemeinden und Regionen Bürgerstiftungen aktiv, fast vier Mal so viele wie vor fünf Jahren. 2006 unterstützten die Bürgerstiftungen mit mehr als 5,5 Mio. Euro soziale, kulturelle und andere gemeinnützige Anliegen. Download unter www.aktive-buergerschaft.de/vab/informationen/ratgeber/#lae. (27.09.07)
Unter diesem Motto startet die Website www.service-learning.de. Ziel von „Service Learning“ ist es, gesellschaftliches Engagement von Jugendlichen fest im Schulalltag zu verankern und mit Unterrichtsinhalten zu verbinden. Das neu gegründete „Netzwerk und Kompetenzzentrum“ will künftig die verschiedenen Aktivitäten im Bereich „Service Learning“ koordinieren und den Austausch fördern. Auf der Homepage finden sich u.a. eine Datenbank mit den angeschlossenen Netzwerk-Schulen, Beispielprojekte, Fortbildungsangebote und Materialien zum Thema. (20.09.07)
Der „Talcid Förderpreis für Bürgerengagement“ will gemeinnützige Aktivitäten würdigen und gleichzeitig gesundheitsfördernde Aspekte sozialer Netzwerke aufzeigen. Ausgezeichnet werden können Bürgerinnen und Bürger, die sich für gesellschaftliches Miteinander egagieren: für Kinder und Jugendliche, hilfsbedürftige und ausgegrenzte Menschen. Der Preis wird erstmals von Bayer Vital und der Stiftung Bürger für Bürger ausgeschrieben und ist mit insgesamt 5.000 € dotiert. Die Preisträger werden im März 2008 bekanntgegeben. Bewerbungen vom 1.10.2007 bis 15.1.2008 unter www.talcid-buergerengagement.de. (20.09.07)
Auch
dieses Jahr schreibt das Bündnis für Demokratie und Toleranz seinen mit
insgesamt 120.000 Euro dotierten Förderpreis aus. Gesucht werden
vorbildliche Projekte, die beispielhafte Integrationsarbeit mit und für
MigrantInnen leisten und Diskriminierung und Gewalt entgegenarbeiten
Vor allem auch kleinere Organisationen und Initiativen können sich bis
10. Oktober 2007 bewerben. Weitere Informationen unter www.buendnis-toleranz.de.
Noch
bis zum 25. September 2007 läuft die Bewerbungsfrist für den Preis Pro
Ehrenamt, der jährlich vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und
der Commerzbank in Kooperation mit dem Bundesnetzwerk
Bürgerschaftliches Engagement verliehen wird. Er geht an
Persönlichkeiten und Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Medien,
die Ehrenamtliche und das Ehrenamt im Sport tatkräftig unterstützen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ehrenamt-im-sport.de.
Vom 14. bis 23. September findet zum dritten Mal die bundesweite Woche des Bürgerschaftlichen Engagements statt. Die Schirmherrschaft hat erneut Bundespräsident Horst Köhler übernommen. Mit zahlreichen Veranstaltungen soll bundesweit auf die Arbeit der 23 Millionen freiwillig Engagierten in Deutschland aufmerksam gemacht werden. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen wird am 14. September in Berlin im Rahmen einer Auftaktveranstaltung den Startschuss geben. Weitere Informationen sowie ein Veranstaltungskalender unter www.engagement-macht-stark.de.
Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hat am 3. September in Berlin den Freiwilligendienst "weltwärts" gestartet. Mit dem neuen, aus öffentlichen Mitteln geförderten Programm sollen junge Menschen dabei unterstützt werden, freiwillig in einem Entwicklungsland zu arbeiten. Die Ministerin unterstrich, dass für die Freiwilligen keine Kosten entstehen. Internationales Engagement dürfe nicht vom "Geldbeutel der Familien" abhängen, sondern müsse einem "möglichst breiten Kreis" junger Menschen offen stehen. Deshalb schießt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 580.- Euro pro Person und Monat zu.
Nähere Informationen unter:
www.weltwaerts.de
Unter dem Motto „Selbsthilfe macht selbstbewusst – Auf dem Weg in eine gesunde Bürgergesellschaft!“ findet am 12. Oktober 2007 in Bamberg der 6. Bayerische Selbsthilfe-Kongress statt. Eingeladen sind Selbsthilfegruppen und – organisationen, Ärzte, Therapeuten, Psychologen, Apotheker, Mitarbeiter von Krankenkassen und andere professionelle Fachkräfte sowie Vertreter von Politik und Verwaltung. Das Tagungsprogramm und weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.seko-bayern.de.
Unter dem Motto "Freiwilligenagenturen auf Entdeckungsreise" steht dieses Mal die Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen. Dazu gehört der Fachaustausch in über zwanzig Workshops, Vorträge, der beliebte "bunte Abend" sowie die feierliche Übergabe des Innovationspreises an Freiwilligenagenturen. Die Veranstaltung findet mit begrenzter Teilnehmerzahl statt. Weitere Informationen unter www.bagfa.de.
In Kooperation mit EFI Deutschland veranstaltet die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. am 17. und 18. September im Mehrgenerationenhaus Merseburg ein Seminar zum Erfahrungsaustausch von Ansätzen und Methoden lokalen bürgerschaftlichen Engagements. Weitere Informationen bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros.
Schon
Mitte Juli wurde ungeachtet des Boykotts verschiedener
Migrantenorganisationen auf dem zweiten Integrationsgipfel der
Nationale Integrationsplan (NIP) vorgestellt. Darin einigen sich Bund,
Länder und Kommunen auf einen gemeinsamen Plan für eine nachhaltige
Integrationspolitik. Dass der NIP im Dialog mit Akteuren der
Bürgergesellschaft und Vertreter einiger Migrantenorganisationen
entwickelt wurde, symbolisiert einen Paradigmenwechsel in der
Integrationspolitik. Deshalb wurden zu den vom Kabinett beschlossenen
150 Einzelmaßnahmen und Selbstverpflichtungen des Bundes noch 250
Maßnahmen zivilgesellschaftlicher Akteur in den NIP aufgenommen.
Eines
der 10 Themenfelder des NIP ist die Stärkung der Integration durch
Bürgerschaftliches Engagement und gleichberechtigte Teilhabe von
Migranten. Als konkrete Maßnahmen verpflichtet sich hier der Bund u.a.
dazu, eine angemessene Mitwirkung von Migrantinnen und Migranten
bzw. entsprechender Organisationen im Rahmen von
Bundesprogrammen, Infrastruktur- und Netzwerkprojekten, von
Ausschreibungen sowie bei der Besetzung von Beiräten und Fachgremien zu
gewährleisten. Er wird die stärkere interkulturelle Öffnung und
Vernetzung bei Projekten und Fördervereinbarungen verankern.
Zudem wird er fachliche Hilfen für Migrantenorganisationen als Träger
von Projekten anbieten und hierfür die Bildung von Netzwerken von
Migrantenorganisationen unterstützen.
Weitere Informationen im
Internet: Pressemitteilung der Bundesregierung
Unter
dem Titel „Freiwilligenagenturen auf Entdeckungsreise“ findet in
Ingolstadt vom 17. bis 19. Oktober 2007 die 12. Fachtagung der
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) und der
Stiftung MITARBEIT statt. Experten zeigen Perspektiven und neue Wege
für die Arbeit der Freiwilligenagenturen auf, in zahlreichen Workshops
können neue Tätigkeitsfelder und Zielgruppen entdeckt und Möglichkeiten
der Umsetzung diskutiert werden. Daneben besteht die Möglichkeit zum
intensiven Erfahrungsaustausch zu vielen Themenbereichen. Die Tagung
wird in Kooperation mit dem Land Bayern und der Landesarbeits-
gemeinschaft der Freiwilligenagenturen und -zentren in Bayern (lagfa)
durchgeführt. Anmeldung bis 15. September bei der Stiftung Mitarbeit: www.mitarbeit.de.
Um die Idee der Bürgerstiftung bei Öffentlichkeit und Medien bekannt zu machen, schreibt die Aktive Bürgerschaft ihren mit 15.000 Euro dotierten Förderpreis erneut speziell für Bürgerstiftungen aus. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das Thema Jugend. Bewerben können sich Bürgerstiftungen, die sich in ihrer Arbeit für und mit jungen Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren engagieren. Die Bürgerstiftungen sollen das Engagement junger Menschen fördern und anerkennen, gezielt an ein Engagement heranführen oder Hilfe zur Selbsthilfe unterstützen. Bewerbungsschluss ist der 14.09.2007. Die Preisverleihung ist am 28. Februar 2008 in Berlin. Weitere Informationen im Internet unter www.aktive-buergerschaft.de/bsi/praxis/foerderpreis
Der Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags steht in diesem Jahr unter der Leitthematik „Neue Wege des Engagements der älteren Generation“. Mit dem Preis, der mit insgesamt 26.000 Euro dotiert ist, soll insbesondere das nachhaltige Engagement von und für Seniorinnen und Senioren gefördert und der Fokus auf die Kompetenzen und Ressourcen älterer Menschen gerichtet werden. Dabei ist an Projekte, Initiativen und Aktivitäten älterer Menschen gedacht, die die Zielsetzung verfolgen, durch ihr freiwilliges Engagement zur Verbesserung der Lebenssituation von Seniorinnen und Senioren beizutragen.
Der Bayerische Ministerrat hat eine Grundsatzentscheidung zur weiteren Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in Bayern getroffen: Für die rund 115.000 ehrenamtlichen Helfer der freiwilligen Hilfsorganisationen wie Malteser, Bayerisches Rotes Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft und Johanniter-Unfallhilfe werden künftig im Katastrophenfall die gleichen Regelungen etwa bei Verdienstausfall und Freistellung gelten, wie sie bereits für die Freiwilligen Feuerwehren und das THW in Bayern erfolgreiche Praxis sind. Der Gesetzentwurf wird jetzt den beteiligten Verbänden zur Anhörung zugeleitet.
Am
6. Juli 2007 hat der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, das
insbesondere eine Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für
Bürgerschaftliches Engagement zum Ziel hat. Das von
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück unter dem Titel „Hilfen für
Helfer“ initiierte Gesetz wird voraussichtlich am 21. September dieses
Jahres vom Bundesrat verabschiedet. Insgesamt ist mit einem
Fördervolumen von rund 490 Millionen Euro zu rechnen.
Im
parlamentarischen Verfahren wurden einige wenige Veränderungen des
Gesetzentwurfs beschlossen: Unter anderem war ursprünglich vorgesehen,
für ehrenamtlich Engagierte im mildtätigen Bereich einen Abzug von der
Steuerschuld in Höhe von 300 Euro pro Jahr einzuführen. Stattdessen
können nun künftig alle, die sich nebenberuflich im mildtätigen,
gemeinnützigen oder kirchlichen Bereich engagieren, einen
Steuerfreibetrag von 500 Euro im Jahr geltend machen.
Die seniorTrainerInnen in Deutschland haben sich zu einer Bundesarbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Im Rahmen des Bundesmodellprogramms EFI wurden rund 1.000 ältere Menschen, die sich für die Gesellschaft engagieren wollen, zu seniorTrainerInnen ausgebildet. Sie greifen vernachlässigte Bedarfslagen in ihren Kommunen auf und motivieren andere Bürgerinnen und Bürger, sich freiwillig zu engagieren. Die Bundesarbeitsgemeinschaft will seniorTrainer auf lokaler, regionaler und bundesweiter Ebene in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen sowie Fachtagungen und Fortbildungen organisieren. Weitere Informationen unter www.efi-d.de.
Nur noch wenige Tage bis zum Bewerbungsschluss: Der Preis der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) steht dieses Jahr unter dem Motto „Erkennen. Verbinden. Anpacken.“ und soll insbesondere Agenturen prämieren, die bei der Lösung lokaler Aufgabenstellungen benachteiligte Gruppen einbeziehen. Bewerbungen sind noch bis zum 15. Juli 1007 möglich. Ausschreibung und Anmeldeformular unter www.bagfa.de.
Nach Meldungen des Münchner Merkur demonstrieren ehrenamtliche Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Garmisch-Partenkirchen gegen Stellenabbau: Acht der 50 hauptamtlichen Stellen sollen wegfallen. Durch drohende Einsparungen müssten immer mehr Aufgaben von ehrenamtlichen Helfern übernommen werden, die bisher dafür Sorge tragen, dass Unfallopfer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte erstversorgt werden. Insbesondere die 38 Sanitäter, die sich neben ihrem Job beim Roten Kreuz auch in ihrer Freizeit für das Wohl ihrer Mitbürger engagieren, „fühlen sich instrumentalisiert“. Die insgesamt 70 „Helfer vor Ort“ haben ihre Tätigkeit seit 23. Juni eingestellt – ausgenommen ist der Katastrophenfall - und warten nun auf die Ergebnisse der nächsten Verhandlungsrunde des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralamierung Oberland sowie auf eine Antwort von Innenminister Günther Beckstein.
Am 27. Juli 2007
findet im Nürnberger Rathaus anlässlich des 10jährigen Bestehens der
Agenda 21 ein eintägiger Kongress statt. Unter dem Motto „Agenda 21 –
Die Zukunft ist nachhaltig!“ werden Vertreterinnen und Vertreter von
Städten und Gemeinden aus ganz Deutschland die Zukunft der Agenda 21
auf kommunaler Ebene diskutieren. Den Einführungsvortrag wird der
Bayerische Umweltminister Dr. Werner Schnappauf halten. Anmeldung noch
bis zum 9. Juli 2007 bei der Stadt Nürnberg, Bürgermeister
Geschäftsbereich Umwelt, Agenda 21 Büro, Hauptmarkt 18, 90403 Nürnberg.
Der Deutsche Bundesjugendring hat in
Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend erneut den Heinz | Westphal | Preis 2007 ausgeschrieben. Er
unterstützt und fördert beispielhaftes Engagement von ehrenamtlichen
Jugendleiterinnen und Jugendleitern im Rahmen der Jugendverbands- und
Jugendringarbeit. Mit dem Preis werden Organisationen, Institutionen
oder Gruppen ausgezeichnet, die sich ehrenamtlich in der Jugendarbeit
engagieren oder außerordentliche Verbesserungen beim ehrenamtlichen
Engagement in der Jugendarbeit bewirkt haben. Bewerbungsschluss ist der
20. Juli 2007. Erstmals gibt es das Formular mit Teilnahmebedingungen /
Anmeldung nur als PDF auf der Homepage zum Herunterladen. Weitere
Informationen zum Preis unter www.heinz-westphal-preis.de.
Bis 8. Juli läuft die Bewerbungsfrist für
die Herbstrunde der Civil Academy (Seminartermine September bis
Dezember). Die Civil Academy ist ein Kooperationsprojekt des
Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und der Deutschen
BP AG. Sie soll junge Freiwillige qualifizieren, ihre eigenen
Projektideen weiter zu entwickeln und auszubauen. Engagierte im Alter
zwischen 18 und 27 Jahren können sich noch bei dem Programm bewerben.
Ein Kurzfilm auf der Homepage vermittelt einige Eckdaten des
Trainingsangebots und einen atmosphärischen Eindruck von der
Seminararbeit der Civil Academy. Der Film sowie weitere Informationen
unter www.civil-academy.de
Innenminister
Günther Beckstein zeichnete 19 ehrenamtliche Helfer der Bergwacht in
München mit dem silbernen Ehrenzeichen aus. Er lobte das freiwillige
Engagement der rund 6.500 Bergwacht-Mitglieder, die bei der Rettung
Verunglückter oft ihr eigenes Leben riskierten. Im vergangenen Jahr
waren sie zu rund 11.650 Einsätzen ausgerückt. "Der Staat könnte seinen
Bürgern ohne dieses ehrenamtliche Engagement keinen derart
qualifizierten Schutz und keine so ausgeprägte Sicherheit bei
Freizeitaktivitäten in den Bergen bieten." Informationen zur Bergwacht
in Bayern unter www.bergwacht-bayern.de.
Für die landesweite Aktion in Bayern haben sich seit November 2006 rekordverdächtige 1.797 Jugendgruppen aus Jugendverbänden, -zentren und -initiativen offiziell angemeldet. Sie werden mit über 35.000 ehrenamtlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern versuchen, in ihren Gemeinden eine gemeinnützige Aufgabe zu lösen: einen Kinderspielplatz renovieren, ein Theaterstück im Behindertenwohnheim aufführen, ein Biotop anlegen - alles ist möglich. Der Startschuss fällt Donnerstag, 12. Juli, um 18.15 Uhr, Schlusspfiff ist am Sonntag, 15. Juli, 18.15 Uhr. Die Aktion wird vor Ort von den Stadt- und Kreisjugendringen sowie der kommunalen Jugendarbeit betreut. Einrichtungen, die geeignete Aufgaben anbieten wollen, können mit dem jeweiligen Stadt- oder Kreisjugendring in ihrer Gemeinde Kontakt aufnehmen. Die Kontaktdaten sind zu finden unter www.zeitfuerhelden.de
Noch bis 30. Juni 2007 können sich Engagierte für den Bürgerpreis der Initiative "für mich, für uns, für alle" bewerben. Aufgrund des großen Interesses wurde der Einsendeschluss verlängert. Mit dem Schwerpunktthema "Sportlich aktiv" zeichnet Deutschlands größter bundesweiter Ehrenamtspreis in diesem Jahr Menschen aus, die sich auf außergewöhnliche und besonders vorbildliche Weise im Bereich Sport engagieren. Interessierte können sich selbst bewerben oder andere für die Auszeichnung vorschlagen. Weitere Informationen unter www.buerger-engagement.de
Unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen und mit der Unterstützung von zahlreichen prominenten Förderern, wie dem Künstler Janosch und Marietta Slomka vom ZDF "heute-journal", findet dieses Jahr zum vierten Mal der Wettbewerb „Netzwerk Nachbarschaft“ statt. Gesucht werden Nachbarschaftsinitiativen aus allen Bundesländern. Auch 2007 werden wieder kreative und zukunftsweisende Projekte in den drei Kategorien „Familienfreundlich“, „Generationenübergreifend“ sowie „Multikulturell“ gesucht. Pro Bundesland wird ein Sieger geehrt, aus den Landessiegern werden drei Initiativen als Bundessieger prämiert. Zu gewinnen gibt es Urkunden und Geldpreise im Gesamtwert von 16.000 Euro sowie von Janosch gespendete Kunstwerke. Einsendeschluss: 15. August 2007. Weitere Informationen zum bundesweiten Wettbewerb unter www.netzwerk-nachbarschaft.de oder telefonisch unter 040 / 480 650 0
Die Mehrgenerationenhäuser, deren Einrichtung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen bis Ende 2007 gefördert wird, sollen das Prinzip der Großfamilie in eine moderne Form übertragen und Orte der Begegnung, des Austauschs und vor allem auch der gegenseitigen Unterstützung von Jung und Alt sein. Anfang des Jahres erhielt u.a. der oberbayerische Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit dem Kooperationspartner Kinderschutzbund den Zuschlag für Rosenheim. Seitdem wurde am Umbau des Rosenheimer Franz-Pelzl-Hauses der AWO in ein Mehrgenerationenhaus gearbeitet. Dort gibt es jetzt ein Generationen-Café, Beratungsangebote, eine Kinderkrippe und eine Spielgruppe, Angebote für Senioren, eine Migrationsberatung, Schülerpaten, Erholungsangebote für Eltern u.a. m.. In der vergangenen Woche fand mit zahlreichen Gästen die offizielle Einweihung statt. Weitere Informationen auf den Seiten der Arbeiterwohlfahrt unter www.awo-obb.de, Menüpunkt Bürgerschaftliches Engagement – Aktuelles – Mehrgenerationenhaus.
Die Robert Bosch Stiftung hat erneut den Journalistenpreis "Bürgerschaftliches Engagement" ausgeschrieben. Ziel des jährlich vergebenen Preises ist es, mehr Öffentlichkeit für das freiwillige Engagement von Bürgern in ihrem Gemeinwesen zu schaffen. Ausgezeichnet werden Berichte, Reportagen oder Kommentare, die beispielhaft darstellen und fragen, wie und warum Menschen für sich und für andere Verantwortung übernehmen. Neben Beiträgen aus deutschsprachigen Tages- und Wochenzeitungen werden auch Artikel aus Zeitschriften berücksichtigt. Das Erscheinungsdatum muss zwischen August 2006 und August 2007 liegen. Junge JournalistInnen bis 30 Jahre nehmen gleichzeitig am Wettbewerb um den Marion-Dönhoff-Förderpreis teil, der mit 3.000 Euro dotiert ist. Einsendeschluss für die Ausschreibung 2007 ist der 16. August 2007. Weitere Informationen unter www.bosch-stiftung.de/journalistenpreis
Mit der dritten Auflage ihres bundesweiten Wettbewerbes will die Stiftung Bürger für Bürger die „Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“ fördern. In der bisherigen Praxis der Integrationsarbeit sind Migranten oft nur Objekte sozialer Arbeit und bürgerschaftlichen Engagements. Es kommt noch zu selten vor, dass Migranten selbstverständlich in gemeinnützigen Organisationen der Mehrheitsgesellschaft neben Einheimischen und Migranten aus anderen Ländern und Kulturen ehrenamtlich mitwirken. Mit dem Wettbewerb sollen vorbildhafte Praxis und realisierbare innovative Ideen identifiziert, anerkannt bzw. ausgezeichnet und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden. Die Geldpreise (1. Preis: 2.500 EUR, 2. Preis: 1.500 EUR, 3. Preis: 1.000 EUR) sollen vor allem zur Weiterentwicklung bzw. Verbreiterung guter Praxis bzw. zur Erprobung praktikabler Idee eingesetzt. Einsendeschluss ist der 30. November 2007. Formlose Bewerbungen mit weiteren Infos wie Projektbeschreibung, Pressebeiträgen, DVDs / Filmen, Publikationen und Internetverweisen sind zu richten an die Stiftung Bürger für Bürger, Herrn Bernhard Schulz, Singerstr. 109, 10179 Berlin, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de, Tel. 030 / 24 31 49-0.
"WendePunkte. Momente der Hilfe, Momente der Begegnung": Unter diesem Titel steht ein bundesweiter Schreibwettbewerb der Aktion Mensch und des Deutschen Roten Kreuzes, der am 8. Mai, dem Weltrotkreuztag, gestartet ist. "Helfende" und "Hilfebedürftige" sind aufgerufen, ihre besonderen Begegnungen im Alltag aufzuschreiben. Dazu Dieter Gutschick, Geschäftsführer der Aktion Mensch: "Egal wie kurz oder für andere Menschen nebensächlich der Moment war: Uns interessieren Erlebnisse und Erfahrungsberichte, in denen Hilfe zur Begegnung zwischen zwei Menschen wird." Teilnehmen können ehrenamtliche und hauptamtliche Helfer und Menschen, die Hilfe in Anspruch nehmen oder genommen haben. Zugelassen sind alle Formen der textlichen Gestaltung wie Berichte, Erzählungen, Essays oder Gedichte auf maximal vier Seiten DIN A4. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2007, die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt im Februar 2008. Weitere Informationen und Teilnahmeunterlagen im Internet unter http://dieGesellschafter.de/wendepunkte.
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland haben einen Preis ins Leben gerufen, der das gesellschaftliche Engagement mittelständischer Unternehmen auszeichnen soll. Die gesellschaftiche Verantwortung von Unternehmen, die "Corporate Social Resposibility", ist zugleich das Jahresthema der Wirtschaftsjunioren. Die Schirmherrschaft für den Preis hat Wirtschaftsminister Michael Glos übernommen. Unternehmen können sich entweder selbst bewerben oder aber vorgeschlagen werden. Einsendeschluss ist der 15. September 2007. Die Preisverleihung wird im November in Berlin stattfinden. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen unter www.wjd.de/zivil.
Der seit 1998 überaus erfolgreich durchgeführte Soziale Tag des Vereins „Schüler helfen leben“ findet seit 2006 bundesweit und damit endlich auch in Bayern statt. Die Idee stammt aus Skandinavien: Schülerinnen und Schüler gehen an einem Tag arbeiten und spenden das Einkommen, welches sie an diesem Tag erhalten haben, für einen guten Zweck. Bereits beim ersten Sozialen Tag in Deutschland im Jahr 1998, der in Schleswig-Holstein organisiert wurde, beteiligten sich rund 35.000 Schülerinnen und Schüler, welche 700.000 Euro verdienten. Im Jahr 2006 fand der Soziale Tag erstmals bundesweit statt. Dabei erarbeiteten rund 300.000 Schüler ca. 3,1 Millionen Euro in ganz Deutschland. Alle Informationen über die bisherigen Projekte und Einsatzstellen, über die Beteiligungsmöglichkeiten für Lehrer und Schüler ebenso wie für potentielle "Arbeitgeber" unter www.sozialertag.de.
Am 19. Juni will die Fachtagung ‚Kommunen im Wandel – Engagement, Innovation und Vernetzung älterer Menschen‘ vor allem die Chance wachsender Engagementpotenziale im demografischen Wandel behandeln. Immer mehr Ältere sind bürgerschaftlich aktiv. Das Leitbild des aktiven Alters ist ins Zentrum der Seniorenpolitik gerückt. Auf der anderen Seite wird das kommunale Zusammenleben davon abhängen, ob sich Menschen für ihr Gemeinwesen einsetzen. Die von den beiden Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bzw. Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gemeinsam mit den Deutschen Städte- und Gemeindebund organisierte Tagung trägt vielfältige praktische Beispiele einer neuen Engagementkultur des Alters zusammen.
Bayerns Sozialministerin Christa Stewens stellt heute gemeinsam mit Dr. Robert Heene, Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern, die Bayerische Ehrenamtsversicherung vor. Die Veranstaltung findet unter Beteiligung von Dr. Thomas Röbke, Geschäftsführer des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement, und mit Ehrenamtlichen der Freiwilligenbörse CariThek Bamberg am 9. Mai im Hochseilgarten des Don Bosco Jugendwerks Bamberg statt. Mit der Versicherung, die am 1. April 2007 in Kraft getreten ist, erhalten bislang nicht versicherte ehrenamtlich Tätige einen Versicherungsschutz gegen Unfall- und Haftpflichtrisiken. Informationen zur Bayerischen Ehrenamtsversicherung erhalten Sie auf den Internetseiten des bayerischen Arbeitsministeriums.
ZDF.umwelt und Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) zeichnen wieder vorbildliches Engagement ehrenamtlicher Naturschützer aus. Am Wettbewerb muna - Mensch und Natur - können sich Einzelpersonen und Gruppen beteiligen, die in ihrer Freizeit ideenreich für den Naturschutz aktiv sind. Zu den fünf Gewinnern des Wettbewerbs können aber auch Menschen gehören, die der breiten Öffentlichkeit das Thema Naturschutz mit außergewöhnlichen Aktionen und interessanten Projekten näher bringen. Fast 1.200 muna-Bewerbungen hat es bisher in der Geschichte des Wettbewerbs gegeben. Der Startschuss für den mit 25.000 Euro prämierten Preis fiel am 22. April in der Sendung ZDF.umwelt. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2007. Die Preisverleihung findet am 28. September 2007 im Zentrum für Umweltkommunikation der DBU statt. Bewerbungen schriftlich an: ZDF, Stichwort: muna 2007, 55100 Mainz. Weitere Informationen unter www.dbu.de/719.html.
Mehr Mitverantwortung der Bürgerinnen und Bürger für das öffentliche Leben zu fördern: Das war das Ziel, mit dem Mitte 1997 der Verein Aktive Bürgerschaft gegründet wurde. Seitdem trägt der Verein mit beispielhaften Modellen, neuen Ideen und fachlicher Kompetenz dazu bei, bürgerschaftliches Engagement in Deutschland zu verbessern: Zahlreiche Veranstaltungen, Fachtagungen und Weiterbildungsseminare, Publikationen und ein monatlich erscheinender E-Mail- Newsletter beschäftigen sich mit Theorie und Praxis bürgerschaftlichen Engagements. Seit 1998 wurden außerdem Vereine und Bürgerstiftungen aus 36 Gemeinden und Städten mit dem „Förderpreis Aktive Bürgerschaft“ ausgezeichnet. Das gesellschaftliche Engagement der Genossenschaftsbanken in Deutschland für Bürgerstiftungen unterstützt und begleitet die Aktive Bürgerschaft seit mehreren Jahren. Die Arbeit der Aktiven Bürgerschaft wurde u.a. mit dem „Deutschen PR-Preis in Gold“ 2004 und dem Preis „Ausgewählter Ort 2006“ der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten gewürdigt. Weitere Informationen unter www.aktive-buergerschaft.de
Schwerpunkte nachhaltiger Entwicklungen bilden den Kern von sieben Fachtagungen, die von der Ökologische Akademie e.V. Linden in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz und dem Landesamt für Umwelt/ KommA21 Bayern von Mai bis November 2007 veranstaltet werden. Auftakt der Tagungsreihe ist am 10.5.2007 in der Kolping Akademie in Ingolstadt mit den Titel „Nachhaltige Bürgerkommune – Good Local Governance“. Hauptreferent ist Univ. Prof. Dr. Holger Magel, Technische Universität München. In Workshops werden anhand der guten Beispiele von Markt Pleinfeld, Stadt Freising und Großstadt Augsburg Übertragungsmöglichkeiten auf andere Gemeinden und Städte herausgearbeitet. In der zweiten Fachtagung am 24. Mai 2007 in der Fachhochschule Amberg steht das Thema „Energiewende und Klimaschutz“ auf dem Programm. Nähere Informationen unter: www.oeko-akademie.de oder bei Thomas Ködelpeter, Tel.: 08027 / 17 85
2006 wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten gemeinsam mit dem Bayerischen Gemeindetag der Wettbewerb „Dorf vital“ ausgelobt. Die dokumentierten Ergebnisse zeigen, wie wichtig der Faktor Bürgerschaftliches Engagement bei Dorferneuerung und Revitalisierung zu bewerten ist. Kaum eine der prämierten Gemeinden kann hierauf verzichten, jedes Dorf muss gemeinsam mit seinen Bürgerinnen und Bürgern einen eigenen Weg finden. Die Ansätze reichen vom Dorfladen bis hin zur ökologisch effizienten Gemeinschaftsheizung. Die Dokumentation ist kostenlos erhältlich. Bestellungen schriftlich an das Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten, Abteilung Ländlicher Raum und Landentwicklung, Ludwigstr. 2, 80539 München oder per Email: poststelle@stmelf.bayern.de
Unter dem Titel
"Demografischer
Wandel als Chance: Wirtschaftliche Potenziale der Älteren"
hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend gemeinsam mit der Europäischen Kommission am 17. und 18.
April einen europäischen Kongress in Berlin
veranstaltet.
Anlässlich der Eröffnung betonten
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und der EU-Kommissar
Vladimír Špidla die Bedeutung der älteren
Generation für Europa: "Ältere Menschen können
mit ihren Erfahrungen, ihrem Engagement und nicht zuletzt mit ihrer
Wirtschaftskraft einen wichtigen Beitrag zu Wachstum und
wirtschaftlicher Entwicklung leisten". Ziel der zweitägigen
Veranstaltung war es, die wirtschaftlichen Potenziale älterer
Menschen stärker in den Blick zu nehmen und den
grenzüberschreitenden Diskurs in Europa fortzusetzen. Der
Kongress präsentierte Praxisbeispiele aus verschiedenen
EU-Staaten. Weitere Informationen sowie die Reden zum Herunterladen
unter www.bmfsfj.de.
"Freiwilliges Engagement
der
Bürgerinnen und Bürger erlangt vor dem Hintergrund der
Herausforderungen des demografischen Wandels eine immer größere
Bedeutung. Das Programm der Generationsübergreifenden
Freiwilligendienste ist dabei ein ganz besonderes Erfolgsmodell",
so der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues.
Das
beim
Bundesfamilienministerium angesiedelte Modellprogramm will die
Chancen des demografischen Wandels nutzen und neue politische Ansätze
des freiwilligen Engagements erproben. Es stellt für die
dreijährige Modellphase insgesamt 36 Millionen Euro bereit.
Ziel ist es, Freiwilligendienste künftig für alle
Altersgruppen anzubieten, für Frauen und Männer in der
Erwerbsphase ebenso wie in der Familienphase, um so neben dem
klassischen Vereins- und Verbandsleben neue Formen des freiwilligen
Engagements zu erschließen. Ein großes Augenmerk liegt
dabei auf der Lebenserfahrung und den besonderen Potentiale der
älterenGeneration.
Bundesweit erproben inzwischen rund
150 Träger in mehr als 50 Projekten die neuen
Angebote
für die Arbeit von Freiwilligen. Mehr als 6500 Freiwillige waren
bisher an dem Programm beteiligt. Informationen unter
www.bmfsfj.de/Politikbereiche/freiwilliges-engagement,did=21912.html
Die Bertelsmann Stiftung sucht deutschlandweit nach mittelständischen Unternehmen, die sich in ihrer Region gemeinnützig engagieren. Ziel der Kampagne ist, die Vielfalt unternehmerischen Engagements in Deutschland aufzuzeigen und andere zur Nachahmung anzuregen. Unternehmen, die in ihrem direkten Umfeld Probleme in Bereichen wie Bildung, Umwelt oder soziale Benachteiligung angehen, können sich in den nächsten zwei Monaten auf einer internetbasierten Landkarte eintragen. Die Projekte sollten gemeinsam mit Partnern durchgeführt werden: „Ob Jugendliche durch gezielte Schulpartnerschaften an die Arbeitswelt herangeführt werden oder die Belegschaft eines Betriebs dem integrativen Kindergarten bei der Renovierung hilft - Partnerschaften zahlen sich aus, für die gute Sache und für das Unternehmen", so Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung. Weitere Informationen unter www.unternehmen-fuer-die-region.de
In ihrem zehnten Jahr hat die Aktive Bürgerschaft Bürgerstiftungen ausgezeichnet, die beispielhaft und nachhaltig die Gesellschaft in ihrer Stadt oder Region verändern. Schwerpunkt des diesjährigen Wettbewerbs war die Integration von Zuwanderern. Der 1. Preis in Höhe von 15.000 Euro ging an die Bürgerstiftung Berlin für engagierte Integrationsprojekte: Unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft gestalten“ engagieren sich mehr als 250 Berlinerinnen und Berliner in der Bürgerstiftung. Beispielhaft sind das Bilderbuchkino, in dem Mütter und Kinder mit Migrationshintergrund ihre Deutschkenntnisse verbessern, das Projekt „LeseLust“, bei dem sich über 220 ehrenamtliche Lesepaten engagieren, sowie das Kindermusical „The Language Playhouse“. Den 2. Preis in Höhe von insgesamt 10.000 Euro teilten sich die Bürgerstiftungen in Braunschweig und Ratzeburg. Weitere Informationen unter www.aktive-buergerschaft.de
Mit der Initiative „10 plus 10“ will Bayern die Vorschläge des Bundesfinanzministers zur Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements um weitere zehn Vorschläge ergänzen. Konkret sieht die bayerische Initiative unter anderem folgende Ergänzungen und Verbesserungen für Vereine und Ehrenamt vor:
„Ohne ehrenamtlich engagierte Bürger wäre unsere Gesellschaft um vieles ärmer: Das Ehrenamt schafft Gemeinschaft, fördert das Miteinander und stärkt die Werte unserer Gesellschaft. Darüber hinaus ist die steuerliche Förderung des Ehrenamts auch eine lohnende Investition, denn im Ehrenamt übernehmen engagierte Bürger Tätigkeiten, die der Staat zu leisten selbst nicht in der Lage ist“, so der Bayerische Finanzminister Prof. Kurt Faltlhauser.
Die
Sieger beim bundesweiten Wettbewerb „Teilhabe und Integration
von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches
Engagement“ der Stiftung Bürger für Bürger
kommen aus Filderstadt, Zwickau und Rheine. Am 26.März wurden
die Bundessieger sowie fünf Anerkennungspreise in Berlin bekannt
gegeben. Beim Sieger, dem Referat für Bürgerbeteiligung und
Stadtentwicklung der Stadt Filderstadt, ist die Integration von
Migrantinnen und Migranten integraler Bestandteil aller Aktivitäten.
Den zweiten Platz belegte der Verein „Wir – Gemeinsam für
Zwickau“ aus Zwickau. Dritter wurde das Interkulturelle
Begegnungszentrum der Caritas in Rheine. Anerkennungspreise erhielten
Frau Larissa Neu vom Harmonie e.V. Berlin und Waltraud John von der
Interessenvertretung des Doppelhochhauses Landsberger Allee 175/177
in Berlin.
Außerdem wurden ausgezeichnet: Das Bürgerhaus
Neumarkt / Oberpfalz (Bürgerhaus), die Kulturbrücke Hamburg
(Familienprojekt) und die AWO Region Hannover für ihre
interkulturelle Seniorenarbeit. Die Dokumentation zum Wettbewerb
unter:
www.buerger-fuer-buerger.de/content/ablage/Doku_Wettbewerb2007.pdf
Der
Bürgerpreis
der Initiative „für mich, für uns, für alle“
– ein Zusammenschluss von engagierten Bundestagsabgeordneten,
den Städten, Landkreisen und Gemeinden Deutschlands sowie den
Sparkassen – richtet sich in diesem Jahr an bürgerschaftlich
Engagierte, die durch ihren Einsatz für Sport und Bewegung den
sozialen Dialog in ihrem Umfeld fördern.
Bewerbungen für
Deutschlands größten bundesweiten Ehrenamtspreis sind ab
sofort möglich. Teilnahmeunterlagen sind im Internet unter
www.buerger-engagement.de
oder bei teilnehmenden Sparkassen erhältlich. Weitere
Informationen bei: Deutscher Sparkassen- und Giroverband,
Nadine
Helterhoff
Tel. 030/ 20 225 – 5133
E-Mail:
nadine.helterhoff@dsgv.de
"Das Landesnetzwerk findet bei Ratsuchenden breite Akzeptanz: Die Informations-, Beratungs- und Fortbildungsangebote rund um das Ehrenamt werden als ausgesprochen qualifiziert beurteilt. Das Netzwerk steht für Kompetenz und Praxisnähe - damit hat es sich weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht." Mit diesen Worten fasste Bayerns Sozialministerin Christa Stewens im Ausschuss für Sozial-, Gesundheits- und Familienpolitik des Bayerischen Landtags die Ergebnisse einer Evaluationsstudie zusammen, die Professor Dr. Holger Magel, Technische Universität (TU) München, erstellt hatte. Die Internetplattform der Servicestelle werde im Schnitt 5.000 Mal monatlich nachgefragt und biete von Rechtsfragen bis hin zu Zahlen und Fakten zum Ehrenamt ein breites Informationsspektrum. "Ein Newsletter, der rund 4.500 Entscheidungsträger erreicht, informiert kurz und prägnant über bewährte Beispiele aus der Praxis. Mit der Landesversicherung Ehrenamt, die Mitte des Jahres eingeführt wird, werden wir eine weitere Verbesserung zum Schutz der Engagierten vor Haftungsansprüchen Dritter im Schadensfall sowie bei Unfällen erreichen", erklärte Stewens.
Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (LBE) wurde durch die Technische Universität München (vertreten durch Prof. Holger Magel und Silke Franke)2006 evaluiert. Die Evaluation stellt fest: Das LBE hat ein positives Image, seine Informations- und Beratungsleistungen werden gut angenommen, die angestrebte Vernetzung in die Breite ist engagiert auf den Weg gebracht. Der Sozialpolitische Ausschuss des Bayerischen Landtags hat nun in seiner Sitzung vom 22.März 2007 den Evaluationsbericht diskutiert und parteiübergreifend empfohlen, die Arbeit des Landesnetzwerks dauerhaft zu fördern.
Als pdf.Dateien stehen Ihnen zur Verfügung: Der Evaluationsbericht als pdf-Datei (1,6MB) und die Empfehlungen der Evaluatoren zu der Weiterentwicklung des LBE als pdf-Datei (0,2MB)
Das Kabinett hat in seiner Sitzung vom 27. Februar 2007 den Startschuss für die neue Initiative Werteerziehung und Persönlichkeitsbildung an den Schulen in Bayern gegeben. Das bereits bestehende vielfältige Engagement der Schulen soll dadurch einer breiten Öffentlichkeit besser bekannt gemacht werden. Kultusminister Siegfried Schneider setzt dabei auch verstärkt auch die Kooperation mit den Eltern: Eltern, Schulen und Gesellschaft müssten an einem Strang ziehen. Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Disziplin, Toleranz, Höflichkeit, Zivilcourage, Zuverlässigkeit, religiöse Orientierungsfähigkeit und Fairness seien auch im 21. Jahrhundert unverzichtbar. Im Rahmen der Initiative „Werte machen stark“ werden Kabinettsmitglieder und Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Sport im Laufe der nächsten Monate Schulen besuchen. Bei der Auftaktveranstaltung am 5. März stellen Schüler und Lehrer ihre Projekte „Schüler übernehmen Verantwortung“ und den „Wahlkurs Sozialkompetenz“ vor.
Die
Tagung "Kultur
und aktive Bürgergesellschaft", eine
Kooperationsveranstaltung zwischen der Evangelischen Akademie
Tutzing, der Bayerischen Landeszentrale für politische
Bildungsarbeit, dem Kulturausschuss des Bayerischen Städtetags,
der Kulturpolitischen Gesellschaft und dem Landesnetzwerk
Bürgerschaftliches Engagement Bayern, stieß auf großes
Interesse. Über 100 TeilnehmerInnen beschäftigten sich drei
Tage mit Themen wie Visonen und Realitäten der
Zivilgesellschaft, BE als Hoffnungsträger der Kulturpolitik, BE
und Interkulturalität sowie mit konkreten Arbeitsansätzen
in Museen, in der kulturellen Bildung oder bei der Leseförderung. Das
Tagungsprogramm kann hier
als pdf-Datei (0,1MB) herunter geladen werden.
Unter
dem Navigationspunkt Materialien des LBE / Tagungen bieten wir die
Vorträge der Tagungs-Referenten als pdf-Dateien zum Download an.
Mit Talenten wuchern und Freunde finden“ – unter dieses Motto hat die Evangelische Kirche und die Diakonie Bayern ihren ersten Fundraising-Preis gestellt. Kirchliche und diakonische Einrichtungen können ihre Ideen und Aktionen rund um das Fundraising vorstellen. Gefördert werden Maßnahmen innerhalb der Landeskirche und der Diakonie in Bayern, die neue Wege der Finanzierung und andere Formen der Unterstützung aufzeigen. Die Größe eines Projektes ist nicht entscheidend, es geht um Projekte mit nachhaltiger Wirkung, die für andere Vorbild sein können. Anträge im Internet unter www.elkb.de und www.diakonie-bayern.de.
Um das Thema Subsistenz soll es in einer Tagung der Münchner Forschungsgesellschaft „anstiftung“ gehen: Um das Pendant der Marktökonomie, „um das, wovon Menschen auch und eigentlich leben und das nicht mit Geld zu kaufen ist, um die unmittelbare Versorgung, die Herstellung des Eigenen, das soziale Miteinander, die Gestaltung der Nahräume, die Fürsorge, die Empathie für diese Welt, das Engagement für andere“ . Die Tagung findet vom 21.5.-23.5.2007 in der Evangelischen Akademie in Tutzing statt. Informationen im Internet unter www.ev-akademie-tutzing.de, Programmanforderung per E-Mail an programm@ev-akademie-tutzing.de. Allgemeine Informationen zur Forschungsgesellschaft „anstiftung“ im Internet unter www.anstiftung.de.
Von den mittlerweile 200 Mehrgenerationenhäusern in Deutschland stehen 21 in Bayern: Zu den bereits ausgewählten sieben Einrichtungen in Bad Rodach, Bad Wörishofen, Fürth, Germering, Ingolstadt, Lindau und München sind in der zweiten Runde folgende Häuser dazu gekommen: Bürgerzentrum in Pegnitz, Zentrum Aktiver Bürger in Vaterstetten, Alten Service Zentrum in Eching, Treffpunkt Zech in Lindau, Bürgerhaus Stadt Neumarkt, Dorflinde in Langenfeld, Caritas-Seniorenzentrum in Bad Griesbach, Familienzentrum in Wasserburg am Inn, Kindertagesstätte Herrenbach in Augsburg, Ev. Familien-Bildungsstätte in Bayreuth, Jugendhilfehaus St. Elisabeth in Hof, LichtTalente e.V. in Memmingen, SOS Jugendhilfen Nürnberg-Fürth-Erlangen in Nürnberg. Weitere Informationen im Internet unter www.mehrgenerationenhaeuser.de.
Die zweite Ausschreibungsphase
für
das Modellprogramm "Mehrgenerationenhäuser" startet am
16. April. Dann können sich weitere Projekte um die Förderung
(maximal 40.000 Euro jährlich für einen Zeitraum von fünf
Jahren) bewerben, mit der neue Formen von Anlaufstellen, in denen
sich Menschen jedes Lebensalters begegnen, erprobt werden sollen.
Insgesamt sollen 439 Projekte gefördert werden. In der ersten
Bewerbungsrunde wurden von über 900 eingereichten Bewerbungen
200 in die Förderung aufgenommen. Das Programm ist eines der
zentralen Vorhaben von Ursula von der Leyen (CDU), Bundesministerin
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und kostet 98
Millionen Euro.
Weitere Infos
unter: www.mehrgenerationenhaeuser.de
Die Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs um den „Förderpreis Aktive Bürgerschaft 2007“ stehen fest: Der 1. Preis geht an die Bürgerstiftung Berlin. Die Bürgerstiftung Braunschweig und die Bürgerstiftung Ratzeburg teilen sich den zweiten Platz. Der Preis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert. Schwerpunkt des diesjährigen Wettbewerbs ist die Integration von Zuwanderern. Mit dem Förderpreis 2007 will die Aktive Bürgerschaft, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, die Bürgerstiftungen in ihrem Engagement stärken, die durch ihre Arbeit das Miteinander verschiedener Kulturen hierzulande fördern und gestalten. Bundespräsident Horst Köhler wird die Preise am Dienstag, den 20. März 2007, in einem Festakt in Berlin verleihen. Ausführliche Porträts der Preisträger und weitere Informationen unter: http://www.aktive-buergerschaft.de/vab/presse/medienservice/foerderpreis
In Kooperation mit der Evangelischen
Stadtakademie und dem InfoTreff Erlangen veranstaltet die
Volkshochschule Erlangen eine Vortragsreihe zum Ehrenamt. Die
nächsten Redner und Termine:
Dr. Thomas Röbke,
Geschäftsführer des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches
Engagement Bayern, Titel: Rettet das Ehrenamt den Sozialstaat?, am
Donnerstag, 22. März 2007, 16.30 - 18.00 Uhr, und Dorothea
Kroll-Günzel, Titel: "Man macht's ja um der Sache willen
... und nicht, um Defizite auszugleichen!?" am Donnerstag, 29.
März 2007, 16.30 - 18.00 Uhr. Beide Vorträge in der
Volkshochschule Erlangen, Friedrichstr. 19, Historischer Saal, 91054
Erlangen, Tel.: 09131/86-26 68, -26 69 oder -27 17. Der Eintritt ist
frei.
Welche Ziele verfolgt eine moderne Soziale Demokratie? Welche Prinzipien und Werte liegen ihr zugrunde? Durch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen will die Akademie für Soziale Demokratie Ideengeber konkreter Politik sein und einen Beitrag zur wertorientierten Qualifizierung in politischen Grundsatzfragen leisten. Engagierte im politischen Ehrenamt oder Mandat, die ihre Positionen solide begründen wollen und häufig vor komplexen politischen Entscheidungen stehen, sollen vom Angebot der Akademie profitieren: In bundesweit angebotenen Wochenendseminaren werden Grundlagen und Praxisfelder der Sozialen Demokratie vermittelt. Weitere Informationen im Internet unter http://www.fes-soziale-demokratie.de/
Beim bundesweiten Wettbewerb „Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“ der Stiftung Bürger für Bürger wurden jetzt die Landessieger ermittelt. Für Bayern gewann das 2004 gegründete Bürgerhaus Neumarkt die Auszeichnung. Im Neumarkter Bürgerhaus arbeitet u.a. die Initiativgruppe für ausländische Kinder und Familien, im letzten Jahr wurden eine Kochreihe von Migrantinnen sowie ein Türkischer Tag veranstaltet. Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb sollen vorbildhafte innovative Ideen identifiziert und zur Nachahmung angeregt werden. Besonderen Wert legte die Jury darauf, dass MigrantInnen sich gemeinsam mit Einheimischen für ein gesellschaftlich relevantes Anliegen engagieren. Die Bundessieger werden am 26. März 2007 im Roten Rathaus in Berlin bekannt gegeben und gekürt. Informationen im Internet: „Nachrichten-Telegramm“ unter http://www.buerger-fuer-buerger.de/index1.htm
Das Bayerische Kabinett hat eine Bundesratsinitiative zur Stärkung des Ehrenamts beschlossen, die deutlich über die bisherigen Pläne der Bundesregierung hinausgeht. Kernstück der bayerischen Initiative ist die Einführung einer steuerfreien Aufwandspauschale für ehrenamtlich Tätige in Höhe von 600 Euro jährlich. Außerdem soll die Grenze für die unbürokratische Anerkennung von Spenden von 100 Euro auf 200 Euro verdoppelt werden, die Frist für die zeitnahe Mittelverwendung soll auf zwei Jahre ausgeweitet werden. Ziel der bayerischen Bundesratsinitiative ist es, so Finanzminister Dr. Kurt Faltlhauser, die Steuerpflicht für ehrenamtlich Tätige auf das Mindestmaß zu beschränken und bürokratische Hemmnisse für gemeinnützige Fördervereine zu beseitigen. Weitere Informationen: Bericht der Kabinettsitzung vom 30. Januar 2007 unter www.bayern.de.
Die im Jahr 2005 gegründete „Civil Academy“ des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und der deutschen BP AG führt auch in diesem Jahr (von April bis Juli) wieder eine dreiteilige Seminarreihe für junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren mit innovativen Projektideen durch. Experten aus Wirtschaft und Non-Profit-Bereich vermitteln dabei praktisches Wissen zu folgenden Themen: Projektplanung, Finanzbedarf und Fundraising, Kommunikation und Konflikte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerke und Serviceangebote. An dem intensiven Trainingsprogramm können 24 ausgewählte Bewerberinnen und Bewerber unentgeltlich teilnehmen (inklusive Anreise, Unterkunft, Verpflegung). Bewerbungsschluss ist der 2. März 2007. Weitere Informationen unter www.civil-academy.de.
Unter dem Motto „Wir für uns.“ wurde am 18. Januar 2007 in der Staatskanzlei in Potsdam die Landesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligenagenturen (LAGFA) im Land Brandenburg gegründet. Neben Vertretern von Freiwilligenagenturen Brandenburgs und Berlins waren Verantwortliche aus kommunaler Verwaltung und Politik, dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligenagenturen eingeladen. Ministerpräsident Matthias Platzeck sagte der neuen Landesarbeitsgemeinschaft, die ein „stabiles Dach“ für die Freiwilligenagenturen darstelle, die Unterstützung der Staatskanzlei zu. Außerdem riet er den Verantwortlichen in den Kommunen, Freiwilligenagenturen als wertvollen Schatz zu behandeln: „Jeder Bürgermeister, jede Verwaltung kann sich glücklich schätzen, eine Freiwilligenagentur zu haben – und sollte sie gut pflegen.“ Weitere Informationen unter: www.stk.brandenburg.de/sixcms/detail.php?id=280677&_siteid=
„Empowerment.
Menschen stärken“ ist der Titel des diesjährigen
Transatlantischen Ideenwettbewerbs Usable der Körber-Stiftung.
Gesucht werden Projekt-Ideen und Praxismodelle aus den USA, die im
Sinne des „Empowerment“ auch in Deutschland Menschen
helfen, ihre Kompetenzen auszubauen und sich selbst aktiv
einzubringen. Für überzeugende Konzepte und Ideen vergibt
die Körber-Stiftung Preise und Fördermittel in Höhe
von insgesamt 139.000 Euro. Zusätzlich wird der Transatlantische
Journalistenpreis mit 11.000 Euro ausgelobt. Einsendeschluss für
beide Wettbewerbe ist der 31. Oktober 2007.
Weitere
Informationen
zur Ausschreibung im Internet unter www.usable.de
In der Jahrespressekonferenz 2007 bestätigte Sozialministerin Christa Stewens noch einmal die geplante Einführung der Landeshaftpflicht- und Unfallversicherung, mit der bestehende Lücken in der Absicherung ehrenamtlich Tätiger in Bayern geschlossen werden sollen, für das Frühjahr 2007. Außerdem wurde die Weiterentwicklung des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement angekündigt, das im Jahr 2006 von der TU München evaluiert wurde. Die Evaluation ergab u.a. einen weiteren Bedarf an Anlauf- und Koordinierungsstellen für das Bürgerschaftliche Engagement, um ein flächendeckendes Angebot zu erreichen.
Die
Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und
Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) ist die bundesweite
Aufklärungs-, Service- und Netzwerkeinrichtung im Feld der
Selbsthilfe und Selbsthilfeunterstützung in Deutschland. Im
Dezember 2006 ist dort in der Reihe NAKOS EXTRA als Fachschrift Nr.
35 die neue Publikation „Selbsthilfe, Familie, soziales Umfeld
und Bürgerschaftliches Engagement“ erschienen, eine
Studie, die auf exemplarischen Interviews mit Selbsthilfegruppen
basiert. Die Broschüre kann schriftlich bestellt werden bei der
NAKOS
Wilmersdorfer Straße 39
10627 Berlin
Fax:
030 /
31 01 89 70
E-Mail: selbsthilfe@nakos.de
Sie
steht auch als Download zur Verfügung unter:
www.nakos.de/site/neues/aktuell/?news_id_:int=15248
Mit
bundesweiten Straßen-Aktionen, Publikationen und
Veranstaltungen will das DRK im Jahr 2007 das Bewusstsein für
die Gefahren der Ausgrenzung schärfen und Anregungen für
ein motivierendes Miteinander von sozial Starken und Schwachen
geben.
DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil:
"Das Deutsche Rote Kreuz will mit mehr als vier Millionen
Mitgliedern selbst ein Vorbild für die gleichberechtigte
Teilhabe aller an der Gesellschaft sein. Deshalb legen wir in diesem
Jahr besonderes Augenmerk auf Projekte, bei denen Menschen mit
Benachteiligungen selbst zu Akteuren werden. Gleichzeitig werden wir
uns mit Nachdruck an der politischen und gesellschaftlichen Debatte
beteiligen und immer wieder darauf hinweisen, dass alle in
Deutschland lebenden Menschen ein Recht auf soziale Sicherheit,
Arbeit, Bildung, Gesundheit und Kultur in einem respektvollen,
solidarischen Lebensumfeld haben. Dazu kann jeder seinen Beitrag
leisten, sei es in der Nachbarschaft, in der Familie oder im Rahmen
einer ehrenamtlichen Tätigkeit."
Das DRK beteiligt sich
damit gleichzeitig am "Europäischen Jahr der
Chancengleichheit für alle." Bundesweiter Aktionstag zum
Schwerpunktthema Integration ist der Weltrotkreuztag am 8.
Mai
2007.
Das Engagement unter Jugendlichen in Deutschland für ehrenamtliche Arbeit in Entwicklungsländern ist groß. Die Anfragen übersteigen bei weitem die bisherigen Möglichkeiten eines Einsatzes in Entwicklungsländern. Deutschland verfügt aber im Unterschied zu anderen Ländern (unter anderem USA und Großbritannien) bisher nicht über einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst. Das Bundesentwicklungsministerium will deshalb ab 2008 zunächst in einer dreijährigen Pilotphase einen neuen aus öffentlichen Mitteln geförderten Freiwilligendienst in Entwicklungsländern einführen. Die Laufzeit wird flexibel von 3 bis 24 Monaten sein. Der Freiwilligendienst wird fachlich und pädagogisch begleitet werden und soll sich an junge Erwachsene (18 bis 28 Jahre) mit Abitur oder vergleichbarem Abschluss richten. Ein Zuschuss für Unterkunft, Verpflegung, Taschengeld, fachliche und pädagogische Betreuung sowie Versicherungen soll sich auf 580 Euro pro Person und Monat belaufen. Hinzu kommt der Betrag für die Krankenversicherung. Das mittelfristig vorgesehene Volumen soll 10.000 Plätze (=70 Millionen Euro) umfassen. Weitere Informationen telefonisch bei Herrn Alonso-Rodriguez unter 02 28 / 535 32 40
Wie wird Ehrenamt für junge
Menschen
attraktiver? Zur Beantwortung dieser Frage schreibt die
Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ARGE ALP) für 2007 den
ARGE ALP-Preis aus. Welche "kreativen" Formen finden
Vereine, um junge Menschen für ehrenamtliche und freiwillige
Tätigkeiten zu begeistern? Was machen Städte und Gemeinden,
um ehrenamtliches Engagement zu fördern und zu unterstützen?
Was passiert in der Schule: Wie werden dort Jugendliche zu Engagement
motiviert?
Welche Möglichkeiten gibt es für Jugendliche,
sich außerhalb von Institutionen für ihre eigenen
Interessen zu engagieren? Welche Initiativen motivieren Jugendliche
zu freiwilligem Engagement?
Der Bewerb wendet sich speziell an
Gemeinden, Vereine und Schulen (Schülerinnen und Schüler ab
10 Jahren) im ARGE ALP-Raum. Sie werden aufgefordert, innovative
Ideen/Projekte zu präsentieren, die geeignet sind, junge
Menschen für bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen. Zu
gewinnen gibt es Geldpreise in einer Höhe von insgesamt 15.000
Euro. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2007.
Am
15.3.2007 findet in Neumarkt/i.d.Opf. die Tagung "Demografischer
Wandel und Bürgerschaftliches Engagement” statt.
Veranstalter sind der Bayerische Gemeindetag, das Landesnetzwerk
Bürgerschaftliches Engagement und das Bayerische
Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.
Die Tagung richtet sich an die Vertreter der Kommunen, aber auch an
aktive Bürgerinnen und Bürger. Einen Tag lang werden
Beispiele aus der Praxis vorgestellt und soll Platz sein für den
Austausch von Fragen und Ideen.
Weniger Kinder, mehr Senioren
und
ungleiche Wanderungsbewegungen verändern das Gesicht der Städte
und Gemeinden. Alle Bereiche der Daseinsvorsorge sind betroffen, der
Standortwettbewerb zwischen den Kommunen gewinnt an Schärfe.
Umso wichtiger ist es, sich bewusst mit den Gestaltungsmöglichkeiten
vor Ort auseinander zu setzen. Den Roten Faden durch die Tagung
bildet das Bürgerschaftliche Engagement.
Der mit
insgesamt
26.000 Euro dotierte Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags
stand in diesem Jahr unter dem Motto "Bürgerschaftliches
Engagement von Unternehmen". Er wurde am 08.12.2006 von
Landtagspräsident Alois Glück an folgende Unternehmen aus
Bayern verliehen: Den ersten Preis teilten sich die Firma betapharm
Arzneimittel Augsburg und der Schreinereibetrieb Rupert Voß /
Voss AG, Taufkirchen, der dritte Preis ging gleichrangig an die
Werbeagentur symbiosys² aus Friedberg und an die Werbeagentur
Xynias, Wetzel aus München.
Weitere Informationen unter:
www.bayern.landtag.de/Journal_Aktuell_8909.html
"Soziales Engagement - für andere da zu sein, Verantwortung füreinander zu übernehmen, einem anderen Menschen Zeit zu schenken und zu helfen - ist das Fundament unserer Gesellschaft und macht sie sozialer und menschlicher." Mit diesen Worten würdigte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens anlässlich des Internationalen Tags der Freiwilligen das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger. Rund 3,8 Millionen Menschen sind nach Angaben der Ministerin derzeit in Bayern ehrenamtlich tätig. Um das Ehrenamt weiter zu fördern, habe die Staatsregierung beschlossen, im nächsten Jahr eine Landesversicherung Ehrenamt einzuführen. Mit dieser staatlich finanzierten Versicherung werden ehrenamtlich Tätige in den Bereichen Haftpflicht und Unfall vor finanziellen Nachteilen geschützt, soweit eine anderweitige Absicherung nicht besteht.
Als "wichtiges Signal für noch mehr bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement" begrüßte die Ministerin auch die Ankündigung des Bundesfinanzministers, ehrenamtliche Helfer in Deutschland künftig besser stellen und entlasten zu wollen.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Commerzbank haben in Kooperation mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) am 5. Dezember 2006 den Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Bürsch (SPD), Vorsitzender des Unterausschusses "Bürgerschaftliches Engagement", mit dem Sonderpreis "Pro Ehrenamt" ausgezeichnet. Begründung der Jury: Michael Bürsch habe sich in seiner politischen Arbeit im Rahmen der Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" und auch als Vorsitzender des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement nachhaltig für die Verbesserung der Rahmenbedingungen des Bürgerschaftlichen Engagements eingesetzt.
Ein neues Programm des Bundesfinanzministers Peer
Steinbrück
zur Unterstützung ehrenamtlich Tätiger und gemeinnütziger
Stiftungen wurde von den Wohlfahrtsverbänden und vom
Bundesverband der Stiftungen als "Absage an eine rein
ökonomische Sichtweise" und als "verdiente
Anerkennung" für Hunderttausende Helfer begrüßt.
Im einzelnen sind beim Programm "Hilfen für Helfer"
vorgesehen: Ehrenamtlich Tätigen, die sich um alte, kranke oder
behinderte Menschen kümmern, sollen pro Jahr 300 Euro Steuern
erlassen werden; die steuerfreie Übungsleiterpauschale wird von
1848 Euro auf 2100 Euro hochgesetzt; die Höchstgrenzen für
den Spendenabzug (bisher 5 und 10 % der gesamten Einkünfte)
werden auf einheitlich 20% angehoben; der Sonderausgabenabzug für
Mitgliedsbeiträge an Kulturfördervereine wird verbessert.
Der Gesetzentwurf soll bereits Anfang 2007 vom Bundeskabinett
verabschiedet werden und rückwirkend bereits ab 1. Januar 2007
Gültigkeit haben.
Wie
können
MigrantInnen für Bürgerschaftliches Engagement gewonnen und
motiviert werden? In welchen Handlungsfeldern besteht ein besonders
hohes Interesse der MigrantInnen am Mitwirken? Das Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert 16 Modellprojekte,
die eine bessere Integration von MigrantInnen durch
Bürgerschaftliches Engagement erreichen wollen. Die Schwerpunkte
sind Freiwilligenagenturen und Netzwerkbildung, Stärkung von
Migranten-Selbstorganisationen, Mentoren/Paten und interkulturelle
und fachliche Qualifizierung. Die Stiftung Bürger für
Bürger wird die Modellprojekte wissenschaftlich begleiten und
beraten. Weitere Informationen im aktuellen Newsletter 4/2006 der
Stiftung Bürger für Bürger im Internet unter:
www.buerger-fuer-buerger.de/index1.htm
In der ersten Ausschreibungsphase des
Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser wurden in Bayern sieben
Einrichtungen ausgewählt: Im Kreis Coburg der "Treff Bad
Rodach", im Kreis Fürstenfeldbruck die "Germeringer
Insel", im Kreis Linda am Bodensee der "Treffpunkt Zech",
im Kreis Unterallgäu der "Verein für ambulante
Krankenpflege Bad Wörishofen e.V.", das Mütterzentrum
in der Stadt Fürth, das "Bürgerhaus" der Stadt
Ingolstadt, das "Euro-Trainings-Centre ETC e.V." mit
Bewohnertreff und Mütterzentrum in München.
Im Frühjahr
2007 startet die nächste Bewerbungswelle. Fragen zu den
Bewerbungen beantwortet die Serviceagentur im Aktionsprogramm
Mehrgenerationenhäuser entweder telefonisch unter 0180 - 3 44 44
55 montags bis freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr und dienstags von
10.00 bis 20.00 Uhr, oder per E-Mail:
Antrag@Mehrgenerationenhaeuser.de.
Detaillierte
Informationen rund um das Aktionsprogramm und um die Angebote der
Häuser auch im in Internet unter:
www.mehrgenerationenhaeuser.de
Im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim haben in den zurückliegenden drei Schuljahren über 600 Schülerinnen und Schüler am "Freiwilligen Sozialen Schuljahr" teilgenommen. Dabei leisteten sie insgesamt rund 50.000 Stunden sozialen Einsatz, u.a. bei der Aischgründer Tafel, in Kindergärten, Altenheimen, beim Arbeiter-Samariter-Bund und in vielen weiteren Einrichtungen. Das "Freiwillige Soziale Schuljahr" war im Jahr 2003 vom Freiwilligenzentrum "mach mit!" in der Caritas Neustadt ins Leben gerufen worden und erfreut sich von Jahr zu Jahr steigender Beliebtheit. Bei einer zweitägigen Dankesveranstaltung für die Schülerinnen und Schüler in Bad Windsheim, an der sich Politiker und Vertreter von Schulen, Verbänden und Vereinen beteiligten, erläuterte Horst Koydl, Leiter des Freiwilligenzentrums, die zukünftigen Schwerpunktprojekte wie z.B. die Nachbarschaftshilfe Jugendlicher für Alte und Behinderte unter der Anleitung von Sozialstationen.
Die
EU
hat ein neues Jugendprogramm ab 2007 beschlossen. Unter dem Motto
»Jugend in Aktion« können von 2007 bis 2013 in
verschiedenen Aktionsbereichen Maßnahmen gefördert werden.
Inhaltliche Prioritäten sind European Citizenship, Partizipation
Jugendlicher, Kulturelle Vielfalt und die Einbeziehung Jugendlicher
mit begrenzten Möglichkeiten. Zu den Aktionsbereichen gehört
auch der Europäische Freiwilligendienst. Das neue Programm löst
das bisherige EU-Programm »Jugend« ab. Auch »Jugend
in Aktion« wird in den verschiedenen Ländern über die
jeweiligen Nationalen Agenturen umgesetzt. Die Laufzeit ist
01.01.2007 bis 31.12.2013. Weitere Informationen
unter:
www.jugendfuereuropa.de/jugend-in-aktion
Bereits zum dritten Mal hatte die BHW
Bausparkasse
ihren Wettbewerb um die "besten" Nachbarschaften
Deutschlands ausgelobt. Dabei wird in jedem Bundesland eine
herausragende Initiative ausgezeichnet und ein Sonderpreis vergeben.
Als bayerischer Sieger wurde die Initiative "Haderner Stern"
in München ausgezeichnet. "Die Mitglieder haben es sich
zur Aufgabe gemacht, der Anonymität in der Hochhaussiedlung aus
den 70er Jahren ein lebendiges Miteinander entgegen zu setzen, indem
sie Zeit spenden: das Engagement reicht von der gegenseitigen
Unterstützung der Mieter beispielsweise beim Ausfüllen von
Formularen oder beim Einkaufen über gemeinsame
Freizeitaktivitäten und Feste bis hin zur Kooperation mit
Vereinen und Institutionen. Diese vorbildlich gelebte Nachbarschaft
fördert den Zusammenhalt und die Lebensqualität im
Viertel", lobte der Bayerische Staatssekretär Jürgen
W. Heike bei der Preisverleihung. Mit einem Sonderpreis wurde die
Initiative aus Pfaffing für das Projekt "KiMiSi"
(Kann ich - Mach ich - Schaff ich) ausgezeichnet, in der
Erwachsene den Kindern des Ortes zwischen acht und dreizehn Jahren
ehrenamtlich und kostenlos Kurse anbieten, in denen sie basteln,
kochen oder Sport treiben können.
Für
Bayern hat Sozialministerin Christa Stewens die Patenschaft
übernommen. Die Auszeichnung besteht aus einem Preisgeld in Höhe
von 1.000 Euro und einem handsignierten Janosch-Kunstdruck. Der
Sonderpreis ist mit 300 Euro dotiert.
Rund 250 Initiativen, Gruppen und
Vereine aus
ganz Bayern hatten sich bei der Aktion "miteinander! Die besten
Initiativen für Integration und kulturelle Vielfalt " von
Bayern2Radio und Abendschau beworben. Eine Jury hatte daraufhin drei
Projekte in die Endrunde gewählt. Hörer und Zuschauer
konnten nun über ihre Favoriten abstimmen und kamen zu folgendem
Ergebnis:
Den 1. Platz erhielt (mit 63 % der Stimmen) die
Initiative "Offenes Haus - Offenes Herz" aus Markt
Schwaben, den 2. Platz (25 %) die Kulturmeile Landwehrstraße in
München und den 3. Platz (12%) das Russophobie-Party-Kollektiv
aus Nürnberg. Die Geminner wurden mit Preisgeldern in Höhe
von 10.000, 5.000 und 2.500 Euro belohnt. Weitere Informationen im
Internet unter www.br-online.de/miteinander
Das Seminar-Programm 2007 der Akademie Management
und Politik der
Friedrich-Ebert-Stiftung bietet spezielle Kompetenztrainings für
ehrenamtliche Führungskräfte in gesellschaftspolitischen
Organisationen und für deren MitarbeiterInnen an. In den einzeln
buchbaren Seminaren sowie in den beiden Ausbildungsgängen
Organisationsmanagement und Kommunikationsmanagement (beide mit
Abschluss-Zertifikat) werden Methoden- und Handlungskompetenzen für
das professionelle politische Management vermittelt.
Weitere
Informationen im Internet unter www.fes-mup.de
Eine
Projektgruppe des Bayerischen Landfrauenausschusses hat nach
intensiver Beschäftigung mit den Auswirkungen der
Hartz-IV-Reformen auf Frauen ein Forderungspapier und ein
Hintergrundpapier zum Thema vorgelegt: Demnach stellen die
Hartz-IV-Reformen insbesondere aus Sicht der Frauen einen deutlichen
Rückschritt gegenüber dem bisher Erreichten dar. Sie
orientieren sich an einem Familienbild, das der Lebensrealität
nicht mehr entspricht. So werden sie durch das Prinzip der
Bedarfsgemeinschaft auf die Rolle der Zuverdienerinnen oder sogar
ausschließlich auf die Versorgerehe verwiesen, ungeachtet ihrer
Qualifikation oder langjährigen Erwerbsarbeit.
Der Inge-Gabert-Preis wurde von der AWO Oberbayern im Jahr 1995 zum Gedenken an das soziale Lebens- und Arbeitswerk der 1994 verstorbenen Inge Gabert, einem jahrzehntelangen Vorstandsmitglied der AWO-München, geschaffen. Er ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert und wird an besonders innovative und engagierte Projekte der "Frauen-, Kinder- und Jugendarbeit" verliehen. Die beiden diesjährigen Preisträger sind: Das Projekt "O.K. - Orientierung und Kompetenz - mit Jugendlichen irakischer Herkunft in München", das sich speziell um die jungen Flüchtlinge aus dem Irak kümmert, die größtenteils als unbegleitete Minderjährige aus dem Krisengebiet während der Diktatur und während des Irak-Krieges nach München gekommen sind.
Das zweite Projekt heißt "Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen". Im Jahr 2002 hatten schwere sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen auf der Wiesn oder auf den Heimwegen von der Wiesn zur Gründung der Aktion "Sichere Wiesn" geführt, die von den drei Organisationen AMYNA (Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch), IMMA (Initiative Münchener Mädchenarbeit) und der Frauennotruf München getragen wird.
Das Ehrenamt als wesentliches Element Bürgerschaftlichen Engagements ist tief in der AWO-Tradition verwurzelt und nimmt von jeher einen breiten Raum in der Verbandsstruktur ein. Ingrid Simet, stellvertretende AWO-Bezirksvorstandsvorsitzende, stellt die Stiftung "AWO Ehrenamt lohnt" bei der festlichen Auftaktveranstaltung in München vor: "Um auch in Zukunft den vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen und ein aktiver Teil der Bürgergesellschaft zu bleiben, hat die AWO in Oberbayern das Bürgerschaftliche Engagement in ihr verbandliches und unternehmerisches Konzept eingebettet. So wurde die neue Stiftung 'AWO Ehrenamt lohnt' ins Leben gerufen und mit 250.000 Euro Start-Vermögen ausgestattet, um auf diesem Weg voranzukommen. Ziele der Stiftung sind, sowohl Ehrenamtsprojekte bei ihren Ortsvereinen, Kreisverbänden und in AWO-Einrichtungen zu initiieren und finanziell zu unterstützen, als auch die Ehrenamtskultur in unserer Gesellschaft zu fördern." Die Stiftung war im April 2006 staatlich anerkannt worden.
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat beschlossen, für die Freiwilligendienste im Jahr 2007 eine Million Euro mehr zur Verfügung zu stellen. Umgesetzt wird damit der Beschluss, für verbesserte Rahmenbedingungen für Freiwilligendienste zu sorgen. Der Evaluationsbericht über die Erfahrungen mit den neuen Gesetzen zur Förderung von einem Freiwilligen Sozialen bzw. Ökologischen Jahr hatte gezeigt, dass benachteiligte und bildungsferne Jugendliche als Teilnehmende unterrepräsentiert sind. Die Mitglieder des Unterausschusses "Bürgerschaftliches Engagement" im Deutschen Bundestag hatten sich in ihrer Sitzung im Oktober 2006 deshalb einstimmig für eine stärkere Förderung dieser Gruppe ausgesprochen und die Einstellung zusätzlicher Haushaltsmittel im Kinder- und Jugendplan angeregt.
Unter dem Motto
"Kinder Chancen" treffen sich vom 28. bis 29. Januar 2007
in Augsburg Vertreter der Städte Halle, Münster und
Wiesbaden, um sich über die Möglichkeiten des
Bürgerschaftlichen Engagements in der Sozialpolitik
auszutauschen. Viele Städte haben sich dafür bereits mit
Wohlfahrtsverbänden, Freiwilligenzentren, Stiftungen und anderen
Partnern zusammengetan. Nachdem die Stadt Augsburg von
Bundespräsident Köhler in seiner Rede vom 15.09.2006 als
besonders gutes Beispiel für die Zusammenarbeit von Ämtern
und Engagierten angeführt wurde, fühlte sie sich
"ermuntert", zu einem bundesweiten Netzwerk
interessierter Städte einzuladen. Als erstes sollen die Chancen
von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Risiken in den Blick
genommen werden. "Wir wollen keine Tagung, sondern ein
Lernnetzwerk", betonen der Augsburger Oberbürgermeister
Dr. Paul Wengert und sein Sozialreferent Dr. Konrad Hummel in ihrem
Geleitwort. Zwei Jahre lang sollen kommunale Teams sich austauschen
und Konzepte verbessern. Der Fachtag am 29.01.2007 ist offen für
alle hauptamtlichen und freiwillig engagierten Vertreter von
Städten.
Weitere Informationen beim Sozialreferat,
Kompetenzzentrum Integration
Sabine Nölke-Schaufler
Tel.:
08 21 / 3 24-30 43
E-Mail: integration@augsburg.de
"Brennende
Herzen - Liebe, Lust und Leidenschaft": Filme, die sich
um das Thema Liebe drehen, stehen im Mittelpunkt beim diesjährigen
Videowettbewerb, der wieder vom Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend ausgeschrieben wurde. Beteiligen können
sich Menschen über 50 Jahre sowie "gemischte"
Filmteams aus älteren Menschen und Jugendlichen (max. 25 Jahre
alt). In der Kategorie "Allgemeiner Wettbewerb" können
aber auch frei gewählte Themen eingereicht werden. Für die
filmische Umsetzung gibt es keine Vorgaben: Von "A" wie
Animationsfilm bis zu "Z" wie Zeitzeugenporträt sind
alle Formen möglich. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert
von 6.000 Euro. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2007.
Der
Wettbewerb hat das Ziel, Klischees aufzudecken, Vorurteile abzubauen
und die Toleranz zwischen der jungen und älteren Generation zu
fördern. Mehr als 2.500 Videomacher haben sich in den letzten
Jahren an diesem Wettbewerb beteiligt. Eine DVD mit 12 Kurzfilmen
zeigt das große Spektrum der Arbeiten, die in den letzten
Jahren prämiert wurden. Sie ist für 6 Euro beim Kinder- und
Jugendfilmzentrum Deutschland (KJF) erhältlich. Weitere
Informationen unter:
www.video-der-generationen.de
Am 19./20.10.2006 fand
die Tagung
"Bürgergesellschaft - Wunsch und Wirklichkeit"
am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung statt. Dazu
ist jetzt ein ausführlicher Tagungsreader erschienen. Sind die
aktuell diskutierten wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen
Konzepte einer "aktiven Bürgergesellschaft"
überhaupt tragfähig und realistisch? Kann die
Bürgergesellschaft das leisten, was sie laut Politik und
Wissenschaft leisten soll? Oder aber: Dient "Bürgergesellschaft"
nur als billiger Jakob und Munition für Sonntagsreden?
Über
diese und weitere Themen referierten und diskutierten 70 Experten des
Dritten Sektors. Der Tagungsreader kann heruntergeladen werden
unter:
www.aktive-buergerschaft.de/vab/resourcen/newsletter/2006/11/nl2106_tagungsreader.pdf
Die Freiwilligen Agentur
Neumarkt (FAN)
gehört zu den vier Hauptpreisträgern des bundesweiten
Innovationspreises 2006 "Angefragt. Angestiftet. Mitgemacht."
Die Auszeichnung wurde für besonders innovative Öffentlichkeits-
und PR-Arbeit von Freiwilligenagenturen im Rahmen der 11. Fachtagung
der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und der
Stiftung Mitarbeit vom 16. bis 18.10.2006 in Hofgeismar verliehen.
Die Jury lobte die Neumarkter Aktion "Blick hinter die
Kulissen", bei der alle drei Monate Einblick in eine andere
gemeinnützige Organisation gewährt wird, als vorbildhaft
und auch für kleinere Freiwilligenagenturen umsetzbar: "Ein
aus unserer Sicht überzeugender, effektiver und kostengünstiger
Ansatz zu den beiden wesentlichen Kundengruppen: Organisationen und
Freiwillige." Weitere Preisträger sind die
Freiwilligenagenturen in Kassel, Weimar und Kaiserlautern. Das
Preisgeld in Höhe von insgesamt 10.000 Euro steuerte die Kölner
Stiftung Apfelbaum bei. Mit einem Sonderpreis, den die Deutsche Bank
in Höhe von 2.500 Euro stiftete, wurde die Stuttgarter
Freiwilligenagentur prämiert.
Weitere Informationen unter:
www.bagfa.de
Rund 400 Politikerinnen
und Politiker,
Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Vertreterinnen und Vertreter
der Medien nahmen in den ersten beiden Oktoberwochen an der Aktion
"Rollentausch" teil. In bayernweit über 300 sozialen
Einrichtungen nutzten sie die Möglichkeit, hautnah zu erleben,
was Sozialarbeit im Alltag bedeutet.
Das FORUM SOZIALES
BAYERN, in
dem insbesondere die Wohlfahrtsverbände, die kommunalen
Spitzenverbände und die Organisationen der Wirtschaft mitwirken,
hatte die Aktion initiiert, um den Verantwortungsträgern in
unserer Gesellschaft einen unmittelbaren, persönlichen Einblick
in das Innenleben der sozialen Einrichtungen zu ermöglichen. Die
Aktion soll im Jahr 2007 wiederholt werden.
Eine Liste aller
beteiligten Personen und Organisationen steht im Internet unter:
www.lagfw.de
>Vertreter aller Münchner Vereine hatte die Bayerische SPD vergangene Woche zu einem Sportgespräch in den Landtag eingeladen. SPD-Fraktionschef lobte zwar die wichtige Arbeit der Vereine: "Sportvereine sind genauso wichtig wie Schulen oder Kinderbetreuung". Die Gäste aber beklagten die Sparmaßnahmen der Bayerischen Staatsregierung und die dadurch fehlenden Mittel für den Breitensport: Vereine, die Sportanlagen bauen oder sanieren wollen, müssen mehrere Jahre auf Zuschüsse warten. Ob im nächsten Jahr noch eine vergleichbare Förderung wie 2006 möglich ist, scheint wegen der Haushaltssperre unsicher. Übungsleiter wandern zur Volkshochschule ab, weil sie dort besser bezahlt werden, Mitglieder können die steigenden Beiträge, die u.a. wegen der steigenden Nutzungsgebühren der öffentlichen Anlagen fällig werden, nicht mehr bezahlen.
Als "Motor" und treibende Kraft für die Integration von Zuwanderern bezeichnete Dr. Michael Griesbeck, Vizepräsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, das Bürgerschaftliche Engagement. In seiner Rede zum "Tag der Integration", der am 24.09.im Nürnberger Rathaus mit einer Auszeichnung vorbildlicher Projekte begangen wurde, betonte er die große Bedeutung des freiwilligen Engagements für interkulturelle Lernprozesse und für eine interkulturelle Öffnung der Gesellschaft. Erfolgreiche Integrationsarbeit finde nicht nur für, sondern auch zusammen mit MigrantInnen statt. Projekte zum ehrenamtlichen Engagement werden zukünftig einen Schwerpunkt der Integrationsförderung des Bundesamts bilden. Noch in diesem Jahr soll die Förderung von 16 Modellprojekten zum ehrenamtlichen Engagement beginnen.
Im Rahmen der
Bundesaktion "Bürger
initiieren Nachhaltigkeit (BIN)" wurden am 11. Oktober 2006 in
Berlin zehn vorbildliche Projekte ausgezeichnet und mit einer
einjährigen Projektförderung belohnt. Auch das Nürnberger
Zentrum Aktiver Bürger erhielt eine Förderung für sein
Vorhaben, in zwei Sozialräumen ein tragfähiges Konzept für
bürgerschaftliche Unterstützung zu entwickeln: Dort sollen
so genannte "Stadtteilmentoren" als lokale
Ansprechpartner in der Freiwilligenkoordination ausgebildet und
Ehrenamtliche in verschiedenen Projektfeldern qualifiziert werden.
Detaillierte Informationen zu der Bundesaktion, für deren zweite
Ausschreibungsrunde sich 184 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet
beworben hatten, gibt es im Internet unter:
www.bund-bin.de
Bürgerstiftungen
liegen im Trend: Allein im letzten Jahr haben sich in Deutschland 23
Stiftungen neu gegründet, über 6.500 Stifter engagieren
sich bundesweit für verschiedenste Projekte und dafür, ihre
Region liebens- und lebenswert zu erhalten.
Zum Tag der
Bürgerstiftungen am 1. Oktober hat der Bundesverband Deutscher
Stiftungen eine Broschüre herausgegeben, in der sich 103
deutsche Bürgerstiftungen in Kurzporträts vorstellen. "Eine
Stiftung wird grundsätzlich für die Ewigkeit errichtet",
schreibt Nikolaus Turner, Leiter des Arbeitskreises
"Bürgerstiftungen" im Bundesverband Deutscher
Stiftungen, in seinem Vorwort. Allgemeines über Ideen, Ziele und
Merkmale der Bürgerstiftungen sind den Kurzporträts
vorangestellt. Die Broschüre ist kostenlos und kann bestellt
werden bei der
Initiative Bürgerstiftungen,Mauerstraße
93, 10117 Berlin,
oder per E-Mail:
gabriele.fleischer@stiftungen.org
>Kultur ist Teil des
sozialen Kapitals einer
Gesellschaft, die Zugangsmöglichkeiten zu Kultur sind ein
Indikator dafür, wie ernst es eine Gesellschaft mit der
Demokratie meint. Der Kulturführerschein® ist ein
Fortbildungsprojekt für freiwillig engagierte Frauen und Männer,
die nicht mehr berufstätig bzw. deren Kinder erwachsen sind und
die nach einer sinnstiftenden und gleichzeitig freudvollen Aufgabe
suchen. Über gemeinsame Kulturaktivitäten bauen sie neue
soziale Netze auf und erschließen Kultur mit Menschen, für
die der Zugang zu kulturellen Angeboten keine Selbstverständlichkeit
ist. In Bayern wurde die Verbreitung des Kulturführerscheins
gefördert vom Bayerischen Sozialministerium, von der
Evangelischen Erwachsenenbildung und vom Diakonischen Werk. Nach der
Entwicklungsphase im Evangelischen Bildungswerk in München wird
das Konzept nun von neuen anderen bayerischen Bildungsträgern
übernommen. Die Vorbereitungsphase endet nun mit einer
Abschlussfeier und der Verleihung der Zertifikate an die ersten
TeilnehmerInnen durch Staatssekretär Jürgen W. Heike am
23.11.2006 in München.
Weitere Informationen bei Sabine
Sautter
Tel.: 089 / 55 25 80-0
E-Mail: service@ewb-muenchen.de
Nach einem
Jahr
Vorbereitung durch einen Arbeitskreis, der vom Bürgerhaus
Neumarkt initiiert wurde, fand am 10.10.2006 die
Gründungsveranstaltung der Bürgerstiftung Region Neumarkt
statt. Die derzeit etwa 30 Gründungsstifter wollen in Zukunft
Projekte mit regionalem bzw. lokalem Bezug unterstützen. Weitere
Informationen bei Herrn Dr. Heinz Sperber
Gesundheitsamt
Neumarkt
Tel.: 09181 / 47 05 14
Auf dem Kongress der
CSU-Grundsatzkommission am 02.09.2006 kündigte Ministerpräsident
Edmund Stoiber an, das Bürgerschaftliche Engagement in Bayern
mehr zu unterstützen: Aktive Bürger seien ein Schlüssel
zur Zukunft. Deshalb sollen die Türen des Staates weiter
geöffnet werden für freiwilliges Engagement. Mitsprache und
Mitentscheidung der Bürger vor Ort solle ausgebaut werden. Die
gesamte Rede im Internet
unter:
www.csu.de
In der Woche des
Bürgerschaftlichen
Engagements vom 15. bis 24. September 2006 organisierten bundesweit
mehr als 490 Veranstalter rund 500 Aktionen. Wie in den vergangenen
Jahren ist auch für 2006 eine Broschüre über die
Aktionswoche in Vorbereitung, in der einige der Veranstaltungen
vorgestellt werden. Aufgrund des Erfolges und des hohen medialen
Echos wurde im Koordinierungsausschuss ein Votum für die
Fortführung der Aktionswoche im Jahr 2007 abgegeben.
Weitere
Informationen bei Ute Wiepel
Tel.: 030 / 6 29 80-122 oder im
Internet unter;
www.engagement-macht-stark.de
Unter dem Motto
"Miteinander!" prämieren Bayern2Radio und die
Abendschau die besten Initiativen für Integration und kulturelle
Vielfalt in Bayern. Der Wettbewerb soll Mut machen, sich mit eigenen
Ideen für ein Miteinander einzusetzen. Bewerben können sich
Privatpersonen, Gruppen oder Vereine aus Bayern, die sich
ehrenamtlich für das Zusammenleben von Menschen verschiedener
Herkunft und Kulturen engagieren. Die Aktionen und Projekte sollen
durch Bürgerschaftliches Engagement entstanden sein und
überwiegend auf freiwilliger oder ehrenamtlicher Basis
organisiert werden. Die Geldpreise von insgesamt 17.000 Euro werden
von der Hypo Vereinsbank gestiftet.
Die besten drei
Initiativen
werden von einer Jury aus Bayern2Radio, Abendschau und
HypoVereinsbank ausgewählt. Das Publikum kann anschließend
telefonisch oder im Internet seinen Favoriten wählen.
Einsendeschluss ist der 6. November 2006.
Weitere
Informationen im
Internet unter www.br-online.de/miteinander
oder beim Bayern2Radio-Hörertelefon unter 01801-10 20 33.
Der Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestags hat einen Arbeitsplan vorgelegt mit den Themen, die 2006/2007 beraten werden sollen. In den öffentlichen Sitzungen geht es unter anderem um die Ergebnisse des 2. Freiwilligensurveys (hat bereits stattgefunden am 20.9.06), um das Bürgerschaftliche Engagement von Migrantinnen und Migranten (18.10.06), um die Situation des Bürgerschaftlichen Engagements in der Selbsthilfe (8.11.06), um den Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte (13.12.06) sowie um das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen (31.01.2007). Nähere Informationen zu Themen und Mitgliedern des Ausschusses, Arbeitsplan, Pressemitteilungen, Tagesordnungen usw. im Internet unter: www.bundestag.de/ausschuesse/a13/buerger_eng/index.html
Ausgelobt
hatten den
Integrations-Wettbewerb das Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge (bamf) und die Nürnberger Nachrichten. Von den
insgesamt 47 Teilnehmern wurden sechs Organisationen und drei
Einzelpersonen am 24. September im Nürnberger Rathaussaal
ausgezeichnet.
Beispielhaft fand die Jury unter anderem den
ehrenamtlichen Einsatz der Initiativgruppe zur Betreuung
ausländischer Kinder in Neumarkt, die regelmäßige
Hausaufgabenhilfe, Sprachkurse und eine Info-Börse
anbietet.
Doch auch der ehrenamtliche Einsatz Einzelner wurde
belohnt. So erhielt z.B. die Englischlehrerin Tiisetso Matete-Lieb
für ihr Engagement im interkulturellen Bereich und bei
Afrika-Projekten für Schulklassen eine Auszeichnung.
Einen
Sonderpreis bekam die Nürnberger Uhland-Schule, die 22 Nationen
vereint. Mit einem kleinen Theaterstück zogen dort Kinder von
Klasse zu Klasse und warben dafür, deutsch zu sprechen -
"damit wir uns verstehen".
Für freiwilliges Engagement in folgenden Projekten des Trägervereins / Verein für Fraueninteressen e.V. werden gesucht
In allen Projekten
werden Fortbildungen angeboten,
Supervision und ein nettes Team sind garantiert!
Grundsätzlich
müssen die Freiwilligen mit einem zeitlichen Aufwand von circa
vier bis sechs Std. pro Woche rechnen.
Kontakt:
Marieluise
Dulich
Monika Kempfle
Tel.: 089 / 2904477
e-mail:
tatendrang@freiwilligenagentur.de
Zur
Auftaktveranstaltung der Woche des bürgerschaftlichen
Engagements am 15. September 2006 hielt Bundespräsident Horst
Köhler die Hauptrede. Rund 400 Gäste nahmen an der
offiziellen Eröffnung der Woche des bürgerschaftlichen
Engagements teil.
Köhler dankte den rund 23 Millionen
Menschen, die in Deutschland ehrenamtlich in sozialen Einrichtungen,
Kirchen und Sportvereinen tätig sind. Er ermutigte sie zu
weiterem Einsatz: "Ich möchte, dass Sie sich noch mehr
einmischen", sagte Köhler und zitierte Max Frisch:
"Demokratie heißt, sich im die eigenen Angelegenheiten
einzumischen." Der Bundespräsident mahnte die Politik,
Ehrenamtliche dürften nicht Lückenbüßer sein,
wenn der Staat an seine finanziellen Grenzen stoße. Vielmehr
gehe es um eine neue Balance zwischen staatlichem und
bürgerschaftlichem Handeln, in der die Politik auch die
Rahmenbedingungen für das Engagement verbessern müsse. U.a.
ging Köhler dabei auf die Themen Versicherungsschutz, Klima der
Anerkennung und die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts -
die auf Bürokratieabbau und mehr Transparenz abziele -
ein. (Die vollständige Rede ist auf den Internetseiten
von Bundespräsident Köhler abrufbar.)
Das
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement organisiert in
diesem Jahr zum zweiten Mal die Woche des bürgerschaftlichen
Engagements. Begleitet wird die Aktionswoche von einer multimedialen
Imagekampagne. Schwerpunkthemen der Aktionswoche 2006 sind "Sport",
"Familie" und "Senioren". Die Themenpaten -
Dr. Brigitte Mohn, Vorsitzende Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe,
Steffen Seibert, Moderator ZDF heute und Tobias Schellenberg,
Europameister 2006 im Wasserspringen sowie Katrin Schütz,
Mitglied des Landtages Baden Württemberg, - machen in
einer Gesprächsrunde bei der Auftaktveranstaltung deutlich, wie
wichtig freiwilliges Engagement in diesen Bereichen ist.
Das
Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern veranstaltet
zusammen mit dem Bündnis für Augsburg, den
Civitas-BotschafterInnen und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches
Engagement am 27.Oktober in Augsburg eine Tagung zum
Bürgerschaftlichen Engagement von und mit MigrantInnen.
Nach
einführenden Referaten werden in parallelen Arbeitsgruppen
gelungene Praxisansätze vorgestellt und in einer abschließenden
Talkrunde kommunale Strategien zur Verbindung von Bürgerschaftlichem
Engagement und Integrationsprozesse diskutiert.
Unter dem Motto
"Miteinander!" prämieren Bayern2Radio und die
Abendschau die besten Initiativen für Integration und kulturelle
Vielfalt in Bayern. Der Wettbewerb soll Mut machen, sich mit eigenen
Ideen für ein Miteinander einzusetzen. Bewerben können sich
Privatpersonen, Gruppen oder Vereine aus Bayern, die sich
ehrenamtlich für das Zusammenleben von Menschen verschiedener
Herkunft und Kulturen engagieren. Die Aktionen und Projekte sollen
durch Bürgerschaftliches Engagement entstanden sein und
überwiegend auf freiwilliger oder ehrenamtlicher Basis
organisiert werden. Die Geldpreise von insgesamt 17.000 Euro werden
von der Hypo Vereinsbank gestiftet.
Die besten drei
Initiativen
werden von einer Jury aus Bayern2Radio, Abendschau und
HypoVereinsbank ausgewählt. Das Publikum kann anschließend
telefonisch oder im Internet seinen Favoriten wählen.
Einsendeschluss ist der 6. November 2006.
Weitere
Informationen im Internet unter www.br-online.de/miteinander
oder beim Bayern2Radio-Hörertelefon unter 01801-10 20 33.
Viele Gruppen und
Einzelpersonen setzen sich in Deutschland ideenreich und wirksam
gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Diskriminierung sowie
für ein tolerantes Miteinander ein. Das "Bündnis für
Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt"
sammelt mit seinem Wettbewerb vorbildliche und nachahmbare
zivilgesellschaftliche Aktivitäten. Die besten Projekte werden
von einem Beirat ausgewählt und mit Preisen gewürdigt
(Preissumme insgesamt 100.000 €). Dabei geht es nicht um die
eine "einzigartige” Aktion: Mit Preisen zwischen 1.000
und 5.000 € sollen vor allem die Leistungen kleiner
Organisationen honoriert werden. Gesucht werden richtungsweisende
alltägliche Beispiele gelungener Integration, aber auch
konstruktive Lösungen bei Integrationsproblemen, insbesondere
unter Beteiligung von Migrantinnen und Migranten, Maßnahmen
gegen Diskriminierung jeder Art, Handlungskonzepte zur
Gewaltprävention, Engagement gegen menschenverachtende und
verfassungsfeindliche Ideologien sowie damit verbundene v.a.
fremdenfeindliche Gewalt, sowie alle anderen Formen respektvollen
Miteinanders im Sinne der Grundwerte unserer Verfassung und der
Menschenrechte.
Die Aktivitäten sollen schwerpunktmäßig
von Ehrenamtlichen getragen werden. Sie können aus allen
gesellschaftlichen Bereichen stammen.
Einsendeschluss: 10.
Oktober 2006.
Weitere Informationen im Internet unter
www.buendnis-toleranz.de
oder unter Tel. 030 / 23 63 40 811
Die Nürnberger SPD lobt
zum zweiten Mal
ihren mit 1.000 Euro dotierten Ehrenamtspreis aus. Bis zum 30.
Oktober können sich Einzelpersonen und Organisationen bewerben.
Kriterien für die Bewerber sind Bürgerschaftliches
Engagement, gemeinwohlorientierter und unentgeltlicher Einsatz, z.B.
in Selbsthilfegruppen, Nachbarschaftshilfen, Naturschutzprojekten
u.v.m.
2005 war der Preis erstmals vergeben worden.
Empfängerin
war die 71-jährige Rosemarie Geier, die sich um Belange von
Angehörigen psychisch kranker Menschen kümmert.
Die
Nürnberger SPD nimmt Bewerbungen bis zum 30. Oktober an. Die
Bewerbungsunterlagen können entweder direkt bei der SPD in der
Karl-Bröger-Straße 9, 90459 Nürnberg angefordert
werden oder per Internet: www.spd-nuernberg.de
Eine fünfköpfige Jury wird aus den Bewerbungen dann
einen Gewinner aussuchen. Der Preis wird nicht aufgeteilt. Die
Verleihung findet am 6. Dezember 2006 anlässlich des "Tags
des Ehrenamtes" statt. Überreicht wird die Auszeichnung
von Günter Gloser, Staatsminister im Auswärtigen Amt.
Am 22. September 2006
findet in Berlin eine
Tagung zum Thema "Bürgerschaftliches Engagement -
Ressource für die Zivilgesellschaft?" statt. Das Institut
für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. (ISS) lädt
in Kooperation mit dem Bundesfamilienministerium zu dieser Fachtagung
ein, auf der die Ergebnisse der beiden großen repräsentativen
Umfragen (Freiwilligensurvey 1999 und 2004) verglichen und die
Entwicklungen im Bürgerschaftlichen Engagement kritisch
beleuchtet werden sollen. Zielgruppe sind ExperInnen aus Wissenschaft
und Praxis des bürgerschaftlichen Engagements und der
Engagementpolitik sowie MedienvertreterInnen.
Weitere
Informationen im Internet unter:
www.iss-ffm.de/index.php?id=217
Anmeldung schriftlich an das Institut für Sozialarbeit und
Soziaalpädagogik
Frau Steffi Kühnemund
Zeilweg
42
60439 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 9 57 89-114.
Der Wettbewerb um den
"Förderpreis
Aktive Bürgerschaft" geht in eine neue Runde. Der mit
15.000 Euro dotierte Förderpreis für Bürgerstiftungen
wird erstmals als Themenfonds an einen Hauptpreisträger
verliehen. Schwerpunkt der aktuellen Ausschreibung ist die
Integration von Zuwanderern.
Bewerbungsschluss ist der
31.10.2006.
Den Höhepunkt des Wettbewerbs bildet die
Preisverleihung im März 2007 in Berlin.
Bewerben können
sich Bürgerstiftungen aus dem ganzen Bundesgebiet, die mit dem
Preisgeld unter ihrem Dach einen Fonds einrichten wollen, dessen
Erträge dauerhaft zur Integration von Zuwanderern eingesetzt
werden. Eingereicht werden können bereits laufende Projekte und
Konzepte für zukünftige Vorhaben. Über den
Hauptpreisträger entscheidet eine unabhängige Jury.
Mit
dem Förderpreis 2007 will die Aktive Bürgerschaft die
Bürgerstiftungen in ihrem Engagement stärken, die durch
ihre Arbeit das Miteinander verschiedener Kulturen hier zu Lande
fördern und gestalten. Der Fonds soll Bürgerstiftungen beim
kontinuierlichen Aufbau ihres Stiftungsvermögens unterstützen,
der ein zentrales Merkmal der Bürgerstiftung ist.
Online-Bewerbungsunterlagen
unter:
www.aktive-buergerschaft.de/bsi/praxis/foerderpreis
Die
"Civil Academy" bietet zum zweiten Mal in diesem Jahr ein
kostenloses Probetraining für professionelle Projektarbeit an.
Die "Civil Academy" ist ein gemeinsames Projekt des
Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und des
Energie-Unternehmens Deutsche BP AG. Junge Menschen zwischen 18 und
27 Jahren, die eine gute Projektidee haben für ein
ehrenamtliches Engagement, können sich bewerben. Das
Trainingsprogramm findet dann für 24 ausgewählte Bewerber
an drei Wochenenden statt (22.-24. September, 20.-22. Oktober,
24.-26. November 2006) und umfasst Vorträge, praktische Übungen
und die Arbeit am eigenen Projekt.
Bewerbungsschluss
verlängert: Um trotz der Sommerpause möglichst viele
engagierte Freiwillige zu erreichen, verlängert die Civil
Academy die Bewerbungsfrist für ihr Trainingsprogramm im Herbst
bis zum 24. August 2006.
Weitere Informationen unter:
www.b-b-e.de/civil_academy.html
Zwischen
dem 6.
und dem 16. Oktober 2006 findet die "Aktion Rollentausch"
statt, die das Forum Soziales Bayern ins Leben gerufen hat. Die
Aktion soll den sozialen Einrichtungen in Bayern die Gelegenheit
bieten, ihre spezifischen Problemlagen und auch ihre finanziellen
Rahmenbedingungen interessierten VertreterInnen aus Politik und
Wirtschaft deutlich zu machen.
Die Wohlfahrtsverbände rufen
gemeinsam mit der bayerischen Sozialministerin Christa Stewens die
sozialen Einrichtungen in Bayern dazu auf, sich an der Aktion zu
beteiligen und in diesem Zeitraum VertreterIinnen aus Politik und
Wirtschaft einzuladen. Die EntscheidungsträgerInnen sollen in
Form von Hospitationen soziale Arbeit vor Ort kennen lernen:
beispielsweise für mehrere Stunden in einer Senioreneinrichtung
Essen austeilen, die Arbeit einer Beratungsstelle kennen lernen oder
Menschen mit Behinderung betreuen.
Ziel der Aktion ist es, die
Rahmenbedingungen sozialer Arbeit den Verantwortlichen aus Politik
und Wirtschaft nahe zu bringen, ihnen soziale Arbeit unmittelbar
erlebbar und erfahrbar zu machen und für die Qualität und
Vielfalt sozialer Arbeit in Bayern zu werben.
Die
Premiere
des bundesweiten Aktionstags "Schüler helfen Leben"
am 22. Juni 2006 war ein großer Erfolg: Rund 390.000
Schülerinnen und Schüler machten mit und spendeten ihren
Lohn für Entwicklungshilfeprojekte. Auf diese Weise kamen
geschätzte 4,1 Millionen Euro zusammen, teilten die Vereine
«Aktion Tagwerk» und «Schüler Helfen Leben»
mit. Damit wurden seit 1998 rund 16,5 Millionen Euro für Not
leidende Kinder und Jugendliche gespendet.
Die Mädchen und
Jungen erhielten einen Tag lang schulfrei und halfen gegen Bezahlung
in Autowerkstätten, Schreinereien oder Supermärkten,
verkauften Brötchen, putzten Schuhe oder mähten Rasen. Der
Spendenerlös fließt in von den Schülern selbst
ausgewählte Projekte: Dies sind unter anderem ein Hilfsprogramm
für Aids-Waisen in Ruanda, ein Straßenkinderprojekt in
Mazedonien sowie ein Heim für behinderte Kinder in
Bosnien-Herzegowina.
1.850 Schulen in allen Bundesländern
beteiligten sich an der Kampagne, die ihren Anfang 1998 in
Schleswig-Holstein nahm. Weitere Informationen unter:
www.aktion-tagwerk.de.
Der Sozialverband
Deutschland hat unter dem
Motto GUT TUN TUT GUT eine neue Ehrenamts-Kampagne gestartet. Ziel
ist, Menschen zu motivieren, anderen unter die Arme zu greifen. Die
Botschaft: Es ist einfach und muss nicht viel Zeit kosten, andere zu
unterstützen und Freude daran zu haben. Schirmherrin der Aktion
ist Prof. Dr. Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin und Präsidentin
der Europa-Universität Viadrina. Auf einer neuen Internetseite
wird die Kampagne vorgestellt und über aktuelle Entwicklungen
informiert. Außerdem gibt es dort eine Plattform, auf der
Unterstützung angeboten oder der Wunsch nach Unterstützung
mitgeteilt werden kann.
Weitere Informationen unter:
www.gut-tun-tut-gut.de
Vom Donnerstag, den 12.
Juli 2007, bis Sonntag 15. Juli 2007,
18:15 Uhr bis 18:15 Uhr sollen Jugendgruppen in ganz Bayern soziale,
kulturelle, gesellschaftliche, politische, integrative oder
ökologische Projekte bearbeiten bzw. lösen. Die Aktion wird
vom Bayerischen Jugendring organisiert und vom Radio Bayern3
begleitet. "3 Tage Zeit für Helden" soll auf die
Vielfalt der Jugendgruppenarbeit und auf die starke Arbeit der
Jugendverbände am Ort und in der Region aufmerksam machen und
die Bedeutung des Engagements von Gruppenleiter/-innen und
Jugendgruppen aufzeigen.
Im Rahmen der Vorbereitungen werden
die
Träger von sozialen Einrichtungen und Diensten gebeten,
sinnvolle Projekte und Einsatzorte für Jugendgruppen zu nennen,
an denen innerhalb von drei Tagen entsprechende Arbeiten vollständig
erledigt werden können. Vorstellbar sind zum Beispiel
Verschönerungsmaßnahmen oder auch Begleit- oder
Betreuungsmaßnahmen.
Weitere Informationen beim Bayerischen
Jugendring
Herzog-Heinrich-Straße 7
80336 München
Tel.:
089 / 5 14 58-0
E-Mail: info@bjr.de
Internet:
www.bjr.de
(unter
"Schwerpunkte")
Mehrgenerationenhäuser
sollen Orte sein, an denen Kinder,
Jugendliche und Erwachsene jeden Alters sich im Alltag häufig
und selbstverständlich begegnen, sich helfen und voneinander
lernen. Sie bieten Dienstleistungen für die verschiedenen
Altersgruppen an und vermitteln diese auch. Das geht von
Kinderbetreuung über Dienstleistungen rund um Haushalt und
Garten bis zu Pflege und Hilfen im Alltag. Im Zusammentreffen und
-wirken von Jung und Alt entwickelt sich eine lebendige
Nachbarschaft, die es ermöglicht, soziale Probleme auf neue
Arten anzupacken.
Für interessierte Initiativen, die ein
Mehrgenerationenhaus errichten wollen, gibt es ab sofort gibt
Online-Bewerbungsbogen. Bis 2010 soll in jedem Landkreis und in jeder
kreisfreien Stadt eine solche Einrichtung entstehen, 439 in ganz
Deutschland. Fördermittel für die ersten 50 Häuser
werden nach der ersten Ausschreibungsphase im Oktober 2006 vergeben.
Weitere Häuser folgen nach einer zweiten Ausschreibungsphase bis
Ende des Jahres 2007.
Jedes Haus, das in das Aktionsprogramm
aufgenommen wird, wird über fünf Jahre mit 40.000 Euro
jährlich für Personal- und Sachkosten gefördert. Dabei
kann sich jeder bewerben - Initiativen, Träger, Kommunen.
Es kommt darauf an, wie die Idee des Mehrgenerationenhauses umgesetzt
wird.
Weitere Informationen sowie den Online-Bewerbungsbogen
unter:
www.bmfsfj.de/Politikbereiche/Familie/mehrgenerationenhaeuser.html
"Vereinspraxis", die
Arbeitshilfe
für Vereine und Initiativen, die in Zusammenarbeit von AG SPAK
und Stiftung MITARBEIT herausgegeben wird, ist in einer (4.)
überarbeiteten und ergänzten Ausgabe erschienen. Die
mehrfach angekündigte, umfassendere Reform des Vereinsrechts
steht zwar nach wie vor noch aus. In Einzelheiten haben sich jedoch
in den letzten drei Jahren eine ganze Reihe von teilweise
gravierenden Veränderungen vereins-, steuer-, arbeits- und
sozialversicherungsrechtlicher Bestimmungen ergeben, die eine
Überarbeitung und Neuauflage notwendig machten. Der Band deckt
weitgehend alle Fragen des Vereinsrechts, der steuerlichen Seite der
Vereinsarbeit, der Rolle des Vereins als Arbeitgeber und eine Fülle
organisatorischer Fragen ab und bietet auf einer zusätzlichen
CD-ROM neben den einschlägigen Gesetzestexten und Formularen
alle nötigen Textvorlagen für die erfolgreiche Gründung
und Entwicklung eines Vereins. Die Aktualisierungen werden in Kürze
auch auf dem "Wegweiser Bürgergesellschaft" in der
Praxishilfe "Arbeit im Verein" verfügbar
sein.
Harant, Dieter / Köllner, Ulrike:
Vereinspraxis,
2006, 210 Seiten + CD-ROM, 18,00 €
ISBN:
3923126948
Information und Bestellung:
www.mitarbeit.de/pub_arbeitshilfen.html
Mit einem offenen Brief hat sich die Leiterin der Selbsthilfe Koordination Bayern (SeKo), Theresa Keidel, an Bundesgesundheitsministerin Schmidt gewandt: Begrüßt wird darin, dass die Bundesregierung die Prävention als eigenständige Säule der gesundheitlichen Versorgung hervorheben und die Selbsthilfeförderung verbessern will. Keidel äußert allerdings die Befürchtung, dass durch den geplanten Gesundheitsfonds dezentrale, bewährte Strukturen in der Selbsthilfeförderung aufgelöst und durch zentralistische Strukturen weit weg von den örtlichen Selbsthilfegruppen ersetzt werden könnten. Außerdem bittet sie die Ministerin um Unterstützung, dass die Krankenkassen ihrem gesetzlichen Anteil entsprechend 55 Cent pro Versicherten für die Selbsthilfeförderung in Deutschland einsetzen (in den vergangenen Jahren wurden trotz der gesetzlichen Verpflichtung bundesweit nur 38 Cent pro Versicherten ausgezahlt). Die Ministerin wird aufgefordert, durch eine "Muss-Bestimmung" im neuen Gesetzentwurf und durch die Einführung einer Verpflichtung zur "Bereitstellung im Folgejahr" dafür zu sorgen, dass für die im Haushaltsjahr nicht ausgegebenen Fördergelder wirklich die Umsetzung des Gesetzes in vorgegebener Höhe erfolgt.
Viele
Menschen
in der nachberuflichen Lebensphase haben Interesse, ihr Wissen und
ihre Erfahrungen an die nachkommenden Generationen weiterzugeben,
auch und gerade in den Bereichen der Umweltbildung und der
Naturschutz. Die Deutsche Gesellschaft zur Förderung der
Forschung im Alter (DGFFA) und das Institut für
Entwicklungsplanung und Strukturforschung (ies) haben deshalb seit
2002 Einrichtungen mit umweltbezogenen Aufgabenfeldern dabei
unterstützt und begleitet, eine generationenübergreifende
Arbeitsweise unter Einbeziehung der Potentiale Älterer zu
beginnen und weiter zu entwickeln. Die Arbeit der acht
Lernwerkstätten, die sich zum so entstandenen
Generationen-Netzwerk Umwelt zusammengeschlossen haben, wird in
diesem Buch ausführlich dokumentiert. Zahlreiche Praxistipps aus
den unterschiedlichen Projekten regen zur Nachahmung an.
Claudia
Olejniczak, Clemens Geißler (Hrsg.):
Alt und Jung.
Generationen in der Umweltbildung und Naturschutzarbeit.
Hannover
2006 - ISBN 3-933272-46-7
Mit
dem Freiwilligenkolleg fördert die Robert Bosch Stiftung in
Zusammenarbeit mit dem Förderverein für Jugend und
Sozialarbeit 20 junge Erwachsene, die durch besondere Fähigkeiten
und außerordentliches freiwilliges Engagement auf sich
aufmerksam gemacht haben. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung
praktischer Kompetenzen, die auf die Übernahme von Verantwortung
im Beruf und im weiteren bürgerschaftlichen Engagement
vorbereiten. Das Kolleg richtet sich an junge Menschen zwischen 18
und 25 Jahren, die einen Freiwilligendienst abgeschlossen haben oder
im Jahr 2006 abschließen.
Bewerbungen sind willkommen von
Teilnehmern
Ehemalige Freiwillige
aus dem Ausland können sich
bewerben, wenn der FWD in Deutschland geleistet wurde und wenn sehr
gute Deutschkenntnisse vorliegen. Der Fonds "Erinnerung und
Zukunft" fördert zwei Kollegplätze für
Teilnehmer aus den Ländern Mittel- und
Osteuropas.
Einsendeschluss ist der 30. September 2006.
Weitere
Informationen unter: www.freiwilligenkolleg.de
Unter
dem Titel "Integration junger Migranten" hat die Robert
Bosch Stiftung ein Förderprogramm eingerichtet, das die besten
Projektideen zur Förderung junger Menschen aus Migrantenfamilien
in Kindergarten, Schule und Freizeit sammeln und unterstützen
will. Vor dem Hintergrund des hohen Anteils von Kindern und jungen
Menschen aus Migrantenfamilien sollen längerfristige, praktische
Projekte in Kindergärten, Schulen und Jugendklubs auf lokaler
Ebene mit Fördermitteln bis zu 5000 EURO auf den Weg gebracht
werden.
Informationen zur Antragstellung (bis zum Jahresende)
unter:
www.bosch-stiftung.de
Kontakt:
Stefanie Palm, Tel. 0711 / 46084-37,
E-Mail:
stefanie.palm@bosch-stiftung.de
Nach der erfolgreichen Ausstellung "Lust aufs Ehrenamt" mit 83 Stationen bundesweit, stellt die Stiftung Bürger für Bürger ihre neue Fotowanderausstellung "Impulse für die Bürgergesellschaft" zur Ausleihe zur Verfügung.Die Ausstellung greift unter anderem folgende aktuelle Themenschwerpunkte auf:
Als potentielle Aussteller angesprochen sind
Landratsämter, Stadtverwaltungen, Sparkassen,
(Wohlfahrts-)Verbände, Vereine und Freiwilligenagenturen.
Nähere Informmationen sowie die Ausstellungsterrmine sind
auf der Internetseite
der Stiftung Bürger für Bürger unter dem
Navigationspunkt "Nachrichten-Telegramm" abrufbar.
Kontakt:
Stiftung Bürger für Bürger, E-Mail:
info@buerger-fuer-buerger.de,
Internet: www.buerger-fuer-buerger.de
"Wir können feststellen, dass fast alle Teilnehmer
im
Anschluss an das Freiwillige Soziale Jahr einen Ausbildungs-, Schul-
oder Studienplatz haben", charakterisiert Thomas Beyer,
Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt, die inzwischen wichtige
Funktion des Freiwilligendienstes für junge Menschen. Diese
Chance, sich nach der Schule zusätzliche Kompetenzen anzeignen,
nutzen immer mehr junge Männer und Frauen. Seit 2003 stieg die
Teilnehmerzahl der FSJ-Teilnehmer bei der AWO von 140 auf 200 pro
Jahr. Diese erfreuliche Entwicklung wird von der Bayerischen
Staatsregierung aber immer weniger gefördert. Im gleichen
Zeitraum sank der Landeszuschuss um 44 Prozent.
Dabei sind die
positiven Wirkungen eines Freiwilligen Sozialen Jahres für junge
Menschen offensichtlich. Das FSJ hat eine wichtige Funktion für
Schulabsolventen zur allgemeinen beruflichen Orientierung. Oft nutzen
Jugendliche das Freiwilligenjahr um Arbeitslosigkeit zu überbrücken,
sich persönlich weiterzuentwickeln und Schlüsselqualifikationen
anzueignen. Damit hat das FSJ eine arbeitsmarktpolitische Dimension
erlangt. Tatsache ist, dass die so genannten FSJ´ler bessere
Chancen bei der Lehrstellensuche haben, da Arbeitgeber anerkennen,
dass der junge Mensch bereits erste Erfahrungen im Arbeitsleben
gesammelt hat. Der Anstieg der Teilnehmerzahlen und der gleichzeitige
Rückgang der Zuschüsse wird momentan von den Trägern
aufgefangen. Dies zusätzlich zu den rund 600 Euro, die sie für
einen FSJ-Platz aufwenden müssen.
Angesichts der Proteste von Wohkfahrts- und Sportverbänden hat dieBundesregierung die Reform des Spenden- und Gemeinnützigkeitsrechts vorerst vertagt. Auch viele Bundespolitiker aus allen Parteien haben die Vorschläge des wissenschaftlichen Beirats des Finanzministeriums deutlich kritisiert. Finanzminister Steinbrück versicherte unterdessen, die Regierung wolle Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Gemeinsinn fördern und "hier keinen einzigen Euro Mehreinnahmen erzielen". Er wies auch darauf hin, dass er nicht alle Schlussfolgerungen aus dem unabhängigen Gutachten des wissenschaftlichen Beirats teile.
Die Bundesregierung will das Spenden-
und
Gemeinnützigkeitsrecht umfassend reformieren. Nach Angaben des
Bundesfinanzministeriums in Berlin wird bereits im Herbst ein
entsprechender Gesetzentwurf vorgelegt. Ziel sei eine Vereinfachung
des Steuerrechts. Die Reform könnte zu einer Einschränkung
der Steuervergünstigungen führen, von denen derzeit noch
Spender und gemeinnützige Organisationen profitieren. "Nicht
alles, was wünschenswert ist, kann gefördert werden",
sagte Finanzstaatssekretärin Barbara Hendricks. Die Regierung
will einige Vorschläge aufgreifen, die der wissenschaftliche
Beirat des Finanzministeriums am 8.August in einem unabhängigen
Gutachten präsentierte. Die Wissenschaftler plädieren
dafür, nicht mehr bestimmte Organisationen oder Personen zu
fördern, sondern genau definierte Tätigkeiten. So wollen
sie z.B. künftig nur noch den Jugendsport fördern, nicht
mehr ganze Sportvereine oder Veranstaltungen.
Quelle:
Süddeutsche
Zeitung
In Bayern steigt die Zahl der jungen Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ableisten. Seit September 2005 beteiligten sich 2692 junge Leute an dem Programm, wie Sozialministerin Christa Stevens am 6. August mitteilte - 186 mehr als im Vorjahr. Damit gebe es einen kontinuierlichen Zuwachs an Freiwilligen. Sie bedauerte zugleich, dass die Zahl der Interessenten die Anzahl der verfügbaren Plätze bei weitem übersteige. Der Ausbau werde aber weiter gefördert. Derzeit bieten nach Angaben des Sozialministeriums 18 Träger in Bayern jungen Menschen die Möglichkeit sich in Krankenhäusern, Altenheimen, Kindergärten, Rettungsdiensten oder Kultureinrichtungen zu engagieren.
Der Bayerische
Staatsregierung hat
gestern eine wichtige Entscheidung für das Bürgerschaftliche
Engagement in Bayern getroffen: Wie in anderen Bundesländern
wurde eine Landesversicherung gegen Haftpflicht- und Unfallrisiken
für Ehrenamtliche beschlossen. Damit werden bestehende Lücken
im Versicherungsschutz geschlossen: Derzeit sind laut Meinung von
Experten im Bereich der Haftpflicht rund 450.000 und im Unfallbereich
rund 1.5. Millionen der ehrenamtliche Tätigen in Bayern nicht
ausreichend versichert. Die Angst vor den im Schadensfall drohenden
finanziellen Forderungen ist laut Sozialministerin Christa Stewens
ein wesentliches Hemmnis für Bürgerschaftliches Engagement:
"Mit der neuen Ehrenamtsversicherung geben wir ein klares
Signal der Anerkennung und der aktiven Unterstützung für
das bürgerschaftliche Engagement. Wer sich bei uns ehrenamtlich
engagiert und einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt
leistet, soll künftig einen umfassenden Versicherungsschutz
haben." Insgesamt sind etwa 3,8 Millionen Bürgerinnen und
Bürger in Bayern ehrenamtlich aktiv, das sind 37 Prozent der
Bevölkerung.
Weitere Informationen enthält der Bericht
aus der Kabinettssitzung vom 1. August 2006 unter:
www.bayern.de
Eine umfangreiche Datenbasis über
Jugendfreiwilligendienste bildet der vom Institut für
Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) erstellte
Evaluationsbericht über die Erfahrungen mit dem neuen Gesetzen
zur Förderung von einem freiwilligen sozialen bzw. einem
freiwilligen ökologischen Jahr (FSJ-/FÖJ-Gesetze). Die
Ergebnisse der Evaluation belegen unter anderem, dass die
Freiwilligendienste durch die im Jahr 2002 erfolgte Öffnung für
den Einsatz in den Bereichen Kultur, Sport und Denkmalpflege noch
attraktiver geworden sind und dass mehr junge Menschen einen
Freiwilligendienst absolvieren möchten, als es Plätze dafür
gibt. Allerdings hat die Gesetzesnovelle nicht alle Hoffnungen
erfüllt: Die Integration Benachteiligter und der Ausbau der
Auslandsdienste sind nach dem Bericht nach wie vor noch zu
verbessern. Das Bundesfamilienministerium will diese Situation
verbessern und außerdem die Einsatzfelder auch in den Bereichen
Kinderbetreuung, Schule, und Selbsthilfe weiter ausbauen.
Der
Evaluierungsbericht steht im Internet
unter:
www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Pressestelle/...
(3,7 MB),
die Stellungnahme der Bundesregierung zum
Evaluierungsbericht
unter:
www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Pressestelle/...
(3,8 MB)
Die Stiftung Bürger für Bürger hat
erneut ihren bundesweiten Wettbewerb "Teilhabe und Integration
von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches
Engagement" ausgeschrieben. In der bisherigen Praxis der
Integrationsarbeit sind Migranten oft nur Objekte sozialer Arbeit und
bürgerschaftlichen Engagements. Mit dem bundesweiten Praxis- und
Ideenwettbewerb soll auf eine Veränderung dieser Situation
hingewirkt werden. Vorbildhafte realisierbare innovative Ideen sollen
mit dem Wettbewerb identifiziert, anerkannt bzw. ausgezeichnet und
zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden.
Die
Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch Geldpreise, außerdem
sollen alle Preisträger eine größtmögliche
Öffentlichkeit erfahren. Von den Wettbewerbsteilnehmern wird
erwartet, dass sie ihre Erfahrungen und ihr Know how mit den anderen
Beteiligten sowie mit weiteren ehrlich Interessierten teilen, etwa
bei gelegentlichen regionalen oder themenorientierten
Netzwerktreffen.
Einsendeschluss ist der 30. November
2006.
Weitere Informationen bei der Stiftung Bürger für
Bürger
Bernhard Schulz
E-Mail:
info@buerger-fuer-buerger.de
Tel.: 030 / 24 31 49-0
oder im
Internet:
www.buerger-fuer-buerger.de
unter Fördermöglichkeiten/Wettbewerbe.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS) bietet dieses Jahr folgende Veranstaltungen an:
Zielgruppe der Veranstaltungen sind haupt- oder
ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Seniorenbüros
oder anderen Einrichtungen der Engagementförderung im Alter. Die
Teilnahmegebühr beläuft sich für BaS-Mitglieder auf
80€, für Nicht-Mitglieder auf 100€, Fahrtkosten werden
selbst getragen. Nähere Auskünfte zu den Seminaren und
online-Anmeldeformulare gibt es unter:
www.seniorenbueros.org
Bereits zum fünften Mal schreibt die
Bundeszentrale für politische Bildung den "Bürgerpreis
zur Deutschen Einheit" aus. Intention dieses Wettbewerbs ist
es, öffentlich zu machen, wie vielseitig sich Bürger für
das gemeinsame Miteinander von Ost und West einsetzen. Die Gestaltung
der Einheit kann nur dann gelingen, wenn Menschen in Ost und West
diese Herausforderung gemeinsam anpacken. Zielgruppe sind Personen
und Initiativen, die die Deutsche Einheit durch ihre Arbeit und ihr
Engagement mit geprägt haben.
Nähere Informationen zum
Wettbewerb sowie Bewerbungsbedingungen und Bewerbungsschluss erfahren
Sie unter:
www.einheitspreis.de
Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. hat auf ihrer Jahrestagung in Mannheim ihr neues Jahrbuch vorgestellt. Es enthält auf 193 Seiten 24 Beiträge von 33 Autorinnen und Autoren mit Berichten aus Selbsthilfegruppen und -organisationen sowie Artikel zu fachlichen und institutionellen Fragen der Selbsthilfeunterstützung durch Selbsthilfekontaktstellen, zu Kooperationserfahrungen und zur Beteiligung der Selbsthilfe in der Gesundheits- und Sozialpolitik. Außerdem enthält es die zentralen Fachvorträge der Jahrestagung 2005 zum Thema "Selbsthilfe und Familie". Weitere Informationen und Bezug bei der NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen) unter Tel.: 030 / 31 01 89 60 oder im Internet unter www.nakos.de.
Unter dem Motto "Wir AG" stellt die
bayerische Diakonie in den Jahren 2006 und 2007 die Nachbarschaft in
den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Nachbarschaft, so die Auffassung der
Diakonie, werde immer wichtiger, weil nicht nur der Umbau des
Sozialstaates Lücken hinterlässt, sondern auch die
bisherigen sozialen Bezugssysteme wie etwa die Familie an Bedeutung
verlieren. Nachbarschaft könne helfen, diese Lücken zu
schließen.
Der Nachbarschaftsgedanke wird dabei auf
unterschiedliche Weise beworben: Im "Nachbarschaftsbuch vom
Zusammenleben" werden zehn Nachbarschafts-Projekte aus Bayern
vorgestellt. Mit "Festen für die Nachbarschaft" wird
auf Projekte in allen Regionen Bayerns aufmerksam gemacht. Weitere
Informationen sowie Projekte, Anregungen, Materialien zur
Nachbarschaft und zur Wir AG unter Tel.: 0911 / 93 54-204 oder im
Internet unter www.diakonie-bayern.de.
Am 6. und 7. Juli 2006 veranstaltet die Hanns Seidel Stiftung im Bildungszentrum Wildbad Kreuth eine Fachtagung, auf der anhand von Beispielen für das Bürgerschaftliche Engagement aufgezeigt und diskutiert werden soll, wie die Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Wohlfahrtsverbänden, Unternehmen und Staat im sozialen Bereich intensiviert und verbessert werden kann. Die Tagungsgebühr beträgt 26 Euro. Rückfragen unter 809 / 1258-215 oder -242, Anmeldung per E-Mail möglich an Anmeldung-AK@hss unter Angabe des Veranstaltungstitels (Bürgerschaftliches Engagement im Sozialstaat), Anmeldschluss ist der 28. Juni 2006.
Die Stiftung Bürger für Bürger hat
erneut ihren bundesweiten Wettbewerb "Teilhabe und Integration
von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches
Engagement" ausgeschrieben. In der bisherigen Praxis der
Integrationsarbeit sind Migranten oft nur Objekte sozialer Arbeit und
bürgerschaftlichen Engagements. Mit dem bundesweiten Praxis- und
Ideenwettbewerb soll auf eine Veränderung dieser Situation
hingewirkt werden. Vorbildhafte realisierbare innovative Ideen sollen
mit dem Wettbewerb identifiziert, anerkannt bzw. ausgezeichnet und
zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden.
Die
Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch Geldpreise, außerdem
sollen alle Preisträger eine größtmögliche
Öffentlichkeit erfahren. Von den Wettbewerbsteilnehmern wird
erwartet, dass sie ihre Erfahrungen und ihr Know how mit den anderen
Beteiligten sowie mit weiteren ehrlich Interessierten teilen, etwa
bei gelegentlichen regionalen oder themenorientierten
Netzwerktreffen.
Einsendeschluss ist der 30. November 2006.
Die
Dokumentation zum letztjährigen Wettbewerb mit 181 Teilnehmern
unter:
www.buerger-fuer-buerger.de/content/ablage/Doku_Wettbewerb.pdf
Weitere Informationen bei der Stiftung Bürger für
Bürger
Bernhard Schulz
Tel. 030 / 24 31 49-0
E-Mail:
info@buerger-fuer-buerger.de
Dem
demografischen Wandel in Deutschland und den sich verändernden
Lebens- und Arbeitsbedingungen gerecht zu werden - das ist die
zielführende Idee der Mehrgenerationenhäuser. Mit diesem
Aktionsprogramm will die Bundesregierung generationsübergreifende
Bindungen schaffen und den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft
allgemein stärken. Bis zum Jahr 2010 soll es in jedem Landkreis
und in jeder kreisfreien Stadt ein Mehrgenerationenhaus geben, das
sind insgesamt 439 dieser Häuser. Im Sommer dieses Jahres wird
die Umsetzung der Idee mit einer ersten Ausschreibungswelle für
Mehrgenerationenhäuser eingeläutet. Ziel ist, dass die
ersten Einrichtungen im Herbst mit ihrer Arbeit beginnen. 2007 wird
es eine zweite Ausschreibungswelle geben, in der sich weitere
Initiativen um die Teilnahme an dem Programm bewerben können.
Es ist ein detailliertes Konzept veröffentlicht, das
kontinuierlich weiterentwickelt wird. An Hand des Konzeptes sollen
interessierte Kommunen, Einrichtungen, Initiativen, Vereine und
Einzelpersonen eine mögliche Beteiligung prüfen und sich
konzeptionelle Gedanken für eine konkrete Umsetzung machen, um
auf die Ausschreibung möglichst schnell reagieren zu
können.
Weitere Informationen zu dem Programm sowie das
Konzept finden Sie unter:
www.mehrgenerationenhaeuser.de
Am
19. und 20. Mai hatte das BBE zu einem Fachkongresss zum Thema
"Schule und Bürgergesellschaft" in Stuttgart
eingeladen. Dort diskutierten rund 250 Teilnehmer mögliche Wege
zur Öffnung von Schulen hin zur sozialen Umwelt des schulischen
Systems, sprich hin zu Engagierten, Vereinen, Initiativen und
Unternehmen. Schulen stellten ihre Aktivitäten vor, außerdem
präsentierten sich 25 weitere Projekte im Rahmen einer
angegliederten Messe. Kooperationspartner der dritten Fachtagung des
BBE zum Thema Schule und Bürgergesellschaft waren das
Kultusministerium, das Sozialministerium und die »Sportjugend
Baden-Württemberg«. Eine ausführliche Dokumentation
der Tagung ist in Planung. Ein Kurzbericht steht zum Download bereit
unter:
www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/PDF/aktuelles/tagung_be_schule/bericht_schultagung.pdf
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat
die
Broschüre "Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im
Ehrenamt" neu aufgelegt. Bürgerinnen und Bürger, die
ehrenamtlich aktiv sind, können sich darin über den
Versicherungsschutz während ihres Einsatzes informieren.
Zusätzlich informiert das Heft über das ganze Spektrum der
Unfallversicherung und damit auch über verschiedene
Unfallversicherungsträger und weitere Möglichkeiten zur
privaten Absicherung.
Die Broschüre kann bestellt oder auch
heruntergeladen werden auf der Homepage des BMAS, unter:
www.bmas.bund.de/BMAS/Navigation/Presse/nachrichten,did=96916.html
Im Rahmen des
Deutschen Stiftungstages am 11. Mai 2006 verlieh Bundesministerin
Ursula von der Leyen in Dresden den Förderpreis der Initiative
Bürgerstiftungen. Ausgezeichnet wurden diesmal herausragende
Projekte zum Thema "Generationenverbundenheit". Fünf
Projekte und Projektideen, die neue Formen des Generationendialogs,
der Partnerschaften und des Miteinanders von Alt und Jung begründen,
wurden mit je 2.000€ prämiert:
Die Stadt Stiftung
Gütersloh erhielt den Preis für die Projekte
"Generationentreff", "Sternschnuppenzeit" und
"Paula". Für die "Trilogie der Generationen
und gemeinnützigen Vereinigungen" wurde die
Wiesbadenstiftung ausgezeichnet, dieses Projekt startet nach der
Sommerpause 2006. Die Bürgerstiftung Tecklenburger Land bekam
den Preis für die Projektidee "Alt für Jung".
Auch die Bürgerstiftung Dresden erhielt eine Prämie für
ihr Generationendialog-Projekt. Und schließlich gingen 2.000€
an die Bürgerstiftung Düren für ihr Schulprojekt, mit
dem sie ebenfalls einen Beitrag zum Generationendialog leistet.
Weitere Informationen zum Förderpreis und den Preisträgern
unter:
www.bmfsfj.de/Kategorien/Presse/pressemitteilungen,did=75640.html
Im
Bundesmodellprogramm
"Erfahrungswissen für Initiativen" (EFI) engagieren
sich rund 1.000 Männer und Frauen als seniorTrainer und
Trainerinnen. Hinter der Idee steht das Konzept, das Erfahrungswissen
älterer Menschen zu nutzen. Mit Hilfe eines neu entwickelten
Weiterbildungskonzeptes werden sie zu seniorTrainern und Trainerinnen
ausgebildet, um sich dann im Gemeinwesen zu engagieren. In dieser
Funktion beraten und unterstützen sie Vereine und Initiativen in
nun mehr als 3.000 Projekten, sie entwickeln neue Ideen für
Kommunen und bauen "seniorKompetenzteams" auf. Somit
nehmen sie die Rolle von Multiplikatoren und Impulsgebern ein. Die
Einsatzfelder der seniorTrainer und Trainerinnen sind vielfältig,
das Spektrum reicht von Aktivitäten im sozialen Bereich bis hin
zu Projekten im Bereich Kultur und Politik.
In Bayern
engagieren
sich mittlerweile über 160 Menschen als seniorTrainer bzw.
Trainerinnen, die an folgenden Standorten aktiv sind: Regensburg,
Germering, Mühldorf, Nürnberg/Fürth, Würzburg und
Augsburg.
Weitere Infos
unter:
www.b-b-e.de/uploads/media/gastbeitrag_efi_seniortrainerinnen_060511.pdf
Menschen,
die
sich freiwillig engagieren, erwerben im Rahmen ihrer ehrenamtlichen
Tätigkeit vielfältige soziale, personale und auch
methodische Kompetenzen. Aufgabe des Projekts "Kompetenznachweis
Lernen im sozialen Umfeld" war es, diese informell erworbenen
Kompetenzen zu erfassen und bewerten. Dafür wurde der
Kompetenznachweis als Instrument entwickelt, um die im
außerschulischen bzw. außerbetrieblichen freiwilligen
Engagement erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten konkreter zu
beschreiben. Wichtige Untersuchungsaspekte im Kontext des Projektes
waren u. a. Anerkennung, Wertung und Nutzung des Nachweises durch
Unternehmen und Institutionen.
Am 27. Juni 2006 werden in
Leipzig
Hintergründe und Ergebnisse dieses Projektes vorgestellt,
außerdem gibt es Praxisberichte über den Einsatz des
Kompetenznachweises.
Weitere Informationen zur Tagung
erhalten
Sie bei
Andrea Reupold oder Ursula Schindler
Deutsches
Jugendinstitut e.V.
Nockherstr. 2
81503 München
Tel.:
089 / 62 306 - 259
E-Mail: Reupold@dji.de,
Schindler@dji.de
Wenn Kinder
und
Jugendliche ihre Freizeit an öffentlichen Orten verbringen, wird
das von anderen Teilen der Bevölkerung oft als störend oder
auch bedrohlich empfunden. Konflikte zwischen Jugendlichen
untereinander aber auch zwischen Jugendlichen und Erwachsenen, wie z.
B. Anwohnern, können die Folge sein. Das Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend startet nun das Modellprogramm
"Wir kümmern uns selbst": Das mit 1,5 Millionen Euro
geförderte Programm läuft bis Mitte 2008 an sechs
Standorten, von denen vier bereits feststehen: Berlin, Düsseldorf,
Hannover und Heidenheim. Das BMFSF setzt mit dem Projekt verstärkt
auf die Eigeninitiative der Betroffenen. Es bietet die Möglichkeit,
neue Wege zu erproben, um Konfliktsituationen, in die Kinder und
Jugendliche involviert sind, durch mehr bürgerschaftliches
Engagement zu lösen. Verschiedenste Akteure sollen gemeinsam an
Konfliktlösungen arbeiten: Bürgerinnen und Bürger,
freie Träger, Kirchengemeinden, Vereine und Verbände und
auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung. Das
Programm will einen Raum schaffen, um problembezogene Lösungswege
zu entwickeln und zu erproben.
Weitere Informationen bei Dr.
Claudia Olejniczak unter:
Tel.: 05 11 / 399 - 72 53
oder
im
Internet unter www.wir-kuemmern-uns-selbst.de
Dr. Otto Hünnerkopf ist der neue Leiter des Arbeitskreises "Aktive Bürgergesellschaft" der CSU-Landtagsfraktion. Er löst Prof. Dr. Gerhard Waschler ab, der das Amt des Vorsitzenden im Landtagsausschuss Bildung, Jugend und Sport übernommen hat.
"Voneinander profitieren"
ist der Titel einer sog. "Fachwerkstatt", die die
Vorteile einer Tagung mit denen eines Workshops verbinden soll, und
die gemeinsam vom Institut für Praxisforschung (IPP), von TOPS
München-Berlin e.V. und dem Caritas Freiwilligen-Zentrum
München-West am 7. und 8. Juli in München veranstaltet
wird. Die vielfältigen Formen der Kooperation - Projekte,
Austausch- und Besuchsprogramme, Aktionen - verknüpfen
Unternehmensinteressen mit dem Gemeinwohl zum Nutzen beider Seiten.
Angesprochen sind VertreterInnen von sozialen Organisationen und
Unternehmen, die sich an entsprechenden Kooperationen beteiligen
(möchten) sowie BeraterInnen, Team- und PersonalentwicklerInnen
und SupervisorInnen.
Weitere Informationen und Anmeldung bei:
TOPS
Berlin-München
Tel.: 089 / 72 06 94-80
E-Mail:
info@tops-ev.de
im
Internet:
www.tops-ev.de.
Anmeldeschluss
ist der 2. Juni 2006.
In Zukunft
online: Eine
Engagementbörse zur Vermittlung engagementbereiter Bürger
in freiwillige Tätigkeiten. Zeitspendenportale sind zum einen
Servicestellen für Bürger, die sich dort - nach ihren
Interessen und Fähigkeiten - über die Mitmachangebote
gemeinnütziger Organisationen informieren können. Zum
anderen bieten die Zeitspendenportale für Freiwilligenagenturen
und Seniorenbüros den Service, dass sie von diesen als
"elektronischer Aktenschrank" genutzt werden können,
um dort zum Beispiel neben den eigenen auch die Kontaktdaten von
Vereinen und Verbänden vor Ort zu veröffentlichen. Das
"Bürgernetz" verknüpft das Spendenportal und
Zeitspendenportale sowie Nachrichtenangebote zum Bürgerschaftlichen
Engagement miteinander und läuft unter der Trägerschaft des
Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Es stellt
sich bis September in einer Pilotphase auf Probe. Testbereite
Freiwilligenagenturen -zentren und Seniorenbüros sind
willkommen.
Interessierte finden den Zugang u.a. auf
www.bagfa.de
und www.seniorenbueros.org.
Telefonservice
bei technischen Fragen: 0521 / 29 96 - 225 (-224, -697)
Als richtigen Schritt
begrüßen
Susanne Veit und Anja Preuster vom Netzwerk der bayerischen Mütter-
und Familienzentren das neue Elterngeld. Dennoch fordern sie
Nachbesserungen: Die neue Regelung stellt Geringverdiener,
Alleinerziehende und kinderreiche Familien, in denen die Mütter
zu Hause sind, eindeutig schlechter: Das derzeitige
Bundeserziehungsgeld von 300 Euro können diese Familien für
24 Monate beziehen. Ab Januar 2007 wird dagegen der Sockelbetrag von
300 Euro nur noch für 12 Monate gezahlt. Vom Elterngeld, das in
Zukunft den Einkommensausfall abmildern soll, profitierten daher
größtenteils einkommensstarke Familien. "Kinder
dürfen kein Armutsrisiko sein. Familien brauchen ein von Status
und Einkommen unabhängiges Elterngeld". Darüber
hinaus sei die geeignete Infrastruktur wichtig: Was nützen
Elternzeit und Elterngeld, wenn nach 14 Monaten zu wenig
Betreuungsplätze bereit stehen?
Fazit: "Eine Regierung,
die sich nachhaltige Familienpolitik auf die Fahnen geschrieben hat,
muss für alle Familien Rahmenbedingungen schaffen, um Familie in
all ihren Facetten leben zu können."
Weitere
Informationen:
Susanne Veit, Geschäftsführerin, Netzwerk
Mütter- und Familienzentren in Bayern e.V.
Tel. 089/ 14 95 90
38
Am Sonntag, 15.Oktober 2006, findet
von 11.00
bis 21.00 Uhr im Münchner Gasteig wieder die Münchner
Freiwilligen Messe statt. Veranstalter sind das Direktorium und das
Sozialreferat der Landeshauptstadt München in Kooperation mit
dem FöBE - Projektbüro. Ziel ist es, Münchner
Initiativen, Institutionen und Verbänden ein Forum anzubieten,
die eigenen Aktivitäten im Bereich des freiwilligen Engagements
in der Öffentlichkeit zu präsentieren, interessierte
Besucher über die Einsatzmöglichkeiten in ihren
Einrichtungen zu informieren, und Bürgerinnen und Bürgern
einen "Markt" zu eröffnen, wo sie sich über die
zahlreichen und bunten Möglichkeiten des freiwilligen
Engagements in München informieren können. Weitere
Informationen auf den Seiten des FöBE-Projektbüros
unter:
www.foebe-muenchen.de
(bei Stichwort "Aktuelles").
Die
Akademie
für Ehrenamtlichkeit Deutschland unterstützt die
1000-Teams-Kampagne der 4. INAS-FID Fußball WM der Menschen mit
Behinderung, die vom 26. August bis 17. September 2006 stattfinden
wird. 1000 Teams sollen zum Gelingen des größten
gesellschaftspolitischen Sportereignisses in Deutschland beitragen.
Unter dem Motto "Wir schaffen Begegnungen" werden
Menschen mit und ohne Behinderung ab 18 Jahren gesucht, die sich als
"Tandems" freiwillig engagieren möchten. Bereits
2005 wurden von der Akademie 30 Freiwilligenkoordinatorinnen und
-koordinatoren für diesen Einsatz ausgebildet. Außerdem
hat die Akademie einen "Volunteer Pocket Guide"
entwickelt, der als kleines Nachschlagewerk speziell für die
Freiwilligenkoordination der Fußball WM der Menschen mit
Behinderung gedacht ist.
Weitere Informationen zur Kampagne
unter:
www.1000Teams.de
Informationen
zur WM unter:
www.inas-fid-wm2006.de
Informationen
zur Akademie für Ehrenamtlichkeit unter:
www.ehrenamt.de
In Augsburg
wurde in
den letzten Wochen zusammen mit vielen Partnern das Projekt PUSULA
gestartet: Ziel ist die der bessere Erfolg der türkischstämmigen
Kinder und Jugendlichen in Schule und Ausbildung unter aktiver
Einbeziehung der Eltern, der Familien und der Community.
Die
Stadt
Augsburg setzt damit auf eine langfristige Jugend-Integration.
Übergriffe von Jugendlichen sollen bereits im Vorfeld vermieden
werden, so Sozialreferent Dr. Konrad Hummel. Gute Erfolge seien
bereits mit dem SMENA Programm erzielt worden, mit dem
deutsch-russische Familien angesprochen wurden.
Weitere
Informationen bei AIP Augsburg Integration Plus GmbH
Tel.:
0821 /
450 434-60
Auf Initiative der BHW
Bausparkasse und unter Schirmherrschaft von Bundesministerin Ursula
von der Leyen geht der Wettbewerb "Netzwerk Nachbarschaft"
dieses Jahr in die dritte Runde. Pro Bundesland wird ein Landessieger
ermittelt. Bayerns Sozialministerin Christa Stewens wird erneut die
Patenschaft für den Landessieger aus Bayern übernehmen.
Gesucht werden Initiativen, die sich für die Nachbarschaft stark
machen. Ob Straßengemeinschaft oder Mehrgenerationenhaus,
Einkaufsservice für Ältere oder Sportmöglichkeiten für
Jugendliche - jedes Projekt zählt. Landes- und
Bundessieger wurden im Jahr 2005 die Bewohner des Dorfes Eggenfelden,
die für ihre familienfreundliche Nachbarschaft geehrt wurden: 40
Familien haben sich hier ein eigenes kleines Dorf mit autofreier Zone
und gemütlichem Dorfplatz gebaut und wechseln sich mit
Fahrdiensten und Kinderbetreuung ab. Einzelheiten zur Teilnahme im
Internet unter:
www.netzwerk-nachbarschaft.de
oder unter Tel.: 040 / 4806500.
Es winken Urkunden
und Preise
im Gesamtwert von 16.000 Euro. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2006.
>Die
von der Stiftung Bürger für Bürger veranstaltete
Diskussion auf dem "Forum Bürgergesellschaft" im
April 2006 ging der Frage nach, wie viel Ungleichheit eine lebendige
Bürgergesellschaft verträgt oder aber auch produziert.
Bürgergesellschaft, so ein Ergebnis, ist nicht gleich verteilt
und auch nicht unbedingt dort vorhanden, wo sie besonders gebraucht
wird - zum Beispiel im Osten der Republik. Wünschenswert
wäre auch grundsätzlich eine Öffnung staatlicher
Institutionen zur Bürgergesellschaft. Ein Fazit der Diskussion
wie auch andere interessante Hinweise zum Thema »Ungleichheit
und Engagement« enthält der Newsletter Nr. 8 des
Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement, abrufbar
unter:
www.b-b-e.de/newsletter_archiv.html
Die Jury des Nationalkomitees für die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" hat das Bürgerstiftungs-Projekt www.lifeguide-muenchen.de als offizielles "Dekade-Projekt" ausgewählt. Das bedeutet, dass sich das Internet Portal nun für 2006 und 2007 mit dem UN-Logo schmücken darf. Mit dem Preis der Initiative Bürgerstiftungen zur Förderung und Würdigung des freiwilligen Engagements unter dem Dach einer Bürgerstiftung wurde das Internetportal SINN ausgezeichnet, das über Chancen beim Älterwerden informiert und motiviert für Aufgaben in der Zivilgesellschaft.
Das Gütesiegel des Arbeitskreises Bürgerstiftungen und des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen wurde der Bürgerstiftung für die nächsten zwei Jahre zugesprochen.
Der
Koordinierungsausschuss des BBE
(Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement) hat ein
Impulspapier »Bürgerschaftliches Engagement in der Pflege«
verabschiedet. Das Papier beschäftigt sich mit der Frage, wie
bürgerschaftliche Initiativen im Bereich der Pflege systematisch
einbezogen und in ihrer Arbeit unterstützt werden können.
Kernaussage: Bürgerschaftliches Engagement ist eine sinnvolle
Ergänzung, aber kein Ersatz professioneller Pflegeleistungen.
Zudem bedarf es einer Qualifizierung der eingesetzten ehrenamtlichen
Helfer. Eine Dokumentation gibt es unter:
www.b-b-e.de/materialien_7.html.
Das
Land Baden-Württemberg hat im Bundesrat einen
Gesetzesantrag zur Förderung des bürgerschaftlichen
Engagements in der Pflege eingebracht. Das Gesetz hat zum Ziel, die
Lebensqualität der Pflegebedürftigen zu verbessern und
gleichzeitig bürgerschaftlich Engagierte zu stärken. So
sollen aus Mitteln der Pflegeversicherung beispielsweise die
notwendigen Personal- und Sachkosten für die fachliche
Anleitung, Begleitung, Koordination und Organisation sowie die
Gewinnung und Schulung bürgerschaftlich Engagierter bezuschusst
werden. Das Thema soll im Zusammenhang mit der geplanten Reform der
Pflegeversicherung behandelt werden.
Nach der
erfolgreichen Woche des Bürgerschaftlichen Engagements 2004 und
den Aktionstagen 2005, führt das BBE auch in diesem Jahr die
Woche des Bürgerschaftlichen Engagements durch, und zwar in der
Zeit vom 15. bis 24. September. Die Auftaktveranstaltung wird in
Berlin stattfinden. Bundespräsident Horst Köhler hat die
Schirmherrschaft für die Kampagne übernommen, deren
Schwerpunktthemen Senioren, Sport und Familie sein werden. Mit
lokalen Veranstaltungen, Flyern, Postkarten, Imageplakaten, einem
Filmspot und anderen Aktionen soll die Aufmerksamkeit für
freiwilliges, ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement
weiter geschärft und damit einen Beitrag zu einer stärkeren
Anerkennung und Förderung geleistet werden.
Weitere
Informationen erhalten Sie hier:
Bundesnetzwerk
Bürgerschaftliches
Engagement - Kampagnenteam
Tel.: 030 / 629 80 -
121
e-Mail: aktionswoche@b-b-e.de
Bundesministerin Ursula von der Leyen zeichnete,
stellvertretend
für die Schirmherrin Angela Merkel, in Berlin die Gewinner des
Wettbewerbs startsocial 2005 aus. Startsocial hat es sich zur Aufgabe
gemacht, "Hilfe für Helfer" zu bieten. Es geht nicht
um die einmalige finanzielle Förderung einzelner Projekte.
Vielmehr sollen Projekte in Bezug auf Nachhaltigkeit gefördert
werden, durch die Vermittlung von Know How aus der Wirtschaft und
durch die Entwicklung tragfähiger Beziehungen zwischen sozialen
Initiativen und Unternehmen. Die mit je 5.000€ dotierten
Bundespreise wurden an sieben vorwiegend ehrenamtlich getragene
soziale Projekte verliehen. Den Sonderpreis der Bundeskanzlerin
erhielt das Stuttgarter Projekt START-klar. Mit diesem Patenprojekt
bereiten Seniorpartner Hauptschülerinnen und -schüler auf
den Berufseinstieg vor. Die Bundespreisverleihung war auch
Startschuss für startsocial 2006: Bis zum 30. Juni läuft
die Bewerbungsfrist für Einzelpersonen, Gruppen, Vereine oder
Organisationen, die vorwiegend ehrenamtlich an der Lösung eines
sozialen Problems arbeiten.
Informationen zu den weiteren
sechs
Preisträgern sowie zum Wettbewerb allgemein
unter:
www.startsocial.de
Am 5. Mai 2006 findet die 6. Fachtagung des
Bayerischen
SeniorenNetzForums in Burgkirchen a.d. Alz statt. Das Motto lautet
"weh weh weh - Gesundheit und Internet". Der Vormittag ist
grundlegenden Referaten gewidmet, nachmittags ist in parallelen
Workshops Gelegenheit zu intensivem Austausch.
Dipl.-Päd.
Ulrike Peter, Stiftung Digitale Chancen in Bremen, referiert über
das Thema "Gesundheitsportale und ihr Nutzen", Prof. Dr.
Peter Guggemos, AIP Augsburg Integration Plus GmbH, über
"Älterwerden als strategische Gestaltungsaufgabe - wie
managen wir unsere nachberufliche Lebensphase?"
Das genaue
Programm und die Themen der Workshops mit Impulsreferaten kann im
pdf-Format heruntergeladen werden unter:
www.bsnf.de/pdf/2006_einladung.pdf.
Auf der homepage www.bsnf.de
ist auch eine online-Anmeldung möglich.
Veranstalter der
Fachtagung sind die Universität Erlangen-Nürnberg -
FIM-NeuesLernen und das Bayerische SeniorenNetzForum e.V.,
unterstützt wird sie durch das Bayerische Staatsministerium für
Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen sowie durch den
Inn-Salzach Euregio (Bayern) e.V..
Nach den vorliegenden Ergebnissen des zweiten Freiwilligensurveys engagierten sich 2004 36 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren freiwillig - das sind mehr als 23,4 Millionen Menschen. Die Zahl der freiwillig Engagierten ist im Vergleich zum ersten Freiwilligensurvey 1999 um zwei Prozent angestiegen. Eine sehr starke Gruppe mit einer stabilen Engagementquote von 36 Prozent stellen dabei die Jugendlichen dar. Vor allem ist in dieser Altersgruppe auch die Bereitschaft, sich freiwillig zu engagieren, mit 43 Prozent am höchsten. Deutlich verändert hat sich im Vergleich zu 1999 das freiwillige Engagement der Älteren. Sie stellen die größte Wachstumsgruppe des freiwilligen Engagements dar. Bei den Männern und Frauen spiegelt sich der Bewusstseinswandel in der Gesellschaft in bezug auf die Geschlechterrollen auch im freiwilligen Engagement wider, Männer engagieren sich zunehmend auch im Bereich Schule/Kindergarten sowie im sozialen Bereich.
Der Freiwilligensurvey 2004 ist im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum zweiten Mal seit 1999 von dem Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest Sozialforschung durchgeführt worden. In einer telefonischen Umfrage wurden rund 15.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren nach ihrem freiwilligen Engagement befragt. Weitere Informationen zum 1. und 2. Freiwilligensurvey finden Sie im Internet unter: www.bmfsfj.de
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der
Senioren-Organisationen e.V.
(BAGSO) richtet alle drei Jahre mit den ihr angeschlossenen Verbänden
(aktuell 90) diese Veranstaltung aus, jeweils in einem anderen
Bundesland. Der 8. Deutsche Seniorentag findet vom 16. bis 18. Mai in
Köln statt, die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Horst
Köhler übernommen. Ziel ist es, Leistungen Älterer für
Familie, Nachbarschaft und Gemeinwesen herauszustellen und in die
Öffentlichkeit zu bringen. Workshops und Foren bieten Raum für
Erfahrungsaustausch und Gespräche.
Nähere Informationen
sowie das Programm unter:
www.bagso.de
Das Diakonische Werk Bayern
hat, im
Kontext seines Jahresthemas "Wir AG. Nachbarschaft 2006",
einen Wettbewerb für ehrenamtliche Initiativen gestartet.
Bewerben können sich bis zum 19. Juni Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter aus evangelischen Kirchengemeinden, diakonischen und
evangelischen Verbänden und Initiativen in Bayern, die ein
Projekt mit Ehrenamtlichen planen oder durchführen. Der Aspekt
der Nachbarschaftshilfe steht dabei heuer im Vordergrund. Bereits
seit 2002 findet der Diakonie-Wettbewerb statt, jedes Jahr mit einem
anderen Schwerpunkt. Bisher ausgezeichnet wurden Projekte der
Armutsbekämpfung, der Integration behinderter Menschen, der
ambulanten Pflege und der Jugendhilfe.
Weitere Informationen
und
Teilnahmebedingungen unter
www.diakonie-bayern.de
Beim
bundesweiten Wettbewerb der Stiftung Bürger für Bürger
2006 zum Thema "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und
Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" wurde das
Freiwilligenzentrum "mach mit" des Caritas-Verbandes für
den Landkreis Neustadt-Aisch Landessieger in Bayern. Das Projekt
"Integration durch Sprachförderung" findet dort im
Rahmen des "Neustädter Modells" des Freiwilligen
Sozialen Schuljahres statt: Ehrenamtlich geben Schülerinnen und
Schüler mit Migrationshintergrund einmal wöchentlich
deutschen Sprachunterricht in Kindergärten. Bisher findet dieses
Projekt mit türkisch-, englisch- und russischsprachigen Kindern
statt, soll jedoch künftig auch für Kinder mit anderen
Muttersprachen angeboten werden.
Kontakt:
Horst Koydl
Tel.:
09161 / 8889-0.
Im Rahmen der "Evangelischen
Freiwilligendienste" ist es nun auch Menschen über 26
Jahren möglich, Freiwilligendienste im Ausland zu übernehmen:
In Tschechien, Ungarn und der Ukraine wird bisher die Mitarbeit in
generationenübergreifenden Projekten angeboten (z. B. in Kinder-
oder Altenheimen, Schulen oder Behinderteneinrichtungen). Das
Modellprojekt "Internationale Freiwilligendienste für
unterschiedliche Lebensphasen" ermöglicht dieses
Angebot.
Weitere Infos
unter:
www.diakonie.de
Dr. Michael Bürsch (SPD) ist für die 16. Legislaturperiode neuer Vorsitzender des Bundestags-Unterausschusses "Bürgerschaftliches Engagement". Bürsch war bereits in der letzten Legislaturperiode Vorsitzender. In der 14. Legislaturperiode leitete er die Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements". Klaus Riegert (CDU) aus Baden-Württemberg wurde erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der Unterausschuss, dem 13 Mitglieder aus allen Fraktionen angehören, gehört zum "Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend".
"In was für einer Gesellschaft wollen
wir leben?" - Das ist die zentrale Frage des
Gesellschafter-Projekts der Aktion Mensch, das im März 2006 im
Rahmen einer großen Auftaktveranstaltung in Berlin gestartet
wurde. Ziel ist es, einen breiten gesellschaftlichen
Diskussionsprozess anzustoßen. Verbunden mit dem Projekt ist
u.a. ein neues Förderprogramm, das bürgerschaftliche
Projekte, die zu mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft beitragen,
unterstützen soll. Anträge dazu können ab 1. Mai
online auf der Website des Projektes gestellt werden. Diese Plattform
bietet neben einem umfangreichen Informationsbereich auch vielfältige
Möglichkeiten der Online-Diskussion in Themenforen.
Weitere
Informationen unter:
www.diegesellschafter.de
Im Rahmen
des
77. »Deutschen Fürsorgetages« findet am 4.05.2006 in
Düsseldorf der BBE-Workshop »Bürgerschaftliches
Engagement im Welfare Mix« statt. Das Konzept sieht das
Verhältnis des Sozialstaats, der Wirtschaft und der Akteure der
Bürgergesellschaft als Gesamtsystem bei der Produktion sozialer
Leistungen. Welche Aufgabe und Funktion kann das Bürgerschaftliche
Engagement in diesem Gesamtsystem wahrnehmen und wie kann es auf die
Entwicklungen des Sozialstaates und die Gesellschaft im Sinne einer
Bürgergesellschaft einwirken? Diese und andere Fragen werden
während des Workshops diskutiert, den das BBE in Kooperation mit
»Unternehmen: Partner der Jugend« (UPJ) und mit
Unterstützung der Unternehmen »KPMG« und »betapharm«
veranstaltet.
Weitere Infos zu Programm und Anmeldung
unter:
www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/PDF/aktuelles/Flyer_Workshop_BBE_DFT.pdf
Baden-Württemberg hat eine Bundesratsinitiative
gestartet,
um bürgerschaftliches Engagement in der Pflege zu stärken.
Die Bundesregierung plant mit der anstehenden Reform der
Pflegeversicherung Leistungsverbesserungen, eine Stärkung des
Grundsatzes "ambulant vor stationär" sowie die
langfristige Sicherstellung einer nachhaltigen und gerechten
Finanzierung. Der Vorschlag sieht u.a. vor, dass ausgehend von einem
Startvolumen von 20 Millionen Euro pro Jahr innerhalb von fünf
Jahren 40 Millionen Euro aus der Pflegeversicherung bereitgestellt
werden, um bürgerschaftlich engagierte Gruppen finanziell zu
unterstützen.
Ein Beitrag, in dem Dr. Johannes Warmbrunn aus
dem Ministerium für Arbeit und Soziales, Baden-Württemberg,
die Initiative erläutert, unter
www.b-b-e.de/index.php?id=198&backPID=199&tt_news=224
Das
Bundesmodellprojekt "Pflegebegleiter" ist Bestandteil der
Weiterentwicklung der Pflegeversicherung. Im Fokus steht die
Begleitung pflegender Angehöriger in ihrer Häuslichkeit
durch freiwillige, qualifizierte Pflegebegleiter. Damit geht es bei
der Unterstützungsleistung der Pflegebegleiter nicht um
pflegerische Tätigkeiten, sondern um die Stärkung der
Kompetenzen pflegender Angehöriger. Diese Zielsetzung
unterscheidet das Projekt von den traditionellen Besuchsdiensten und
auch von den Freiwilligeninitiativen, die sich der Betreuung im
häuslichen Bereich widmen. 2006 und 2007 finden im Rahmen des
Projektes Qualifizierungskurse für Multiplikatoren-Tandems
statt, die dann zwei Vorbereitungskurse durchführen und
freiwillige Pflegebegleiter in ihrer Praxis begleiten.
Weitere
Infos zu Projekt und Qualifizierungskursen: www.pflegebegleiter.de,
E-Mail: pflegebegleiter@fogera.de
Das Bundesnetzwerk
Bürgerschaftliches Engagement lädt ein zur Fachtagung
"Schule und Bürgergesellschaft", die vom 19.05.06
bis zum 20.05.06 in Stuttgart stattfindet. Die Veranstaltung ist
ausgezeichnet als offizieller Beitrag zur UN-Dekade "Bildung
für nachhaltige Entwicklung". Im Fokus der Tagung stehen
die Erfahrungen, Bedingungen und Perspektiven der Öffnung von
Schulen für bürgerschaftliches Engagement in
Baden-Württemberg.
Weitere Informationen unter
www.b-b-e.de/fachveranstaltungen.html.
"Es
wird schon nichts passieren" - diese Maxime findet sich
oftmals im durchaus komplizierten und komplexen Themenfeld der
Versicherungsfragen rund um das Ehrenamt.
Abhilfe schaffen
möchte
die AKADEMIE Bruderhilfe Familienfürsorge: sie informiert in
einer Broschüre über den aktuellen Stand zum
Versicherungsschutz im Ehrenamt. Darin wird ein Überblick über
bestehende Regelungen der gesetzlichen und allgemeinen Unfall- und
Haftpflichtversicherung geboten. Über diesen allgemeinen Teil
hinaus hat der Leser die Möglichkeit, mit Hilfe einer
"Check-Liste" eventuelle Bedarfslücken im Rahmen
seines persönlichen Engagements aufzudecken.
Bezugsquelle
der Broschüre:
DIE AKADEMIE Bruderhilfe
Familienvorsorge
Tel.: 05 61 / 7 03 41 30 11
E-Mail:
die.akademie@bruderhilfe.de,
Internet:
www.bruderhilfe.de
Das Programm CIVITAS fördert seit einigen Jahren Maßnahmen zur Stärkung der demokratischen Kultur und zur Bekämpfung des Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern. Die Entwicklung und Vernetzung lokaler zivilgesellschaftlicher Projekte und Initiativen soll dabei unterstützt werden. In diesem Kontext findet vom 9. bis 12. Mai 2006 in Berlin eine bundesweite Fachtagung statt unter dem Motto "Demokratiepotenziale im Gemeinwesen". Diese Tagung wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement veranstaltet. Zielgruppen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den drei großen Bundes-Programmen gegen Rechtsextremismus "CIVITAS", "Entimon" und "Xenos", sowie Interessierte und Engagierte aus Vereinen, Kommunalpolitik, Wirtschaft, Kirche und Jugendarbeit. Weitere Informationen wie Tagungsprogramm und Anmeldeformulare unter www.jugendstiftung.de.
Das
AZK lädt ein zu einem Seminar mit dem Titel "Bürgernahe
Demokratie. Die Bedeutung Bürgerschaftlichen Engagements für
die politische Partizipationsbereitschaft von Migrantinnen und
Migranten". Die Veranstaltung findet vom 21. bis 23. April im
Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter statt.
Die verfasste
Demokratie bringt einerseits vielfältige Möglichkeiten,
aber auch Schwierigkeiten und Hindernisse für Partizipation mit
sich. Dies wird ein Thema im Rahmen des Seminars sein. Ziel ist ein
Beitrag zur Verbesserung der Möglichkeiten zur politischen
Partizipation von Migrantinnen und Migranten.
Das Seminar
möchte
bei den Teilnehmern das Interesse am politischen Geschehen in
Deutschland wecken und sie animieren, aktiv politische
Partizipationsmöglichkeiten zu nutzen.
Nähere
Informationen unter: www.cms.azk.de
Die Stiftung "Bürger für Bürger" lädt
ein zur Preisverleihung ihres Integrationswettbewerbes, der unter dem
Motto "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten
durch Bürgerschaftliches Engagement" stand. 181
Bewerbungen gingen zu dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb
ein, der das Ziel verfolgt, realisierbare, innovative Ideen
vorzustellen, anzuerkennen und auch zur Nachahmung anzuregen.
Die
Preise werden am 23. März 2006 von 17.00 bis 20.00 Uhr im Roten
Rathaus in Berlin-Mitte, am Alexanderplatz, verliehen. Prämiert
werden die drei Bundessieger, zusätzlich werden fünf
Anerkennungspreise vergeben. Alle acht ausgezeichneten Projekte
stellen sich in einer zehnminütigen Präsentation vor. Die
Schecks im Gesamtwert von 7.000 Euro wird Otto Höhne
überreichen, Ehrenpräsident des Berliner Fußballverbandes.
Dr. Christoph Bergner (CDU), Beauftragter der Bundesregierung für
Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, hält den
Festvortrag zum Thema "Die Bedeutung des Bürgerschaftlichen
Engagements für die Integration".
Weitere
Informationen sind zu finden im Internet
unter:
www.buerger-fuer-buerger.de
oder
auch per mail erhältlich unter:
info@buerger-fuer-buerger.de
Bis zum Jahr 2008 werden weltweit
gültige
Standards für die gesellschaftliche Verantwortung von
Organisationen erarbeitet. Diese Standards sollen unter dem Titel
"ISO 26000" in einer Richtlinie zusammengefasst werden.
Schon seit 2004 beschäftigt sich die internationale
Normierungsorganisation ISO mit diesem Thema. Auch das "Deutsche
Institut für Normung" (DIN) ist an dem Prozess beteiligt
und hat zu diesem Zweck die Arbeitsgruppe "Gesellschaftliche
Verantwortung von Organisationen" (NASG AA1) gegründet.
Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement ist Mitglied
dieser Arbeitsgruppe.
Weitere Informationen finden Sie
unter:
www.b-b-e.de/downloads.html
www.iso.org/sr
(ISO-Arbeitsgruppen)
www.sr.din.de
(DIN-Arbeitsgruppe)
Die Erhaltung von
Institutionen wie Schwimmbädern, Bibliotheken, Altentagesstätten
und Jugendtreffs trotz leerer kommunaler Kassen, nämlich mit
Hilfe Bürgerschaftlichen Engagements, ist das Ziel eines neuen
Modellprojektes. Das "Bundesministerium für Frauen,
Senioren, Familie und Jugend" berät dabei 12 Kommunen im
Rahmen des Projekts "Selbstorganisation älterer Menschen"
beim Aufbau von Altenarbeit, in der Senioren eigenverantwortlich
Aufgaben für das Gemeinwesen übernehmen.
Weiter
Informationen sind abrufbar
unter
www.bmfsfj.de/Kategorien/Presse/pressemitteilungen,did=67546.html
In Wesel in Nordrhein-Westfalen wurde
die 100.
deutsche Bürgerstiftung gegründet.
25 StifterInnen aus
Wesel wurden am 21. Februar während eines Festakts der
"Initiative Bürgerstiftungen" in Berlin geehrt.
Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen und Nikolaus Turner,
Sprecher der "Initiative Bürgerstiftungen", ehrten
die Weseler BürgerInnen stellver-tretend für die bundesweit
4.000 in Bürgerstiftungen engagierten Menschen. Diese treten im
Rahmen einer Bürgerstiftung in ihrem Lebensumfeld
gemeinschaftlich für soziale, ökologi-sche oder kulturelle
Belange ein. Seit 2001 wurden mehr als 11 Millionen Euro für
gemein-nützige Zwecke durch Bürgerstiftungen vergeben. die
erste Stiftung dieser Art in Deutsch-land wurde 1996 nach
amerikanischem Vorbild in Gütersloh ins Leben gerufen.
Weitere
Informationen hierzu sind zu finden unter:
www.die-deutschen-buergerstiftungen.de
Junge
Menschen
zwischen 18 und 27 Jahren mit innovativen Projektideen aus allen
Bereichen gesellschaftlichen Engagements haben die Möglichkeit,
an einem intensiven Trainingsprogramm teilzunehmen. Die "Civil
Academy" des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement
(BBE) und der deutschen BP AG führt im Sommer eine dreiteilige
Seminarreihe durch, die es 24 Leuten ermöglichen soll, ihre
Projekte zu konkretisieren und weiter zu entwickeln. Experten aus
Wirtschaft und Non-Profit-Bereich vermitteln dabei praktisches Wissen
zu folgenden Themen: Projektplanung, Finanzbedarf und Fundraising,
Kommunikation und Konflikte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Netzwerke und Serviceangebote.
Bewerbungsschluss ist der 31.
März
2006. Nähere Informationen sowie Termine und
Bewerbungsbedingungen finden Sie unter www.b-b-e.de.
Die
Initiative "für
mich, für uns, für alle" vergibt 2006 zum vierten Mal
den Bürgerpreis. Bis zum 31. Mai 2006 können Bewerbungen
eingereicht werden.
Der Bürgerpreis 2006 hat den thematischen
Schwerpunkt "Kultur verbindet". Damit zeichnet die
Initiative "für mich, für uns, für alle"
Bürgerinnen und Bürger aus, die durch ihr freiwilliges
Engagement in Bereichen wie Kunst, Musik, Theater oder Literatur
einen wichtigen Beitrag zum Zusammenleben in unserem Land leisten.
Der Bürgerpreis richtet sich in diesem Jahr an Engagierte , die
beispielsweise Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu Kunst und
Kultur vermitteln, kulturelle Aktivitäten als Mittel zur
Förderung von Gemeinschaften einsetzen oder den Dialog zwischen
Menschen unterschiedlicher Generationen und Kulturen fördern.
Der
Preis wird in den drei Kategorien "Junior",
"Alltagshelden" und "Lebenswerk" vergeben.
Weitere Informationen sowie Bewerbungsunterlagen unter
www.buerger-engagement.de
Die
"Wiesbaden Stiftung", die "BürgerStiftung
Region Ahrensburg" und die "Lingener Bürgerstiftung"
werden mit dem diesjährigen "Förderpreis Aktive
Bürgerschaft" ausgezeichnet, der unter dem Motto "Zukunft
stiften!" steht. Die Aktive Bürgerschaft vergibt ihren
Förderpreis bereits seit 1998 an innovative, gemeinnützige
Projekte. Bisher haben sich über 1.000 Vereine und Stiftungen an
dem Wettbewerb beteiligt, Projekte und Initiativen aus über 30
Gemeinden und Städten wurden schon prämiert. Die drei
Preise sind mit insgesamt 15.000 Euro dotiert und werden am 22. März
2006 im Forum der DZ Bank am Brandenburger Tor in Berlin verliehen.
Die Preisvergabe ist dieses Jahr Teil der Standortinitiative
"Deutschland - Land der Ideen".
Nähere
Informationen finden Sie unter folgenden
Internetseiten:
www.aktive-buergerschaft.de/vab/presse/presseinformationen/2006-02-06.php
Wiesbaden-Stiftung: www.die-wiesbaden-stiftung.de
BürgerStiftung Region Ahrensburg:
www.buergerstiftung-region-ahrensburg.de
Lingener Bürgerstiftung: www.lingener-buergerstiftung.de
Der Ausschuss für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat in seiner Sitzung am 8.
Februar 2006 auch für die 16. Wahlperiode wieder einen
Unterausschuss "Bürgerschaftliches Engagement"
eingesetzt. Seine 13 Mitglieder sollen sich weiter mit der Umsetzung
der Beschlüsse der Enquete-Kommission "Zukunft des
Bürgerschaftlichen Engagements" sowie mit laufenden
Gesetzesvorhaben und Initiativen zum Thema befassen. Auch der Dialog
mit der Bürgergesellschaft soll gepflegt werden.
Kerstin
Griese, Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend sieht ein Signal: "Die schnelle und
einstimmige Einsetzung des Unterausschusses in der 16. Wahlperiode
macht deutlich, dass die Entwicklung der Rahmenbedingungen für
bürgerschaftliches Engagement in den Augen aller im Ausschuss
vertretenen Fraktionen ein wichtiges Aufgabenfeld ist."
Nach einer neuen
EU-Studie kommt der
Schule bei der politischen Erziehung von Jugendlichen eine
Schlüsselrolle zu. Wer sich bereits in der Schule engagiert, der
wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nach seiner Schulzeit
tun. Weitere wichtige Faktoren für das politische Engagement
sind Familie, Freundeskreis und die Medien. Für die
»Euyoupart«-Studie wurden 8.030 Jugendliche zwischen 15
und 25 Jahren aus acht europäischen Staaten (Deutschland,
Österreich, Frankreich, Großbritannien, Italien, Slowakei,
Finnland, Estland) zu ihrer politischen Einstellung befragt.
Weiteres
über die Studie im Internet
unter:
www.sora.at/de/start.asp?b=312
Der Manager Alexander Brochier erhält
für
sein Engagement für die »Brochier Kinderfonds Stiftung«
den Deutschen Stifterpreis 2006.
Dr. Fritz Brickwedde,
Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, begründet
die Entscheidung mit folgenden Worten: "Herr Brochier ist ein
Manager mit Herz für Kinder und ein echtes Vorbild für
bürgerschaftliches Engagement. Mit seiner Stiftung hilft er
Kindern und Jugendlichen in sozialen Notlagen". Auch für
andere Stifter bietet der Münchner Kinderfonds eine Plattform
und unterstützt sie bei der Gründung und Verwaltung ihrer
Stiftungen. So wurden unter dem Stiftungsdach inzwischen schon fast
100 Stiftungen gegründet. Alexander Brochier ist auch einer der
Gründungsväter der Nürnberger Bürgerstiftung, die
2001 ins Leben gerufen wurde.
Der Deutsche Stifterpreis 2006
wird
in einem Festakt während der 62. Jahrestagung des
Bundesverbandes Deutscher Stiftungen am 12. Mai 2006 in der
Frauenkirche in Dresden verliehen.
Weitere Informationen
finden
Sie unter:
www.stiftungen.org
www.kinderfonds.org
www.buergerstiftung-nuernberg.de
Ein neues Freiwilligen-Projekt im oberpfälzischen Neumarkt übertrifft alle Erwartungen: Zu der Aktion "Sich engagierten lernen - mach mit!" meldeten sich 163 Schüler statt der erwarteten 30. Sie alle wollen sich im Rahmen eines Praktikums ehrenamtlich engagieren, sei es im Seniorenheim oder im Jura-Zoo. Das städtische Jugendbüro hatte zusammen mit der Freiwilligenagentur Neumarkt das Projekt ins Leben gerufen. Ziel soll sein, Jugendlichen zu besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verhelfen. Ähnliche Erfahrungen gab es in den vergangenen Jahren bereits bei vergleichbaren Projekten in anderen bayerischen Städten, zum Beispiel beim "Freiwilligen Sozialen Schuljahr" in Neustadt/Aisch oder bei dem Augsburger Projekt "change in".
In einem Beitrag für die
Februar-Ausgabe des Monatsmagazins "Reader´s Digest"
betont Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen die große
Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements: "Es gibt
viele Bereiche, in denen wir uns durch den ehrenamtlichen Einsatz von
Mensch zu Mensch besser kümmern können, als es der Staat je
könnte. (...) Das Geben und Nehmen von Zuwendung, Wissen und
Zeit zwischen Menschen bereichert alle. Staat, Wirtschaft und
Gesellschaft müssen deshalb die Rahmenbedingungen für
bürgerschaftliches Engagement verbessern." Die Förderung
der Bürgergesellschaft sei deshalb als wichtiger Baustein im
Koalitionsvertrag festgeschrieben worden. Von der Leyen setzt hierbei
u.a. "auf die Unterstützung von Netzwerken" und lobt
in ihrem Beitrag die erfolgreiche Arbeit des Bundesnetzwerks
Bürgerschaftliches Engagement. Wichtig sei auch, das
bürgerschaftliche Engagement weiter zu erforschen, um
zielgerichtet handeln zu können. Ein besonderer Schwerpunkt der
Regierung sind die Mehrgenerationenhäuser: "Wir wollen
neue Netze schaffen, gewissermaßen die Vorteile der Großfamilie
in moderne Sozialstrukturen übertragen". In jedem
Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt solle deshalb ein
Mehrgenerationenhaus als Familien stützendes Zentrum geschaffen
werden.
Den gesamten Beitrag von Frau v.d. Leyen
können Sie hier als
pdf-Datei heunterladen (1,5MB).
Bereits zum dritten
Mal
ruft das Monatsmagazin Reader´s Digest seine Leserinnen und
Leser auf, ihre Favoritin bzw. ihren Favoriten für das "Ehrenamt
des Jahres 2006" zu wählen. Die Auszeichnung ist mit 2.500
Euro dotiert. Der Preis wird von Reader´s Digest gestiftet,
Unterstützung erhält die Initiative außerdem von der
Deutschen Post. Zur Wahl stehen 12 Kandidatinnen und Kandidaten,
deren ehrenamtliche Tätigkeiten im Laufe des Jahres in jeweils
einem Heft vorgestellt werden. Es gibt darüber hinaus aber auch
noch die Möglichkeit, persönliche Vorschläge
einzureichen. Unter allen Leserinnen und Lesern, die sich an der
Abstimmung beteiligen, werden ebenfalls Preise verlost.
Teilnahmeschluss ist der 19. März 2006.
Weitere Informationen
bei Reader´s Digest Deutschland
Uwe Horn
Tel.: 0711 /
66
02 - 5 21
E-Mail: presse@readersdigest.de,
redaktion@readersdigest.de
Das
Kempodium e.V. (Allgäuer Zentrum für Eigenversorgung,
Kempten) wurde von der Initiative "Land der Ideen" als
einer von 365 Orten ausgewählt und wird sich am Dienstag, den
21.02.2006 mit einem Erlebnistag der Öffentlichkeit
vorstellen.
Das "Kempodium" bietet mit seinen über
50 Freiwilligen und Ehrenamtlichen eine große Bandbreite an
Aktivitäten, Projekten, Kursen, Workshops und kulturellen
Veranstaltungen. Seit fünf Jahren wendet es sich an
selbstbewusste Selbermacher und will vor allem den regionalen
Gedanken stärken: Es gibt Kurse in Holz-, Töpfer-, Metall-
oder Kochwerkstätten sowie ein Café und eine Bar.
Jugendliche können dort zum Beispiel in Eigeninitiative
individuelle Mode kreieren oder auch gesund kochen lernen mit
Produkten aus der Region. Die Einrichtung erhielt u.a. die
Auszeichnung "Offizielles Projekt der Vereinten Nationen zur
Bildung für nachhaltige Entwicklung".
Adresse:
Kempodium
e.V. - Allgäuer Zentrum für Eigenversorgung
Untere
Eicher Straße 3
87435 Kempten (Bayern)
Tel: 0831/
5402130
Internet: www.kempodium.de
Weitere
Informationen über die bundesweite Initiative im Internet unter
www.land-der-ideen.de
Das
Diakonische Werk
will in diesem Jahr Initiativen für bürgerschaftliches
Engagement im unmittelbaren Lebensumfeld anregen und fördern.
"Die Diakonie möchte den Raum bieten, in dem sich
nachbarschaftliche Initiativen und Allianzen bilden können, und
in dem viele Kleinstnetzwerke zu einem großen Netzwerk der Wir
AG werden können." In Abwandlung des Ausdrucks "Ich-AG"
sollen in den "Wir-AGs" Menschen Verantwortung nicht nur
für ihr eigenes, sondern auch für das Leben anderer
übernehmen.
Ziel ist es, durch die Nachbarschaftshilfen im
Kleinen einen gesamtgesellschaftlichen Solidarisierungsprozess in
Gang zu setzen. Der Präsident des Diakonischen Werkes, Ludwig
Markert, warnte jedoch davor, bürgerschaftliches Engagement als
"Lückenbüßer einer unterfinanzierten
Sozialpolitik" zu missbrauchen. Markert zog auf der
Jahrespressekonferenz des DW außerdem eine kritische Bilanz
nach einem Jahr Hartz IV: Er kritisierte vor allem die Höhe des
ALG-II-Sockelbetrages und forderte eine Erhöhung sowie die
Wiedereinführung einmaliger Hilfen für besondere Bedarfe
wie etwa Reparaturen im Haushalt.
Die Stadt Köln nimmt die Fußball-WM im
eigenen Land zum Anlass, sich bei Einwohnern zu bedanken, die sich
ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren. Das bedeutet, dass
beim Ticket-Kauf in Köln diese Menschen besonders zum Zuge
kommen.
"Die Karten sollen diejenigen bekommen, die sich das
ganze Jahr über für ihre Mitmenschen engagieren und
vielfach im Verborgenen unersetzliche Arbeit für Köln
leisten. Das kann sowohl im sportlichen Bereich, als auch auf allen
anderen Gebieten ehrenamtlichen Engagements sein". So wird
Oberbürgermeister Fritz Schramma zitiert, der diese
Grundsatzentscheidung bzgl. der 2.000 zur Verfügung stehenden
Karten zusammen mit dem Sportdezernat getroffen hat. Nach den
städtischen Plänen soll die Verteilung der Kaufoptionen in
die Hände der entsprechenden Verbände und Vereine gelegt
werden, um zu gewährleisten, dass Personen, die sich verdient
gemacht haben, Karten erwerben können.
Mehrgenerationenhäuser (MGH) sollen
familienunterstützende und generationsübergreifende
Anlaufstellen sein, die vor allem mit einem hohen Anteil
bürgerschaftlichen Engagements betrieben werden. In den
kommenden Jahren ist es laut Koalitionsvertrag das Ziel, in jeder
kreisfreien Stadt und jedem Landkreis ein MGH aufzubauen. MGH
verstehen sich als Netzwerk und Drehscheibe für
familienorientierte Dienstleistungen, Erziehungs- und
Familienberatung, Gesundheitsförderung, Krisenintervention und
Hilfeplanung. Dabei sollen sie eigene Angebote der Frühförderung,
Betreuung, Bildung und Lebenshilfe entwickeln. "Das sind Orte,
an denen sich die Menschen tagsüber treffen können, wo es
eine Krabbelgruppe mit einer Altenbegegnungsstätte gibt, ein
Jugendzentrum und Hausaufgabenhilfe unter einem Dach, so dass wir
einander stärker helfen können", so
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen in einer
Pressemitteilung vom 20.12.2005.
Für das Modellprojekt stehen
in den nächsten fünf Jahren 88 Millionen Euro zur
Verfügung.
Der
Dezember war der Monat der Weihnachtsfeiern und der
Preisverleihungen. Mehrere Auszeichnungen für ehrenamtliche
Arbeit wurden vergeben. Journalistische Berichterstattung über
bürgerschaftliches Engagement steht im Mittelpunkt des
"Journalistenpreises Bürgerschaftliches Engagement"
und des "Marion-Dönhoff-Förderpreises" der
"Robert Bosch Stiftung". Journalisten in fünf
Kategorien erhielten Preise für Reportagen, Serien und Artikel.
Ebenfalls im Dezember vergeben wurde der "Heinz-Westphal-Preis"
für jugendliches Ehrenamt. Vergeben wird der "Westphal-Preis"
vom Bundesjugendring und vom Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend. Im Jahr 2005 wurden vier Jugendprojekte
ausgezeichnet. Engagement von großen und kleinen Firmen
hingegen war Thema des Preises der Initiative "Freiheit und
Verantwortung". Kanzleramtsminister Thomas de Maizière
bezeichnete das Engagement von Unternehmen bei der Preisverleihung
als "zentrale Voraussetzung für mehr gesellschaftliche
Freiheit insgesamt und für einen schlanken Staat".
Das 9. Münchner
Bildungsforum
wird die Folgen des demographischen Wandels für das
Bildungssystem von der Vorschule bis zur Altersbildung diskutieren.
Es soll erörtert werden, welche Rahmenbedingungen die
Familienpolitik einerseits und die Arbeitsmarktpolitik andererseits
schaffen muss, um angemessen auf die demographische Entwicklung zu
reagieren und ihr wo möglich gegenzusteuern. Nicht zuletzt wird
es um die Frage gehen, ob neue Vorstellungen des Alters entwickelt
werden müssen, die es erlauben, mehr als bisher die Potenziale
des Alters in den Blick zu nehmen und zu nutzen. Eine der sechs
Arbeitsgruppen thematisiert "Bürgerschaftliches Engagement
Älterer - eine Aufgabe für die Bildung".
Das
Bildungsforum findet am 17. Februar von 9.30 bis 17 Uhr im
Forschungs- und Innovationszentrum der BMW-Group in München
statt. Nähere Informationen und Anmeldung (bis 7.2.) Münchner
Volkshochschule, Programmdirektion, Frau Astrid Roloff, Postfach 80
11 64, 81611 München, astrid.roloff@mvhs.de
Mit der Ausschreibung
eines
Medienpreises "Bürgerschaftliches Engagement"
beweist die Nürnberger Spardabank erneut ihr Engagement für
gesellschaftliche Aufgaben. Anlässlich seines 75jährigen
Bestehens stockte das Finanzinstitut das Kapital seiner Stiftung, die
vor drei Jahren gegründet wurde, um 750.000 Euro auf. Von den
Förderungen profitierten bisher bereits fünf Stipendiaten
der Nürnberger Musikhochschule. Anwärter für den
neuen, mit 3.000 Euro dotierten Medienpreis sind Journalisten mit
folgendem Hintergrund: sie machen auf Initiativen, Institutionen oder
Personen aufmerksam, die sich nachhaltig im kulturellen oder sozialen
Bereich engagieren. Die Preisverleihung ist geplant für den
Herbst 2006, Mitglieder der Jury sind Vertreter aus Wirtschaft,
Wissenschaft, Medien und Politik.
Weitere Informationen sind
ab
dem 16. Januar im Internet www.sparda-stiftung.de
abrufbar.
Im Oktober 2005 fand in Berlin das zehnte bundesweite Jahrestreffen der Freiwilligenagenturen statt. Nach einem Rückblick auf inhaltliche Entwicklungen in der Geschichte von 10 Fachtagungen standen in Plenumsvorträgen und zahlreichen Workshops aktuelle Konzepte, Aufgaben und Anforderungen von Freiwilligenagenturen im Mittelpunkt der Tagung. Mehrere Plenums- und Workshopbeiträge der Tagung sind nun auf der homepage der Stiftung MITARBEIT dokumentiert - darunter auch der Grundsatzbeitrag von Andrea Fischer: "Perspektiven, Herausforderungen und Visionen für bürgerschaftliches Engagement”. Dort finden sich auch Informationen zu den Preisträgern des Innovationspreises der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen, der im Jahr 2005 zu dem Schwerpunkt "Engagiert für Familien” vergeben wurde. www.mitarbeit.de/rueckblick_bagfa_05.html
Nach einem Jahr Vorarbeit einer Initiative geht nun die Bürgerstiftung Bad Tölz an den Start. Insbesondere mit Hilfe der örtlichen Raiffeisenbanken, der Stadtwerke Bad Tölz, der Asklepios Stadtklinik und einzelner Stifterpersönlichkeiten wurde der finanzielle Grundstock zusammen getragen. Die Bürgerstiftung Bad Tölz will in der Stadt das Bürgerengagement in vielen Bereichen nachhaltig unterstützen. Als unabhängige und überparteiliche Organisation will sie zu einem lebendigen Gemeinwesen beitragen. Aus Anlass der Gründung organisieren die Bürgerstiftung, der Verein Aktive Bürgerschaft sowie das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern am 2. Februar ab 19 Uhr eine Auftaktveranstaltung in Bad Tölz, bei der u.a. Landtagspräsident Alois Glück und Stefan Nährlich vom Verein Aktive Bürgerschaft kurze Redebeiträge halten.
Archiv für
Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit 4/2005 ISSN 0340-3564
Das
Vierteljahresheft des Archivs widmet sich dem Schwerpunkt
Bürgerschaftliches Engagement. Autoren wie Ansgar Klein, Thomas
Olk, Gisela Jakob und Thomas Röbke widmen sich in ihren
Aufsätzen vor allen den Schnittstellen Diskussion des
Bürgerschaftlichen Engagements zu anderen wichtigen politischen
Diskursen und Tätigkeitsfeldern. Damit ist auch schon ein
Kennzeichen der gegenwärtigen Diskussion benannt. Sie widmet
sich weniger dem Selbstverständnis (Was ist Neues Ehrenamt oder
Zivilgesellschaft) und erkundet die Brückenschläge in
andere Politikbereiche hinein. Hierzu gehören der Komplex der
Reformpolitik, der Schulentwicklung, die Arbeitsmarktpolitik, die
Zukunft der Freiwilligendienste, Stadtentwicklung und die Zukunft
sozialer Institutionen im Hinblick auf die wachsende Notwendigkeit
eines "Wohlfahrtsmixes".
Erstmalig wurde 2004 im Auftrag des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
ergänzend zum Freiwilligensurvey eine spezifische Untersuchung
zum Freiwilligen Engagement von Türkinnen und Türken in
Deutschland durchgeführt. Der 250-seitige Abschlussbericht liegt
nun vor und kann unter
www.bmfsfj.de/Publikationen/engagementstudie-zft
eingesehen bzw. als pdf-Datei heruntergeladen werden.
Türkeistämmige
Migranten - die größte in Deutschland lebende
Zuwanderergruppe - wurde in repräsentativen
Telefoninterviews befragt. Thematisiert wurden der Umfang, die
Bereiche, die Qualität und Struktur, die Erwartungen und
Probleme sowie Unterstützungsmöglichkeiten zur Schaffung
von Gelegenheitsstrukturen für Beteiligung am freiwilligen
Engagement. Zudem wurden leitfadengestützte Interviews mit
ExpertInnen geführt. Damit wurde versucht, Erfolg versprechenden
Strategien zur Unterstützung des Engagements von MigrantInnen
und Möglichkeiten der Vernetzung zwischen
Migrantenorganisationen und Organisationen der Aufnahmegesellschaft
auf die Spur zu kommen.
Einige Ergebnisse der Untersuchung
werden
im Navigationspunkt "Literatur"
(empirische Befunde) zusammenfassend vorgestellt.
Laut Bayerischer Staatszeitung (2.12.05) stößt die geplante Pauschalierung der Sportförderung auf geteiltes Echo. Bei Bayerischem Städtetag und Bayerischem Landessportverband (BLSV) überwiegt die Zustimmung zum vereinfachten Förderverfahren, das die bisherige staatliche Förderung der Übungsleiter ersetzen soll. Die kleinteilige Abrechnung von Übungsleiterstunden macht künftig einer auf einem Punktesystem berechneten Pauschale Platz. Damit könne der bürokratische Aufwand deutlich verringert werden. Skeptisch stimmt allerdings, dass gleichzeitig mit Einführung der neuen Sportbetriebspauschalen die Gesamtförderung des Breitensports zurückgefahren wird. 2002 gab der Freistaat dafür noch 57,7 Mio. Euro für den Sport aus. Für 2005 und 2006 stehen noch 35,5 Mio. Euro jährlich zur Verfügung. Im gleichen Zeitraum wurden die Zuschüsse für Übungsleiter von 18 auf 12 Mio. Euro zurückgefahren. Nun steht eine neue Absenkung auf 10,7 Mio Euro zu befürchten. Vor diesem Hintergrund will sich der Sportausschuss des Bayerischen Städtetages dafür einsetzen, dass die Sportbetriebspauschale auf 15 Mio. Euro erhöht wird.
Im Dezember erschien das Buch "Bürgerstiftungen in Deutschland - Bilanz und Perspektiven. Der Herausgeberkreis um Stefan Nährlich und Rupert Graf Strachwitz zeichnet ein aktuelles Bild von Bürgerstiftungen. Mittlerweile gibt es über 160 in Deutschland. Weiter erschienen ist die Tagungsdokumentation 'Familie und Zivilkgesellschaft' des Nürnberger 'Bündnisses für Familie'. Es stellt vor allem gute Beispiele des Corporate Citizenship in der Familienpolitik vor. Näheres zu den Bänden unter Literatur-Gute Beispiele.
Zum Pilotprojekt "Kommunale
Familientische Bayern" des Bayerischen Sozialministeriums ist
jetzt ein Praxisleitfaden erschienen und kann als pdf-Datei unter
www.stmas.bayern.de/familie/tische/praxisleitfaden.pdf
herunter geladen werden. Das Projekt ist als Instrument zur Stärkung
der kommunalen Familienpolitik gedacht und soll im lokalen Kontext
alle Akteure zusammenbringen, die auf die Lebenssituation der
Familien Einfluss haben und Betroffene zu Akteuren machen. Das
bürgerschaftliche Engagement für Familien in der Kommune
soll damit gebündelt und BürgerInnen für die Mitarbeit
an familienfreundlichen Projekten gewonnnenb werden. (Weitere
Informationen auch unter dem Navigationspunkt "Modellprogramme"
unseres Internetauftritts)
Die Erfahrungen aus den
Pilotkommunen
sind in diesem Leitfaden aus der Praxis für die Praxis
aufbereitet. Dem zeitlichen Ablauf eines Familientischs folgend
werden die wichtigsten Fragen bei der Vorbereitung, Durchführung
und Weiterführung aufgegriffen. Unter dem Abschnitt
"Informationen und Materialien" sind weiterführende
Materialien genannt. Der Leitfaden verweist auf Arbeitsvorlagen sowie
Vorlagen für Informations- und Werbematerialien, die unter
www.stmas.bayern.de/familie/tische
abgerufen werden können (diese stehen allerdings bisher noch
nicht zur Verfügung).
Der mit insgesamt 26.000 Euro
dotierte Bürgerkultur-Preis des Bayerischen Landtags wurde in
diesem Jahr an drei Initiativen verliehen, die sich mit ihrem
ehrenamtlichen Engagement in herausragender Weise an und für
Schulen eingesetzt haben. Sie teilen sich die Auszeichnung mit
weiteren sechs Initiativen, die mit erstmals zusätzlich
vergebenen Ehrenpreisen (je 1.000,00 €) geehrt wurden. Insgesamt
hatten mit 148 Initiativen so viele Bewerber wie nie zuvor ihre
Unterlagen beim Landtag eingereicht. Das Leit-Thema 2005 lautete:
"Bürgerschaftliches Engagement und Schule”.
Ausgewählt wurden die insgesamt neun Preisträger von einem
Experten-Beirat. Die öffentliche Preisverleihung durch
Landtagspräsident Alois Glück findet am Freitag, 09.
Dezember 2005 um 10:00 Uhr im Bayerischen Landtag statt.
Auf
der Internet-Seite des Bayerischen Landtags werden die
Preisträger im Einzelnen vorgestellt.
Hier der Text im Wortlaut:
8. Bürgergesellschaft stärken
Die
Demokratie ist 60 Jahre nach Kriegsende in Deutschland gefestigt.
Gleichwohl bedarf es in jeder Generation der politischen Bildung und
der staatlichen Unterstützung für eine aktive Beteiligung
der Menschen am gesellschaftlichen und staatlichen Leben. Wir werden
deshalb die politische Bildung stärken. Die Einführung von
Elementen der direkten Demokratie werden wir prüfen.
Ohne ein
starkes ehrenamtliches Engagement der Bürgerinnen und Bürger
für unser Zusammenleben kann unsere Gesellschaft nicht
existieren. Deshalb werden wir weitere Maßnahmen zur
Unterstützung der aktiven Bürgergesellschaft ergreifen,
indem wir etwa das ehrenamtliche Engagement fördern. Die
zivilgesellschaftlichen Initiativen zur Konfliktprävention, zur
Integration von Migranten und zur Prävention und Bekämpfung
von Extremismus werden wir unterstützen.
8.1 Verbesserung der
rechtlichen Rahmenbedingungen des
Bürgerschaftlichen Engagements
Der Staat sollte das
bürgerschaftliche Engagement durch die Verbesserung der
rechtlichen Rahmenbedingungen, die Beachtung der Auswirkungen auf
Bürgerschaftliches Engagement bei jeder Gesetzgebung und eine
gezielte Weiterentwicklung der Anerkennungskultur fördern. Dazu
gehört eine Reform des Gemeinnützigkeitsrechts genauso wie
die Entbürokratisierung und Gewährung von Freiräumen
für Kreativität und Innovation in anderen
Rechtskreisen.
Mit der Weiterentwicklung des Stiftungsrechts
und
Steuerrechts sollten Anreize geschaffen werden, sich durch Stiftungen
an der Förderung des Gemeinwohls zu beteiligen.
Neben dem
traditionellen Bürgerschaftlichen Engagement bekennt sich der
Staat auch ausdrücklich zu neuen Formen der Beteiligung von
Bürgerinnen und Bürgern an Gemeinwohl orientierter Arbeit
und wird auch diese befördern.
8.2 Freiwilligendienste
Um
das freiwillige
Engagement zu fördern, werden die Voraussetzungen dafür
geschaffen, dem vorhandenen Potenzial der Bewerberinnen und Bewerbern
für Freiwilligendienste bessere Chancen zu bieten. Dazu gehören
die Verbesserungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen auf der Basis
der laufenden Gesetzesevaluation, ein Ausbau der Platzzahlen, die
Förderung von Diensten im Ausland, die Harmonisierung sozial-
und aufenthaltsrechtlicher Bestimmungen und die Stärkung der
Bereiche Kultur und Sport.
Vor dem Hintergrund des
demografischen
Wandels ist erkennbar, dass der Ausbau der Jugendfreiwilligendienste
alleine nicht ausreichen wird. Deshalb werden wir neben der Stärkung
des bürgerschaftlichen Engagements die generationsübergreifenden
Freiwilligendienste als Programm ausbauen, das Einsatzfelder für
die Freiwilligen aller Generationen unter anderem in Schulen,
Familien, Stadtteilzentren, stationäre Einrichtungen und Hospize
eröffnet.
Seit Januar dieses Jahres starteten 38 Freiwilligenagenturen aus 11 Bundesländern: Sie überprüfen und sichern die Qualität ihrer Arbeit. Als Grundlage dient das von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligenagenturen (bagfa) entwickelte Qualitätsmanagementsystem. Nach der Selbstbewertung der Agenturen und der Wertung durch eine unabhängige, fachlich kompetente Gutachtergruppe, erhalten während dieser Veranstaltung die ersten Bewerber das Gütesiegel der bagfa.
"Respekt!
Kultur!"
- Bayern2Radio und die Abendschau haben Bayerns beste
Kulturinitiativen gesucht. Über 350 Projekte haben sich
beworben, fünf sind in die Endrunde gekommen - jetzt stehen die
Preisträger fest.
Preisträger und Preisgelder:
Die Geldpreise im Wert von insgesamt 10.000 Euro wurden von der HypoVereinsbank gespendet. Die Jury war mit dem Karikaturist Dieter Hanitzsch, Andrea Rolshausen von der HypoVereinsbank, Christoph Lindenmeyer, dem Leiter der Hauptabteilung Kultur von Bayern2Radio und Matthias Keller-May, dem Leiter der Abendschau, besetzt.
Über 100 Interessierte
besuchten am 15.11.2005 die Tagung "Anerkennungskultur -
ein neues Ehrenamt braucht gute Rahmenbedingungen", die vom
Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und dem Bayerischen
Umweltministerium ausgerichtet wurde.
Nach dem Grußwort von
Ministerialrat Franz Hinterstoißer erzählten ehrenamtliche
MitarbeiterInnen aus der Praxis, äußerten Wünsche,
aber auch Kritik. Der anschließende Vortrag "Bausteine
für eine Kultur der Anerkennung" als pdf-Datei (0,1MB) von
Dr. Thomas Röbke vom
Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, fand großes
Interesse und die nachfolgende Diskussion musste leider durch die
Mittagspause beendet werden. Mit guten Beispielen aus der Praxis und
einer Talkrunde mit kompetenten Teilnehmern aus den Bereichen
Soziales, Politik, Kirche und Wissenschaft war der Nachmittag gut
gefüllt und die TagungsteilnehmerInnen wurden gegen 16.30 Uhr
von Dr. Walter Heinl vom Bayerischen Sozialministerium verabschiedet.
Um
rechtzeitig auf
die laufenden Koalitionsverhandlungen Bezug nehmen zu können,
hat der BBE-Sprecherrat in dieser Woche die Einrichtung eines
eigenständigen Ausschusses des Deutschen Bundestages für
die Themen des Bürgerschaftlichen Engagements gefordert.
Der
bislang tätige Unterausschuss "Bürgerschaftliches
Engagement" im Familienausschuss hat zwar wichtige Arbeit
geleistet, Verbesserungen der Engagementförderung angeregt und
auch Teilerfolge zu verzeichnen. Dennoch wurde ein Großteil der
Empfehlungen der Enquete-Kommission "Zukunft des
Bürgerschaftlichen Engagements" nicht umgesetzt.
Ein
Unterausschuss kann den Themen der Engagementförderung nicht das
politische Gewicht und die öffentliche Aufmerksamkeit verleihen,
die ihnen gebühren. Die Zukunft von Bürgergesellschaft und
bürgerschaftlichem Engagement - Engagement- und
Demokratiepolitik - gehören zu den zentralen Fragen der
Gesellschaftspolitik und müssen stärker ins Zentrum der
reformpolitischen Agenda gerückt werden.
"Engagiert für Familie"
war der Schwerpunkt des diesjährigen Innovationspreises für
Freiwilligenagenturen. Ermöglicht durch die Stiftung Apfelbaum,
wurde dieser Preis kürzlich auf der 10. Jahrestagung der
Freiwilligenagenturen in Berlin verliehen. Veranstalter der Tagung
waren die bagfa, Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen,
und die Stiftung MITARBEIT.
Ausgezeichnet wurden 4 Projekte,
wo
Freiwillige für dieses Engagementfeld gewonnen und qualifiziert
werden und in denen eine Netzwerkarbeit vor Ort betrieben wird.
Darunter befand sich auch ein bayersicher Teilnehmer.
Die
Projekte
im Einzelnen:
Diakonie-Präsident Dr. h. c. Jürgen Gohde forderte
in
seiner Rede "Aufbrechen - keiner darf verloren gehen"
am 19.10.2005 vor der Diakonischen Konferenz in Rummelsberg bei
Nürnberg die Diakonie auf, die Ziele ihrer Arbeit und ihr
Leistungsangebot zu diskutieren, um sich weiterhin wirksam in die
Modernisierung des Sozialstaates einzumischen.
Statt passiv
mit
Stellenabbau und Schließungen von Einrichtungen und Diensten
auf finanzielle Einschnitte zu reagieren, sei es notwendig neue
Modelle zu entwickeln, die Ehrenamt und hauptamtliche Hilfe besser
miteinander verzahnen. In Vordergrund stehe dabei die Kombination
verschiedener, insbesondere aktivierender Hilfeformen. "Eine
beteiligungsorientierte, Räume und Plattformen anbietende
Diakonie ist Chance für die Kirche", so Gohde. Auch
produzierten "Modelle auf Gegenseitigkeit" keine
Abhängigkeiten in Hilfeprozessen, sondern förderten die
Kräfte zur Selbstorganisation von Hilfen.
Die gesamte Rede
findet sich unter www.diakonie.de
>Der
Praxisleitfaden für die Errichtung von Kommunalen
Familientischen liegt jetzt vor und wird allen Kommunen in Bayern zur
Verfügung gestellt. Durch den Praxisleitfaden werden die
Erfahrungen des in den Jahren 2001 bis 2004 in sieben bayerischen
Kommunen durchgeführten Pilotprojektes zu den Kommunalen
Familientischen gebündelt - mit Bamberg, Bergtheim,
Germering, Mitterteich, Neustadt a.d. Aisch, Neu-Ulm und Pilsting
nahm je Regierungsbezirk eine bayerische Kommune an dem Projekt
teil.
"Der Leitfaden demonstriert anschaulich, wie Kommunen
mit Hilfe von Bürgerschaftlichem Engagement bereits vorhandene
Aktivitäten für Familien vernetzen, optimieren und neue
Angebote entwickeln können. Die konkreten Projekte sind so
vielfältig wie die Lebensbedingungen in den Gemeinden: Sie
reichen von familiengerechten Radwegen über die Abstimmung von
Bus-Zeiten mit den Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche
bis hin zu neuen Hilfen für Eltern in Notfällen, Hilfe für
Senioren oder speziellen Informationen für Migranten und neu
zugezogene Familien."
Der Praxisleitfaden wurde vom Institut
für Organisationskommunikation (IFOK) in Zusammenarbeit mit dem
Bayerischen Familienministerium erstellt. Er kann von interessierten
Bürgerinnen und Bürgern kostenlos über das Bürgerbüro
beim Familienministerium bestellt werden:
Tel: 089 /
1261-1660
Fax: 089 / 1261-1470
e-Mail:
buergerbuero@stmas.bayern.de
Am
10. November 2005 veranstaltet das Selbsthilfezentrum München
anlässlich des Jubiläums und der Eröffnung der neuen
Räumlichkeiten im Tröpferlbad, Westendstraße 68,
80339 München den Fachtag "Selbsthilfe(-unterstützung)
in München - in Vielfalt kompetent und innovativ".
Nach
einem komprimierten Rückblick auf 20 Jahre
Selbsthilfeunterstützung in München sollen in ausgewählten
Workshops Korridore zukünftiger Entwicklungsaufgaben und
-potentiale der Selbsthilfe(-unterstützung) in München
erarbeitet werden.
Die Teilnahme ist inklusive Mittagsimbiss,
Pausenverpflegung und einer Ausgabe der Jubiläumspublikation
kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung ist aufgrund begrenzter
Teilnehmerkapazitäten erforderlich. Das Anmeldeformular im
pdf-Format finden
Sie hier (0,3MB).
Bitte faxen an:
Selbsthilfezentrum München
z.Hd. Frau
Marlies Breh
Fax: 089 / 53 29 56 - 60
Bereits zum vierten Mal
wird auch
dieses Jahr wieder der Wettbewerb um den Förderpreis der Aktiven
Bürgerschaft ausgeschrieben. Heuer heißt das Motto
"Zukunft stiften!": Gesucht werden Bürgerstiftungen
und Gründungsinitiativen, die mit beispielhaften, ungewöhnlichen
und wirkungsvollen Ideen und Projekten nachhaltig die Gesellschaft im
Kleinen - in ihrer Gemeinde, Stadt oder Region -
verändern. Der Förderpreis ist mit insgesamt 15.000 Euro
dotiert. Bewerbungsschluss ist der 31.10.2005. Eine hochkarätig
besetzte Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik,
Wissenschaft und Medien wählt im Januar 2006 die Preisträger
aus, die Preisverleihung wird im März 2006 in Berlin
stattfinden.
Seit sieben Jahren zeichnet die Aktive
Bürgerschaft
mit ihrem gleichnamigen Förderpreis gemeinnützige
Initiativen aus, bei denen die aktive Mitverantwortung für das
soziale und kulturelle Leben vor Ort im Mittelpunkt steht. Ziel des
Wettbewerbs ist es, Öffentlichkeit und Medien auf innovative
Konzepte bürgerschaftlicher Selbstorganisation aufmerksam zu
machen und durch gute Beispiele zum Nachahmen anzuregen. Seit 2002
stehen die Bürgerstiftungen im Mittelpunkt des
Wettbewerbs.
Weitere Informationen:
Bernadette
Hellmann,
Referentin für Bürgerstiftungen
Tel.: 030 / 24 000
88-0
Fax: 030 / 24 000 88-9
E-Mail:
bernadette.hellmann@aktive-buergerschaft.de
Internet:
www.aktive-buergerschaft.de
Mit dem Wettbewerb
"Respekt!
Kultur! Bayerische Initiativen zum Herzeigen" prämieren
Bayern2Radio und die Abendschau besonders originelle und vorbildliche
Kulturprojekte aus Bayern. Mitmachen können Privatpersonen,
Gruppen oder Vereine, die durch ihr ehrenamtliches Engagement das
kulturelle Leben in ihrer Heimat bereichern. Als Preis sind insgesamt
10.000 Euro dotiert, gespendet von der HypoVereinsbank. Die besten
fünf Kulturinitiativen werden außerdem mit Beiträgen
in Bayern2Radio und der Abendschau der Öffentlichkeit
vorgestellt.
Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 15.
Oktober 2005. Die Preisverleihung findet am 21. November 2005 ab
18.30 Uhr live in Bayern2Radio und der Abendschau statt.
Weitere
Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie im Internet
unter www.br-online.de/kulturaktion
Telefonische Auskunft unter:
089 / 5900-4611 (Mo-Fr
8.00-17.00
Uhr)
Seit 2002 engagieren sich über 750 Ältere als
ausgebildete "seniorTrainerIinnen" im gesamten
Bundesgebiet: Sie beraten Initiativen, Vereine und Verbände,
entwickeln neue Projekte für dasörtliche Gemeinwesen,
vernetzen örtliche Akteure und bauen lokale
"seniorKompetenzteams" auf. Die Umsetzung des Konzeptes
"Erfahrungswissen für Initiativen (EFI)" wird vom
Institut für Sozialwissenschaftliche Analysen und Beratung
(ISAB) koordiniert und wissenschaftlich begleitet.
In der
ISAB-Schriftenreihe "Berichte aus Forschung und Praxis"
sind nun vier Veröffentlichungen zum EFI-Programm erschienen:
Die Programm-Koordinatoren wenden sich an Kommunen,
Bildungsträger, Seniorenbüros, Freiwilligenagenturen,
Selbsthilfekontaktstellen, engagierte Ältere und örtliche
Entscheidungsträger, die das Konzept "Erfahrungswissen für
Initiativen" aufgreifen und anwenden möchten. Die
Veröffentlichungen können gegen jeweils 8 Euro
Versandgebühr beim ISAB Institut bestellt werden:
Silke
Brauers
ISAB-Institut
Overstolzenstr. 15
50677
Köln
Tel:
02 21 / 41 20 94,
Fax: 02 21 / 41 70 15
E-Mail:
isab@isab-institut.de
667 neue
Freiwillige hat die
Münchner Freiwilligenagentur Tatendrang im Jahr 2004 beraten und
vermittelt, noch einmal 5% mehr als im Vergleichsjahr 2003. Diese und
weitere Statistiken finden sich im Jahresbericht der
Freiwilligenagentur von 2004.
Damit werden die positiven
Ergebnisse des 2. bundesweiten Freiwilligensurvey, der eine Zunahme
der freiwillig Engagierten um 2% konstatiert, auch für München
bestätigt. Die Erfolgsgeschichte von Tatendrang soll noch in
diesem Jahr - anlässlich des 25jährigen Bestehens der
Freiwilligenagentur - gebührend gefeiert werden.
Weitere
Informationen:
Tatendrang München
Tel.: 089 / 2 90 44
65
Fax: 089 / 2 90 44 64
E-Mail:
tatendrang@freiwilligenagentur.de
Internet:
www.tatendrang.de
Die Rolle der
Unternehmen
in der Gesellschaft wird in der Öffentlichkeit zunehmend
diskutiert. Um die Sichtweise von Medien und Politik durch die
Sichtweise der Unternehmen zu ergänzen, hat die Bertelsmann
Stiftung eine Befragung von "Top-Entscheidern der deutschen
Wirtschaft" durchgeführt.
Die 500 Unternehmen aus allen
Branchen wurden zu folgenden Themen befragt: Selbstsicht und
Systemverständnis, Grad und Felder gesellschaftlicher
Verantwortung, Management und Organisation der gesellschaftlichen
Verantwortung.
Ergebnisse: Die Unternehmen sehen sich nicht
als reine
Gewinnmaximierer, die Mehrheit der Befragten ist für eine
Einbeziehung sozialer und ökologischer Belange in ihre
Geschäftstätigkeit. Die gesellschaftliche Verantwortung ist
in erster Linie allerdings geprägt von einer
Stakeholder-Orientierung (KundInnen, MitarbeiterInnen, Shareholder),
eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung ist hingegen weniger
ausgeprägt. Die Motivation für das gesellschaftliche
Engagement begründet sich daher auch eher aus der jeweiligen
Unternehmenskultur und wird weniger durch Erwartungen von außen
beeinflusst. 82% der Top-Entscheider sprechen sich für eine
veränderte Aufgabenteilung zwischen Staat und Wirtschaft aus und
meinen, viele staatliche Aufgaben seine privatisierbar und könnten
dem Markt überlassen werden. 42% fordern dann allerdings auch
verstärkte politische Mitwirkungsmöglichkeiten.
Die
wichtigsten Bereiche der gesellschaftlichen Verantwortung der
Unternehmen liegen bei der Aus- und Weiterbildung (83%), dem Kunden-
und Beschwerdemanagement (83%), der Chancengleichheit der
MitarbeiterInnen (78%) sowie Sozialleistungen für
MitarbeiterInnen (70%). Erst mit etwas Abstand folgen Aktivitäten
wie Spenden im Bereich Soziales (56%), Kultur (38%) und Sport (38%)
oder die Unterstützung bzw. Initiierung von Freiwilligenarbeit
der MitarbeiterInnen (32%).
Das
Freiwilligenkolleg
Berlin sucht hoch motivierte Freiwillige, die in drei intensiven
Studienwochen zusätzliche Fähigkeiten für ihre
persönliche Entwicklung erwerben wollen und die sich auch nach
dem Abschluss des Freiwilligendienstes für gesellschaftliche
Aufgaben engagieren.
Das Kolleg richtet sich an junge
Menschen,
die einen Freiwilligendienst abgeschlossen haben oder im Jahr 2005
abschließen.
Die Bewerbungsvoraussetzungen sind:
Alter
zwischen 18 und 25 Jahren, Bereitschaft zur aktiven und verbindlichen
Teilnahme am Einführungswochenende und an allen Kollegphasen.
Bewerbungen aus dem Ausland sind willkommen, wenn der
Freiwilligendienst in Deutschland geleistet wurde und sehr gute
Deutschkenntnisse vorliegen. Bewerbungsschluss ist der 30. September
2005.
Informationen bei:
Förderverein für Jugend und
Sozialarbeit e.V.
Tel.: 030 / 290 492 13
Fax: 030 /
279 01
26
Ansprechpartner: Dr. Klaus Spieler, Stephan Erb.
324 Menschen
haben sich für die beiden taz-"Panter", den Preis
für HeldInnen des Alltags, beworben oder sind für diesen
Preis vorgeschlagen worden. Die beiden taz-Panter sind mit je 5.000
Euro dotiert. Gesucht waren kleine und große Heldentaten von
Menschen, die etwas für andere tun.
Die Arbeitslose etwa, die
in einer Selbsthilfegruppe gegen Hartz IV kämpft. Der
Zivildienstleistende, der seit Jahren gegen Atomkraft und
Castor-Transporte mobilisiert. Die Theatergruppe, die mit Schülern
die drohende Abschiebung einer Klassenkameradin in dramatisierter
Form auf die Bühne bringt. Der Türkischlehrer, der
unentgeltlich Gitarrenunterricht für deutsche und ausländische
Kinder erteilt. Und überhaupt alle, die in irgendeiner Form
gegen Rechtsradikalismus aufstehen, für Obdachlose sammeln, alte
Menschen betreuen, im Sportverein arbeiten oder politisch aktiv
sind.
Die Porträts der 12 Nominierten können stehen im
Internet unter www.taz.de.
Am 10. September beginnt die LeserInnenwahl, die über die
Vergabe des Preises der taz-Leserschaft entscheiden wird. Der zweite
Panter, der Preis der Jury, wird ebenfalls im September von der Jury
vergeben. Ende Oktober ist die offizielle Preisverleihung in Berlin.
Die Fotoausstellung "Lust aufs
Ehrenamt" dokumentiert mit mehr als 200 Fotos aus allen
Einsatzgebieten bürgerschaftlichen Engagements die Vielfalt und
Bandbreite von gemeinwohlorientierten Aktivitäten. Die Bilder
zeigen, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement für die
Gesellschaft ist und regen zum Mitmachen an. Die Ausstellung besteht
aus sechs freistehenden, beidseitig bedruckten Schautafeln in der
Größe 150 x 120 cm. Umfangreiches Infomaterial steht
ebenfalls zur Verfügung. Der bundesweite Überblick kann
durch Infotafeln lokaler Organisationen ergänzt werden. Seit
1999 gab es bereits 79 Stationen. Vom 21.9. bis zum 17.10.2005
befindet sich die Ausstellung in der Sparkasse Bamberg, frei sind
noch die Termine 17.10.-24.10.05 sowie 15.11.- 7.12.05. Weitere
Termine nach Absprache. Bei Ausleihe der Ausstellung müssen für
die Transport- sowie für die Reisekosten eines
Stiftungs-Mitarbeiters zur Eröffnungsfeier 766,94 Euro
übernommen werden. Die Erfahrung zeigt, dass sich dafür
auch Sponsoren finden lassen, z.B. die lokalen Sparkassen, denn der
Deutsche Sparkassen- und Giroverband ist Hauptstifter der Stiftung
Bürger für Bürger. Bei Veranstaltungen im Rahmen des
Projektes "Förderung des bürgerschaftlichen
Engagements bei Spätaussiedlern" kann die Stiftung Teile
der Kosten übernehmen.
Ansprechpartner:
Stiftung
Bürger
für Bürger, Bernhard Schulz,
Tel.: 0 30 / 24 31
49-0
Fax: 0 30 / 24 31 49-49
E-Mail:
info@buerger-fuer-buerger.de
Internet:
www.buerger-fuer-buerger.de
"Vorbildliche Beispiele nachhaltigen
Bürgerengagements
gesucht": Unter diesem Motto lobte die Bundesregierung im
Rahmen ihrer Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie am 20. Mai 2005
erstmals die Bundesaktion "Bürger initiieren
Nachhaltigkeit" aus. Die Bundesaktion wendet sich an
zivilgesellschaftliche Akteure, die in ihrer Stadt, Gemeinde oder in
ihrer Region wegweisende, übertragbare Beiträge zur lokalen
Nachhaltigkeit leisten. Im Vordergrund stehen Netzwerkarbeiten, das
heißt gemeinschaftliche Aktivitäten von Personen oder
Organisationen. Die Initiative geht auf eine Anregung des Rates für
Nachhaltige Entwicklung zurück.
Am 19. August 2005 tagte
erstmals die Jury zur Bundesaktion. Nach eingehender Beratung wurden
13 Projekte ausgewählt und eine Reihe weiterer Projekte zur
Konkretisierung ihrer Vorhaben aufgefordert. Die einjährige
finanzielle Unterstützung erfolgt über das Rahmenprogramm
"Forschung für Nachhaltigkeit" aus Mitteln des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Insgesamt
hatten sich 123 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet beworben.
Die
Bekanntgabe der ausgewählten Projekte erfolgt während des
Jahreskongresses des Nachhaltigkeitsrats (www.nachhaltigkeitsrat.de)
am 6. September 2005 im Berliner Congress Center.
Es ist
vorgesehen, im Frühjahr 2006 eine weitere Wettbewerbsrunde
auszuloben. Die genauen Termine werden frühzeitig in der Presse
bekannt gegeben. Detaillierte Informationen über Ziele der
Bundesaktion, Bewerbungsfristen und Vergabekriterien sind darüber
hinaus unter www.bund-bin.de
abrufbar oder auf dem Postwege erhältlich beim
Deutschen
Institut für Urbanistik
Arbeitsbereich Umwelt und
Verkehr
Straße des 17. Juni 112
10623
Berlin.
Ansprechpartner für die Aktion sind:
Jens
Libbe
Tel.: 030 / 39001-115
E-Mail: libbe@difu.de
Cornelia
Rösler
Tel.: 0221 / 340308-18
E-Mail: roesler@difu.de
Mit dem Wettbewerb
"Respekt!
Kultur! Bayerische Initiativen zum Herzeigen" prämieren
Bayern2Radio und die Abendschau besonders originelle und vorbildliche
Kulturprojekte aus Bayern. Mitmachen können Privatpersonen,
Gruppen oder Vereine, die durch ihr ehrenamtliches Engagement das
kulturelle Leben in ihrer Heimat bereichern. Der mit insgesamt 10.000
Euro dotierte Preis wird gespendet von der HypoVereinsbank. Die
besten fünf Kulturinitiativen werden außerdem mit
Beiträgen in Bayern2Radio und der Abendschau der Öffentlichkeit
vorgestellt. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 15.
Oktober 2005. Die Preisverleihung findet am 21. November 2005 ab
18.30 Uhr live in Bayern2Radio und der Abendschau statt. Weitere
Informationen und die Bewerbungs-unterlagen im Internet unter
www.br-online.de/kulturaktion.
Telefonische Auskunft:
089 / 59 00-46 11 (Mo-Fr
8.00-17.00
Uhr).
Unter
dem
Motto "Bürger helfen psychisch Kranken - Die
besondere Art sich sozial zu engagieren" veranstaltet der
Landesverband der Bürgerhilfe in der Psychiatrie Bayern e.V. am
19. November in Augsburg das erste Landestreffen für alle
bayerischen BürgerhelferI in der Psychiatrie.
Mit ihrer
ehrenamtlichen Tätigkeit tragwen Bürgerhelfer ganz
entscheidend zur Integration psychisch kranker menschen bei.Mit dem
eintägigen Treffen im Ausburger Augustanahaus (im Annahof 4)
wollen die Veranstalter zum einen den Stellenwert dieser
ehrenamtlichen Arbeit deutlich und öffentlich machen und zum
anderen die BürgerhelferInnen zum Austausch über ihre
persönlichen Erfahrungen einladen."Besonders in Zeiten in
denen das Schlagwort des 'Bürgerscjaftlichen Engagements' immer
öfter durch die Medien geistert und von Politikern verstärkt
gefordert wird, ist es wichtig zu kommunizieren, dass
BürgerhelferInnen diesen Begriff seit Jahren mit Leben füllen",
so Karin von Ciriacy-Wantrup, Vorstandsmitglied des
Landesverbandes.Auf dem Programm des Landestreffens stehen neben
Vorträgen mehrere Arbeitsgruppen zu aktuellen und relevanten
Themen der Bürgerhilfe. Außerdem ist ein "Markt des
sozialen Engagements" geplant, der verschiedenen Gruppen die
Möglichkeit gibt, ihre ehrenamtliche Arbeit vorzustellen.
Nähere Informationen und Anmeldung (Teilnahmegebühr 10
Euro):
Karin von Ciriacy-Wantrup
Eichenstr.37
86316
Friedberg
Tel.: 0821 / 6070119
Fax: 0821/2678523
Email:
jciriacy-wantrup@t-online.de
Gleich zwei
Forderungskataloge mit
Appellen zur stärkeren Förderung des Bürgerschaftlichen
Engagements wurden anlässlich der bevorstehenden
Bundestagswahlen ausgearbeitet: Der Koordinierungsausschuss des
Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement (BBE) hat das
Impulse-Papier "Für eine aktive Bürgerschaft"
veröffentlicht, das 10 Punkte auflistet, die von entscheidender
Bedeutung für die zukünftige Gestaltung einer
Engagementpolitik sind. Das Impulse-Papier kann heruntergeladen
werden unter www.b-b-e.de/impulse_papier.html,
Reaktionen zum Impulse-Papier sind
unter
www.b-b-e.de/newsletter.html#4970
abrufbar.
Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der
Freiwilligenagenturen (bagfa) hat "Wahlprüfsteine für
die Bundestagswahl 2005" formuliert. Im Mittelpunkt stehen
dabei ebenfalls die Verbesserung der Rahmenbedingungen für das
Bürgerschaftliche Engagement, der Ausbau und die Stärkung
von Freiwilligenagenturen oder auch die stärkere Förderung
von Projekten in neuen Engagementfeldern und Engagementformen. Das
Papier der bagfa ist abrufbar unter www.bagfa.de.
Die Robert Bosch Stiftung hat zum dritten Mal den Preis für Engagement ausgeschrieben, der einen Anreiz zur Stärkung bürgerschaftlichen Engagements in den deutsch-französischen Beziehungen geben soll. Insbesondere junge Menschen sollen dafür gewonnen werden, mit Initiative und Ideenreichtum Projekte zu erarbeiten und die Zukunft der deutsch-französischen Kommunalpartnerschaften lebendig zu gestalten. Bewerben können sich alle Bürgergruppen, Schulen und Vereine, die mit Unterstützung durch eine Städte- bzw. Gemeindepartnerschaft mit Frankreich vorbildliche Beziehungen und Aktivitäten pflegen. Eingereicht werden können konkrete Projekte, deren Schwerpunkt im Jahr 2005 liegt. Einsendeschluss ist der 15. September 2005.
Weitere Informationen beim Kulturamt der
Stadt
Stuttgart
Beatrix von Deym
Tel.: 0711 / 216-15 86
Fax:
0711
/ 216-95 15 86
E-Mail:
beatrix.von.deym@stuttgart.de
Bewerbungsformular
auch unter:
www.bosch-stiftung.de/staedtepartnerschaftspreis
Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern und das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz veranstalten im November 2005 eine Tagung zum Thema "Anerkennungskultur - Ein neues Ehrenamt braucht gute Rahmenbedingungen". Die Tagung richtet sich an Verantwortliche und Mitarbeiter in Organisationen der Umwelt-, Sozial-, Kultur- und Bildungsarbeit bzw. der kommunalen Agenda 21.
Ehrenamtlich geleistete Arbeit wird von
jeher auf
vielerlei Art gewürdigt. Klassische Formen wie zum Beispiel
Ehrungen, kleine Geschenke oder gemeinsame Feste sind wichtig,
reichen aber nicht aus. Eine umfassende Kultur des Engagements
unterstützt und fördert ehrenamtliche Tätigkeit in
allen Aspekten: Das erstreckt sich vom ersten Gespräch über
mögliche Interessen und Einsatzfelder bis hin zu Fragen der
Mitgestaltung und Mitverantwortung.
Wie können Träger
und Organisationen, die sich bewusst ehrenamtlicher Mitarbeit öffnen,
eine derartig umfassende Kultur der Anerkennung fördern? Dieser
Frage werden auf der Fachtagung sowohl Ehrenamtliche als auch
Verantwortliche aus Politik, Verwaltung und Verbänden nachgehen.
Zeit und Ort:
Am 15.11.2005 von 10.00 Uhr bis ca.
16.30 Uhr in der Kolping-Akademie in Ingolstadt - Tagungsprogramm
und
Anmeldung als pdf-Datei (0,1MB) hier.
Weitere Informationen und Anmeldung beim Landesnetzwerk
Bürgerschaftliches Engagement,
Tel.: 0911 / 27 29 98
20;
E-Mail: lbe@iska-nuernberg.de
Fortbildungen für
Freiwillige
können in der evangelischen Kirche zukünftig nicht mehr in
gewohntem Umfang stattfinden: Wegen sinkender Zuschüsse muss das
evangelische Bildungswerk Personalkosten sparen. Statt einer ganzen
Stelle soll es in Zukunft nur noch eine 14-Stunden-Stelle geben, um
das Schulungsangebot aufrecht zu erhalten. Deshalb will die Münchner
Stadtdekanin Barbara Kittelberger auch Kooperationspartner bei der
katholischen Kirche oder bei freien Trägern suchen.
Dekanatsweit
arbeiten rund 11.000 Ehrenamtliche und ergänzen professionell
die hauptamtlichen Mitarbeiter, bei denen allerdings ebenfalls
gespart werden muss.
Das Bundespresse- und Informationsamt der
Bundesregierung hat
eine neue Broschüre mit dem Titel "Ehrensache -
Bürgerschaftliches Engagement in Deutschland"
herausgebracht. Nach einem Vorwort von Bundeskanzler Gerhard Schröder
und einem einführenden Artikel wird dort die Engagementpolitik
der Bundesregierung vorgestellt. Außerdem enthält die
Broschüre gute Beispiele für bürgerschaftliches
Engagement sowie einen Serviceteil mit Kontakt- und
Informationsstellen.
Die Broschüre ist kostenlos erhältlich
und kann bestellt werden entweder per Post beim
Publikationsversand
der Bundesregierung,
Postfach 48 10 09,
18132 Rostock,
oder
auch per E-Mail an
publikationen@bundesregierung.de
Im Auftrag des Bayerischen
Staatsministeriums für
Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen erstellt der Verein
Urbanes Wohnen e.V. München einen bayernweiten
Wohnprojekt-Atlas.
In Bayern existierenden vielfältige und
erfolgreiche Beispiele gemeinschaftsorientierten Wohnens, die Sie
unter www.netzwerk-wohnprojekte.de kennen lernen können. Die
Gründung eines solchen Projekts ist für die Beteiligten
allerdings nach wie vor mit großen Anstrengungen verbunden.
Noch fehlt es an Beratung, Information und Erfahrungsaustausch durch
Vernetzung der verschiedenen Projekte. Dieses Problem soll der
Wohnprojekte-Atlas lösen helfen und durch die Präsentation
von unterschiedlichen Projekten Kontakte herstellen, Information
zugänglich machen und zur Gründung neuer Wohnprojekte
anregen.
Der Verein bittet um Mithilfe: Wenn Sie ein
gemeinschaftsorientiertes Wohnprojekt kennen, teilen Sie dort bitte
die entsprechenden Ansprechpersonen mit Adresse und Telefonnummer
mit. Wichtig ist, dass Sie Projekte nennen unabhängig davon, ob
sie erst in Planung, im Bau oder bereits fertig sind. Die gewonnenen
Daten werden ausschließlich zu dem genannten Zweck verwendet
und die Projekte und Ansprechpartner nur mit deren Einwilligung in
den Projekte-Atlas aufgenommen. Kontakt: Urbanes Wohnen e.V.
München
Tel.: 089 / 39 86 82
Fax.: 089 / 388 089
43
E-Mail: Regionalstelle.FGWA@Urbanes-Wohnen.de.
Als
Dankeschön für Ihre Unterstützung erhalten Sie einen
Wohnprojekt-Atlas.
Die Stadt Erlangen hat die
Vision,
"kinder- und familienfreundlichste Großstadt Bayerns"
zu werden. Unter anderem wurde dort jetzt das bundesweit 175.
"Familienbündnis" ins Leben gerufen. Zur
Auftaktveranstaltung waren mehr als 250 Vertreter von Unternehmen,
Kammern, Gewerkschaften, kirchlichen Organisationen,
Wohlfahrtsverbänden, Elternorganisationen und kommunalen
Einrichtungen gekommen.
Bayerns Sozialministerin Christa
Stewens
beklagte eine "strukturelle Familienfeindlichkeit" und
forderte, dass Wohnen und Spielen endlich stärker in der
Bauleitplanung berücksichtigt werden müssten.
Bundesfamilienministerin Renate Schmidt bezeichnete Deutschland als
"kinderentwöhntes Land", das sich verändern
müsse, und forderte die Unternehmen auf, ein Netzwerk für
familienfreundliche Arbeitsplätze zu schaffen.
Am 28. Juni 2005 wurde die
Bürgerstiftung "Unser Schwabach" mit einem Festakt
offiziell ins Leben gerufen. Notwendig hierzu war die Anerkennung der
Stiftung durch die Regierung von Mittelfranken. Fast alle
Gründerstifter waren in der Alten Synagoge versammelt, als
Regierungspräsident Inhofer an Oberbürgermeister Hartwig
Reimann die Anerkennungsurkunde für die Bürgerstiftung
übergab.
Inhofer betonte, die Bürgerstiftung "Unser
Schwabach" sei nun auf dem richtigen Weg, eine echte
Bürgerstiftung zu werden. Schwabach liege mit der Gründung
sozusagen im Trend, seien doch in den letzten Jahren vergleichsweise
viele Stiftungen neu gegründet worden, so dass es in
Mittelfranken nun insgesamt 326 rechtsfähige Stiftungen gibt,
davon 36 private und 290 staatliche. In Schwabach gibt es nun
insgesamt neun.
Bis zur Erstellung einer eigenen
Internetpräsenz
gibt es weitere Informationen zu der neuen Bürgerstiftung bei
der Stadt Schwabach, im Internet
unter:
www.stadt-schwabach.de/buergerstiftung
Am
21. Oktober 2005 findet von 10.00 bis 16.30 Uhr im Augsburger Rat-
und Zeughaus der 5. Bayerische Selbsthilfekongress statt. Das Motto
lautet: "Selbsthilfe leben - Gesundheit stärken".
Hauptredner
ist Prof. Dr. Alf Trojan von der Uni Hamburg, der über das Thema
"Der Stellenwert der Selbsthilfe im professionellen
Gesundheitssystem" sprechen wird. Anmeldeschluss ist der 4.
Oktober 2005.
Anmeldung bei Frau Petra Seidel
Kontaktstelle
für
Selbsthilfegruppen, Gesundheitsamt Augsburg
Tel.: 08 21 / 3
24-20
16
Fax: 08 21/ 3 24-20 18
E-Mail:
shg.gesundheitsamt@augsburg.de
Internet:
www.selbsthilfegruppen-augsburg.de
Weitere
Informationen zur Tagung auch bei SeKo Bayern
Tel.: 09 31 / 2
05
70 10
E-Mail: selbsthilfe@seko-bayern.de
Internet:
www.seko-bayern.de
Der Förderpreis "Pro
Ehrenamt" wird in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen. Die
Commerzbank und der Deutsche Sportbund wollen mit diesem Preis dazu
beitragen, das wichtige Engagement der Ehrenamtlichen im Sport
stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen. Der
Preis wird in drei Kategorien vergeben: In der Kategorie "Politik"
an PolitikerInnen, die konsequente Fürsprecher des Ehrenamts im
Sport sind oder Einfluss auf entsprechende politische
Entscheidungsprozesse genommen haben und die nachhaltig zur
Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Wahrnehmung und Ausübung
des Ehrenamts beigetragen haben; in der Kategorie "Wirtschaft"
an UnternehmerInnen und Betriebe, die sich für die Ausübung
von Ehrenämtern eingesetzt und entsprechende Maßnahmen
ergriffen haben; in der Kategorie "Medien" an
MeinungsbildnerInnen und Medien, die wiederholt durch engagierte
Berichterstattung das öffentliche Bewusstsein für die
Bedeutung des Ehrenamts im Sport geschärft und zur Übernahme
gesellschaftlicher Verantwortung durch ehrenamtliche Tätigkeit
aufgerufen und ermuntert haben. Die Preisverleihung wird im Rahmen
einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung am 5. Dezember
2005, dem "Tag des Ehrenamts" stattfinden.
Vorschläge
können eingereicht werden von Sportverbänden und -vereinen
sowie von Personen, die sich selbst bewerben wollen, beim:
Deutschen
Sportbund
Geschäftsbereich Breitensport, Pro Ehrenamt
60525
Frankfurt am Main
oder per E-Mail an
info@ehrenamt-im-sport.de
Bewerbungsschluss
ist der 26. August 2005.
Ein Videofilm zum Thema Selbsthilfe mit
dem Titel
"Gemeinsam aktiv" wurde am 23.6.2005 der Öffentlichkeit
vorgestellt.
Anhand von vier Beispielen beschreibt der Film
exemplarisch die Wirkungsweise der ca. 11 000 Selbsthilfegruppen in
Bayern. Außerdem wird die Arbeitsweise von
Selbsthilfekontaktstellen, ihr Dachverband und die
Selbsthilfekoordination (SeKo) Bayern in knapp 20 Minuten
(Kurzversion 7,5 Minuten) dargestellt. Der Film kann auf Kongressen,
Messen und anderen Veranstaltungen als Überzeugungs- und
Informationsvideo zum Thema Selbsthilfe eingesetzt werden. Am Ende
des Films findet sich ein Adressenteil. Finanziert wurde der Film zum
Großteil von der Sparkassenstiftung Bayern und von der
Sparkassenstiftung Mainfranken. Zusätzlich beteiligten sich die
bayerischen Betriebskrankenkassen. Selbsthilfeaktive aus Unterfranken
und Prominenz aus ganz Bayern zeigten sich begeistert über die
gelungene Umsetzung des "Sozialen Themas der Zukunft", wie
die Selbsthilfe von Theresa Keidel, Leiterin von SeKo Bayern,
treffend beschrieben wurde.
Ausleihe und Infos über SeKo
Bayern: 0931/2057910 oder über www.seko-bayern.de
Die
CariThek, Ehrenamtsbörse des Caritasverbandes in Bamberg,
veranstaltet am Samstag, den 23. Juli 2005 zwischen 10.00 und 14.00
Uhr auf dem Maxplatz in Bamberg den ersten Bamberger Tag des
Ehrenamts. 28 Einrichtungen - von Amnesty International bis
Vinzenzverein - werden sich und ihr ehrenamtliches Engagement
präsentieren, es wird ein buntes Rahmenprogramm geben und
darüber hinaus der Ehrenamtspreis an eine gemeinnützige
Organisation verliehen. Die Preisverleihung findet um 10.30 Uhr unter
Schirmherrschaft von Erzbischof Dr. Josef Schick und
Oberbürgermeister Herbert Lauer statt. Neben Prämien von
Stadt und Landkreis erhält der Preisträger den Reinerlös
des Aktionstages. Seit zwei Jahren ist die CariThek im "Deutschen
Haus" unter dem Motto "Mitmachen ist Ehrensache"
zentrale Anlaufstelle für alle, die am sozialen Netz
gegenseitiger Hilfe mitarbeiten wollen. Rund 140 inzwischen
vermittelte Ehrenamtliche finden es nach eigener Aussage sehr
befriedigend, ihre Erfahrungen aus Beruf, Familienarbeit und
Freiwilligenengagement - ob handwerklich, geistig oder sozial -
einbringen zu können.
Weitere Informationen bei der
CariThek, Tel.: 09 51 / 8 60 41 40
Nach über vier Jahren Arbeit haben sich die Vertreter namhafter Einrichtungen und Netzwerke im Bürgerschaftlichen Engagement in Berlin zur Gründung eines Landesnetzwerkes entschlossen. Ziel ist die Zusammenarbeit für ein gemeinsames Auftreten und die landesweite Kooperation für Engagement-Ereignisse in Berlin. Als Orientierung wurden bestehende Landesnetzwerke wie "Aktivoli" in Hamburg herangezogen. Geschäftsstelle soll die Freiwilligenagentur "Treffpunkt Hilfsbereitschaft" werden. Weitere Informationen unter Tel.: 030/ 20 45 06 36 oder im Internet: www.freiwillig.info
Eine "Civil Academy" zur Qualifizierung freiwillig engagierter junger Menschen haben das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und die Deutsche BP AG in Berlin gegründet. Das Pilotprojekt soll junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren fördern, die pfiffige Ideen für ein Engagement in der Gesellschaft haben. Das Akademieprogramm umfasst Themen wie Projektmanagement, Finanzen oder Öffentlichkeitsarbeit. Die Projektideen können aus allen Bereichen gesellschaftlichen Engagements stammen, sie sollten innovativ sein, Potential für einen positiven Beitrag für die Gesellschaft besitzen, und der Wille zur realen Umsetzung sollte erkennbar sein. 25 Stipendiaten werden von einer Jury für die im Herbst stattfindenden Trainingseinheiten ausgewählt. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2005. Weitere Informationen unter www.b-b-e.de
Das Institut für Jugendarbeit in Gauting bietet 2005/2006 zum zweiten Mal eine Moderatorenausbildung für das Bürgerschaftliche Engagement an. Der Kurs ist für ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen Aktivitätsfeldern angelegt. In 5 Kurseinheiten von jeweils drei bzw. vier Tagen sollen die Kursteilnehmer fit gemacht werden für die Vorbereitung von Gruppentreffen und Veranstaltungen, in der Methodik der Gruppenleitung und Moderation dazulernen, ihre Rolle reflektieren und hilfreiche Rückmeldungen erhalten sowie im Umgang mit Konflikten unterstützt werden. Die erste Kurseinheit findet vom 10.-13. November 2005 statt. Die Kosten betragen je Kurseinheit Euro 120,-. Anmeldeschluss ist der 8. September 2005. Das ausführliche Konzept mit Bewerbungsbogen kann unter info@institutgauting.de angefordert oder hier als pdf-Datei Konzept (0,1MB) herunter geladen werden. Weitere Informationen bei Maria Spengler, Tel.: 089 / 89 32 33-11.
Der
Sonderpreis "Bürgerschaftliches Engagement" vom
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der
im Rahmen des Schülerzeitungswettbewerbs des Bundespräsidenten
vergeben wird, wurde am 9. Juni 2005 an sechs Schulen in ganz
Deutschland überreicht. Aus Bayern waren gleich zwei Schulen
dabei: Die Augsburger Albert-Einstein-Volksschule mit "Volltreffer"
und die Realschule Rosenheim mit "Ragazze". Prämiert
wurde vorbildhaftes schulisches und außerschulisches
Engagement, welches sich gleichzeitig durch eine besonders kreative
Präsentation auszeichnete. Die Preisträger konnten sich
jeweils über ein Preisgeld in Höhe von 1.000 € sowie
einen Pauschalbetrag für Reisekosten in Höhe von 500 €
freuen.
Auf diesem Wege will das Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Beitrag zur Entwicklung
einer innovativen Anerkennungskultur im Themenbereich Schule und
Engagement leisten.
Über 250 Teilnehmer fanden sich vom 5. bis 7. Juni in Würzburger Maritim-Hotel zur vierten Fachtagung "Bürgerengagement und Verantwortungsübernahme im Alter" des Bundesmodellprogramms "Erfahrungswissen für Initiativen" zusammen. Bundesweit wurden seit drei Jahren 750 SeniorTrainer/innen ausgebildet, die ihr Erfahrungswissen in den Aufbau bürgerschaftlicher Projekte einbringen. Derzeit beginnt die vierte Ausbildungsstaffel. Sozialstaatsekretär Jürgen Heike betonte in seinem Grußwort, dass das Engagement der Generation 50-Plus angesichts des demografischen Wandels immer wichtiger würde. Nähere Informationen unter www.efi-programm.de.
Die Stiftung
Bürger
für Bürger sucht Projekte, bei denen sich Migranten
gemeinsam mit Einheimischen oder Migranten unterschiedlicher
nationaler oder ethnischer Herkunft zusammen für das Gemeinwesen
engagieren. Der Wettbewerb wird unterstützt von der
Gemeinnützigen Treuhandstelle e.V. in Bochum und der
DFB-Stiftung Egidius Braun. Die Gewinner erhalten Geldpreise in Höhe
von 2.500 EUR (1. Preis), 1.500 EUR (2. Preis), und 1.000 EUR (3.
Preis).
Von den Wettbewerbsteilnehmern wird erwartet, dass sie
ihre Erfahrungen und ihr Know how mit den anderen Beteiligten sowie
mit weiteren Interessierten teilen, etwa bei regionalen oder
themenorientierten Netzwerktreffen. Einsendeschluss ist der 30.
November 2005. Formlose Bewerbungen mit weiteren Infos wie
Projektbeschreibung, Pressebeiträgen, Publikationen und
Internetverweisen sind zu richten an die Stiftung Bürger für
Bürger, Herrn Bernhard Schulz, Singerstr. 109, 10179 Berlin,
E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de.
Weitere Informationen im Internet unter www.buerger-fuer-buerger.de.
Das Deutsche Institut für Urbanistik führt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Bundesregierung die Aktion "Bürger initiieren Nachhaltigkeit" durch, mit der innovative Beiträge zur Förderung lokaler Nachhaltigkeit unterstützt werden sollen. Die Mittelvergabe erfolgt in erster Linie für die Anbahnung von neuen lokalen Projekten zur Nachhaltigkeit. Unterstützt werden aber auch Maßnahmen zur verbesserten Kommunikation von erfolgreich abgeschlossenen Projekten sowie zur Umsetzung bzw. Weiterentwicklung von erfolgreich laufenden Projekten. Die Bundesaktion wendet sich an zivilgesellschaftliche Akteure, die in ihrer Stadt und Gemeinde oder in ihrer Region wegweisende, übertragbare Beiträge zur lokalen Nachhaltigkeit leisten. Angesprochen sind beispielsweise Stadtteilgruppen, örtliche Bildungsträger, regionalwirtschaftliche Kooperationen, Verbraucherschützer, Umweltgruppen, Kirchen oder Gewerkschaften. Bereits bestehende Initiativen sollten das Besondere bzw. Neue des zur Förderung eingereichten Projektes erläutern. Im Vordergrund stehen sollten Netzwerkarbeiten (gemeinschaftliche Aktivitäten von Personen oder Organisationen). Weitere Informationen zu Konzept, Zielen, Bewerbungsfristen und Vergabekriterien der Aktion unter: www.bund-bin.de
Der mit insgesamt 26.000 Euro dotierte Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags steht in diesem Jahr unter der Thema "Bürgerschaftliches Engagement und Schule". Mit dem Preis würdigt der Landtag jährlich das ehrenamtliche Engagement von Bürgern, Verbänden oder anderen Organisationen. Ausgezeichnet werden sollen dieses Mal Initiativen, die in Zusammenhang mit dem schulischen Leben stehen. Dabei kann es sich um Projekte handeln, die sich aus einzelnen Schulen heraus entwickelten oder um Initiativen, die von außerhalb angestoßen wurden, etwa durch Eltern, durch die Wirtschaft oder durch andere Organisationen. Bewerben können sich Verbände, Vereinigungen, juristische Personen, Selbsthilfe-Einrichtungen und Personen, die sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen haben. Bewerbungen von Einzelpersonen sind nicht möglich. Der Ausschreibungstext steht unter www.bayern.landtag.de (unter Hinweise). Projekte zum Schwerpunktthema, die ihre Existenzfähigkeit bereits mindestens ein Jahr dauerhaft nachgewiesen haben sollten, können sich ab sofort bewerben beim Bayerischen Landtag, Maximilianeum, 81627 München, Stichwort: Bürgerkulturpreis. Bewerbungsschluss ist der 12. August 2005. Die Preisverleihung findet am 9. Dezember 2005 statt.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) vergibt in diesem Jahr zum zweiten Mal den Innovationspreis für Freiwilligenagenturen. Der Preis, der von der Kölner Stiftung Apfelbaum unterstützt und finanziert wird, hat dieses Mal das Schwerpunkt-Thema "Engagiert für Familie". Namhafte Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft wählen vier herausragende Projekte aus, die Familien entlasten, integrieren oder weiterbilden. Außerdem wird ein "start-up"-Preis überreicht für eine Projektidee in der Planungsphase. Die Gesamtsumme der Preisgelder beträgt 10.000 Euro. Die Preise werden am 17. Oktober im Rahmen der 10. Jahrestagung der bagfa vom Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, in Berlin überreicht. Bewerbungsschluss ist der 1. Juli 2005. Weitere Informationen bei der bagfa, Torstr. 231, 10115 Berlin, Tel.: 030 / 20 45 33 66, E-Mail: bagfa@bagfa.de
In Rheinland-Pfalz hat die
Landesregierung in
diesem Jahr 2005 einen deutlichen Schwerpunkt auf das Thema
Bürgerengagement und auf die Förderung einer lebendigen
Bürgergesellschaft gesetzt. Unter dem Motto "Für
unsere Zukunft, für uns alle" findet dazu ein fünfteiliger
Veranstaltungszyklus, der sog. "Bürgerkongress",
statt. Der erste Bürgerkongress widmete sich im März 2005
dem Thema "Zusammenleben gestalten - Freiwilliges Engagement
von zu- und eingewanderten Menschen". Anfang Juni findet der
zweite Bürgerkongress zum Thema "Engagement verbindet -
Schule und Kindertagesstätte als Lern- und Lebensraum"
statt. Die weiteren Themen sind: "Bürgerkompetenz und
freiwilliges Engagement nutzen - Chancen für eine lebendige
Kommune", "Unternehmen engagieren sich -
Gesellschaftliche Verantwortung, die allen zugute kommt", und
"Zukunft braucht Beteiligung - Sozialer Wandel und die
Potentiale der Bürgergesellschaft".
Die Europäische Kommission
hat dem
EU-Parlament und dem EU-Rat das Programm "Bürger/innen für
Europa" vorgelegt. Ziel ist es, die "aktive
Zivilgesellschaft in Europa" zu fördern. Unterstützt
werden sollen Städtepartnerschaften, Bürgerprojekte,
Forschungseinrichtungen, zivilgesellschaftliche Organisationen auf
europäischer Ebene, Studien zur aktiven Bürgerschaft sowie
Großveranstaltungen. Mit den Maßnahmen möchte die
EU-Kommission zivilgesellschaftliche Elemente fördern. Für
das Programm sind 235 Millionen Euro vorgesehen.
Weitere Infos
unter: www.b-b-e.de/pg8_materialien.html
Der Bundestag will
die Zahl
staatlich geförderter Freiwilligendienststellen (FSJ/FÖJ
und Auslandsdienste einschließlich EFD) auf 30.000 aufstocken.
Ein entsprechender Antrag der Koalitionsfraktionen wurde im April
einstimmig beschlossen. Die Abgeordneten folgten dabei einer
Beschlussempfehlung des Familienausschusses.
Mit rund 16 Mio.
Euro
fördert der Bund zurzeit 135.000 Plätze im FSJ und 1.700
Plätze im FÖJ. Die hohe Zahl an Bewerbungen für
Freiwilligendienste zeige, dass das gesellschaftliche Potenzial weit
über den bisher geförderten Plätzen liege. Zudem
regten die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen an,
die Wahrnehmung der Freiwilligendienste zu verbessern. Bei den
Ausschussberatungen haben alle Fraktionen die Bedeutung der
Freiwilligendienste gewürdigt und nachdrücklich begrüßt,
dass der Antrag von allen Fraktionen mehrheitlich mitgetragen
werde.
Weitere Informationen: Das Parlament, Hrsg. Deutscher
Bundestag, Berlin, 55.Jg./Nr. 16, S. 7.
Zu dem am 2. Februar
2005 im Bayerischen Sozialministerium abgehaltenen Fachtag mit dem
Thema "Generationsübergreifende Freiwilligendienste;
Freiwilligendienste, offen für alle Generationen -
Erfahrungen, Erwartungen, Visionen" ist eine Dokumentation
erschienen. Neben den vorhandenen Freiwilligendiensten für
Jugendliche wie zum Beispiel dem "Freiwilligen Sozialen Jahr"
sollen in Zukunft neue, generationsübergreifende und
generationenoffene Freiwilligendienste eingeführt werden. Die
Engagierten sollen dabei in feste Strukturen eingebunden sein und
sich für einen begrenzten Zeitraum selbst verpflichten.
Besonders die "zunehmend rüstige Generation der
Älterwerdenden" soll laut Staatssekretär Jürgen
W. Heike für diese Tätigkeiten gewonnen werden.
Hier
können Sie die Dokumentation als pdf-Datei (0,3MB)herunterladen.
Nach dem großen Erfolg im Jahr 2004 plant das
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) die zweite
»Woche des Bürgerschaftlichen Engagements« vom 12.
bis 21. Mai 2006. Noch in diesem Jahr veranstaltet das BBE zudem die
so genannten »Aktionstage des Bürgerschaftlichen
Engagements«, die vom 8. bis zum 17. September 2005 stattfinden
sollen.
Die Aktionstage 2005 werden einen starken
Schwerpunkt in
Berlin haben und mit einer »Kick-Off-Veranstaltung« am 8.
September beginnen. Geplant ist außerdem eine bundesweite
Plakatkampagne sowie eine Partnerschaft mit dem »Berliner
Freiwilligentag« am 10. September 2005.
»Engagement im
Sport« soll eines der Schwerpunktthemen der Aktionswoche 2006
sein. Der Termin für die zweite »Woche des
Bürgerschaftlichen Engagements« wurde mit Bedacht vor das
große Medienereignis der Fußball-WM in Deutschland
gesetzt.
Weitere Informationen unter www.b-b-e.de
sowie unter www.engagement-macht-stark.de
Die
Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland hat ein neues Lehrbuch
herausgegeben, das die einzelnen Themen und Inhalte des strategischen
Freiwilligen-Managements beleuchtet. Die Neuerscheinung soll eine
Handreichung für die Arbeit und Qualifizierung von
Freiwilligen-ManagerInnen und -KoordinatorInnen sein und als
Unterstützung für das konzeptionelle Arbeiten vor Ort
dienen.
Das Buch baut auf den Basiskurs
Freiwilligen-Koordination
der Akademie für Ehrenamtlichkeit auf.
Themen sind u.a. die
Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen, Möglichkeiten der
Mitbestimmung für Freiwillige, das Entwickeln einer
Anerkennungskultur, das Berufsbild von Freiwilligen-ManagerInnen,
Projekt- und Qualitätsmanagement.
Das Buch ist für 15 €
im Buchhandel erhältlich unter der ISBN Nummer 3-00-015827-8.
Weitere Informationen über die Akademie für
Ehrenamtlichkeit unter www.ehrenamt.de
.
Am 2. und 3. Juni 2005 findet in Osnabrück eine bundesweite Tagung mit dem Titel "Gemeinsam handeln!" statt, die von der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Forschung im Alter (DGFFA), vom Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung (ies) und von der Bundesstiftung Umwelt (DBU) veranstaltet wird. Wie Ältere ihr Wissen und ihre Erfahrungen über Umwelt und Natur der nachwachsenden Generation zur Verfügung stellen und es damit erhalten können, wurde an verschiedenen Orten erprobt: Acht Einrichtungen der Umwelt- und Erwachsenenbildung haben mit Förderung der DBU im "Generationennetzwerk Umwelt" Modelle entwickelt, die Potenziale der Älteren für die Umweltbildung zu nutzen. Ihre Arbeitansätze und Ergebnisse werden auf der Tagung vorgestellt. Anmeldeschluss ist der 27. Mai 2005, Anmeldung und weitere Informationen beim Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung, Tel.: 0511/399-7253, Fax: 0511/399-7229, E-Mail: mailbox@ies.uni-hannover.de, Internet: www.ies.uni-hannover.de.
Am 15. April 2005 wurde die vierte Runde von startsocial eingeläutet, dem bundesweiten Wettbewerb für soziale Projekte und Ideen der Unternehmen McKinsey, Siemens Business Services, ProSiebenSat1 und O2, der unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers steht. Bis 15. Juni 2005 können sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine oder Organisationen um eines von 100 Beratungsstipendien bewerben. Einzige Voraussetzung: Sie arbeiten vorwiegend ehrenamtlich an der Lösung eines sozialen Problems. Zielsetzung der Beratungsstipendien ist der Wissenstransfer aus der Wirtschaft in die soziale Projektarbeit. Weitere Informationen unter www.startsocial.de.
Rückwirkend
zum 1.Januar 2005 hat nun auch die Landesregierung des Saarlandes
eine Versicherung für Ehrenamtliche abgeschlossen, wie sie
ähnlich bereits in Hessen, Nordrhein-Westfalen und
Rheinland-Pfalz besteht. Die neue Versicherung soll gerade die
kleinen Vereine und Organisationen bei Haftpflicht- und Unfallschäden
absichern, z.B. Kaninchenzucht-, Gartenbau-, Naturschutz-,
Heimatvereine und auch Selbsthilfegruppen. Wichtig dabei ist, dass
der Versicherungsschutz nur für Organisationen gilt, die nicht
im Vereinsregister eingetragen sind. Eingetragene Vereine (e.V.) sind
für den richtigen Versicherungsschutz selbst
verantwortlich.
Darüber hinaus können sich
Vorstandsmitglieder und Funktionsträger in Vereinen und
Verbänden jetzt durch einen vergleichbar geringen Beitrag bei
der Verwaltungsberufsgenossenschaft versichern lassen (2,73 €
pro Jahr/pro Person).
Weitere Informationen bei der
Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT, Nauwieser Straße 52,
66111 Saarbrücken. Tel. 0681/3799-265 (Frau Danopoulou), Fax
0681/3799-269, E-Mail danopoulou@pro-ehrenamt.de,
Internet: www.pro-ehrenamt.de.
Viele freiwillig Engagierte wissen
nicht, ob sie
bei ihrem Einsatz ausreichend versichert sind - im Falle eines
Falles häufig mit bösen Folgen. Demnächst können
sich Ehrenamtliche ausführlich über das Thema informieren:
Am 29. März veröffentlicht die Initiative "für
mich, für uns, für alle" in Zusammenarbeit mit den
öffentlichen Versicherern die Broschüre "Sicher
engagiert - Versicherungsschutz im Ehrenamt". Die
Broschüre stellt die wichtigsten Versicherungsarten vor, gibt
nützliche Versicherungstipps und erläutert die gesetzlichen
Rahmenbedingungen. Praktische Checklisten und eine umfassende
Adressübersicht helfen den Ehrenamtlichen, Versicherungslücken
aufzuspüren und zu schließen.
Ab Anfang April ist die
Broschüre in Sparkassen-Filialen erhältlich und kann
bestellt werden beim Projektbüro "für mich, für
uns, für alle", Deutscher Sparkassen Verlag GmbH,
Friedrichstraße 83, 10117 Berlin, Fax: (030) 28 87 89 - 019,
Internet: www.buerger-engagement.de
Als erstes Bundesland
hat
Hessen im November 2004 den Empfehlungsbeschluss der
Jugendministerkonferenz vom Mai 2004 umgesetzt und einen landesweit
einheitlichen Kompetenznachweises Ehrenamt eingeführt. Bereits
zwei Monate später wurden hessenweit 252 Kompetenznachweise
(Stand 01.02.2005) ausgestellt und insgesamt knapp 15.000
Seitenaufrufe bei der entsprechenden Internetseite
(www.kompetenznachweis.de)
registriert.
Diese Nachfrage macht deutlich, dass es mit der
Einführung des landesweit einheitlichen Kompetenznachweises
Ehrenamt gelungen ist, einen weiteren Schritt zur Anerkennung und
Förderung ehrenamtlichen und freiwillligen Engagements junger
Menschen in Hessen zu tun.
Beteiligt sind der Hessische
Jugendring, die LandesEhrenamtsagentur Hessen, das Hessische
Sozialministerium, die Vereinigung der Hessischen
Unternehmerverbände, der Hessische Städte- und
Gemeindebund, der Hessische Städtetag, der Hessische
Landkreistag, die Arbeitsgemeinschaft Industrie und Handelskammern
Hessen, die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern und
die Initiative "Gemeinsam aktiv" der Hessischen
Landesregierung.
Am 11. und 12.
März 2005 findet auf Einladung der Bürgerstiftung Nürnberg
das 18. Treffen des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im
Bundesverband Deutscher Stiftungen im Rathaus Nürnberg statt.
Neben der Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen den
Bürgerstiftungen verschiedener Größe und Seniorität
und den noch neuen Initiativen sind folgende Themen Schwerpunkt des
Treffens:
Modell eines Kooperationsprojekts: Investitionen
in Köpfe - Das START Programm für Zuwandererkarrieren als
Kooperationsmöglichkeit für Bürgerstiftungen mit der
Gemeinnützigen Hertie-Stiftung
Stiftungsmanagement:
Die Besteuerung und Rechnungslegung von Bürgerstiftungen - Last
mit Chancen
Fundraising: Treuhandstiftungen und Fonds -
Idee und Möglichkeiten
Innovation: Herausforderung
"Hartz IV" - Bürgerstiftungen und Arbeitsmarkt
Für
Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Initiative
Bürgerstiftungen,
Tel: 030 / 897 947 90
Der
große Erfolg der ersten bundesweiten Aktionswoche vom 25.09.
bis 02.10.2004 hat die Mitglieder des Bundesnetzwerks
Bürgerschaftliches Engagement (BBE) bestärkt, für eine
Wiederholung im Jahr 2006 zu stimmen.
Eine soeben fertig
gestellte
Broschüre präsentiert anschaulich die Vielfalt der
Aktionswoche. Sie versammelt Beiträge des Schirmherrn
Bundeskanzler Gerhard Schröder, des Vorsitzenden des
Sprecherrats des BBE Thomas Olk, der Projektverantwortlichen in der
Agentur ConTeam Heike Heuberger, von Peter Hill für den
Medienpartner ZDF und des Vorstandvorsitzendens unseres Hauptsponsors
Deutsche BP. Außerdem sind Auszüge aus der Rede von
Bundesfamilienministerin Renate Schmidt zur Auftaktveranstaltung der
Aktionswoche in Berlin dokumentiert. Im Mittelpunkt stehen die
zahlreichen Aktivitäten auf kommunaler und regionaler Ebene, von
denen einige beispielhaft gezeigt werden.
Die Evaluation ist
aufgrund ihrer Datenmenge in zwei Teile zerlegt. Diese können
unter dem Menüpunkt "Downloads" auf der Homepage der
"Woche des Bürgerschaftlichen Engagements 2004",
www.engagement-macht-stark.de,
heruntergeladen werden.
Für alle Interessierten liegen nun
auch die Filmspots zur Aktionswoche zum Download auf
www.engagement-macht-stark.de
bereit.
Weitere Informationen beim Bundesnetzwerk
Bürgerschaftliches Engagement (BBE), KampagnenTeam - Woche des
Bürgerschaftlichen Engagements 2004, Tel.: 030/629 80 -
321.
Ehrenamtliche HelferInnen, die bei Vereins- und Schulfesten z.B. Kuchen oder Brötchen verkaufen, müssen in Zukunft nicht mehr - wie bislang erforderlich - an einer jährlichen Schulung teilnehmen. Bisher mussten sich Ehrenamtliche entweder beim Arzt oder beim Gesundheitsamt gegen eine Gebühr einer Erstbelehrung unterziehen, die jährlich aufgefrischt werden musste. In Zukunft erhalten Vereine und Einrichtungen, die größere Feste ankündigen, mit der Genehmigung auch ein Merkblatt über Grundregeln der Lebensmittelhygiene ausgehändigt, die an die jeweiligen Beteiligten weitergegeben werden sollen. Denn dass Ehrenamtliche, die Lebensmittel verkaufen, sich mit der Hygiene auskennen müssen, ist selbstverständlich. Laut Ordnungsamt werden die Veranstalter auch darüber aufgeklärt, wer haften muss, falls einmal jemand durch verunreinigte Lebensmittel erkrankt. Die Neuregelung wurde vom Verbraucherschutzministerium am 28.2.2005 im "Allgemeinen Ministerialblatt" veröffentlicht. Während die Lockerung der Vorschriften von manchem skeptisch betrachtet wird, wertete Roßtals Bürgermeister Maximilian Gaul dies als "kleinen Sieg gegen den großen Amtsschimmel".
Der
Förderpreis
Aktive Bürgerschaft geht in diesem Jahr an die Bürgerstiftungen
in Nürnberg (1. Preis), Halle (2. Preis) und Herten (3. Preis).
71 Bürgerstiftungen und andere gemeinnützige Initiativen
aus ganz Deutschland hatten sich an dem bundesweiten Wettbewerb
beteiligt.
Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Preis wird
am
10. März im Forum der DZ Bank in Berlin verliehen.
Seit 7
Jahren zeichnet die Aktive Bürgerschaft mit ihrem Förderpreis
gemeinnützige Initiativen aus, die sich mit nachahmenswerten
Projekten für das Gemeinwohl engagieren. In diesem Jahr geht der
Preis zum dritten Mal an Bürgerstiftungen, um ihr Engagement
anzuerkennen und in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.
Die
Bürgerstiftung Nürnberg (1. Preis) hat unter anderem die
Projektreihe "Spielwiese" initiiert. Künstler fördern
kranke, behinderte und benachteiligte Kinder u.a. in Workshops, Mal-
und Schauspielunterricht.
Weitere Informationen unter
www.buergerstiftung-nuernberg.de
Die Bürgerstiftung Halle erhielt den 2. Preis. Der Film
"HallRolle" war eines der ersten Projekte der Stiftung:
Hallenser trugen privates Filmmaterial zusammen und dokumentierten
die Entwicklung der Stadt in den vergangenen Jahrzehnten. Weitere
Informationen unter www.buerger.stiftung.halle.de.
Die Hertener Bürgerstiftung (3. Preis) will in der
ehemaligen Bergbauregion die Lebens-, Ausbildungs- und
Berufsperspektiven von Kindern und Jugendlichen langfristig
verbessern. Das Vorzeigeprojekt ist der Jugendhof Wessels. Er bietet
Jugendlichen Ausbildungs- und Arbeitsstellen in Gastronomie, Küche,
Hofladen, Bäckerei, Landwirtschaft und Gärtnerei. Weitere
Informationen unter www.hertenerbuergerstiftung.de.
Weitere Informationen zur Aktiven Bürgerschaft unter
www.aktive-buergerschaft.de.
Die
Initiative "für mich, für uns, für alle" hat
wieder ihren Ehrenamts-Preis ausgeschrieben. Im Mittelpunkt des
Bürgerpreises 2005 steht in diesem Jahr das Schwerpunktthema
"Zusammen leben - Nachbarschaft neu entdecken".
Gesucht
werden Projekte und Freiwillige, die durch ihr Engagement
‚Nachbarschaften’ begründen oder pflegen. Menschen,
die soziale Probleme in ihrem Wohnumfeld lösen und damit das
Zusammenleben verbessern, beispielsweise indem sie in ihrem Viertel
für Verkehrsberuhigung sorgen. Oder Vereine, die zur Integration
ausländischer Mitbürger beitragen, indem sie sich für
einen interkulturellen Austausch einsetzen.
Einsendeschluss
ist
der 31. Mai 2005. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen
zum Bewerbungsverfahren unter www.buerger-engagement.de.
Die Stiftung Mitarbeit hat auf
ihren
Internetseiten eine neue Datenbank, die über laufende
Wettbewerbe und Förderpreise im Themenfeld "Bürgerschaftliches
Engagement und Bürgergesellschaft" informiert.
Mit
Wettbewerben und Förderpreisen wird bürgerschaftliches
Engagement geehrt und ausgezeichnet. Sie stellen Instrumente der
Engagementförderung und der öffentlichen Anerkennung dar.
Die Wettbewerbs-landschaft ist dabei ständig in Bewegung: Neue
Preise entstehen, Wettbewerbe werden wieder eingestellt. Wann findet
welcher Wettbewerb zu welchem Thema statt? Welche Förderpreise
sind ausgeschrieben? Zu diesen Fragen finden Sie Informationen unter
www.buergergesellschaft.de/foerderpreise/index.php.
Am Freitag, den 8. April 2005 findet der 5. Kongress des Bayerischen SeniorenNetzForums zum Thema "Internet verbindet" in Augsburg statt. Die Tagung wird von der Universität Erlangen-Nürnberg / FIM Neues Lernen und dem Bayerischen SeniorenNetzForum (BSNF e.V.) veranstaltet. Sie wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen sowie von der Stadt Augsburg unterstützt. Die ReferentInnen sind Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, Gerontologin und Psychologin, Bundesministerin a.D., Bonn ("Alt und Jung in Zeiten des demografischen Wandels"), Dr. Konrad Hummel, Sozialreferent der Stadt Augsburg ("Sozialpolitische Perspektive der Stadt Augsburg") und andere. Tagungsort: "Haus Sankt Ulrich", Akademie und Tagungszentrum der Diözese Augsburg, Kappelberg 1, 86150 Augsburg, Internet: .haus-sankt-ulrich.de. Weitere Informationen und Anmeldung beim Bayerischen SeniorenNetzForum unter .bsnf.de.
Im Beisein von Neumarkts Bürgermeister Alois Karl, Bürgermeister Arnold Graf und Dr. Thomas Röbke vom Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern wurde am 26.1. 2005 die Freiwilligen Agentur Neumarkt (FAN) eingeweiht. Im Bürgerhaus ist die Agentur ein neuer attraktiver Anlaufpunkt für das Ehrenamt in der Oberpfalz. Besonders vorteilhaft ist, dass die FAN, die aus dem Programm "Soziale Stadt" finanziert wird, mit dem Agenda-21-Beauftragten und dem Quartiersmanagement eine Bürogemeinschaft bildet. Öffnungszeiten der von einem Team von Freiwilligen geführten Agentur sind derzeit Montags (10-12 Uhr) und Donnerstags (16-18 Uhr) sowie nach Vereinbarung. Kontakt: Freiwilligen Agentur Neumarkt (FAN), Fischergasse 1, 92318 Neumarkt in der Oberpfalz, Tel.: 09181 51 10 39, Fax: 09181 51 08 52, Email: fan@neumarkt.de.
35 Freiwilligenagenturen aus 11
Bundesländern
machen sich ab Januar 2005 daran, die Qualität ihrer Arbeit zu
überprüfen und zu sichern. Sie wollen damit die eigene
Arbeit systematisch auch für ihre Nutzer sichtbar machen -
für Menschen, die sich freiwillig engagieren, für soziale
und andere Organisationen, welche mit freiwilligen Helfern arbeiten
oder für Unternehmen, die in das Gemeinwesen investieren.
Auch
für Kommunen, Landkreise und andere Unterstützer von
Freiwilligenagenturen ist es von großem Interesse, was
Freiwilligenagenturen leisten, welchen Anspruch diese lokalen
Einrichtungen an ihre Arbeit haben und wie sie die Qualität
sicherstellen.
Gefördert wird das Projekt von der Robert
Bosch Stiftung und dem Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der
Freiwilligenagenturen (bagfa) hat dazu ein eigens für
Freiwilligenagenturen angepasstes und übersichtliches
Qualitätsmanagementsystem entwickelt und ein Handbuch dazu
erstellt.
Weitere Informationen bei der Geschäftsstelle
bagfa, Kerstin Brandhorst, Tel.: 030 - 20 45 33 66,
kerstin.brandhorst@bagfa.de.
Das Handbuch ist ab Dezember 2005 käuflich zu erwerben.
Nach Verabschiedung des
Bundeshaushaltes 2005
wird das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend ab Frühjahr 2005 Mittel zur Verfügung stellen, um
Modellprojekte beim Aufbau neuer generationsübergreifender
Freiwilligendienste für alle Altersgruppen zu unterstützen.
Bis Ende 2004 konnten Vorschläge für das Modellprogramm
eingereicht sowie Interesse an der Teilnahme angemeldet werden, bis
Ende Januar 2005 soll eine Auswahl für die geplante erste
Projektphase getroffen werden.
Auch die Haushaltsmittel für
die klassischen Freiwilligendienste wie das Freiwillige Ökologische
und das Freiwillige Soziale Jahr wurden ausgebaut. »Freiwilliges
Engagement steht damit 2005 im Zentrum der Politik des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die
gesamte Bundesregierung und auch das Parlament tragen diesen
Politikschwerpunkt mit" .
"Transitions in Life. Hilfe bei Übergängen" ist das Thema des diesjährigen Ideenwettbewerbs USable, der am 1. Januar 2005 ausgeschrieben wurde. Gesucht werden Ideen und Praxismodelle aus den USA, die auch in Deutschland Menschen bei der Bewältigung von Übergängen, Aufbrüchen und Veränderungen im Leben helfen können. Zur Unterstützung dieser Ideen und ihrer Umsetzung in Deutschland stellt die Körber-Stiftung pro Ausschreibung Preisgelder und Fördermittel in Höhe von 150.000 Euro zur Verfügung. Der Wettbewerb ist grundsätzlich offen für alle Menschen, die Deutschland und die USA aus eigener Erfahrung kennen - unabhängig von ihrer Nationalität oder der Dauer ihres Aufenthalts im jeweils anderen Land. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2005. Weitere Informationen im Internet unter www.usable.de oder bei der Körber-Stiftung, USable, 21027 Hamburg, Tel.: 040 / 72 50 44 75.
Immer
mehr Freiwillige bieten der "Aktion Deutschland Hilft"
(ADH) ihre Mitarbeit vor Ort an. Leider kann dieses Angebot meist
nicht angenommen werden, weil es kaum organisatorische Möglichkeiten
gibt, Freiwillige in professionelle Helferteams einzugliedern. Für
die Hilfsmaßnahmen der Mitgliedsverbände von ADH werden
hauptsächlich lokale Helfer eingesetzt (mit Ausnahme der wenigen
Projektleiter, die in der Zusammenarbeit mit internationalen Hilfs-
und UN-Organisationen erfahren sind):
Die einheimischen
Mitarbeiter kennen die kulturellen Gewohnheiten, die Erfahrungen und
die Sprache der von der Krise betroffenen Menschen. Sie kennen die
Möglichkeiten der örtlichen Infrastruktur, die
Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden sowie die typischen
Krankheitsbilder der Region und wissen meist eine den örtlichen
Gegebenheiten angepasste Lösungsmöglichkeit. Der Einsatz
von lokalen Mitarbeitern schafft Arbeitsplätze im Krisengebiet
oder in den häufig unterentwickelten
Flüchtlingsaufnahmegebieten. Dadurch wird das Einkommen vieler
Familien gesichert und auch die Akzeptanz von Flüchtlingen in
der einheimischen Bevölkerung erhöht.
Die Kosten für
die An- und Rückreise sowie für den Aufenthalt deutscher
freiwilliger Mitarbeiter entsprechen einem Vielfachen der
Monatsentlohnung einheimischer Fachkräfte. Spenden sind laut ADH
das beste Mittel, sich an der Hilfe aktiv zu beteiligen. Weitere
Informationen unter Tel.: 0221/8025854
Über "Personalnot bei der Feuerwehr" in Bayern berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am 10.1.2005. Fast alle Feuerwehren im Freistaat litten seit Jahren unter Mitgliederschwund. Außerdem stünden im Notfall für einen Einsatz selten ausreichend Helfer zur Verfügung, da viele Pendler keine Möglichkeiten hätten, schnell genug an den entsprechenden Einsatzort zu kommen. Auch weigern sich Arbeitgeber zunehmend, ihre Mitarbeiter für Einsätze freizustellen. Erwogen wird deshalb unter anderem ein neues Feuerwehrgesetz, das es ermöglicht, dass Menschen auch in derjenigen Gemeinde, in der sich ihr Arbeitsplatz befindet, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr werden können. Bisher ist dies nur am Wohnort möglich.
Bayerns Sozialministerin Christa
Stewens stellte
am 2. Januar in München die ersten Ergebnisse der bayerischen
Auswertung des Freiwilligensurveys 2004 vor. Demnach engagieren sich
37 Prozent der über 14-Jährigen in Bayern ehrenamtlich -
fast 3,7 Millionen Bürger. "Freiwillige leisten 75
Millionen Stunden im Monat. Das entspricht rund 10 Prozent der Zeit,
die fünf Millionen Erwerbstätige in Bayern erbringen",
so die Ministerin. Besonders erfreulich sei die hohe Zahl von jungen
Menschen, die sich freiwillig betätigen. Mit 40 Prozent liege
Bayern bei der Zahl der Engagierten von 14 bis 30 Jahren deutlich
über dem Durchschnitt der alten (36 Prozent) bzw. der neuen
Bundesländer (29 Prozent). Seit der letzten Erhebung im Jahr
1999 sei ebenfalls der Anteil der freiwillig Engagierten unter den
Frauen von 31 auf 35 Prozent gestiegen (Vergleichswert alte
Bundesländer: 34 Prozent; neue Bundesländer: 26 Prozent).
Der größte Anteil des freiwilligen Engagements entfalle
wie im übrigen Bundesgebiet auf den Sportbereich mit 22,5
Prozent (aller Engagierten). Auf den folgenden Plätzen rangieren
Religion und Kirche (12,5 Prozent), Freizeit und Geselligkeit (12
Prozent), Kultur und Musik (10 Prozent), Schule/Kindergarten und der
soziale Bereich (beides 9 Prozent) sowie der Unfall- und
Rettungsdienst (6,5 Prozent).
Eine tragende Säule der
"aktiven Bürgergesellschaft" sei das seit 2002
bestehende "Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
Bayern". Stewens: "Als Servicestelle, in der wichtige
Informationen gebündelt und weitergegeben werden, steht es
Kommunen, Vereinen und Organisationen mit Rat und Tat zur Seite.
Bewährte Ansätze ehrenamtlicher Arbeit, die sich vor Ort
entwickelt haben, finden so Verbreitung. Dadurch soll ein Bildungs-,
Lern- und Informationsnetzwerk entstehen, das die Arbeit im
bürgerschaftlichen Engagement verbessern hilft."
Die
vollständigen Daten für den Freistaat Bayern zum bundesweit
durchgeführten Freiwilligensurvey sollen im Frühjahr als
Broschüre sowie als Download auf unserer Homepage zur Verfügung
stehen.
Nach Hessen und Rheinland-Pfalz wurde im November 2004 auch in Nordrhein-Westfalen eine Landesversicherung gegen Unfall- und Haftpflichtschäden von ehrenamtlich Engagierten eingeführt. Die neue Versicherung soll einspringen, wenn kein anderer Versicherungsschutz besteht. Profitieren sollen vor allem Engagierte in kleineren Initiativen, Vereinigungen und Projekten, wie z.B. in Eltern- oder Umweltinitiativen oder lose organisierten Projekten, etwa zur Instandsetzung eines Kinderspielplatzes. Die Landesversicherung funktioniert unkompliziert: Im Falle eines Falles reicht die Meldung eines Schadens. Ehrenamtliche müssen sich nicht vorsorglich bei der Versicherung registrieren lassen oder gar eine individuelle Versicherungspolice abschließen. Weitere Informationen beim Bürgercenter der Landesregierung unter 0180 / 3100 110 (9 Cent/min).
In einer ausführlichen
Broschüre
stellt das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale
Sicherung (BMGS) die Neuregelung vor, die den Unfallschutz für
Engagierte verbessern soll. Rund zwei Millionen Engagierte mehr als
bisher können ab 1. Januar 2005 von einer gesetzlichen
Versicherung profitieren, erklärt das Ministerium. In der
40-seitigen Broschüre werden die Neuregelungen erläutert
und die Grenzen der Versicherung aufgezeigt.
Die Broschüre
»Zu ihrer Sicherheit« (PDF, 40 Seiten, 240 KB) ist im
Internet abrufbar unter
www.bmas.bund.de/BMAS/Redaktion/Pdf/Zu-Ihrer-Sicherheit-Unfallver...
Am 12. Oktober 2004 hatte die Selbsthilfekoordination Bayern (SeKo) gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Keupp von der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Verein Selbsthilfekontaktstellen Bayern einen Nachmittag zur besseren Verständigung zwischen Selbsthilfe und Professionellen veranstaltet. Eingeladen waren Aktive aus Selbsthilfegruppen und MitarbeiterInnen aus Selbsthilfekontaktstellen, VertreterInnen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich sowie aus Politik, Verwaltung und Presse. Die Dokumentation zur Veranstaltung ist jetzt erhältlich bei SeKo Bayern, Tel.: 0931 / 20 57 912, Fax: 0931 / 20 57 911, E-Mail: selbsthilfe@seko-bayern.de.
In der diesjahrigen
Weihnachtsansprache thematisiert Bundespräsident Horst Köhler
auch Bürgerschaftliches Engagement. Nachbarschaftsinitiativen
u.ä. machen Mut machen und zeigen, dass es viele Menschen mit
guten Ideen gibt. Jeder einzelne kann dazu beitragen, dass die
Zukunftsaufgaben bewältigt werden.
Die gesamte
Weihnachtsansprache finden Sie unter
www.bundespraesident.de/-,2.621149/Ansprache-von-Bundespraesident.htm.
Die
Förderung des Generationendialogs durch bürgerschaftliches
Engagement war in diesem Jahr das Schwerpunktthema der bundesweiten
Initiative "für mich, für uns, für alle".
Der Bürgerpreis wurde am 2.12.2004 in den Kategorien "Projekte"
(an das Projekt "EULE, Begegnung JUNG und ALTer-nativ"
aus dem nordrhein-westfälischen Rietberg), "Einzel-Engagement"
(an Frau Christa Müller aus Freiburg) und "Lebenswerk"
(an das Ehepaar Houtrouw aus Leer in Ostfriesland) verliehen. Mit dem
Bürgerpreis will die Initiative "für mich, für
uns, für alle" den mehr als 23 Millionen ehrenamtliche
Engagierten öffentlich danken und ihren gesellschaftlichen
Einsatz anerkennen. Dotiert ist der Bürgerpreis mit Sachpreisen
im Wert von 25.000 Euro. Über 650 Personen und Projekte hatten
sich im Jahr 2004 für den Bürgerpreis beworben. Auf lokaler
Ebene zeichnete die Initiative "für mich, für uns, für
alle" bereits 100 Preisträger aus. Damit ist der
Bürgerpreis Deutschlands größter
Ehrenamts-Preis.
Ebenfalls mit dem Schwerpunktthema Jung und
Alt
befasst sich der kürzlich erschienene Expeditionsbericht 2004
der Initiative. Weitere Informationen bei: "für mich. für
uns. für alle", Charlottenstraße 47, 10117 Berlin,
oder im Internet unter www.buerger-engagement.de.
Schmutzige Sandkisten, defekte Geräte, überquellende Papierkörbe - solche Spielplätze gibt es in vielen Städten. Und in fast jeder Stadt sind die öffentlichen finanziellen Mittel zu knapp, um sich umfassend darum zu kümmern. Vielerorts wird deshalb das so genannte "Spielplatzpaten-Modell" erprobt - mit Erfolg. Eine der ersten Kommunen, die Paten für ihre insgesamt 600 öffentlichen Spielplätze einsetzte, war Köln. Dort gibt es das Projekt bereits seit 1980, heute werden 200 Spielplätze von 250 Paten betreut. In anderen Städten habe das Modell inzwischen zahlreiche Nachahmer gefunden, so eine Sprecherin des Amts für Kinderinteressen. Auch in Bayern sind - zum Beispiel in Amberg und in Hof - Spielplatzpaten im Einsatz.
Über 200 Teilnehmer kamen zur Tagung "Bürgerschaftliches Engagement und Familie", die am 3.12.2004 vom Bayerischen Landtag und dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement veranstaltet wurde. Für die Preisträger der Bürgerkulturpreises, der im Rahmen dieser Tagung verliehen wurde, war es eine gute Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen. Auf einem prominent besetzten Podium diskutierten u.a. Landtagspräsident Alois Glück und Sozialministerin Christa Stewens die veränderte Situation der Familie. In sechs Fachforen wurden am Nachmittag dann die Möglichkeiten familienunterstützender Maßnahmen durch ehrenamtliche Helfer diskutiert. Aus ganz Bayern waren Vertreter unterschiedlichster Einrichtungen vertreten, die mit Freiwilligen arbeiten oder sogar ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen werden. Landtagspräsident Alois Glück forderte von der Politik, dem Thema Familie höhere Priorität einzuräumen und die neuen Formen des ehrenamtlichen Engagements nicht durch Sparmaßnahmen zu beschneiden.
An dem bundesweiten Wettbewerb um den Förderpreis Aktive Bürgerschaft beteiligten sich in diesem Jahr 71 Bürgerstiftungen und andere gemeinnützige Initiativen. Zwölf Bürgerstiftungen hat die unabhängige Jury am 08.11.2004 in Berlin für den Förderpreis 2004 nominiert: die Bürgerstiftungen Ahrensburg, Berlin, Bielefeld, Halle, Herten, Nienburg, Nürnberg, Osnabrück, Parchim, Stuttgart, Weimar und Zwischenraum Jena. Die Gewinner des Wettbewerbs, drei Bürgerstiftungen aus dem Kreis der nominierten Bewerber, werden am 10.03.2005 im Forum der DZ BANK in Berlin in einem Festakt mit dem Förderpreis prämiert. Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Die Preisträger werden Anfang des kommenden Jahres bekannt gegeben. Weitere Informationen unter www.aktive-buergerschaft.de.
Am 1. Januar 2005 tritt eine Gesetz in Kraft, das einen größeren Kreis ehrenamtlich Engagierter als bisher in den Schutz der Unfallversicherung einbezieht. Mit diesem Gesetzentwurf entspricht die Bundesregierung einer Handlungsempfehlung der vom Deutschen Bundestag eingesetzten Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements". Diese hatte eine schrittweise Ausweitung der gesetzlichen Unfallversicherung auf weitere Felder des bürgerschaftlichen Engagements empfohlen. Die wichtigsten Neuerungen: "Bürgerschaftlich Engagierte" können kraft Satzung der Unfallversicherungsträger versichert werden, die Unfallkassen der Länder können alle bürgerschaftliche Engagierten kraft Satzung versichern. Außerdem enthält das Gesetz eine Erweiterung des versicherten Personenkreises sowie zusätzliche Leistungen bei Tätigkeiten in besonderen Gefahrenbereichen.
Ab Frühjahr 2005 werden verschiedene Modellprojekte starten, die die Möglichkeiten generationenübergreifender Freiwilligendienste erkunden sollen. Dazu wurden im Bundeshaushalt 2005 Mittel bereit gestellt. Die Modellprojekte sollen die Empfehlungen der "Impulsekommission für die Zivilgesellschaft" umsetzen, die im Frühjahr 2004 vorgelegt wurden. Gerade die ältere Generation soll mit dem Instrument der Freiwilligendienste zu stärkerem Bürgerschaftlichem Engagement ermuntert werden. Nähere Hinweise unter www.bmfsfj.de. Der Bericht der Impulsekommission ist im Internet abrufbar unter www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen/Publikationen,did=14910.html. Für die neuen generationenübergreifenden Freiwilligendienste sind vor allem die Ziffern 12 bis 20 des Berichtes von Interesse.
Das
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement wird im nächsten
Jahr zusammen mit dem Deutschen Sportbund und der
Landesehrenamtsagentur Hessen die Fachveranstaltung
"Organisationsentwicklung - Neue Chancen für
Bürgerschaftliches Engagement" durchführen. Der
Workshop, der sich vorrangig an größere Verbände
richtet, wird vom 19. bis 20. Januar 2005 in Frankfurt am Main
stattfinden.
Zumeist wird die Organisations-entwicklung von
Non-Profit-Organisationen mit dem Fokus auf die hauptamt-liche
Struktur diskutiert. Dabei geraten die ehrenamtlichen
Führungspersonen sowie freiwillig und ehrenamtlich Tätige,
oft ganz wesentliche Stützen für die Arbeit ihrer
Organisationen, leicht aus dem Blickfeld. Aus der Zusammenschau von
haupt- und ehrenamtlichen Strukturen des verband-lichen
Organisationssystems ergeben sich zahlreiche Anforderungen an und
Chancen für die Organisation von Verbänden. Ziel der
Fachtagung ist es, Organisationen verstärkt ganzheitlich zu
verstehen und der Frage nachzugehen, welchen Beitrag die
Organisationsentwicklung zur Weiterentwicklung von
engagement-fördernden Verbandsstrukturen und -kulturen leisten
kann.
Weitere Informationen beim Bundesnetzwerk
Bürgerschaftliches Engagement, Straße des 17. Juni 112,
10623 Berlin, Tel. 030/ 398 38 678, Fax 030/ 398 38 617.
Anmeldeschluss: 13.12.2004
Karl Heinz
Bierlein, Chef der Rummelsberger Anstalten sowie des Deutschen
Evangelischen Verbands für Altenarbeit, stellte seine Thesen zur
Qualität der Altenbetreuung vor und will damit eine neue
Diskussion anstoßen. Man müsse unverzichtbare Standards
ehrlich definieren, aber man brauche zugleich mehr Kreativität
und eine größere Offenheit für den Einsatz von
ehrenamtlichen Helfern, auch wenn es auf Seiten des Fachpersonals
nach wie vor große Vorbehalte gebe. Ein zentrale These
Bierleins: Die Fachkraftquote in Altenheimen von 50 % dürfe
nicht pauschal gesenkt werden. Die Pflege im medizinischen Sinn
erfordere fundierte Fachkenntnisse. Hier dürfe nicht vom Geld
her argumentiert werden. Gleichwohl betonte Bierlein: "Wir sind
ganz offen für den Einsatz von angelernten Kräften, von
Ehrenamtlichen und auch für die sogenannten Ein-Euro-Jobs."
Bei der Zuwendung, der Ansprache für die alten Leute, dem
Spazierenfahren im Rollstuhl könne vieles geleistet werden, wozu
das Fachpersonal allein aus zeitlichen Gründen nicht komme. Dies
sei in jedem Fall ein Gewinn für die Qualität eines Heimes
und für die Altenbetreuung insgesamt. Altenheime und andere
Betreuungseinrichtungen würden ein zusätzliches
Qualitätsmerkmal gewinnen, wenn es Ehrenamtliche gibt, die gerne
in diesen Einrichtungen mitarbeiten.
Ein weiterer Wunsch
Bierleins ist die Aufhebung der Vorschrift, allen den gleichen
Standard anzubieten: "Ein ordentlicher Grundstandard muss für
jeden gelten, aber warum sollen nicht Leute, die mehr zahlen wollen,
auch von uns mehr Leistungen erhalten?" Die Diakonie wolle sich
jedenfalls bemühen, eine Schicht von Selbstzahlern, die jetzt
woanders versorgt werden, wieder für die Heime zu gewinnen.
Dafür bräuchte es aber differenziertere Leistungsangebote.
Fünf Initiativen
erhielten den
(insgesamt mit 26.000 Euro dotierten) Bürgerkultur-Preis des
Bayerischen Landtags, des in diesem Jahr den Themenschwerpunkt
"Bürgerschaftliches Engagement für die Familie"
hatte . Die öffentliche Preisverleihung durch Landtagspräsident
Alois Glück findet am 3.12.04 im Bayerischen Landtag statt.
Den
(mit 9.000 Euro dotierten) 1. Preis erhält der OASE-Lebenskreis
e.V. in Taufkirchen/Vils, dessen besonderes Anliegen es ist, Kultur,
Kindererziehung, Erwachsenen-Bildung und Betreuung von alten und
kranken Menschen auf familiengerechte Weise zu verbinden. Er
veranstaltet ein familienfreundliches Jahres-Kulturprogramm und
bietet zur Förderung der musischen und kreativen Fähigkeiten
den Besuch und die Mitarbeit in einer Klangschule an. Er ist Träger
eines staatlich anerkannten, intergenerativen Natur-Kindergartens mit
dem Ziel, einen sensiblen Umgang mit der Natur zu fördern und
das Sozialverhalten der Kinder positiv zu beeinflussen. Regelmäßige
Besuche der Kindergarten-Kinder im örtlichen Seniorenheim, ein
mobiler Hospizdienst sowie eine intensive Zusammenarbeit mit anderen
Vereinen runden die Aktivitäten des Vereins ab.
Den (mit
7.000 Euro dotierten) 2. Preis erhalten gemeinsam die
Nachbarschaftshilfegruppen "Zeit füreinander Volkach"
und "Eine-Stunde-Zeit Kitzingen". Beide Gruppen setzen
das Konzept "Zeit füreinander" um, eine innovative
Form der Nachbarschaftshilfe, die eine zukunftsweisende Antwort gibt
auf gesellschaftliche, politische und kirchliche Entwicklungen und
die den Anforderungen eines neuen Ehrenamtsverständnisses
entspricht. Unterstützt werden Familien, Alleinerziehende,
Behinderte, Pflegebedürftige, Ausländer und auch ältere
Menschen, die bei der Bewältigung des Alltags auf Hilfe
angewiesen sind.
Zwei 3. Preise (mit jeweils 5.000 Euro
dotiert)
gehen gleichrangig an das Familienzentrum und Kinderspiel e.V. Poing,
sowie an die LAVENIR Hilfe für Alleinerziehende e.V., Bayreuth.
Das Angebot des Vereins Familienzentrum und Kinderspiel e.V.
reicht von Ferien-Spielwochen und Kinder-Secondhand-Laden über
eine Tagesmüttervermittlung, Hausaufgabenbetreuung,
internationale Treffs, Zwillingsstammtische bis zu Männertreffs.
In ehrenamtlicher Arbeit wurde von den Mitgliedern ohne öffentliche
Unterstützung ein Bürocontainer als Unterkunft für das
Familienzentrum errichtet.
Der Verein LAVENIR bietet
Alleinerziehenden Hilfe und Unterstützung in Form von
Familien-Paten an: Diese helfen Kindern, die aufgrund der
Lebenssituation ihres allein erziehenden Elternteils oft schlechtere
Start- und Entwicklungschancen haben als Kinder, die in Familien
aufwachsen. Die Familien-Paten beschäftigen sich mit den
Kindern, wenn die Mutter bzw. der Vater einmal keine Zeit hat. Die
Paten sind aber auch Ansprechpartner für die Alleinerziehenden
z.B. in Erziehungsfragen.
Eine Studie zur
»Kosten-Nutzen-Analyse des
Ehrenamtes am Beispiel der FreiwilligenAgentur Regensburg«
wurde am 9.11.2004 in Regensburg vorgestellt. Die Arbeit von
Studenten der »Honors«-Elitestudiengänge an der
Universität Regensburg sollte ehrenamtliche Arbeit und im
speziellen die Arbeit der FreiwilligenAgentur Regensburg aus
finanzieller Sicht bewerten. Keine leichte Aufgabe, da in diesem
Tätigkeitsfeld oft keine Marktpreise zu finden sind und es
außerdem unmöglich ist, qualitative Faktoren wie zum
Beispiel zwischenmenschlichen Kontakt oder erbrachte Nächstenliebe
der Freiwilligen monetär zu bewerten. Unter diesen
einschränkenden Gegebenheiten entwickelten die Studenten ein
eigenes Bewertungsmodell, das den ermittelten monetären Nutzen
in Relation setzt zu den Mitteln, die von der öffentlichen Hand
geleistet wurden.
Nach schriftlichen Umfragen bei den
Freiwilligen
und den Organisationen, die Freiwillige beschäftigen
(Rücklaufquote hierbei 23 Prozent), kamen die "Honors"-Studenten
im Analysezeitraum 2003 zu dem Ergebnis, dass die über die
Freiwilligenagentur erfolgreich vermittelten Freiwilligen im Jahr
2003 einen Wert von 285.521 Euro erwirtschafteten. Abzüglich der
Förderung durch die Stadt Regensburg von 18.750 Euro stellt dies
einen Zusatznutzen von immerhin 266.771 Euro dar. Weitere
Ergebnisse:
- Die Arbeit der FreiwiligenAgentur Regensburg
wird
von den betroffenen Freiwilligen als sehr gut bewertet
(Durchschnittsnote 1,27 auf einer Notenskala von 1-4).
- 60%
aller
Befragten waren vorher noch nie auf freiwilliger Basis tätig und
über 86 % übernahmen nach einem Beratungsgespräch der
FreiwillgenAgentur Regensburg eine freiwillige Tätigkeit.
-
Im Durchschnitt leistete jeder vermittelte Freiwillige wöchentlich
3,94 Stunden unbezahlte Arbeit.
- Rund 37% aller Vermittelten
waren aufgrund der ihnen zugewiesenen Arbeit weiterhin selbständig
tätig (ohne nochmalige Einschaltung der FreiwilligenAgentur
Regensburg).
- 17% aller Vermittelten konnten Freunde oder
Bekannte dazu animieren, ebenfalls freiwillige Arbeit zu leisten.
Die
Ergebnisse und die Studie selbst sind anschließend online
zugänglich über die Internetseiten der FreiwilligenAgentur
Regensburg: www.freiwilligenagentur-regensburg.de
Die Datenbanken der Selbsthilfe Koordination Bayern (SeKo) wurden aktualisiert und um die wichtige Themenabfrage bayerischer Selbsthilfegruppen ergänzt. Auch die so genannte "Selbsthilfebörse", eine Vermittlungsagentur für Menschen mit seltenen Erkrankungen und Problemen, ist einfacher und übersichtlicher worden. Pressegespräch und Präsentation des neuen Informationspools ist am 24. November in Würzburg, der Auftritt ist aber bereits im Netz unter www.seko-bayern.de.
Riesen-Jubel gab es bei
den
Schönauer Schwimmbadfreunden: Die Initiative aus Unterfranken
erhielt beim Bayern2Radiotag für Nachbarn den ersten Preis.
Bayern2Radio und die Abendschau zeichneten mit der Aktion "Nachbarn
für Nachbarn" vorbildliche Nachbarschaftsinitiativen aus.
Mehr als 120 Beispiele für Engagement und Hilfe unter Nachbarn
waren eingereicht worden, fünf Projekte kamen ins Finale. Platz
2 erreichte das Integrationsprojekt "Mutti lernt Deutsch"
aus Roding mit 22 Prozent der Stimmen. Die Oberpfälzer
Initiative wurde mit 2.000 Euro prämiert. Auf den Plätzen 3
bis 5 landeten das Augsburger Pferde-Kinder-Projekt (13 Prozent), das
Kronacher "Lädla" (9 Prozent) und die private
Mitfahrzentrale in Haag an der Amper (5 Prozent), die jeweils 1.000
Euro bekamen.
Die Jury, deren Votum 30 Prozent des
Endergebnisses
ausmachte (den anderen Anteil stellten die Hörer), entschied
sich für die Rodinger Initiative als bestes
Nachbarschaftsprojekt. Karikaturist Dieter Hanitzsch,
Abendschau-Leiter Peter Althammer, Christoph Lindenmeyer, Leiter der
HA Kultur beim Bayerischen Rundfunk sowie Andrea Rolshausen von der
HypoVereinsbank zeigten sich insgesamt begeistert vom Engagement der
Nachbarschaftsprojekte.
Bundespräsident
Horst Köhler und seine Frau trafen sich, gemeinsam mit der Frau
des Bayerischen Ministerpräsidenten, Karin Stoiber, bei ihrem
Antrittsbesuch in Bayern am 18. Oktober mit einer Expertenrunde zum
Thema Selbsthilfe und Bürgerengagement im Würzburger
Rathaus.
Theresa Keidel, Leiterin der Selbsthilfekoordination
Bayern, wies in einem kurzen Statement auf die Bedeutung der
Selbsthilfe hin: Selbsthilfe könne und wolle das professionelle
System nicht ersetzen, aber ergänzen. Sie setze vor allem auf
Alltagsbewältigung und lebensnahe Informationen. In Bayern gäbe
es schätzungsweise 11.000 Selbsthilfegruppen zu 800 Themen. Frau
Keidel hatte zwei Wünsche an die Politik: Selbsthilfe sollte im
neuen Präventionsgesetz als Aufgabe für alle
Sozialversicherungsträger fest verankert und materiell
entsprechend ausgestattet werden. Wichtig sei weiter, die
Finanzierung von Selbsthilfekontaktstellen als Gemeinschaftsaufgabe
von Sozialversicherungsträgern, Kommunen und Ländern zu
begreifen und deren wichtige Arbeit auf eine finanziell sichere Basis
zu stellen.
Horst Köhler und seine Frau hörten während
der Gesprächsrunde unter Moderation der Würzburger
Oberbürgermeisterin Pia Beckmann sehr interessiert zu und
notierten sich die ein oder andere gute Idee. In seinem
Abschlussstatement bedankte sich Horst Köhler bei der
Expertenrunde aus Würzburg, und lobte das hohe soziale
Engagement, das er in Würzburg erleben durfte: "Meine Frau
und ich sind dankbar für die vielen guten Ideen, die wir heute
mitnehmen dürfen: Wenn Bürger so viel Engagement zeigen,
macht uns das Mut und lässt uns für die Zukunft von
Deutschland das Beste hoffen."
Die 5. Mitgliederversammlung des im Jahr 2002 gegründeten Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement findet am 5. November 2004 von 10.00-17.30 Uhr im Berliner Rathaus statt und beginnt mit einer Fachveranstaltung zum Thema "Freiwillig oder Pflicht? Zum Selbstverständnis der Zivilgesellschaft in Deutschland". Neben Fachvorträgen sollen auf einer Podiumsdiskussion Pro und Contra eines Pflichtdienstes erörtert werden. Zu der Fachveranstaltung am Vormittag sind Gäste herzlich willkommen. Weitere Informationen unter www.b-b-e.de oder beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, Tel.: (0 30) 3 98-86 43 6.
Die
Deutsche BP AG hat Anfang Oktober eine "Sozialoffensive"
gestartet. Der Chef der deutschen BP, Dr. Uwe Franke, stellte das
"einzigartige" dreistufige Konzept vor. Erstens: Das
Unternehmen fördert alle 9.500 Mitarbeiter bei ihren
gemeinnützigen Tätigkeiten, indem es deren Spenden an
soziale Institutionen verdoppelt (Matching Funds). Diese Spenden
können aus der eigenen Tasche des Mitarbeiters kommen oder durch
dessen Fundraising-Aktivitäten. Außerdem honoriert BP den
ehrenamtlichen Zeitaufwand der Mitarbeiter für eine
gemeinnützige Organisation, abhängig von der Stundenzahl.
Pro Mitarbeiter stellt es dafür jährlich eine Summe von bis
zu 4.000 Euro bereit. In der zweiten Stufe werden junge
BP-ManagerInnen ein einwöchiges Programm bei einer sozialen
Institution absolvieren. Das einjährige Pilotprogramm in
Nordrhein-Westfalen soll den Teilnehmern die Möglichkeit geben,
auch die Schattenseiten unserer Gesellschaft kennen zu lernen, und
sie dadurch für ein eigenes Bürger-Engagement zu
gewinnen.
In der dritten Stufe will das Unternehmen eine
Akademie
für Ehrenamtliche und kleinere gemeinnützige Organisationen
gründen; sie wird mit dabei dem Bundesnetzwerk
Bürgerschaftliches Engagement zusammenarbeiten. Weitere
Informationen unter www.deutschebp.de oder bei der Deutschen BP AG
unter Tel.: 0234 / 315-2981.
Vom 12.-14.11.2004
findet ein Seminar zum Thema "Die Bürgerkommune -
Konzepte und Umsetzung vor Ort" in der
Georg-von-Vollmar-Akademie in Schloß Aspenstein in Kochel am
See statt.
Wurde noch vor wenigen Jahren der Wandel zur
Dienstleistungskommune ("Der Bürger ist der Kunde")
verkündet, so erleben wir mittlerweile eine Renaissance des
Politischen: Die Bürgerkommune soll die Bürger/innen als
Partner/innen begreifen. Deren Fachwissen, Kenntnisse der lokalen
Probleme, Engagement und Kreativität sind gefragt, um neue
Handlungsspielräume für die lokale Politik zu gewinnen.
Im
Konzept der Bürgerkommune laufen viele Ansätze zusammen:
Stadtmarketing, Lokale Agenda 21, Zivilgesellschaft und
bürgerschaftliches Engagement. Das Seminar beleuchtet die
theoretischen Konzepte und untersucht konkrete Möglichkeiten der
Umsetzung vor Ort. Weitere Informationen sowie Anmeldung entweder im
Internet unter www.vollmar-akademie.de oder bei der
Georg-von-Vollmar-Akademie, Schloss Aspenstein, 82431 Kochel am See,
Fax: 08851 / 78-23.
Vom 29.-30. Oktober 2004 veranstaltet das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in Mainz eine Fachtagung zum Thema "Bürgerschaftliches Engagement als Bildungsziel in der Schule". Zentrales Anliegen der Fachtagung ist es, durch die Entwicklung von praxistauglichen Ansätzen und Modellen der Engagementförderung in und durch Schule nachhaltige Impulse zu verleihen. Die Tagung richtet sich daher insbesondere an Praktiker in Schulen und Projekten der Engagementförderung, an Wissenschaftler, an Entscheidungsträger in der Kultusbürokratie der Länder und den kommunalen Strukturen der Jugendhilfe sowie an Multiplikatoren in Verbänden, Stiftungen und anderen Organisationen. Weitere Informationen sowie das Tagungsprogramm unter www.b-b-e.de oder beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, Tel.: (0 30) 3 98-86 43 6.
Knapp 1,8 Millionen Stunden haben rund 30.000 Kinder und Jugendliche bei der Aktion "72 Stunden - ohne Kompromiss" des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Südwesten Deutschlands ehrenamtlich gearbeitet. Damit leisteten die 1.242 Jugendgruppen so viel wie ein Mensch in 1000 Arbeitsjahren. Mit Power, Kreativität und Spaß engagierten sie sich in sozialen, gemeinnützigen oder ökologischen Projekten. "An 1242 Orten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland haben wir die Welt ein bisschen besser gemacht", berichtete Kerstin Wesely von der BDKJ-Projektleitung stolz. Die Schüler organisierten u.a. einen Fahrradfuhrpark für ein Asylbewerberheim, servierten Obdachlosen ein Drei-Gänge-Menü, bauten einen Gebetsraum für ein Hospiz und einen Fußballplatz in einem sozialen Brennpunktviertel. Die Aktion löste eine Welle der Hilfsbereitschaft aus: 13.000 Unterstützer - Handwerker, Eltern, Nachbarn, Firmen und Medien arbeiteten mit dem Aktionsteilnehmern zusammen. Weitere Informationen unter www.72stunden.de oder beim BDJK Mainz unter Tel.: 06131-253600.
Bayern2Radio und die Abendschau des Bayerischen Fernsehens haben im September nach den besten, ungewöhnlichsten und engagiertesten Nachbarschaftsprojekten gesucht. Mehr als 120 Initiativen aus ganz Bayern haben sich beworben, fünf haben es nun in die Endrunde geschafft. Ab 18. Oktober wählen Hörer und Zuschauer den Sieger. Nähere Informationen in der Pressemitteilung des Bayerischen Rundfunks als pdf-Datei (0,1MB).
Neu im Internet abrufbar
ist eine explorative Studie des Instituts für soziale und
kulturelle Arbeit (ISKA), in der Rechercheergebnisse über
Modelle, Ansätze und Konzepte im Verhältnis von
zivilgesellschaftlichem Engagement und frühkindlicher Bildung,
Erziehung und Betreuung zusammengefasst sind. Es werden beispielhafte
Projekte der Zusammenarbeit von Freiwilligen und Kindertagesstätten
dokumentiert und untersucht, in welchen Handlungsfeldern und
Strukturebenen die Beispiele angesiedelt sind, und welche Chancen und
zusätzlichen Ressourcen im bürgerschaftlichen Engagement
liegen. Davon ausgehend werden zukünftige Rahmenbedingungen für
"Neues Ehrenamt in Kitas" entwickelt.
Die Studie kann
unter
www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung5/Pdf-Anlagen/ehrenamtspool,property=pdf.pdf
im Internet eingesehen oder herunter geladen werden.
Auf die große Bedeutung
des Ehrenamtes hat Bayerns Sozialstaatssekretär Jürgen W. Heike beim
regionalen Börsentag für freiwilliges Engagement in Neustadt an der
Aisch hingewiesen. "Ohne bürgerschaftliches Engagement wäre unsere
Gesellschaft nicht nur ärmer und kälter, sondern einfach nicht
funktionsfähig. Der Staat und die Kommunen sind an die Grenzen ihrer
Möglichkeiten gestoßen. Wir müssen begreifen, dass nicht mehr alles
Wünschenswerte, alles Liebgewonnene, alles Angenehme vom Staat
angeboten und ‚frei Haus’ geliefert werden kann. Kinderbetreuung, Hilfe
für Kranke und Pflegebedürftige, Hausaufgabenhilfe für Schulkinder oder
die ‚Deutschnachhilfe’ für Migranten, dies alles und noch vieles mehr
sind potentielle Einsatzfelder für Freiwillige", erklärte der
Staatssekretär zum Abschluss der Woche des Bürgerschaftlichen
Engagements.
"Freiwilliges Engagement hat in Neustadt an der
Aisch einen besonders hohen Stellenwert. Stadt, Vereine und Schulen
erweisen sich als höchst kreativ bei der Stimulation ehrenamtlichen
Engagements", lobte Heike und nannte beispielhaft die Initiative des
Freiwilligen Sozialen Schuljahrs. "Schüler verpflichten sich für die
Dauer eines Schuljahres, an einem Tag in der Woche freiwillig und
unentgeltlich in einer Einrichtung in ihrer Umgebung mitzuarbeiten.
Beim Bundeswettbewerb ‚Start Social’ errang das Projekt unter 500
Bewerbern den dritten Platz", strich der Staatssekretär heraus. Auch
das THW habe sich Gedanken gemacht, wie Mädchen und junge Frauen für
die Arbeit im Katastrophenschutz und bei Rettungseinsätzen gewonnen
werden können. Heike: "Das Freiwilligenzentrum ‚mach mit!’ in Neustadt
steht ebenfalls in erster Reihe, wenn es darum geht, den zweifellos
vorhandenen Tatendrang der Bürgerinnen und Bürger in die ‚richtigen’
Bahnen zu lenken."
Zum Ende der bundesweiten ''Woche des Bürgerschaftlichen Engagements'' hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Christel Riemann-Hanewinckel, in Berlin den zweiten Freiwilligensurvey vorgestellt. Danach engagieren sich 36 Prozent der Bevölkerung in Deutschland ehrenamtlich oder haben freiwillig bestimmte Aufgaben und Arbeiten übernommen. Das sind zwei Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Außerdem wurde erstmals auch das freiwillige Engagement von Türkinnen und Türken in Deutschland untersucht. Auch hier beteiligen sich fast zwei Drittel aktiv in Vereinen, Verbänden, Gruppen oder Initiativen, der Anteil an freiwilligem Engagement oder Ehrenamt macht allerdings nur einen Anteil von zehn Prozent aus. Eine Kurzfassung des 2. Freiwilligensurvey gibt es als pdf-Datei unter www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Pressestelle/Pdf-Anlagen/zweiter-freiwilligensurvey-kurzfassung,property=pdf.pdf, eine Kurzfassung zur Studie "Freiwilliges Engagement von Türkinnen und Türken in Deutschland" unter www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Pressestelle/Pdf-Anlagen/ehrenamt-bei-tuerken-kurzfassung,property=pdf.pdf
Der Zivildienst ist mit neun
Monaten der
Dauer des Grundwehrdienstes angeglichen worden. Damit wurde eine
einstimmige Empfehlung der von Bundesministerin Renate Schmidt
eingesetzten Kommission ''Impulse für die Zivilgesellschaft -
Perspektiven für Freiwilligendienste und Zivildienst in
Deutschland'' zeitnah umgesetzt. Bundesministerin Renate Schmidt
betont: ''Die Gleichbehandlung von Zivildienstleistenden mit
Grundwehrdienstleistenden ist ein Gebot der Gerechtigkeit.''
Ab
1.
Oktober 2004 tritt das Zivildienständerungsgesetzes in Kraft,
dann gilt für alle Zivildienstleistenden eine Dienstdauer von
neun statt der bisherigen zehn Monate. Die Verkürzung des
Zivildienstes gilt auch für Zivildienstleistende, die derzeit
ihren Dienst bereits ableisten: Zivildienstpflichtige, die am 30.
September mindestens neun Monate Dienst geleistet haben, können
also entlassen werden. Es steht diesen Zivildienstleistenden
allerdings frei, einen zehnmonatigen Dienst zu absolvieren.
Weitere
Informationen zum Zivildienst und zur Kommission ''Impulse für
die Zivilgesellschaft - Perspektiven für
Freiwilligendienste und Zivildienst in Deutschland'' Im Internet
unter www.zivildienst.de.
Fast 3000
Menschen haben
am Samstag, den 18. September 2004 gegen die Sparmaßnahmen der
Staatsregierung im Jugendbereich demonstriert. Die eineinhalb
Kilometer lange Menschenkette zwischen Odeonsplatz und Landtag war
unter dem Motto "Lasst uns nicht im Regen stehen!" vom
Bayerischen Jugendring organisiert worden, der Protest sollte
rechtzeitig vor der CSU-Klausur im oberfränkischen Banz
stattfinden.
Die Botschaft der Kundgebung des Bayerischen
Jugendrings (BJR) in München: Die Bayerische Staatsregierung
darf im nächsten Doppelhaushalt keinen Euro an der Jugendarbeit
kürzen. Andernfalls würden die Bildungs- und
Zukunftschancen der jungen Generation massiv beschnitten. Martina
Kobriger, Präsidentin des BJR: "Bayern müsste die
Ausgaben für außerschulische Bildungsarbeit wieder
anheben, um nach den massiven Einschnitten der letzten Jahre
ehrenamtlich geleistete Jugendarbeit im notwendigen Maß wieder
möglich zu machen." Jugendarbeit fördere das
ehrenamtliche Engagement junger Menschen für diese Gesellschaft
nachhaltig. Würden weitere Mittel für diesen Bereich
gekürzt, könnten außerschulische Bildungsangebote,
internationale Schüler- und Jugendbegegnungen oder attraktive
Ferien- bzw. Freizeitangebote nicht mehr im erforderlichen Maße
vorgehalten werden.
Von Jugendlichen und Delegierten aus 70 Jugendgruppen mit fast 1.000 Mitgliedern wurde die 25-Jahr-Feier der Johanniter-Jugend besucht. Mit einer großen Party, verschiedenen Ständen und Vorführungen im neuen Nürnberger Kaufhaus Mercado und einem Gottesdienst in der Nürnberger Egidienkirche wurde das Jubiläum gebührend gefeiert. 1978 wurde der Jugendverband von der Erwachsenenorganisation "Die Johanniter" gegründet. Die Johanniter-Jugend (JJ) betreut in Bayern 35 Schulsanitätsdienste, vor allem an Gymnasien, und konnte dadurch die Zahl ihrer Mitglieder seit 2002 fast verdoppeln.
Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung wird die Woche des bürgerschaftlichen Engagements, die vom 25. September bis zum 2. Oktober 2004 stattfindet, in der Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin eröffnet. Die Schirmherrschaft hat Bundeskanzler Gerhard Schröder übernommen. Die Aktionswoche schafft ein bundesweites Forum für bürgerschaftlich Engagierte und deren Anliegen, für Organisationen und für Akteure aus der Engagementpolitik. Im Rahmen der Aktionswoche soll verdeutlicht werden, wie bürgerschaftliches Engagement jeden einzelnen Menschen bereichert und eine Gesellschaft zusammenhält. Bislang haben sich mehr als 350 Organisationen und Initiativen mit über 400 lokalen, regionalen, landesweiten und bundesweiten Aktionen angemeldet. Die vielfältigen Aktivitäten stehen unter dem Motto "Engagement macht stark!" Weitere Informationen im Internet unter www.engagement-macht-stark.de.
"Wenn alle gewinnen" - Wenn Unternehmen Gesellschaft mitgestalten: Unter diesem Motto steht eine Tagung, die vom Sozialministerium und vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg sowie vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in Stuttgart veranstaltet wird. Die Tagung findet im Rahmen der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt. Unter "Corporate Citizenship" wird das gemeinnützige Engagement von Unternehmen verstanden. Als "gute Unternehmensbürger" (Corporate Citizens) ist ihre konzeptionelle Mitwirkung gefragt. Sie werden dabei immer öfter zu Partnern von Institutionen aus dem Non-Profit-Bereich und gehen damit gewinnbringende Kooperationen ein, von denen alle profitieren. Dabei geht es nicht nur um die Bereitstellung von Geld, sondern auch um das "Corporate Volunteering", das Engagement von MitarbeiterInnen von Unternehmen. Um Erfahrungen, Ideen und Perspektiven soll es auf der Tagung gehen und um die Frage, wie Corporate Citizenship zu einer nachhaltigen Investition werden kann. Weitere Informationen im Internet unter www.b-b-e.de oder direkt beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), Tel.: 0 30 / 3 98-86 43 6, E-Mail: info@b-b-e.de.
Der ältere Herr, der in der Wohnung
nebenan
lebt. Die Flüchtlinge, die in einem Heim in der gleichen Straße
untergebracht sind. Die Obdachlosen, die unter der Brücke
schlafen. Sie alle sind Nachbarn. Und sie brauchen vielleicht Hilfe.
Zahlreiche Menschen kümmern sich ehrenamtlich um Bedürftige
und Hilfesuchende in ihrer Nachbarschaft. Sie organisieren
Seniorenstammtische, gründen Krabbelgruppen und fahren kranke
Nachbarn zum Arzt. Dafür sollen sie in der Aktion "Nachbarn
für Nachbarn" belohnt werden:
Bayern2Radio und "Die
Abendschau" suchen vom 6. bis 25. September 2004 Menschen, die
sich durch ein besonderes ehrenamtlichen Engagement in ihrer
unmittelbaren Umgebung auszeichnen. Mitmachen können
Privatpersonen, Vereine, Gruppen und gemeinnützige Initiativen
aus Bayern, die sich mit vorbildlichen Projekten für mehrere
Menschen in ihrer Nachbarschaft, ihrem Viertel oder ihrer Stadt
engagieren. Die besten fünf Nachbarschaftsprojekte werden mit
Hörfunk- und Fernsehbeiträgen im Bayerischen Rundfunk einer
breiten Öffentlichkeit vorgestellt und die Gewinner erhalten
außerdem Geldpreise im Gesamtwert von insgesamt 10.000 Euro,
gespendet von der HypoVereinsbank
Das Bewerbungsformular ist
ab
dem 6. September im Internet unter www.bayern2radio.de
oder www.abendschau.de
aufzurufen.
Ab dem 18. Oktober werden die Gewinner mit ihren
Projekten in der "Abendschau" und in Bayern2Radio
vorgestellt. Die Preisverleihung findet im Rahmen des
"Bayern2Radiotages für Nachbarn" live am 23. Oktober
2004 statt.
Schirmherrin der Aktion "Nachbarn für
Nachbarn" ist die Bayerische Staatsministerin für Arbeit
und Sozialordnung, Familie und Frauen, Frau Christa Stewens.
Unter dem Motto "Vom Modellprojekt zum
Markenzeichen"
begeht die Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (BKJ) am 1.
Oktober 2004 in Berlin den Abschluss der Modellphase des Freiwilligen
Sozialen Jahres in der Kultur. Mit dieser Veranstaltung soll der
Blick geweitet werden auf die sich ändernden gesellschaftlichen
und förderpolitischen Rahmenbedingungen für Freiwilliges
Engagement. Die Perspektiven kultureller Freiwilligendienste sollen
in einem breiten gesellschaftlichen Bezugsfeld diskutiert werden, um
zukünftig mehr Jugendlichen die Chance eröffnen zu können,
mit dem FSJ Kultur in ein selbstbestimmtes und sozial
verantwortliches leben zu starten. Die Vorträge werden durch
Projektpräsentationen ergänzt.
Informationen und
Anmeldung (bis 20.9. - begrenzte TeilnehmerInnnezahl!);
Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (BKJ), Sternwartenstr. 4,
04103 Leipzig, Tel.: 0341/257 73 07, Fax: 0341/257 7309, email:
info@fsjkultur.de
Nähere
Infs zum FSJ Kultur im Internet unter www.fsjkultur.de.
Bei derm Fachtag stellen das bundesweit
agierende
Generationennetzwerk Umwelt sowie das bayerische Modellvorhaben
Senioren für die Um-Welt Erkenntnisse der Aktivierung des
nachberuflichen freiwilligen Engagements vor. In einer alternden
Gesellschaft müssen die Wissens- und Erfahrungspotenziale der
älteren Generationen für eine alle Generationen
einbeziehende Zukunftsstrategie genutzt werden. Ansätze in der
Umweltbildung und -kommunikation werden bei diesem Fachtag auf der
Basis der Modellvorhaben vorgestellt.Neben grundlegenden Beiträgen
erwartet das interessierte Publikum auch die Vorstellung von
Praxisbeispielen des freiwilligen generationenübergreifenden
Engagements, die zum Nachahmen einladen.
Der Fachtag ist eine
Kooperationsveranstrtaltung von: Deutsche Gesellschaft zur Förderung
der Forschung im Alter e.V. (DGFFA), Institut für
Entwicklungsplanung und Strukturforschung (ies), Katholische
Stiftungsfachhochschule München, Abt. Benediktbeuern (KSFH). Ein
Tagungsprogramm
mit
Anmeldebogen als pdf-Datei (0,2MB) können Sie hier aufrufen
bzw.
herunterladen.
Am 24. September findet in München ein "Langer Nachmittag der Freiwilligen" im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche des Bürgerschaftlichen Engagements statt. Zahlreiche Projekte und Initiativen stellen ihre Arbeit und die Möglichkeiten zum Mitmachen vor. Für nähere Informationen können Sie hier das Programm im pdf-Format (0,2MB) hier aufrufen oder herunterladen.
Der Kreis der bürgerschaftlich
Engagierten,
die bei ihrer Tätigkeit in der gesetzlichen Unfallversicherung
abgesichert sind, wird zum 1. Januar 2005 erweitert. Das
Bundeskabinett beschloss am Vormittag eine entsprechende
Gesetzesinitiative. Damit wurde einem seit vielen Jahren
vorgetragenen Anliegen des Bundesministeriums für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend entsprochen; mit der Gesetzesinitiative
wird gleichfalls eine Empfehlung der Enquete-Kommission ''Zukunft des
Bürgerschaftlichen Engagements'' des Deutschen Bundestages
aufgegriffen.
Der Gesetzesentwurf sieht einen erweiterten
unfallversicherungsrechtlichen Schutz vor. Engagierte Bürgerinnen
und Bürger, die in Vereinen und Verbänden im Auftrag oder
mit Zustimmung von Kommunen und Kirchen tätig werden, werden
künftig gesetzlich unfallversichert sein. Hierzu zählen
privatrechtliche Organisationen, Gewerkschaften und
Arbeitsgeberorganisationen, zwischen- und überstaatliche
Einrichtungen. Daneben können gemeinnützige Organisationen,
etwa Sportverbände, ihren gewählten Ehrenamtlichen auf
freiwilliger Basis einen gesetzlichen Unfallversicherungsschutz
verschaffen. Erweitert wird der Schutz auch auf Personen, die im
Ausland bei staatlichen Institutionen beschäftigt sind.
Schon
heute genießen Ehrenamtliche in Berufsverbänden der
Landwirtschaft, im Gesundheitswesen oder in der Wohlfahrtspflege
sowie in den Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des
öffentlichen Rechts sowie in den Hilfsorganisationen den Schutz
der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Heilbehandlung, die
Rehabilitation, die Zahlung von Verletztengeld und Verletztenrente
gehören vorrangig zum Leistungskatalog der gesetzlichen
Unfallversicherung.
Der Europäische Sozialfonds und das
Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung,
Familie und Frauen bezuschussen Initiativen in Bayern, die innovative
Ideen von Bürgern und Initiativen zur beruflichen Förderung
von sozial benachteiligten Jugendlichen. Durch das Landesprogramm
ESF-Mikroprojekte, www.esf-mikroprojekte.de
werden über die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit
Bayern seit 1. Oktober 2003 mit kleinen lokalen Projekten sozial
benachteiligte junge Menschen im Alter von 14 bis 25 Jahren
berufsbezogen unterstützt und in den Arbeitsmarkt integriert.
Sach- und Honorarkosten bis zu 10.000 Euro können zu 100 Prozent
finanziert werden. Eine Projektverlängerung bis Mai 2006 für
die finanzielle Förderung von weiteren 25 Projekten ist in
Aussicht gestellt.
Das Einzigartige an den ESF-Mikroprojekten
ist,
dass nur kleine, aktive Initiativen ihre maßgeschneiderten
Projekte in ihrer Gemeinde oder ihrer Stadt umsetzen können.
Froße Trägerschaften sind nicht antragsberechtigt. So soll
die Beschäftigung von unten, von der Basis her gestärkt und
finanziell unterstützt werden. Innovative Impulse, lokale
Arbeitsmarkt-Initiativen, neue Ideen, Vernetzung, ehrenamtliches
Engagement werden gezielzt gefördert.
88 Prozent der Deutschen ist der gute Kontakt mit dem Nachbarn sehr wichtig. Anlässlich dieses Ergebnisses einer aktuellen Studie haben die BHW Holding und die Zeitschrift SCHÖNER WOHNEN die Aktion "Netzwerk Nachbarschaft" ins Leben gerufen. Die Schirmherrschaft hat Renate Schmidt, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, übernommen. Zum Auftakt sind die kreativsten Nachbarschaftsinitiativen Deutschlands gesucht. Wer selbst in einer engagierten Nachbarschaft wohnt und tätig ist oder Menschen kennt, die sich sehr für ihre Nachbarn einsetzen, kann sich bewerben. Die Sieger erhalten Urkunden des Bundesministeriums sowie Geldpreise im Gesamtwert von 15.000 Euro. Vorschläge und Ideen an: AMG Hamburg, Stichwort "Netzwerk Nachbarschaft", Goernestraße 30, 20249 Hamburg. Einsendeschluss ist der 30. September 2004.
Am Freitag, den
3.12.2004
veranstaltet das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
zusammen mit dem Bayerischen Landtag eine Tagung zum Thema
"Bürgerschaftliches Engagement und Familie". Ob es
um Kinderbetreuung, Bildung, Gesundheit oder Pflege geht: Die
Anforderungen, die heute an Familien gestellt werden, sind groß.
Sorgende Netze der Selbsthilfe und des Bürgerschaftlichen
Engagements werden immer wichtiger. Deshalb wird auch der diesjährige
Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags, der im Rahmen der
Tagung von Landtagspräsident Alois Glück verliehen werden
soll, besonders interessante und innovative Projekte der freiwilligen
Unterstützung von Familien auszeichnen. Auf der Tagung sollen
Fachvorträge und eine prominent besetzte Diskussionsrunde die
wesentlichen politischen Eckpunkte für das Verhältnis von
Familienpolitik und Bürgerschaftlichem Engagement bestimmen. Die
Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Für weitere
Informationen können Sie hier das Tagungsprogramm
als pdf-Datei (0,1MB) anschauen oder herunterladen.
Aufgrund
der
begrenzten Teilnehmerzahl sind allerdings keine Anmeldungen mehr
möglich.
Auf der Jahrestagung der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligen-Agenturen und Freiwilligen-Zentren (lagfa bayern) am 13./14.7.2004 in Cham betonte Landrat Theo Zellner, Präsident des Bayrischen Landkreistages, dass "bürgerschaftliches Engagement eine ausgezeichnete Chance ist, um die Distanz der Bürger zur Politik zu verringern." Freiwilligen-Agenturen und -Zentren würden neue gesellschaftliche Beteiligungsprozesse für die Bürger ermöglichen. Das Ehrenamt sei eine der größten Ressourcen für die Zukunft - eine gesellschaftliche Energiequelle, die sich immer wieder erneuern kann. Für die Förderung der Ressource des bürgerschaftlichen Engagements bedürfe es aber der Unterstützung von Einrichtungen wie es die Freiwilligen-Agenturen und -Zentren seien. Sie müssten jedoch strukturell gefördert werden. Diese Stellen würden auch diejenigen Bürger erreichen, die sich nicht bereits in Vereinsstrukturen bewegen und in Ehrenämter eingebunden seien. Zellner forderte die bayerischen Freiwilligen-Agenturen und Freiwilligen-Zentren auf, sich ihren Kommunen als Partner anzubieten und sich noch mehr in der sozialen Infrastruktur der eigenen Stadt zu etablieren.
Angesichts der jüngsten Beschlüsse und Gesetzesvorhaben wie dem Entwurf des Kommunalen Entlastungsgesetzes konstatierte die Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege "ein bedrohliches Desinteresse am Sozialen" auf allen politischen Ebenen. Christa Prinzessin von Thurn und Taxis, die derzeitige Vorsitzende, kritisierte, dass ihrem Klientel - immerhin rund drei Millionen älteren Menschen, Pflegebedürftigen, Behinderten, Jugendlichen oder Wohnsitzlosen - sukzessive die Unterstützung entzogen werde: "Diese Menschen sind keine attraktive Zielgruppe für die Politik, ohne Zweifel, doch der Staat hat auch für sie Verantwortung. Das ist nicht nur unsere Meinung als AWO, BRK, Caritas, Diakonie, Israelitische Kultusgemeinden und Paritätischer. Das steht schlicht in der bayerischen Verfassung." Die freie Wohlfahrtspflege präsentiere immerhin 14.500 Facheinrichtungen und Projekte im sozialen Bereich mit rund 170.000 MitarbeiterInnen und 250.000 Ehrenamtlichen. Sie sei damit nicht nur ein volkswirtschaftlicher Faktor, sondern auch der soziale Kitt, der mit dafür sorge, dass der Freistaat prosperiere. Soziale Netze seien die notwendige Voraussetzung für erfolgreiches wirtschaftliches Handeln. Gleichzeitig betonte von Thurn und Taxis im Hinblick auf das am 27.7.2004 in der Süddeutschen Zeitung abgedruckte Interview mit Staatsministerin Christa Stewens, dass die freie Wohlfahrtspflege durchaus offen sei für neue Strukturen und Konzepte. Dafür allerdings brauche man Zeit. Zu den Forderungen der Landesarbeitsgemeinschaft gehören: Keine weiteren Kürzungen im Sozialetat des Doppelhaushalts 2005/2006, die Wiederaufnahme des Investitionskostenförderung in der stationären Altenhilfe und in der Behindertenhilfe im Jahr 2005, mehr finanzielle Unterstützung des Freistaates Bayern für die sozialen Aufgaben der Bezirke, kein Kommunales Entlastungsgesetz in der vorliegenden Form.
In einem SZ-Interview kritisierte die bayerische Sozialministerin Christa Stewens die mangelnde Bereitschaft der Sozialeinrichtungen, beim Sparen zu kooperieren: "Wenn ich zu irgendeiner sozialen Einrichtung gehe, dann sagt der Leiter zu mir, er wüsste schon, wo man noch einsparen könne. Aber sagen werde er mir das nicht, weil er sonst mit seinem Träger gewaltigen Ärger bekomme. Keiner will als erster den Kopf rausstrecken und sagen: Da gibt es noch Einspar-Potenziale. (...) Das ist das Problem, in dem ich stecke. Ich beobachte da ein gewisses Mauern, das wir überwinden müssen." Zugleich bestätigte die Ministerin jedoch erneut, dass sie im Sozialbereich kaum mehr Sparmöglichkeiten sehe: "(...) Dagegen kann ich mir nicht vorstellen, dass ich in der offenen Behindertenarbeit einschneide. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich im ehrenamtlichen Bereich kürze. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich bei den Selbsthilfegruppen einspare. Im sozialen Bereich sind stärkere Kürzungen nicht mehr möglich. Es geht hier um die Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen."
Im Mai war der Bewerbungsschluss für den
bundesweit ausgeschriebenen Bürgerspreis der Initiative für
Bürger-Engagement "für mich. für uns. für
alle", seit Mitte Juni wurden über 60 Ehrenamtliche und
Freiwilligenprojekte mit einem lokalen Bürgerpreis
ausgezeichnet. Im Mittelpunkt standen dabei Projekte, die eine Brücke
zwischen den Generationen bauen. Durch lokale Zusammenschlüsse
von Bundestagsabgeordneten, Bürgermeistern, Landräten und
den Sparkassen, die gemeinsam einen ortsgezogenen Bürgerpreis
auslobten, entstand eine große Anzahl an Ausschreibungen. Die
Preisträger der lokalen Wettbewerbe nehmen nun an der nationalen
Ausscheidung teil und sollen in den drei Kategorien
Einzel-Engagement, Projekte und Lebenswerk am 2. Dezember 2004 im
Rahmen einer Festveranstaltung in Berlin geehrt werden.
Weitere
Informationen:
Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Nadine
Helterhoff, Tel.: 030/ 202 25 169
Die Selbsthilfekoordination Bayern (SeKo) plant gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Keupp vom Department Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Verein Selbsthilfekontaktstellen Bayern einen Nachmittag "der etwas anderen Art": Am Dienstag, den 12. Oktober von 14 bis 17 Uhr sollen Vertreter der Selbsthilfe und Professionelle sich gegenseitig besser kennen lernen. Eingeladen sind Aktive aus Selbsthilfegruppen und MitarbeiterInnen aus Selbsthilfekontaktstellen, VertreterInnen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich sowie aus Politik, Verwaltung und Presse. Die Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft von Bayerns Sozialministerin Christa Stewens steht, ist kostenfrei und auf eine Teilnehmerzahl von 120 begrenzt. Weitere Informationen bei SeKo Bayern, Scanzonistraße 4, 97080 Würzburg, Tel.: 0931 / 20 57 912, Fax: 0931 / 20 57 911, E-Mail: selbsthilfe@seko-bayern.de.
Der Prozess der
kommunalen Agenda 21
entwickelt sich zum neuen politischen Instrument der Kommunen auf
ihrem Weg in die Aktive Bürgergesellschaft. Dieses Fazit zog
Umweltminister Werner Schnappauf bei der Vorstellung des Berichtes
zur Evaluierung des KA-21-Prozesses im Umweltausschuss des
Bayerischen Landtags. Häufig werde noch verkannt, dass sich die
Kommunale Agenda 21 nicht nur ökologischen Fragen widme, sondern
dass hier alle Fragen der Lebensqualität zum Thema nachhaltiger
kommunaler Entwicklung gemacht würden. Die kommunale Agenda 21
sei eine "Brücke zwischen Bürger und Staat hin zur
neuen Verantwortungsgemeinschaft im Zeichen notwendiger Reformen".
Da gewisse Ermüdungserscheinungen spürbar seien, müsse
ein neues "Fitnessprogramm" dem kommunalen Agenda-Prozess
neuen Schwung geben, meinte der Minister.
Der Prozess der
Kommunalen Agenda 21 ist Schnappauf zufolge erfolgreich, wenn er als
notwendiges Instrument für mehr Verantwortung der Bürger
für ihre Kommune verstanden wird, wenn bestimmte formale Regeln
und ein professionelles Management beachtet werden und wenn er mit
bestehenden kommunalen Planungen verknüpft wird. "Die
Beachtung des Leitbildes der Nachhaltigkeit - wofür der KA
21-Prozess steht - muss umfassend in die kommunale
Entscheidungsfindung einfließen", erläuterte der
Minister die Erfolgsfaktoren. Schnappauf sieht in der Verankerung
dieser neuen politischen Kultur in den Kommunen eine entscheidende
Aufgabe für eine lebenswerte Zukunft.
"Wir werden
angesichts dieser Bedeutung die Kommunen weiter darin unterstützen,
dieses freiwillige Instrument zur Selbstverständlichkeit zu
machen." Informationsangebote für die Kommunalparlamente
über Nutzen und Erfolgsfaktoren, Begleitung von Modellvorhaben,
ein Leitfaden über die bewährten Prozess-Regeln, mehr
regionale Plattformen und der Aufbau eines bayernweiten Netzwerks der
bürgeraktiven Kommunen sollen als Fitnessprogramm dem KA
21-Prozess neue Kraft geben.
Nach der Bestandsaufnahme im
Bericht
haben seit 1994 über 800 bayerische Kommunen, also 38 Prozent,
den KA 21-Prozess begonnen. Mehr als drei Viertel dieser Prozesse
sind aktiv. In Bayern liegt der Anteil der Agenda-Kommunen damit fast
doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Europaweit findet mehr als
jeder zehnte Agenda-Prozess in Bayern statt.
KA 21 wurde zum
Motor zahlreicher Projekte nicht nur zu Klimaschutz und Energie,
sondern auch zur Regionalvermarktung, und zu den Themen Lebensstil-
und Konsum, Kultur, Kinder und Jugendliche oder Nachbarschaftshilfe.
KA 21- Kommunen sehen größere Handlungschancen für
eine nachhaltige Entwicklung, weniger Abhängigkeit von der
Finanzlage und einen positiven Einfluss auf die politische Kultur.
Schon 19 Prozent der Kommunen haben eine volle Agenda-Mitwirkung bei
Planungen. 30 Prozent der Kommunen führen eine Überprüfung
der Gemeinderatsentscheidungen auf Agenda- Ziele hin durch. 53
Prozent der Kommunen arbeiten mit Nachhaltigkeitszielen.
Weitere
Informationen unter www.agenda21.bayern.de
Das Projekt
"Freiwilliges Soziales Schuljahr" des
Freiwilligenzentrums Neustadt/Aisch ist unter den sieben Gewinnern
des bundesweiten Wettbewerbs "startsocial". "startsocial"
wurde im Jahr 2001 als Initiative der Wirtschaft zur Förderung
sozialer Ideen und Projekte ins Leben gerufen und steht seitdem unter
der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers. Initiatoren sind neben
McKinsey & Company auch ProSiebenSat.1 Media AG sowie Siemens
Business Services.
Der Bundeskanzler hatte die 27 besten
Projektteams in das Bundeskanzleramt eingeladen, wo sie von ihm sowie
von Bundesministerin Renate Schmidt und den Initiatoren von
"startsocial" geehrt wurden. Sieben von ihnen wurden
durch einen Preis in Höhe von jeweils 5.000 EUR besonders
ausgezeichnet. Sie sind modellhaft für andere soziale
Initiativen - beispielsweise durch ein hervorragend aufgesetztes
Geschäftsmodell, eine optimale Ansprache der Zielgruppe oder das
vorbildliche Haushalten mit den personellen und finanziellen Mitteln.
In seiner Begrüßung sagte Schröder: "Unsere
Gesellschaft braucht Menschen wie Sie, die ihr Wissen und ihre
Fähigkeiten in den Dienst der Gemeinschaft stellen."
Die
sieben Bundessieger sind:
"Hilfe für Helfer durch Wissenstransfer" ist das zentrale Anliegen von "startsocial". Fast 300 überwiegend ehrenamtlich getragene soziale Initiativen hatten sich in dieser dritten Runde des Wettbewerbs mit einem ausgearbeiteten Projektkonzept bei "startsocial" beworben. Herzstück des Wettbewerbs ist das Beratungsstipendium. 100 herausragende Projekte werden für drei Monate durch individuelle Beratung unterstützt. Ziel ist es, den Projekten durch moderne Management-Methoden zu mehr Erfolgschancen zu verhelfen. Hauptberatungsfelder sind Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit.
Mit einem
Staatsempfang am 28. Juni 2004 in der Memminger Stadthalle würdigte
Ministerpräsident Stoiber das ehrenamtliche Engagement der
bayerischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Eingeladen waren
mehr als 1000 Bürger aus dem Regierungsbezirk Schwaben, die sich
in sozialen Organisationen und Rettungsdiensten, in der Altenpflege
oder der Jugendarbeit ehrenamtlich engagieren. Das Ehepaar Stoiber
lädt jedes Jahr in einem anderen Regierungsbezirk zu einem
Empfang für ehrenamtliche engagierte Bürger ein.
In
seiner Rede betonte Ministerpräsident Stoiber die
Unverzichtbarkeit des ehrenamtlichen Engagements in Bayern. Der Staat
sei personell und finanziell überfordert durch die
Aufgabenfülle, die er in den vergangen 50 Jahren an sich gezogen
habe.
"Kein noch so gut ausgebauter Wohlfahrtsstaat kann
allein das leisten, was Sie als ehrenamtlich Tätige Tag für
Tag, freiwillig, spontan und mit vollem Herzen anderen Menschen an
Rat und Tat, an Mitgefühl und Nächstenliebe geben. Sie sind
die Stars der Mitmenschlichkeit, des sozialen, des aktiven Bayern",
würdigte Stoiber das ehrenamtliche Engagement der bayerischen
Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Die Idee stammt aus Neuendettelsau und wurde zur festen Einrichtung in ganz Deutschland: Der spätere Landesbischof Hermann Dietzfelbinger, damals Rektor der Diakonie Neuendettelsau, appellierte vor fünfzig Jahren an die weibliche Jugend, ein Jahr Dienst zu machen für Menschen, die Hilfe brauchen. Hintergrund war der Arbeitskräftemangel in der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit diesem Aufruf wurde 1954 das sog. Diakonische Jahr ins Leben gerufen. Mittlerweile erfährt das Freiwillige Soziale Jahr einen so starken Zulauf, dass die Zahl der interessierten Jugendlichen die Zahl der Stellen um ein Vielfaches übersteigt. Waren es zunächst nur Mädchen, die sich um einen Freiwilligendienst bewarben, sind es nun auch immer mehr junge Männer, die das Freiwilligenjahr seit 2002 auch anstelle des Zivildienstes ableisten dürfen. Für die meisten Freiwilligen ist es ein Jahr der beruflichen und persönlichen Orientierung, der Mangel an Ausbildungsplätzen spielt dabei natürlich auch eine Rolle. Gab es zunächst nur die klassischen sozialen Einsatzbereiche wie etwa in der Kinder- und Jugendarbeit, der Altenhilfe und der Behindertenarbeit, ist es seit 1995 auch möglich, das Freiwillige Jahr in der Kultur, im Sport oder als Freiwilliges Ökologisches Jahr abzuleisten.
Der mit 26.000 Euro dotierte
Bürgerkulturpreis
des Bayerischen Landtags wird auch in diesem Jahr wieder
ausgeschrieben. Mit dem Preis soll das ehrenamtliche Engagement von
einzelnen Bürgern, Verbänden oder anderen Organisationen
für die Entwicklung von Staat und Gesellschaft gewürdigt
und gefördert werden. 2004 steht der Preis unter dem Leitthema
"Bürgerschaftliches Engagement für die Familie".
Gemeint ist damit ein weites Spektrum - von der Kindererziehung
über die Betreuung kranker oder behinderter Angehöriger,
die Pflege von Familienmitgliedern bis hin zur Begleitung von
Menschen aus dem Familienkreis in schwierigen Lebenssituationen.
Bewerben können sich alle Personen, Projekte,
Selbsthilfe-Einrichtungen, Verbände, Vereinigungen oder
nachbarschaftliche Netzwerke, die seit mindestens einem Jahr
existieren und nachweisen können, dass sie sich für das
Wohl der Familie im Sinne des Leitthemas dieses Preises einsetzen.
Das Preisgeld von 26.000 Euro kann auf mehrere Preisträger
verteilt werden, die von einem Beirat unter Vorsitz des
Landtagspräsidenten Alois Glück ausgewählt werden. Die
Anmeldefrist für Bewerber endet am 15. August 2004. Verliehen
wird der Bürgerkulturpreis am 03. Dezember 2004 durch den
Landtagspräsidenten.
Bewerbungen an: Bayerischer Landtag,
Maximilianeum, 81627 München, Stichwort: Bürgerkulturpreis.
Am
Freitag, 18.6.04, fand im historischen Stadtsaal der diesjährigen
Landesgartenschaustadt Burghausen die Preisverleihung statt:
Umweltstaatssekretärin Emilia Müller konnte 17 Projekte mit
Geldpreisen auszeichnen.
In ihrer einführenden Rede zur
Preisverleihung hob Umweltstaatssekretärin Emilia Müller
den Modellcharakter der lokalen Agenda 21 hervor: Lokale Agenda 21
sei Modell für die neue Verantwortungsteilung zwischen Bürger
und Staat - auch wenn dieser neue Politikstil für manche
noch ungewohnt sei. Sie äußerte ihren Respekt vor den
Leistungen der Aktiven: Der Wettbewerb zeige, dass die lokale Agenda
erfolgreich umgesetzt werden könne, sei Beispiel für
gelebte aktive Bürgergesellschaft und mache dank dem Mut und der
Kreativität der Akteure Lust auf Neues. Denn nachhaltige
Entwicklung sei kein Prozess, der von oben verordnet, sondern der von
unten gelebt werden müsse.
Einhelliger Tenor bei den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Die Vielfalt der Projekte und neuen
Ideen mache Mut und gebe Anregungen für die weitere Arbeit.
Diese vorgestellten Projekte würden gute Schlagzeilen machen.
Sie zeigten, dass Ideen einiger weniger viele ansprechen können.
Der Vertreter der Umweltbildung betonte, dass die Beteiligung am
Agenda-Prozess Kompetenzen bringe, die man nachher im Leben brauchen
kann. Sehr viel Beifall fand auch das ausgezeichnete Projekt
'Coaching für die Jugend' aus Geretsried / Wolfratshausen.
Projekte wie die Familienpatenschaften in Nürnberg, die
Laberschwalle in Dietfurt oder die Wertstoffoptimierung in Dießen
zeigten, dass Bürgerschaftliches Engagement auch im Bereich der
klassischen Sozialarbeit oder Kommunalaufgaben möglich ist. Die
Auszeichnung für Tagwerk zeige, dass der regionale
Agenda-Gedanke lebt, dass er Vergangenheit und Zukunft habe. Und
gerade die Eine-Welt-Projekte zeigten die weltweite Partnerschaft in
einer gemeinsamen Sache wie dem Klimaschutz. Nicht nur die
Preisträger aus München-Hadern gehen bestärkt in die
nächste Saison und hoffen, wie sie sagen, ihre Arbeit noch sehr
lange durchführen zu können.
Preisträger sind:
Kategorie 1 Klimaschutz - Nachbarschaft, die global
nutzt:
Gemeinde Ascha, Lkr. Straubing-Bogen (Nby.): Autarke
Energieversorgung in der Gemeinde Ascha
Ziel 21-Zentrum für
innovative Energien e.V., Lkr. Fürstenfeldbruck (Oby.):
Schulprojektwoche Sonne - Sonnenenergie
Kategorie 2 Natur und Umwelt - Nachbarschaft, die ökologisch
bewegt:
Stadt Nürnberg & Bund Naturschutz, Nürnberg
(Mfr.): Die Stadt und ihre Bäche
Roland-Eller-Umweltzentrum
im Schullandheim Hobbach, Lkr. Miltenberg (Ufr.): Apfelwichtel
Kategorie 3 Soziales - Nachbarschaft, die einfach
hilft:
Städte Geretsried & Wolfratshausen, Lkr. Bad
Tölz-Wolfratshausen (Oby.): Arbeitskreis 'Arbeit für
Jugend’
Institut für soziale und kulturelle Arbeit,
ISKA GmbH, Nürnberg (Mfr.): Familienpatenschaften Zentrum
aktiver Bürger
Kategorie 4 Wirtschaft und Arbeit - Nachbarschaft, die
Auskommen schafft
Abwasser- und Umweltverband Chiemsee, Lkr.
Traunstein (Oby.): Chiemgauer Regionalwährung
Tagwerk
Förderverein . Lkr. Erding (Oby.): Nah und Bio -
Kundennahe Vermarktung
Kategorie 5 Bildung - Nachbarschaft, die Wissen fördert
Lkr.
Bayreuth, Lkr. Bayreuth (Ofr.): Wünsche für die Erde -
Wirken in der Region
Kempodium, Allgäuer Zentrum für
Eigenversorgung, Kempten (Schw.): Backen und Sägen -
spielerisches Lernen und Tun
Kategorie 6 Eine Welt - Nachbarschaft, die Fairness
zeigt
Stadt Wertingen, Wertingen (Schw.): Menschen -
Kulturen - Religionen
Zusammenschluss Bayerischer
Bildungsinitiativen e.V. / Nord-Süd-Forum München, München
(Oby.): München unterstützt das Volk der Ashaninka im
peruanischen Regenwald
Anerkennungspreise
Stadt Seßlach, Seßlach (Ofr.):
Absorberanlage Freibad Autenhausen
Gemeinde Dießen am
Ammersee, Lkr. Landsberg a. Lech (Oby.): Optimierung der
Wertstoffentsorgung
Stadt Dietfurt an der Altmühl, Lkr.
Neumarkt i.d. Opf. (Opf.): Laberschwalle in Dietfurt und
Breitenbrunn
Pfarrgemeinderat St. Jakobus, Hahnbach, Lkr.
Amberg-Sulzbach (Opf.): BANABO Hahnbach
Agenda 21
München-Hadern,
München (Oby.): Hadern - der blühende Obstgarten
Münchens
Eine Beschreibung aller eingereichten und der ausgezeichneten Projekte finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift KommA21 aktuell, Nr. 2 / 2004, als pdf-Datei abrufbar unter: www.bayern.de/lfu/komma21/zeitung/pdf/k21_akt_2_2004.pdf
Auf die große
Bedeutung
der Freiwilligen-Arbeit hat Bayerns Sozialstaatssekretär Jürgen
W. Heike bei der Johannisfeier des Malteser Hilfsdienstes und der
Johanniter-Unfall-Hilfe am 24.6.2004 in Augsburg hingewiesen. "Unsere
Gesellschaft wäre ohne ehrenamtlich Tätige nicht nur ärmer
und kälter, sondern einfach nicht funktionsfähig. Malteser
und Johanniter haben ihr ganzes Tun und Handeln dem Wohl der Bürger
verschrieben. Mehr als 900 Jahre Dienst am Nächsten sind in der
Tat ein außergewöhnliches Beispiel für Kontinuität
und Verlässlichkeit bei der Hilfe für Menschen, die auf
Unterstützung angewiesen sind", dankte Heike den
freiwillig Engagierten. Der Orden vom Heiligen Johannes von Jerusalem
war vor über 900 Jahren gegründet
worden.
Bürgerschaftliches Engagement sei Eigenverantwortung
und Mitverantwortung für andere zugleich. Mit
Freiwilligen-Arbeit werde die Erwartungshaltung ‚der Staat
wird’s schon richten!’ überwunden. Hier werde nicht
nach der Zuständigkeit möglichst anderer gefragt, sondern
man stelle sich die Frage ‚was kann ich tun?’. "Dies
alles führt zu mehr Selbständigkeit statt Abhängigkeit,
stärkt den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl der
Menschen und verbessert die Lebensqualität aller", betonte
der Staatssekretär. Dass sich Bürgerschaftliches Engagement
und hauptamtliche Tätigkeit nicht ausschließen, sondern im
Gegenteil sinnvoll ergänzen können und aufeinander
angewiesen sind, zeige sich deutlich am Bespiel des Malteser
Hilfsdienstes und der Johanniter-Unfallhilfe. Die Hilfsorganisationen
unterhalten Fahrdienste und andere soziale Dienste, sie leisten
Rettungsdienste, Katastrophenschutz, individuelle Betreuung, eine
aktive Jugendarbeit, sie bilden aus und bieten jungen Menschen die
Chance, ihren Zivildienst bei ihnen zu leisten.
Heike: "Bei
der derzeitigen Diskussion um eine Reform der Bundeswehr und des
Zivildienstes wird vor allem von Seiten der SPD eine Reduzierung bzw.
Abschaffung der Wehrpflicht gefordert. Angesichts der zunehmenden
Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen, würde der
damit verbundene Wegfall des Zivildienstes erhebliche Einschnitte in
sozialen Einrichtungen und auch bei den Hilfsdiensten bedeuten. Diese
Folgen für unsere sozialen Dienste wären fatal. Ich halte
es daher für besonders wichtig, dass wir die Wehrpflicht und
damit auch den Zivildienst erhalten. Denn durch den Zivildienst
finden viele junge Menschen auch zu weiterem freiwilligen
Engagement."
Die Aktive
Bürgerschaft hat für mittelständische Unternehmen, die
sich als Stifter, Spender oder Sponsor engagieren wollen, im Internet
das Informationsportal www.corporate-citizen.info eingerichtet.
Unternehmer und Führungskräfte finden unter der Webadresse
ausgewählte Zahlen und Fakten, Beispiele und Praxistipps für
ihr gesellschaftliches Engagement.
Eine Vielzahl von
mittelständischen Betrieben engagiert sich seit langem für
das Gemeinwohl am Standort. Dies belegt auch eine Studie des
Instituts für Mittelstandsforschung Bonn: Vier von fünf
Unternehmen engagieren sich für wohltätige Zwecke,
überwiegend mit Spenden und durch Sponsoring. Doch was bislang
fehle, so meinen Unternehmer und Führungskräfte, sei ein
auf mittelständische Firmen zugeschnittenes Informationsangebot.
Gewünscht werden zum Beispiel Auskünfte zum Für und
Wider von Unternehmensstiftungen oder wie man sich nachhaltig vor Ort
engagieren kann, statt nach dem "Gießkannenprinzip"
zu spenden.
Um diese Informationslücke zu schließen,
mittelständische Betriebe in ihre