Nachrichtenarchiv

Neueste Nachrichten stehen unter dem Navigationspunkt "Aktuelles".

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Bundesweiter Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt“

Am Mittwoch, den 9. Juni 2010 ruft die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, zum bundesweiten Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt“ auf. Patenschafts- und Mentoringprojekte, Patinnen, Paten und Patenkinder sollen sich an diesem Tag der Öffentlichkeit präsentieren. Die Aktivitäten sollen sich rund um das Thema „Erzählen“ drehen. Weitere Informationen hier. (21.4.2010)

Civil Academy: Neue Runde Herbst / Winter 2010

Wie erstellt man einen Finanzierungsplan? Wie betreibt man Fundraising? Wie schreibe ich eine Presseinformation und wie finde ich Teilnehmer für mein Projekt? Freiwillige Engagierte zwischen 18 und 27 Jahren mit guten Projektideen können sich ab sofort wieder für das kostenlose Qualifizierungsprogramm Civil Academy bewerben, das im September, Oktober und Dezember 2010 stattfinden wird. Bewerbungsschluss ist Sonntag, der 18. Juli 2010. Weitere Informationen unter www.civil-academy.de (20.04.10)

Fortbildung zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Wer die Menschen mit seinen Angeboten und Aktivitäten, Anliegen und Themen erreichen will, muss eine aktive Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Gerade kleinere Vereine und Initiativen müssen diese mit wenig Aufwand so gestalten, dass sie den eigenen Zielgruppen und Möglichkeiten entspricht. Das Landesnetzwerk zeigt an drei Terminen zu verschiedenen Themenschwerpunkten auf, wie man mit einfachen Mitteln auf seine Arbeit aufmerksam machen kann. Die Termine, weitere Informationen und Anmeldung hier.

AGABY neuer Netzwerkpartner des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement

Mit der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Bayerns, kurz: AGABY, hat das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement nun – nach dem Einstieg der Initiative Bürgerstiftungen – einen weiteren festen Netzwerkpartner gewonnen. Vorangegangen war die Zusammenarbeit in dem bayernweit laufenden Modellprojekt „gemeinsam engagiert“, die einmal mehr die Notwendigkeit eines grundsätzlichen Austausches zwischen den unterschiedlichen Formen und Einrichtungen des Engagements von Migranten und denen der deutschen Mehrheitsgesellschaft ergeben hatte. Informationen zur AGABY unter www.agaby.de   (19.3.2010)

Sozialministerium fördert 20 neue Koordinierungsstellen

Vor allem im strukturschwachen ländlichen Raum in Bayern soll über die neuen Koordinierungsstellen für Bürgerschaftliches Engagement flächendeckend eine effiziente Infrastruktur für Bürgerschaftliches Engagement auf- und ausgebaut werden. Aufgaben der landkreisweit tätigen Koordinierungszentren sind insbesondere, für Vernetzung, Information, Beratung, lokale Öffentlichkeitsarbeit und die Entwicklung von Projekten zu sorgen. Die Förderung erfolgt unter Mitfinanzierung der Landkreise über einen Zeitraum von 3 Jahren mit einer jährlichen Förderung von max. 12.000 Euro. Die ausgewählten 20 Landkreise und kreisfreien Städte hier (19.3.2010)

Erste Ergebnisse zum neuen Freiwilligensurvey

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat erste Ergebnisse zum Dritten Freiwilligensurvey veröffentlicht. Der Freiwilligensurvey stellt umfassende und detaillierte Informationen zum freiwilligen, bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement der deutschen Wohnbevölkerung zur Verfügung. Die Erhebung bestätigt, dass jede/r Dritte über 14 Jahren in der Bundesrepublik freiwillig tätig ist. Dies entspricht 36 Prozent der Gesamtbevölkerung. Erstmals können mit der vorliegenden Untersuchung einzelne Trends und Entwicklungen über einen Zeitraum von 10 Jahren erfasst werden. Die Informationen zum 3. Freiwilligensurvey im Wortlaut (25.02.10)

Lehrgang „Praxis Fundraising“

Die Grundfinanzierung kirchlicher, sozialer, kultureller, ökologischer u.a. Einrichtungen stagniert. Zusätzliche Gelder für einzelne Projekte oder Arbeitsfelder gewinnen an Bedeutung. Dazu bietet die gemeinnützige Dienstleistungs- und Beratungseinrichtung zur Unterstützung und Professionalisierung von Non-Profit-Organisationen IBPro in München einen Lehrgang an. Er besteht aus sechs Bausteinen (Lehrgangstagen) und richtet sich an Menschen, die in haupt- oder ehrenamtlicher Funktion neue Finanzierungswege für Organisationen im gemeinwohlorientierten Bereich erschließen. Ausführliche Informationen zum Lehrgang hier. (24.02.10)

Bundeskanzlerin ehrt Bürgerstiftungen

Seit 1998 verleiht die Aktive Bürgerschaft jährlich den Förderpreis Aktive Bürgerschaft an gemeinnützige Organisationen, die aktiv Verantwortung für das soziale und kulturelle Leben vor Ort übernehmen. 2010 geht der erste Preis an die Bürgerstiftung Bad Essen in Niedersachsen mit ihrem Engagement für Familien mit Migrationshintergrund im ländlichen Raum, den zweiten Preis erhält die BürgerStiftung Hamburg für ihren wegweisenden Stiftungsfonds „Hamburger Anker“, der Hilfsprojekte für junge Familien in der Großstadt unterstützt. Der Preis ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. Die Gewinner werden am 8. März von Bundeskanzlerin Merkel in Berlin geehrt. Weitere Informationen unter www.aktive-buergerschaft.de/foerderpreis (23.02.10)

Fürther Freiwilligenzentrum erhält Qualitätssiegel

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat zum 6. Mal seit 2005 Freiwilligenagenturen mit dem Qualitätssiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) aus. Neben dem Fürhter Freiwilligenzentrum erhalten sieben weitere Einrichtungen aus Deutschland das Qualitätssiegel, das von der bagfa (Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen) entwickelt wurde. Weitere Informationen sowie ein bundesweites Adressverzeichnis lokaler Freiwilligenagenturen unter www.bagfa.de.

Genshagener Erklärung des Bündnis für Gemeinnützigkeit

Das Bündnis für Gemeinnützigkeit hat eine Erklärung herausgegeben, in der u.a. die weitere Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements als wichtige Aufgabe der Politik gesehen wird. Das Bündnis wird getragen von: Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Bundesverband Deutscher Stiftungen, Deutscher Kulturrat, Deutscher Naturschutzring, Deutscher Olympischer Sportbund, Deutscher Spendenrat, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und VENRO – Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen. Die Genshagener Erklärung im Wortlaut hier. (23.02.10)

EFI in Bayern

Das EFI -Programm geht in Bayern in eine weitere Runde: Für 2010/2011 gibt es in Bayern 30 neue Anlaufstellen, die eine Ausbildung zu seniorTrainerinnnen und -Trainern anbieten Informationen finden sich auf unserer Homepage unter dem Navigationspunkt "Modellprogramme". Zudem findet am 24. März 2010 in der Volkshochschule Ingolstadt eine bayernweite Tagung der seniorTrainerinnen und -Trainer (Landesarbeitsgemeinschaft EFI Bayern e.V) "Mit Senioren-Engagement Bayern gestalten" statt, die unter dem Motto "Den Schatz der Lebenskompetenz heben – Erfahrungswissen der Älteren für den Zusammenhalt der Generationen nutzen" steht. Nähere Informationen und Anmeldung im Tagungsflyer. (8.2.10)

Neue Ausschreibung der Civil Academy

Wie erstellt man einen Finanzierungsplan? Wie betreibt man Fundraising? Wie schreibe ich eine Presseinformation und wie finde ich Teilnehmer für mein Projekt? Freiwillige Engagierte zwischen 18 und 27 Jahren mit guten Projektideen können sich ab sofort wieder für das kostenlose Qualifizierungsprogramm Civil Academy bewerben, das im Frühjahr und Sommer 2010 stattfinden wird. Weitere Informationen: www.civil-academy.de (26.01.10)

4. Münchner Freiwilligen Messe am 24. Januar 2010

Am Sonntag, den 24. Januar 2010 findet im Münchner Gasteig zum dritten Mal die Münchner Freiwilligen Messe statt. Von 10.00-17.00 Uhr können sich Interessierte über die Möglichkeiten eines freiwilligen Engagements informieren sowie unverbindlich eine Vielzahl von Einrichtungen und Initiativen kennen lernen. Die Messe wird vom Verbund zur Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement (FöBE) und der Stadt München in Kooperation mit dem Gasteig veranstaltet. Der Eintritt ist frei. Informationen siehe Flyer. (7.1.2009)

Dokumentation zur Tagung „Schule und Bürgerengagement“ erschienen

In welchem Rahmen können Schülerinnen und Schüler lernen sich zu engagieren? Welche Organisationen unterstützen Lehrerinnen und Lehrer bei der Entwicklung und Durchführung von Engagementprojekten? Wie können Kooperationen zwischen Schulen und sozialen Einrichtungen gestaltet werden? Wie kann sich Schule zum Gemeinwesen öffnen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich die bundesweite Tagung „Schule und Bürgerengagement“, die im Herbst 2008 an der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen veranstaltet wurde. Die Dokumentation versammelt Vorträge zum Thema von Birger Hartnuß (Staatskanzlei Rheinland-Pfalz), Prof. Thomas Olk (Halle) und Prof. Sibylle Rahm (Bamberg) sowie die Unterlagen zu über 30 Projekten und Initiativen, die sich auf der Veranstaltung präsentierten. Sie steht zum Download hier bereit oder kann per Mail bestellt werden unter leitzmann@iska-nuernberg.de (7.1.2010)

Tagung "Bürgerschaftliches Engagement als Lebenseinstellung im demografischen Wandel"

Am 27.und 28. Januar 2010 veranstaltet die Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) in Berlin eine Tagung zum Bürgerschaftlichen Engagement vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Wie können Menschen durch ihr Engagement den gesellschaftlichen Wandel mitgestalten? Welche kreativen Ideen gibt es, dem demografischen Wandel zu begegnen und seine Folgen positiv auszugestalten? Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute und die interessierte Öffentlichkeit, weitere Informationen und Anmeldeformular hier. (7.1.2010)

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Fachtag  "Ideen aus dem Leben: Pflege-Modelle von Bürgern für Bürger"

Unterstützung dabei, zu Hause alt zu werden – das ist das Anliegen vielfältiger  lokaler Bürgerinitiativen, die betagte und pflegebedürftige Menschen im Alltag begleiten und deren Angehörige entlasten. Am 25. Januar 2010 veranstaltet die Stiftung Bürgermut in Berlin einen Fachtag, der die Möglichkeit bietet, innovative und erfolgreiche Bürgerinitiativen rund um das Thema Pflege kennen zu lernen und die Diskussion mit Praktikern sowie den Austausch bewährter Methoden und Ansätze ermöglicht. Freiwillig engagierte Menschen, Vertreter der öffentlichen Verwaltung sowie eines ambulanten Pflegedienstes oder der Kirchengemeinde kommen zu Wort. Nähere Informationen zum Programm gibt der Tagungsflyer, eine online-Anmeldung ist möglich (22.12.09).

Neu: Online-Beratung zu Ehrenamt und Freiwilligendiensten

Der Deutsche Caritasverband hat in Zusammenarbeit mit den Freiwilligen-Zentren ein Online-Beratungsportal eröffnet: Menschen, die sich für ehrenamtliches und freiwilliges Engagement interessieren, können dort unabhängig von den Öffnungszeiten von Freiwilligen-Zentren oder vom eigenen Wohnort Informationen und Fakten zum Ehrenamt und zum Freiwilligendienst im Inland wie auch Ausland abfragen. Zur Online-Beratung hier. (7.12.09)

Fachtag „Wenn die Einbeziehung Freiwilliger Pflicht wird ... "

Um eine Neubestimmung der professionellen Rollen in sozialer Arbeit und Pflege geht es auf einem Fachtag, der am 24. Februar 2010 von 9-17 Uhr im Bruderhaus Diakonie in Reutlingen stattfindet. Veranstalter sind die Diakonie und das Institut für angewandte Sozialwissenschaften Baden-Württemberg. Der Fachtag geht der Frage nach, welche Auswirkungen es auf soziale Berufe hat, wenn zunehmend mit Freiwilligen zusammengearbeitet wird und werden soll. Tagungsflyer und Anmeldung hier, Anmeldeschluss ist der 3. Februar 2010. (4.12.2009)

Neu: Ehrenamtsnachweis Bayern

Mit dem „Ehrenamtsnachweis Bayern“ sollen das Engagement und die Kompetenzen der Menschen dokumentiert werden, die sich oft über Jahre hinweg im sozialen Bereich engagiert haben. Er dient nicht nur der Anerkennung des Engagements, sondern soll auch einen beruflichen Nutzen haben z.B. für junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen oder für Frauen und  Männer, die nach der Familienphase wieder in den Beruf einsteigen. Soziale Einrichtungen, Wohlfahrtsverbände, Organisationen, Kirchengemeinden und Kommunen können den Nachweis ausstellen. Weitere Informationen unter www.ehrenamtsnachweis.de.

Migrantenverbände und Kulturrat: Runder Tisch „Lernorte interkultureller Bildung“ gestartet

Migrantenverbände, Wohlfahrtsverbände und Deutscher Kulturrat haben am 18. November 2009 in Berlin einen Runden Tisch „Lernorte interkultureller Bildung“ gestartet. Ziel der Arbeit ist die Erarbeitung von gemeinsamen Empfehlungen zur Weiterentwicklung der interkulturellen Arbeit in den Kindergärten, der Schule, der Erwachsenenbildung, der außerschulischen Bildung und in den Vereinen und Verbänden. Der Runde Tisch wird im Rahmen eines Projektes des Deutschen Kulturrates vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Die nächste Sitzung des Runden Tisches findet im Februar 2010 in Bonn statt. (2.12.2009)

"kaufbeuren-aktiv" erhält Best Practice Award der EU

Die Koordinierungsstelle Kaufbeuren-aktiv wurde im November 2009 mit dem best Practice Preis der Europäischen Union ausgezeichnet.  Ziel von Kaufbeuren-aktiv ist es, das bürgerliche Engagement mit seinen vielfältigen Querschnittsthemen zu stärken sowie das Ehrenamt zu würdigen und zu fördern. Weitere Informationen unter www.kaufbeuren-aktiv.de. (2.12.2009)

UPJ-Mittlernetzwerk offiziell konstituiert

UPJ ist das Netzwerk engagierter Unternehmen und gemeinnütziger Mittlerorganisationen in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen, indem sie neue Verbindungen zwischen Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und öffentlichen Verwaltungen schaffen. 23 gemeinnützige Mittlerorganisationen für Corporate Citizenship aus 13 Bundesländern sind aktuell im UPJ-Netzwerk zusammen geschlossen. Die offizielle Konstituierung als gemeinsame Plattform im UPJ e.V. und die Wahl von zwei Sprechern am 20. November 2009 in Berlin ist ein neuer Schritt zur Stärkung der Mittlertätigkeit wie zur Festigung und Vertiefung der Verbindungen im UPJ-Netzwerk. Weitere Informationen unter www.upj.de. (01.12.2009)

Fachtag "Freiwilligendienste aller Generationen" 

Zum Start der "Freiwilligendienste aller Generationen" 2009, die in der Nachfolge des Bundesmodellprogramms "Generationsübergreifende Freiwilligendienste" stehen, veranstaltet die lagfa Bayern (Koordinierungsstelle Mobiles Kompetenzteam Bayern der Freiwilligendienste aller Generationen) in Zusammenarbeit mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement am 2. Dezember 2009 einen Fachtag in Ingolstadt. Die Veranstaltung vermittelt Informationen zu den „Freiwilligendiensten aller Generationen“ und bietet Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit Gesprächspartnern aus der Praxis. (16.11.2009)

Kommunales Netzwerktreffen gegen Rechtsextremismus: noch Plätze frei

Die Stadt Wunsiedel, das von der Bundesregierung gegründete Bündnis für Demokratie und Toleranz sowie das Bayerische Bündnis für Toleranz laden am Mittwoch, den 18. November 2009 zum 2. Vernetzungstreffen ein. Das im Jahr 2007 gegründete Wunsiedler Forum ist eine Plattform, auf der sich betroffene, interessierte und präventiv agierende Städte austauschen, informieren und bayernweit im Kampf gegen Rechtsextremismus mit zivilgesellschaftlichen Kräften vernetzen. Die Initiative wird unterstützt vom Bayerischen Gemeindetag, dem Landkreistag, dem Städtetag sowie dem Verband der bayerischen Bezirke. Zum Herunterladen hier: Tagesprogramm und Anmeldung. (2.11.09)

„Monitor Engagement“ erschienen

Der neue Monitor Engagement widmet sich in seiner 1. Ausgabe auf 38 Seiten dem Thema "Nationaler und internationaler Stand der Engagementforschung". Der „Monitor Engagement“ soll künftig regelmäßig und veröffentlicht werden und Einzelthemen intensiver behandeln. Die aktuelle Broschüre kann auf den Seiten des Bundesfamilienministeriums kostenfrei bestellt werden und steht auch hier zum Download zur Verfügung (23.10.2009)

Seminar Europäische Förderung für Bürgerschaftliches Engagement

Anlässlich ihres ersten Jahrestages veranstaltet die Kontaktstelle EfBB (Europäische Förderung für Bürgerschaftliches Engagement für Europa) in Kooperation mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement BBE für ein Seminar für Vereine, Verbände und andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die europäische Kooperationsprojekte durchführen möchten. Das Seminar wird am 1.12. 2009 in Bonn und dann noch einmal am 15.1.2010 in Berlin angeboten. Anmeldung nur noch bis 30.10.2009 möglich, weitere Informationen im Veranstaltungsflyer. (23.10.2009)

Bürgerforum Europa für Bayern in Erlangen

Am 26. Oktober 2009 lädt das Informationsbüro München des Europäischen Parlaments zusammen mit der Stadt Erlangen um 19 Uhr in die Erlanger Heinrich-Lades-Halle zum Bürgerforum Europa ein. Die Europaabgeordneten Thomas Händel, Nadja Hirsch, Martin Kastler und Kerstin Westphal sowie der Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in München, Dr. Henning Arp, stehen den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. Weitere Informationen siehe Flyer, Anmeldung unter anmeldung@europa-fuer-bayern.de. (21.10.09)

Leitfaden Bürgerschaftliches Engagement in der Kommune

Um die Kooperation von Bürgerschaftlichem Engagement und kommunaler Verwaltung zu verbessern, hat die bundesweite Initiative „für mich, für uns, für alle“ die Broschüre „Engagiert in der Kommune“ herausgegeben. Die Beiträge der 31-seitigen Publikation zeigen den Nutzen des Engagements vor Ort und zeigen verschiedene Möglichkeiten auf, wie Engagierte gemeinsam mit den kommunalen Verwaltungen Projekte oder Initiativen ins Leben rufen oder besser vorantreiben können. Die Broschüre steht hier zum Download bereit oder kann bestellt werden unter: Projektbüro „für mich, für uns, für alle“, Tel. 030 2887890–31, info@buerger-engagement.de. (16.10.2009).

„Neue Wege für Jungs“: Soziales Engagement von Jungs

In der öffentlichen Wahrnehmung machen männliche Jugendliche leider häufig Negativschlagzeilen: Sie gelten als laut, dominant, rücksichtslos. Unter dem Motto „Was geht? Jungs engagieren sich sozial!“ stellt das bundesweite Projekt „Neue Wege für Jungs“ auf der Internetseite www.respekt-jungs.de sozial engagierte Jungen und junge Männer vor, die viel zu wenig im Blick der Öffentlichkeit sind. (16.10.09)

Tagung „Zukunftspotenziale und Netzwerke der Umweltbildung“

Am 23. und 24.10.2009 veranstaltet die Ökologische Akademie Linden in der Burg Schwaneck in Pullach bei München eine Tagung, die einen Überblick gibt über den neuesten Stand der Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Mitveranstalter sind  das Ökoprojekt-MobilSpiel e.V. aus München sowie das Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck. Informationen und Anmeldungen siehe Tagungsflyer. (6.10.2009)

Länderspiegel Bürgerstiftungen 2009

Bayern nimmt mit 28 Bürgerstiftungen den vierten Platz unter allen Bundesländern ein. Vor Bayern liegen Nordrhein-Westfalen mit 71 Bürgerstiftungen, gefolgt von Baden-Württemberg (62) und Niedersachsen (43). Das durchschnittliche Gründungskapital der bayerischen Bürgerstiftungen liegt mit 160.000 Euro über dem Bundesdurchschnitt (124.000 Euro). Zu diesen Ergebnissen kommt der „Länderspiegel Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2009“, den die Aktive Bürgerschaft auch dieses Jahr zum bundesweiten „Tag der Bürgerstiftungen“ am 1. Oktober vorlegt. Informationen im Internet unter www.aktive-buergerschaft.de/laenderspiegel. (25.09.09)

5 Jahre Kulturführerschein in Bayern

Das attraktive Weiterbildungsangebot „Kulturführerschein“ für Ehrenamtliche wurde in der Diakonie Düsseldorf entwickelt und in Bayern beim evangelischen Bildungswerk München weiterentwickelt. Es wird an 10 Standorten in Bayern durchgeführt. Dieses Jahr kann es sein 5jähriges Bestehen feiern. In Nürnberg, wo bereits 60 Menschen die Ausbildung absolviert haben, soll am 24.10.2009 das Jubiläum gemeinsam mit den Regionalpartnern aus Bayern begangen werden. Informationen zum Kulturführerschein im Internet unter www.kulturfuehrerschein-bayern.de. (25.09.09)

Hochschul-Weiterbildung „Ehrenamt“: Jetzt bewerben

Im April 2010 startet das neue berufsbegleitende Weiterbildungsangebot „Professionelles Management von Ehrenamtlichen“ der Hochschul-Kooperation Ehrenamt (Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, Evangelische Fachhochschule Nürnberg, Katholischen Stiftungsfachhochschule München).  Inhalte der 7 Module sind u.a. „Rechtliche und ökonomische Grundlagen“, „Ehrenamt und Organisationsentwicklung“, „Personalentwicklung“, „Öffentlichkeitsarbeit“ sowie „Qualitätsssicherung und Evaluation“. Weitere Informationen und Anmeldung siehe  Flyer sowie www.hochschul-kooperationen-ehrenamt.de. (25.09.09)

Wettbewerb „miteinander!“ 2009: Initiativen für Kinder und Jugendliche

Beim Wettbewerb "miteinander! Für die Zukunft!" suchen Bayern 2 und die Abendschau des Bayerischen Fernsehens die besten Initiativen für Kinder und Jugendliche in Bayern. Ab 29. September 2009 können sich Privatpersonen, Gruppen oder Vereine bewerben, die Kinder und Jugendliche fördern und unterstützen. Preise in Höhe von insgesamt 20.000 Euro stiftet die Sparda Bank. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen im Internet unter www.br-online.de/miteinander. Einsendeschluss: 19. Oktober 2009. (21.9.09)

EFI-Programm: Fortführung 2010 / 2011

Das Programm Erfahrungswissen für Initiativen (EFI) fördert Bürgerengagement im dritten Lebensalter: Bürgerinnen und Bürger werden nach einer Schulungsphase dazu angeregt, neue Projekte zu initiieren oder bestehende Einrichtungen zu beraten. Seit 2002 wurden in Bayern 350 Seniortrainer/innen und ausgebildet. Diese Entwicklung soll in den Jahren 2010/2011 weiter in die Fläche getragen und verstetigt werden. Bis zu 30 Anlaufstellen will das Bayerische Sozialministerium fördern. Zum Download: Flyer und Bewerbungsbogen. Bewerbungsschluss ist der 1. November 2009. (18.09.09)

Fachtagung "Freiwilligen-Engagement professionell gestalten"

Die Akademie Management und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet am 19. November 2009 in Bonn eine Fachtagung, auf der u.a. untersucht werden soll, wie Ehrenamtliche unter den neuen Rahmenbedingungen für ein Engagement in gesellschaftspolitischen Organisationen, Vereinen, Verbänden, Aktionsgruppen, etc. gewonnen, entsprechend ihrer Fähigkeiten und der zur Verfügung stehenden Zeit eingesetzt, sowie professionell begleitet und beteiligt werden können. Zum Download: Flyer und Anmeldung. (18.09.09)

Festveranstaltung „Bürgerschaftliches Engagement im vereinten Deutschland“

Aus Anlass des 20. Jahrestages des Falls der Mauer lädt der Arbeitskreis Bürgerstiftungen nach Leipzig ein. Zur Festveranstaltung ab am 1. Oktober, dem Tag der Bürgerstiftungen, verleiht der Bundesverband Deutscher Stiftungen sein Gütesiegel. Im festlichen Rahmen wird das bürgerschaftliche Engagement 1989–2009 gewürdigt und von prominenten Zeitzeugen und Fachleuten diskutiert werden. Zum Download hier: Programm und Anmeldung. (14.9.09)

Woche des Engagements in Nürnberg

Mit einem umfangreichen Programm beteiligt sich die Stadt Nürnberg vom 2.-11. Oktober 2009 an der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements. Unter anderem lädt das Nürnberger Sozialreferat gemeinsam mit der Stadtsparkasse Nürnberg am 5.10.09 unter dem Titel „Unbezahlbar“ zu einem Empfang ein, zu dem als Gäste erwartet werden Dr. Ansgar Klein, der Geschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) sowie Dr. Konrad Hummel, als früherer Sozialreferent der Stadt Augsburg Vordenker zum Thema Bürgergesellschaft. Im Flyer „Bürgerwissen, Bürgerzeit, Bürgergeld“  sind Veranstaltungen, Informationen und Adressen zum Thema zusammengestellt. (11.09.09)

Fachtagung zur gesellschaftlichen Integration

„Großstadt München: Ort konkreter gesellschaftlicher Integration. Kulturelle Vielfalt durch Bürgerschaftliches Engagement gestalten" - Das ist der Titel einer Fachtagung, die am 8. Oktober 2009 von 9.00 bis 15.30 Uhr in München stattfindet mit Beiträgen von Dr. Konrad Hummel, Berlin, Rolf Graser, Stuttgart und Erkenntnissen der Sinus-Migrationsstudie. Sie wird veranstaltet vom Münchner Bildungswerk gemeinsam mit dem Caritas f-net, dem Verbund zur Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements FÖBE und dem Sozialdienst katholischer Frauen. Flyer und Anmeldeformular zum Download hier. (9.9.09)

Neuer Bericht zum Engagement in Deutschland

Einen „Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland“ hat das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgelegt. Einen Schwerpunkt der Untersuchung bilden familiennahe Unterstützungsangebote. Die Broschüre kann per E-Mail bestellt werden unter publikationen@bundesregierung.de oder hier heruntergeladen werden. (1.9.09)

PlusPunktKULTUR-Preis für Engagement junger Menschen

Mit dem jährlich ausgeschriebenen PlusPunktKULTUR-Preis fördert die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V. das freiwillige, junge Engagement in der Kultur. Die Gewinner erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Weitere Informationen unter www.plus-punkt-kultur.de. Gruppen und Einzelpersonen ab sofort über ein Online-Formular bewerben. Die  Bewerbungsfrist endet am 1. November 2009. (21.8.09)

Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2009

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) hat erneut seinen Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz" gestartet. Zur Beteiligung aufgerufen sind alle Projekte, Initiativen und Vereine, die für die praktische Demokratie- und Toleranzförderung tätig sind. Bewerben können sich Einzelpersonen und Gruppen. Anmeldeschluss ist der 16. Oktober 2009. Weitere Informationen bei Kim Hartmann, Tel.: 030 / 236 34 08-0, E-Mail: buendnis@bfdt.de. (14.8.09)

Neuausschreibung Integrationswettbewerb

Bereits zum fünten Mal wird der bundesweite Wettbewerb „Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“ von der Stiftung Bürger für Bürger ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden vorbildliche, innovative Projekte, in denen sich Migranten gemeinsam mit Einheimischen für ein gesellschaftliches Anliegen engagieren. Formlose Bewerbungen sind zu richten an die Stiftung Bürger für Bürger, Herrn Bernhard Schulz, Friedrichstr. 94, 10117 Berlin, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de, Tel. 030 / 24 31 49-0. Einsendeschluss ist der 30. November 2009.  (13.8.09)

Fachtagung Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen bagfa

„Freiwilligenagenturen zeigen Profil“ – unter diesem Motto findet vom 28.-30. Oktober in Halle die 14. Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) und der Stiftung Mitarbeit statt. Die bagfa kann gleichzeitig ihr 10jähriges Bestehen feiern. Im Rahmen der Veranstaltung wird wieder der Innovationspreis der Freiwilligenagenturen verliehen. Anmeldung bis zum 30. September 09 möglich. Weitere Informationen hier.  (4.8.09)

Deutscher Engagementpreis: Nominierung möglich

Im Rahmen der Kampagne „Geben gibt.“ wird ab sofort der Deutsche Engagementpreis vergeben, um engagierte Menschen und ihre Projekte stärker ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken und jährlich zu ehren. Vorgeschlagen werden können Personen, Institutionen, Unternehmen, Organisationen oder Stiftungen, die sich mit einem Projekt engagieren, das Anerkennung verdient. Die Nominierung kann noch bis zum 31.August 2009 online vorgenommen werden. Weitere Informationen und Nominierung unter www.geben-gibt.de. (4.8.09)

Integrationspreis DFB und Mercedes-Benz

Viele Kulturen – Eine Leidenschaft: Unter diesem Motto schreiben der Deutsche Fußballbund und Mercedes-Benz in diesem Jahr zum dritten Mal ihren gemeinsamen Integrationspreis aus. Gesucht sind herausragende Projekte zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund durch Fußball. Der mit Sach- und Geldpreisen im Wert von 150.000 C dotierte Integrationspreis richtet sich vor allem an Projekte für Kinder und Jugendliche und besonders für Mädchen. Er wird in die drei Kategorien „Verein“, „Schule“ und „Sonderpreis“ unterteilt. Weitere Informationen siehe Ausschreibung, Anmeldeformular hier. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 30. September 2009. (1.8.09)

Bundesjugendkuratorium: Mehr Beteiligung ermöglichen

Das Bundesjugendkuratorium hat eine Stellungnahme zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. Zentrale Aussage: Es besteht eine große Kluft zwischen der hohen Partizipationsbereitschaft von Kindern und Jugendlichen und den gesellschaftlich gegebenen Möglichkeiten der Beteiligung. Für das Erlernen demokratischer Fertigkeiten und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit müssen die Beteiligungsmöglichkeiten in den formellen Lernorten wie Kindertagesstätten und Schulen systematisch entwickelt werden. Dazu bedarf es einer Organisationsentwicklung, die Demokratielernen als zentrale Querschnittsaufgabe begreift. Der Text der Stellungnahme hier. (16.7.09)

Tagung Familienpatenschaften Caritas

Der Deutsche Caritasverband veranstaltet vom 30. September bis zum 1. Oktober 2009 in Bonn eine Impulstagung mit dem Titel “Familienpatenschaften als Modelle des bürgerschaftlichen Engagements“. Die Tagung, die sich an Multiplikatorinnen aus der sozialen Arbeit ebenso wie an Ehrenamtliche richtet, will u.a. fachliche Anregungen für die Konzeption und Organisation von Familienpatenschaften  geben. Darüber hinaus zeigen sechs Praxisbeispiele die Vielfalt der Patenschaftsmodelle auf. Weitere Informationen im Tagungsflyer, Anmeldeschluss ist der 7. August. (16.7.09)

Freiwilligendienste aller Generationen

Im Januar 2009 fiel der Startschuss für den "Freiwilligendienst aller Generationen" als Fortsetzung des Modellprogramms "Generationsübergreifende Freiwilligendienste". U.a. fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit 46 Leuchtturmprojekte, die eine überregionale Vorbildfunktion für den Ausbau und die Vernetzung ehrenamtlicher Tätigkeiten übernehmen sollen. In Bayern wurden von den Leuchtturmprojekten die ersten Vereinbarungen mit Freiwilligen geschlossen. Akquise und Beratung von weiteren Trägern, Kommunen und Freiwilligen organisiert die lagfa Bayern mit einem Mobilen Kompetenzteam. Die Koordination der Qualifizierungsmaßnahmen übernimmt das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement. Weitere Informationen sind unter dem Navigationspunkt  "Themenfelder" zu finden. (15.7.09) 

Bundesrat: Steuerbefreiung für ehrenamtliche Betreuer

Der Bundesrat hat den Bundestag aufgefordert, im Jahressteuergesetz 2010 ehrenamtliche Betreuer entsprechend der so genannten „Übungsleiterpauschale“ in Höhe von jährlich 2100 Euro von der Einkommenssteuerpflicht zu befreien. Bislang waren ehrenamtliche Betreuer schlechter gestellt als andere ehrenamtlich Tätige z.B. im Sport. Mit der Erstreckung der Übungsleiterpauschale auf diesen Bereich signalisiere der Gesetzgeber nicht nur, dass ihm das Ehrenamt wichtig ist, sondern wirke auch steigenden Ausgaben für Berufsbetreuungen entgegen. Der Beschluss im Wortlaut hier. (15.7.09)

25 Jahre Selbsthilfe-Informationsstelle NAKOS

Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen NAKOS hat am 15. Juli in Berlin ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. In einer kleinen Chronik wurden aus diesem Anlass die Arbeitsschwerpunkte der Organisation vorgestellt, die auch in Zukunft die Akteure der Selbsthilfe zusammenbringen, ihre Anliegen in der Öffentlichkeit vertreten und vielfältige Informationen für Betroffene, Fachkräfte und die Medien anbieten will. Weitere Informationen unter www.nakos.de. (15.7.09)

2. bis 11. Oktober: Woche des Bürgerschaftlichen Engagements

Unter dem Motto „Engagement macht stark!“ organisiert das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in diesem Jahr vom 2. bis zum 11. Oktober wieder eine bundesweite Aktionswoche. Sie soll sichtbar machen, wie bürgerschaftliches Engagement jeden einzelnen bereichert und die Gesellschaft insgesamt stärkt. Initiativen, Vereine, Verbände, Stiftungen, staatliche Institutionen und Unternehmen sind aufgerufen, in diesem Zeitraum mit verschiedenen Aktionen und Angeboten auf sich und ihre Freiwilligenarbeit aufmerksam machen. Themenschwerpunkt 2009 ist das Engagement von Jung und Alt. Weitere Informationen unter www.engagement-macht-stark.de. (13.7.09)

"Junge Migranten als Lotsen" gestartet

Die Bundesregierung will das freiwillige Engagement junger Migrantinnen und Migranten ausbauen. Anlässlich eines Besuches beim Jugendmigrationsdienst Berlin-Neukölln hat Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen am 1. Juli den Startschuss für das bundesweite Modellprojekt "Junge Migranten als Lotsen" gegeben. Das Projekt soll junge Migrantinnen und Migranten für zivilgesellschaftliches Engagement begeistern. Weitere Informationen hier. (13.7.09)

Ausländerbeiräte fordern kommunales Wahlrecht für alle

Die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Bayerns (AGABY) wird im September 2009 eine Kampagne zur Einführung des kommunalen Wahlrechtes in Bayern starten. Unter dem Slogan „Demokratie braucht JEDE Stimme – Kommunales Wahlrecht für Alle“ wird die Kampagne das kommunale Wahlrecht für alle rechtmäßig und dauerhaft in Deutschland lebenden Einwohner und Einwohnerinnen einfordern und Bundesrat und Bundestag auffordern, den Weg zum kommunalen Wahlrecht für Alle durch eine Änderung des Grundgesetzes freizumachen. Weitere Informationen unter www.demokratie.agaby.de  (20.8.09)

Bayerischer Agenda-Wettbewerb zum Klimaschutz

Das Bayerische Umweltministerium führt den Agenda-Wettbewerb 2009 unter dem Motto „Gemeinsam für den Klimaschutz“ durch. Er richtet sich an Städte, Gemeinden, Vereine, Verbände, kirchliche Einrichtungen oder ähnliche gemeinnützige juristische Personen. Prämiert werden geplante, bereits begonnene, aber auch abgeschlossene Projekte zum Klimaschutz. Bewerbungsschluss ist der 24. Juli 2009. Weitere Informationen im Faltblatt  (1.7.09)

Migranten als Lotsen

Um das freiwillige Engagement junger Migrantinnen und Migranten intensiver zu unterstützen und weiter ausbauen, wurde am 29. Juni 2009 von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble und Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen der offizielle Startschuss für das bundesweite Modellprojekt „Junge Migranten als Lotsen (JuMiLo)“ gegeben. Weitere Informationen auf den Seiten des Bundesfamilienministeriums.  (1.7.09)

Vereinsrecht: Reform zur Haftungsbegrenzung

Um Ehrenämter attraktiver zu machen, haben sich Union und SPD auf eine Reform des Vereinsrechts geeinigt, die am 2. Juli 2009 im Bundestag beschlossen werden soll. Ehrenamtlich tätige Vereins- und Stiftungsvorstände könnten mit der Neuregelung weitgehend von der Haftung für Schäden freigestellt werden. Nur wer vorsätzlich und groß fahrlässig handelt, soll zur Verantwortung gezogen werden. (30.06.09)

„Eine gute Schule für alle – Mehrsprachigkeit als Chance“

Am  4. Juli 2009 findet von 9.30 bis 16 Uhr im Münchner Gewerkschaftshaus eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema "Mehrsprachigkeit an Schulen" statt. Veranstalter sind der DGB Bayern, die GEW Bayern, der Ausländerbeirat der Stadt München sowie die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Bayerns (AGABY). Anmeldung und weitere Informationen im Veranstaltungsflyer. Der Anmeldschluss wurde verlängert. (26.6.09)

Landkreis Cham führt Ehrenamtscard ein

250 Bürger haben im Juni die neue Ehrenamtskarte des Landkreises Cham erhalten. In den kommenden drei Jahren wird das Modellprojekt vom Freistaat Bayern mit 25 000 Euro gefördert. Die Ehrenamtscard soll ein Dankeschön sein, aber auch dazu dienen, Bürger für die Ausübung eines Ehrenamts zu begeistern. Die Karte ermöglicht ihrem Besitzer zum Beispiel die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Landkreis zum halben Preis und vergünstigte Tickets für Museen oder kulturelle Großveranstaltungen. Außerdem bieten bislang 500 Geschäftsleute – vom Apotheker bis zum Diskothekenbesitzer – den Trägern der Ehrenamtskarte Preisnachlässe an. (26.6.09)

Hochschul-Kooperation „Ehrenamt“

„Professionelles Management von Ehrenamtlichen“ heißt das neue, bundesweit einmalige und gemeinsame berufsbegleitende Weiterbildungsangebot der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg sowie der Katholischen Stiftungsfachhochschule München. Inhalte der Weiterbildung sind u.a. „Rechtliche und ökonomische Grundlagen“, „Ehrenamt und Organisationsentwicklung“, „Personalentwicklung“, „Öffentlichkeitsarbeit“ sowie „Qualitätsssicherung und Evaluation“. Weitere Informationen bei Prof. Dr. Rosenkranz und Prof. Dr. Weber, doris.rosenkranz@fhws.de, angelika.weber@fhws.de. (19.6.09)

Innovationspreis Freiwilligenagenturen 2009

Der diesjährige Innovationspreis steht unter dem Motto "Mitarbeiten & Mitgestalten - Freiwillige in Freiwilligenagenturen". Gesucht werden beispielhafte Ansätze, wie Freiwillige in Freiwilligenagenturen mitarbeiten und die Agenturen durch ihr Engagement mitgestalten. Der Preis wurde angeregt und gefördert von der Stiftung Apfelbaum, es stehen insgesamt Preisgelder in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Einsendeschluss ist der 3. Juli 2009. Anmeldeunterlagen und weitere Informationen unter www.bagfa.de. (19.6.09)

Neue Ausschreibung des Ideenwettbewerbs Usable

„Beweger gesucht – Engagement der Generation 50+“ ist in diesem Jahr  Motto des Transatlantischen Ideenwettbewerbs Usable der Körber-Stiftung. Gesucht werden Ideen, Projekte und Initiativen, bei denen Ältere ihr Wissen, ihre Kraft und Kreativität für ein gesellschaftliches Miteinander einbringen. Die Projekte sollten sich an der Philosophie des amerikanischen Bürgersinns orientieren, vielleicht sogar ein konkretes Vorbild aus den USA oder Kanada haben. Es werden  Preise in Höhe von insgesamt 120.000 Euro vergeben. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2009. Ausführliche Informationen unter www.usable.de (15.6.2009)

150 Teilnehmer bei Tagung zum Senioren-Engagement

„Mit Senioren-Engagement Bayern gestalten“: Über 150 aktive Bürger, Seniorenbeiräte sowie Vertreter von Städten und Gemeinden aus ganz Bayern kommen am 16. Juni 2009 im Nürnberger Caritas-Pirckheimer-Haus zusammen, um neue seniorenpolitische Konzepte zu diskutieren. Eine Dokumentation wird in Kürze auf den Seiten des neu gegründeten Vereins EFI Bayern eingestellt: www.efi-bayern.de (9.6.09)

Fachmesse Kommunale

Am 14. und 15. Oktober 2009 findet im Nürnberger Messezentrum die Kommunale, Bayerns größte Fachmesse für Kommunalbedarf, statt. Angesichts der angespannten finanziellen Situation in den Kommunen sind neue, effiziente Lösungen und Konzepte gefragt. Die Kommunale versteht sich als Informations- und Dialogforum für Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte, aber auch Geschäftsstellenleiter sowie Mitarbeiter der Fachabteilungen in Städten und Gemeinden. Weitere Informationen unter www.kommunale.de (9.6.09)

Gemeinsamer Kongress: consozial und Deutscher Fürsorgetag

Unter dem Motto „verantworten – gestalten – selbst bestimmen“ veranstalten die 11. ConSozial und der 78. Deutsche Fürsorgetag vom 10. bis 12. November 2009 einen gemeinsamen Fachkongress mit Fachmesse (11.-12. Nov.) im Messezentrum Nürnberg. Das Kongress-Programm und weitere Informationen unter www.consozial.de (9.6.09)

Bürgerstiftungs-Gütesiegel 2009

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen vergibt alljährlich zum Tag der Bürgerstiftungen am 1. Oktober, dem bundesweit gefeierten Tag der Bürgerstiftungen, das Gütesiegel für Bürgerstiftungen jeweils für die Gültigkeitsdauer von zwei Jahren. Bürgerstiftungen können bis 30. Juni 2009 einen entsprechenden formlosen Antrag stellen. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Zum 1. Oktober soll die 200. Bürgerstiftung mit dem Gütesiegel und mit einem Preis ausgezeichnet werden. Nähere Informationen auf der Website des Bundesverbands.

Netzwerk Nachbarschaft: Neue Internetseite

Seit 1. Mai gibt es eine neue Internetseite, die Nachbarschaftsinitiativen aus ganz Deutschland als Kommunikationsforum dienen soll. Interessierte können sich in Diskussionsforen austauschen und Kontakte knüpfen, sich gegenseitig mit Tipps und Empfehlungen versorgen und die neuesten Nachrichten aus der Welt des bürgerschaftlichen Engagements lesen: www.netzwerk-nachbarschaft.net (22.5.09)

Netzwerk Nachbarschaft: Wettbewerb Aktion Spielplatz

Mehr und bessere Spielplätze für Deutschlands Kinder – das ist das Ziel des Wettbewerbs „Aktion Spielplatz“, den das deutschlandweit agierende Netzwerk Nachbarschaft am 1. Mai gestartet hat. Teilnehmen können alle Nachbarn, die in den nächsten vier Monaten in ihrem Wohnviertel vorhandene Kinderspielplätze verschönern, neu bauen wollen oder dies bereits getan haben. Als Prämien erhalten die Sieger rund 60.000 Euro. Einsendeschluss für vorbildliche Spielplatz-Projekte ist der 31. August 2009. Weitere Informationen unter www.praktiker.netzwerk-nachbarschaft.net (22.5.09)

Wettbewerb startsocial erneut ausgeschrieben

Unter dem Motto „Hilfen für Helfer“ unterstützt startsocial auch in diesem Jahr wieder 100 herausragende, überwiegend ehrenamtlich getragene soziale Vorhaben: Die Preisträger erhalten  dreimonatige Beratungsstipendien und werden von Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und sozialen Institutionen bei der Ausgestaltung und Professionalisierung ihrer Ideen und Projekte unterstützt. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen unter www.startsocial.de (20.5.09)

Tagung zum Engagement von Unternehmen

„Neue Verbindungen schaffen“ ist der Titel einer Tagung, die am 29. Juni 2009 in Berlin stattfindet und auf der Corporate Citizenship aus der Sicht von Gemeinnützigen, Mittlern und Verwaltung betrachtet werden soll: Welche Zielvorstellungen gibt es hinsichtlich der Kooperation mit Unternehmen? Die Tagung wird von UPJ (Unternehmen Partner der Jugend) und der Bertelsmann Stiftung veranstaltet. Weitere Informationen und Anmeldung hier. (14.5.2009)

Bürgerkulturpreis 2009 ausgeschrieben

„Demokratie leben und stärken“ ist das Leitthema des Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags, der mit insgesamt 26.000 Euro dotiert ist und in diesem Jahr zum 10. Mal  am „Tag des Ehrenamtes“ (5. Dezember) verliehen wird. Gesucht werden ehrenamtliche Projekte, die Interesse und Freude an der Demokratie wecken oder die Demokratie verteidigen, zum Beispiel gegen Rassismus und rechtsextreme Tendenzen. Bewerbungen sind bis zum 31. Juli 2009 möglich: Bayerischer Landtag, Maximilianeum, 81627 München, Stichwort „Bürgerkulturpreis.“ Der Ausschreibungstext und die Bewerbungsunterlagen sind auf der Homepage des Bayerischen Landtags abrufbar. Weitere Informationen unter Tel. 089 4126-2731. (30.4.09)

Tagung zum Senioren-Engagement in Bayern

"Mit Senioren-Engagement Bayern gestalten. Bürgerschaftliches Engagement für und von Seniorinnen und Senioren": Unter diesem Titel veranstaltet die Landesarbeitsgemeinschaft der SeniorTrainerinnen (EFI) Bayern in Zusammenarbeit mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement am 29. Mai 2009 eine Tagung in Nürnberg. Mit Fachvorträgen und praktischen Beispielen soll ein seniorenpolitisches Konzept aufgezeigt und diskutiert werden, das sowohl die Potentiale und Ressourcen älterer Bürgerinnen und Bürger als auch deren Hilfe- und Unterstützungsbedarf berücksichtigt. Weitere Informationen im Tagungsflyer. (30.4.09)

Deutsches Ehrenamt e.V.: Kostenlose Beratung am ARD Aktionstag

Anlässlich des ARD-Aktionstags stellt der Münchner Verein am 9. Mai 2009 von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr allen Vereinsvorständen in Deutschland seinen Service kostenlos zur Verfügung. Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 74 66 328 können die ehrenamtlich Engagierten anrufen und ihre Fragen rund um das Thema Vereinsführung stellen. (29.4.09)

Fachkongress zum Thema Engagement in Kommunen: noch Plätze frei!

„Bürger für Bürger -  Engagement in Kommunen stärken!“: Unter diesem Titel findet am 18. und 19. Mai 2009 in Berlin ein großer nationaler Kongress zur gesamten Breite der Themen kommunaler Engagementförderung statt. „Bürger für Bürger“ ist eine gemeinsame Veranstaltung von Deutschem Städte- und Landkreistag, Städte- und Gemeindebund. Dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsroge sowie dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Weitere Informationen und Anmeldung unter www.kongress-buergerfuerbuerger.de. (29.4.09)

Aktionstag der Bürgerstiftungen am 18. Juni 2009

Die Initiative Bürgerstiftungen lädt Bürgerstiftungen ein, gemeinsam am Aktionstag 18. Juni 2009 deutschlandweit aktiv zu werden. Mit minimalem Aufwand und in einer Momentaufnahme soll der Aktionstag zeigen, wie groß die Vielfalt der Projekte ist, die an einem beliebigen Tag in Deutschland von den Bürgerstiftungen realisiert werden: Was macht Ihre Bürgerstiftung am 18. Juni? Weitere Informationen unter www.die-deutschen-buergerstiftungen.de (20.4.09)

Civil Academy: Jetzt für Herbst bewerben

Freiwillige Engagierte zwischen 18 und 27 Jahren mit guten Projektideen können sich bereits jetzt für die Herbstrunde 2009 beim kostenlosen Qualifizierungsprogramm Civil Academy bewerben. Die nächsten Wochenend-Seminare zu Projektmanagement, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit werden im September, Oktober und Dezember in Nordrhein-Westfalen und Berlin stattfinden. Bewerbungsschluss ist Sonntag, der 28. Juni 2009. Weitere Informationen: www.civil-academy.de (15.4.09)

Tagung Demokratie in der Schule

Am Samstag, den 25. April 2009, findet in Nürnberg im Haus der Pädagogik eine Tagung zum Thema Demokratie in der Schule statt.  Prof. Dr. Wolfgang Edelstein, ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, hält den Eröffnungsvortrag, danach werden verschiedene Aspekte der Thematik aus bundesdeutscher und bayerischer Perspektive erörtert und gute Praxisbeispiele vorgestellt. Veranstalter sind das Pädagogische Institut (PI), die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe e.V.), die akademie caritas-pirckheimer-haus, die Petra Kelly Stiftung sowie das Schulmuseum Nürnberg. Flyer und Anmeldung hier. (3.4.09)

Fachkongress "Engagement in den Kommunen stärken!“

Wie kann bürgerschaftliches Engagement als wichtige Säule des Gemeinwesens ausgebaut werden? Auf dem Kongress, der am 18. und 19. Mai 2009 in Berlin stattfindet, werden alle für die kommunale Engagementpolitik relevanten Felder behandelt: Kommunale Bildungslandschaften, Integration, Engagement im Alter, Engagement im sozialen Bereich, Stadt- und Dorfentwicklung, Sport u.a.m. Veranstalter sind das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und die kommunalen Spitzenverbände (Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städte- und Gemeindebund) sowie der Deutsche Verein. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.kongress-buergerfuerbuerger.de (27.3.09)

Praxishandbuch zum Engagement von Unternehmen

Als eines der ersten Bundesländer hat Baden-Württemberg in einem Modellprojekt bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen und Betrieben im Rahmen lokaler und regionaler Gesamtkonzepte untersucht und gefördert. Die Erfahrungen aus dem dreijährigen Modellprojekt werden in dem Handbuch „Unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement fördern“, das vom Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg und der Landesstiftung herausgegeben wurde, dargestellt. Es enthält zahlreiche Anregungen und Arbeitshilfen sowie Praxisbeispiele für vorbildhaftes „Unternehmensbürgertum“. Das Handbuch kann kostenlos bezogen werden vom Ministerium für Arbeit und Soziales, Broschürenstelle, Schellingstr. 15, 70174 Stuttgart. (27.3.09)

Gründungsinitiative Bürgerstiftung Rosenheim

Eine Gruppe von BürgerInnen in Rosenheim will eine Bürgerstiftung gründen, die sich schwerpunktmäßig um den Bereich Kinder, Jugendliche und Familien kümmern soll. Dazu findet am 25. März 2009 um 19 Uhr eine Initiativversammlung im Ballhaus Rosenheim statt. Als Referent ist Professor Dr. Pfeiffer eingeladen, der seine neuesten Studien zum Zusammenhang von Gewaltmedien und gewalttätigem Verhalten von Kindern und Jugendlichen vorstellen wird. Alle BürgerInnen sind herzlich dazu eingeladen. Weitere Informationen unter www.sozialestadt-rosenheim.de, Anmeldung unter Tel.: 08031/36-2179, E-Mail: b.schaetzel@grws-rosenheim.de (24.3.09)

Symposium zum Thema Bürgerstiftungen in Augsburg

Nach Passau findet nun auch in Augsburg ein Symposium "Bürgerstiftungen: Die Region gemeinsam gestalten." statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich am 2. April 2009 im Augsburger Rathaus über die ersten Schritte auf dem Weg zur Gründung einer Bürgerstiftung und über die konkrete Projekt- und Vorstandsarbeit von Bürgerstiftungen zu informieren. Anmeldung per E-Mail an Henrike.Schnell@Stiftungen.org, Programm zum Download hier. (20.3.09)

Bayerischer Jugendring für Stärkung der Freiwilligendienste

Der Bayerische Jugendring (BJR) hat in seiner letzten Hauptausschusssitzung einen Beschluss zum Thema „Freiwilligendienste stärken und nicht durch Bürokratie schwächen“ gefasst. So soll der Landesvorstand des BJR bei der Bayerischen Staatsregierung auf eine neue Gesetzesinitiative im Bundestag drängen: Die Freiwilligendienste allgemein, im Besonderen aber das Freiwillige Soziale Jahr, sollen eindeutig als Bildungsjahr anerkannt und zugleich von jeglicher Steuerveranlagung befreit werden. (19.3.09)

Ratgeber „Bürgerstiftung: Mitgemacht!“

Wie können sich Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereinen, Verbänden, Banken, Kirchgemeinden und Kommunen für die Bürgerstiftung in ihrer Nähe engagieren? Die Broschüre „Bürgerstiftung: Mitgemacht!“ der Aktiven Bürgerschaft gibt auf 12 Seiten konkrete Tipps, wie sie die Bürgerstiftung in ihrer Nähe unterstützen können – mit persönlichem Engagement, als Spender, Stifter oder mit einer eigenen Stiftung. Der Ratgeber kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen unter www.aktive-buergerschaft.de (13.3.09)

Ideenwettbewerb fördert deutsch-französisches Engagement

Das gemeinsame ehrenamtliche Engagement von Bürgern aus Deutschland und Frankreich will der Ideenwettbewerb „On y va – auf geht’s!“ der Robert Bosch Stiftung fördern. Gesucht werden deutsche und französische Initiativgruppen und gemeinnützige Organisationen, die sich grenzüberschreitend mit ihrer Lebenswelt und Fragen der Zukunft auseinandersetzen und gemeinsam ein Projekt durchführen. 15 Projektgruppen werden mit bis zu 5.000 Euro bei der Umsetzung ihres Vorhabens unterstützt. Bewerbungsschluss ist der 18. Mai 2009.Weitere Informationen unter www.bosch-stiftung.de/ideenwettbewerb. (13.3.09) 

Siegerehrung beim Integrationswettbewerb

Die Sieger beim bundesweiten Wettbewerb „Teilhabe und Integration von
Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“ der Stiftung
Bürger für Bürger kommen aus Mülheim an der Ruhr, Kehl und Dessau. Einen Anerkennungspreis erhielt die Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum aus Waldsassen. Die Dokumentation zum Wettbewerb hier. Der Integrationswettbewerb wird voraussichtlich im Mai erneut ausgeschrieben. (10.3.09)

Informationsbrief „Bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum II“ erschienen

Der neue Informationsbrief des Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement widmet sich im Vorfeld der gleichnamigen Tagung wieder einmal dem Thema "Bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum" und stellt eine Auswahl an guten Beispiele und Initiativen aus diesem Bereich vor. Download hier. (10.3.09)

Frühjahrstagung Bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum

Unter dem Motto „Traditionen erneuern – Innovationen verankern“ veranstalten die Bayerische Akademie Ländlicher Raum und das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement mit Unterstützung von Sozial- und Umweltministerium am 23. April 2009 eine Tagung in Neumarkt. Nach Vorträgen u.a. von Alois Glück und Melanie Huml stellen am Nachmittag Bürger- und Gemeinschaftshäuser, Nachbarschaftshilfen, lokale Initiativen für nachhaltige Kommunen und freiwilliges Engagement ihre Engagementansätze aus der Praxis im ländlichen Raum vor. Nähere Informationen sind im Tagungsflyer (pdf-Datei, 597 KB) zu finden. (23.2.09)

Bundesweiter Stiftungspreis geht an Bamberger Mütterzentrum Känguruh

Das Bamberger Mehrgenerationenhaus Mütterzentrum Känguruh hat den mit 5.000 Euro dotierten "Praktissima" Preis 2008 zum Thema „Wir leben Leben – Das soziale Unternehmen Mütterzentrum“ gewonnen. Der Mütterzentren Bundesverband verleiht diesen Stiftungspreis jährlich für hervorragende Arbeit von Mütterzentren. Weitere Informationen unter www.muetterzentren-bv.de. (16.2.09)

Plankstettener Erklärung: Bürgermeister fordern mehr Unterstützung für Bürgerenagement und Bürgerbeteiligung

Im Namen von 40 Gemeinden und Regionen aus ganz Bayern wurde an Ministerpräsident Horst Seehofer beim Berchinger Rossmarkt die so genannte Plankstettener Erklärung übergeben. Die beteiligten Gemeinden und Regionen, die sich im Frühjahr 2008 zum Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune zusammengeschlossen hatten, erproben und fördern neue Formen der Bürgerbeteiligung und Bürgerarbeit. In ihrer Erklärung, die mit fachlicher Beratung durch das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement entwickelt wurde, fordern sie, dass der Staat die Gemeinden im Sinne des Subsidiaritätsprinzips aktiv und gezielt dabei unterstützt. Die beteiligten Gemeinden und die Forderungen im einzelnen hier. (4.2.09)

Bürgerpreis 2009 zum Thema "Umwelt schützen“

Der diesjährige Bürgerpreis der Initiative „für mich, für uns, für alle“ – ein Zusammenschluss von engagierten Bundestagsabgeordneten, den Städten, Landkreisen und Gemeinden Deutschlands sowie den Sparkassen – geht in die siebte Runde. 2009 möchte die Initiative Bürgerinnen und Bürger würdigen, die durch ihr bürgerschaftliches Engagement aktiv zum Erhalt und zur Pflege der Umwelt beitragen.  (28.1.09)

Drei-Länder-Tagung zum Bürgerschaftlichen Engagement: Noch Plätze frei!

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) meldet noch freie Plätze für seine Vernetzungskonferenz "Grenzen-Los! Freiwilliges Engagement in Deutschland, Österreich und der Schweiz", die vom 16.-17. Februar in Konstanz stattfindet. Sie soll Gelegenheit bieten, Entwicklungen im Bereich des freiwilligen Engagements systematisch länderübergreifend zu betrachten sowie zentrale und aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen zum freiwilligen Engagement auszutauschen. Weitere Informationen im Flyer, Anmeldeformular hier. (20.1.09)

Wettbewerb „PlusPunkt Kultur“: Sieger ausgezeichnet

Das Team der Münchner Kinder- und Jugendzeitung „Sprachrohr“ gehört zu den Siegern des bundesweiten Projektwettbewerbs „PlusPunkt Kultur“. Die insgesamt 30 Gewinner wurden von der Bundesvereinigung Kinder- und Jugendbildung mit einem Preisgeld von jeweils 1000 Euro ausgezeichnet. Der Wettbewerb zeigt einmal mehr das hohe Engagement junger Menschen im Bereich Kultur. Weitere Informationen unter www.plus-punkt-kultur.de. (19.1.2009)

Symposium "Bürgerstiftungen: Gemeinsam Gutes tun."

Am 11. Februar 2009 findet das Symposium "Bürgerstiftungen: Gemeinsam Gutes tun" im Rathaus Passau (Kleiner Rathaussaal, 10 - 13 Uhr) statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich über die ersten Schritte auf dem Weg zur Gründung einer Bürgerstiftung und über die konkrete Projekt- und Vorstandsarbeit von Bürgerstiftungen zu informieren. Die nächsten Veranstaltungen zum Thema Bürgerstiftungen in Bayern finden am 2. April 2009 in Augsburg und im Juni 2009 in Nürnberg statt. Anmeldungen bitte an: Henrike.Schnell@stiftungen.org, Einladung hier. (14.1.09)

Landessieger Wettbewerb Stiftung Bürger für Bürger

Der Besinnungspfad „Wasser in den Welt-Religionen“ an der Umweltstation Waldsassen (Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum) wurde Bayerischer Landessieger beim bundesweiten Wettbewerb „Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“, der von der Stiftung Bürger für Bürger durchgeführt wurde. Eine Beschreibung des Besinnungspfads finden Sie hier. Die jeweiligen Landessieger aus den Bundesländern wurden aus 179 Bewerbungen ausgewählt. Die daraus ermittelten Bundessieger sowie weitere Preisträger werden am 10. März im Roten Rathaus in Berlin bekannt gegeben und gekürt. Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun. (14.1.09)

Civil Academy geht in eine neue Runde

Freiwillige Engagierte zwischen 18 und 27 Jahren mit guten Projektideen können sich wieder für die Frühjahrsrunde 2009 bei der Civil Academy bewerben. Wie erstellt man einen Finanzierungsplan? Wie betreibt man Fundraising? Wie schreibe ich eine Presseinformation und wie finde ich Teilnehmer für mein Projekt? Das kostenlose Qualifizierungsprogramm Civil Academy bietet Antworten, Praxis und Austausch mit Experten aus dem gemeinnützigen Bereich und aus der Wirtschaft. Weitere Informationen hier und im Flyer der Civil Academy. Bewerbungen sind bis zum 8. März 2009 möglich. (14.1.09)

ARD-Themenwoche und Aktionstag „Ist doch Ehrensache!“

Das Bürgerschaftliche Engagement steht im Mittelpunkt der vierten Themenwoche der ARD, die dieses Jahr vom 10. bis 16. Mai 2009 stattfinden wird. Unter dem Titel „Ist doch Ehrensache! Wie Menschen sich für die Gesellschaft engagieren“ soll das Thema in zahlreichen Hörfunk- und Fernsehbeiträgen beleuchtet werden. Zum Auftakt der Themenwoche ruft die ARD am Samstag, den 9. Mai, zu einem bundesweiten Aktionstag auf: Einrichtungen, Initiativen, Vereine und Netzwerke können sich daran beteiligen. Weitere Informationen zu Inhalten und Anmeldung hier. Anmeldeschluss ist der 20. März. (13.1.2009)

3. Münchner Freiwilligen Messe am 1. Februar 2009

Am Sonntag, den 1. Februar 2009 findet im Münchner Gasteig zum dritten Mal die Münchner Freiwilligen Messe statt. Von 11.00-18.00 Uhr können sich Interessierte über die Möglichkeiten eines freiwilligen Engagements informieren sowie unverbindlich eine Vielzahl von Einrichtungen und Initiativen kennen lernen. Die Messe wird vom Verbund zur Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement (FöBE) und der Stadt München in Kooperation mit dem Gasteig veranstaltet. Der Eintritt ist frei. (8.1.2009)

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Mit Ehrenamtlichen professionell arbeiten: Workshop-Termine 2009

In Zusammenarbeit mit dem Landes-Caritasverband, dem Diakonischen Werk, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern und dem Bildungswerk der Hanns-Seidel-Stiftung organisiert das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement auch 2009 vier Workshops „Mit Ehrenamtlichen professionell arbeiten“. Der Kurs vermittelt Einsatzfelder, Instrumente und Phasen des Freiwilligenmanagements. Er wendet sich an verantwortliche haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sozialen Organisationen und Verbänden, Bildungs- und Kultureinrichtungen, die mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten. Zu folgenden Terminen sind noch Anmeldungen möglich: 12. bis 14. Oktober in Wildbad Kreuth und 23. bis 25. November in Kloster Banz. Veranstaltungsflyer (pdf-Datei, 90 KB) zum Download. (4.12.2008)

Broschüre zur Initiative ZivilEngagement

Unter dem Titel „Engagementpolitik wirksam gestalten. Neue Impulse für die Bürgergesellschaft - ein Jahr Initiative ZivilEngagement“ hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Informationsbroschüre herausgegeben, in dem das Politikfeld Engagement sowie aktuelle Entwicklungen und Projekte vorgestellt werden. Die Broschüre kann kostenlos bezogen werden beim Publikationsversand der Bundesregierung, Tel.: 018 05 / 77 80 90 oder per E-Mail: publikationen@bundesregierung.de (19.12.08)

Bayerische Initiative sichert steuerliche Vergünstigungen für das Ehrenamt

Bei den Einnahmen ehrenamtlicher Rettungskräfte wird auch künftig nicht lebensfremd unterschieden zwischen Rettungseinsätzen und Bereitschaftszeiten, so die Entscheidung der Steuerabteilungsleiter des Bundes und der Länder. Finanzminister Fahrenschon: „Damit hat Bayern das erreicht, was die gemeinnützigen Verbände gefordert haben: Eine pauschale Steuerbefreiung ohne bürokratische Differenzierung nach Bereitschafts- und Einsatzzeiten.“ (19.12.08)

Initiative ZivilEngagement startet eigene Website

Die vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend vor einem Jahr ins Leben gerufene Initiative „ZivilEngagement“ ist am 4. Dezember – pünktlich zum Tag des Ehrenamts am 5. Dezember – mit einer eigenen Website online gegangen. Unter www.initiative-zivilengagement.de finden sich neben den Erläuterungen zu Idee und Hintergrund der Initiative – unterteilt in die Kategorien „Bürgerinnen & Bürger“, „Wirtschaft“ und „Organisationen“ – zahlreiche Informationen zum Engagement in Deutschland. (8.12.2008)

10 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft Freiwilligenagenturen 

Vor 10 Jahren haben sich bayerische Freiwilligen-Agenturen und -Zentren (FA/FZ) zu einem ersten fachlichen Austausch getroffen. Die damals gegründete Landesarbeitsgemeinschaft der FA/FZ in Bayern, lagfa bayern, zählt mittlerweile über 50 Mitglieder und hat sich die Unterstützung bestehender sowie die Gründung neuer Einrichtungen zur Aufgabe gemacht. Das Jubiläum wird mit einem Fachtag am Donnerstag, den 4. Dezember 2008 in Augsburg gefeiert. Weitere Informationen sind im Veranstaltungsflyer (pdf-Datei, 19 KB) zu finden. (27.11.2008)

Neue Studie zum Bürgerschaftlichen Engagement erschienen

Im Auftrag der AMB Generali Holding Deutschland hat die Berliner prognos AG eine neue Studie zum Bürgerschaftlichen Engagement in Deutschland erstellt. Für den „engagement atlas 09“ wurden mehr als 44.000 Menschen ab 16 Jahren in allen Kreisen und kreisfreien Städten Deutschlands befragt. Der Atlas will u.a. den volkswirtschaftlichen Nutzen des Bürgerschaftlichen Engagements und dessen gestaltende gesellschaftliche Kraft sichtbar machen sowie neue Trends und das Potenzial zusätzlicher Engagementbereitschaft aufzeigen. Detaillierte Informationen unter www.generali-zukunftsfonds.de. (25.11.2008)

Bundesweite Selbsthilfe-Informationsstelle NAKOS wird doch weiter gefördert

Ein großer Erfolg für die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen NAKOS: Nachdem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ursprünglich mitgeteilt hatte, die Förderung der NAKOS ab 2009 nicht fortzuführen, hat nun das Parlament beschlossen, doch wieder Mittel zur Förderung der NAKOS bereit zu stellen. Dies ist nicht zuletzt das Ergebnis massiver Proteste zahlreicher Unterstützer der NAKOS. Ende kommender Woche soll der Haushalt im Parlament verabschiedet werden. (25.11.2008)

Bertelsmann Stiftung startet Projekt „Kinder.Stiften.Zukunft“

Mit einem großen Kongress vom 4. bis 6. Dezember 2008 in Nürnberg startet die Bertelsmann Stiftung das Projekt „Kinder.Stiften.Zukunft“: Das umfangreiche Programm bietet Fachvorträge ebenso wie die Arbeit zu Schwerpunktthemen in verschiedenen Methoden-Workshops. Der Kongress soll unter anderem Förderer und gemeinnützige Organisationen zusammen bringen, Akteure vernetzen sowie gute Initiativen in der Region identifizieren und fördern. Das Teilnehmer-Handbuch bietet bereits eine Vielzahl von Projektbeschreibungen. Weitere Informationen im Internet unter www.kinder-stiften-zukunft.de. (23.11.2008)

Koalition sieht Ausbau des Landesnetzwerks vor

In der Koalitionsvereinbarung (pdf-Datei, 239 KB) für die 16. Wahlperiode des Bayerischen Landtags zwischen CSU und FDP wurde eine Ausweitung des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement beschlossen. In Zusammenarbeit mit den Kommunen und anderen Institutionen soll denjenigen Menschen Bürgerschaftliches Engagement ermöglicht werden, die sich nach dem Berufsleben aktiv in die Gesellschaft einbringen wollen. Neben einer weiteren Stärkung der Freiwilligenagenturen ist die Einführung einer Ehrenamtscard zur Anerkennung engagierter Bürger sowie der Auf- und Ausbau von Freiwilligendiensten für Menschen aller Generationen vorgesehen. (14.11.08)

Grundlagensammlung (pdf-Datei, 359 KB) zusammengefasst, in der sechs wichtige Netzwerke genauer betrachtet werden: CIVITAS, Gesunde Städte-Netzwerk, Aalborg Commitments, Unternehmen.V, Klima-Bündnis e.V., cittaslow.  (12.11.08)

Sozialministerin Haderthauer würdigt Bürgerschaftliches Engagement auf der ConSozial

4.700 Besucher und mehr als 280 Aussteller für die Sozialwirtschaft – das war die Bilanz der Consozial 2008. Auf der größten Messe für den Sozialmarkt im deutschsprachigen Raum präsentierte sich auch das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, das in diesem Jahr sein 5jähriges Bestehen feiert und sich über einen Besuch von Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer freuen konnte. "Die Herausforderungen, vor denen wir heute stehen, erfordern eine aktive Bürgergesellschaft", so die Ministerin in ihrer Eröffnungsrede. "Bürgerschaftliches Engagement bedeutet aktive Mitgestaltung des Lebens in den Kommunen. Es stärkt und bereichert das soziale Klima in unserer Gesellschaft."  (10.11.08)

Freiwilligenzentrum Augsburg erhält bundesweiten Innovationspreis

Der Innovationspreis der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) zeichnete in diesem Jahr Einrichtungen aus, die jugendliches Engagement fördern. Das Freiwilligen-Zentrum Augsburg gewann change in“, „Sich engagieren lernen“, „Tu was du kannst“ und „Jugendfreiwilligendienste“ einen der drei Hauptpreise. Ein zweiter Preis ging an die Freiwilligenagentur Jena, den dritten Hauptpreis erhielt das Centrum für bürgerschaftliches Engagement in Mülheim. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der bagfa-Fachtagung „Was Freiwilligenagenturen BEwirken …“. Der Innovationspreis wird von der Stiftung Apfelbaum und der Deutschen Bank AG unterstützt und finanziert. Informationen unter www.bagfa.de. (7.11.08)

Koppelung Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale möglich

Nach einer Stellungnahme des Finanzministeriums Baden-Württemberg im Landtag ist eine Inanspruchnahme von Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale unter der Voraussetzung möglich, dass die Tätigkeiten nebenberuflich ausgeübt werden, voneinander trennbar sind, gesondert vergütet werden und die dazu getroffenen Vereinbarungen eindeutig sind. Ein Übungsleiter kann demnach von demselben Verein für seine Übungsleitertätigkeit eine steuerfreie Vergütung erhalten und gleichzeitig beispielsweise für eine Vergütung als Kassierer den Freibetrag für Ehrenamtliche beanspruchen. Neu ist zudem, dass nach Auffassung des Finanzministeriums Baden-Württemberg die Ehrenamtspauschale auch gezahlt werden kann, wenn keine explizite Ehrenamtlichkeit des Vorstands in der Satzung gefordert wird. Nähere Informationen (pdf-Datei, 49 KB) zum Download. (29.10.08)

Tagung „Schule und Bürgerengagement“

Weit über 200 Teilnehmer beteiligten sich an der Tagung „Schule und Bürgerengagement“, die am 24. und 25. Oktober vom Bundesnetzwerk und Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in der Akademie Dillingen mit Unterstützung von Kultus- und Sozialministerium veranstaltet wurde. Von den Tagungsgästen wurde insbesondere die Gelegenheit zum Austausch zwischen den verschiedenen Perspektiven von Lehrern, Schülern und außerschulischen Organisationen geschätzt und der Wunsch nach einer weiteren Vertiefung festgehalten. Insgesamt stellten sich über 30 Projekte und Initiativen vor, die beispielhaft die Zusammenarbeit von Schulen und Bürgerschaftlichem Engagement realisieren. Eine Dokumentation der Beiträge und Ergebnisse ist geplant. (27.10.08)

Fachtagung "Was Freiwilligenagenturen BEwirken ..."

Die diesjährige Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) und der Stiftung Mitarbeit vom 3. bis 5. November 2008 in Hamburg beschäftigt sich mit erzielten und erwünschten Wirkungen von Freiwilligenagenturen. Traditionell wir im Rahmen der Tagung der Innovationspreis der bagfa verliehen, in diesem Jahr zum Thema „Jugend @ Engagement“. Nähere Informationen unter www.bagfa.de. (20.10.08)

Länderspiegel Bürgerstiftungen 2008

Bundesweit weist Bayern (nach Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen) unter den Bundesländern mit 27 Bürgerstiftungen die viertgrößte Anzahl von Bürgerstiftungen auf und lag im Jahr 2007 bei den Neugründungen an zweiter Stelle. So lautet ein Ergebnis des „Länderspiegels Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2008“, den die Aktive Bürgerschaft zum „Tag der Bürgerstiftungen“ am 1. Oktober vorlegte. Das Stiftungskapital der Bürgerstiftungen hat sich innerhalb von zwei Jahren fast verdoppelt: Ihr zivilgesellschaftliches Eigenkapital beläuft sich derzeit auf über 110 Millionen Euro. Nähere Informationen unter www.aktive-buergerschaft.de. (13.10.08)

Aktionswoche des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement beendet

„Engagement macht stark!“: Die „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ 2008 stieß bei Akteuren vor Ort, Verbänden, Politik und medial auf große Resonanz: Rund 1.500 Veranstaltungen in ganz Deutschland stellten das Bürgerschaftliche Engagement in den Mittelpunkt. Anlässlich des Starts der Aktionswoche empfing Bundespräsident Horst Köhler am 19. September Freiwillige zu einem Gespräch in Schloss Bellevue. Bis 28.September boten Akteure vor Ort ein buntes Programm: von Tagen der offenen Tür über gemeinsame Aufräumaktionen in der Natur, Vorlesenachmittage für Kinder, Informationsveranstaltungen, Freiwilligentagen bis zu Festen für die ganze Familie. (9.10.2008)

Nakos verliert Förderung

Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (Nakos) wird ab 2009 keine Bundesmittel mehr erhalten. Damit sei die Existenz der Nakos, die rund 70.000 Selbsthilfegruppen unterstützt, gefährdet, erklärte die Organisation. Mehr als 200 Experten aus Wissenschaft und Praxis setzten sich in einem Offenen Brief an Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen für eine Fortsetzung der Förderung ein. Das fachübergreifende Wirken der Nakos sei eine zentrale Säule des Bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. Nach Auskunft des Familienministeriums ist eine weitere Förderung nicht möglich, da der Bund nur die Förderung von Modellprojekten, jedoch keine dauerhafte Förderung übernehmen dürfe. Letztere sei Aufgabe der Länder. (2.10.08)

Informationsbrief Schule und Bürgerengagement

Im Vorfeld zur bundesweiten Fachtagung "Schule und Bürgerengagement - Bildung gemeinsam gestalten", die am 24./25. Oktober in Dillingen stattfindet, ist der neue Informationsbrief des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement mit Praxisbeispielen rund um das Thema erschienen (pdf-Datei, 1,6 KB). Tagungsflyer (pdf-Datei, 225 KB) zum Download. Anmeldungen zur Tagung bis 9. Oktober 2008.  (26.09.08)

Sozialversicherungsfreiheit für ehrenamtlich Tätige

Sozialministerin Christa Stewens forderte am 19. September im Bundesrat eine bessere Förderung des Ehrenamtes: „Ehrenamt braucht Freiraum, kein bürokratisches Korsett! Unser Gesetzesentwurf stellt deshalb klar, dass ehrenamtlich Tätige in der Regel nicht in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis stehen. (...) Aus Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten sind weder reguläre Sozialversicherungsbeiträge noch Pauschalbeiträge zu zahlen. Diejenigen ehrenamtlich Tätigen, die auf den Schutz der gesetzlichen Sozialversicherung nicht verzichten wollen, sollen künftig wählen können, in der Sozialversicherung zu verbleiben." (23.9.08)

Verbesserter Unfallschutz für freiwillig Engagierte

Zum 1. Oktober 2008 ändern sich die Bedingungen zum Unfallschutz für bürgerschaftlich Engagierte: Erneut wird der Personenkreis erweitert, der sich freiwillig gesetzlich unfallversichern kann. Künftig gilt die Versicherungsmöglichkeit auch für ehrenamtlich Engagierte, die im Auftrag ihres Vereins aktiv sind, und für Personen, die ehrenamtlich für Parteien im Sinne des Parteiengesetzes tätig sind oder an Ausbildungsveranstaltungen für diese Tätigkeit teilnehmen. Informationen zum Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung VBG unter Tel. 040 5146-1970 oder www.vbg.de/ehrenamt. (15.9.08)

Finanzministerien der Länder: Neue Steuerwegweiser für Vereine

Das bayerische Staatsministerium der Finanzen nahm das „Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“, das rückwirkend zum 1.1.2007 in Kraft getreten ist, zum Anlass, seinen Ratgeber „Steuertipps für Vereine“ zu aktualisieren. Download (pdf-Datei, 370 KB) unter www.verwaltung.bayern.de. (12.9.08)

BürgerStiftungsCheck: Ratgeber für Bürgerstiftungen erschienen

Mit dem „BürgerStiftungsCheck“ bietet das Informationsportal „Aktive Bürgerschaft“ ein strategisches Managementinstrument, das einen Überblick über wichtige Erfolgsfaktoren für Bürgerstiftungen geben kann. Der Ratgeber hilft bei der Entwicklung konkreter Ziele und bei der Prioritätensetzung. Dies kann praxisnah durch 30 individuell anpassbare Zielvorgaben erreicht werden. Download unter www.aktive-buergerschaft.de (pdf-Datei, 448 KB ). (11.9.08) 

Symposium „Bürgerstiftungen. Vorbilder gelebten Bürgersinns“

Im Rahmen der Ausstellung „Stifterland Bayern“ findet am 23. September 2008 ab 10.30 Uhr im Landrätesaal der Regierung von Oberfranken das dritte Symposium der „Initiative Bürgerstiftungen“ statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Nächste Termine: 27.11.2008 Regensburg, 12.2.2009 Passau, 23.4.2009 Augsburg. Weitere Informationen unter  www.die-deutschen-buergerstiftungen.de. (10.9.08)

Sport- und Sozialverbände starten „Vereint in Bewegung“

Sport- und Sozialverbände haben gemeinsam die neue Initiative "Vereint in Bewegung" gestartet. Bei der Auftaktveranstaltung in Starnberg betonte Bayerns Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, "dass Sport die Grundlage darstellt, Menschen zu vereinen und zu integrieren." Die Bündelung der Sport- und Sozialverbände sei zudem eine gute Basis, um erfolgreich Gewaltprävention zu betreiben.
Zielsetzung ist es, bestehende Projekte im Sport- und Sozialbereich für Integration sowie für Gewalt- und Suchtprävention auf eine neue Art vor Ort zu vernetzen. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Integration junger Migranten. 
Projektträger sind der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) mit der Bayerischen Sportjugend, der Bayerische Fußball-Verband (BFV), der Deutsche Kinderschutzbund und die Sportjugendstiftung der bayerischen Sparkassen. (8.9.2008)

Aktivitäten zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements in Augsburg und Nürnberg

Zum vierten Mal startet das „Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement“ (BBE) bundesweit die „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“. Auch Augsburg und Nürnberg beteiligen sich vom 19. bis 28. September 2008 mit einem umfassenden Angebot und zeigen ihr Spektrum mit unterschiedlichen Aktivitäten ihrer ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger.  (14.8.2008)

Wohnprojekt-Atlas 2008 erschienen

In einer zweiten Auflage erstellte der Münchner Verein „Urbanes Wohnen e.V.“ im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen den „Wohnprojekt-Atlas – Bayerisches Netzwerk Wohnprojekte“. Über 100 Profile sind darin zu finden, in denen bereits realisierte Wohnprojekte beschrieben werden. Der Wohnprojekt-Atlas ist zur Beratung von Interessierten gedacht und lässt klar erkennen: Gemeinschaftsorientiertes und selbstorganisiertes Wohnen ist heute für alle Menschen machbar, die es wollen – unabhängig vom Einkommen oder Vermögen. Nähere Informationen und Download des Wohnatlas 2008 auf der laufend aktualisierten Website www.wohnprojektatlas-bayern.de. (7.8.08)

„Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2008

Mit seinem Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ sammelt das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ vorbildliche und nachahmenswerte zivilgesellschaftliche Aktivitäten und zeichnet die besten Projekte mit Preisen zwischen 2.000 € und 5.000 € aus. Gesucht werden Initiativen, die beispielhafte Integrationsarbeit mit und für Migranten leisten und Diskriminierung und Gewalt entgegenarbeiten. Der diesjährige Schwerpunkt ist  „Gewaltprävention“. Einsendeschluss für Bewerbungen: 30. September 2008. Nähere Informationen unter www.buendnis-toleranz.de. (24.7.08)

Neues Förderprogramm für innovative ambulante Wohnformen

"In Anbetracht der demografischen Entwicklung und der sich wandelnden Familienstrukturen brauchen wir eine weitere Ausdifferenzierung von verschiedenen Wohn- und Pflegeformen. Nur so können wir den unterschiedlichen Bedürfnislagen unserer älteren Menschen in Bayern gerecht werden und Lebensqualität bis ins hohe Alter gewährleisten.“ Mit diesen Worten stellte Sozialministerin Christa Stewens ein neues Förderprogramm vor, das ab sofort mit einer Anschubfinanzierung von bis zu 40.000 € den Auf- und Ausbau neuer Wohnformen für Senioren unterstützt. Ambulante Wohnformen würden nicht nur älteren Menschen eine echte Alternative zum "Alleine-zuhause-Leben" und zu einem Umzug in eine vollstationäre Einrichtung bieten. Sie seien auch für pflegende und betreuende Angehörige, eine große Unterstützung. Nähere Informationen auf de Website des Sozialministeriums.  (22.7.08)

Neues zum Thema Patenschaftsprojekte

Der „Patenatlas“ ist online: Im Rahmen der Aktion „zusammen wachsen – Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern“ werden im Patenatlas bereits bestehende Patenschaftsprojekte für junge Menschen mit Zuwanderungshintergrund vernetzt und die Gründung weiterer unterstützt. Ziel ist es, die Bildungschancen von Menschen mit Migrationshintergrund zu erhöhen. Das Netzwerk für Bildungs- und Ausbildungspaten ist Teil des Nationalen Integrationsplans und wird aus Mitteln der Bundesregierung finanziert. Nähere  Informationen unter www.aktion-zusammen-wachsen.de.
Mit Patenschafts- und Mentorenprojekten befasst sich auch der aktuelle Informationsbrief des LBE (pdf-Datei, 5 MB). (15.7.08)

Bundesweite Fachtagung „Schule und Bürgerengagement“

Am 24. und 25. Oktober 2008 findet in Dillingen eine Tagung zum Thema „Schule und Bürgerengagement – Bildung gemeinsam gestalten“ statt. In welchem Rahmen können Schülerinnen und Schüler lernen sich zu engagieren? Wie können Kooperationen zwischen Schulen und sozialen Einrichtungen gestaltet werden? Welche Organisationen unterstützen Lehrerinnen und Lehrer bei der Entwicklung und Durchführung von Engagementprojekten? Wie kann sich Schule zum Gemeinwesen öffnen? Die Fachtagung gibt Gelegenheit, diese Fragen zu diskutieren und gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft, Politik und Praxis Antworten zu entwickeln. Tagungsflyer (pdf-Datei, 225 KB) zum Download. Anmeldungen bitte bis 9.10.2008. (8.7.08)

Informationsplattform ländlicher Raum und Landentwicklung im Internet

Das Bayerische Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten eröffnete am 20. Juni eine Internet-Plattform für Verantwortliche und Bürger der Gemeinden im ländlichen Raum wie auch für freie Planer und Mitarbeiter der Verwaltungen. Hinweise auf gelungene Beispiele, kreative Ideen sowie erfolgreiche Aktivitäten sollen zu einer nachhaltigen Entwicklung ländlicher Gemeinden beitragen. Dazu stellt die Informationsplattform www.sdl-inform.de erfolgreiche Projekte der ländlichen Entwicklung vor, gibt Veranstaltungshinweise auf das Angebot der drei Schulen für Dorf- und Landentwicklung und bietet ein Diskussionsforum zum direkten Informationsaustausch zu Problemen und Lösungen. (1.7.08)

Augsburger Sozialreferent Hummel nicht im Amt bestätigt

Dr. Konrad Hummel (SPD), Augsburger Sozialreferent und prominenter Verfechter einer bürgergesellschaftlich orientierten Sozialpolitik, muss nach sechs Jahren seinen Posten räumen. Er unterlag laut Augsburger Allgemeine (27.6.08) in einer turbulenten Kampfabstimmung Max Weinkamm (CSU).
Konrad Hummel, der schon vor seiner Augsburger Referentenzeit als Begründer des Baden-Württembergischen „Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement“ ein Vorbild für viele weitere Landesnetzwerke schuf, die sich im Gefolge gründen, betrat auch in Augsburg engagementpolitisches Neuland. Konsequent versuchte er, die städtischen Ämter bürgeroffen zu gestalten. Das von ihm initiierte „Bündnis für Augsburg“ brachte zivilgesellschaftliche Akteure, Kommunalpolitik und Wirtschaft zusammen. Nicht unumstritten waren die von ihm eingeführten „Sozialpatenschaften“, in denen Ehrenamtliche Funktionen der Schuldnerberatung übernehmen. (30.6.08)

Wertgutachten: Jeder in Bürgerschaftliches Engagement investierte Euro bringt Nutzen von 7 Euro

Staatsministerin Christa Stewens fasste am 11. Juni im Münchener Müttertreff Moosach die Ergebnisse eines „Wertgutachten Bürgerschaftliches Engagement“ zusammen, das die Katholische Stiftungsfachhochschule München im Auftrag des bayerischen Sozialministeriums erstellte. Untersucht wurden insbesondere das Engagement in den Bereichen Soziale Hilfe und Unterstützung, Gesundheit, Kultur sowie traditionelle Engagementformen. Laut Gutachten ist ehrenamtliches Engagement nicht zuletzt „der beste Nährboden für gute Lebensqualität und das subjektive Wohlbefinden. Neben diesen sozialen Wirkungen ist auch der ökonomische Nutzen konkret bezifferbar: Jeder einzelne in Bürgerschaftliches Engagement investierte Euro stiftet einen Nutzen von etwa sieben Euro,“ so Staatsministerin Stewens. Als vordringliche Aufgaben werden die Stärkung und der Ausbau von Infrastrukturen vor Ort, wie z.B. Freiwilligenagenturen, und eine baldige Einführung des bereits geplanten Ehrenamtsnachweises genannt. Nähere Informationen auf der Website des Bayerischen Sozialminsteriums. (12.6.08)

Innovationspreis „Jugend @ Engagement“ für Freiwilligenagenturen

Unter dem Motto „Jugend @ Engagement“ schreibt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa e.V.) zum fünften Mal den Innovationspreis der Freiwilligenagenturen aus. Bis zum 20. Juli 2008 können sich Agenturen mit Projekten und Handlungsansätzen aus dem Bereich Jugendengagement bewerben. Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wählen fünf herausragende Projekte aus, an die insgesamt 13.000 € vergeben werden. Weitere Informationen und Ausschreibungsunterlagen unter www.bagfa.de. (11.6.08)

Symposium „Bürgerstiftungen: Gemeinschaft stiften. Zukunft gestalten.“

Die vom Bundesfamilienministerium geförderte Veranstaltungsreihe der „Initiative Bürgerstiftungen“ in Bayern geht in die zweite Runde: Am 10. Juli 2008 findet ab 10 Uhr das Symposium „Bürgerstiftungen: Gemeinschaft stiften. Zukunft gestalten.“ im Senatssaal der Julius-Maximilians-Universität Würzburg statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich über die ersten Schritte auf dem Weg zur Gründung einer Bürgerstiftung und über die konkrete Projekt- und Vorstandsarbeit zu informieren. Folgeveranstaltungen sind in Augsburg, Bayreuth, Nürnberg, Passau und Regensburg geplant. Programm als pdf-Datei, 300 KB. (10.6.08)

Ausschreibung Ideenwettbewerb „Freiwilligendienste aller Generationen“ zur Förderung von 30 Leuchtturmprojekten

In der Nachfolge zu den „Generationsübergreifenden Freiwilligendiensten“ startet das Programm „Freiwilligendienst aller Generationen“: Ab dem 1. Januar 2009 fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über eine Laufzeit von drei Jahren bundesweit insgesamt 30 Projekte mit jährlich jeweils 50.000 Euro. Gesucht sind Projekte, die im Hinblick auf Kreativität, Konzeption und Durchführung Vorbildfunktion übernehmen und zur Übertragung auf möglichst viele Standorte anregen können. Bewerben können sich Gemeinden, Städte und Landkreise mit Unterstützung geeigneter Träger bzw. entsprechende Träger mit Unterstützung der Kommunen. Gefördert werden Verwaltungs- und Materialkosten, Fortbildungsmaßnahmen etc., jedoch keine Personal- und Infrastrukturkosten. Die Auswahl der „Leuchtturmprojekte“ erfolgt in enger Abstimmung mit den jeweiligen Bundesländern. (10.6.08).

Unternehmen als engagierte Bürger in der Kommune

Was können Kommunen tun um Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Dieter Schöffmann in seinem Gastbeitrag auf der Homepage www.wegweiser-bürgergesellschaft.de, der viele hilfreiche Hinweise zum Thema bietet. (10.6.08)

Bürgergutachten an Ministerpräsident Beckstein übergeben

Ministerpräsident Günther Beckstein nahm am 4. Juni ein Bürgergutachten in Empfang, das im Auftrag der Staatskanzlei von der „Gesellschaft für Bürgergutachten“ erstellt wurde. Unter dem Motto "Unser Bayern - Chancen für alle" sprachen 200 Bürgerinnen und Bürger Empfehlungen zur künftigen Entwicklung Bayerns aus. Jeweils drei Tage lang entwickelten sie mit Experten umfassende Vorschläge zur Zukunft Bayerns zu Themen  wie Familie und Bildung, Arbeit und Wohlstand, Stadt und Land, Umwelt und Energie oder gesellschaftlicher Zusammenhalt. Politik werde häufig von "oben nach unten gemacht", sagte Staatskanzleichef Eberhard Sinner, das Bürgergutachten kehre das um. Laut Ministerpräsident Beckstein führt es zur Relativierung mancher Meinungsumfrage, da es nicht auf spontanen Befragungen beruhe, sondern nach intensiven Diskussionen entstanden sei. Bildung solle demnach der höchste Stellenwert in der Politik der nächsten zehn Jahre eingeräumt werden. Finanzierungsvorschläge mussten die Bürgergutachter für ihre Empfehlungen nicht erarbeiten. Nicht alles koste viel Geld. So gebe es etwa die Möglichkeit, das Ehrenamt zu stärken, um generationenübergreifende Projekte oder Aktionen wie "Schüler helfen Schülern" zu starten. (5.6.08)

Empfehlungen für das Bürgerschaftliche Engagement von mittelständischen Unternehmen

Die Initiative „für mich, für uns, für alle“ gibt in ihrer Publikation „Gemeinsam für den guten Zweck“ Empfehlungen und Hinweise zur Planung und Ausgestaltung des Bürgerschaftlichen Engagements von mittelständischen Unternehmen. Zu finden sind Praxisbeispiele, Trendanalysen, Interviews, Tipps und Ratschläge sowie wichtige Adressen, die sowohl für Unternehmer als auch für Mitarbeiter hilfreich sein können. (3.6.08)

Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags 2008

Um die ehrenamtliche Mitwirkung und Beteiligung an der Entwicklung von Staat und Gesellschaft zu fördern, vergibt der Bayerische Landtag jährlich einen Preis für Bürgerschaftliches Engagement. Im Jahr 2008 steht dieser Bürgerkulturpreis unter der Leitthematik „Initiativen zur interkulturellen Zusammenarbeit und zur Integration von Zuwanderern in unsere Gesellschaft“. Ausgezeichnet werden sollen Initiativen, die die Integration von Zuwanderern in die Gesellschaft fördern und ein aktives Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund schaffen. Bewerbungen an den Bayerischen Landtag, Maximilianeum, 81627 München, Stichwort: Bürgerkulturpreis. Formulare und weitere Informationen telefonisch unter 089/4126-2731 oder im Internet unter www.bayern.landtag.de. (28.5.2008)

Civil Academy – jetzt bewerben!

Für die Herbstrunde der Civil Academy, einem Gemeinschaftsprojekt der BP und des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE), können sich noch bis zum 13. Juli 2008 freiwillig Engagierte im Alter von 18 bis 27 Jahren mit Projektideen bewerben. Trainer aus Wirtschaft und gemeinnützigem Bereich vermitteln in Seminaren Handwerkszeug und Kontakte zur Umsetzung von Projekten. Weitere Informationen unter www.civil-academy.de. (28.5.08)

Neuausschreibung Wettbewerb „Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“

Zum vierten Mal schreibt die „Stiftung Bürger für Bürger“ einen bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb aus, der das ehrenamtliche Engagement von Migranten in gemeinnützigen Organisationen, gemeinsam mit deutschen Mitbürgern und/oder mit Migranten anderer nationaler oder ethnischer Herkunft, fördern soll. Ausgezeichnet werden Praxisprojekte zur bundesweiten Verbreitung und Nachahmung ebenso wie innovative Ideen, die eine erstmalige Umsetzung als Piloprojekt verdienen. Einsendeschluss ist der 30. November 2008. Weitere Informationen unter www.buerger-fuer-buerger.de, Stichwort "Fördermöglichkeiten". (21.5.08)

Novelle des Stiftungsrechts

Bayern will seine führende Stellung als Stiftungsstandort weiter ausbauen. Dazu beitragen soll eine Änderung des Bayerischen Stiftungsgesetzes, dessen Entwurf soeben vom Kabinett verabschiedet wurde. Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel betonte, dass u.a. durch vereinfachte Bestimmungen in den Bereichen Vermögensverwaltung und Rechnungsprüfung sowie durch eine Reduzierung der bisherigen Genehmigungs- und Anzeigenvorbehalte sowohl den ehrenamtlich engagierte Stiftungsorganen als auch den Aufsichtsbehörden die Arbeit erleichtert werden soll. Seit der letzten Novellierung des Gesetzes im Jahr 2001 stieg die Zahl der nicht-kirchlichen rechtsfähigen Stiftungen in Bayern von 2.000 auf fast 3.000. (21.5.08)

Aufbau von Freiwilligenagenturen in Landkreisen und kreisfreien Städten geplant 

Den ländlichen Raum stärken bedeutet auch, die vorhandenen Potentiale für freiwilliges und ehrenamtliches Engagement nutzbar zu machen. "Ein geeigneter Hebel, um dieses Potential zu erschließen, ist der Aufbau von Freiwilligenagenturen in den Landkreisen und kreisfreien Städten", erklärte Bayerns Sozialstaatssekretärin Melanie Huml im Anschluss an die Sitzung des Staatssekretärsausschusses. Dieser Ausschuss, an dem die Staatssekretäre bzw. Amtschefs aller Ressorts mitwirken, hat sich dafür ausgesprochen, im Rahmen des Aktionsprogramms "Ländlicher Raum" das bürgerschaftliche Engagement zu stärken. Über den hierfür erforderlichen Finanzbedarf in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro ist im Zuge des kommenden Doppelhaushalts zu entscheiden. (14.5.2008)

Online-Dokumentation zu „ALTERnativen“

Die Dokumentation zur der Messe ALTERnativen, auf der sich im März 2008 vorbildliche Seniorenprojekte aus den Bereichen Wohnen, Pflege, Angehörigenarbeit und Vernetzung im bayerischen Landtag vorstellten, ist online. Auf der Website www.gruene-fraktion-bayern.de sind umfangreiche Informationen zu den verschiedenen Projekten, Vereinen und Initiativen sowie Stellungnahmen und die einzelnen Fachvorträge zu finden. (13.5.08)

Kurzfilmwettbewerb ausgeschrieben

In Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen will „Aktion Mensch“ durch Kurzfilme mehr Menschen zu freiwilligem Engagement anregen und über die Arbeit der bundesweit 310 Freiwilligenagenturen informieren. Eine Fachjury wird im Rahmen des Kurzfilmwettbewerbs „short notice“ drei Beiträge aus der Sonderkategorie „Get Involved“ mit Preisen von insgesamt 10.000 € auszeichnen. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2008. Film-Upload, Teilnahmebedingungen und weitere Informationen unter www.dieGesellschafter.de/shortnotice. (13.5.08)

Bessere Bedingungen für Ehrenamtliche von Hilfsorganisationen

Der Bayerische Landtag verabschiedete am 24. April einstimmig eine Gesetzesänderung, die ehrenamtlichen Mitarbeitern von Hilfsorganisationen einen Rechtsanspruch auf Freistellung und Ersatz für Verdienstausfälle zuspricht. Damit werden die bayernweit rund 115.000 freiwilligen Helfer des Roten Kreuzes, der Malteser, des Arbeiter-Samariter-Bunds und anderer Hilfsorganisationen den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW) gleichgestellt. Die Gesetzesänderung tritt zum 1. Juni dieses Jahres in Kraft. (25.4.08)

Diakonie sucht Gründungsstifter

Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) wird im November 2008 die neue Bundesstiftung Diakonie gründen. Ziel der Stiftung ist die Förderung von Innovationen in den Tätigkeitsfeldern der Diakonie. Als Dachverband von 27.000 diakonischen Einrichtungen stellt das Diakonische Werk der EKD zum Start der Stiftung 500.000 Euro zur Verfügung. Innerhalb eines halben Jahres soll noch einmal die gleiche Summe von Gründungsstiftern hinzukommen. Weitere Informationen im Internet unter www.diakonie-bundesstiftung.de. (23.4.08)

Neue Datenbank: Mittler zwischen Gemeinnützigen und Unternehmen

Immer mehr Unternehmen, öffentliche Einrichtungen oder gemeinnützige Organisationen suchen nach Engagementpartnern, mit denen sie aus Eigeninteresse und zum Nutzen des lokalen Gemeinwesens Projekte verwirklichen wollen. Die Bertelsmann Stiftung will mit einer neuen Datenbank die Rahmenbedingungen für Kooperationsprozesse zwischen den gesellschaftlichen Partnern verbessern: Anlaufstellen der Engagementförderung wie Freiwilligenagenturen, städtische Bürgerbüros, bundesweite und lokale Netzwerke und weitere Einrichtungen stehen im Internet unter www.gute-geschaefte-macher.org. (23.4.08)

Dokumentation Sieger Talcid-Förderpreis für Bürgerengagement

Der dieses Jahr erstmals ausgeschriebene Talcid-Förderpreis des Unternehmens Bayer Vital und der Stiftung Bürger für Bürger soll gemeinnützige Aktivitäten würdigen und gleichzeitig gesundheitsfördernde Aspekte sozialer Netzwerke aufzeigen. Die Siegerprojekte „Handwerk macht Schule“ der Zeitspender-Agentur Hamburg, „Ideen durch ehrenamtliches Engagement“ (IDEE) der Freiwilligenagentur Leipzig und die „Leverkusener Leihomas und -opas“ sowie 20 weitere vorbildliche Projekte sind im Internet dokumentiert und hier abrufbar.  (23.4.08)

Tagungsdokumentation erschienen

»Migrantenorganisationen als Akteure der Zivilgesellschaft: Integrationsförderung durch Weiterbildung« war das Thema einer Tagung, die im Dezember 2007 von der Arbeitsgruppe »Migration/Integration« des Bundesentzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) in Zusammenarbeit mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE) und dem Institut für soziale und kulturelle Arbeit (ISKA) durchgeführt wurde. Nun ist eine Dokumentation erschienen, in der alle Vorträge dieser Tagung sowie die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zusammengestellt wurden.  Die Dokumentation steht als Download hier zur Verfügung. (21.4.08)

150 Teilnehmer bei Fachtagung zu ehrenamtlichen Patenschaftsprojekten

Großen Zuspruch erhielt die Tagung „Patenschaftsprojekte von Freiwilligen“, die am 15. April in Nürnberg stattfand: Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement hatte in Kooperation mit den bayerischen SenorTrainern eingeladen, sich über Patenschaftsprojekte zu informieren und die Kriterien für deren Gelingen zu diskutieren. Die Fachvorträge, Informationen zu den vorgestellten Projekten sowie weitere Tagungsunterlagen werden bis Anfang Mai zusammengestellt und sind auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt Materialien / Tagungen des Landesnetzwerks zu finden. (21.4.08)

Fachtagung „Stärken sichtbar machen – Der Kompetenznachweis Kultur“

Unter dem Motto „Stärken sichtbar machen - Der Kompetenznachweis Kultur“ laden die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung zu einer Fachtagung am 17./18. April nach Hannover ein. Die Tagung beschäftigt sich mit dem vor vier Jahren eingeführten „Kompetenznachweis Kultur“: Erörtert werden aktuelle Entwicklungen, Perspektiven, aber auch Qualitätsbedingungen. Experten aus dem Bereich kulturelle Bildung, Wissenschaftler und Jugendliche berichten von ihren Erfahrungen mit dem Nachweis und diskutieren seine Zukunft für die kulturpädagogische Praxis. Weitere Informationen unter www.kompetenznachweiskultur.de. (8.4.08)

Dokumentation „Öffnung von Institutionen für das bürgerschaftliche Engagement älterer Menschen“

Das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik veröffentlichte soeben eine Dokumentation zu dem Workshop „Öffnung von Institutionen für das bürgerschaftliche Engagement älterer Menschen“, der im August 2007 in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Münster veranstaltet wurde. Die Dokumentation steht als PDF-Datei (706 KB) zum Download zur Verfügung. (8.4.08)

Neues Programm „Freiwilligendienste aller Generationen“ ab 2009

Im Juni dieses Jahres endet das Modellprogramm „Generationsübergreifende Freiwilligendienste“ (GÜF). Zur Fortsetzung des Programms unter Berücksichtigung bereits entwickelter Qualitätskriterien und -standards gibt es für bisherige Projektträger der GÜF die Möglichkeit einer 50 %igen Übergangsfinanzierung. Am 1.1.2009 startet ein neues Programm mit dem Titel „Freiwilligendienste aller Generationen“, mit dem Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen verstärkt Senioren gewinnen möchte. Die bisher berücksichtigten Themenfelder werden dann um „Integration“, „Rechtsextremismus“ und „Technik“ erweitert. Ferner sollen Schulen, Vereine und Initiativen eingebunden werden, die Kinder und Jugendliche an Bürgerschaftliches Engagement heranführen. Weitere Informationen unter www.alter-schafft-neues.de. (4.4.08)

Symposium Potenziale von Bürgerstiftungen

„Bürger übernehmen Eigenverantwortung: Potenziale von Bürgerstiftungen“: Dies ist der Titel eines Symposiums, das die Initiative Bürgerstiftungen am 9. Mai 2008 Im Bayerischen Sozialministerium veranstaltet. Bürgerstiftungen geben einer großen Zahl von Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre spezifischen Beiträge zum Gemeinwohl unter einem Dach zu bündeln. Über 10.000 Stifterinnen und Stifter haben in den vergangenen zehn Jahren deutschlandweit das Grundstockvermögen von über 160 Bürgerstiftungen zusammengetragen. In Bayern gibt es derzeit 20 Bürgerstiftungen und mehrere Gründungsinitiativen. Das Symposium möchte die Teilnehmer dazu anregen, in ihrer Region nachhaltig Gutes zu bewirken, indem sie in ihrer Stadt oder in ihrem Landkreis eine Bürgerstiftung mit anstoßen. Flyer mit Anmeldebogen als PDF-Datei (211 KB) hier zum Download. (1.4.08)

NAKOS-Projektförderung läuft aus

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird seine Projektförderung für die „Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) 2009 einstellen. Zentrale Aufgabe der NAKOS ist es bisher, bundesweit zur Selbsthilfe anzuregen und zu aktivieren, über Selbsthilfegruppen aufzuklären, zu informieren und Kontakte zu vermitteln. Das Netzwerk arbeitet fach-, themen- und trägerübergreifend zu Fragen der Selbsthilfe. Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen e.V. veröffentlichte nun in ihrer Zeitschrift eine Stellungnahme zu der Einstellung der Förderung, zu lesen auf der Website von NAKOS unter  www.nakos.de. (1.4.08)

Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2008

Zum vierten Mal startet das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) die "Woche des bürgerschaftlichen Engagements": Initiativen und Akteure sind vom 19. bis 28. September 2008 aufgerufen, sich zu beteiligen, und können die Aktionswoche unter dem Motto "Engagement macht stark!" nutzen, um auf sich und ihre Freiwilligenprogramme und Projekte aufmerksam zu machen. Der Flyer zur Aktionswoche kann kostenlos bestellt werden bei  www.engagement-macht-stark.de und steht als PDF-Datei (665 KB) zum Download zur Verfügung. (28.3.08)

Mehrgenerationenhaus in Regensburg eröffnet

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen eröffnete in Regensburg eines von inzwischen bundesweit 500 Mehrgenerationenhäusern. Das Konzept – eine Begegnungsstätte für Jung und Alt – ist für die Stadt Regensburg nicht ganz neu: Seit 20 Jahren werden dort die Mütter- und Familienzentren in die Jugendzentren integriert. Für das Mehrgenerationenhaus sind das Regensburger Seniorenbüro und das Spielhaus Regensburg Partner. „Wir wollen nichts Fremdes aufdrücken, sondern aus gewachsenen Strukturen etwas aufbauen und weiter motivieren“, so von der Leyens Maxime. Mehr zu Mehrgenerationenhäuser unter www.mehrgenerationenhaeuser.de. (12.3.08)

Aktionswoche „Aktiv für Familien“

Vom 31. Mai bis 7. Juni 2008 veranstalten die Bayerischen Mütter- und Familienzentren eine landesweite Aktionswoche „Aktiv für Familien“. Schirmherrin ist Sozialministerin Christa Stewens. Die Zentren werden vor Ort ihre Projekte und Angebote vorstellen und zeigen, dass sie eine Vielzahl von Kompetenzen in ihrer ehrenamtlichen Arbeit vereinen und dass die Mitarbeit viel Spaß machen kann. Das Abschlussfest findet im Münchner Olympiapark auf der Bühne des Theatron mit der Band „Sternschnuppe“ statt. Weitere Informationen unter www.familienwoche2008.de. (5.3.08)

München 2020 konkret: Fachtag „Demographischer Wandel und Engagement“

Am 24. April veranstaltet das Münchner Bildungswerk in Kooperation mit der Landeshauptstadt München und dem Forum Bürgerschaftliches Engagement einen Fachtag zum Thema „Demographischer Wandel und Bürgerschaftliches Engagement“. Angesichts aktueller Daten zur Bevölkerungsentwicklung werden neue Formen des sozialen Miteinanders und des Zusammenwirkens von Bürgerschaftlichem Engagement, Stadtverwaltung, Einrichtung und Unternehmen aus München diskutiert. Flyer mit Anmeldekarte zum Download hier als PDF-Datei (151 KB), Informationen bei Franziska Hofmeister, Tel. 089 545805-24, E-Mail: fhofmeister@muenchner-bildungswerk.de. (5.3.08)

„Alter schafft Neues“: Bundesprogramm startet mit Tagung

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend will mit seinem Programm „Alter schafft Neues“ das Leitbild des Aktiven Alters stärker in den Kommunen verankern. Grundlage hierfür bildet das Memorandum „Mitgestalten und Mitentscheiden – Ältere Menschen in den Kommunen“,  das in einer zweitägigen Fachtagung am 2. und 3. April in Berlin mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft diskutiert werden soll. Gleichzeitig startet ein Wettbewerb für Kommunen. Tagungsflyer mit Anmeldeformular zum Download als PDF-Datei (2.108 KB) hier; Informationen zum Wettbewerb ab 2. April unter www.alter-schafft-neues.de. (5.3.08)

Weitere Freiwilligenagenturen mit bagfa-Qualitätssiegel ausgezeichnet

Zwei Freiwilligenagenturen aus Bayern sind unter den 13 Einrichtungen, die die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) bei einer Festveranstaltung am 25. Februar in Berlin mit dem Qualitätssiegel auszeichnete: Staatssekretär Hoofe vom Bundesfamilienministerium überreichte das Siegel der Freiwilligen Agentur Ingolstadt und „Tatendrang“ in München. Damit erhielten bislang 45 der insgesamt etwa 300 Freiwilligenagenturen und -zentren in Deutschland diese Auszeichnung. Weitere Informationen: Kerstin Brandhorst, Tel. 030 20453366, kerstin.brandhorst@bagfa.de. (29.2.08)

Mit Ehrenamtlichen professionell arbeiten: Workshop-Termine 2008

In Zusammenarbeit mit dem Landes-Caritasverband, dem Diakonischen Werk, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern und dem Bildungswerk der Hanns-Seidel-Stiftung organisierte das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in 2007 drei Workshops „Mit Ehrenamtlichen professionell arbeiten“. Der Kurs vermittelt Einsatzfelder, Instrumente und Phasen des Freiwilligenmanagements. Er wendet sich an verantwortliche haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sozialen Organisationen und Verbänden, Bildungs- und Kultureinrichtungen, die mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten. Die vier Workshops 2008, die auf Grund der großen Nachfrage angeboten werden, sind bereits ausgebucht.  (26.2.08)

Bürgerpreis 2008 – größter bundesweiter Ehrenamtspreis geht in die sechste Runde

Der Bürgerpreis, Deutschlands größter bundesweiter Ehrenamtspreis, steht 2008 unter dem Motto „Kinder fördern - in die Zukunft investieren“. Bewerben können sich ab sofort alle Aktiven, die durch ihr Engagement für Kinder und Jugendliche den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ihrem Umfeld fördern und die sich für mehr Familienfreundlichkeit einsetzen. Seit 2003 zeichnet die Initiative „für mich, für uns, für alle“  mit dem Bürgerpreis beispielhaftes freiwilliges Engagement aus. Für die lokalen Bewerbungen sind in der Regel Einsendungen bis zum 31. Mai 2008 möglich. Zum Abschluss des Wettbwerbs werden die nationalen Bürgerpreise im Dezember 2008 in Berlin verliehen. Bewerbungsunterlagen unter www.buerger-engagement.de/2_buergerpreis/onlinebewerbung/index.php. (19.2.08)

Initiative Stifterland Bayern

Die Initiative Stifterland Bayern vom Bundesverband Deutscher Stiftungen will die wachsende Bedeutung von Stiftungen für das Gemeinwesen und die Vielfalt der Stiftungen in Bayern aufzeigen. Das Aktionsjahr wird mit einem Festakt am 27. März und einem StiftungsSymposium am 28. März 2008 in München eröffnet. Bis Juni 2009 werden in München und den weiteren Stationen Würzburg, Bayreuth, Regensburg, Passau, Nürnberg, Augsburg der Öffentlichkeit erstmals Engagement und Leistungen der bayerischen Stiftungen mit Ausstellungen, Symposien, Veranstaltungen und einem Katalog vorgestellt. Nähere Informationen unter www.stiftungen.org. (12.2.08)

Bayerisches Stiftungsrecht soll novelliert werden

Wissenschaftsminister Thomas Goppel hat am 14. Januar 2008 dem Kabinett einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Bayerischen Stiftungsgesetzes vorgelegt, „um die erfreulichen Herausforderungen des sich stetig verstärkenden Stiftungsbooms zur Zufriedenheit von Stiftern, Stiftungen und Stiftungsorganen zu bewältigen“: Seit der letzten Novellierung des Gesetzes sei die Anzahl der nicht-kirchlichen rechtsfähigen Stiftungen in Bayern von 1000 auf annähernd 3000 gestiegen.  Das Gesetz soll konsequent dereguliert und verschlankt werden: Dazu gehören u.a. Erleichterungen bei der Vermögensverwaltung sowie eine deutliche Vereinfachung bei der Rechnungsprüfung (31.1.2008).

Neu: Lehrgang Praxis Fundraising

Das Evangelische Bildungswerk München bietet ab 10. März 2008 erstmals einen Lehrgang zum Thema „Fundraising“ an. Sechs Bausteine für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter sollen helfen, neue Finanzierungswege für Organisationen im gemeinwohlorientierten Bereich zu erschließen. Eine allgemeine Einführung in  Voraussetzungen und Instrumente des Fundraisings steht dabei ebenso auf dem Programm wie Konzeptentwicklung, Präsentationen, Kommunikation und Antragstellung sowie die gemeinschaftliche Beratung über von Teilnehmern eingebrachte Praxisfragen. Näheres unter www.ebw-muenchen.de (29.1.08)

Civil Academy 2008

Die Civil Academy, ein Gemeinschaftsprojekt der deutschen BP und des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE), startet 2008 eine neue Runde mit drei Qualifizierungswochenenden für Engagierte zwischen 18 und 27 Jahren. Experten aus Wirtschaft und dem gemeinnützigen Bereich bieten Vorträge und praktische Übungen, Fragen zu Planung, Organisation, Finanzen, Personal und Öffentlichkeitsarbeit werden praxisbezogen und projektorientiert beantwortet. Bewerbungsschluss ist der 9. März 2008. Nähere Informationen und Online-Bewerbungsformular unter www.civil-academy.de. (29.1.08)

Qualifizierung Freiwilligenmanagement

Das Naturerlebniszentrum NEZ Pullach bietet in Zusammenarbeit mit der Akademie für Ehrenamtlichkeit für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus der Umweltbildung und der Jugendarbeit vom 3. bis 5. März 2008 einen Grundkurs „Qualifikation zum Freiwilligenkoordinator“ an. Vermittelt werden Kenntnisse zur Gewinnung, Unterstützung und Begleitung von Freiwilligen. Darauf aufbauend kann ab Juni 2008 eine Qualifizierung zum „Strategischen Freiwilligen-Management“ besucht werden, die Themen zur strategischen, langfristigen und nachhaltigen Förderung der Freiwilligenarbeit vertieft. Weitere Informationen unter www.burgschwaneck.de/index.php?id=148. (29.1.08)

Tagung „Patenschaftsprojekte von Freiwilligen“

Am 15. April 2008 veranstalten das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und die SeniorTrainerInnen Bayern im haus eckstein in Nürnberg eine Tagung über Patenschaftsprojekte von Freiwilligen. Schon lange und in fast allen Kulturen gibt es Patenschaften. Im Mittelpunkt steht dabei die freiwillige Übernahme der Fürsorge für einen anderen Menschen. Zunehmend engagieren sich Menschen in ihrer Freizeit als ehrenamtliche Paten bzw. Mentoren. Ob Entlastung im Alltag durch Betreuung der Kinder, Hilfestellung bei Behördengängen, Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche – die Einsatzmöglichkeiten vor Ort, im unmittelbaren sozialen Umfeld der Freiwilligen, sind vielfältig. Ein Ziel unserer Tagung ist es, aus dieser Vielfalt einige erfolgreiche Projekte vorzustellen. Darüber hinaus sollen Fragen behandelt werden, die bei der Initiierung und Umsetzung ehrenamtlicher Patenschaften wichtig sind. Näheres zur Tagung im Tagungsflyer (inkl. Anmeldeformular), den Sie hier als PDF-Datei (242 KB)  herunterladen können.  (23.1.08)

exilio Landessieger Bayern beim Integrationswettbewerb

Aus 193 Bewerbungen wurden für den bundesweiten Wettbewerb „Teilhabe und Integration von Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“, ausgeschrieben von der Stiftung Bürger für Bürger, die Landessieger ermittelt: Für Bayern wird der exilio Hilfe für Migranten, Flüchtlinge und Folterüberlebende e.V. ausgezeichnet. Besonderen Wert legte die Jury bei der Auswahl der Projekte darauf, dass sich Migrantinnen und Migranten mit einheimischen Mitbürgern für gesellschaftlich relevante Anliegen engagieren. Die Preisverleihung findet am 11. März im Roten Rathaus in Berlin statt. Weitere Informationen unter www.exilio.de und www.buerger-fuer-buerger.de. (18.1.08)

Engagement von und für Migranten: Projekt „gemeinsam engagiert“ gestartet

Das 2007 gegründete Projekt „gemeinsam engagiert“, das gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte in Bayern (AGABY) sowie vom Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement getragen wird, stellte sich am 12. Januar in Nürnberg der Öffentlichkeit vor. Da Bürgerschaftliches Engagement eine tragende Säule der Integration ist, sollen mit diesem Projekt Brücken gebaut werden zwischen den deutschen Einrichtungen und den zahlreichen Migrantenselbstorganisationen, deren Engagement-Potentiale lange Zeit zu wenig beachtet und gefördert wurden: „gemeinsam engagiert“ richtet sich deshalb mit seinem Dienstleistungs- und Beratungsangebot speziell an Migrantinnen und Migranten in Bayern. Das Projekt will neben einer allgemeinen Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeit gerade auch die Arbeit von Migrantenselbstorganisationen sowie von Integrations- und Ausländerbeiräten unterstützen. Weitere Informationen unter www.gemeinsam-engagiert.net. (14.1.08)

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Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements endgültig verabschiedet

Das „Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ wurde am 10. Oktober 2007 endgültig verabschiedet. Es vereinheitlicht die steuer- bzw. spendenrechtliche Behandlung gemeinnütziger Tätigkeit und erhöht die Freibeträge und -grenzen. Folgende Maßnahmen wurden beschlossen:
- Anhebung der Übungsleiterpauschale auf 2.100 € und Einführung einer Ehrenamtspauschale bis 500 € pro Jahr
- Anhebung der Besteuerungsgrenze für die wirtschaftliche Betätigung von Vereinen auf 35.000 € jährlich
- Abstimmung der förderungswürdigen Zwecke im Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht
- Verbesserter Sonderausgabenabzug für Mitgliedsbeiträge an Kulturfördervereine
- Einheitliche Erhöhung des Sonderausgabenabzugs für Spenden auf 20 % der Einkünfte und unbegrenzte Vortragsfähigkeit
- Anhebung des Höchstbetrags für die Ausstattung von Stiftungen auf 1 Mio. €  
- Senkung des Haftungssatzes für unrichtige Zuwendungsbestätigungen und fehlverwendete Zuwendungen auf 30 %
- Anhebung der Beitragsgrenze für den vereinfachten Spendennachweis auf 200 €
Die Gesetzesänderungen treten fast ausnahmslos rückwirkend zum 1.1.2007 in Kraft.
Näheres zum Download (pdf, 104 kb). (20.12.07)

Selbsthilfe im Überblick

Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen NAKOS gibt ab 2007 die Reihe „NAKOS Studien – Selbsthilfe im Überblick“ als Folgedokumentation des seit 1992 erscheinenden „Paper 5“ heraus; zweijährlich erscheinen darin Informationen zur Selbsthilfeförderung der Bundesländer. Aus der neuesten Studie geht hervor, dass das Volumen der Selbsthilfe-Fördermaßnahmen im Jahr 2007 mit insgesamt weniger als 11,5 Mio. auf dem niedrigsten finanziellen Niveau seit 1992 sind. Dokumentation zum Download unter www.nakos.de. (19.12.07)

Verleihung des Bürgerkultur-Preises 2007 durch Landtagspräsident Alois Glück

Für „Neue Wege des Engagements der älteren Generation“ zeichnete Alois Glück am 7. Dezember 2007 fünf Projekte mit dem Bürgerkultur-Preis des Bayerischen Landtags aus, der seit 2000 für besonderes ehrenamtliches Engagement verliehen wird. Mit dem 1. Preis wurde die „Tagespflege St. Vinzenz der Katholischen Sozialstation Günztal“ ausgezeichnet, den 2. Preis erhielt die „Coburger Besuchsdienst für Senioren“. Den dritten Preis teilen sich das Evangelische Bildungswerk Erlangen für sein Projekt zur Altersberatung „Bildung Evangelisch“, der Seniorenbeirat der Gemeinde Puchheim für den „Seniorenliteraturkreis – Seniorenschreibtisch“ und das Zentrum Aktiver Bürger Fürth für seine Initiative „Wohnberatung und Wohnraumanpassung für Senioren“. Näheres unter www.landtagbayern.de/Journal_Aktuell_9417.html. (10.12.07)

Preis „Pro Ehrenamt“ 2007 verliehen

Am 5. Dezember 2007, dem Internationalen Tag des Ehrenamts, haben der Deutsche Olympische Sportbund und die Commerzbank gemeinsam mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) in Berlin den Preis „Pro Ehrenamt“ verliehen. Der Preis wird seit 2000 jährlich an Persönlichkeiten und Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Medien verliehen, die sich vorbildlich für das Ehrenamt im Sport einsetzen und günstige Rahmenbedingungen für die Ehrenamtlichen schaffen. Die Preisträger 2007 sind: In der Kategorie Politik Theo Zellner, Landrat in Cham, in der Kategorie Wirtschaft Dieter Hebel, Vorstandsvorsitzender der Gmünder Ersatzkasse, in der Kategorie Medien Hans-Peter Seubert, stellvertretender Ressortleiter Sport beim Darmstädter Echo. Den Preis der Jury erhielt Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Weitere Informationen hier. (7.12.07)

Ministerpräsident Günther Beckstein lobt Engagement im Freistaat

In seiner ersten Regierungserklärung lobte Bayerns Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein den großen ehrenamtlichen Einsatz und das bürgerschaftliche Engagement im Freistaat. Eine vitale und solidarische Gemeinschaft brauche aktive Bürger. Er kündigte außerdem die Einführung eines  Bürgergutachtens an, „damit die Meinung der Bürger genauso in politische Entscheidungen über Zukunftsfragen Bayerns einfließen kann wie die Meinung von Politikern, Wissenschaftler und anderen Experten“. Die gesamte Rede im Internet unter  www.csu-landtag.de/grafiken/regierungserklaerung.pdf. (7.12.07)

Fachtagung Strategien für eine lebendige Bürgerkommune

Unter dem Titel „Mitmachen Mitgestalten Mitentscheiden“ veranstaltet das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) am 18. und 19. Januar 2008 im Rathaus Hannover eine Fachtagung  über Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung in der Kommune. Die Kommunen stehen vor gravierenden Problemen, deren erfolgreiche Bewältigung heute mehr denn je eine aktive Mitwirkung und Beteiligung der Bürgergesellschaft erfordert. Die Tagung soll eine Bestandsaufnahme ermöglichen, aber auch neue Spielräume und Perspektiven ausloten und Wege zu einer zukunftsfähigen Bürgerkommune aufzeigen. (7.12.07)

Tagung „Alter und Kultur“ in Nürnberg

Am 10. und 11. April 2008 findet im Presseclub Nürnberg eine Tagung zum Thema „Alter und Kultur“ statt. Veranstalter sind der Verband bayerischer Bezirke und die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Einrichtungen. Vorgestellt werden Projekte aus den Bereichen kulturelle Angebote für ältere Menschen, Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements für Senioren sowie Kulturarbeit in Einrichtungen der Altenhilfe. Näheres im Tagungsflyer „Alter und Kultur“ (69,7 KB). (28.11.07)

„Große für Kleine“ - Handbücher zum Bürgerschaftlichen Engagement in Kindertageseinrichtungen jetzt im Netz

Im Modellprojekt „Große für Kleine“ wurde 2005 an den Standorten Bremen, Halle und Nürnberg erstmals der systematische Aufbau von Freiwilligenarbeit in Kindertageseinrichtungen erprobt und vom Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit (ISKA) Nürnberg begleitet. Zu diesem Projekt sind nun unter www.iska-nuernberg.de/be-kitas Handbücher erschienen, die sich an alle wenden, die Interesse am systematischen Aufbau einer dauerhaften und gut organisierten Mitarbeit von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in Kindertageseinrichtungen haben: Freiwillige und Ehrenamtliche, Leiterinnen und Leiter bzw. Träger von Kindertageseinrichtungen, Freiwilligenagenturen und -zentren und Entscheidungsträger in der Kommune. (21.11.07)

Migrantenorganisationen: Weiterbildung am 14./15. Dezember 2007 in Nürnberg

Migrantenorganisationen bergen erhebliche Potenziale zur Förderung der gleichberechtigten Teilhabe von Zuwanderinnen und Zuwanderern. Gleichzeitig stehen Migrantenorganisationen vor vielfältigen Aufgaben, für deren Bewältigung adäquate Unterstützungs- und Fördermaßnahmen erforderlich sind. Die Fachtagung in Nürnberg hat zum Ziel, Anforderungen und Nutzen der Weiterbildung von Migrantenorganisationen zu verdeutlichen sowie Perspektiven für zukünftige Förderstrategien aufzuzeigen. Um insbesondere VertreterInnen von Migrantenorganisationen die Teilnahme zu ermöglichen, werden die Kosten für Fahrt und Unterkunft übernommen. Anmeldungen im Internet unter www.b-b-e.de/fachveranstaltungen.html, Tagungsbüro: Regina Vierkant; Tel.: 030 / 7 622 62 10; E-Mail: vierkant@b-b-e.de (20.11.07)

13.000 Euro Preisgeld für innovative Freiwilligenagenturen

Unter dem Motto „Erkennen. Verbinden. Anpacken.“ vergab die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) insgesamt 13.000 Euro Preisgeld für besonders innovative Projekte von Freiwilligenagenturen. In diesem Jahr stand der Innovationspreis unter der Fragestellung, inwieweit freiwilliges Engagement zur Lösung gesellschaftlicher Probleme bzw. zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt. Der Schwerpunkt sollte dabei auf der Einbeziehung benachteiligter Gruppen liegen. Die Preisträger, darunter die Freiwilligen-Agentur Regensburg mit ihrem Projekt „MärchenKinder“, wurden von der Staatssekretärin im Bayerischen Sozialministerium Melanie Huml am 16. Oktober in Ingolstadt ausgezeichnet. Angeregt und finanziert wird der Preis von der Stiftung Apfelbaum aus Köln.(25.10.07)

Fachtagung „Netzwerke als Motoren nachhaltiger Entwicklung“

In der Reihe „Bayern auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft“ veranstaltet die Ökologische Akademie e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz vom 7. bis 8. November 2007 in Bad Alexandersbad eine Fachtagung zum Thema „Netzwerke“. Fachleute aus der Praxis stellen Netzwerke aus den Bereichen Bildung, Kirche, regionale Zusammenarbeit, soziales und gesellschaftliches Engagement und Umweltschutz vor und diskutieren darüber, wie die Kooperation zwischen den Netzwerken intensiviert werden kann. Programm und Anmeldeformular unter www.oeko-akademie.de. (09.10.07)

Wettbewerb für Engagement im Umwelt- und Naturschutz

Unter dem Motto „Miteinander! Für die Umwelt“ zeichnen Bayern2Radio und die Abendschau des Bayerischen Fernsehens ehrenamtliches Engagement im Umwelt- und Naturschutz aus. Bewerben können sich Privatpersonen, Gruppen oder Vereine aus Bayern, die sich ehrenamtlich für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt einsetzen. Die besten drei Initiativen werden mit einem Preisgeld von insgesamt 20.000 € ausgezeichnet, das die HypoVereinsbank stiftet. Einsendeschluss ist der 2. November 2007. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen unter www.br-online.de/miteinander. (09.10.07)

Dokumentarfilm über Internationale Freiwilligendienste

Alltag und Erfahrungen dreier Frauen im Rahmen des Modellprojekts „Internationale Freiwilligendienste für unterschiedliche Lebensphasen“ (IFL) schildert der soeben fertiggestellte Dokumentarfilm „Wie ein neues Leben“. Der Film zeigt, wie die Grenzen zwischen Kulturen und Generationen ganz selbstverständlich verschwinden, wenn Menschen zusammen etwas bewegen und voneinander lernen wollen, und ist als DVD kostenfrei erhältlich. Weitere Informationen unter www.internationale-freiwilligendienste.org. (09.10.07)

Seminar zum Thema Öffentlichkeitsarbeit

„Verkündet es von allen Dächern“, fordert das Münchner Bildungswerk zusammen mit dem Katholikenrat der Region München auf, und bietet dazu am 20. Oktober und 10. November 2007 ein Seminar für Ehrenamtliche an, das die Grundlagen einer professionellen Medienarbeit vermittelt. Download des Programms unter www.erzbistum-muenchen.de/archiv/iMA039/iMA03954920.pdf. (09.10.07)

Fortbildung „Kommunalverwaltung und Engagementförderung“

Die Qualifizierung für Aufgaben im Bereich „Engagementförderung im Alter“, z.B. über die Leitung eines Seniorenbüros, ist Thema eines Seminars für Beschäftigte aus Kommunalverwaltungen. Vom 22. bis 23. November 2007 in der Akademie Frankenwarte in Würzburg werden u.a. strukturelle Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für dauerhaftes ehrenamtliches Engagement, Modelle zu Kommunikationswegen zwischen Verwaltungsmitarbeitern und langfristigen Kooperationen erarbeitet und vorgestellt. Weitere Informationen unter www.seniorenbueros.org/index.php?id=33. (04.10.07)

Fachtagung „Engagement und Erwerbsarbeit“

Produktive Ergänzungen, Übergänge und problematische Grauzonen zwischen „Engagement und Erwerbsarbeit“ will das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in einer Fachtagung am 8. und 9. November 2007 in Berlin beleuchten. Zu den zentralen Themen gehören die Grenzen der Monetarisierung des Engagements, Gestaltungserfordernisse beim Zusammenwirken von Engagement- und Beschäftigungsförderung und Arbeitsmarktpolitik, Möglichkeiten eines produktiven Verhältnisses von Haupt- und Ehrenamt sowie Chancen und Grenzen eines Diskurses der „Tätigkeitsgesellschaft“. Das ausführliche Programm mit Vorträgen, Workshops und Diskussionen ist zu finden unter www.b-b-e.de/fachveranstaltungen.html. (04.10.07)

Seminar "Fundraising für Einsteiger" in Würzburg

Bürgerschaftliches Engagement ist nicht zum Nulltarif zu haben, sondern braucht geeignete Rahmenbedingungen, um sich entfalten zu können. Hierzu gehören z.B. Versicherungsschutz,  Auslagenerstattung, Fortbildungsangebote, Anerkennungskultur. Aber woher die finanziellen Mittel nehmen?
Wohlhabende Bürger, die bereit sind, ihr privates Geld für gemeinnützige Zwecke zu spenden, Firmen, die in das bürgerschaftliche Engagement investieren: Wie man die unterschiedlichen Akteure zusammenbringt, um für beide eine "Win-Win-Situation" zu erreichen, damit beschäftigt sich das Seminar „Fundraising für Einsteiger", das von EFI Deutschland am 15. und 16. Januar in Würzburg veranstaltet wird.  (25.10.07)

CSU plant weitere Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements

In dem neuen Grundsatzprogramm der CSU ist ein weiterer Ausbau des Bürgerschaftlichen Engagements vorgesehen: „Wir wollen bewährte Formen des freiwilligen Engagements als einen tragenden Pfeiler des Sozialstaates weiter ausbauen und neue Wege und Ideen entwickeln.“ Mit steuerlichen Begünstigungen und dem Abbau bürokratischer Hemmnisse für gemeinnützige Fördervereine will die Bayerische Staatsregierung das Engagement der allein in Bayern 3,8 Millionen ehrenamtlich tätigen Bürger fördern und unterstützen. Die Initiative „10 plus 10“ wird laut Finanzminister Kurt Faltlhauser zu wichtigen Teilen umgesetzt und geht deutlich über die Vorschläge der Bundesregierung zur steuerlichen Förderung des Ehrenamts hinaus. Folgende fünf Ergänzungen und Verbesserungen werden eingeführt:
- steuerfreie Aufwandspauschale für ehrenamtlich Tätige von 500 € jährlich
- unbürokratischer Spendennachweis für Spenden bis 200 €
- Verdoppelung der Umsatz-/Lohnsummengrenze für den Spendenabzug
- Die steuerliche Berücksichtigung von Spenden und Mitgliedsbeiträgen setzt voraus, dass hierfür keine Gegenleistung gewährt wird.
- Öffnung des Katalogs der anerkannten gemeinnützigen Zwecke.
Weitere Informationen unter www.csu.de (27.09.07)

Woche des Bürgerschaftlichen Engagements beendet

Am 23. September endete die diesjährige Woche des Bürgerschaftlichen Engagements. Die Aktionswoche 2007 mit den Schwerpunktthemen Integration und Teilhabe war ein großer Erfolg: Bundesweit fanden mehr als 680 Aktionen vor Ort statt. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück besuchte ein Projekt des Pfefferwerk e.V. in Berlin: Die vom Abriss bedrohte Sporthalle im Bezirk Prenzlauer Berg wurde durch den Einsatz von freiwilligem Engagement gerettet. Anlässlich der Zustimmung zu dem Gesetz „Hilfen für Helfer“, erklärte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück dort: „Mit der heutigen Entscheidung des Bundesrates ist der Weg frei für eine deutliche Stärkung der Zivilgesellschaft. 'Hilfen für Helfer' unterstützt die wahren Helden unserer Gesellschaft.  (27.09.07)

Jede Woche eine neue Bürgerstiftung

Die „Aktive Bürgerschaft e.V.“ legt am 1. Oktober zum „Tag der Bürgerstiftungen“ ihren „Länderspiegel Bürgerstiftungen“ vor: Im Schnitt wurde 2006 in jeder Arbeitswoche eine neue Bürgerstiftung gegründet, d.h. 46 Neugründungen. Insgesamt sind derzeit in mehr als 196 Städten, Gemeinden und Regionen Bürgerstiftungen aktiv, fast vier Mal so viele wie vor fünf Jahren. 2006 unterstützten die Bürgerstiftungen mit mehr als 5,5 Mio. Euro soziale, kulturelle und andere gemeinnützige Anliegen. Download unter www.aktive-buergerschaft.de/vab/informationen/ratgeber/#lae. (27.09.07)

Tu was für andere und lern was dabei!

Unter diesem Motto startet die Website www.service-learning.de. Ziel von „Service Learning“ ist es, gesellschaftliches Engagement von Jugendlichen fest im Schulalltag zu verankern und mit Unterrichtsinhalten zu verbinden. Das neu gegründete „Netzwerk und Kompetenzzentrum“ will künftig die verschiedenen Aktivitäten im Bereich „Service Learning“ koordinieren und den Austausch fördern. Auf der Homepage finden sich u.a. eine Datenbank mit den angeschlossenen Netzwerk-Schulen, Beispielprojekte, Fortbildungsangebote und Materialien zum Thema. (20.09.07)

Fachtag „Generationenübergreifende Freiwilligendienste (GFD) in der Entwicklung“ am 21.11. in München

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen lädt am 21.11.2007 zum Thema „Neue Kultur der Gesellschaftlichen Verantwortung – GFD in der Entwicklung“ ein. Auf dem Fachtag berichten Referenten über den Entwicklungsstand der Modellprojekte in Bayern und geben Anregungen zur bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Angebote. Weitere Informationen enthält der Flyer (PDF, 40 KB). (20.09.07)

Erstmals Ausschreibung für den „Talcid Förderpreis für Bürgerengagement“

Der „Talcid Förderpreis für Bürgerengagement“ will gemeinnützige Aktivitäten würdigen und gleichzeitig gesundheitsfördernde Aspekte sozialer Netzwerke aufzeigen. Ausgezeichnet werden können Bürgerinnen und Bürger, die sich für gesellschaftliches Miteinander egagieren: für Kinder und Jugendliche, hilfsbedürftige und ausgegrenzte Menschen. Der Preis wird erstmals von Bayer Vital und der Stiftung Bürger für Bürger ausgeschrieben und ist mit insgesamt 5.000 € dotiert. Die Preisträger werden im März 2008 bekanntgegeben. Bewerbungen vom 1.10.2007 bis 15.1.2008 unter www.talcid-buergerengagement.de. (20.09.07)

„Gesellschaftliches Engagement als Bildungsziel“: Carl-Bertelsmann-Preis vergeben

Der Carl-Bertelsmann-Preis 2007 geht an die britische Citizenship Foundation. Sie erhält 100.000 Euro als Anerkennung für ihr vorbildliches Programm zur Verankerung von gesellschaftlichem Engagement als Bildungsziel. Mit einem Sonderpreis von 50.000 Euro wird der baden-württembergische Bildungsplan TOP SE (Themenorientiertes Projekt Soziales Engagement) ausgezeichnet. Weitere Informationen bei der Bertelsmann Stiftung unter www.carl-bertelsmann-preis.de.

Ausschreibung „Aktiv für Demokratie und Toleranz“

Auch dieses Jahr schreibt das Bündnis für Demokratie und Toleranz seinen mit insgesamt 120.000 Euro dotierten Förderpreis aus. Gesucht werden vorbildliche Projekte, die beispielhafte Integrationsarbeit mit und für MigrantInnen leisten und Diskriminierung und Gewalt entgegenarbeiten Vor allem auch kleinere Organisationen und Initiativen können sich bis 10. Oktober 2007 bewerben. Weitere Informationen unter www.buendnis-toleranz.de.

Preis Pro Ehrenamt 2007 für Unterstützung von Ehrenamt im Sport

Noch bis zum 25. September 2007 läuft die Bewerbungsfrist für den Preis Pro Ehrenamt, der jährlich vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Commerzbank in Kooperation mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement verliehen wird. Er geht an Persönlichkeiten und Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Medien, die Ehrenamtliche und das Ehrenamt im Sport tatkräftig unterstützen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ehrenamt-im-sport.de.

Woche des Bürgerschaftlichen Engagements 2007

Vom 14. bis 23. September findet zum dritten Mal die bundesweite Woche des Bürgerschaftlichen Engagements statt. Die Schirmherrschaft hat erneut Bundespräsident Horst Köhler übernommen. Mit zahlreichen Veranstaltungen soll bundesweit auf die Arbeit der 23 Millionen freiwillig Engagierten in Deutschland aufmerksam gemacht werden. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen wird am 14. September in Berlin im Rahmen einer Auftaktveranstaltung den Startschuss geben. Weitere Informationen sowie ein Veranstaltungskalender unter www.engagement-macht-stark.de.

Freiwilligendienst "weltwärts" gestartet

Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hat am 3. September in Berlin den Freiwilligendienst "weltwärts" gestartet. Mit dem neuen, aus öffentlichen Mitteln geförderten Programm sollen junge Menschen dabei unterstützt werden, freiwillig in einem Entwicklungsland zu arbeiten. Die Ministerin unterstrich, dass für die Freiwilligen keine Kosten entstehen. Internationales Engagement dürfe nicht vom "Geldbeutel der Familien" abhängen, sondern müsse einem "möglichst breiten Kreis" junger Menschen offen stehen. Deshalb schießt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 580.- Euro pro Person und Monat zu.

Nähere Informationen unter:
www.weltwaerts.de

Selbsthilfe-Kongress am 12. Oktober 2007 

Unter dem Motto „Selbsthilfe macht selbstbewusst – Auf dem Weg in eine gesunde Bürgergesellschaft!“ findet am 12. Oktober 2007 in Bamberg der 6. Bayerische Selbsthilfe-Kongress statt. Eingeladen sind Selbsthilfegruppen und – organisationen, Ärzte, Therapeuten, Psychologen, Apotheker, Mitarbeiter von Krankenkassen und andere professionelle Fachkräfte sowie Vertreter von Politik und Verwaltung. Das Tagungsprogramm und weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.seko-bayern.de.

Jahrestagung der bagfa vom 17.-19. Oktober 2007 in Ingolstadt

Unter dem Motto "Freiwilligenagenturen auf Entdeckungsreise" steht dieses Mal die Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen. Dazu gehört der Fachaustausch in über zwanzig Workshops, Vorträge, der beliebte "bunte Abend" sowie die feierliche Übergabe des Innovationspreises an Freiwilligenagenturen. Die Veranstaltung findet mit begrenzter Teilnehmerzahl statt. Weitere Informationen unter www.bagfa.de.

Seminar „Lokal engagieren – transnational vernetzen“ 17./18.09.2007

In Kooperation mit EFI Deutschland veranstaltet die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. am 17. und 18. September im Mehrgenerationenhaus Merseburg ein Seminar zum Erfahrungsaustausch von Ansätzen und Methoden lokalen bürgerschaftlichen Engagements. Weitere Informationen bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros.

Bundesfamilienministerium startet die Initiative ZivilEngagement „Miteinander – füreinander“ (24.08.07)

Mit der Initiative „ZivilEngagement“ und der Berufung eines „Beauftragten ZivilEngagement“ will das Bundesfamilienministerium die Leitidee der Bürgergesellschaft in Politik und Gesellschaft noch fester verankern und die Kräfte rund um das Thema Ehrenamt bündeln. „Miteinander – füreinander“ vernetzt, berät, qualifiziert und fördert künftig die verschiedenen Initiativen zur freiwilligem Engagement.
Vorgesehen sind dafür zunächst sechs Maßnahmen, u.a.Weitere Informationen beim Bundesfamilienministerium

Nationaler Integrationsplan (23.08.07)

Schon Mitte Juli wurde ungeachtet des Boykotts verschiedener Migrantenorganisationen auf dem zweiten Integrationsgipfel der Nationale Integrationsplan (NIP) vorgestellt. Darin einigen sich Bund, Länder und Kommunen auf einen gemeinsamen Plan für eine nachhaltige Integrationspolitik. Dass der NIP im Dialog mit Akteuren der Bürgergesellschaft und Vertreter einiger Migrantenorganisationen entwickelt wurde, symbolisiert einen Paradigmenwechsel in der Integrationspolitik. Deshalb wurden zu den vom Kabinett beschlossenen 150 Einzelmaßnahmen und Selbstverpflichtungen des Bundes noch 250 Maßnahmen zivilgesellschaftlicher Akteur in den NIP aufgenommen.
Eines der 10 Themenfelder des NIP ist die Stärkung der Integration durch Bürgerschaftliches Engagement und gleichberechtigte Teilhabe von Migranten. Als konkrete Maßnahmen verpflichtet sich hier der Bund u.a. dazu, eine angemessene Mitwirkung von Migrantinnen und Migranten bzw. entsprechender Organisationen im Rahmen von Bundesprogrammen,  Infrastruktur- und Netzwerkprojekten, von Ausschreibungen sowie bei der Besetzung von Beiräten und Fachgremien zu gewährleisten. Er wird die stärkere interkulturelle Öffnung und Vernetzung  bei Projekten und Fördervereinbarungen verankern. Zudem wird er fachliche Hilfen für Migrantenorganisationen als Träger von Projekten anbieten und hierfür die Bildung von Netzwerken von Migrantenorganisationen unterstützen.
Weitere Informationen im Internet: Pressemitteilung der Bundesregierung

Fachtagung für Freiwilligenagenturen (02.08.07)

Unter dem Titel „Freiwilligenagenturen auf Entdeckungsreise“ findet in Ingolstadt vom 17. bis 19. Oktober 2007 die 12. Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) und der Stiftung MITARBEIT statt. Experten zeigen Perspektiven und neue Wege für die Arbeit der Freiwilligenagenturen auf, in zahlreichen Workshops können neue Tätigkeitsfelder und Zielgruppen entdeckt und Möglichkeiten der Umsetzung diskutiert werden. Daneben besteht die Möglichkeit zum intensiven Erfahrungsaustausch zu vielen Themenbereichen. Die Tagung wird in Kooperation mit dem Land Bayern und der Landesarbeits- gemeinschaft der Freiwilligenagenturen und -zentren in Bayern (lagfa) durchgeführt. Anmeldung bis 15. September bei der Stiftung Mitarbeit: www.mitarbeit.de.

Förderpreis Aktive Bürgerschaft 2008 (25.07.2007)

Um die Idee der Bürgerstiftung bei Öffentlichkeit und Medien bekannt zu machen, schreibt die Aktive Bürgerschaft ihren mit 15.000 Euro dotierten Förderpreis erneut speziell für Bürgerstiftungen aus. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das Thema Jugend. Bewerben können sich Bürgerstiftungen, die sich in ihrer Arbeit für und mit jungen Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren engagieren. Die Bürgerstiftungen sollen das Engagement junger Menschen fördern und anerkennen, gezielt an ein Engagement heranführen oder Hilfe zur Selbsthilfe unterstützen. Bewerbungsschluss ist der 14.09.2007. Die Preisverleihung ist am 28. Februar 2008 in Berlin. Weitere Informationen im Internet unter www.aktive-buergerschaft.de/bsi/praxis/foerderpreis

Studie „Vita gesellschaftliches Engagement“ (25.07.2007)

Die Bereitschaft zum gesellschaftlichen Engagement wird in Kindheit und Jugend erworben: Fast 83 Prozent derjenigen, die sich heute gesellschaftlich stark engagieren, haben dies bereits in der Kindheit und Jugend getan. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Kinderhilfswerks unter mehr als 900 ehrenamtlich Aktiven sowie Bundes-, Landes- und Kommunalpolitikern. Weitere Informationen auf den Seiten des Deutschen Kinderhilfswerks unter www.dkhw.de; die komplette Studie unter www.kinderpolitik.de.

Bundeskabinett beschließt Zukunft der Freiwilligendienste (25.07.2007)

Freiwilligendienste sind Lernorte für bürgerschaftliches Engagement: Viele ehemalige Freiwillige bleiben engagiert. Neben beruflicher Orientierung und Arbeitserfahrung erwerben die Freiwilligen außerdem wichtige persönliche und soziale Kompetenzen, die als Schlüsselkompetenzen am Arbeitsmarkt sehr gefragt sind. Durch den Beschluss "Zukunft der Freiwilligendienste - Ausbau der Jugendfreiwilligendienste und der generationsübergreifenden Freiwilligendienste als zivilgesellschaftlicher Generationenvertrag für Deutschland" trägt die Bundesregierung dieser Entwicklung Rechnung. So soll das besondere Potenzial der Freiwilligendienste als informelle Lerndienste und Orte des Engagements sichtbar gemacht und qualitativ ausgebaut werden. 

Dokumentation der Fachtagung zum 2. Freiwilligensurvey erschienen (25.07.2007)

Vergangenen Herbst fand anlässlich der Buchveröffentlichung des 2. Freiwilligensurveys 1999 - 2004 eine Tagung statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Organisationen des Bürgerschaftlichen Engagements haben die Ergebnisse des 2. Freiwilligensurveys in gesellschaftspolitisch relevanter Zuspitzung auf die Themenschwerpunkte "zivilgesellschaftlicher Generationenvertrag" sowie "Integration und soziale Ungleichheit" diskutiert. In der nun erschienenen  Dokumentation der Fachtagung zum 2. Freiwilligensurvey "Bürgerschaftliches Engagement - Ressource für die Zivilgesellschaft?" sind sowohl die Beiträge zur Tagung als auch Zusammenfassungen der Diskussionen nachzulesen. 

Ausschreibung Freiwilligenkolleg 2008 (25.07.2007)

Mit dem Freiwilligenkolleg fördert die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Förderverein für Jugend und Sozialarbeit 20 junge Erwachsene, die durch besondere Fähigkeiten und außerordentliches freiwilliges Engagement auf sich aufmerksam gemacht haben. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung praktischer Kompetenzen, die auf die Übernahme von Verantwortung im Beruf und im weiteren bürgerschaftlichen Engagement vorbereiten. Das Kolleg richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die einen Freiwilligendienst abgeschlossen haben oder im Jahr 2007 abschließen. Bewerbungsschluss ist der 26. Oktober 2007. Weitere Informationen unter www.freiwilligenkolleg.de

Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags 2007 ausgeschrieben (17.07.07)

Der Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags steht in diesem Jahr unter der Leitthematik „Neue Wege des Engagements der älteren Generation“. Mit dem Preis, der mit insgesamt 26.000 Euro dotiert ist, soll insbesondere das nachhaltige Engagement von und für Seniorinnen und Senioren gefördert und der Fokus auf die Kompetenzen und Ressourcen älterer Menschen gerichtet werden. Dabei ist an Projekte, Initiativen und Aktivitäten älterer Menschen gedacht, die die Zielsetzung verfolgen, durch ihr freiwilliges Engagement zur Verbesserung der Lebenssituation von Seniorinnen und Senioren beizutragen. 

Neues Bayerisches Katastrophenschutzgesetz soll Ehrenamt stärken (17.07.07)

Der Bayerische Ministerrat hat eine Grundsatzentscheidung zur weiteren Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in Bayern getroffen: Für die rund 115.000 ehrenamtlichen Helfer der freiwilligen Hilfsorganisationen wie Malteser, Bayerisches Rotes Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft und Johanniter-Unfallhilfe werden künftig im Katastrophenfall die gleichen Regelungen etwa bei Verdienstausfall und Freistellung gelten, wie sie bereits für die Freiwilligen Feuerwehren und das THW in Bayern erfolgreiche Praxis sind. Der Gesetzentwurf wird jetzt den beteiligten Verbänden zur Anhörung zugeleitet.

Gesetz zur Stärkung Bürgerschaftlichen Engagements verabschiedet (11.07.2007)

Am 6. Juli 2007 hat der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, das insbesondere eine Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für Bürgerschaftliches Engagement zum Ziel hat. Das von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück unter dem Titel „Hilfen für Helfer“ initiierte Gesetz wird voraussichtlich am 21. September dieses Jahres vom Bundesrat verabschiedet. Insgesamt ist mit einem Fördervolumen von rund 490 Millionen Euro zu rechnen.
Im parlamentarischen Verfahren wurden einige wenige Veränderungen des Gesetzentwurfs beschlossen: Unter anderem war ursprünglich vorgesehen, für ehrenamtlich Engagierte im mildtätigen Bereich einen Abzug von der Steuerschuld in Höhe von 300 Euro pro Jahr einzuführen. Stattdessen können nun künftig alle, die sich nebenberuflich im mildtätigen, gemeinnützigen oder kirchlichen Bereich engagieren, einen Steuerfreibetrag von 500 Euro im Jahr geltend machen.

Bundesarbeitsgemeinschaft EFI Deutschland gegründet

Die seniorTrainerInnen in Deutschland haben sich zu einer Bundesarbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Im Rahmen des Bundesmodellprogramms EFI wurden rund 1.000 ältere Menschen, die sich für die Gesellschaft engagieren wollen, zu seniorTrainerInnen ausgebildet. Sie greifen vernachlässigte Bedarfslagen in ihren Kommunen auf und motivieren andere Bürgerinnen und Bürger, sich freiwillig zu engagieren. Die Bundesarbeitsgemeinschaft will seniorTrainer auf lokaler, regionaler und bundesweiter Ebene in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen sowie Fachtagungen und Fortbildungen organisieren. Weitere Informationen unter www.efi-d.de.

Innovationspreis für Freiwilligenagenturen (09.07.2007)

Nur noch wenige Tage bis zum Bewerbungsschluss: Der Preis der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) steht dieses Jahr unter dem Motto „Erkennen. Verbinden. Anpacken.“ und soll insbesondere Agenturen prämieren, die bei der Lösung lokaler Aufgabenstellungen benachteiligte Gruppen einbeziehen. Bewerbungen sind noch bis zum 15. Juli 1007 möglich. Ausschreibung und Anmeldeformular unter www.bagfa.de.

Ehrenamtliche Retter stellen Hilfsdienste ein (03.07.2007)

Nach Meldungen des Münchner Merkur demonstrieren ehrenamtliche Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Garmisch-Partenkirchen gegen Stellenabbau: Acht der 50 hauptamtlichen Stellen sollen wegfallen. Durch drohende Einsparungen müssten immer mehr Aufgaben von ehrenamtlichen Helfern übernommen werden, die bisher dafür Sorge tragen, dass Unfallopfer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte erstversorgt werden. Insbesondere die 38 Sanitäter, die sich neben ihrem Job beim Roten Kreuz auch in ihrer Freizeit für das Wohl ihrer Mitbürger engagieren, „fühlen sich instrumentalisiert“. Die insgesamt 70  „Helfer vor Ort“ haben ihre Tätigkeit seit 23. Juni eingestellt – ausgenommen ist der Katastrophenfall - und warten nun auf die Ergebnisse der nächsten Verhandlungsrunde des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralamierung Oberland sowie auf eine Antwort von Innenminister Günther Beckstein.

Agenda-21: Kongress in Nürnberg (25.06.07)

Am 27. Juli 2007 findet im Nürnberger Rathaus anlässlich des 10jährigen Bestehens der Agenda 21 ein eintägiger Kongress statt. Unter dem Motto „Agenda 21 – Die Zukunft ist nachhaltig!“ werden Vertreterinnen und Vertreter von Städten und Gemeinden aus ganz Deutschland die Zukunft der Agenda 21 auf kommunaler Ebene diskutieren. Den Einführungsvortrag wird der Bayerische Umweltminister Dr. Werner Schnappauf halten. Anmeldung noch bis zum 9. Juli 2007 bei der Stadt Nürnberg, Bürgermeister Geschäftsbereich Umwelt, Agenda 21 Büro, Hauptmarkt 18, 90403 Nürnberg.

Heinz | Westphal | Preis 2007 (25.06.07)

Der Deutsche Bundesjugendring hat in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erneut den Heinz | Westphal | Preis 2007 ausgeschrieben. Er unterstützt und fördert beispielhaftes Engagement von ehrenamtlichen Jugendleiterinnen und Jugendleitern im Rahmen der Jugendverbands- und Jugendringarbeit. Mit dem Preis werden Organisationen, Institutionen oder Gruppen ausgezeichnet, die sich ehrenamtlich in der Jugendarbeit engagieren oder außerordentliche Verbesserungen beim ehrenamtlichen Engagement in der Jugendarbeit bewirkt haben. Bewerbungsschluss ist der 20. Juli 2007. Erstmals gibt es das Formular mit Teilnahmebedingungen / Anmeldung nur als PDF auf der Homepage zum Herunterladen. Weitere Informationen zum Preis unter www.heinz-westphal-preis.de.

Civil Academy: Noch Plätze frei! (25.06.07)

Bis 8. Juli läuft die Bewerbungsfrist für die Herbstrunde der Civil Academy (Seminartermine September bis Dezember). Die Civil Academy ist ein Kooperationsprojekt des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und der Deutschen BP AG. Sie soll junge Freiwillige qualifizieren, ihre eigenen Projektideen weiter zu entwickeln und auszubauen. Engagierte im Alter zwischen 18 und 27 Jahren können sich noch bei dem Programm bewerben. Ein Kurzfilm auf der Homepage vermittelt einige Eckdaten des Trainingsangebots und einen atmosphärischen Eindruck von der Seminararbeit der Civil Academy. Der Film sowie weitere Informationen unter www.civil-academy.de

4. Tagung der Veranstaltungsreihe „Bayern auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft“ (25.06.07)

Eine Fachtagung zum Thema Grundwasser und Hochwasserschutz am 19. Juli in Schweinfurt ist die vierte Einheit einer Veranstaltungsreihe der Ökologischen Akademie e.V. Linden zur nachhaltigen Entwicklung in Bayern. In insgesamt sieben thematischen Tagungen wurden und werden konkrete Beispiele von Projekten vorgestellt und diskutiert, in denen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammen mit den Verantwortlichen in den Kommunen für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Nähere Informationen zu den Veranstaltungen unter dem Menüpunkt „Aktuelles“ auf den Seiten der Ökologischen Akademie unter www.oeko-akademie.de.

Günther Beckstein zeichnet Mitarbeiter der Bergwacht aus (15.06.2007)

Innenminister Günther Beckstein zeichnete 19 ehrenamtliche Helfer der Bergwacht in München mit dem silbernen Ehrenzeichen aus. Er lobte das freiwillige Engagement der rund 6.500 Bergwacht-Mitglieder, die bei der Rettung Verunglückter oft ihr eigenes Leben riskierten. Im vergangenen Jahr waren sie zu rund 11.650 Einsätzen ausgerückt. "Der Staat könnte seinen Bürgern ohne dieses ehrenamtliche Engagement keinen derart qualifizierten Schutz und keine so ausgeprägte Sicherheit bei Freizeitaktivitäten in den Bergen bieten." Informationen zur Bergwacht in Bayern unter www.bergwacht-bayern.de.

35.000 Jugendliche für "3 Tage Zeit für Helden" (15.06.2007)

Für die landesweite Aktion in Bayern haben sich seit November 2006 rekordverdächtige 1.797 Jugendgruppen aus Jugendverbänden, -zentren und -initiativen offiziell angemeldet. Sie werden mit über 35.000 ehrenamtlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern versuchen, in ihren Gemeinden eine gemeinnützige Aufgabe zu lösen: einen Kinderspielplatz renovieren, ein Theaterstück im Behindertenwohnheim aufführen, ein Biotop anlegen - alles ist möglich. Der Startschuss fällt Donnerstag, 12. Juli, um 18.15 Uhr, Schlusspfiff ist am Sonntag, 15. Juli, 18.15 Uhr. Die Aktion wird vor Ort von den Stadt- und Kreisjugendringen sowie der kommunalen Jugendarbeit betreut. Einrichtungen, die geeignete Aufgaben anbieten wollen, können mit dem jeweiligen Stadt- oder Kreisjugendring in ihrer Gemeinde Kontakt aufnehmen. Die Kontaktdaten sind zu finden unter www.zeitfuerhelden.de

Bürgerpreis 2007: Einsendeschluss bis 30. Juni 2007 verlängert (15.06.2007)

Noch bis 30. Juni 2007 können sich Engagierte für den Bürgerpreis der Initiative "für mich, für uns, für alle" bewerben. Aufgrund des großen Interesses wurde der Einsendeschluss verlängert. Mit dem Schwerpunktthema "Sportlich aktiv" zeichnet Deutschlands größter bundesweiter Ehrenamtspreis in diesem Jahr Menschen aus, die sich auf außergewöhnliche und besonders vorbildliche Weise im Bereich Sport engagieren. Interessierte können sich selbst bewerben oder andere für die Auszeichnung vorschlagen. Weitere Informationen unter www.buerger-engagement.de

BHW-Wettbewerb "Netzwerk Nachbarschaft 2007" (04.06.2007)

Unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen und mit der Unterstützung von zahlreichen prominenten Förderern, wie dem Künstler Janosch und Marietta Slomka vom ZDF "heute-journal", findet dieses Jahr zum vierten Mal der Wettbewerb „Netzwerk Nachbarschaft“ statt. Gesucht werden Nachbarschaftsinitiativen aus allen Bundesländern. Auch 2007 werden wieder kreative und zukunftsweisende Projekte in den drei Kategorien „Familienfreundlich“, „Generationenübergreifend“ sowie „Multikulturell“ gesucht. Pro Bundesland wird ein Sieger geehrt, aus den Landessiegern werden drei Initiativen als Bundessieger prämiert. Zu gewinnen gibt es Urkunden und Geldpreise im Gesamtwert von 16.000 Euro sowie von Janosch gespendete Kunstwerke. Einsendeschluss: 15. August 2007. Weitere Informationen zum bundesweiten Wettbewerb unter www.netzwerk-nachbarschaft.de oder telefonisch unter 040 / 480 650 0

Mehrgenerationenhaus Rosenheim feierlich eröffnet (01.06.2006)

Die Mehrgenerationenhäuser, deren Einrichtung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen bis Ende 2007 gefördert wird, sollen das Prinzip der Großfamilie in eine moderne Form übertragen und Orte der Begegnung, des Austauschs und vor allem auch der gegenseitigen Unterstützung von Jung und Alt sein. Anfang des Jahres erhielt u.a. der oberbayerische Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit dem Kooperationspartner Kinderschutzbund den Zuschlag für Rosenheim. Seitdem wurde am Umbau des Rosenheimer Franz-Pelzl-Hauses der AWO in ein Mehrgenerationenhaus gearbeitet. Dort gibt es jetzt ein Generationen-Café, Beratungsangebote, eine Kinderkrippe und eine Spielgruppe, Angebote für Senioren, eine Migrationsberatung, Schülerpaten, Erholungsangebote für Eltern u.a. m.. In der vergangenen Woche fand mit zahlreichen Gästen die offizielle Einweihung statt. Weitere Informationen auf den Seiten der Arbeiterwohlfahrt unter www.awo-obb.de, Menüpunkt Bürgerschaftliches Engagement – Aktuelles – Mehrgenerationenhaus.

Journalistenpreis Bürgerschaftl. Engagement und Marion-Dönhoff-Förderpreis (01.06.2007)

Die Robert Bosch Stiftung hat erneut den Journalistenpreis "Bürgerschaftliches Engagement" ausgeschrieben. Ziel des jährlich vergebenen Preises ist es, mehr Öffentlichkeit für das freiwillige Engagement von Bürgern in ihrem Gemeinwesen zu schaffen. Ausgezeichnet werden Berichte, Reportagen oder Kommentare, die beispielhaft darstellen und fragen, wie und warum Menschen für sich und für andere Verantwortung übernehmen. Neben Beiträgen aus deutschsprachigen Tages- und Wochenzeitungen werden auch Artikel aus Zeitschriften berücksichtigt. Das Erscheinungsdatum muss zwischen August 2006 und August 2007 liegen. Junge JournalistInnen bis 30 Jahre nehmen gleichzeitig am Wettbewerb um den Marion-Dönhoff-Förderpreis teil, der mit 3.000 Euro dotiert ist. Einsendeschluss für die Ausschreibung 2007 ist der 16. August 2007. Weitere Informationen unter www.bosch-stiftung.de/journalistenpreis

Wettbewerb zur Integration von MigrantInnen durch Bürgerschaftliches Engagement (30.05.2007)

Mit der dritten Auflage ihres bundesweiten Wettbewerbes will die Stiftung Bürger für Bürger die „Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“ fördern. In der bisherigen Praxis der Integrationsarbeit sind Migranten oft nur Objekte sozialer Arbeit und bürgerschaftlichen Engagements. Es kommt noch zu selten vor, dass Migranten selbstverständlich in gemeinnützigen Organisationen der Mehrheitsgesellschaft neben Einheimischen und Migranten aus anderen Ländern und Kulturen ehrenamtlich mitwirken. Mit dem Wettbewerb sollen vorbildhafte Praxis und realisierbare innovative Ideen identifiziert, anerkannt bzw. ausgezeichnet und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden. Die Geldpreise (1. Preis: 2.500 EUR, 2. Preis: 1.500 EUR, 3. Preis: 1.000 EUR) sollen vor allem zur Weiterentwicklung bzw. Verbreiterung guter Praxis bzw. zur Erprobung praktikabler Idee eingesetzt. Einsendeschluss ist der 30. November 2007. Formlose Bewerbungen mit weiteren Infos wie Projektbeschreibung, Pressebeiträgen, DVDs / Filmen, Publikationen und Internetverweisen sind zu richten an die Stiftung Bürger für Bürger, Herrn Bernhard Schulz, Singerstr. 109, 10179 Berlin, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de, Tel. 030 / 24 31 49-0.

Schreibwettbewerb zum Thema Helfen (16.05.2007)

"WendePunkte. Momente der Hilfe, Momente der Begegnung": Unter diesem Titel steht ein bundesweiter Schreibwettbewerb der Aktion Mensch und des Deutschen Roten Kreuzes, der am 8. Mai, dem Weltrotkreuztag, gestartet ist. "Helfende" und "Hilfebedürftige" sind aufgerufen, ihre besonderen Begegnungen im Alltag aufzuschreiben. Dazu Dieter Gutschick, Geschäftsführer der Aktion Mensch: "Egal wie kurz oder für andere Menschen nebensächlich der Moment war: Uns interessieren Erlebnisse und Erfahrungsberichte, in denen Hilfe zur Begegnung zwischen zwei Menschen wird." Teilnehmen können ehrenamtliche und hauptamtliche Helfer und Menschen, die Hilfe in Anspruch nehmen oder genommen haben. Zugelassen sind alle Formen der textlichen Gestaltung wie Berichte, Erzählungen, Essays oder Gedichte auf maximal vier Seiten DIN A4. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2007, die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt im Februar 2008. Weitere Informationen und Teilnahmeunterlagen im Internet unter http://dieGesellschafter.de/wendepunkte.

Unternehmerpreis ZIVIL für Engagement (16.05.2007)

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland haben einen Preis ins Leben gerufen, der das gesellschaftliche Engagement mittelständischer Unternehmen auszeichnen soll. Die gesellschaftiche Verantwortung von Unternehmen, die "Corporate Social Resposibility", ist zugleich das Jahresthema der Wirtschaftsjunioren. Die Schirmherrschaft für den Preis hat Wirtschaftsminister Michael Glos übernommen. Unternehmen können sich entweder selbst bewerben oder aber vorgeschlagen werden. Einsendeschluss ist der 15. September 2007. Die Preisverleihung wird im November in Berlin stattfinden. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen unter www.wjd.de/zivil.

Schüler helfen leben: 19. Juni 2007 ist bundesweit der Soziale Tag (16.05.2007)

Der seit 1998 überaus erfolgreich durchgeführte Soziale Tag des Vereins „Schüler helfen leben“ findet seit 2006 bundesweit und damit endlich auch in Bayern statt. Die Idee stammt aus Skandinavien: Schülerinnen und Schüler gehen an einem Tag arbeiten und spenden das Einkommen, welches sie an diesem Tag erhalten haben, für einen guten Zweck. Bereits beim ersten Sozialen Tag in Deutschland im Jahr 1998, der in Schleswig-Holstein organisiert wurde, beteiligten sich rund 35.000 Schülerinnen und Schüler, welche 700.000 Euro verdienten. Im Jahr 2006 fand der Soziale Tag erstmals bundesweit statt. Dabei erarbeiteten rund 300.000 Schüler ca. 3,1 Millionen Euro in ganz Deutschland. Alle Informationen über die bisherigen Projekte und Einsatzstellen, über die Beteiligungsmöglichkeiten für Lehrer und Schüler ebenso wie für potentielle "Arbeitgeber" unter www.sozialertag.de.

Tagung: Kommunen im Wandel. Engagement, Innovation und Vernetzung älterer Menschen

Am 19. Juni will die Fachtagung ‚Kommunen im Wandel – Engagement, Innovation und Vernetzung älterer Menschen‘ vor allem die Chance wachsender Engagementpotenziale im demografischen Wandel behandeln. Immer mehr Ältere sind bürgerschaftlich aktiv. Das Leitbild des aktiven Alters ist ins Zentrum der Seniorenpolitik gerückt. Auf der anderen Seite wird das kommunale Zusammenleben davon abhängen, ob sich Menschen für ihr Gemeinwesen einsetzen. Die von den beiden Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bzw. Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gemeinsam mit den Deutschen Städte- und Gemeindebund organisierte Tagung trägt vielfältige praktische Beispiele einer neuen Engagementkultur des Alters zusammen.

Bayernweite Ehrenamtsversicherung wird vorgestellt (08.05.2007)

Bayerns Sozialministerin Christa Stewens stellt heute gemeinsam mit Dr. Robert Heene, Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern, die Bayerische Ehrenamtsversicherung vor. Die Veranstaltung findet unter Beteiligung von Dr. Thomas Röbke, Geschäftsführer des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement, und mit Ehrenamtlichen der Freiwilligenbörse CariThek Bamberg am 9. Mai im Hochseilgarten des Don Bosco Jugendwerks Bamberg statt. Mit der Versicherung, die am 1. April 2007 in Kraft getreten ist, erhalten bislang nicht versicherte ehrenamtlich Tätige einen Versicherungsschutz gegen Unfall- und Haftpflichtrisiken. Informationen zur Bayerischen Ehrenamtsversicherung erhalten Sie auf den Internetseiten des bayerischen Arbeitsministeriums.

muna-Preis 2007 für ehrenamtlich tätige Naturschützer ausgeschrieben (30.04.2007)

ZDF.umwelt und Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) zeichnen wieder vorbildliches Engagement ehrenamtlicher Naturschützer aus. Am Wettbewerb muna - Mensch und Natur - können sich  Einzelpersonen und Gruppen beteiligen, die in ihrer Freizeit ideenreich für den Naturschutz aktiv sind. Zu den fünf Gewinnern des Wettbewerbs können aber auch Menschen gehören, die der breiten Öffentlichkeit das Thema Naturschutz mit außergewöhnlichen Aktionen und interessanten Projekten näher bringen. Fast 1.200 muna-Bewerbungen hat es bisher in der Geschichte des Wettbewerbs gegeben. Der Startschuss für den mit 25.000 Euro prämierten Preis fiel am 22. April in der Sendung ZDF.umwelt. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2007. Die Preisverleihung findet am 28. September 2007 im Zentrum für Umweltkommunikation der DBU statt. Bewerbungen schriftlich an: ZDF, Stichwort: muna 2007, 55100 Mainz. Weitere Informationen unter www.dbu.de/719.html.

10 Jahre Aktive Bürgerschaft (30.04.2007)

Mehr Mitverantwortung der Bürgerinnen und Bürger für das öffentliche Leben zu fördern: Das war das Ziel, mit dem Mitte 1997 der Verein Aktive Bürgerschaft gegründet wurde. Seitdem trägt der Verein mit beispielhaften Modellen, neuen Ideen und fachlicher Kompetenz dazu bei, bürgerschaftliches Engagement in Deutschland zu verbessern: Zahlreiche Veranstaltungen, Fachtagungen und Weiterbildungsseminare, Publikationen und ein monatlich erscheinender E-Mail- Newsletter beschäftigen sich mit Theorie und Praxis bürgerschaftlichen Engagements. Seit 1998 wurden außerdem Vereine und Bürgerstiftungen aus 36 Gemeinden und Städten mit dem „Förderpreis Aktive Bürgerschaft“ ausgezeichnet. Das gesellschaftliche Engagement der Genossenschaftsbanken in Deutschland für Bürgerstiftungen unterstützt und begleitet die Aktive Bürgerschaft seit mehreren Jahren. Die Arbeit der Aktiven Bürgerschaft wurde u.a. mit dem „Deutschen PR-Preis in Gold“ 2004 und dem Preis „Ausgewählter Ort 2006“ der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten gewürdigt. Weitere Informationen unter www.aktive-buergerschaft.de

Tagungsreihe Bürgerkommune als Modell nachhaltiger Entwicklung (23.04.07)

Schwerpunkte nachhaltiger Entwicklungen bilden den Kern von sieben Fachtagungen, die von der Ökologische Akademie e.V. Linden in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz und dem Landesamt für Umwelt/ KommA21 Bayern von Mai bis November 2007 veranstaltet werden. Auftakt der Tagungsreihe ist am 10.5.2007 in der Kolping Akademie in Ingolstadt mit den Titel „Nachhaltige Bürgerkommune – Good Local Governance“. Hauptreferent ist Univ. Prof. Dr. Holger Magel, Technische Universität München. In Workshops werden anhand der guten Beispiele von Markt Pleinfeld, Stadt Freising und Großstadt Augsburg Übertragungsmöglichkeiten auf andere Gemeinden und Städte herausgearbeitet. In der zweiten Fachtagung am 24. Mai 2007 in der Fachhochschule Amberg steht das Thema „Energiewende und Klimaschutz“ auf dem Programm. Nähere Informationen unter: www.oeko-akademie.de oder  bei Thomas Ködelpeter, Tel.: 08027 / 17 85

Neuerscheinung: Dokumentation Aktionsprogramm Dorf vital (23.04.07)

2006 wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten gemeinsam mit dem Bayerischen Gemeindetag der Wettbewerb „Dorf vital“ ausgelobt. Die dokumentierten Ergebnisse zeigen, wie wichtig der Faktor Bürgerschaftliches Engagement bei Dorferneuerung und Revitalisierung zu bewerten ist. Kaum eine der prämierten Gemeinden kann hierauf verzichten, jedes Dorf muss gemeinsam mit seinen Bürgerinnen und Bürgern einen eigenen Weg finden. Die Ansätze reichen vom Dorfladen bis hin zur ökologisch effizienten Gemeinschaftsheizung. Die Dokumentation ist kostenlos erhältlich. Bestellungen schriftlich an das Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten, Abteilung Ländlicher Raum und Landentwicklung, Ludwigstr. 2, 80539 München oder per Email: poststelle@stmelf.bayern.de

Demografischer Wandel als Chance - Europäischer Kongress in Berlin (19.04.2007)

Unter dem Titel "Demografischer Wandel als Chance: Wirtschaftliche Potenziale der Älteren" hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit der Europäischen Kommission am 17. und 18. April einen europäischen Kongress in Berlin veranstaltet.
Anlässlich der Eröffnung betonten Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und der EU-Kommissar Vladimír Špidla die Bedeutung der älteren Generation für Europa: "Ältere Menschen können mit ihren Erfahrungen, ihrem Engagement und nicht zuletzt mit ihrer Wirtschaftskraft einen wichtigen Beitrag zu Wachstum und wirtschaftlicher Entwicklung leisten". Ziel der zweitägigen Veranstaltung war es, die wirtschaftlichen Potenziale älterer Menschen stärker in den Blick zu nehmen und den grenzüberschreitenden Diskurs in Europa fortzusetzen. Der Kongress präsentierte Praxisbeispiele aus verschiedenen EU-Staaten. Weitere Informationen sowie die Reden zum Herunterladen unter www.bmfsfj.de.

Generationenübergreifender Freiwilligendienst ist ein Erfolgsmodell (19.4.2007)

"Freiwilliges Engagement der Bürgerinnen und Bürger erlangt vor dem Hintergrund der Herausforderungen des demografischen Wandels eine immer größere Bedeutung. Das Programm der Generationsübergreifenden Freiwilligendienste ist dabei ein ganz besonderes Erfolgsmodell", so der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues.
Das beim Bundesfamilienministerium angesiedelte Modellprogramm will die Chancen des demografischen Wandels nutzen und neue politische Ansätze des freiwilligen Engagements erproben. Es stellt für die dreijährige Modellphase insgesamt 36 Millionen Euro bereit. Ziel ist es, Freiwilligendienste künftig für alle Altersgruppen anzubieten, für Frauen und Männer in der Erwerbsphase ebenso wie in der Familienphase, um so neben dem klassischen Vereins- und Verbandsleben neue Formen des freiwilligen Engagements zu erschließen. Ein großes Augenmerk liegt dabei auf der Lebenserfahrung und den besonderen Potentiale der älterenGeneration.
Bundesweit erproben inzwischen rund 150 Träger in mehr als 50 Projekten die neuen Angebote für die Arbeit von Freiwilligen. Mehr als 6500 Freiwillige waren bisher an dem Programm beteiligt. Informationen unter www.bmfsfj.de/Politikbereiche/freiwilliges-engagement,did=21912.html

Bertelsmann Stiftung startet bundesweite Kampagne "Unternehmen für die Region" (19.04.2007)

Die Bertelsmann Stiftung sucht deutschlandweit nach mittelständischen Unternehmen, die sich in ihrer Region gemeinnützig engagieren. Ziel der Kampagne ist, die Vielfalt unternehmerischen Engagements in Deutschland aufzuzeigen und andere zur Nachahmung anzuregen. Unternehmen, die in ihrem direkten Umfeld Probleme in Bereichen wie Bildung, Umwelt oder soziale Benachteiligung angehen, können sich in den nächsten zwei Monaten auf einer internetbasierten Landkarte eintragen. Die Projekte sollten gemeinsam mit Partnern durchgeführt werden: „Ob Jugendliche durch gezielte Schulpartnerschaften an die Arbeitswelt herangeführt werden oder die Belegschaft eines Betriebs dem integrativen Kindergarten bei der Renovierung hilft - Partnerschaften zahlen sich aus, für die gute Sache und für das Unternehmen", so Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung. Weitere Informationen unter www.unternehmen-fuer-die-region.de

Förderpreis Aktive Bürgerschaft 2007 (16.04.2007)

In ihrem zehnten Jahr hat die Aktive Bürgerschaft Bürgerstiftungen ausgezeichnet, die beispielhaft und nachhaltig die Gesellschaft in ihrer Stadt oder Region verändern. Schwerpunkt des diesjährigen Wettbewerbs war die Integration von Zuwanderern. Der 1. Preis in Höhe von 15.000 Euro ging an die Bürgerstiftung Berlin für engagierte Integrationsprojekte: Unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft gestalten“ engagieren sich mehr als 250 Berlinerinnen und Berliner in der Bürgerstiftung. Beispielhaft sind das Bilderbuchkino, in dem Mütter und Kinder mit Migrationshintergrund ihre Deutschkenntnisse verbessern, das Projekt „LeseLust“, bei dem sich über 220 ehrenamtliche Lesepaten engagieren, sowie das Kindermusical „The Language Playhouse“. Den 2. Preis in Höhe von insgesamt 10.000 Euro teilten sich die Bürgerstiftungen in Braunschweig und Ratzeburg. Weitere Informationen unter www.aktive-buergerschaft.de

Bayerische Initiative zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements (14.04.2007)

Mit der Initiative „10 plus 10“ will Bayern die Vorschläge des Bundesfinanzministers zur Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements um weitere zehn Vorschläge ergänzen. Konkret sieht die bayerische Initiative unter anderem folgende Ergänzungen und Verbesserungen für Vereine und Ehrenamt vor:

„Ohne ehrenamtlich engagierte Bürger wäre unsere Gesellschaft um vieles ärmer: Das Ehrenamt schafft Gemeinschaft, fördert das Miteinander und stärkt die Werte unserer Gesellschaft. Darüber hinaus ist die steuerliche Förderung des Ehrenamts auch eine lohnende Investition, denn im Ehrenamt übernehmen engagierte Bürger Tätigkeiten, die der Staat zu leisten selbst nicht in der Lage ist“, so der Bayerische Finanzminister Prof. Kurt Faltlhauser. 

Sieger beim Integrationswettbewerb der Stiftung Bürger für Bürger gekürt (27.03.2007)

Die Sieger beim bundesweiten Wettbewerb „Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“ der Stiftung Bürger für Bürger kommen aus Filderstadt, Zwickau und Rheine. Am 26.März wurden die Bundessieger sowie fünf Anerkennungspreise in Berlin bekannt gegeben. Beim Sieger, dem Referat für Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung der Stadt Filderstadt, ist die Integration von Migrantinnen und Migranten integraler Bestandteil aller Aktivitäten. Den zweiten Platz belegte der Verein „Wir – Gemeinsam für Zwickau“ aus Zwickau. Dritter wurde das Interkulturelle Begegnungszentrum der Caritas in Rheine. Anerkennungspreise erhielten Frau Larissa Neu vom Harmonie e.V. Berlin und Waltraud John von der Interessenvertretung des Doppelhochhauses Landsberger Allee 175/177 in Berlin.
Außerdem wurden ausgezeichnet: Das Bürgerhaus Neumarkt / Oberpfalz (Bürgerhaus), die Kulturbrücke Hamburg (Familienprojekt) und die AWO Region Hannover für ihre interkulturelle Seniorenarbeit. Die Dokumentation zum Wettbewerb unter:
www.buerger-fuer-buerger.de/content/ablage/Doku_Wettbewerb2007.pdf

Bürgerpreis 2007 zum Schwerpunkt „Sportlich aktiv“ (27.03.2007)

Der Bürgerpreis der Initiative „für mich, für uns, für alle“ – ein Zusammenschluss von engagierten Bundestagsabgeordneten, den Städten, Landkreisen und Gemeinden Deutschlands sowie den Sparkassen – richtet sich in diesem Jahr an bürgerschaftlich Engagierte, die durch ihren Einsatz für Sport und Bewegung den sozialen Dialog in ihrem Umfeld fördern.
Bewerbungen für Deutschlands größten bundesweiten Ehrenamtspreis sind ab sofort möglich. Teilnahmeunterlagen sind im Internet unter www.buerger-engagement.de oder bei teilnehmenden Sparkassen erhältlich. Weitere Informationen bei: Deutscher Sparkassen- und Giroverband,
Nadine Helterhoff
Tel. 030/ 20 225 – 5133
E-Mail: nadine.helterhoff@dsgv.de

Evaluationsstudie bescheinigt Landesnetzwerk BE Kompetenz und Praxisnähe (23.03.2007)

"Das Landesnetzwerk findet bei Ratsuchenden breite Akzeptanz: Die Informations-, Beratungs- und Fortbildungsangebote rund um das Ehrenamt werden als ausgesprochen qualifiziert beurteilt. Das Netzwerk steht für Kompetenz und Praxisnähe - damit hat es sich weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht." Mit diesen Worten fasste Bayerns Sozialministerin Christa Stewens im Ausschuss für Sozial-, Gesundheits- und Familienpolitik des Bayerischen Landtags die Ergebnisse einer Evaluationsstudie zusammen, die Professor Dr. Holger Magel, Technische Universität (TU) München, erstellt hatte. Die Internetplattform der Servicestelle werde im Schnitt 5.000 Mal monatlich nachgefragt und biete von Rechtsfragen bis hin zu Zahlen und Fakten zum Ehrenamt ein breites Informationsspektrum. "Ein Newsletter, der rund 4.500 Entscheidungsträger erreicht, informiert kurz und prägnant über bewährte Beispiele aus der Praxis. Mit der Landesversicherung Ehrenamt, die Mitte des Jahres eingeführt wird, werden wir eine weitere Verbesserung zum Schutz der Engagierten vor Haftungsansprüchen Dritter im Schadensfall sowie bei Unfällen erreichen", erklärte Stewens.

Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement evaluiert (27.03.2007)

Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (LBE) wurde durch die Technische Universität München (vertreten durch Prof. Holger Magel und Silke Franke)2006 evaluiert. Die Evaluation stellt fest: Das LBE hat ein positives Image, seine Informations- und Beratungsleistungen werden gut angenommen, die angestrebte Vernetzung in die Breite ist engagiert auf den Weg gebracht. Der Sozialpolitische Ausschuss des Bayerischen Landtags hat nun in seiner Sitzung vom 22.März 2007 den Evaluationsbericht diskutiert und parteiübergreifend empfohlen, die Arbeit des Landesnetzwerks dauerhaft zu fördern.

Als pdf.Dateien stehen Ihnen zur Verfügung: Der Evaluationsbericht als pdf-Datei (1,6MB) und die Empfehlungen der Evaluatoren zu der Weiterentwicklung des LBE als pdf-Datei (0,2MB)

Kabinett gibt Startschuss für Initiative „Werte machen stark“ an Schulen (28.02.2007)

Das Kabinett hat in seiner Sitzung vom 27. Februar 2007 den Startschuss für die neue Initiative Werteerziehung und Persönlichkeitsbildung an den Schulen in Bayern gegeben. Das bereits bestehende vielfältige Engagement der Schulen soll dadurch einer breiten Öffentlichkeit besser bekannt gemacht werden. Kultusminister Siegfried Schneider setzt dabei auch verstärkt auch die Kooperation mit den Eltern: Eltern, Schulen und Gesellschaft müssten an einem Strang ziehen. Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Disziplin, Toleranz, Höflichkeit, Zivilcourage, Zuverlässigkeit, religiöse Orientierungsfähigkeit und Fairness seien auch im 21. Jahrhundert unverzichtbar. Im Rahmen der Initiative „Werte machen stark“ werden Kabinettsmitglieder und Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Sport im Laufe der nächsten Monate Schulen besuchen. Bei der Auftaktveranstaltung am 5. März stellen Schüler und Lehrer ihre Projekte „Schüler übernehmen Verantwortung“ und den „Wahlkurs Sozialkompetenz“ vor.

Großes Interesse an der Tagung „Kultur und aktive Bürgergesellschaft“ (26.02.2007)

Die Tagung "Kultur und aktive Bürgergesellschaft", eine Kooperationsveranstaltung zwischen der Evangelischen Akademie Tutzing, der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, dem Kulturausschuss des Bayerischen Städtetags, der Kulturpolitischen Gesellschaft und dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern, stieß auf großes Interesse. Über 100 TeilnehmerInnen beschäftigten sich drei Tage mit Themen wie Visonen und Realitäten der Zivilgesellschaft, BE als Hoffnungsträger der Kulturpolitik, BE und Interkulturalität sowie mit konkreten Arbeitsansätzen in Museen, in der kulturellen Bildung oder bei der Leseförderung. Das Tagungsprogramm kann hier als pdf-Datei (0,1MB) herunter geladen werden.
Unter dem Navigationspunkt Materialien des LBE / Tagungen bieten wir die Vorträge der Tagungs-Referenten als pdf-Dateien zum Download an.

Erster Fundraising-Preis von Kirche und Diakonie für „verborgene Talente“ (26.02.2007)

Mit Talenten wuchern und Freunde finden“ – unter dieses Motto hat die Evangelische Kirche und die Diakonie Bayern ihren ersten Fundraising-Preis gestellt. Kirchliche und diakonische Einrichtungen können ihre Ideen und Aktionen rund um das Fundraising vorstellen. Gefördert werden Maßnahmen innerhalb der Landeskirche und der Diakonie in Bayern, die neue Wege der Finanzierung und andere Formen der Unterstützung aufzeigen. Die Größe eines Projektes ist nicht entscheidend, es geht um Projekte mit nachhaltiger Wirkung, die für andere Vorbild sein können. Anträge im Internet unter www.elkb.de und www.diakonie-bayern.de.

Tagung „Die Bedeutung der Subsistenz im 21. Jahrhundert“ (26.02.2007)

Um das Thema Subsistenz soll es in einer Tagung der Münchner Forschungsgesellschaft „anstiftung“ gehen: Um das Pendant der Marktökonomie, „um das, wovon Menschen auch und eigentlich leben und das nicht mit Geld zu kaufen ist, um die unmittelbare Versorgung, die Herstellung des Eigenen, das soziale Miteinander, die Gestaltung der Nahräume, die Fürsorge, die Empathie für diese Welt, das Engagement für andere“ . Die Tagung findet vom 21.5.-23.5.2007 in der Evangelischen Akademie in Tutzing statt. Informationen im Internet unter www.ev-akademie-tutzing.de, Programmanforderung per E-Mail an programm@ev-akademie-tutzing.de. Allgemeine Informationen zur Forschungsgesellschaft „anstiftung“ im Internet unter www.anstiftung.de.

21 Mehrgenerationenhäuser in Bayern ausgewählt (26.02.2007)

Von den mittlerweile 200 Mehrgenerationenhäusern in Deutschland stehen 21 in Bayern: Zu den bereits ausgewählten sieben Einrichtungen in Bad Rodach, Bad Wörishofen, Fürth, Germering, Ingolstadt, Lindau und München sind in der zweiten Runde folgende Häuser dazu gekommen: Bürgerzentrum in Pegnitz, Zentrum Aktiver Bürger in Vaterstetten, Alten Service Zentrum in Eching, Treffpunkt Zech in Lindau, Bürgerhaus Stadt Neumarkt, Dorflinde in Langenfeld, Caritas-Seniorenzentrum in Bad Griesbach, Familienzentrum in Wasserburg am Inn, Kindertagesstätte Herrenbach in Augsburg, Ev. Familien-Bildungsstätte in Bayreuth, Jugendhilfehaus St. Elisabeth in Hof, LichtTalente e.V. in Memmingen, SOS Jugendhilfen Nürnberg-Fürth-Erlangen in Nürnberg. Weitere Informationen im Internet unter www.mehrgenerationenhaeuser.de.

Neue Anträge für Mehrgenerationenhäuser ab April möglich (22.02.2007)

Die zweite Ausschreibungsphase für das Modellprogramm "Mehrgenerationenhäuser" startet am 16. April. Dann können sich weitere Projekte um die Förderung (maximal 40.000 Euro jährlich für einen Zeitraum von fünf Jahren) bewerben, mit der neue Formen von Anlaufstellen, in denen sich Menschen jedes Lebensalters begegnen, erprobt werden sollen. Insgesamt sollen 439 Projekte gefördert werden. In der ersten Bewerbungsrunde wurden von über 900 eingereichten Bewerbungen 200 in die Förderung aufgenommen. Das Programm ist eines der zentralen Vorhaben von Ursula von der Leyen (CDU), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und kostet 98 Millionen Euro.
Weitere Infos unter: www.mehrgenerationenhaeuser.de

Förderpreis Aktive Bürgerschaft 2007“ für Bürgerstiftungen vergeben (05.02.2007)

Die Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs um den „Förderpreis Aktive Bürgerschaft 2007“ stehen fest: Der 1. Preis geht an die Bürgerstiftung Berlin. Die Bürgerstiftung Braunschweig und die Bürgerstiftung Ratzeburg teilen sich den zweiten Platz. Der Preis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert. Schwerpunkt des diesjährigen Wettbewerbs ist die Integration von Zuwanderern. Mit dem Förderpreis 2007 will die Aktive Bürgerschaft, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, die Bürgerstiftungen in ihrem Engagement stärken, die durch ihre Arbeit das Miteinander verschiedener Kulturen hierzulande fördern und gestalten. Bundespräsident Horst Köhler wird die Preise am Dienstag, den 20. März 2007, in einem Festakt in Berlin verleihen. Ausführliche Porträts der Preisträger und weitere Informationen unter: http://www.aktive-buergerschaft.de/vab/presse/medienservice/foerderpreis

Vortragsreihe der Erlanger VHS zum Ehrenamt März 2007 (05.02.2007)

In Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie und dem InfoTreff Erlangen veranstaltet die Volkshochschule Erlangen eine Vortragsreihe zum Ehrenamt. Die nächsten Redner und Termine:
Dr. Thomas Röbke, Geschäftsführer des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern, Titel: Rettet das Ehrenamt den Sozialstaat?, am Donnerstag, 22. März 2007, 16.30 - 18.00 Uhr, und Dorothea Kroll-Günzel, Titel: "Man macht's ja um der Sache willen ... und nicht, um Defizite auszugleichen!?" am Donnerstag, 29. März 2007, 16.30 - 18.00 Uhr. Beide Vorträge in der Volkshochschule Erlangen, Friedrichstr. 19, Historischer Saal, 91054 Erlangen, Tel.: 09131/86-26 68, -26 69 oder -27 17. Der Eintritt ist frei.

Akademie für Soziale Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung (05.02.07)

Welche Ziele verfolgt eine moderne Soziale Demokratie? Welche Prinzipien und Werte liegen ihr zugrunde? Durch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen will die Akademie für Soziale Demokratie Ideengeber konkreter Politik sein und einen Beitrag zur wertorientierten Qualifizierung in politischen Grundsatzfragen leisten. Engagierte im politischen Ehrenamt oder Mandat, die ihre Positionen solide begründen wollen und häufig vor komplexen politischen Entscheidungen stehen, sollen vom Angebot der Akademie profitieren: In bundesweit angebotenen Wochenendseminaren werden Grundlagen und Praxisfelder der Sozialen Demokratie vermittelt. Weitere Informationen im Internet unter http://www.fes-soziale-demokratie.de/

Bürgerhaus Neumarkt Bayerischer Landessieger bei Integrationswettbewerb (2.2.2007)

Beim bundesweiten Wettbewerb „Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement“ der Stiftung Bürger für Bürger wurden jetzt die Landessieger ermittelt. Für Bayern gewann das 2004 gegründete Bürgerhaus Neumarkt die Auszeichnung. Im Neumarkter Bürgerhaus arbeitet u.a. die Initiativgruppe für ausländische Kinder und Familien, im letzten Jahr wurden eine Kochreihe von Migrantinnen sowie ein Türkischer Tag veranstaltet. Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb sollen vorbildhafte innovative Ideen identifiziert und zur Nachahmung angeregt werden. Besonderen Wert legte die Jury darauf, dass MigrantInnen sich gemeinsam mit Einheimischen für ein gesellschaftlich relevantes Anliegen engagieren. Die Bundessieger werden am 26. März 2007 im Roten Rathaus in Berlin bekannt gegeben und gekürt. Informationen im Internet: „Nachrichten-Telegramm“ unter http://www.buerger-fuer-buerger.de/index1.htm

Bundesratsinitiative: Bayern will ehrenamtliches Engagement stärker fördern (01.02.07)

Das Bayerische Kabinett hat eine Bundesratsinitiative zur Stärkung des Ehrenamts beschlossen, die deutlich über die bisherigen Pläne der Bundesregierung hinausgeht. Kernstück der bayerischen Initiative ist die Einführung einer steuerfreien Aufwandspauschale für ehrenamtlich Tätige in Höhe von 600 Euro jährlich. Außerdem soll die Grenze für die unbürokratische Anerkennung von Spenden von 100 Euro auf 200 Euro verdoppelt werden, die Frist für die zeitnahe Mittelverwendung soll auf zwei Jahre ausgeweitet werden. Ziel der bayerischen Bundesratsinitiative ist es, so Finanzminister Dr. Kurt Faltlhauser, die Steuerpflicht für ehrenamtlich Tätige auf das Mindestmaß zu beschränken und bürokratische Hemmnisse für gemeinnützige Fördervereine zu beseitigen. Weitere Informationen: Bericht der Kabinettsitzung vom 30. Januar 2007 unter www.bayern.de.

Civil Academy“: auch 2007 kostenloses Training für professionelle Projektarbeit (24.01.2007)

Die im Jahr 2005 gegründete „Civil Academy“ des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und der deutschen BP AG führt auch in diesem Jahr (von April bis Juli) wieder eine dreiteilige Seminarreihe für junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren mit innovativen Projektideen durch. Experten aus Wirtschaft und Non-Profit-Bereich vermitteln dabei praktisches Wissen zu folgenden Themen: Projektplanung, Finanzbedarf und Fundraising, Kommunikation und Konflikte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerke und Serviceangebote. An dem intensiven Trainingsprogramm können 24 ausgewählte Bewerberinnen und Bewerber unentgeltlich teilnehmen (inklusive Anreise, Unterkunft, Verpflegung). Bewerbungsschluss ist der 2. März 2007. Weitere Informationen unter www.civil-academy.de.

Freiwilligenagenturen in Brandenburg gründen Landesarbeitgemeinschaft (22.01.2007)

Unter dem Motto „Wir für uns.“ wurde am 18. Januar 2007 in der Staatskanzlei in Potsdam die Landesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligenagenturen (LAGFA) im Land Brandenburg gegründet. Neben Vertretern von Freiwilligenagenturen Brandenburgs und Berlins waren Verantwortliche aus kommunaler Verwaltung und Politik, dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligenagenturen eingeladen. Ministerpräsident Matthias Platzeck sagte der neuen Landesarbeitsgemeinschaft, die ein „stabiles Dach“ für die Freiwilligenagenturen darstelle, die Unterstützung der Staatskanzlei zu. Außerdem riet er den Verantwortlichen in den Kommunen, Freiwilligenagenturen als wertvollen Schatz zu behandeln: „Jeder Bürgermeister, jede Verwaltung kann sich glücklich schätzen, eine Freiwilligenagentur zu haben – und sollte sie gut pflegen.“ Weitere Informationen unter: www.stk.brandenburg.de/sixcms/detail.php?id=280677&_siteid=

Neue Ausschreibung des Transantlantischen Ideenwettbewerbs Usable (15.01.2007)

„Empowerment. Menschen stärken“ ist der Titel des diesjährigen Transatlantischen Ideenwettbewerbs Usable der Körber-Stiftung. Gesucht werden Projekt-Ideen und Praxismodelle aus den USA, die im Sinne des „Empowerment“ auch in Deutschland Menschen helfen, ihre Kompetenzen auszubauen und sich selbst aktiv einzubringen. Für überzeugende Konzepte und Ideen vergibt die Körber-Stiftung Preise und Fördermittel in Höhe von insgesamt 139.000 Euro. Zusätzlich wird der Transatlantische Journalistenpreis mit 11.000 Euro ausgelobt. Einsendeschluss für beide Wettbewerbe ist der 31. Oktober 2007.
Weitere Informationen zur Ausschreibung im Internet unter www.usable.de

Sozialministerin bestätigt weitere Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements in Bayern (12.01.07)

In der Jahrespressekonferenz 2007 bestätigte Sozialministerin Christa Stewens noch einmal die geplante Einführung der Landeshaftpflicht- und Unfallversicherung, mit der bestehende Lücken in der Absicherung ehrenamtlich Tätiger in Bayern geschlossen werden sollen, für das Frühjahr 2007. Außerdem wurde die Weiterentwicklung des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement angekündigt, das im Jahr 2006 von der TU München evaluiert wurde. Die Evaluation ergab u.a. einen weiteren Bedarf an Anlauf- und Koordinierungsstellen für das Bürgerschaftliche Engagement, um ein flächendeckendes Angebot zu erreichen.

Selbsthilfe-Studie erschienen (10.01.2007)

Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) ist die bundesweite Aufklärungs-, Service- und Netzwerkeinrichtung im Feld der Selbsthilfe und Selbsthilfeunterstützung in Deutschland. Im Dezember 2006 ist dort in der Reihe NAKOS EXTRA als Fachschrift Nr. 35 die neue Publikation „Selbsthilfe, Familie, soziales Umfeld und Bürgerschaftliches Engagement“ erschienen, eine Studie, die auf exemplarischen Interviews mit Selbsthilfegruppen basiert. Die Broschüre kann schriftlich bestellt werden bei der NAKOS
Wilmersdorfer Straße 39
10627 Berlin
Fax: 030 / 31 01 89 70
E-Mail: selbsthilfe@nakos.de
Sie steht auch als Download zur Verfügung unter: www.nakos.de/site/neues/aktuell/?news_id_:int=15248

Rotes Kreuz will Integration zum Schwerpunkt machen (09.01.2007)

Mit bundesweiten Straßen-Aktionen, Publikationen und Veranstaltungen will das DRK im Jahr 2007 das Bewusstsein für die Gefahren der Ausgrenzung schärfen und Anregungen für ein motivierendes Miteinander von sozial Starken und Schwachen geben.
DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil: "Das Deutsche Rote Kreuz will mit mehr als vier Millionen Mitgliedern selbst ein Vorbild für die gleichberechtigte Teilhabe aller an der Gesellschaft sein. Deshalb legen wir in diesem Jahr besonderes Augenmerk auf Projekte, bei denen Menschen mit Benachteiligungen selbst zu Akteuren werden. Gleichzeitig werden wir uns mit Nachdruck an der politischen und gesellschaftlichen Debatte beteiligen und immer wieder darauf hinweisen, dass alle in Deutschland lebenden Menschen ein Recht auf soziale Sicherheit, Arbeit, Bildung, Gesundheit und Kultur in einem respektvollen, solidarischen Lebensumfeld haben. Dazu kann jeder seinen Beitrag leisten, sei es in der Nachbarschaft, in der Familie oder im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit."
Das DRK beteiligt sich damit gleichzeitig am "Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle." Bundesweiter Aktionstag zum Schwerpunktthema Integration ist der Weltrotkreuztag am 8. Mai 2007.

Neuer entwicklungspolitischer Freiwilligendienst für Jugendliche (09.1.2007)

Das Engagement unter Jugendlichen in Deutschland für ehrenamtliche Arbeit in Entwicklungsländern ist groß. Die Anfragen übersteigen bei weitem die bisherigen Möglichkeiten eines Einsatzes in Entwicklungsländern. Deutschland verfügt aber im Unterschied zu anderen Ländern (unter anderem USA und Großbritannien) bisher nicht über einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst. Das Bundesentwicklungsministerium will deshalb ab 2008 zunächst in einer dreijährigen Pilotphase einen neuen aus öffentlichen Mitteln geförderten Freiwilligendienst in Entwicklungsländern einführen. Die Laufzeit wird flexibel von 3 bis 24 Monaten sein. Der Freiwilligendienst wird fachlich und pädagogisch begleitet werden und soll sich an junge Erwachsene (18 bis 28 Jahre) mit Abitur oder vergleichbarem Abschluss richten. Ein Zuschuss für Unterkunft, Verpflegung, Taschengeld, fachliche und pädagogische Betreuung sowie Versicherungen soll sich auf 580 Euro pro Person und Monat belaufen. Hinzu kommt der Betrag für die Krankenversicherung. Das mittelfristig vorgesehene Volumen soll 10.000 Plätze (=70 Millionen Euro) umfassen. Weitere Informationen telefonisch bei Herrn Alonso-Rodriguez unter 02 28 / 535 32 40

Jung, cool und engagiert - Der Arge Alp-Preis 2007 (23.01.2007)

Wie wird Ehrenamt für junge Menschen attraktiver? Zur Beantwortung dieser Frage schreibt die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ARGE ALP) für 2007 den ARGE ALP-Preis aus. Welche "kreativen" Formen finden Vereine, um junge Menschen für ehrenamtliche und freiwillige Tätigkeiten zu begeistern? Was machen Städte und Gemeinden, um ehrenamtliches Engagement zu fördern und zu unterstützen? Was passiert in der Schule: Wie werden dort Jugendliche zu Engagement motiviert?
Welche Möglichkeiten gibt es für Jugendliche, sich außerhalb von Institutionen für ihre eigenen Interessen zu engagieren? Welche Initiativen motivieren Jugendliche zu freiwilligem Engagement?
Der Bewerb wendet sich speziell an Gemeinden, Vereine und Schulen (Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahren) im ARGE ALP-Raum. Sie werden aufgefordert, innovative Ideen/Projekte zu präsentieren, die geeignet sind, junge Menschen für bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen. Zu gewinnen gibt es Geldpreise in einer Höhe von insgesamt 15.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2007.

Tagung "Demografischer Wandel und Bürgerschaftliches Engagement - Herausforderung für eine nachhaltige Kommunalentwicklung" am 15.03.2007 in Neumarkt i. d. Opf.

Am 15.3.2007 findet in Neumarkt/i.d.Opf. die Tagung "Demografischer Wandel und Bürgerschaftliches Engagement” statt. Veranstalter sind der Bayerische Gemeindetag, das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz. Die Tagung richtet sich an die Vertreter der Kommunen, aber auch an aktive Bürgerinnen und Bürger. Einen Tag lang werden Beispiele aus der Praxis vorgestellt und soll Platz sein für den Austausch von Fragen und Ideen.
Weniger Kinder, mehr Senioren und ungleiche Wanderungsbewegungen verändern das Gesicht der Städte und Gemeinden. Alle Bereiche der Daseinsvorsorge sind betroffen, der Standortwettbewerb zwischen den Kommunen gewinnt an Schärfe. Umso wichtiger ist es, sich bewusst mit den Gestaltungsmöglichkeiten vor Ort auseinander zu setzen. Den Roten Faden durch die Tagung bildet das Bürgerschaftliche Engagement.


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Verleihung des Bürgerkulturpreises (11.12.2006)

Der mit insgesamt 26.000 Euro dotierte Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags stand in diesem Jahr unter dem Motto "Bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen". Er wurde am 08.12.2006 von Landtagspräsident Alois Glück an folgende Unternehmen aus Bayern verliehen: Den ersten Preis teilten sich die Firma betapharm Arzneimittel Augsburg und der Schreinereibetrieb Rupert Voß / Voss AG, Taufkirchen, der dritte Preis ging gleichrangig an die Werbeagentur symbiosys² aus Friedberg und an die Werbeagentur Xynias, Wetzel aus München.
Weitere Informationen unter: www.bayern.landtag.de/Journal_Aktuell_8909.html

Sozialministerin Stewens zum Welttag des Ehrenamts am 5. Dezember 2006 (08.12.2006)

"Soziales Engagement - für andere da zu sein, Verantwortung füreinander zu übernehmen, einem anderen Menschen Zeit zu schenken und zu helfen - ist das Fundament unserer Gesellschaft und macht sie sozialer und menschlicher." Mit diesen Worten würdigte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens anlässlich des Internationalen Tags der Freiwilligen das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger. Rund 3,8 Millionen Menschen sind nach Angaben der Ministerin derzeit in Bayern ehrenamtlich tätig. Um das Ehrenamt weiter zu fördern, habe die Staatsregierung beschlossen, im nächsten Jahr eine Landesversicherung Ehrenamt einzuführen. Mit dieser staatlich finanzierten Versicherung werden ehrenamtlich Tätige in den Bereichen Haftpflicht und Unfall vor finanziellen Nachteilen geschützt, soweit eine anderweitige Absicherung nicht besteht.

Als "wichtiges Signal für noch mehr bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement" begrüßte die Ministerin auch die Ankündigung des Bundesfinanzministers, ehrenamtliche Helfer in Deutschland künftig besser stellen und entlasten zu wollen.

Bundestagsabgeordneter Dr. Michael Bürsch erhält Sonderpreis "Pro Ehrenamt" (08.12.2006)

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Commerzbank haben in Kooperation mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) am 5. Dezember 2006 den Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Bürsch (SPD), Vorsitzender des Unterausschusses "Bürgerschaftliches Engagement", mit dem Sonderpreis "Pro Ehrenamt" ausgezeichnet. Begründung der Jury: Michael Bürsch habe sich in seiner politischen Arbeit im Rahmen der Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" und auch als Vorsitzender des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement nachhaltig für die Verbesserung der Rahmenbedingungen des Bürgerschaftlichen Engagements eingesetzt.

Bundesfinanzminister: 400 Millionen Euro für Ehrenamt und Stiftungen (04.12.06)

Ein neues Programm des Bundesfinanzministers Peer Steinbrück zur Unterstützung ehrenamtlich Tätiger und gemeinnütziger Stiftungen wurde von den Wohlfahrtsverbänden und vom Bundesverband der Stiftungen als "Absage an eine rein ökonomische Sichtweise" und als "verdiente Anerkennung" für Hunderttausende Helfer begrüßt. Im einzelnen sind beim Programm "Hilfen für Helfer" vorgesehen: Ehrenamtlich Tätigen, die sich um alte, kranke oder behinderte Menschen kümmern, sollen pro Jahr 300 Euro Steuern erlassen werden; die steuerfreie Übungsleiterpauschale wird von 1848 Euro auf 2100 Euro hochgesetzt; die Höchstgrenzen für den Spendenabzug (bisher 5 und 10 % der gesamten Einkünfte) werden auf einheitlich 20% angehoben; der Sonderausgabenabzug für Mitgliedsbeiträge an Kulturfördervereine wird verbessert.
Der Gesetzentwurf soll bereits Anfang 2007 vom Bundeskabinett verabschiedet werden und rückwirkend bereits ab 1. Januar 2007 Gültigkeit haben.

Bundesamt Modellprojekte zur Integration von MigrantInnen durch Bürgerschaftliches Engagement (28.11.06)

Wie können MigrantInnen für Bürgerschaftliches Engagement gewonnen und motiviert werden? In welchen Handlungsfeldern besteht ein besonders hohes Interesse der MigrantInnen am Mitwirken? Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert 16 Modellprojekte, die eine bessere Integration von MigrantInnen durch Bürgerschaftliches Engagement erreichen wollen. Die Schwerpunkte sind Freiwilligenagenturen und Netzwerkbildung, Stärkung von Migranten-Selbstorganisationen, Mentoren/Paten und interkulturelle und fachliche Qualifizierung. Die Stiftung Bürger für Bürger wird die Modellprojekte wissenschaftlich begleiten und beraten. Weitere Informationen im aktuellen Newsletter 4/2006 der Stiftung Bürger für Bürger im Internet unter:
www.buerger-fuer-buerger.de/index1.htm

Erste Mehrgenerationenhäuser für Bayern ausgewählt (24.11.06)

In der ersten Ausschreibungsphase des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser wurden in Bayern sieben Einrichtungen ausgewählt: Im Kreis Coburg der "Treff Bad Rodach", im Kreis Fürstenfeldbruck die "Germeringer Insel", im Kreis Linda am Bodensee der "Treffpunkt Zech", im Kreis Unterallgäu der "Verein für ambulante Krankenpflege Bad Wörishofen e.V.", das Mütterzentrum in der Stadt Fürth, das "Bürgerhaus" der Stadt Ingolstadt, das "Euro-Trainings-Centre ETC e.V." mit Bewohnertreff und Mütterzentrum in München.
Im Frühjahr 2007 startet die nächste Bewerbungswelle. Fragen zu den Bewerbungen beantwortet die Serviceagentur im Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser entweder telefonisch unter 0180 - 3 44 44 55 montags bis freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr und dienstags von 10.00 bis 20.00 Uhr, oder per E-Mail: Antrag@Mehrgenerationenhaeuser.de.
Detaillierte Informationen rund um das Aktionsprogramm und um die Angebote der Häuser auch im in Internet unter:
www.mehrgenerationenhaeuser.de

50.000 Stunden Einsatz beim Freiwilligen Sozialen Schuljahr (21.11.06)

Im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim haben in den zurückliegenden drei Schuljahren über 600 Schülerinnen und Schüler am "Freiwilligen Sozialen Schuljahr" teilgenommen. Dabei leisteten sie insgesamt rund 50.000 Stunden sozialen Einsatz, u.a. bei der Aischgründer Tafel, in Kindergärten, Altenheimen, beim Arbeiter-Samariter-Bund und in vielen weiteren Einrichtungen. Das "Freiwillige Soziale Schuljahr" war im Jahr 2003 vom Freiwilligenzentrum "mach mit!" in der Caritas Neustadt ins Leben gerufen worden und erfreut sich von Jahr zu Jahr steigender Beliebtheit. Bei einer zweitägigen Dankesveranstaltung für die Schülerinnen und Schüler in Bad Windsheim, an der sich Politiker und Vertreter von Schulen, Verbänden und Vereinen beteiligten, erläuterte Horst Koydl, Leiter des Freiwilligenzentrums, die zukünftigen Schwerpunktprojekte wie z.B. die Nachbarschaftshilfe Jugendlicher für Alte und Behinderte unter der Anleitung von Sozialstationen.

Neues Europäisches Jugendprogramm ab 2007 (21.11.2006)

Die EU hat ein neues Jugendprogramm ab 2007 beschlossen. Unter dem Motto »Jugend in Aktion« können von 2007 bis 2013 in verschiedenen Aktionsbereichen Maßnahmen gefördert werden. Inhaltliche Prioritäten sind European Citizenship, Partizipation Jugendlicher, Kulturelle Vielfalt und die Einbeziehung Jugendlicher mit begrenzten Möglichkeiten. Zu den Aktionsbereichen gehört auch der Europäische Freiwilligendienst. Das neue Programm löst das bisherige EU-Programm »Jugend« ab. Auch »Jugend in Aktion« wird in den verschiedenen Ländern über die jeweiligen Nationalen Agenturen umgesetzt. Die Laufzeit ist 01.01.2007 bis 31.12.2013. Weitere Informationen unter:
www.jugendfuereuropa.de/jugend-in-aktion

Bayerische Sieger beim Wettbewerb "Netzwerk Nachbarschaft" 2006 (21.11.06)

Bereits zum dritten Mal hatte die BHW Bausparkasse ihren Wettbewerb um die "besten" Nachbarschaften Deutschlands ausgelobt. Dabei wird in jedem Bundesland eine herausragende Initiative ausgezeichnet und ein Sonderpreis vergeben. Als bayerischer Sieger wurde die Initiative "Haderner Stern" in München ausgezeichnet. "Die Mitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht, der Anonymität in der Hochhaussiedlung aus den 70er Jahren ein lebendiges Miteinander entgegen zu setzen, indem sie Zeit spenden: das Engagement reicht von der gegenseitigen Unterstützung der Mieter beispielsweise beim Ausfüllen von Formularen oder beim Einkaufen über gemeinsame Freizeitaktivitäten und Feste bis hin zur Kooperation mit Vereinen und Institutionen. Diese vorbildlich gelebte Nachbarschaft fördert den Zusammenhalt und die Lebensqualität im Viertel", lobte der Bayerische Staatssekretär Jürgen W. Heike bei der Preisverleihung. Mit einem Sonderpreis wurde die Initiative aus Pfaffing für das Projekt "KiMiSi" (Kann ich - Mach ich - Schaff ich) ausgezeichnet, in der Erwachsene den Kindern des Ortes zwischen acht und dreizehn Jahren ehrenamtlich und kostenlos Kurse anbieten, in denen sie basteln, kochen oder Sport treiben können.
Für Bayern hat Sozialministerin Christa Stewens die Patenschaft übernommen. Die Auszeichnung besteht aus einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro und einem handsignierten Janosch-Kunstdruck. Der Sonderpreis ist mit 300 Euro dotiert. 

Wettbewerb für Integration und kulturelle Vielfalt in Bayern entschieden (20.11.2006)

Rund 250 Initiativen, Gruppen und Vereine aus ganz Bayern hatten sich bei der Aktion "miteinander! Die besten Initiativen für Integration und kulturelle Vielfalt " von Bayern2Radio und Abendschau beworben. Eine Jury hatte daraufhin drei Projekte in die Endrunde gewählt. Hörer und Zuschauer konnten nun über ihre Favoriten abstimmen und kamen zu folgendem Ergebnis:
Den 1. Platz erhielt (mit 63 % der Stimmen) die Initiative "Offenes Haus - Offenes Herz" aus Markt Schwaben, den 2. Platz (25 %) die Kulturmeile Landwehrstraße in München und den 3. Platz (12%) das Russophobie-Party-Kollektiv aus Nürnberg. Die Geminner wurden mit Preisgeldern in Höhe von 10.000, 5.000 und 2.500 Euro belohnt. Weitere Informationen im Internet unter www.br-online.de/miteinander

Seminar-Programm 2007 für ehrenamtliche Führungskräfte (20.11.06)

Das Seminar-Programm 2007 der Akademie Management und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung bietet spezielle Kompetenztrainings für ehrenamtliche Führungskräfte in gesellschaftspolitischen Organisationen und für deren MitarbeiterInnen an. In den einzeln buchbaren Seminaren sowie in den beiden Ausbildungsgängen Organisationsmanagement und Kommunikationsmanagement (beide mit Abschluss-Zertifikat) werden Methoden- und Handlungskompetenzen für das professionelle politische Management vermittelt.
Weitere Informationen im Internet unter www.fes-mup.de

Forderungspapier Hartz IV der Bayerischen Landesfrauen (14.11.06)

Eine Projektgruppe des Bayerischen Landfrauenausschusses hat nach intensiver Beschäftigung mit den Auswirkungen der Hartz-IV-Reformen auf Frauen ein Forderungspapier und ein Hintergrundpapier zum Thema vorgelegt: Demnach stellen die Hartz-IV-Reformen insbesondere aus Sicht der Frauen einen deutlichen Rückschritt gegenüber dem bisher Erreichten dar. Sie orientieren sich an einem Familienbild, das der Lebensrealität nicht mehr entspricht. So werden sie durch das Prinzip der Bedarfsgemeinschaft auf die Rolle der Zuverdienerinnen oder sogar ausschließlich auf die Versorgerehe verwiesen, ungeachtet ihrer Qualifikation oder langjährigen Erwerbsarbeit.

Inge-Gabert-Preis 2006 der AWO verliehen (14.11.06)

Der Inge-Gabert-Preis wurde von der AWO Oberbayern im Jahr 1995 zum Gedenken an das soziale Lebens- und Arbeitswerk der 1994 verstorbenen Inge Gabert, einem jahrzehntelangen Vorstandsmitglied der AWO-München, geschaffen. Er ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert und wird an besonders innovative und engagierte Projekte der "Frauen-, Kinder- und Jugendarbeit" verliehen. Die beiden diesjährigen Preisträger sind: Das Projekt "O.K. - Orientierung und Kompetenz - mit Jugendlichen irakischer Herkunft in München", das sich speziell um die jungen Flüchtlinge aus dem Irak kümmert, die größtenteils als unbegleitete Minderjährige aus dem Krisengebiet während der Diktatur und während des Irak-Krieges nach München gekommen sind.

Das zweite Projekt heißt "Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen". Im Jahr 2002 hatten schwere sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen auf der Wiesn oder auf den Heimwegen von der Wiesn zur Gründung der Aktion "Sichere Wiesn" geführt, die von den drei Organisationen AMYNA (Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch), IMMA (Initiative Münchener Mädchenarbeit) und der Frauennotruf München getragen wird.

Stiftung "AWO Ehrenamt lohnt" gegründet (14.11.06)

Das Ehrenamt als wesentliches Element Bürgerschaftlichen Engagements ist tief in der AWO-Tradition verwurzelt und nimmt von jeher einen breiten Raum in der Verbandsstruktur ein. Ingrid Simet, stellvertretende AWO-Bezirksvorstandsvorsitzende, stellt die Stiftung "AWO Ehrenamt lohnt" bei der festlichen Auftaktveranstaltung in München vor: "Um auch in Zukunft den vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen und ein aktiver Teil der Bürgergesellschaft zu bleiben, hat die AWO in Oberbayern das Bürgerschaftliche Engagement in ihr verbandliches und unternehmerisches Konzept eingebettet. So wurde die neue Stiftung 'AWO Ehrenamt lohnt' ins Leben gerufen und mit 250.000 Euro Start-Vermögen ausgestattet, um auf diesem Weg voranzukommen. Ziele der Stiftung sind, sowohl Ehrenamtsprojekte bei ihren Ortsvereinen, Kreisverbänden und in AWO-Einrichtungen zu initiieren und finanziell zu unterstützen, als auch die Ehrenamtskultur in unserer Gesellschaft zu fördern." Die Stiftung war im April 2006 staatlich anerkannt worden.

Eine Million Euro mehr im Bundeshaushalt 2007 für Freiwilligendienste (13.11.06)

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat beschlossen, für die Freiwilligendienste im Jahr 2007 eine Million Euro mehr zur Verfügung zu stellen. Umgesetzt wird damit der Beschluss, für verbesserte Rahmenbedingungen für Freiwilligendienste zu sorgen. Der Evaluationsbericht über die Erfahrungen mit den neuen Gesetzen zur Förderung von einem Freiwilligen Sozialen bzw. Ökologischen Jahr hatte gezeigt, dass benachteiligte und bildungsferne Jugendliche als Teilnehmende unterrepräsentiert sind. Die Mitglieder des Unterausschusses "Bürgerschaftliches Engagement" im Deutschen Bundestag hatten sich in ihrer Sitzung im Oktober 2006 deshalb einstimmig für eine stärkere Förderung dieser Gruppe ausgesprochen und die Einstellung zusätzlicher Haushaltsmittel im Kinder- und Jugendplan angeregt.

Augsburg lädt ein zum Lernnetzwerk für interessierte Städte (21.11.2006)

Unter dem Motto "Kinder Chancen" treffen sich vom 28. bis 29. Januar 2007 in Augsburg Vertreter der Städte Halle, Münster und Wiesbaden, um sich über die Möglichkeiten des Bürgerschaftlichen Engagements in der Sozialpolitik auszutauschen. Viele Städte haben sich dafür bereits mit Wohlfahrtsverbänden, Freiwilligenzentren, Stiftungen und anderen Partnern zusammengetan. Nachdem die Stadt Augsburg von Bundespräsident Köhler in seiner Rede vom 15.09.2006 als besonders gutes Beispiel für die Zusammenarbeit von Ämtern und Engagierten angeführt wurde, fühlte sie sich "ermuntert", zu einem bundesweiten Netzwerk interessierter Städte einzuladen. Als erstes sollen die Chancen von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Risiken in den Blick genommen werden. "Wir wollen keine Tagung, sondern ein Lernnetzwerk", betonen der Augsburger Oberbürgermeister Dr. Paul Wengert und sein Sozialreferent Dr. Konrad Hummel in ihrem Geleitwort. Zwei Jahre lang sollen kommunale Teams sich austauschen und Konzepte verbessern. Der Fachtag am 29.01.2007 ist offen für alle hauptamtlichen und freiwillig engagierten Vertreter von Städten.
Weitere Informationen beim Sozialreferat, Kompetenzzentrum Integration
Sabine Nölke-Schaufler
Tel.: 08 21 / 3 24-30 43
E-Mail: integration@augsburg.de

Bundesweiter Wettbewerb "Video der Generationen 2007" ausgeschrieben (13.11.06)

"Brennende Herzen - Liebe, Lust und Leidenschaft": Filme, die sich um das Thema Liebe drehen, stehen im Mittelpunkt beim diesjährigen Videowettbewerb, der wieder vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgeschrieben wurde. Beteiligen können sich Menschen über 50 Jahre sowie "gemischte" Filmteams aus älteren Menschen und Jugendlichen (max. 25 Jahre alt). In der Kategorie "Allgemeiner Wettbewerb" können aber auch frei gewählte Themen eingereicht werden. Für die filmische Umsetzung gibt es keine Vorgaben: Von "A" wie Animationsfilm bis zu "Z" wie Zeitzeugenporträt sind alle Formen möglich. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von 6.000 Euro. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2007.
Der Wettbewerb hat das Ziel, Klischees aufzudecken, Vorurteile abzubauen und die Toleranz zwischen der jungen und älteren Generation zu fördern. Mehr als 2.500 Videomacher haben sich in den letzten Jahren an diesem Wettbewerb beteiligt. Eine DVD mit 12 Kurzfilmen zeigt das große Spektrum der Arbeiten, die in den letzten Jahren prämiert wurden. Sie ist für 6 Euro beim Kinder- und Jugendfilmzentrum Deutschland (KJF) erhältlich. Weitere Informationen unter:
www.video-der-generationen.de

Bürgergesellschaft - Wunsch und Wirklichkeit (30.10.06)

Am 19./20.10.2006 fand die Tagung "Bürgergesellschaft - Wunsch und Wirklichkeit" am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung statt. Dazu ist jetzt ein ausführlicher Tagungsreader erschienen. Sind die aktuell diskutierten wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Konzepte einer "aktiven Bürgergesellschaft" überhaupt tragfähig und realistisch? Kann die Bürgergesellschaft das leisten, was sie laut Politik und Wissenschaft leisten soll? Oder aber: Dient "Bürgergesellschaft" nur als billiger Jakob und Munition für Sonntagsreden?
Über diese und weitere Themen referierten und diskutierten 70 Experten des Dritten Sektors. Der Tagungsreader kann heruntergeladen werden unter:
www.aktive-buergerschaft.de/vab/resourcen/newsletter/2006/11/nl2106_tagungsreader.pdf

Innovationspreis für Freiwilligenagentur Neumarkt (30.10.06)

Die Freiwilligen Agentur Neumarkt (FAN) gehört zu den vier Hauptpreisträgern des bundesweiten Innovationspreises 2006 "Angefragt. Angestiftet. Mitgemacht." Die Auszeichnung wurde für besonders innovative Öffentlichkeits- und PR-Arbeit von Freiwilligenagenturen im Rahmen der 11. Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und der Stiftung Mitarbeit vom 16. bis 18.10.2006 in Hofgeismar verliehen. Die Jury lobte die Neumarkter Aktion "Blick hinter die Kulissen", bei der alle drei Monate Einblick in eine andere gemeinnützige Organisation gewährt wird, als vorbildhaft und auch für kleinere Freiwilligenagenturen umsetzbar: "Ein aus unserer Sicht überzeugender, effektiver und kostengünstiger Ansatz zu den beiden wesentlichen Kundengruppen: Organisationen und Freiwillige." Weitere Preisträger sind die Freiwilligenagenturen in Kassel, Weimar und Kaiserlautern. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 10.000 Euro steuerte die Kölner Stiftung Apfelbaum bei. Mit einem Sonderpreis, den die Deutsche Bank in Höhe von 2.500 Euro stiftete, wurde die Stuttgarter Freiwilligenagentur prämiert.
Weitere Informationen unter: www.bagfa.de

Aktion "Rollentausch" erfolgreich (24.10.06)

Rund 400 Politikerinnen und Politiker, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Vertreterinnen und Vertreter der Medien nahmen in den ersten beiden Oktoberwochen an der Aktion "Rollentausch" teil. In bayernweit über 300 sozialen Einrichtungen nutzten sie die Möglichkeit, hautnah zu erleben, was Sozialarbeit im Alltag bedeutet.
Das FORUM SOZIALES BAYERN, in dem insbesondere die Wohlfahrtsverbände, die kommunalen Spitzenverbände und die Organisationen der Wirtschaft mitwirken, hatte die Aktion initiiert, um den Verantwortungsträgern in unserer Gesellschaft einen unmittelbaren, persönlichen Einblick in das Innenleben der sozialen Einrichtungen zu ermöglichen. Die Aktion soll im Jahr 2007 wiederholt werden.
Eine Liste aller beteiligten Personen und Organisationen steht im Internet unter: www.lagfw.de

Bayern-SPD lud Vereine zum Sportgespräch (24.10.06)

>Vertreter aller Münchner Vereine hatte die Bayerische SPD vergangene Woche zu einem Sportgespräch in den Landtag eingeladen. SPD-Fraktionschef lobte zwar die wichtige Arbeit der Vereine: "Sportvereine sind genauso wichtig wie Schulen oder Kinderbetreuung". Die Gäste aber beklagten die Sparmaßnahmen der Bayerischen Staatsregierung und die dadurch fehlenden Mittel für den Breitensport: Vereine, die Sportanlagen bauen oder sanieren wollen, müssen mehrere Jahre auf Zuschüsse warten. Ob im nächsten Jahr noch eine vergleichbare Förderung wie 2006 möglich ist, scheint wegen der Haushaltssperre unsicher. Übungsleiter wandern zur Volkshochschule ab, weil sie dort besser bezahlt werden, Mitglieder können die steigenden Beiträge, die u.a. wegen der steigenden Nutzungsgebühren der öffentlichen Anlagen fällig werden, nicht mehr bezahlen.

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge will BE fördern (17.10.06)

Als "Motor" und treibende Kraft für die Integration von Zuwanderern bezeichnete Dr. Michael Griesbeck, Vizepräsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, das Bürgerschaftliche Engagement. In seiner Rede zum "Tag der Integration", der am 24.09.im Nürnberger Rathaus mit einer Auszeichnung vorbildlicher Projekte begangen wurde, betonte er die große Bedeutung des freiwilligen Engagements für interkulturelle Lernprozesse und für eine interkulturelle Öffnung der Gesellschaft. Erfolgreiche Integrationsarbeit finde nicht nur für, sondern auch zusammen mit MigrantInnen statt. Projekte zum ehrenamtlichen Engagement werden zukünftig einen Schwerpunkt der Integrationsförderung des Bundesamts bilden. Noch in diesem Jahr soll die Förderung von 16 Modellprojekten zum ehrenamtlichen Engagement beginnen.

Zentrum Aktiver Bürger Nürnberg ausgezeichnet (16.10.2006)

Im Rahmen der Bundesaktion "Bürger initiieren Nachhaltigkeit (BIN)" wurden am 11. Oktober 2006 in Berlin zehn vorbildliche Projekte ausgezeichnet und mit einer einjährigen Projektförderung belohnt. Auch das Nürnberger Zentrum Aktiver Bürger erhielt eine Förderung für sein Vorhaben, in zwei Sozialräumen ein tragfähiges Konzept für bürgerschaftliche Unterstützung zu entwickeln: Dort sollen so genannte "Stadtteilmentoren" als lokale Ansprechpartner in der Freiwilligenkoordination ausgebildet und Ehrenamtliche in verschiedenen Projektfeldern qualifiziert werden. Detaillierte Informationen zu der Bundesaktion, für deren zweite Ausschreibungsrunde sich 184 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet beworben hatten, gibt es im Internet unter:
www.bund-bin.de

Neue Broschüre "Bürgerstiftungen stellen sich vor" (13.10.2006)

Bürgerstiftungen liegen im Trend: Allein im letzten Jahr haben sich in Deutschland 23 Stiftungen neu gegründet, über 6.500 Stifter engagieren sich bundesweit für verschiedenste Projekte und dafür, ihre Region liebens- und lebenswert zu erhalten.
Zum Tag der Bürgerstiftungen am 1. Oktober hat der Bundesverband Deutscher Stiftungen eine Broschüre herausgegeben, in der sich 103 deutsche Bürgerstiftungen in Kurzporträts vorstellen. "Eine Stiftung wird grundsätzlich für die Ewigkeit errichtet", schreibt Nikolaus Turner, Leiter des Arbeitskreises "Bürgerstiftungen" im Bundesverband Deutscher Stiftungen, in seinem Vorwort. Allgemeines über Ideen, Ziele und Merkmale der Bürgerstiftungen sind den Kurzporträts vorangestellt. Die Broschüre ist kostenlos und kann bestellt werden bei der
Initiative Bürgerstiftungen,Mauerstraße 93, 10117 Berlin,
oder per E-Mail: gabriele.fleischer@stiftungen.org

Abschlussfeier Kulturführerschein Bayern (13.10.2006)

>Kultur ist Teil des sozialen Kapitals einer Gesellschaft, die Zugangsmöglichkeiten zu Kultur sind ein Indikator dafür, wie ernst es eine Gesellschaft mit der Demokratie meint. Der Kulturführerschein® ist ein Fortbildungsprojekt für freiwillig engagierte Frauen und Männer, die nicht mehr berufstätig bzw. deren Kinder erwachsen sind und die nach einer sinnstiftenden und gleichzeitig freudvollen Aufgabe suchen. Über gemeinsame Kulturaktivitäten bauen sie neue soziale Netze auf und erschließen Kultur mit Menschen, für die der Zugang zu kulturellen Angeboten keine Selbstverständlichkeit ist. In Bayern wurde die Verbreitung des Kulturführerscheins gefördert vom Bayerischen Sozialministerium, von der Evangelischen Erwachsenenbildung und vom Diakonischen Werk. Nach der Entwicklungsphase im Evangelischen Bildungswerk in München wird das Konzept nun von neuen anderen bayerischen Bildungsträgern übernommen. Die Vorbereitungsphase endet nun mit einer Abschlussfeier und der Verleihung der Zertifikate an die ersten TeilnehmerInnen durch Staatssekretär Jürgen W. Heike am 23.11.2006 in München.
Weitere Informationen bei Sabine Sautter
Tel.: 089 / 55 25 80-0
E-Mail: service@ewb-muenchen.de

Bürgerstiftung Region Neumarkt gegründet (11.10.2006)

Nach einem Jahr Vorbereitung durch einen Arbeitskreis, der vom Bürgerhaus Neumarkt initiiert wurde, fand am 10.10.2006 die Gründungsveranstaltung der Bürgerstiftung Region Neumarkt statt. Die derzeit etwa 30 Gründungsstifter wollen in Zukunft Projekte mit regionalem bzw. lokalem Bezug unterstützen. Weitere Informationen bei Herrn Dr. Heinz Sperber
Gesundheitsamt Neumarkt
Tel.: 09181 / 47 05 14

Ministerpräsident Stoiber will Engagement stärker fördern (09.10.2006)

Auf dem Kongress der CSU-Grundsatzkommission am 02.09.2006 kündigte Ministerpräsident Edmund Stoiber an, das Bürgerschaftliche Engagement in Bayern mehr zu unterstützen: Aktive Bürger seien ein Schlüssel zur Zukunft. Deshalb sollen die Türen des Staates weiter geöffnet werden für freiwilliges Engagement. Mitsprache und Mitentscheidung der Bürger vor Ort solle ausgebaut werden. Die gesamte Rede im Internet unter:
www.csu.de

Woche des Bürgerschaftlichen Engagements 2006 war Erfolg (09.10.2006)

In der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements vom 15. bis 24. September 2006 organisierten bundesweit mehr als 490 Veranstalter rund 500 Aktionen. Wie in den vergangenen Jahren ist auch für 2006 eine Broschüre über die Aktionswoche in Vorbereitung, in der einige der Veranstaltungen vorgestellt werden. Aufgrund des Erfolges und des hohen medialen Echos wurde im Koordinierungsausschuss ein Votum für die Fortführung der Aktionswoche im Jahr 2007 abgegeben.
Weitere Informationen bei Ute Wiepel
Tel.: 030 / 6 29 80-122 oder im Internet unter;
www.engagement-macht-stark.de

Wettbewerb für Integration und kulturelle Vielfalt in Bayern (26.09.2006)

Unter dem Motto "Miteinander!" prämieren Bayern2Radio und die Abendschau die besten Initiativen für Integration und kulturelle Vielfalt in Bayern. Der Wettbewerb soll Mut machen, sich mit eigenen Ideen für ein Miteinander einzusetzen. Bewerben können sich Privatpersonen, Gruppen oder Vereine aus Bayern, die sich ehrenamtlich für das Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft und Kulturen engagieren. Die Aktionen und Projekte sollen durch Bürgerschaftliches Engagement entstanden sein und überwiegend auf freiwilliger oder ehrenamtlicher Basis organisiert werden. Die Geldpreise von insgesamt 17.000 Euro werden von der Hypo Vereinsbank gestiftet.
Die besten drei Initiativen werden von einer Jury aus Bayern2Radio, Abendschau und HypoVereinsbank ausgewählt. Das Publikum kann anschließend telefonisch oder im Internet seinen Favoriten wählen. Einsendeschluss ist der 6. November 2006.
Weitere Informationen im Internet unter www.br-online.de/miteinander
oder beim Bayern2Radio-Hörertelefon unter 01801-10 20 33.

Öffentliche Sitzungen Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement (26.9.2006)

Der Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestags hat einen Arbeitsplan vorgelegt mit den Themen, die 2006/2007 beraten werden sollen. In den öffentlichen Sitzungen geht es unter anderem um die Ergebnisse des 2. Freiwilligensurveys (hat bereits stattgefunden am 20.9.06), um das Bürgerschaftliche Engagement von Migrantinnen und Migranten (18.10.06), um die Situation des Bürgerschaftlichen Engagements in der Selbsthilfe (8.11.06), um den Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte (13.12.06) sowie um das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen (31.01.2007). Nähere Informationen zu Themen und Mitgliedern des Ausschusses, Arbeitsplan, Pressemitteilungen, Tagesordnungen usw. im Internet unter: www.bundestag.de/ausschuesse/a13/buerger_eng/index.html

Integrationspreis: Gewinner wurden vorgestellt (26.09.2006)

Ausgelobt hatten den Integrations-Wettbewerb das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (bamf) und die Nürnberger Nachrichten. Von den insgesamt 47 Teilnehmern wurden sechs Organisationen und drei Einzelpersonen am 24. September im Nürnberger Rathaussaal ausgezeichnet.
Beispielhaft fand die Jury unter anderem den ehrenamtlichen Einsatz der Initiativgruppe zur Betreuung ausländischer Kinder in Neumarkt, die regelmäßige Hausaufgabenhilfe, Sprachkurse und eine Info-Börse anbietet.
Doch auch der ehrenamtliche Einsatz Einzelner wurde belohnt. So erhielt z.B. die Englischlehrerin Tiisetso Matete-Lieb für ihr Engagement im interkulturellen Bereich und bei Afrika-Projekten für Schulklassen eine Auszeichnung.
Einen Sonderpreis bekam die Nürnberger Uhland-Schule, die 22 Nationen vereint. Mit einem kleinen Theaterstück zogen dort Kinder von Klasse zu Klasse und warben dafür, deutsch zu sprechen - "damit wir uns verstehen".

Freiwilligenagentur Tatendrang München sucht Frauen und Männer mit Familienkompetenzen (26.09.2006)

Für freiwilliges Engagement in folgenden Projekten des Trägervereins / Verein für Fraueninteressen e.V. werden gesucht

In allen Projekten werden Fortbildungen angeboten, Supervision und ein nettes Team sind garantiert!
Grundsätzlich müssen die Freiwilligen mit einem zeitlichen Aufwand von circa vier bis sechs Std. pro Woche rechnen.
Kontakt:
Marieluise Dulich
Monika Kempfle
Tel.: 089 / 2904477
e-mail: tatendrang@freiwilligenagentur.de

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung der Woche des bürgerschaftlichen Engagements (18.09.2006)

Zur Auftaktveranstaltung der Woche des bürgerschaftlichen Engagements am 15. September 2006 hielt Bundespräsident Horst Köhler die Hauptrede. Rund 400 Gäste nahmen an der offiziellen Eröffnung der Woche des bürgerschaftlichen Engagements teil.
Köhler dankte den rund 23 Millionen Menschen, die in Deutschland ehrenamtlich in sozialen Einrichtungen, Kirchen und Sportvereinen tätig sind. Er ermutigte sie zu weiterem Einsatz: "Ich möchte, dass Sie sich noch mehr einmischen", sagte Köhler und zitierte Max Frisch: "Demokratie heißt, sich im die eigenen Angelegenheiten einzumischen." Der Bundespräsident mahnte die Politik, Ehrenamtliche dürften nicht Lückenbüßer sein, wenn der Staat an seine finanziellen Grenzen stoße. Vielmehr gehe es um eine neue Balance zwischen staatlichem und bürgerschaftlichem Handeln, in der die Politik auch die Rahmenbedingungen für das Engagement verbessern müsse. U.a. ging Köhler dabei auf die Themen Versicherungsschutz, Klima der Anerkennung und die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts - die auf Bürokratieabbau und mehr Transparenz abziele - ein. (Die vollständige Rede ist auf den Internetseiten von Bundespräsident Köhler abrufbar.)
Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement organisiert in diesem Jahr zum zweiten Mal die Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Begleitet wird die Aktionswoche von einer multimedialen Imagekampagne. Schwerpunkthemen der Aktionswoche 2006 sind "Sport", "Familie" und "Senioren". Die Themenpaten - Dr. Brigitte Mohn, Vorsitzende Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe, Steffen Seibert, Moderator ZDF heute und Tobias Schellenberg, Europameister 2006 im Wasserspringen sowie Katrin Schütz, Mitglied des Landtages Baden Württemberg, - machen in einer Gesprächsrunde bei der Auftaktveranstaltung deutlich, wie wichtig freiwilliges Engagement in diesen Bereichen ist.

Tagung "Bürgerschaftliches Engagement von und mit MigrantInnen" am 27.10.2006 in Augsburg (22.08.06)

Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern veranstaltet zusammen mit dem Bündnis für Augsburg, den Civitas-BotschafterInnen und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement am 27.Oktober in Augsburg eine Tagung zum Bürgerschaftlichen Engagement von und mit MigrantInnen.
Nach einführenden Referaten werden in parallelen Arbeitsgruppen gelungene Praxisansätze vorgestellt und in einer abschließenden Talkrunde kommunale Strategien zur Verbindung von Bürgerschaftlichem Engagement und Integrationsprozesse diskutiert.

Wettbewerb für Integration und kulturelle Vielfalt in Bayern (26.09.2006)

Unter dem Motto "Miteinander!" prämieren Bayern2Radio und die Abendschau die besten Initiativen für Integration und kulturelle Vielfalt in Bayern. Der Wettbewerb soll Mut machen, sich mit eigenen Ideen für ein Miteinander einzusetzen. Bewerben können sich Privatpersonen, Gruppen oder Vereine aus Bayern, die sich ehrenamtlich für das Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft und Kulturen engagieren. Die Aktionen und Projekte sollen durch Bürgerschaftliches Engagement entstanden sein und überwiegend auf freiwilliger oder ehrenamtlicher Basis organisiert werden. Die Geldpreise von insgesamt 17.000 Euro werden von der Hypo Vereinsbank gestiftet.
Die besten drei Initiativen werden von einer Jury aus Bayern2Radio, Abendschau und HypoVereinsbank ausgewählt. Das Publikum kann anschließend telefonisch oder im Internet seinen Favoriten wählen. Einsendeschluss ist der 6. November 2006.
Weitere Informationen im Internet unter www.br-online.de/miteinander
oder beim Bayern2Radio-Hörertelefon unter 01801-10 20 33.

Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz 2006" (26.09.06)

Viele Gruppen und Einzelpersonen setzen sich in Deutschland ideenreich und wirksam gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Diskriminierung sowie für ein tolerantes Miteinander ein. Das "Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt" sammelt mit seinem Wettbewerb vorbildliche und nachahmbare zivilgesellschaftliche Aktivitäten. Die besten Projekte werden von einem Beirat ausgewählt und mit Preisen gewürdigt (Preissumme insgesamt 100.000 €). Dabei geht es nicht um die eine "einzigartige” Aktion: Mit Preisen zwischen 1.000 und 5.000 € sollen vor allem die Leistungen kleiner Organisationen honoriert werden. Gesucht werden richtungsweisende alltägliche Beispiele gelungener Integration, aber auch konstruktive Lösungen bei Integrationsproblemen, insbesondere unter Beteiligung von Migrantinnen und Migranten, Maßnahmen gegen Diskriminierung jeder Art, Handlungskonzepte zur Gewaltprävention, Engagement gegen menschenverachtende und verfassungsfeindliche Ideologien sowie damit verbundene v.a. fremdenfeindliche Gewalt, sowie alle anderen Formen respektvollen Miteinanders im Sinne der Grundwerte unserer Verfassung und der Menschenrechte.
Die Aktivitäten sollen schwerpunktmäßig von Ehrenamtlichen getragen werden. Sie können aus allen gesellschaftlichen Bereichen stammen.
Einsendeschluss: 10. Oktober 2006.
Weitere Informationen im Internet unter www.buendnis-toleranz.de
oder unter Tel. 030 / 23 63 40 811

SPD lobt 2. "Nürnberger Ehrenamtspreis" aus (08.08.2006)

Die Nürnberger SPD lobt zum zweiten Mal ihren mit 1.000 Euro dotierten Ehrenamtspreis aus. Bis zum 30. Oktober können sich Einzelpersonen und Organisationen bewerben. Kriterien für die Bewerber sind Bürgerschaftliches Engagement, gemeinwohlorientierter und unentgeltlicher Einsatz, z.B. in Selbsthilfegruppen, Nachbarschaftshilfen, Naturschutzprojekten u.v.m.
2005 war der Preis erstmals vergeben worden. Empfängerin war die 71-jährige Rosemarie Geier, die sich um Belange von Angehörigen psychisch kranker Menschen kümmert.
Die Nürnberger SPD nimmt Bewerbungen bis zum 30. Oktober an. Die Bewerbungsunterlagen können entweder direkt bei der SPD in der Karl-Bröger-Straße 9, 90459 Nürnberg angefordert werden oder per Internet: www.spd-nuernberg.de
Eine fünfköpfige Jury wird aus den Bewerbungen dann einen Gewinner aussuchen. Der Preis wird nicht aufgeteilt. Die Verleihung findet am 6. Dezember 2006 anlässlich des "Tags des Ehrenamtes" statt. Überreicht wird die Auszeichnung von Günter Gloser, Staatsminister im Auswärtigen Amt.

Fachtagung zum 2. Freiwilligensurvey 1999-2004 (03.08.2006)

Am 22. September 2006 findet in Berlin eine Tagung zum Thema "Bürgerschaftliches Engagement - Ressource für die Zivilgesellschaft?" statt. Das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. (ISS) lädt in Kooperation mit dem Bundesfamilienministerium zu dieser Fachtagung ein, auf der die Ergebnisse der beiden großen repräsentativen Umfragen (Freiwilligensurvey 1999 und 2004) verglichen und die Entwicklungen im Bürgerschaftlichen Engagement kritisch beleuchtet werden sollen. Zielgruppe sind ExperInnen aus Wissenschaft und Praxis des bürgerschaftlichen Engagements und der Engagementpolitik sowie MedienvertreterInnen.
Weitere Informationen im Internet unter:
www.iss-ffm.de/index.php?id=217
Anmeldung schriftlich an das Institut für Sozialarbeit und Soziaalpädagogik
Frau Steffi Kühnemund
Zeilweg 42
60439 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 9 57 89-114.

Wettbewerbsstart: "Förderpreis Aktive Bürgerschaft 2007" für Bürgerstiftungen (31.08.2006)

Der Wettbewerb um den "Förderpreis Aktive Bürgerschaft" geht in eine neue Runde. Der mit 15.000 Euro dotierte Förderpreis für Bürgerstiftungen wird erstmals als Themenfonds an einen Hauptpreisträger verliehen. Schwerpunkt der aktuellen Ausschreibung ist die Integration von Zuwanderern.
Bewerbungsschluss ist der 31.10.2006.
Den Höhepunkt des Wettbewerbs bildet die Preisverleihung im März 2007 in Berlin.
Bewerben können sich Bürgerstiftungen aus dem ganzen Bundesgebiet, die mit dem Preisgeld unter ihrem Dach einen Fonds einrichten wollen, dessen Erträge dauerhaft zur Integration von Zuwanderern eingesetzt werden. Eingereicht werden können bereits laufende Projekte und Konzepte für zukünftige Vorhaben. Über den Hauptpreisträger entscheidet eine unabhängige Jury.
Mit dem Förderpreis 2007 will die Aktive Bürgerschaft die Bürgerstiftungen in ihrem Engagement stärken, die durch ihre Arbeit das Miteinander verschiedener Kulturen hier zu Lande fördern und gestalten. Der Fonds soll Bürgerstiftungen beim kontinuierlichen Aufbau ihres Stiftungsvermögens unterstützen, der ein zentrales Merkmal der Bürgerstiftung ist.
Online-Bewerbungsunterlagen unter:
www.aktive-buergerschaft.de/bsi/praxis/foerderpreis

Bewerbungsschluss verlängert - Neue Stipendien der "Civil Academy" 2006 (14.08.2006)

Die "Civil Academy" bietet zum zweiten Mal in diesem Jahr ein kostenloses Probetraining für professionelle Projektarbeit an. Die "Civil Academy" ist ein gemeinsames Projekt des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und des Energie-Unternehmens Deutsche BP AG. Junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren, die eine gute Projektidee haben für ein ehrenamtliches Engagement, können sich bewerben. Das Trainingsprogramm findet dann für 24 ausgewählte Bewerber an drei Wochenenden statt (22.-24. September, 20.-22. Oktober, 24.-26. November 2006) und umfasst Vorträge, praktische Übungen und die Arbeit am eigenen Projekt.
Bewerbungsschluss verlängert: Um trotz der Sommerpause möglichst viele engagierte Freiwillige zu erreichen, verlängert die Civil Academy die Bewerbungsfrist für ihr Trainingsprogramm im Herbst bis zum 24. August 2006.
Weitere Informationen unter: www.b-b-e.de/civil_academy.html

Aktion Rollentausch: Politik und Wirtschaft lernen soziale Arbeit in Bayern kennen (28.06.2006)

Zwischen dem 6. und dem 16. Oktober 2006 findet die "Aktion Rollentausch" statt, die das Forum Soziales Bayern ins Leben gerufen hat. Die Aktion soll den sozialen Einrichtungen in Bayern die Gelegenheit bieten, ihre spezifischen Problemlagen und auch ihre finanziellen Rahmenbedingungen interessierten VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft deutlich zu machen.
Die Wohlfahrtsverbände rufen gemeinsam mit der bayerischen Sozialministerin Christa Stewens die sozialen Einrichtungen in Bayern dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen und in diesem Zeitraum VertreterIinnen aus Politik und Wirtschaft einzuladen. Die EntscheidungsträgerInnen sollen in Form von Hospitationen soziale Arbeit vor Ort kennen lernen: beispielsweise für mehrere Stunden in einer Senioreneinrichtung Essen austeilen, die Arbeit einer Beratungsstelle kennen lernen oder Menschen mit Behinderung betreuen.
Ziel der Aktion ist es, die Rahmenbedingungen sozialer Arbeit den Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft nahe zu bringen, ihnen soziale Arbeit unmittelbar erlebbar und erfahrbar zu machen und für die Qualität und Vielfalt sozialer Arbeit in Bayern zu werben.

Bundesweiter Aktionstag 2006: Schüler erwirtschaften vier Millionen Euro (28.06.2006)

Die Premiere des bundesweiten Aktionstags "Schüler helfen Leben" am 22. Juni 2006 war ein großer Erfolg: Rund 390.000 Schülerinnen und Schüler machten mit und spendeten ihren Lohn für Entwicklungshilfeprojekte. Auf diese Weise kamen geschätzte 4,1 Millionen Euro zusammen, teilten die Vereine «Aktion Tagwerk» und «Schüler Helfen Leben» mit. Damit wurden seit 1998 rund 16,5 Millionen Euro für Not leidende Kinder und Jugendliche gespendet.
Die Mädchen und Jungen erhielten einen Tag lang schulfrei und halfen gegen Bezahlung in Autowerkstätten, Schreinereien oder Supermärkten, verkauften Brötchen, putzten Schuhe oder mähten Rasen. Der Spendenerlös fließt in von den Schülern selbst ausgewählte Projekte: Dies sind unter anderem ein Hilfsprogramm für Aids-Waisen in Ruanda, ein Straßenkinderprojekt in Mazedonien sowie ein Heim für behinderte Kinder in Bosnien-Herzegowina.
1.850 Schulen in allen Bundesländern beteiligten sich an der Kampagne, die ihren Anfang 1998 in Schleswig-Holstein nahm. Weitere Informationen unter: www.aktion-tagwerk.de.

Neue Kampagne für das Ehrenamt: Gut tun tut gut (31.08.2006)

Der Sozialverband Deutschland hat unter dem Motto GUT TUN TUT GUT eine neue Ehrenamts-Kampagne gestartet. Ziel ist, Menschen zu motivieren, anderen unter die Arme zu greifen. Die Botschaft: Es ist einfach und muss nicht viel Zeit kosten, andere zu unterstützen und Freude daran zu haben. Schirmherrin der Aktion ist Prof. Dr. Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin und Präsidentin der Europa-Universität Viadrina. Auf einer neuen Internetseite wird die Kampagne vorgestellt und über aktuelle Entwicklungen informiert. Außerdem gibt es dort eine Plattform, auf der Unterstützung angeboten oder der Wunsch nach Unterstützung mitgeteilt werden kann.
Weitere Informationen unter: www.gut-tun-tut-gut.de

3 Tage Zeit für Helden: Große Aktion der Jugendarbeit in Bayern für Juli 2007 geplant (29.08.2006)

Vom Donnerstag, den 12. Juli 2007, bis Sonntag 15. Juli 2007, 18:15 Uhr bis 18:15 Uhr sollen Jugendgruppen in ganz Bayern soziale, kulturelle, gesellschaftliche, politische, integrative oder ökologische Projekte bearbeiten bzw. lösen. Die Aktion wird vom Bayerischen Jugendring organisiert und vom Radio Bayern3 begleitet. "3 Tage Zeit für Helden" soll auf die Vielfalt der Jugendgruppenarbeit und auf die starke Arbeit der Jugendverbände am Ort und in der Region aufmerksam machen und die Bedeutung des Engagements von Gruppenleiter/-innen und Jugendgruppen aufzeigen.
Im Rahmen der Vorbereitungen werden die Träger von sozialen Einrichtungen und Diensten gebeten, sinnvolle Projekte und Einsatzorte für Jugendgruppen zu nennen, an denen innerhalb von drei Tagen entsprechende Arbeiten vollständig erledigt werden können. Vorstellbar sind zum Beispiel Verschönerungsmaßnahmen oder auch Begleit- oder Betreuungsmaßnahmen.
Weitere Informationen beim Bayerischen Jugendring
Herzog-Heinrich-Straße 7
80336 München
Tel.: 089 / 5 14 58-0
E-Mail: info@bjr.de
Internet: www.bjr.de (unter "Schwerpunkte")

Bundes-Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser startet mit erster Ausschreibung (28.08.2006)

Mehrgenerationenhäuser sollen Orte sein, an denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters sich im Alltag häufig und selbstverständlich begegnen, sich helfen und voneinander lernen. Sie bieten Dienstleistungen für die verschiedenen Altersgruppen an und vermitteln diese auch. Das geht von Kinderbetreuung über Dienstleistungen rund um Haushalt und Garten bis zu Pflege und Hilfen im Alltag. Im Zusammentreffen und -wirken von Jung und Alt entwickelt sich eine lebendige Nachbarschaft, die es ermöglicht, soziale Probleme auf neue Arten anzupacken.
Für interessierte Initiativen, die ein Mehrgenerationenhaus errichten wollen, gibt es ab sofort gibt Online-Bewerbungsbogen. Bis 2010 soll in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt eine solche Einrichtung entstehen, 439 in ganz Deutschland. Fördermittel für die ersten 50 Häuser werden nach der ersten Ausschreibungsphase im Oktober 2006 vergeben. Weitere Häuser folgen nach einer zweiten Ausschreibungsphase bis Ende des Jahres 2007.
Jedes Haus, das in das Aktionsprogramm aufgenommen wird, wird über fünf Jahre mit 40.000 Euro jährlich für Personal- und Sachkosten gefördert. Dabei kann sich jeder bewerben - Initiativen, Träger, Kommunen. Es kommt darauf an, wie die Idee des Mehrgenerationenhauses umgesetzt wird.
Weitere Informationen sowie den Online-Bewerbungsbogen unter:
www.bmfsfj.de/Politikbereiche/Familie/mehrgenerationenhaeuser.html

Publikation zur Arbeit im Verein aktualisiert (15.08.2006)

"Vereinspraxis", die Arbeitshilfe für Vereine und Initiativen, die in Zusammenarbeit von AG SPAK und Stiftung MITARBEIT herausgegeben wird, ist in einer (4.) überarbeiteten und ergänzten Ausgabe erschienen. Die mehrfach angekündigte, umfassendere Reform des Vereinsrechts steht zwar nach wie vor noch aus. In Einzelheiten haben sich jedoch in den letzten drei Jahren eine ganze Reihe von teilweise gravierenden Veränderungen vereins-, steuer-, arbeits- und sozialversicherungsrechtlicher Bestimmungen ergeben, die eine Überarbeitung und Neuauflage notwendig machten. Der Band deckt weitgehend alle Fragen des Vereinsrechts, der steuerlichen Seite der Vereinsarbeit, der Rolle des Vereins als Arbeitgeber und eine Fülle organisatorischer Fragen ab und bietet auf einer zusätzlichen CD-ROM neben den einschlägigen Gesetzestexten und Formularen alle nötigen Textvorlagen für die erfolgreiche Gründung und Entwicklung eines Vereins. Die Aktualisierungen werden in Kürze auch auf dem "Wegweiser Bürgergesellschaft" in der Praxishilfe "Arbeit im Verein" verfügbar sein.
Harant, Dieter / Köllner, Ulrike:
Vereinspraxis, 2006, 210 Seiten + CD-ROM, 18,00 €
ISBN: 3923126948
Information und Bestellung: www.mitarbeit.de/pub_arbeitshilfen.html

Gesundheitsreform: Offener Brief der SeKo an Ministerin Ulla Schmidt (15.08.2006)

Mit einem offenen Brief hat sich die Leiterin der Selbsthilfe Koordination Bayern (SeKo), Theresa Keidel, an Bundesgesundheitsministerin Schmidt gewandt: Begrüßt wird darin, dass die Bundesregierung die Prävention als eigenständige Säule der gesundheitlichen Versorgung hervorheben und die Selbsthilfeförderung verbessern will. Keidel äußert allerdings die Befürchtung, dass durch den geplanten Gesundheitsfonds dezentrale, bewährte Strukturen in der Selbsthilfeförderung aufgelöst und durch zentralistische Strukturen weit weg von den örtlichen Selbsthilfegruppen ersetzt werden könnten. Außerdem bittet sie die Ministerin um Unterstützung, dass die Krankenkassen ihrem gesetzlichen Anteil entsprechend 55 Cent pro Versicherten für die Selbsthilfeförderung in Deutschland einsetzen (in den vergangenen Jahren wurden trotz der gesetzlichen Verpflichtung bundesweit nur 38 Cent pro Versicherten ausgezahlt). Die Ministerin wird aufgefordert, durch eine "Muss-Bestimmung" im neuen Gesetzentwurf und durch die Einführung einer Verpflichtung zur "Bereitstellung im Folgejahr" dafür zu sorgen, dass für die im Haushaltsjahr nicht ausgegebenen Fördergelder wirklich die Umsetzung des Gesetzes in vorgegebener Höhe erfolgt.

Neues Praxisbuch "Alt und Jung" - Generationen in der Umweltbildung und im Naturschutz (15.08.2006)

Viele Menschen in der nachberuflichen Lebensphase haben Interesse, ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die nachkommenden Generationen weiterzugeben, auch und gerade in den Bereichen der Umweltbildung und der Naturschutz. Die Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Forschung im Alter (DGFFA) und das Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung (ies) haben deshalb seit 2002 Einrichtungen mit umweltbezogenen Aufgabenfeldern dabei unterstützt und begleitet, eine generationenübergreifende Arbeitsweise unter Einbeziehung der Potentiale Älterer zu beginnen und weiter zu entwickeln. Die Arbeit der acht Lernwerkstätten, die sich zum so entstandenen Generationen-Netzwerk Umwelt zusammengeschlossen haben, wird in diesem Buch ausführlich dokumentiert. Zahlreiche Praxistipps aus den unterschiedlichen Projekten regen zur Nachahmung an.
Claudia Olejniczak, Clemens Geißler (Hrsg.):
Alt und Jung. Generationen in der Umweltbildung und Naturschutzarbeit.
Hannover 2006 - ISBN 3-933272-46-7

Ausschreibung:

Mit dem Freiwilligenkolleg fördert die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Förderverein für Jugend und Sozialarbeit 20 junge Erwachsene, die durch besondere Fähigkeiten und außerordentliches freiwilliges Engagement auf sich aufmerksam gemacht haben. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung praktischer Kompetenzen, die auf die Übernahme von Verantwortung im Beruf und im weiteren bürgerschaftlichen Engagement vorbereiten. Das Kolleg richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die einen Freiwilligendienst abgeschlossen haben oder im Jahr 2006 abschließen.
Bewerbungen sind willkommen von Teilnehmern

Ehemalige Freiwillige aus dem Ausland können sich bewerben, wenn der FWD in Deutschland geleistet wurde und wenn sehr gute Deutschkenntnisse vorliegen. Der Fonds "Erinnerung und Zukunft" fördert zwei Kollegplätze für Teilnehmer aus den Ländern Mittel- und Osteuropas.
Einsendeschluss ist der 30. September 2006.
Weitere Informationen unter: www.freiwilligenkolleg.de

Förderprogramm "Integration junger Migranten" der Robert Bosch Stiftung (23.08.2006)

Unter dem Titel "Integration junger Migranten" hat die Robert Bosch Stiftung ein Förderprogramm eingerichtet, das die besten Projektideen zur Förderung junger Menschen aus Migrantenfamilien in Kindergarten, Schule und Freizeit sammeln und unterstützen will. Vor dem Hintergrund des hohen Anteils von Kindern und jungen Menschen aus Migrantenfamilien sollen längerfristige, praktische Projekte in Kindergärten, Schulen und Jugendklubs auf lokaler Ebene mit Fördermitteln bis zu 5000 EURO auf den Weg gebracht werden.
Informationen zur Antragstellung (bis zum Jahresende) unter:
www.bosch-stiftung.de
Kontakt:
Stefanie Palm, Tel. 0711 / 46084-37, E-Mail: stefanie.palm@bosch-stiftung.de

Stiftung Bürger für Bürger bietet neue Fotowanderausstellung zur Ausleihe an (22.08.2006)

Nach der erfolgreichen Ausstellung "Lust aufs Ehrenamt" mit 83 Stationen bundesweit, stellt die Stiftung Bürger für Bürger ihre neue Fotowanderausstellung "Impulse für die Bürgergesellschaft" zur Ausleihe zur Verfügung.Die Ausstellung greift unter anderem folgende aktuelle Themenschwerpunkte auf:

Als potentielle Aussteller angesprochen sind Landratsämter, Stadtverwaltungen, Sparkassen, (Wohlfahrts-)Verbände, Vereine und Freiwilligenagenturen.
Nähere Informmationen sowie die Ausstellungsterrmine sind auf der Internetseite der Stiftung Bürger für Bürger unter dem Navigationspunkt "Nachrichten-Telegramm" abrufbar.
Kontakt: Stiftung Bürger für Bürger, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de, Internet: www.buerger-fuer-buerger.de

Freiwilliges Soziales Jahr steigert Chancen auf dem Arbeitsmarkt (14.08.2006)

"Wir können feststellen, dass fast alle Teilnehmer im Anschluss an das Freiwillige Soziale Jahr einen Ausbildungs-, Schul- oder Studienplatz haben", charakterisiert Thomas Beyer, Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt, die inzwischen wichtige Funktion des Freiwilligendienstes für junge Menschen. Diese Chance, sich nach der Schule zusätzliche Kompetenzen anzeignen, nutzen immer mehr junge Männer und Frauen. Seit 2003 stieg die Teilnehmerzahl der FSJ-Teilnehmer bei der AWO von 140 auf 200 pro Jahr. Diese erfreuliche Entwicklung wird von der Bayerischen Staatsregierung aber immer weniger gefördert. Im gleichen Zeitraum sank der Landeszuschuss um 44 Prozent.
Dabei sind die positiven Wirkungen eines Freiwilligen Sozialen Jahres für junge Menschen offensichtlich. Das FSJ hat eine wichtige Funktion für Schulabsolventen zur allgemeinen beruflichen Orientierung. Oft nutzen Jugendliche das Freiwilligenjahr um Arbeitslosigkeit zu überbrücken, sich persönlich weiterzuentwickeln und Schlüsselqualifikationen anzueignen. Damit hat das FSJ eine arbeitsmarktpolitische Dimension erlangt. Tatsache ist, dass die so genannten FSJ´ler bessere Chancen bei der Lehrstellensuche haben, da Arbeitgeber anerkennen, dass der junge Mensch bereits erste Erfahrungen im Arbeitsleben gesammelt hat. Der Anstieg der Teilnehmerzahlen und der gleichzeitige Rückgang der Zuschüsse wird momentan von den Trägern aufgefangen. Dies zusätzlich zu den rund 600 Euro, die sie für einen FSJ-Platz aufwenden müssen.

Reform des Spendenrechts nach Protesten verschoben (11.08.2006)

Angesichts der Proteste von Wohkfahrts- und Sportverbänden hat dieBundesregierung die Reform des Spenden- und Gemeinnützigkeitsrechts vorerst vertagt. Auch viele Bundespolitiker aus allen Parteien haben die Vorschläge des wissenschaftlichen Beirats des Finanzministeriums deutlich kritisiert. Finanzminister Steinbrück versicherte unterdessen, die Regierung wolle Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Gemeinsinn fördern und "hier keinen einzigen Euro Mehreinnahmen erzielen". Er wies auch darauf hin, dass er nicht alle Schlussfolgerungen aus dem unabhängigen Gutachten des wissenschaftlichen Beirats teile.

Spendenrecht wird reformiert - Entwurf für Herbst angekündigt (09.08.2006)

Die Bundesregierung will das Spenden- und Gemeinnützigkeitsrecht umfassend reformieren. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums in Berlin wird bereits im Herbst ein entsprechender Gesetzentwurf vorgelegt. Ziel sei eine Vereinfachung des Steuerrechts. Die Reform könnte zu einer Einschränkung der Steuervergünstigungen führen, von denen derzeit noch Spender und gemeinnützige Organisationen profitieren. "Nicht alles, was wünschenswert ist, kann gefördert werden", sagte Finanzstaatssekretärin Barbara Hendricks. Die Regierung will einige Vorschläge aufgreifen, die der wissenschaftliche Beirat des Finanzministeriums am 8.August in einem unabhängigen Gutachten präsentierte. Die Wissenschaftler plädieren dafür, nicht mehr bestimmte Organisationen oder Personen zu fördern, sondern genau definierte Tätigkeiten. So wollen sie z.B. künftig nur noch den Jugendsport fördern, nicht mehr ganze Sportvereine oder Veranstaltungen.
Quelle: Süddeutsche Zeitung

Soziales Jahr bei jungen Menschen sehr beliebt (08.08.2006)

In Bayern steigt die Zahl der jungen Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ableisten. Seit September 2005 beteiligten sich 2692 junge Leute an dem Programm, wie Sozialministerin Christa Stevens am 6. August mitteilte - 186 mehr als im Vorjahr. Damit gebe es einen kontinuierlichen Zuwachs an Freiwilligen. Sie bedauerte zugleich, dass die Zahl der Interessenten die Anzahl der verfügbaren Plätze bei weitem übersteige. Der Ausbau werde aber weiter gefördert. Derzeit bieten nach Angaben des Sozialministeriums 18 Träger in Bayern jungen Menschen die Möglichkeit sich in Krankenhäusern, Altenheimen, Kindergärten, Rettungsdiensten oder Kultureinrichtungen zu engagieren.

Bayerische Landesversicherung für Ehrenamtliche beschlossen (02.08.2006)

Der Bayerische Staatsregierung hat gestern eine wichtige Entscheidung für das Bürgerschaftliche Engagement in Bayern getroffen: Wie in anderen Bundesländern wurde eine Landesversicherung gegen Haftpflicht- und Unfallrisiken für Ehrenamtliche beschlossen. Damit werden bestehende Lücken im Versicherungsschutz geschlossen: Derzeit sind laut Meinung von Experten im Bereich der Haftpflicht rund 450.000 und im Unfallbereich rund 1.5. Millionen der ehrenamtliche Tätigen in Bayern nicht ausreichend versichert. Die Angst vor den im Schadensfall drohenden finanziellen Forderungen ist laut Sozialministerin Christa Stewens ein wesentliches Hemmnis für Bürgerschaftliches Engagement: "Mit der neuen Ehrenamtsversicherung geben wir ein klares Signal der Anerkennung und der aktiven Unterstützung für das bürgerschaftliche Engagement. Wer sich bei uns ehrenamtlich engagiert und einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt leistet, soll künftig einen umfassenden Versicherungsschutz haben." Insgesamt sind etwa 3,8 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Bayern ehrenamtlich aktiv, das sind 37 Prozent der Bevölkerung.
Weitere Informationen enthält der Bericht aus der Kabinettssitzung vom 1. August 2006 unter:
www.bayern.de

Evaluation: Freiwilligendienste als Erfolgsmodelle (07.07.2006)

Eine umfangreiche Datenbasis über Jugendfreiwilligendienste bildet der vom Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) erstellte Evaluationsbericht über die Erfahrungen mit dem neuen Gesetzen zur Förderung von einem freiwilligen sozialen bzw. einem freiwilligen ökologischen Jahr (FSJ-/FÖJ-Gesetze). Die Ergebnisse der Evaluation belegen unter anderem, dass die Freiwilligendienste durch die im Jahr 2002 erfolgte Öffnung für den Einsatz in den Bereichen Kultur, Sport und Denkmalpflege noch attraktiver geworden sind und dass mehr junge Menschen einen Freiwilligendienst absolvieren möchten, als es Plätze dafür gibt. Allerdings hat die Gesetzesnovelle nicht alle Hoffnungen erfüllt: Die Integration Benachteiligter und der Ausbau der Auslandsdienste sind nach dem Bericht nach wie vor noch zu verbessern. Das Bundesfamilienministerium will diese Situation verbessern und außerdem die Einsatzfelder auch in den Bereichen Kinderbetreuung, Schule, und Selbsthilfe weiter ausbauen.
Der Evaluierungsbericht steht im Internet unter:
www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Pressestelle/... (3,7 MB),
die Stellungnahme der Bundesregierung zum Evaluierungsbericht unter:
www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Pressestelle/... (3,8 MB)

Bundesweiter Integrationswettbewerb ausgeschrieben (19.06.2006)

Die Stiftung Bürger für Bürger hat erneut ihren bundesweiten Wettbewerb "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" ausgeschrieben. In der bisherigen Praxis der Integrationsarbeit sind Migranten oft nur Objekte sozialer Arbeit und bürgerschaftlichen Engagements. Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb soll auf eine Veränderung dieser Situation hingewirkt werden. Vorbildhafte realisierbare innovative Ideen sollen mit dem Wettbewerb identifiziert, anerkannt bzw. ausgezeichnet und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden.
Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch Geldpreise, außerdem sollen alle Preisträger eine größtmögliche Öffentlichkeit erfahren. Von den Wettbewerbsteilnehmern wird erwartet, dass sie ihre Erfahrungen und ihr Know how mit den anderen Beteiligten sowie mit weiteren ehrlich Interessierten teilen, etwa bei gelegentlichen regionalen oder themenorientierten Netzwerktreffen.
Einsendeschluss ist der 30. November 2006.
Weitere Informationen bei der Stiftung Bürger für Bürger
Bernhard Schulz
E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de
Tel.: 030 / 24 31 49-0
oder im Internet:
www.buerger-fuer-buerger.de unter Fördermöglichkeiten/Wettbewerbe.

Aktuelle Seminare der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (14.06.2006)

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS) bietet dieses Jahr folgende Veranstaltungen an:

Zielgruppe der Veranstaltungen sind haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Seniorenbüros oder anderen Einrichtungen der Engagementförderung im Alter. Die Teilnahmegebühr beläuft sich für BaS-Mitglieder auf 80€, für Nicht-Mitglieder auf 100€, Fahrtkosten werden selbst getragen. Nähere Auskünfte zu den Seminaren und online-Anmeldeformulare gibt es unter:
www.seniorenbueros.org

Bürgerpreis zur Deutschen Einheit 2006 (13.06.2006)

Bereits zum fünften Mal schreibt die Bundeszentrale für politische Bildung den "Bürgerpreis zur Deutschen Einheit" aus. Intention dieses Wettbewerbs ist es, öffentlich zu machen, wie vielseitig sich Bürger für das gemeinsame Miteinander von Ost und West einsetzen. Die Gestaltung der Einheit kann nur dann gelingen, wenn Menschen in Ost und West diese Herausforderung gemeinsam anpacken. Zielgruppe sind Personen und Initiativen, die die Deutsche Einheit durch ihre Arbeit und ihr Engagement mit geprägt haben.
Nähere Informationen zum Wettbewerb sowie Bewerbungsbedingungen und Bewerbungsschluss erfahren Sie unter:
www.einheitspreis.de

Selbsthilfegruppenjahrbuch 2006 (26.6.2006)

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. hat auf ihrer Jahrestagung in Mannheim ihr neues Jahrbuch vorgestellt. Es enthält auf 193 Seiten 24 Beiträge von 33 Autorinnen und Autoren mit Berichten aus Selbsthilfegruppen und -organisationen sowie Artikel zu fachlichen und institutionellen Fragen der Selbsthilfeunterstützung durch Selbsthilfekontaktstellen, zu Kooperationserfahrungen und zur Beteiligung der Selbsthilfe in der Gesundheits- und Sozialpolitik. Außerdem enthält es die zentralen Fachvorträge der Jahrestagung 2005 zum Thema "Selbsthilfe und Familie". Weitere Informationen und Bezug bei der NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen) unter Tel.: 030 / 31 01 89 60 oder im Internet unter www.nakos.de.

Diakonie stellt Nachbarschaft in den Mittelpunkt ihrer Arbeit (26.6.2006)

Unter dem Motto "Wir AG" stellt die bayerische Diakonie in den Jahren 2006 und 2007 die Nachbarschaft in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Nachbarschaft, so die Auffassung der Diakonie, werde immer wichtiger, weil nicht nur der Umbau des Sozialstaates Lücken hinterlässt, sondern auch die bisherigen sozialen Bezugssysteme wie etwa die Familie an Bedeutung verlieren. Nachbarschaft könne helfen, diese Lücken zu schließen.
Der Nachbarschaftsgedanke wird dabei auf unterschiedliche Weise beworben: Im "Nachbarschaftsbuch vom Zusammenleben" werden zehn Nachbarschafts-Projekte aus Bayern vorgestellt. Mit "Festen für die Nachbarschaft" wird auf Projekte in allen Regionen Bayerns aufmerksam gemacht. Weitere Informationen sowie Projekte, Anregungen, Materialien zur Nachbarschaft und zur Wir AG unter Tel.: 0911 / 93 54-204 oder im Internet unter www.diakonie-bayern.de.

Fachtagung "Bürgerschaftliches Engagement im Sozialstaat" (19.06.2006)

Am 6. und 7. Juli 2006 veranstaltet die Hanns Seidel Stiftung im Bildungszentrum Wildbad Kreuth eine Fachtagung, auf der anhand von Beispielen für das Bürgerschaftliche Engagement aufgezeigt und diskutiert werden soll, wie die Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Wohlfahrtsverbänden, Unternehmen und Staat im sozialen Bereich intensiviert und verbessert werden kann. Die Tagungsgebühr beträgt 26 Euro. Rückfragen unter 809 / 1258-215 oder -242, Anmeldung per E-Mail möglich an Anmeldung-AK@hss unter Angabe des Veranstaltungstitels (Bürgerschaftliches Engagement im Sozialstaat), Anmeldschluss ist der 28. Juni 2006.

Bundesweiter Integrationswettbewerb ausgeschrieben (19.06.2006)

Die Stiftung Bürger für Bürger hat erneut ihren bundesweiten Wettbewerb "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" ausgeschrieben. In der bisherigen Praxis der Integrationsarbeit sind Migranten oft nur Objekte sozialer Arbeit und bürgerschaftlichen Engagements. Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb soll auf eine Veränderung dieser Situation hingewirkt werden. Vorbildhafte realisierbare innovative Ideen sollen mit dem Wettbewerb identifiziert, anerkannt bzw. ausgezeichnet und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden.
Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch Geldpreise, außerdem sollen alle Preisträger eine größtmögliche Öffentlichkeit erfahren. Von den Wettbewerbsteilnehmern wird erwartet, dass sie ihre Erfahrungen und ihr Know how mit den anderen Beteiligten sowie mit weiteren ehrlich Interessierten teilen, etwa bei gelegentlichen regionalen oder themenorientierten Netzwerktreffen.
Einsendeschluss ist der 30. November 2006.
Die Dokumentation zum letztjährigen Wettbewerb mit 181 Teilnehmern unter:
www.buerger-fuer-buerger.de/content/ablage/Doku_Wettbewerb.pdf
Weitere Informationen bei der Stiftung Bürger für Bürger
Bernhard Schulz
Tel. 030 / 24 31 49-0
E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de

Detailliertes Konzept zum "Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser" (13.06.2006)

Dem demografischen Wandel in Deutschland und den sich verändernden Lebens- und Arbeitsbedingungen gerecht zu werden - das ist die zielführende Idee der Mehrgenerationenhäuser. Mit diesem Aktionsprogramm will die Bundesregierung generationsübergreifende Bindungen schaffen und den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft allgemein stärken. Bis zum Jahr 2010 soll es in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt ein Mehrgenerationenhaus geben, das sind insgesamt 439 dieser Häuser. Im Sommer dieses Jahres wird die Umsetzung der Idee mit einer ersten Ausschreibungswelle für Mehrgenerationenhäuser eingeläutet. Ziel ist, dass die ersten Einrichtungen im Herbst mit ihrer Arbeit beginnen. 2007 wird es eine zweite Ausschreibungswelle geben, in der sich weitere Initiativen um die Teilnahme an dem Programm bewerben können.
Es ist ein detailliertes Konzept veröffentlicht, das kontinuierlich weiterentwickelt wird. An Hand des Konzeptes sollen interessierte Kommunen, Einrichtungen, Initiativen, Vereine und Einzelpersonen eine mögliche Beteiligung prüfen und sich konzeptionelle Gedanken für eine konkrete Umsetzung machen, um auf die Ausschreibung möglichst schnell reagieren zu können.
Weitere Informationen zu dem Programm sowie das Konzept finden Sie unter:
www.mehrgenerationenhaeuser.de

Kurzbericht zur Tagung "Schule und Bürgergesellschaft" erhältlich (12.06.2006)

Am 19. und 20. Mai hatte das BBE zu einem Fachkongresss zum Thema "Schule und Bürgergesellschaft" in Stuttgart eingeladen. Dort diskutierten rund 250 Teilnehmer mögliche Wege zur Öffnung von Schulen hin zur sozialen Umwelt des schulischen Systems, sprich hin zu Engagierten, Vereinen, Initiativen und Unternehmen. Schulen stellten ihre Aktivitäten vor, außerdem präsentierten sich 25 weitere Projekte im Rahmen einer angegliederten Messe. Kooperationspartner der dritten Fachtagung des BBE zum Thema Schule und Bürgergesellschaft waren das Kultusministerium, das Sozialministerium und die »Sportjugend Baden-Württemberg«. Eine ausführliche Dokumentation der Tagung ist in Planung. Ein Kurzbericht steht zum Download bereit unter:
www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/PDF/aktuelles/tagung_be_schule/bericht_schultagung.pdf

Kostenlose Broschüre "Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im Ehrenamt" neu aufgelegt (09.06.2005)

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die Broschüre "Zu Ihrer Sicherheit - Unfallversichert im Ehrenamt" neu aufgelegt. Bürgerinnen und Bürger, die ehrenamtlich aktiv sind, können sich darin über den Versicherungsschutz während ihres Einsatzes informieren. Zusätzlich informiert das Heft über das ganze Spektrum der Unfallversicherung und damit auch über verschiedene Unfallversicherungsträger und weitere Möglichkeiten zur privaten Absicherung.
Die Broschüre kann bestellt oder auch heruntergeladen werden auf der Homepage des BMAS, unter: www.bmas.bund.de/BMAS/Navigation/Presse/nachrichten,did=96916.html

Stärkere "Generationenverbundenheit" durch Bürgerstiftungen (31.05.2006)

Im Rahmen des Deutschen Stiftungstages am 11. Mai 2006 verlieh Bundesministerin Ursula von der Leyen in Dresden den Förderpreis der Initiative Bürgerstiftungen. Ausgezeichnet wurden diesmal herausragende Projekte zum Thema "Generationenverbundenheit". Fünf Projekte und Projektideen, die neue Formen des Generationendialogs, der Partnerschaften und des Miteinanders von Alt und Jung begründen, wurden mit je 2.000€ prämiert:
Die Stadt Stiftung Gütersloh erhielt den Preis für die Projekte "Generationentreff", "Sternschnuppenzeit" und "Paula". Für die "Trilogie der Generationen und gemeinnützigen Vereinigungen" wurde die Wiesbadenstiftung ausgezeichnet, dieses Projekt startet nach der Sommerpause 2006. Die Bürgerstiftung Tecklenburger Land bekam den Preis für die Projektidee "Alt für Jung". Auch die Bürgerstiftung Dresden erhielt eine Prämie für ihr Generationendialog-Projekt. Und schließlich gingen 2.000€ an die Bürgerstiftung Düren für ihr Schulprojekt, mit dem sie ebenfalls einen Beitrag zum Generationendialog leistet.
Weitere Informationen zum Förderpreis und den Preisträgern unter:
www.bmfsfj.de/Kategorien/Presse/pressemitteilungen,did=75640.html

Erfolgsbilanz: Über 1.000 seniorTrainer und Trainerinnen aktiv (30.05.2006)

Im Bundesmodellprogramm "Erfahrungswissen für Initiativen" (EFI) engagieren sich rund 1.000 Männer und Frauen als seniorTrainer und Trainerinnen. Hinter der Idee steht das Konzept, das Erfahrungswissen älterer Menschen zu nutzen. Mit Hilfe eines neu entwickelten Weiterbildungskonzeptes werden sie zu seniorTrainern und Trainerinnen ausgebildet, um sich dann im Gemeinwesen zu engagieren. In dieser Funktion beraten und unterstützen sie Vereine und Initiativen in nun mehr als 3.000 Projekten, sie entwickeln neue Ideen für Kommunen und bauen "seniorKompetenzteams" auf. Somit nehmen sie die Rolle von Multiplikatoren und Impulsgebern ein. Die Einsatzfelder der seniorTrainer und Trainerinnen sind vielfältig, das Spektrum reicht von Aktivitäten im sozialen Bereich bis hin zu Projekten im Bereich Kultur und Politik.
In Bayern engagieren sich mittlerweile über 160 Menschen als seniorTrainer bzw. Trainerinnen, die an folgenden Standorten aktiv sind: Regensburg, Germering, Mühldorf, Nürnberg/Fürth, Würzburg und Augsburg.
Weitere Infos unter:
www.b-b-e.de/uploads/media/gastbeitrag_efi_seniortrainerinnen_060511.pdf

Ergebnistagung des Projekts "Kompetenznachweis Lernen im sozialen Umfeld" (30.05.2006)

Menschen, die sich freiwillig engagieren, erwerben im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit vielfältige soziale, personale und auch methodische Kompetenzen. Aufgabe des Projekts "Kompetenznachweis Lernen im sozialen Umfeld" war es, diese informell erworbenen Kompetenzen zu erfassen und bewerten. Dafür wurde der Kompetenznachweis als Instrument entwickelt, um die im außerschulischen bzw. außerbetrieblichen freiwilligen Engagement erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten konkreter zu beschreiben. Wichtige Untersuchungsaspekte im Kontext des Projektes waren u. a. Anerkennung, Wertung und Nutzung des Nachweises durch Unternehmen und Institutionen.
Am 27. Juni 2006 werden in Leipzig Hintergründe und Ergebnisse dieses Projektes vorgestellt, außerdem gibt es Praxisberichte über den Einsatz des Kompetenznachweises.
Weitere Informationen zur Tagung erhalten Sie bei
Andrea Reupold oder Ursula Schindler
Deutsches Jugendinstitut e.V.
Nockherstr. 2
81503 München
Tel.: 089 / 62 306 - 259
E-Mail: Reupold@dji.de, Schindler@dji.de

Modellprogramm "Wir kümmern uns selbst" startet in sechs Städten (30.05.2006)

Wenn Kinder und Jugendliche ihre Freizeit an öffentlichen Orten verbringen, wird das von anderen Teilen der Bevölkerung oft als störend oder auch bedrohlich empfunden. Konflikte zwischen Jugendlichen untereinander aber auch zwischen Jugendlichen und Erwachsenen, wie z. B. Anwohnern, können die Folge sein. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startet nun das Modellprogramm "Wir kümmern uns selbst": Das mit 1,5 Millionen Euro geförderte Programm läuft bis Mitte 2008 an sechs Standorten, von denen vier bereits feststehen: Berlin, Düsseldorf, Hannover und Heidenheim. Das BMFSF setzt mit dem Projekt verstärkt auf die Eigeninitiative der Betroffenen. Es bietet die Möglichkeit, neue Wege zu erproben, um Konfliktsituationen, in die Kinder und Jugendliche involviert sind, durch mehr bürgerschaftliches Engagement zu lösen. Verschiedenste Akteure sollen gemeinsam an Konfliktlösungen arbeiten: Bürgerinnen und Bürger, freie Träger, Kirchengemeinden, Vereine und Verbände und auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung. Das Programm will einen Raum schaffen, um problembezogene Lösungswege zu entwickeln und zu erproben.
Weitere Informationen bei Dr. Claudia Olejniczak unter:
Tel.: 05 11 / 399 - 72 53
oder im Internet unter www.wir-kuemmern-uns-selbst.de

Neue Leitung des CSU Arbeitskreises Aktive Bürgergesellschaft (29.05.2006)

Dr. Otto Hünnerkopf ist der neue Leiter des Arbeitskreises "Aktive Bürgergesellschaft" der CSU-Landtagsfraktion. Er löst Prof. Dr. Gerhard Waschler ab, der das Amt des Vorsitzenden im Landtagsausschuss Bildung, Jugend und Sport übernommen hat.

"Fachwerkstatt" zur Kooperation zwischen Wirtschaftsunternehmen und sozialen Einrichtungen am 7./8. Juli in München (15.05.2006)

"Voneinander profitieren" ist der Titel einer sog. "Fachwerkstatt", die die Vorteile einer Tagung mit denen eines Workshops verbinden soll, und die gemeinsam vom Institut für Praxisforschung (IPP), von TOPS München-Berlin e.V. und dem Caritas Freiwilligen-Zentrum München-West am 7. und 8. Juli in München veranstaltet wird. Die vielfältigen Formen der Kooperation - Projekte, Austausch- und Besuchsprogramme, Aktionen - verknüpfen Unternehmensinteressen mit dem Gemeinwohl zum Nutzen beider Seiten. Angesprochen sind VertreterInnen von sozialen Organisationen und Unternehmen, die sich an entsprechenden Kooperationen beteiligen (möchten) sowie BeraterInnen, Team- und PersonalentwicklerInnen und SupervisorInnen.
Weitere Informationen und Anmeldung bei:
TOPS Berlin-München
Tel.: 089 / 72 06 94-80
E-Mail: info@tops-ev.de
im Internet: www.tops-ev.de.
Anmeldeschluss ist der 2. Juni 2006.

Zeitspendenportale in der Pilotphase - Probeanwender gesucht (15.05.2006)

In Zukunft online: Eine Engagementbörse zur Vermittlung engagementbereiter Bürger in freiwillige Tätigkeiten. Zeitspendenportale sind zum einen Servicestellen für Bürger, die sich dort - nach ihren Interessen und Fähigkeiten - über die Mitmachangebote gemeinnütziger Organisationen informieren können. Zum anderen bieten die Zeitspendenportale für Freiwilligenagenturen und Seniorenbüros den Service, dass sie von diesen als "elektronischer Aktenschrank" genutzt werden können, um dort zum Beispiel neben den eigenen auch die Kontaktdaten von Vereinen und Verbänden vor Ort zu veröffentlichen. Das "Bürgernetz" verknüpft das Spendenportal und Zeitspendenportale sowie Nachrichtenangebote zum Bürgerschaftlichen Engagement miteinander und läuft unter der Trägerschaft des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Es stellt sich bis September in einer Pilotphase auf Probe. Testbereite Freiwilligenagenturen -zentren und Seniorenbüros sind willkommen.
Interessierte finden den Zugang u.a. auf
www.bagfa.de und www.seniorenbueros.org.
Telefonservice bei technischen Fragen: 0521 / 29 96 - 225 (-224, -697)

Elterngeld: Landesverband der Mütter- und Familienzentren in Bayern fordert Nachbesserung (11.05.2006)

Als richtigen Schritt begrüßen Susanne Veit und Anja Preuster vom Netzwerk der bayerischen Mütter- und Familienzentren das neue Elterngeld. Dennoch fordern sie Nachbesserungen: Die neue Regelung stellt Geringverdiener, Alleinerziehende und kinderreiche Familien, in denen die Mütter zu Hause sind, eindeutig schlechter: Das derzeitige Bundeserziehungsgeld von 300 Euro können diese Familien für 24 Monate beziehen. Ab Januar 2007 wird dagegen der Sockelbetrag von 300 Euro nur noch für 12 Monate gezahlt. Vom Elterngeld, das in Zukunft den Einkommensausfall abmildern soll, profitierten daher größtenteils einkommensstarke Familien. "Kinder dürfen kein Armutsrisiko sein. Familien brauchen ein von Status und Einkommen unabhängiges Elterngeld". Darüber hinaus sei die geeignete Infrastruktur wichtig: Was nützen Elternzeit und Elterngeld, wenn nach 14 Monaten zu wenig Betreuungsplätze bereit stehen?
Fazit: "Eine Regierung, die sich nachhaltige Familienpolitik auf die Fahnen geschrieben hat, muss für alle Familien Rahmenbedingungen schaffen, um Familie in all ihren Facetten leben zu können."
Weitere Informationen:
Susanne Veit, Geschäftsführerin, Netzwerk Mütter- und Familienzentren in Bayern e.V.
Tel. 089/ 14 95 90 38

Münchner Freiwilligen Messe am 15. Oktober 2006 (05.05.2006)

Am Sonntag, 15.Oktober 2006, findet von 11.00 bis 21.00 Uhr im Münchner Gasteig wieder die Münchner Freiwilligen Messe statt. Veranstalter sind das Direktorium und das Sozialreferat der Landeshauptstadt München in Kooperation mit dem FöBE - Projektbüro. Ziel ist es, Münchner Initiativen, Institutionen und Verbänden ein Forum anzubieten, die eigenen Aktivitäten im Bereich des freiwilligen Engagements in der Öffentlichkeit zu präsentieren, interessierte Besucher über die Einsatzmöglichkeiten in ihren Einrichtungen zu informieren, und Bürgerinnen und Bürgern einen "Markt" zu eröffnen, wo sie sich über die zahlreichen und bunten Möglichkeiten des freiwilligen Engagements in München informieren können. Weitere Informationen auf den Seiten des FöBE-Projektbüros unter:
www.foebe-muenchen.de (bei Stichwort "Aktuelles").

Akademie für Ehrenamtlichkeit unterstützt Fußball WM der Menschen mit Behinderung

Die Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland unterstützt die 1000-Teams-Kampagne der 4. INAS-FID Fußball WM der Menschen mit Behinderung, die vom 26. August bis 17. September 2006 stattfinden wird. 1000 Teams sollen zum Gelingen des größten gesellschaftspolitischen Sportereignisses in Deutschland beitragen. Unter dem Motto "Wir schaffen Begegnungen" werden Menschen mit und ohne Behinderung ab 18 Jahren gesucht, die sich als "Tandems" freiwillig engagieren möchten. Bereits 2005 wurden von der Akademie 30 Freiwilligenkoordinatorinnen und -koordinatoren für diesen Einsatz ausgebildet. Außerdem hat die Akademie einen "Volunteer Pocket Guide" entwickelt, der als kleines Nachschlagewerk speziell für die Freiwilligenkoordination der Fußball WM der Menschen mit Behinderung gedacht ist.
Weitere Informationen zur Kampagne unter:
www.1000Teams.de
Informationen zur WM unter:
www.inas-fid-wm2006.de
Informationen zur Akademie für Ehrenamtlichkeit unter:
www.ehrenamt.de

Mehr Erfolg für türkischstämmige Kinder und Jugendliche - neues Projekt in Augsburg (02.05.2006)

In Augsburg wurde in den letzten Wochen zusammen mit vielen Partnern das Projekt PUSULA gestartet: Ziel ist die der bessere Erfolg der türkischstämmigen Kinder und Jugendlichen in Schule und Ausbildung unter aktiver Einbeziehung der Eltern, der Familien und der Community.
Die Stadt Augsburg setzt damit auf eine langfristige Jugend-Integration. Übergriffe von Jugendlichen sollen bereits im Vorfeld vermieden werden, so Sozialreferent Dr. Konrad Hummel. Gute Erfolge seien bereits mit dem SMENA Programm erzielt worden, mit dem deutsch-russische Familien angesprochen wurden.
Weitere Informationen bei AIP Augsburg Integration Plus GmbH
Tel.: 0821 / 450 434-60

Wettbewerb "Netzwerk Nachbarschaft 2006" ausgeschrieben (11.05.2006)

Auf Initiative der BHW Bausparkasse und unter Schirmherrschaft von Bundesministerin Ursula von der Leyen geht der Wettbewerb "Netzwerk Nachbarschaft" dieses Jahr in die dritte Runde. Pro Bundesland wird ein Landessieger ermittelt. Bayerns Sozialministerin Christa Stewens wird erneut die Patenschaft für den Landessieger aus Bayern übernehmen. Gesucht werden Initiativen, die sich für die Nachbarschaft stark machen. Ob Straßengemeinschaft oder Mehrgenerationenhaus, Einkaufsservice für Ältere oder Sportmöglichkeiten für Jugendliche - jedes Projekt zählt. Landes- und Bundessieger wurden im Jahr 2005 die Bewohner des Dorfes Eggenfelden, die für ihre familienfreundliche Nachbarschaft geehrt wurden: 40 Familien haben sich hier ein eigenes kleines Dorf mit autofreier Zone und gemütlichem Dorfplatz gebaut und wechseln sich mit Fahrdiensten und Kinderbetreuung ab. Einzelheiten zur Teilnahme im Internet unter:
www.netzwerk-nachbarschaft.de
oder unter Tel.: 040 / 4806500.
Es winken Urkunden und Preise im Gesamtwert von 16.000 Euro. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2006.

Ergebnisse Forum "Soziale Ungleichheit und Bürgerschaftliches Engagement" (02.05.2006)

>Die von der Stiftung Bürger für Bürger veranstaltete Diskussion auf dem "Forum Bürgergesellschaft" im April 2006 ging der Frage nach, wie viel Ungleichheit eine lebendige Bürgergesellschaft verträgt oder aber auch produziert. Bürgergesellschaft, so ein Ergebnis, ist nicht gleich verteilt und auch nicht unbedingt dort vorhanden, wo sie besonders gebraucht wird - zum Beispiel im Osten der Republik. Wünschenswert wäre auch grundsätzlich eine Öffnung staatlicher Institutionen zur Bürgergesellschaft. Ein Fazit der Diskussion wie auch andere interessante Hinweise zum Thema »Ungleichheit und Engagement« enthält der Newsletter Nr. 8 des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement, abrufbar unter:
www.b-b-e.de/newsletter_archiv.html

Mehrere Auszeichnungen für die Münchner Bürgerstiftung (24.04.2006)

Die Jury des Nationalkomitees für die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" hat das Bürgerstiftungs-Projekt www.lifeguide-muenchen.de als offizielles "Dekade-Projekt" ausgewählt. Das bedeutet, dass sich das Internet Portal nun für 2006 und 2007 mit dem UN-Logo schmücken darf. Mit dem Preis der Initiative Bürgerstiftungen zur Förderung und Würdigung des freiwilligen Engagements unter dem Dach einer Bürgerstiftung wurde das Internetportal SINN ausgezeichnet, das über Chancen beim Älterwerden informiert und motiviert für Aufgaben in der Zivilgesellschaft.

Das Gütesiegel des Arbeitskreises Bürgerstiftungen und des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen wurde der Bürgerstiftung für die nächsten zwei Jahre zugesprochen.

Impulspapier und Gesetzesantrag zum Engagement in der Pflege (12.04.2006)

Der Koordinierungsausschuss des BBE (Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement) hat ein Impulspapier »Bürgerschaftliches Engagement in der Pflege« verabschiedet. Das Papier beschäftigt sich mit der Frage, wie bürgerschaftliche Initiativen im Bereich der Pflege systematisch einbezogen und in ihrer Arbeit unterstützt werden können. Kernaussage: Bürgerschaftliches Engagement ist eine sinnvolle Ergänzung, aber kein Ersatz professioneller Pflegeleistungen. Zudem bedarf es einer Qualifizierung der eingesetzten ehrenamtlichen Helfer. Eine Dokumentation gibt es unter: www.b-b-e.de/materialien_7.html.
Das Land Baden-Württemberg hat im Bundesrat einen Gesetzesantrag zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in der Pflege eingebracht. Das Gesetz hat zum Ziel, die Lebensqualität der Pflegebedürftigen zu verbessern und gleichzeitig bürgerschaftlich Engagierte zu stärken. So sollen aus Mitteln der Pflegeversicherung beispielsweise die notwendigen Personal- und Sachkosten für die fachliche Anleitung, Begleitung, Koordination und Organisation sowie die Gewinnung und Schulung bürgerschaftlich Engagierter bezuschusst werden. Das Thema soll im Zusammenhang mit der geplanten Reform der Pflegeversicherung behandelt werden.

Woche des Bürgerschaftlichen Engagements vom 15. bis 24. September 2006 (10.04.2006)

Nach der erfolgreichen Woche des Bürgerschaftlichen Engagements 2004 und den Aktionstagen 2005, führt das BBE auch in diesem Jahr die Woche des Bürgerschaftlichen Engagements durch, und zwar in der Zeit vom 15. bis 24. September. Die Auftaktveranstaltung wird in Berlin stattfinden. Bundespräsident Horst Köhler hat die Schirmherrschaft für die Kampagne übernommen, deren Schwerpunktthemen Senioren, Sport und Familie sein werden. Mit lokalen Veranstaltungen, Flyern, Postkarten, Imageplakaten, einem Filmspot und anderen Aktionen soll die Aufmerksamkeit für freiwilliges, ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement weiter geschärft und damit einen Beitrag zu einer stärkeren Anerkennung und Förderung geleistet werden.
Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement - Kampagnenteam
Tel.: 030 / 629 80 - 121
e-Mail: aktionswoche@b-b-e.de

Preisverleihung und Startschuss beim bundesweiten Wettbewerb "startsocial" (10.04.2006)

Bundesministerin Ursula von der Leyen zeichnete, stellvertretend für die Schirmherrin Angela Merkel, in Berlin die Gewinner des Wettbewerbs startsocial 2005 aus. Startsocial hat es sich zur Aufgabe gemacht, "Hilfe für Helfer" zu bieten. Es geht nicht um die einmalige finanzielle Förderung einzelner Projekte. Vielmehr sollen Projekte in Bezug auf Nachhaltigkeit gefördert werden, durch die Vermittlung von Know How aus der Wirtschaft und durch die Entwicklung tragfähiger Beziehungen zwischen sozialen Initiativen und Unternehmen. Die mit je 5.000€ dotierten Bundespreise wurden an sieben vorwiegend ehrenamtlich getragene soziale Projekte verliehen. Den Sonderpreis der Bundeskanzlerin erhielt das Stuttgarter Projekt START-klar. Mit diesem Patenprojekt bereiten Seniorpartner Hauptschülerinnen und -schüler auf den Berufseinstieg vor. Die Bundespreisverleihung war auch Startschuss für startsocial 2006: Bis zum 30. Juni läuft die Bewerbungsfrist für Einzelpersonen, Gruppen, Vereine oder Organisationen, die vorwiegend ehrenamtlich an der Lösung eines sozialen Problems arbeiten.
Informationen zu den weiteren sechs Preisträgern sowie zum Wettbewerb allgemein unter:
www.startsocial.de

6. Fachtagung des bayerischen SeniorenNetzForums (7.4.2006)

Am 5. Mai 2006 findet die 6. Fachtagung des Bayerischen SeniorenNetzForums in Burgkirchen a.d. Alz statt. Das Motto lautet "weh weh weh - Gesundheit und Internet". Der Vormittag ist grundlegenden Referaten gewidmet, nachmittags ist in parallelen Workshops Gelegenheit zu intensivem Austausch.
Dipl.-Päd. Ulrike Peter, Stiftung Digitale Chancen in Bremen, referiert über das Thema "Gesundheitsportale und ihr Nutzen", Prof. Dr. Peter Guggemos, AIP Augsburg Integration Plus GmbH, über "Älterwerden als strategische Gestaltungsaufgabe - wie managen wir unsere nachberufliche Lebensphase?"
Das genaue Programm und die Themen der Workshops mit Impulsreferaten kann im pdf-Format heruntergeladen werden unter: www.bsnf.de/pdf/2006_einladung.pdf. Auf der homepage www.bsnf.de ist auch eine online-Anmeldung möglich.
Veranstalter der Fachtagung sind die Universität Erlangen-Nürnberg - FIM-NeuesLernen und das Bayerische SeniorenNetzForum e.V., unterstützt wird sie durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen sowie durch den Inn-Salzach Euregio (Bayern) e.V..

Mehr als 23,4 Millionen Menschen engagieren sich freiwillig in Deutschland (05.04.2006)

Nach den vorliegenden Ergebnissen des zweiten Freiwilligensurveys engagierten sich 2004 36 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren freiwillig - das sind mehr als 23,4 Millionen Menschen. Die Zahl der freiwillig Engagierten ist im Vergleich zum ersten Freiwilligensurvey 1999 um zwei Prozent angestiegen. Eine sehr starke Gruppe mit einer stabilen Engagementquote von 36 Prozent stellen dabei die Jugendlichen dar. Vor allem ist in dieser Altersgruppe auch die Bereitschaft, sich freiwillig zu engagieren, mit 43 Prozent am höchsten. Deutlich verändert hat sich im Vergleich zu 1999 das freiwillige Engagement der Älteren. Sie stellen die größte Wachstumsgruppe des freiwilligen Engagements dar. Bei den Männern und Frauen spiegelt sich der Bewusstseinswandel in der Gesellschaft in bezug auf die Geschlechterrollen auch im freiwilligen Engagement wider, Männer engagieren sich zunehmend auch im Bereich Schule/Kindergarten sowie im sozialen Bereich.

Der Freiwilligensurvey 2004 ist im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum zweiten Mal seit 1999 von dem Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest Sozialforschung durchgeführt worden. In einer telefonischen Umfrage wurden rund 15.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren nach ihrem freiwilligen Engagement befragt. Weitere Informationen zum 1. und 2. Freiwilligensurvey finden Sie im Internet unter: www.bmfsfj.de 

"Alter als Chance" - Deutscher Seniorentag 2006 (03.04.2006)

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) richtet alle drei Jahre mit den ihr angeschlossenen Verbänden (aktuell 90) diese Veranstaltung aus, jeweils in einem anderen Bundesland. Der 8. Deutsche Seniorentag findet vom 16. bis 18. Mai in Köln statt, die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Horst Köhler übernommen. Ziel ist es, Leistungen Älterer für Familie, Nachbarschaft und Gemeinwesen herauszustellen und in die Öffentlichkeit zu bringen. Workshops und Foren bieten Raum für Erfahrungsaustausch und Gespräche.
Nähere Informationen sowie das Programm unter:
www.bagso.de

Diakonie-Wettbewerb 2006: Auszeichnung für das Ehrenamt (03.04.2006)

Das Diakonische Werk Bayern hat, im Kontext seines Jahresthemas "Wir AG. Nachbarschaft 2006", einen Wettbewerb für ehrenamtliche Initiativen gestartet. Bewerben können sich bis zum 19. Juni Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus evangelischen Kirchengemeinden, diakonischen und evangelischen Verbänden und Initiativen in Bayern, die ein Projekt mit Ehrenamtlichen planen oder durchführen. Der Aspekt der Nachbarschaftshilfe steht dabei heuer im Vordergrund. Bereits seit 2002 findet der Diakonie-Wettbewerb statt, jedes Jahr mit einem anderen Schwerpunkt. Bisher ausgezeichnet wurden Projekte der Armutsbekämpfung, der Integration behinderter Menschen, der ambulanten Pflege und der Jugendhilfe.
Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen unter
www.diakonie-bayern.de

Freiwilligenzentrum Neustadt-Aisch Landessieger bei bundesweitem Integrations-Wettbewerb (31.03.2006)

Beim bundesweiten Wettbewerb der Stiftung Bürger für Bürger 2006 zum Thema "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" wurde das Freiwilligenzentrum "mach mit" des Caritas-Verbandes für den Landkreis Neustadt-Aisch Landessieger in Bayern. Das Projekt "Integration durch Sprachförderung" findet dort im Rahmen des "Neustädter Modells" des Freiwilligen Sozialen Schuljahres statt: Ehrenamtlich geben Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund einmal wöchentlich deutschen Sprachunterricht in Kindergärten. Bisher findet dieses Projekt mit türkisch-, englisch- und russischsprachigen Kindern statt, soll jedoch künftig auch für Kinder mit anderen Muttersprachen angeboten werden.
Kontakt:
Horst Koydl
Tel.: 09161 / 8889-0.

Freiwilligendienste für Menschen über 26 (27.03.2006)

Im Rahmen der "Evangelischen Freiwilligendienste" ist es nun auch Menschen über 26 Jahren möglich, Freiwilligendienste im Ausland zu übernehmen: In Tschechien, Ungarn und der Ukraine wird bisher die Mitarbeit in generationenübergreifenden Projekten angeboten (z. B. in Kinder- oder Altenheimen, Schulen oder Behinderteneinrichtungen). Das Modellprojekt "Internationale Freiwilligendienste für unterschiedliche Lebensphasen" ermöglicht dieses Angebot.
Weitere Infos unter:
www.diakonie.de

Neuer Vorsitzender im Engagement-Ausschuss (27.03.2006)

Dr. Michael Bürsch (SPD) ist für die 16. Legislaturperiode neuer Vorsitzender des Bundestags-Unterausschusses "Bürgerschaftliches Engagement". Bürsch war bereits in der letzten Legislaturperiode Vorsitzender. In der 14. Legislaturperiode leitete er die Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements". Klaus Riegert (CDU) aus Baden-Württemberg wurde erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der Unterausschuss, dem 13 Mitglieder aus allen Fraktionen angehören, gehört zum "Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend".

Gesellschafter-Projekt der Aktion Mensch (29.03.2006)

"In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" - Das ist die zentrale Frage des Gesellschafter-Projekts der Aktion Mensch, das im März 2006 im Rahmen einer großen Auftaktveranstaltung in Berlin gestartet wurde. Ziel ist es, einen breiten gesellschaftlichen Diskussionsprozess anzustoßen. Verbunden mit dem Projekt ist u.a. ein neues Förderprogramm, das bürgerschaftliche Projekte, die zu mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft beitragen, unterstützen soll. Anträge dazu können ab 1. Mai online auf der Website des Projektes gestellt werden. Diese Plattform bietet neben einem umfangreichen Informationsbereich auch vielfältige Möglichkeiten der Online-Diskussion in Themenforen.
Weitere Informationen unter:
www.diegesellschafter.de

BBE-Workshop "Bürgerschaftliches Engagement im Welfare Mix" (27.03.2006)

Im Rahmen des 77. »Deutschen Fürsorgetages« findet am 4.05.2006 in Düsseldorf der BBE-Workshop »Bürgerschaftliches Engagement im Welfare Mix« statt. Das Konzept sieht das Verhältnis des Sozialstaats, der Wirtschaft und der Akteure der Bürgergesellschaft als Gesamtsystem bei der Produktion sozialer Leistungen. Welche Aufgabe und Funktion kann das Bürgerschaftliche Engagement in diesem Gesamtsystem wahrnehmen und wie kann es auf die Entwicklungen des Sozialstaates und die Gesellschaft im Sinne einer Bürgergesellschaft einwirken? Diese und andere Fragen werden während des Workshops diskutiert, den das BBE in Kooperation mit »Unternehmen: Partner der Jugend« (UPJ) und mit Unterstützung der Unternehmen »KPMG« und »betapharm« veranstaltet.
Weitere Infos zu Programm und Anmeldung unter:
www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/PDF/aktuelles/Flyer_Workshop_BBE_DFT.pdf

Bundesratsinitiative aus Baden-Württemberg zur Stärkung bürgerschaftlichen Engagements in der Pflege (20.03.2006)

Baden-Württemberg hat eine Bundesratsinitiative gestartet, um bürgerschaftliches Engagement in der Pflege zu stärken. Die Bundesregierung plant mit der anstehenden Reform der Pflegeversicherung Leistungsverbesserungen, eine Stärkung des Grundsatzes "ambulant vor stationär" sowie die langfristige Sicherstellung einer nachhaltigen und gerechten Finanzierung. Der Vorschlag sieht u.a. vor, dass ausgehend von einem Startvolumen von 20 Millionen Euro pro Jahr innerhalb von fünf Jahren 40 Millionen Euro aus der Pflegeversicherung bereitgestellt werden, um bürgerschaftlich engagierte Gruppen finanziell zu unterstützen.
Ein Beitrag, in dem Dr. Johannes Warmbrunn aus dem Ministerium für Arbeit und Soziales, Baden-Württemberg, die Initiative erläutert, unter
www.b-b-e.de/index.php?id=198&backPID=199&tt_news=224

Projekt "Pflegebegleiter" (20.03.2006)

Das Bundesmodellprojekt "Pflegebegleiter" ist Bestandteil der Weiterentwicklung der Pflegeversicherung. Im Fokus steht die Begleitung pflegender Angehöriger in ihrer Häuslichkeit durch freiwillige, qualifizierte Pflegebegleiter. Damit geht es bei der Unterstützungsleistung der Pflegebegleiter nicht um pflegerische Tätigkeiten, sondern um die Stärkung der Kompetenzen pflegender Angehöriger. Diese Zielsetzung unterscheidet das Projekt von den traditionellen Besuchsdiensten und auch von den Freiwilligeninitiativen, die sich der Betreuung im häuslichen Bereich widmen. 2006 und 2007 finden im Rahmen des Projektes Qualifizierungskurse für Multiplikatoren-Tandems statt, die dann zwei Vorbereitungskurse durchführen und freiwillige Pflegebegleiter in ihrer Praxis begleiten.
Weitere Infos zu Projekt und Qualifizierungskursen: www.pflegebegleiter.de, E-Mail: pflegebegleiter@fogera.de

Fachtagung "Schule und Bürgergesellschaft", 19.05.-20.05.06 (17.03.2006)

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement lädt ein zur Fachtagung "Schule und Bürgergesellschaft", die vom 19.05.06 bis zum 20.05.06 in Stuttgart stattfindet. Die Veranstaltung ist ausgezeichnet als offizieller Beitrag zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Im Fokus der Tagung stehen die Erfahrungen, Bedingungen und Perspektiven der Öffnung von Schulen für bürgerschaftliches Engagement in Baden-Württemberg.
Weitere Informationen unter www.b-b-e.de/fachveranstaltungen.html.

"Mit Sicherheit freiwillig engagiert - Versicherungsschutz im Ehrenamt" (16.03.2006)

"Es wird schon nichts passieren" - diese Maxime findet sich oftmals im durchaus komplizierten und komplexen Themenfeld der Versicherungsfragen rund um das Ehrenamt.
Abhilfe schaffen möchte die AKADEMIE Bruderhilfe Familienfürsorge: sie informiert in einer Broschüre über den aktuellen Stand zum Versicherungsschutz im Ehrenamt. Darin wird ein Überblick über bestehende Regelungen der gesetzlichen und allgemeinen Unfall- und Haftpflichtversicherung geboten. Über diesen allgemeinen Teil hinaus hat der Leser die Möglichkeit, mit Hilfe einer "Check-Liste" eventuelle Bedarfslücken im Rahmen seines persönlichen Engagements aufzudecken.
Bezugsquelle der Broschüre:
DIE AKADEMIE Bruderhilfe Familienvorsorge
Tel.: 05 61 / 7 03 41 30 11
E-Mail: die.akademie@bruderhilfe.de,
Internet: www.bruderhilfe.de

CIVITAS Tagung und Fortbildung "Demokratiepotenziale im Gemeinwesen" (15.03.2006)

Das Programm CIVITAS fördert seit einigen Jahren Maßnahmen zur Stärkung der demokratischen Kultur und zur Bekämpfung des Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern. Die Entwicklung und Vernetzung lokaler zivilgesellschaftlicher Projekte und Initiativen soll dabei unterstützt werden. In diesem Kontext findet vom 9. bis 12. Mai 2006 in Berlin eine bundesweite Fachtagung statt unter dem Motto "Demokratiepotenziale im Gemeinwesen". Diese Tagung wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement veranstaltet. Zielgruppen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den drei großen Bundes-Programmen gegen Rechtsextremismus "CIVITAS", "Entimon" und "Xenos", sowie Interessierte und Engagierte aus Vereinen, Kommunalpolitik, Wirtschaft, Kirche und Jugendarbeit. Weitere Informationen wie Tagungsprogramm und Anmeldeformulare unter www.jugendstiftung.de.

Seminar "Bürgernahe Demokratie" des Arbeitnehmer-Zentrums Königswinter (AKZ) (13.03.2006)

Das AZK lädt ein zu einem Seminar mit dem Titel "Bürgernahe Demokratie. Die Bedeutung Bürgerschaftlichen Engagements für die politische Partizipationsbereitschaft von Migrantinnen und Migranten". Die Veranstaltung findet vom 21. bis 23. April im Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter statt.
Die verfasste Demokratie bringt einerseits vielfältige Möglichkeiten, aber auch Schwierigkeiten und Hindernisse für Partizipation mit sich. Dies wird ein Thema im Rahmen des Seminars sein. Ziel ist ein Beitrag zur Verbesserung der Möglichkeiten zur politischen Partizipation von Migrantinnen und Migranten.
Das Seminar möchte bei den Teilnehmern das Interesse am politischen Geschehen in Deutschland wecken und sie animieren, aktiv politische Partizipationsmöglichkeiten zu nutzen.
Nähere Informationen unter: www.cms.azk.de

Preisverleihung bei Integrationswettbewerb "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch Bürgerschaftliches Engagement" in Berlin (09.03.2006)

Die Stiftung "Bürger für Bürger" lädt ein zur Preisverleihung ihres Integrationswettbewerbes, der unter dem Motto "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch Bürgerschaftliches Engagement" stand. 181 Bewerbungen gingen zu dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb ein, der das Ziel verfolgt, realisierbare, innovative Ideen vorzustellen, anzuerkennen und auch zur Nachahmung anzuregen.
Die Preise werden am 23. März 2006 von 17.00 bis 20.00 Uhr im Roten Rathaus in Berlin-Mitte, am Alexanderplatz, verliehen. Prämiert werden die drei Bundessieger, zusätzlich werden fünf Anerkennungspreise vergeben. Alle acht ausgezeichneten Projekte stellen sich in einer zehnminütigen Präsentation vor. Die Schecks im Gesamtwert von 7.000 Euro wird Otto Höhne überreichen, Ehrenpräsident des Berliner Fußballverbandes. Dr. Christoph Bergner (CDU), Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, hält den Festvortrag zum Thema "Die Bedeutung des Bürgerschaftlichen Engagements für die Integration".
Weitere Informationen sind zu finden im Internet unter:
www.buerger-fuer-buerger.de
oder auch per mail erhältlich unter:
info@buerger-fuer-buerger.de

ISO-Regeln für gesellschaftliche Verantwortung (06.03.2006)

Bis zum Jahr 2008 werden weltweit gültige Standards für die gesellschaftliche Verantwortung von Organisationen erarbeitet. Diese Standards sollen unter dem Titel "ISO 26000" in einer Richtlinie zusammengefasst werden. Schon seit 2004 beschäftigt sich die internationale Normierungsorganisation ISO mit diesem Thema. Auch das "Deutsche Institut für Normung" (DIN) ist an dem Prozess beteiligt und hat zu diesem Zweck die Arbeitsgruppe "Gesellschaftliche Verantwortung von Organisationen" (NASG AA1) gegründet. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement ist Mitglied dieser Arbeitsgruppe.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.b-b-e.de/downloads.html
www.iso.org/sr (ISO-Arbeitsgruppen)
www.sr.din.de (DIN-Arbeitsgruppe)

Neues Bundesmodellprojekt: Wie Kommunen von Senioren profitieren können (06.03.2006)

Die Erhaltung von Institutionen wie Schwimmbädern, Bibliotheken, Altentagesstätten und Jugendtreffs trotz leerer kommunaler Kassen, nämlich mit Hilfe Bürgerschaftlichen Engagements, ist das Ziel eines neuen Modellprojektes. Das "Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend" berät dabei 12 Kommunen im Rahmen des Projekts "Selbstorganisation älterer Menschen" beim Aufbau von Altenarbeit, in der Senioren eigenverantwortlich Aufgaben für das Gemeinwesen übernehmen.
Weiter Informationen sind abrufbar unter
www.bmfsfj.de/Kategorien/Presse/pressemitteilungen,did=67546.html

100. Bürgerstiftung in Deutschland gegründet (22.02.2006)

In Wesel in Nordrhein-Westfalen wurde die 100. deutsche Bürgerstiftung gegründet.
25 StifterInnen aus Wesel wurden am 21. Februar während eines Festakts der "Initiative Bürgerstiftungen" in Berlin geehrt. Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen und Nikolaus Turner, Sprecher der "Initiative Bürgerstiftungen", ehrten die Weseler BürgerInnen stellver-tretend für die bundesweit 4.000 in Bürgerstiftungen engagierten Menschen. Diese treten im Rahmen einer Bürgerstiftung in ihrem Lebensumfeld gemeinschaftlich für soziale, ökologi-sche oder kulturelle Belange ein. Seit 2001 wurden mehr als 11 Millionen Euro für gemein-nützige Zwecke durch Bürgerstiftungen vergeben. die erste Stiftung dieser Art in Deutsch-land wurde 1996 nach amerikanischem Vorbild in Gütersloh ins Leben gerufen.
Weitere Informationen hierzu sind zu finden unter: www.die-deutschen-buergerstiftungen.de

"Civil Academy" bietet kostenloses Training für professionelle Projektarbeit (15.02.2006)

Junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren mit innovativen Projektideen aus allen Bereichen gesellschaftlichen Engagements haben die Möglichkeit, an einem intensiven Trainingsprogramm teilzunehmen. Die "Civil Academy" des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und der deutschen BP AG führt im Sommer eine dreiteilige Seminarreihe durch, die es 24 Leuten ermöglichen soll, ihre Projekte zu konkretisieren und weiter zu entwickeln. Experten aus Wirtschaft und Non-Profit-Bereich vermitteln dabei praktisches Wissen zu folgenden Themen: Projektplanung, Finanzbedarf und Fundraising, Kommunikation und Konflikte, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerke und Serviceangebote.
Bewerbungsschluss ist der 31. März 2006. Nähere Informationen sowie Termine und Bewerbungsbedingungen finden Sie unter www.b-b-e.de.

Bürgerpreis 2006: "Kultur verbindet" bundesweit ausgeschrieben (14.02.2006)

Die Initiative "für mich, für uns, für alle" vergibt 2006 zum vierten Mal den Bürgerpreis. Bis zum 31. Mai 2006 können Bewerbungen eingereicht werden.
Der Bürgerpreis 2006 hat den thematischen Schwerpunkt "Kultur verbindet". Damit zeichnet die Initiative "für mich, für uns, für alle" Bürgerinnen und Bürger aus, die durch ihr freiwilliges Engagement in Bereichen wie Kunst, Musik, Theater oder Literatur einen wichtigen Beitrag zum Zusammenleben in unserem Land leisten. Der Bürgerpreis richtet sich in diesem Jahr an Engagierte , die beispielsweise Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu Kunst und Kultur vermitteln, kulturelle Aktivitäten als Mittel zur Förderung von Gemeinschaften einsetzen oder den Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen und Kulturen fördern.
Der Preis wird in den drei Kategorien "Junior", "Alltagshelden" und "Lebenswerk" vergeben. Weitere Informationen sowie Bewerbungsunterlagen unter www.buerger-engagement.de

Preisträger des "Förderpreises Aktive Bürgerschaft 2006" (09.02.2006)

Die "Wiesbaden Stiftung", die "BürgerStiftung Region Ahrensburg" und die "Lingener Bürgerstiftung" werden mit dem diesjährigen "Förderpreis Aktive Bürgerschaft" ausgezeichnet, der unter dem Motto "Zukunft stiften!" steht. Die Aktive Bürgerschaft vergibt ihren Förderpreis bereits seit 1998 an innovative, gemeinnützige Projekte. Bisher haben sich über 1.000 Vereine und Stiftungen an dem Wettbewerb beteiligt, Projekte und Initiativen aus über 30 Gemeinden und Städten wurden schon prämiert. Die drei Preise sind mit insgesamt 15.000 Euro dotiert und werden am 22. März 2006 im Forum der DZ Bank am Brandenburger Tor in Berlin verliehen. Die Preisvergabe ist dieses Jahr Teil der Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen".
Nähere Informationen finden Sie unter folgenden Internetseiten:
www.aktive-buergerschaft.de/vab/presse/presseinformationen/2006-02-06.php
Wiesbaden-Stiftung: www.die-wiesbaden-stiftung.de
BürgerStiftung Region Ahrensburg: www.buergerstiftung-region-ahrensburg.de
Lingener Bürgerstiftung: www.lingener-buergerstiftung.de

Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend setzt Unterausschuss "Bürgerschaftliches Engagement" ein (09.02.2006)

Der Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat in seiner Sitzung am 8. Februar 2006 auch für die 16. Wahlperiode wieder einen Unterausschuss "Bürgerschaftliches Engagement" eingesetzt. Seine 13 Mitglieder sollen sich weiter mit der Umsetzung der Beschlüsse der Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" sowie mit laufenden Gesetzesvorhaben und Initiativen zum Thema befassen. Auch der Dialog mit der Bürgergesellschaft soll gepflegt werden.
Kerstin Griese, Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sieht ein Signal: "Die schnelle und einstimmige Einsetzung des Unterausschusses in der 16. Wahlperiode macht deutlich, dass die Entwicklung der Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement in den Augen aller im Ausschuss vertretenen Fraktionen ein wichtiges Aufgabenfeld ist."

Studie: Wer in der Schule engagiert ist, bleibt im Leben aktiv (02.02.2006)

Nach einer neuen EU-Studie kommt der Schule bei der politischen Erziehung von Jugendlichen eine Schlüsselrolle zu. Wer sich bereits in der Schule engagiert, der wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nach seiner Schulzeit tun. Weitere wichtige Faktoren für das politische Engagement sind Familie, Freundeskreis und die Medien. Für die »Euyoupart«-Studie wurden 8.030 Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren aus acht europäischen Staaten (Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Italien, Slowakei, Finnland, Estland) zu ihrer politischen Einstellung befragt.
Weiteres über die Studie im Internet unter:
www.sora.at/de/start.asp?b=312

Stifterpreis 2006 für Alexander Brochier (03.02.2006)

Der Manager Alexander Brochier erhält für sein Engagement für die »Brochier Kinderfonds Stiftung« den Deutschen Stifterpreis 2006.
Dr. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, begründet die Entscheidung mit folgenden Worten: "Herr Brochier ist ein Manager mit Herz für Kinder und ein echtes Vorbild für bürgerschaftliches Engagement. Mit seiner Stiftung hilft er Kindern und Jugendlichen in sozialen Notlagen". Auch für andere Stifter bietet der Münchner Kinderfonds eine Plattform und unterstützt sie bei der Gründung und Verwaltung ihrer Stiftungen. So wurden unter dem Stiftungsdach inzwischen schon fast 100 Stiftungen gegründet. Alexander Brochier ist auch einer der Gründungsväter der Nürnberger Bürgerstiftung, die 2001 ins Leben gerufen wurde.
Der Deutsche Stifterpreis 2006 wird in einem Festakt während der 62. Jahrestagung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen am 12. Mai 2006 in der Frauenkirche in Dresden verliehen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.stiftungen.org
www.kinderfonds.org
www.buergerstiftung-nuernberg.de

Neumarkter Jugend reißt sich um ehrenamtliche Arbeit (24.01.2006)

Ein neues Freiwilligen-Projekt im oberpfälzischen Neumarkt übertrifft alle Erwartungen: Zu der Aktion "Sich engagierten lernen - mach mit!" meldeten sich 163 Schüler statt der erwarteten 30. Sie alle wollen sich im Rahmen eines Praktikums ehrenamtlich engagieren, sei es im Seniorenheim oder im Jura-Zoo. Das städtische Jugendbüro hatte zusammen mit der Freiwilligenagentur Neumarkt das Projekt ins Leben gerufen. Ziel soll sein, Jugendlichen zu besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verhelfen. Ähnliche Erfahrungen gab es in den vergangenen Jahren bereits bei vergleichbaren Projekten in anderen bayerischen Städten, zum Beispiel beim "Freiwilligen Sozialen Schuljahr" in Neustadt/Aisch oder bei dem Augsburger Projekt "change in".

Familienministerin Ursula von der Leyen wirbt für Unterstützung und Aufbau neuer Netze des bürgerschaftlichen Engagements (24.01.2006)

In einem Beitrag für die Februar-Ausgabe des Monatsmagazins "Reader´s Digest" betont Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen die große Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements: "Es gibt viele Bereiche, in denen wir uns durch den ehrenamtlichen Einsatz von Mensch zu Mensch besser kümmern können, als es der Staat je könnte. (...) Das Geben und Nehmen von Zuwendung, Wissen und Zeit zwischen Menschen bereichert alle. Staat, Wirtschaft und Gesellschaft müssen deshalb die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement verbessern." Die Förderung der Bürgergesellschaft sei deshalb als wichtiger Baustein im Koalitionsvertrag festgeschrieben worden. Von der Leyen setzt hierbei u.a. "auf die Unterstützung von Netzwerken" und lobt in ihrem Beitrag die erfolgreiche Arbeit des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement. Wichtig sei auch, das bürgerschaftliche Engagement weiter zu erforschen, um zielgerichtet handeln zu können. Ein besonderer Schwerpunkt der Regierung sind die Mehrgenerationenhäuser: "Wir wollen neue Netze schaffen, gewissermaßen die Vorteile der Großfamilie in moderne Sozialstrukturen übertragen". In jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt solle deshalb ein Mehrgenerationenhaus als Familien stützendes Zentrum geschaffen werden.
Den gesamten Beitrag von Frau v.d. Leyen können Sie hier als pdf-Datei heunterladen (1,5MB).

Wahl zum "Ehrenamt des Jahres 2006" bei Reader´s Digest (24.01.2006)

Bereits zum dritten Mal ruft das Monatsmagazin Reader´s Digest seine Leserinnen und Leser auf, ihre Favoritin bzw. ihren Favoriten für das "Ehrenamt des Jahres 2006" zu wählen. Die Auszeichnung ist mit 2.500 Euro dotiert. Der Preis wird von Reader´s Digest gestiftet, Unterstützung erhält die Initiative außerdem von der Deutschen Post. Zur Wahl stehen 12 Kandidatinnen und Kandidaten, deren ehrenamtliche Tätigkeiten im Laufe des Jahres in jeweils einem Heft vorgestellt werden. Es gibt darüber hinaus aber auch noch die Möglichkeit, persönliche Vorschläge einzureichen. Unter allen Leserinnen und Lesern, die sich an der Abstimmung beteiligen, werden ebenfalls Preise verlost. Teilnahmeschluss ist der 19. März 2006.
Weitere Informationen bei Reader´s Digest Deutschland
Uwe Horn
Tel.: 0711 / 66 02 - 5 21
E-Mail: presse@readersdigest.de, redaktion@readersdigest.de

Allgäuer "Kempodium" ist einer von 365 Orten im "Land der Ideen" (24.01.2006)

Das Kempodium e.V. (Allgäuer Zentrum für Eigenversorgung, Kempten) wurde von der Initiative "Land der Ideen" als einer von 365 Orten ausgewählt und wird sich am Dienstag, den 21.02.2006 mit einem Erlebnistag der Öffentlichkeit vorstellen.
Das "Kempodium" bietet mit seinen über 50 Freiwilligen und Ehrenamtlichen eine große Bandbreite an Aktivitäten, Projekten, Kursen, Workshops und kulturellen Veranstaltungen. Seit fünf Jahren wendet es sich an selbstbewusste Selbermacher und will vor allem den regionalen Gedanken stärken: Es gibt Kurse in Holz-, Töpfer-, Metall- oder Kochwerkstätten sowie ein Café und eine Bar. Jugendliche können dort zum Beispiel in Eigeninitiative individuelle Mode kreieren oder auch gesund kochen lernen mit Produkten aus der Region. Die Einrichtung erhielt u.a. die Auszeichnung "Offizielles Projekt der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung".
Adresse:
Kempodium e.V. - Allgäuer Zentrum für Eigenversorgung
Untere Eicher Straße 3
87435 Kempten (Bayern)
Tel: 0831/ 5402130
Internet: www.kempodium.de
Weitere Informationen über die bundesweite Initiative im Internet unter www.land-der-ideen.de

"Nachbarschaft 2006. Die Wir AG" ist Jahresthema der Diakonie (24.01.2006)

Das Diakonische Werk will in diesem Jahr Initiativen für bürgerschaftliches Engagement im unmittelbaren Lebensumfeld anregen und fördern. "Die Diakonie möchte den Raum bieten, in dem sich nachbarschaftliche Initiativen und Allianzen bilden können, und in dem viele Kleinstnetzwerke zu einem großen Netzwerk der Wir AG werden können." In Abwandlung des Ausdrucks "Ich-AG" sollen in den "Wir-AGs" Menschen Verantwortung nicht nur für ihr eigenes, sondern auch für das Leben anderer übernehmen.
Ziel ist es, durch die Nachbarschaftshilfen im Kleinen einen gesamtgesellschaftlichen Solidarisierungsprozess in Gang zu setzen. Der Präsident des Diakonischen Werkes, Ludwig Markert, warnte jedoch davor, bürgerschaftliches Engagement als "Lückenbüßer einer unterfinanzierten Sozialpolitik" zu missbrauchen. Markert zog auf der Jahrespressekonferenz des DW außerdem eine kritische Bilanz nach einem Jahr Hartz IV: Er kritisierte vor allem die Höhe des ALG-II-Sockelbetrages und forderte eine Erhöhung sowie die Wiedereinführung einmaliger Hilfen für besondere Bedarfe wie etwa Reparaturen im Haushalt.

Anerkennung der sportlichen Art: Köln stellt WM-Tickets für Ehrenamtliche bereit (17.01.06)

Die Stadt Köln nimmt die Fußball-WM im eigenen Land zum Anlass, sich bei Einwohnern zu bedanken, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren. Das bedeutet, dass beim Ticket-Kauf in Köln diese Menschen besonders zum Zuge kommen.
"Die Karten sollen diejenigen bekommen, die sich das ganze Jahr über für ihre Mitmenschen engagieren und vielfach im Verborgenen unersetzliche Arbeit für Köln leisten. Das kann sowohl im sportlichen Bereich, als auch auf allen anderen Gebieten ehrenamtlichen Engagements sein". So wird Oberbürgermeister Fritz Schramma zitiert, der diese Grundsatzentscheidung bzgl. der 2.000 zur Verfügung stehenden Karten zusammen mit dem Sportdezernat getroffen hat. Nach den städtischen Plänen soll die Verteilung der Kaufoptionen in die Hände der entsprechenden Verbände und Vereine gelegt werden, um zu gewährleisten, dass Personen, die sich verdient gemacht haben, Karten erwerben können.

Bundesministerin Ursula von der Leyen stellt neues Modellprojekt Mehrgenerationenhäuser vor (12.01.2006)

Mehrgenerationenhäuser (MGH) sollen familienunterstützende und generationsübergreifende Anlaufstellen sein, die vor allem mit einem hohen Anteil bürgerschaftlichen Engagements betrieben werden. In den kommenden Jahren ist es laut Koalitionsvertrag das Ziel, in jeder kreisfreien Stadt und jedem Landkreis ein MGH aufzubauen. MGH verstehen sich als Netzwerk und Drehscheibe für familienorientierte Dienstleistungen, Erziehungs- und Familienberatung, Gesundheitsförderung, Krisenintervention und Hilfeplanung. Dabei sollen sie eigene Angebote der Frühförderung, Betreuung, Bildung und Lebenshilfe entwickeln. "Das sind Orte, an denen sich die Menschen tagsüber treffen können, wo es eine Krabbelgruppe mit einer Altenbegegnungsstätte gibt, ein Jugendzentrum und Hausaufgabenhilfe unter einem Dach, so dass wir einander stärker helfen können", so Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen in einer Pressemitteilung vom 20.12.2005.
Für das Modellprojekt stehen in den nächsten fünf Jahren 88 Millionen Euro zur Verfügung.

Dezember: Monat der Preise (12.01.2006)

Der Dezember war der Monat der Weihnachtsfeiern und der Preisverleihungen. Mehrere Auszeichnungen für ehrenamtliche Arbeit wurden vergeben. Journalistische Berichterstattung über bürgerschaftliches Engagement steht im Mittelpunkt des "Journalistenpreises Bürgerschaftliches Engagement" und des "Marion-Dönhoff-Förderpreises" der "Robert Bosch Stiftung". Journalisten in fünf Kategorien erhielten Preise für Reportagen, Serien und Artikel. Ebenfalls im Dezember vergeben wurde der "Heinz-Westphal-Preis" für jugendliches Ehrenamt. Vergeben wird der "Westphal-Preis" vom Bundesjugendring und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Im Jahr 2005 wurden vier Jugendprojekte ausgezeichnet. Engagement von großen und kleinen Firmen hingegen war Thema des Preises der Initiative "Freiheit und Verantwortung". Kanzleramtsminister Thomas de Maizière bezeichnete das Engagement von Unternehmen bei der Preisverleihung als "zentrale Voraussetzung für mehr gesellschaftliche Freiheit insgesamt und für einen schlanken Staat".

Münchner Bildungsforum am 17. Februar: Potentiale des Alterns

Das 9. Münchner Bildungsforum wird die Folgen des demographischen Wandels für das Bildungssystem von der Vorschule bis zur Altersbildung diskutieren. Es soll erörtert werden, welche Rahmenbedingungen die Familienpolitik einerseits und die Arbeitsmarktpolitik andererseits schaffen muss, um angemessen auf die demographische Entwicklung zu reagieren und ihr wo möglich gegenzusteuern. Nicht zuletzt wird es um die Frage gehen, ob neue Vorstellungen des Alters entwickelt werden müssen, die es erlauben, mehr als bisher die Potenziale des Alters in den Blick zu nehmen und zu nutzen. Eine der sechs Arbeitsgruppen thematisiert "Bürgerschaftliches Engagement Älterer - eine Aufgabe für die Bildung".
Das Bildungsforum findet am 17. Februar von 9.30 bis 17 Uhr im Forschungs- und Innovationszentrum der BMW-Group in München statt. Nähere Informationen und Anmeldung (bis 7.2.) Münchner Volkshochschule, Programmdirektion, Frau Astrid Roloff, Postfach 80 11 64, 81611 München, astrid.roloff@mvhs.de

Ausschreibung Medienpreis "Bürgerschaftliches Engagement" (11.01.2006)

Mit der Ausschreibung eines Medienpreises "Bürgerschaftliches Engagement" beweist die Nürnberger Spardabank erneut ihr Engagement für gesellschaftliche Aufgaben. Anlässlich seines 75jährigen Bestehens stockte das Finanzinstitut das Kapital seiner Stiftung, die vor drei Jahren gegründet wurde, um 750.000 Euro auf. Von den Förderungen profitierten bisher bereits fünf Stipendiaten der Nürnberger Musikhochschule. Anwärter für den neuen, mit 3.000 Euro dotierten Medienpreis sind Journalisten mit folgendem Hintergrund: sie machen auf Initiativen, Institutionen oder Personen aufmerksam, die sich nachhaltig im kulturellen oder sozialen Bereich engagieren. Die Preisverleihung ist geplant für den Herbst 2006, Mitglieder der Jury sind Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik.
Weitere Informationen sind ab dem 16. Januar im Internet www.sparda-stiftung.de abrufbar.

Dokumentation der Tagung "Vielfalt, Entwicklung und Profil von Freiwilligenagenturen” (10.1.2006)

Im Oktober 2005 fand in Berlin das zehnte bundesweite Jahrestreffen der Freiwilligenagenturen statt. Nach einem Rückblick auf inhaltliche Entwicklungen in der Geschichte von 10 Fachtagungen standen in Plenumsvorträgen und zahlreichen Workshops aktuelle Konzepte, Aufgaben und Anforderungen von Freiwilligenagenturen im Mittelpunkt der Tagung. Mehrere Plenums- und Workshopbeiträge der Tagung sind nun auf der homepage der Stiftung MITARBEIT dokumentiert - darunter auch der Grundsatzbeitrag von Andrea Fischer: "Perspektiven, Herausforderungen und Visionen für bürgerschaftliches Engagement”. Dort finden sich auch Informationen zu den Preisträgern des Innovationspreises der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen, der im Jahr 2005 zu dem Schwerpunkt "Engagiert für Familien” vergeben wurde. www.mitarbeit.de/rueckblick_bagfa_05.html

Gründungsveranstaltung der Bürgerstiftung Bad Tölz (10.1.2006)

Nach einem Jahr Vorarbeit einer Initiative geht nun die Bürgerstiftung Bad Tölz an den Start. Insbesondere mit Hilfe der örtlichen Raiffeisenbanken, der Stadtwerke Bad Tölz, der Asklepios Stadtklinik und einzelner Stifterpersönlichkeiten wurde der finanzielle Grundstock zusammen getragen. Die Bürgerstiftung Bad Tölz will in der Stadt das Bürgerengagement in vielen Bereichen nachhaltig unterstützen. Als unabhängige und überparteiliche Organisation will sie zu einem lebendigen Gemeinwesen beitragen. Aus Anlass der Gründung organisieren die Bürgerstiftung, der Verein Aktive Bürgerschaft sowie das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern am 2. Februar ab 19 Uhr eine Auftaktveranstaltung in Bad Tölz, bei der u.a. Landtagspräsident Alois Glück und Stefan Nährlich vom Verein Aktive Bürgerschaft kurze Redebeiträge halten.

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Soeben erschienen: Bürgerschaftliches Engagement - unbegrenzte Möglichkeiten (22.12.2005)

Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit 4/2005 ISSN 0340-3564
Das Vierteljahresheft des Archivs widmet sich dem Schwerpunkt Bürgerschaftliches Engagement. Autoren wie Ansgar Klein, Thomas Olk, Gisela Jakob und Thomas Röbke widmen sich in ihren Aufsätzen vor allen den Schnittstellen Diskussion des Bürgerschaftlichen Engagements zu anderen wichtigen politischen Diskursen und Tätigkeitsfeldern. Damit ist auch schon ein Kennzeichen der gegenwärtigen Diskussion benannt. Sie widmet sich weniger dem Selbstverständnis (Was ist Neues Ehrenamt oder Zivilgesellschaft) und erkundet die Brückenschläge in andere Politikbereiche hinein. Hierzu gehören der Komplex der Reformpolitik, der Schulentwicklung, die Arbeitsmarktpolitik, die Zukunft der Freiwilligendienste, Stadtentwicklung und die Zukunft sozialer Institutionen im Hinblick auf die wachsende Notwendigkeit eines "Wohlfahrtsmixes".

Studie zum Freiwilligen Engagement von Türkinnen und Türken in Deutschland als Online-Publikation (21.12.2005)

Erstmalig wurde 2004 im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ergänzend zum Freiwilligensurvey eine spezifische Untersuchung zum Freiwilligen Engagement von Türkinnen und Türken in Deutschland durchgeführt. Der 250-seitige Abschlussbericht liegt nun vor und kann unter www.bmfsfj.de/Publikationen/engagementstudie-zft eingesehen bzw. als pdf-Datei heruntergeladen werden.
Türkeistämmige Migranten - die größte in Deutschland lebende Zuwanderergruppe - wurde in repräsentativen Telefoninterviews befragt. Thematisiert wurden der Umfang, die Bereiche, die Qualität und Struktur, die Erwartungen und Probleme sowie Unterstützungsmöglichkeiten zur Schaffung von Gelegenheitsstrukturen für Beteiligung am freiwilligen Engagement. Zudem wurden leitfadengestützte Interviews mit ExpertInnen geführt. Damit wurde versucht, Erfolg versprechenden Strategien zur Unterstützung des Engagements von MigrantInnen und Möglichkeiten der Vernetzung zwischen Migrantenorganisationen und Organisationen der Aufnahmegesellschaft auf die Spur zu kommen.
Einige Ergebnisse der Untersuchung werden im Navigationspunkt "Literatur" (empirische Befunde) zusammenfassend vorgestellt.

Neue Förderung der Bayerischen Sportvereine in Planung (9.12.2005)

Laut Bayerischer Staatszeitung (2.12.05) stößt die geplante Pauschalierung der Sportförderung auf geteiltes Echo. Bei Bayerischem Städtetag und Bayerischem Landessportverband (BLSV) überwiegt die Zustimmung zum vereinfachten Förderverfahren, das die bisherige staatliche Förderung der Übungsleiter ersetzen soll. Die kleinteilige Abrechnung von Übungsleiterstunden macht künftig einer auf einem Punktesystem berechneten Pauschale Platz. Damit könne der bürokratische Aufwand deutlich verringert werden. Skeptisch stimmt allerdings, dass gleichzeitig mit Einführung der neuen Sportbetriebspauschalen die Gesamtförderung des Breitensports zurückgefahren wird. 2002 gab der Freistaat dafür noch 57,7 Mio. Euro für den Sport aus. Für 2005 und 2006 stehen noch 35,5 Mio. Euro jährlich zur Verfügung. Im gleichen Zeitraum wurden die Zuschüsse für Übungsleiter von 18 auf 12 Mio. Euro zurückgefahren. Nun steht eine neue Absenkung auf 10,7 Mio Euro zu befürchten. Vor diesem Hintergrund will sich der Sportausschuss des Bayerischen Städtetages dafür einsetzen, dass die Sportbetriebspauschale auf 15 Mio. Euro erhöht wird.

Neuerscheinungen zur Bürgergesellschaft und Corporate Citizenship (9.12.2005)

Im Dezember erschien das Buch "Bürgerstiftungen in Deutschland - Bilanz und Perspektiven. Der Herausgeberkreis um Stefan Nährlich und Rupert Graf Strachwitz zeichnet ein aktuelles Bild von Bürgerstiftungen. Mittlerweile gibt es über 160 in Deutschland. Weiter erschienen ist die Tagungsdokumentation 'Familie und Zivilkgesellschaft' des Nürnberger 'Bündnisses für Familie'. Es stellt vor allem gute Beispiele des Corporate Citizenship in der Familienpolitik vor. Näheres zu den Bänden unter Literatur-Gute Beispiele.

Praxisleitfaden "Kommunale Familientische Bayern" erschienen (9.12.2005)

Zum Pilotprojekt "Kommunale Familientische Bayern" des Bayerischen Sozialministeriums ist jetzt ein Praxisleitfaden erschienen und kann als pdf-Datei unter www.stmas.bayern.de/familie/tische/praxisleitfaden.pdf herunter geladen werden. Das Projekt ist als Instrument zur Stärkung der kommunalen Familienpolitik gedacht und soll im lokalen Kontext alle Akteure zusammenbringen, die auf die Lebenssituation der Familien Einfluss haben und Betroffene zu Akteuren machen. Das bürgerschaftliche Engagement für Familien in der Kommune soll damit gebündelt und BürgerInnen für die Mitarbeit an familienfreundlichen Projekten gewonnnenb werden. (Weitere Informationen auch unter dem Navigationspunkt "Modellprogramme" unseres Internetauftritts)
Die Erfahrungen aus den Pilotkommunen sind in diesem Leitfaden aus der Praxis für die Praxis aufbereitet. Dem zeitlichen Ablauf eines Familientischs folgend werden die wichtigsten Fragen bei der Vorbereitung, Durchführung und Weiterführung aufgegriffen. Unter dem Abschnitt "Informationen und Materialien" sind weiterführende Materialien genannt. Der Leitfaden verweist auf Arbeitsvorlagen sowie Vorlagen für Informations- und Werbematerialien, die unter www.stmas.bayern.de/familie/tische abgerufen werden können (diese stehen allerdings bisher noch nicht zur Verfügung).

Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags verliehen (7.12.2005)

Der mit insgesamt 26.000 Euro dotierte Bürgerkultur-Preis des Bayerischen Landtags wurde in diesem Jahr an drei Initiativen verliehen, die sich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement in herausragender Weise an und für Schulen eingesetzt haben. Sie teilen sich die Auszeichnung mit weiteren sechs Initiativen, die mit erstmals zusätzlich vergebenen Ehrenpreisen (je 1.000,00 €) geehrt wurden. Insgesamt hatten mit 148 Initiativen so viele Bewerber wie nie zuvor ihre Unterlagen beim Landtag eingereicht. Das Leit-Thema 2005 lautete: "Bürgerschaftliches Engagement und Schule”. Ausgewählt wurden die insgesamt neun Preisträger von einem Experten-Beirat. Die öffentliche Preisverleihung durch Landtagspräsident Alois Glück findet am Freitag, 09. Dezember 2005 um 10:00 Uhr im Bayerischen Landtag statt.
Auf der Internet-Seite des Bayerischen Landtags werden die Preisträger im Einzelnen vorgestellt.

Das Bürgerschaftliche Engagement wurde im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom 11.11.2005 ausdrücklich erwähnt (23.11.2005)

Hier der Text im Wortlaut:

8. Bürgergesellschaft stärken
Die Demokratie ist 60 Jahre nach Kriegsende in Deutschland gefestigt. Gleichwohl bedarf es in jeder Generation der politischen Bildung und der staatlichen Unterstützung für eine aktive Beteiligung der Menschen am gesellschaftlichen und staatlichen Leben. Wir werden deshalb die politische Bildung stärken. Die Einführung von Elementen der direkten Demokratie werden wir prüfen.
Ohne ein starkes ehrenamtliches Engagement der Bürgerinnen und Bürger für unser Zusammenleben kann unsere Gesellschaft nicht existieren. Deshalb werden wir weitere Maßnahmen zur Unterstützung der aktiven Bürgergesellschaft ergreifen, indem wir etwa das ehrenamtliche Engagement fördern. Die zivilgesellschaftlichen Initiativen zur Konfliktprävention, zur Integration von Migranten und zur Prävention und Bekämpfung von Extremismus werden wir unterstützen.
8.1 Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen des Bürgerschaftlichen Engagements
Der Staat sollte das bürgerschaftliche Engagement durch die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen, die Beachtung der Auswirkungen auf Bürgerschaftliches Engagement bei jeder Gesetzgebung und eine gezielte Weiterentwicklung der Anerkennungskultur fördern. Dazu gehört eine Reform des Gemeinnützigkeitsrechts genauso wie die Entbürokratisierung und Gewährung von Freiräumen für Kreativität und Innovation in anderen Rechtskreisen.
Mit der Weiterentwicklung des Stiftungsrechts und Steuerrechts sollten Anreize geschaffen werden, sich durch Stiftungen an der Förderung des Gemeinwohls zu beteiligen.
Neben dem traditionellen Bürgerschaftlichen Engagement bekennt sich der Staat auch ausdrücklich zu neuen Formen der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an Gemeinwohl orientierter Arbeit und wird auch diese befördern.
8.2 Freiwilligendienste
Um das freiwillige Engagement zu fördern, werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dem vorhandenen Potenzial der Bewerberinnen und Bewerbern für Freiwilligendienste bessere Chancen zu bieten. Dazu gehören die Verbesserungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen auf der Basis der laufenden Gesetzesevaluation, ein Ausbau der Platzzahlen, die Förderung von Diensten im Ausland, die Harmonisierung sozial- und aufenthaltsrechtlicher Bestimmungen und die Stärkung der Bereiche Kultur und Sport.
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist erkennbar, dass der Ausbau der Jugendfreiwilligendienste alleine nicht ausreichen wird. Deshalb werden wir neben der Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements die generationsübergreifenden Freiwilligendienste als Programm ausbauen, das Einsatzfelder für die Freiwilligen aller Generationen unter anderem in Schulen, Familien, Stadtteilzentren, stationäre Einrichtungen und Hospize eröffnet.

Verleihung der Qualitätssiegel für Freiwilligenagenturen am 8.12.2005 im Bundestag (22.11.2005)

Seit Januar dieses Jahres starteten 38 Freiwilligenagenturen aus 11 Bundesländern: Sie überprüfen und sichern die Qualität ihrer Arbeit. Als Grundlage dient das von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligenagenturen (bagfa) entwickelte Qualitätsmanagementsystem. Nach der Selbstbewertung der Agenturen und der Wertung durch eine unabhängige, fachlich kompetente Gutachtergruppe, erhalten während dieser Veranstaltung die ersten Bewerber das Gütesiegel der bagfa.

Ausgezeichnet! Bayerns beste Kulturinitiativen (22.11.2005)

"Respekt! Kultur!" - Bayern2Radio und die Abendschau haben Bayerns beste Kulturinitiativen gesucht. Über 350 Projekte haben sich beworben, fünf sind in die Endrunde gekommen - jetzt stehen die Preisträger fest.
Preisträger und Preisgelder:

Die Geldpreise im Wert von insgesamt 10.000 Euro wurden von der HypoVereinsbank gespendet. Die Jury war mit dem Karikaturist Dieter Hanitzsch, Andrea Rolshausen von der HypoVereinsbank, Christoph Lindenmeyer, dem Leiter der Hauptabteilung Kultur von Bayern2Radio und Matthias Keller-May, dem Leiter der Abendschau, besetzt.

Tagung "Anerkennungskultur" war ein voller Erfolg (21.11.2005)

Über 100 Interessierte besuchten am 15.11.2005 die Tagung "Anerkennungskultur - ein neues Ehrenamt braucht gute Rahmenbedingungen", die vom Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und dem Bayerischen Umweltministerium ausgerichtet wurde.
Nach dem Grußwort von Ministerialrat Franz Hinterstoißer erzählten ehrenamtliche MitarbeiterInnen aus der Praxis, äußerten Wünsche, aber auch Kritik. Der anschließende Vortrag "Bausteine für eine Kultur der Anerkennung" als pdf-Datei (0,1MB) von Dr. Thomas Röbke vom Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, fand großes Interesse und die nachfolgende Diskussion musste leider durch die Mittagspause beendet werden. Mit guten Beispielen aus der Praxis und einer Talkrunde mit kompetenten Teilnehmern aus den Bereichen Soziales, Politik, Kirche und Wissenschaft war der Nachmittag gut gefüllt und die TagungsteilnehmerInnen wurden gegen 16.30 Uhr von Dr. Walter Heinl vom Bayerischen Sozialministerium verabschiedet.

Bundesnetzwerk BE setzt sich für einen Parlamentsausschuss BE ein (02.11.2005)

Um rechtzeitig auf die laufenden Koalitionsverhandlungen Bezug nehmen zu können, hat der BBE-Sprecherrat in dieser Woche die Einrichtung eines eigenständigen Ausschusses des Deutschen Bundestages für die Themen des Bürgerschaftlichen Engagements gefordert.
Der bislang tätige Unterausschuss "Bürgerschaftliches Engagement" im Familienausschuss hat zwar wichtige Arbeit geleistet, Verbesserungen der Engagementförderung angeregt und auch Teilerfolge zu verzeichnen. Dennoch wurde ein Großteil der Empfehlungen der Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" nicht umgesetzt.
Ein Unterausschuss kann den Themen der Engagementförderung nicht das politische Gewicht und die öffentliche Aufmerksamkeit verleihen, die ihnen gebühren. Die Zukunft von Bürgergesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement - Engagement- und Demokratiepolitik - gehören zu den zentralen Fragen der Gesellschaftspolitik und müssen stärker ins Zentrum der reformpolitischen Agenda gerückt werden.

Innovationspreis für Freiwilligenagenturen verliehen (31.10.2005)

"Engagiert für Familie" war der Schwerpunkt des diesjährigen Innovationspreises für Freiwilligenagenturen. Ermöglicht durch die Stiftung Apfelbaum, wurde dieser Preis kürzlich auf der 10. Jahrestagung der Freiwilligenagenturen in Berlin verliehen. Veranstalter der Tagung waren die bagfa, Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen, und die Stiftung MITARBEIT.
Ausgezeichnet wurden 4 Projekte, wo Freiwillige für dieses Engagementfeld gewonnen und qualifiziert werden und in denen eine Netzwerkarbeit vor Ort betrieben wird. Darunter befand sich auch ein bayersicher Teilnehmer.
Die Projekte im Einzelnen:

Neue Wege der Diakonie: Wachsendes Interesse am Bürgerschaftlichen Engagement (31.10.2005)

Diakonie-Präsident Dr. h. c. Jürgen Gohde forderte in seiner Rede "Aufbrechen - keiner darf verloren gehen" am 19.10.2005 vor der Diakonischen Konferenz in Rummelsberg bei Nürnberg die Diakonie auf, die Ziele ihrer Arbeit und ihr Leistungsangebot zu diskutieren, um sich weiterhin wirksam in die Modernisierung des Sozialstaates einzumischen.
Statt passiv mit Stellenabbau und Schließungen von Einrichtungen und Diensten auf finanzielle Einschnitte zu reagieren, sei es notwendig neue Modelle zu entwickeln, die Ehrenamt und hauptamtliche Hilfe besser miteinander verzahnen. In Vordergrund stehe dabei die Kombination verschiedener, insbesondere aktivierender Hilfeformen. "Eine beteiligungsorientierte, Räume und Plattformen anbietende Diakonie ist Chance für die Kirche", so Gohde. Auch produzierten "Modelle auf Gegenseitigkeit" keine Abhängigkeiten in Hilfeprozessen, sondern förderten die Kräfte zur Selbstorganisation von Hilfen.
Die gesamte Rede findet sich unter www.diakonie.de

Familienministerin Stewens stellte Praxisleitfaden für Kommunale Familientische vor - für noch mehr Familienfreundlichkeit vor Ort (31.10.2005)

>Der Praxisleitfaden für die Errichtung von Kommunalen Familientischen liegt jetzt vor und wird allen Kommunen in Bayern zur Verfügung gestellt. Durch den Praxisleitfaden werden die Erfahrungen des in den Jahren 2001 bis 2004 in sieben bayerischen Kommunen durchgeführten Pilotprojektes zu den Kommunalen Familientischen gebündelt - mit Bamberg, Bergtheim, Germering, Mitterteich, Neustadt a.d. Aisch, Neu-Ulm und Pilsting nahm je Regierungsbezirk eine bayerische Kommune an dem Projekt teil.
"Der Leitfaden demonstriert anschaulich, wie Kommunen mit Hilfe von Bürgerschaftlichem Engagement bereits vorhandene Aktivitäten für Familien vernetzen, optimieren und neue Angebote entwickeln können. Die konkreten Projekte sind so vielfältig wie die Lebensbedingungen in den Gemeinden: Sie reichen von familiengerechten Radwegen über die Abstimmung von Bus-Zeiten mit den Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche bis hin zu neuen Hilfen für Eltern in Notfällen, Hilfe für Senioren oder speziellen Informationen für Migranten und neu zugezogene Familien."
Der Praxisleitfaden wurde vom Institut für Organisationskommunikation (IFOK) in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Familienministerium erstellt. Er kann von interessierten Bürgerinnen und Bürgern kostenlos über das Bürgerbüro beim Familienministerium bestellt werden:
Tel: 089 / 1261-1660
Fax: 089 / 1261-1470
e-Mail: buergerbuero@stmas.bayern.de

20 Jahre plus - Fachtag 20 Jahre Selbsthilfeunterstützung in München (10.10.2005)

Am 10. November 2005 veranstaltet das Selbsthilfezentrum München anlässlich des Jubiläums und der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten im Tröpferlbad, Westendstraße 68, 80339 München den Fachtag "Selbsthilfe(-unterstützung) in München - in Vielfalt kompetent und innovativ".
Nach einem komprimierten Rückblick auf 20 Jahre Selbsthilfeunterstützung in München sollen in ausgewählten Workshops Korridore zukünftiger Entwicklungsaufgaben und -potentiale der Selbsthilfe(-unterstützung) in München erarbeitet werden.
Die Teilnahme ist inklusive Mittagsimbiss, Pausenverpflegung und einer Ausgabe der Jubiläumspublikation kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung ist aufgrund begrenzter Teilnehmerkapazitäten erforderlich. Das Anmeldeformular im pdf-Format finden Sie hier (0,3MB). Bitte faxen an:
Selbsthilfezentrum München
z.Hd. Frau Marlies Breh
Fax: 089 / 53 29 56 - 60

"Förderpreis Aktive Bürgerschaft" erneut ausgeschrieben (22.9.2005)

Bereits zum vierten Mal wird auch dieses Jahr wieder der Wettbewerb um den Förderpreis der Aktiven Bürgerschaft ausgeschrieben. Heuer heißt das Motto "Zukunft stiften!": Gesucht werden Bürgerstiftungen und Gründungsinitiativen, die mit beispielhaften, ungewöhnlichen und wirkungsvollen Ideen und Projekten nachhaltig die Gesellschaft im Kleinen - in ihrer Gemeinde, Stadt oder Region - verändern. Der Förderpreis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 31.10.2005. Eine hochkarätig besetzte Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Medien wählt im Januar 2006 die Preisträger aus, die Preisverleihung wird im März 2006 in Berlin stattfinden.
Seit sieben Jahren zeichnet die Aktive Bürgerschaft mit ihrem gleichnamigen Förderpreis gemeinnützige Initiativen aus, bei denen die aktive Mitverantwortung für das soziale und kulturelle Leben vor Ort im Mittelpunkt steht. Ziel des Wettbewerbs ist es, Öffentlichkeit und Medien auf innovative Konzepte bürgerschaftlicher Selbstorganisation aufmerksam zu machen und durch gute Beispiele zum Nachahmen anzuregen. Seit 2002 stehen die Bürgerstiftungen im Mittelpunkt des Wettbewerbs.
Weitere Informationen:
Bernadette Hellmann, Referentin für Bürgerstiftungen
Tel.: 030 / 24 000 88-0
Fax: 030 / 24 000 88-9
E-Mail: bernadette.hellmann@aktive-buergerschaft.de
Internet: www.aktive-buergerschaft.de

Wettbewerb für ehrenamtliche Kulturinitiativen aus Bayern (19.9.2005)

Mit dem Wettbewerb "Respekt! Kultur! Bayerische Initiativen zum Herzeigen" prämieren Bayern2Radio und die Abendschau besonders originelle und vorbildliche Kulturprojekte aus Bayern. Mitmachen können Privatpersonen, Gruppen oder Vereine, die durch ihr ehrenamtliches Engagement das kulturelle Leben in ihrer Heimat bereichern. Als Preis sind insgesamt 10.000 Euro dotiert, gespendet von der HypoVereinsbank. Die besten fünf Kulturinitiativen werden außerdem mit Beiträgen in Bayern2Radio und der Abendschau der Öffentlichkeit vorgestellt.
Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 15. Oktober 2005. Die Preisverleihung findet am 21. November 2005 ab 18.30 Uhr live in Bayern2Radio und der Abendschau statt.
Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie im Internet unter www.br-online.de/kulturaktion
Telefonische Auskunft unter:
089 / 5900-4611 (Mo-Fr 8.00-17.00 Uhr)

Vier neue Veröffentlichungen zum Programm "Erfahrungswissen für Initiativen (EFI)" (19.9.2005)

Seit 2002 engagieren sich über 750 Ältere als ausgebildete "seniorTrainerIinnen" im gesamten Bundesgebiet: Sie beraten Initiativen, Vereine und Verbände, entwickeln neue Projekte für dasörtliche Gemeinwesen, vernetzen örtliche Akteure und bauen lokale "seniorKompetenzteams" auf. Die Umsetzung des Konzeptes "Erfahrungswissen für Initiativen (EFI)" wird vom Institut für Sozialwissenschaftliche Analysen und Beratung (ISAB) koordiniert und wissenschaftlich begleitet.
In der ISAB-Schriftenreihe "Berichte aus Forschung und Praxis" sind nun vier Veröffentlichungen zum EFI-Programm erschienen:

Die Programm-Koordinatoren wenden sich an Kommunen, Bildungsträger, Seniorenbüros, Freiwilligenagenturen, Selbsthilfekontaktstellen, engagierte Ältere und örtliche Entscheidungsträger, die das Konzept "Erfahrungswissen für Initiativen" aufgreifen und anwenden möchten. Die Veröffentlichungen können gegen jeweils 8 Euro Versandgebühr beim ISAB Institut bestellt werden:
Silke Brauers
ISAB-Institut
Overstolzenstr. 15
50677 Köln
Tel: 02 21 / 41 20 94,
Fax: 02 21 / 41 70 15
E-Mail: isab@isab-institut.de

Freiwilligenagentur Tatendrang meldet steigende Vermittlungszahlen (15.9.2005)

667 neue Freiwillige hat die Münchner Freiwilligenagentur Tatendrang im Jahr 2004 beraten und vermittelt, noch einmal 5% mehr als im Vergleichsjahr 2003. Diese und weitere Statistiken finden sich im Jahresbericht der Freiwilligenagentur von 2004.
Damit werden die positiven Ergebnisse des 2. bundesweiten Freiwilligensurvey, der eine Zunahme der freiwillig Engagierten um 2% konstatiert, auch für München bestätigt. Die Erfolgsgeschichte von Tatendrang soll noch in diesem Jahr - anlässlich des 25jährigen Bestehens der Freiwilligenagentur - gebührend gefeiert werden.
Weitere Informationen:
Tatendrang München
Tel.: 089 / 2 90 44 65
Fax: 089 / 2 90 44 64
E-Mail: tatendrang@freiwilligenagentur.de
Internet: www.tatendrang.de

Befragung zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen erschienen (15.9.2005)

Die Rolle der Unternehmen in der Gesellschaft wird in der Öffentlichkeit zunehmend diskutiert. Um die Sichtweise von Medien und Politik durch die Sichtweise der Unternehmen zu ergänzen, hat die Bertelsmann Stiftung eine Befragung von "Top-Entscheidern der deutschen Wirtschaft" durchgeführt.
Die 500 Unternehmen aus allen Branchen wurden zu folgenden Themen befragt: Selbstsicht und Systemverständnis, Grad und Felder gesellschaftlicher Verantwortung, Management und Organisation der gesellschaftlichen Verantwortung.
Ergebnisse: Die Unternehmen sehen sich nicht als reine Gewinnmaximierer, die Mehrheit der Befragten ist für eine Einbeziehung sozialer und ökologischer Belange in ihre Geschäftstätigkeit. Die gesellschaftliche Verantwortung ist in erster Linie allerdings geprägt von einer Stakeholder-Orientierung (KundInnen, MitarbeiterInnen, Shareholder), eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung ist hingegen weniger ausgeprägt. Die Motivation für das gesellschaftliche Engagement begründet sich daher auch eher aus der jeweiligen Unternehmenskultur und wird weniger durch Erwartungen von außen beeinflusst. 82% der Top-Entscheider sprechen sich für eine veränderte Aufgabenteilung zwischen Staat und Wirtschaft aus und meinen, viele staatliche Aufgaben seine privatisierbar und könnten dem Markt überlassen werden. 42% fordern dann allerdings auch verstärkte politische Mitwirkungsmöglichkeiten.
Die wichtigsten Bereiche der gesellschaftlichen Verantwortung der Unternehmen liegen bei der Aus- und Weiterbildung (83%), dem Kunden- und Beschwerdemanagement (83%), der Chancengleichheit der MitarbeiterInnen (78%) sowie Sozialleistungen für MitarbeiterInnen (70%). Erst mit etwas Abstand folgen Aktivitäten wie Spenden im Bereich Soziales (56%), Kultur (38%) und Sport (38%) oder die Unterstützung bzw. Initiierung von Freiwilligenarbeit der MitarbeiterInnen (32%).

Freiwilligenkolleg Berlin: Bewerbung noch bis 30. September möglich (13.09.2005)

Das Freiwilligenkolleg Berlin sucht hoch motivierte Freiwillige, die in drei intensiven Studienwochen zusätzliche Fähigkeiten für ihre persönliche Entwicklung erwerben wollen und die sich auch nach dem Abschluss des Freiwilligendienstes für gesellschaftliche Aufgaben engagieren.
Das Kolleg richtet sich an junge Menschen, die einen Freiwilligendienst abgeschlossen haben oder im Jahr 2005 abschließen.
Die Bewerbungsvoraussetzungen sind:
Alter zwischen 18 und 25 Jahren, Bereitschaft zur aktiven und verbindlichen Teilnahme am Einführungswochenende und an allen Kollegphasen. Bewerbungen aus dem Ausland sind willkommen, wenn der Freiwilligendienst in Deutschland geleistet wurde und sehr gute Deutschkenntnisse vorliegen. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2005.
Informationen bei:
Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V.
Tel.: 030 / 290 492 13
Fax: 030 / 279 01 26
Ansprechpartner: Dr. Klaus Spieler, Stephan Erb.

taz - Heldinnen des Alltags / 12 Nominierungen für den "Panter" (13.09.2005)

324 Menschen haben sich für die beiden taz-"Panter", den Preis für HeldInnen des Alltags, beworben oder sind für diesen Preis vorgeschlagen worden. Die beiden taz-Panter sind mit je 5.000 Euro dotiert. Gesucht waren kleine und große Heldentaten von Menschen, die etwas für andere tun.
Die Arbeitslose etwa, die in einer Selbsthilfegruppe gegen Hartz IV kämpft. Der Zivildienstleistende, der seit Jahren gegen Atomkraft und Castor-Transporte mobilisiert. Die Theatergruppe, die mit Schülern die drohende Abschiebung einer Klassenkameradin in dramatisierter Form auf die Bühne bringt. Der Türkischlehrer, der unentgeltlich Gitarrenunterricht für deutsche und ausländische Kinder erteilt. Und überhaupt alle, die in irgendeiner Form gegen Rechtsradikalismus aufstehen, für Obdachlose sammeln, alte Menschen betreuen, im Sportverein arbeiten oder politisch aktiv sind.
Die Porträts der 12 Nominierten können stehen im Internet unter www.taz.de. Am 10. September beginnt die LeserInnenwahl, die über die Vergabe des Preises der taz-Leserschaft entscheiden wird. Der zweite Panter, der Preis der Jury, wird ebenfalls im September von der Jury vergeben. Ende Oktober ist die offizielle Preisverleihung in Berlin.

Fotoausstellung "Lust aufs Ehrenamt" in Bayern (13.09.2005)

Die Fotoausstellung "Lust aufs Ehrenamt" dokumentiert mit mehr als 200 Fotos aus allen Einsatzgebieten bürgerschaftlichen Engagements die Vielfalt und Bandbreite von gemeinwohlorientierten Aktivitäten. Die Bilder zeigen, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement für die Gesellschaft ist und regen zum Mitmachen an. Die Ausstellung besteht aus sechs freistehenden, beidseitig bedruckten Schautafeln in der Größe 150 x 120 cm. Umfangreiches Infomaterial steht ebenfalls zur Verfügung. Der bundesweite Überblick kann durch Infotafeln lokaler Organisationen ergänzt werden. Seit 1999 gab es bereits 79 Stationen. Vom 21.9. bis zum 17.10.2005 befindet sich die Ausstellung in der Sparkasse Bamberg, frei sind noch die Termine 17.10.-24.10.05 sowie 15.11.- 7.12.05. Weitere Termine nach Absprache. Bei Ausleihe der Ausstellung müssen für die Transport- sowie für die Reisekosten eines Stiftungs-Mitarbeiters zur Eröffnungsfeier 766,94 Euro übernommen werden. Die Erfahrung zeigt, dass sich dafür auch Sponsoren finden lassen, z.B. die lokalen Sparkassen, denn der Deutsche Sparkassen- und Giroverband ist Hauptstifter der Stiftung Bürger für Bürger. Bei Veranstaltungen im Rahmen des Projektes "Förderung des bürgerschaftlichen Engagements bei Spätaussiedlern" kann die Stiftung Teile der Kosten übernehmen.
Ansprechpartner:
Stiftung Bürger für Bürger, Bernhard Schulz,
Tel.: 0 30 / 24 31 49-0
Fax: 0 30 / 24 31 49-49
E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de
Internet: www.buerger-fuer-buerger.de

"Bürger initiieren Nachhaltigkeit" - erste Projekte ausgewählt (13.09.2005)

"Vorbildliche Beispiele nachhaltigen Bürgerengagements gesucht": Unter diesem Motto lobte die Bundesregierung im Rahmen ihrer Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie am 20. Mai 2005 erstmals die Bundesaktion "Bürger initiieren Nachhaltigkeit" aus. Die Bundesaktion wendet sich an zivilgesellschaftliche Akteure, die in ihrer Stadt, Gemeinde oder in ihrer Region wegweisende, übertragbare Beiträge zur lokalen Nachhaltigkeit leisten. Im Vordergrund stehen Netzwerkarbeiten, das heißt gemeinschaftliche Aktivitäten von Personen oder Organisationen. Die Initiative geht auf eine Anregung des Rates für Nachhaltige Entwicklung zurück.
Am 19. August 2005 tagte erstmals die Jury zur Bundesaktion. Nach eingehender Beratung wurden 13 Projekte ausgewählt und eine Reihe weiterer Projekte zur Konkretisierung ihrer Vorhaben aufgefordert. Die einjährige finanzielle Unterstützung erfolgt über das Rahmenprogramm "Forschung für Nachhaltigkeit" aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Insgesamt hatten sich 123 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet beworben.
Die Bekanntgabe der ausgewählten Projekte erfolgt während des Jahreskongresses des Nachhaltigkeitsrats (www.nachhaltigkeitsrat.de) am 6. September 2005 im Berliner Congress Center.
Es ist vorgesehen, im Frühjahr 2006 eine weitere Wettbewerbsrunde auszuloben. Die genauen Termine werden frühzeitig in der Presse bekannt gegeben. Detaillierte Informationen über Ziele der Bundesaktion, Bewerbungsfristen und Vergabekriterien sind darüber hinaus unter www.bund-bin.de abrufbar oder auf dem Postwege erhältlich beim
Deutschen Institut für Urbanistik
Arbeitsbereich Umwelt und Verkehr
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin.
Ansprechpartner für die Aktion sind:
Jens Libbe
Tel.: 030 / 39001-115
E-Mail: libbe@difu.de
Cornelia Rösler
Tel.: 0221 / 340308-18
E-Mail: roesler@difu.de

Wettbewerb für ehrenamtliche Kulturinitiativen aus Bayern (13.09.2005)

Mit dem Wettbewerb "Respekt! Kultur! Bayerische Initiativen zum Herzeigen" prämieren Bayern2Radio und die Abendschau besonders originelle und vorbildliche Kulturprojekte aus Bayern. Mitmachen können Privatpersonen, Gruppen oder Vereine, die durch ihr ehrenamtliches Engagement das kulturelle Leben in ihrer Heimat bereichern. Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Preis wird gespendet von der HypoVereinsbank. Die besten fünf Kulturinitiativen werden außerdem mit Beiträgen in Bayern2Radio und der Abendschau der Öffentlichkeit vorgestellt. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 15. Oktober 2005. Die Preisverleihung findet am 21. November 2005 ab 18.30 Uhr live in Bayern2Radio und der Abendschau statt. Weitere Informationen und die Bewerbungs-unterlagen im Internet unter www.br-online.de/kulturaktion.
Telefonische Auskunft:
089 / 59 00-46 11 (Mo-Fr 8.00-17.00 Uhr).

1. Landestreffen für bayerische BürgerhelferInnen in der Psychiatrie im November in Augsburg (26.8.2005)

Unter dem Motto "Bürger helfen psychisch Kranken - Die besondere Art sich sozial zu engagieren" veranstaltet der Landesverband der Bürgerhilfe in der Psychiatrie Bayern e.V. am 19. November in Augsburg das erste Landestreffen für alle bayerischen BürgerhelferI in der Psychiatrie.
Mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit tragwen Bürgerhelfer ganz entscheidend zur Integration psychisch kranker menschen bei.Mit dem eintägigen Treffen im Ausburger Augustanahaus (im Annahof 4) wollen die Veranstalter zum einen den Stellenwert dieser ehrenamtlichen Arbeit deutlich und öffentlich machen und zum anderen die BürgerhelferInnen zum Austausch über ihre persönlichen Erfahrungen einladen."Besonders in Zeiten in denen das Schlagwort des 'Bürgerscjaftlichen Engagements' immer öfter durch die Medien geistert und von Politikern verstärkt gefordert wird, ist es wichtig zu kommunizieren, dass BürgerhelferInnen diesen Begriff seit Jahren mit Leben füllen", so Karin von Ciriacy-Wantrup, Vorstandsmitglied des Landesverbandes.Auf dem Programm des Landestreffens stehen neben Vorträgen mehrere Arbeitsgruppen zu aktuellen und relevanten Themen der Bürgerhilfe. Außerdem ist ein "Markt des sozialen Engagements" geplant, der verschiedenen Gruppen die Möglichkeit gibt, ihre ehrenamtliche Arbeit vorzustellen.

Nähere Informationen und Anmeldung (Teilnahmegebühr 10 Euro):
Karin von Ciriacy-Wantrup
Eichenstr.37
86316 Friedberg
Tel.: 0821 / 6070119
Fax: 0821/2678523
Email: jciriacy-wantrup@t-online.de

Impulse-Papier und Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl (20.8.2005)

Gleich zwei Forderungskataloge mit Appellen zur stärkeren Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements wurden anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahlen ausgearbeitet: Der Koordinierungsausschuss des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement (BBE) hat das Impulse-Papier "Für eine aktive Bürgerschaft" veröffentlicht, das 10 Punkte auflistet, die von entscheidender Bedeutung für die zukünftige Gestaltung einer Engagementpolitik sind. Das Impulse-Papier kann heruntergeladen werden unter www.b-b-e.de/impulse_papier.html, Reaktionen zum Impulse-Papier sind unter
www.b-b-e.de/newsletter.html#4970 abrufbar.
Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) hat "Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl 2005" formuliert. Im Mittelpunkt stehen dabei ebenfalls die Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Bürgerschaftliche Engagement, der Ausbau und die Stärkung von Freiwilligenagenturen oder auch die stärkere Förderung von Projekten in neuen Engagementfeldern und Engagementformen. Das Papier der bagfa ist abrufbar unter www.bagfa.de.

Preis für bürgerschaftliches Engagement in deutsch-französischen Städte- und Gemeindepartnerschaften erneut ausgeschrieben (15.08.2005)

Die Robert Bosch Stiftung hat zum dritten Mal den Preis für Engagement ausgeschrieben, der einen Anreiz zur Stärkung bürgerschaftlichen Engagements in den deutsch-französischen Beziehungen geben soll. Insbesondere junge Menschen sollen dafür gewonnen werden, mit Initiative und Ideenreichtum Projekte zu erarbeiten und die Zukunft der deutsch-französischen Kommunalpartnerschaften lebendig zu gestalten. Bewerben können sich alle Bürgergruppen, Schulen und Vereine, die mit Unterstützung durch eine Städte- bzw. Gemeindepartnerschaft mit Frankreich vorbildliche Beziehungen und Aktivitäten pflegen. Eingereicht werden können konkrete Projekte, deren Schwerpunkt im Jahr 2005 liegt. Einsendeschluss ist der 15. September 2005.

Weitere Informationen beim Kulturamt der Stadt Stuttgart
Beatrix von Deym
Tel.: 0711 / 216-15 86
Fax: 0711 / 216-95 15 86
E-Mail: beatrix.von.deym@stuttgart.de
Bewerbungsformular auch unter:
www.bosch-stiftung.de/staedtepartnerschaftspreis

Fachtagung zum Thema Anerkennungskultur in Ingolstadt (2.8.2005)

Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern und das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz veranstalten im November 2005 eine Tagung zum Thema "Anerkennungskultur - Ein neues Ehrenamt braucht gute Rahmenbedingungen". Die Tagung richtet sich an Verantwortliche und Mitarbeiter in Organisationen der Umwelt-, Sozial-, Kultur- und Bildungsarbeit bzw. der kommunalen Agenda 21.

Ehrenamtlich geleistete Arbeit wird von jeher auf vielerlei Art gewürdigt. Klassische Formen wie zum Beispiel Ehrungen, kleine Geschenke oder gemeinsame Feste sind wichtig, reichen aber nicht aus. Eine umfassende Kultur des Engagements unterstützt und fördert ehrenamtliche Tätigkeit in allen Aspekten: Das erstreckt sich vom ersten Gespräch über mögliche Interessen und Einsatzfelder bis hin zu Fragen der Mitgestaltung und Mitverantwortung.
Wie können Träger und Organisationen, die sich bewusst ehrenamtlicher Mitarbeit öffnen, eine derartig umfassende Kultur der Anerkennung fördern? Dieser Frage werden auf der Fachtagung sowohl Ehrenamtliche als auch Verantwortliche aus Politik, Verwaltung und Verbänden nachgehen.
Zeit und Ort:
Am 15.11.2005 von 10.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr in der Kolping-Akademie in Ingolstadt - Tagungsprogramm und Anmeldung als pdf-Datei (0,1MB) hier.
Weitere Informationen und Anmeldung beim Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement,
Tel.: 0911 / 27 29 98 20;
E-Mail: lbe@iska-nuernberg.de

Evangelische Kirche streicht Kurse für Freiwillige (28.07.05)

Fortbildungen für Freiwillige können in der evangelischen Kirche zukünftig nicht mehr in gewohntem Umfang stattfinden: Wegen sinkender Zuschüsse muss das evangelische Bildungswerk Personalkosten sparen. Statt einer ganzen Stelle soll es in Zukunft nur noch eine 14-Stunden-Stelle geben, um das Schulungsangebot aufrecht zu erhalten. Deshalb will die Münchner Stadtdekanin Barbara Kittelberger auch Kooperationspartner bei der katholischen Kirche oder bei freien Trägern suchen.
Dekanatsweit arbeiten rund 11.000 Ehrenamtliche und ergänzen professionell die hauptamtlichen Mitarbeiter, bei denen allerdings ebenfalls gespart werden muss.

Neue Broschüre zum Ehrenamt (29.07.2005)

Das Bundespresse- und Informationsamt der Bundesregierung hat eine neue Broschüre mit dem Titel "Ehrensache - Bürgerschaftliches Engagement in Deutschland" herausgebracht. Nach einem Vorwort von Bundeskanzler Gerhard Schröder und einem einführenden Artikel wird dort die Engagementpolitik der Bundesregierung vorgestellt. Außerdem enthält die Broschüre gute Beispiele für bürgerschaftliches Engagement sowie einen Serviceteil mit Kontakt- und Informationsstellen.
Die Broschüre ist kostenlos erhältlich und kann bestellt werden entweder per Post beim
Publikationsversand der Bundesregierung,
Postfach 48 10 09,
18132 Rostock,
oder auch per E-Mail an
publikationen@bundesregierung.de

Gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte gesucht (11.07.2005)

Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen erstellt der Verein Urbanes Wohnen e.V. München einen bayernweiten Wohnprojekt-Atlas.
In Bayern existierenden vielfältige und erfolgreiche Beispiele gemeinschaftsorientierten Wohnens, die Sie unter www.netzwerk-wohnprojekte.de kennen lernen können. Die Gründung eines solchen Projekts ist für die Beteiligten allerdings nach wie vor mit großen Anstrengungen verbunden. Noch fehlt es an Beratung, Information und Erfahrungsaustausch durch Vernetzung der verschiedenen Projekte. Dieses Problem soll der Wohnprojekte-Atlas lösen helfen und durch die Präsentation von unterschiedlichen Projekten Kontakte herstellen, Information zugänglich machen und zur Gründung neuer Wohnprojekte anregen.
Der Verein bittet um Mithilfe: Wenn Sie ein gemeinschaftsorientiertes Wohnprojekt kennen, teilen Sie dort bitte die entsprechenden Ansprechpersonen mit Adresse und Telefonnummer mit. Wichtig ist, dass Sie Projekte nennen unabhängig davon, ob sie erst in Planung, im Bau oder bereits fertig sind. Die gewonnenen Daten werden ausschließlich zu dem genannten Zweck verwendet und die Projekte und Ansprechpartner nur mit deren Einwilligung in den Projekte-Atlas aufgenommen. Kontakt: Urbanes Wohnen e.V. München
Tel.: 089 / 39 86 82
Fax.: 089 / 388 089 43
E-Mail: Regionalstelle.FGWA@Urbanes-Wohnen.de.
Als Dankeschön für Ihre Unterstützung erhalten Sie einen Wohnprojekt-Atlas.

Neues "Bündnis für Familien" in Erlangen (11.07.2005)

Die Stadt Erlangen hat die Vision, "kinder- und familienfreundlichste Großstadt Bayerns" zu werden. Unter anderem wurde dort jetzt das bundesweit 175. "Familienbündnis" ins Leben gerufen. Zur Auftaktveranstaltung waren mehr als 250 Vertreter von Unternehmen, Kammern, Gewerkschaften, kirchlichen Organisationen, Wohlfahrtsverbänden, Elternorganisationen und kommunalen Einrichtungen gekommen.
Bayerns Sozialministerin Christa Stewens beklagte eine "strukturelle Familienfeindlichkeit" und forderte, dass Wohnen und Spielen endlich stärker in der Bauleitplanung berücksichtigt werden müssten. Bundesfamilienministerin Renate Schmidt bezeichnete Deutschland als "kinderentwöhntes Land", das sich verändern müsse, und forderte die Unternehmen auf, ein Netzwerk für familienfreundliche Arbeitsplätze zu schaffen.

Bürgerstiftung "Unser Schwabach" gegründet (05.07.2005)

Am 28. Juni 2005 wurde die Bürgerstiftung "Unser Schwabach" mit einem Festakt offiziell ins Leben gerufen. Notwendig hierzu war die Anerkennung der Stiftung durch die Regierung von Mittelfranken. Fast alle Gründerstifter waren in der Alten Synagoge versammelt, als Regierungspräsident Inhofer an Oberbürgermeister Hartwig Reimann die Anerkennungsurkunde für die Bürgerstiftung übergab.
Inhofer betonte, die Bürgerstiftung "Unser Schwabach" sei nun auf dem richtigen Weg, eine echte Bürgerstiftung zu werden. Schwabach liege mit der Gründung sozusagen im Trend, seien doch in den letzten Jahren vergleichsweise viele Stiftungen neu gegründet worden, so dass es in Mittelfranken nun insgesamt 326 rechtsfähige Stiftungen gibt, davon 36 private und 290 staatliche. In Schwabach gibt es nun insgesamt neun.
Bis zur Erstellung einer eigenen Internetpräsenz gibt es weitere Informationen zu der neuen Bürgerstiftung bei der Stadt Schwabach, im Internet unter:
www.stadt-schwabach.de/buergerstiftung

5. Bayerischer Selbsthilfe-Kongress (5.7.2005)

Am 21. Oktober 2005 findet von 10.00 bis 16.30 Uhr im Augsburger Rat- und Zeughaus der 5. Bayerische Selbsthilfekongress statt. Das Motto lautet: "Selbsthilfe leben - Gesundheit stärken".
Hauptredner ist Prof. Dr. Alf Trojan von der Uni Hamburg, der über das Thema "Der Stellenwert der Selbsthilfe im professionellen Gesundheitssystem" sprechen wird. Anmeldeschluss ist der 4. Oktober 2005.
Anmeldung bei Frau Petra Seidel
Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen, Gesundheitsamt Augsburg
Tel.: 08 21 / 3 24-20 16
Fax: 08 21/ 3 24-20 18
E-Mail: shg.gesundheitsamt@augsburg.de
Internet: www.selbsthilfegruppen-augsburg.de

Weitere Informationen zur Tagung auch bei SeKo Bayern
Tel.: 09 31 / 2 05 70 10
E-Mail: selbsthilfe@seko-bayern.de
Internet: www.seko-bayern.de

Förderpreis "Pro Ehrenamt" 2005 ausgeschrieben (5.7.2005)

Der Förderpreis "Pro Ehrenamt" wird in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen. Die Commerzbank und der Deutsche Sportbund wollen mit diesem Preis dazu beitragen, das wichtige Engagement der Ehrenamtlichen im Sport stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen. Der Preis wird in drei Kategorien vergeben: In der Kategorie "Politik" an PolitikerInnen, die konsequente Fürsprecher des Ehrenamts im Sport sind oder Einfluss auf entsprechende politische Entscheidungsprozesse genommen haben und die nachhaltig zur Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Wahrnehmung und Ausübung des Ehrenamts beigetragen haben; in der Kategorie "Wirtschaft" an UnternehmerInnen und Betriebe, die sich für die Ausübung von Ehrenämtern eingesetzt und entsprechende Maßnahmen ergriffen haben; in der Kategorie "Medien" an MeinungsbildnerInnen und Medien, die wiederholt durch engagierte Berichterstattung das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung des Ehrenamts im Sport geschärft und zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung durch ehrenamtliche Tätigkeit aufgerufen und ermuntert haben. Die Preisverleihung wird im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung am 5. Dezember 2005, dem "Tag des Ehrenamts" stattfinden.
Vorschläge können eingereicht werden von Sportverbänden und -vereinen sowie von Personen, die sich selbst bewerben wollen, beim:
Deutschen Sportbund
Geschäftsbereich Breitensport, Pro Ehrenamt
60525 Frankfurt am Main
oder per E-Mail an info@ehrenamt-im-sport.de
Bewerbungsschluss ist der 26. August 2005.

Selbsthilfefilm "Gemeinsam aktiv" (24.6.2005)

Ein Videofilm zum Thema Selbsthilfe mit dem Titel "Gemeinsam aktiv" wurde am 23.6.2005 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Anhand von vier Beispielen beschreibt der Film exemplarisch die Wirkungsweise der ca. 11 000 Selbsthilfegruppen in Bayern. Außerdem wird die Arbeitsweise von Selbsthilfekontaktstellen, ihr Dachverband und die Selbsthilfekoordination (SeKo) Bayern in knapp 20 Minuten (Kurzversion 7,5 Minuten) dargestellt. Der Film kann auf Kongressen, Messen und anderen Veranstaltungen als Überzeugungs- und Informationsvideo zum Thema Selbsthilfe eingesetzt werden. Am Ende des Films findet sich ein Adressenteil. Finanziert wurde der Film zum Großteil von der Sparkassenstiftung Bayern und von der Sparkassenstiftung Mainfranken. Zusätzlich beteiligten sich die bayerischen Betriebskrankenkassen. Selbsthilfeaktive aus Unterfranken und Prominenz aus ganz Bayern zeigten sich begeistert über die gelungene Umsetzung des "Sozialen Themas der Zukunft", wie die Selbsthilfe von Theresa Keidel, Leiterin von SeKo Bayern, treffend beschrieben wurde.
Ausleihe und Infos über SeKo Bayern: 0931/2057910 oder über www.seko-bayern.de

Erster Bamberger Tag des Ehrenamts (23.6.2005)

Die CariThek, Ehrenamtsbörse des Caritasverbandes in Bamberg, veranstaltet am Samstag, den 23. Juli 2005 zwischen 10.00 und 14.00 Uhr auf dem Maxplatz in Bamberg den ersten Bamberger Tag des Ehrenamts. 28 Einrichtungen - von Amnesty International bis Vinzenzverein - werden sich und ihr ehrenamtliches Engagement präsentieren, es wird ein buntes Rahmenprogramm geben und darüber hinaus der Ehrenamtspreis an eine gemeinnützige Organisation verliehen. Die Preisverleihung findet um 10.30 Uhr unter Schirmherrschaft von Erzbischof Dr. Josef Schick und Oberbürgermeister Herbert Lauer statt. Neben Prämien von Stadt und Landkreis erhält der Preisträger den Reinerlös des Aktionstages. Seit zwei Jahren ist die CariThek im "Deutschen Haus" unter dem Motto "Mitmachen ist Ehrensache" zentrale Anlaufstelle für alle, die am sozialen Netz gegenseitiger Hilfe mitarbeiten wollen. Rund 140 inzwischen vermittelte Ehrenamtliche finden es nach eigener Aussage sehr befriedigend, ihre Erfahrungen aus Beruf, Familienarbeit und Freiwilligenengagement - ob handwerklich, geistig oder sozial - einbringen zu können.
Weitere Informationen bei der CariThek, Tel.: 09 51 / 8 60 41 40

Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Berlin gegründet (23.6.2005)

Nach über vier Jahren Arbeit haben sich die Vertreter namhafter Einrichtungen und Netzwerke im Bürgerschaftlichen Engagement in Berlin zur Gründung eines Landesnetzwerkes entschlossen. Ziel ist die Zusammenarbeit für ein gemeinsames Auftreten und die landesweite Kooperation für Engagement-Ereignisse in Berlin. Als Orientierung wurden bestehende Landesnetzwerke wie "Aktivoli" in Hamburg herangezogen. Geschäftsstelle soll die Freiwilligenagentur "Treffpunkt Hilfsbereitschaft" werden. Weitere Informationen unter Tel.: 030/ 20 45 06 36 oder im Internet: www.freiwillig.info

Civil Academy gegründet (23.6.2005)

Eine "Civil Academy" zur Qualifizierung freiwillig engagierter junger Menschen haben das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und die Deutsche BP AG in Berlin gegründet. Das Pilotprojekt soll junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren fördern, die pfiffige Ideen für ein Engagement in der Gesellschaft haben. Das Akademieprogramm umfasst Themen wie Projektmanagement, Finanzen oder Öffentlichkeitsarbeit. Die Projektideen können aus allen Bereichen gesellschaftlichen Engagements stammen, sie sollten innovativ sein, Potential für einen positiven Beitrag für die Gesellschaft besitzen, und der Wille zur realen Umsetzung sollte erkennbar sein. 25 Stipendiaten werden von einer Jury für die im Herbst stattfindenden Trainingseinheiten ausgewählt. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2005. Weitere Informationen unter www.b-b-e.de

Moderatorenausbildung für das Bürgerschaftliche Engagement (15.06.2005)

Das Institut für Jugendarbeit in Gauting bietet 2005/2006 zum zweiten Mal eine Moderatorenausbildung für das Bürgerschaftliche Engagement an. Der Kurs ist für ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen Aktivitätsfeldern angelegt. In 5 Kurseinheiten von jeweils drei bzw. vier Tagen sollen die Kursteilnehmer fit gemacht werden für die Vorbereitung von Gruppentreffen und Veranstaltungen, in der Methodik der Gruppenleitung und Moderation dazulernen, ihre Rolle reflektieren und hilfreiche Rückmeldungen erhalten sowie im Umgang mit Konflikten unterstützt werden. Die erste Kurseinheit findet vom 10.-13. November 2005 statt. Die Kosten betragen je Kurseinheit Euro 120,-. Anmeldeschluss ist der 8. September 2005. Das ausführliche Konzept mit Bewerbungsbogen kann unter info@institutgauting.de angefordert oder hier als pdf-Datei Konzept (0,1MB) herunter geladen werden. Weitere Informationen bei Maria Spengler, Tel.: 089 / 89 32 33-11.

Sonderpreis "Bürgerschaftliches Engagement" für zwei Schulen in Bayern (15.6.05)

Der Sonderpreis "Bürgerschaftliches Engagement" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der im Rahmen des Schülerzeitungswettbewerbs des Bundespräsidenten vergeben wird, wurde am 9. Juni 2005 an sechs Schulen in ganz Deutschland überreicht. Aus Bayern waren gleich zwei Schulen dabei: Die Augsburger Albert-Einstein-Volksschule mit "Volltreffer" und die Realschule Rosenheim mit "Ragazze". Prämiert wurde vorbildhaftes schulisches und außerschulisches Engagement, welches sich gleichzeitig durch eine besonders kreative Präsentation auszeichnete. Die Preisträger konnten sich jeweils über ein Preisgeld in Höhe von 1.000 € sowie einen Pauschalbetrag für Reisekosten in Höhe von 500 € freuen.
Auf diesem Wege will das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Beitrag zur Entwicklung einer innovativen Anerkennungskultur im Themenbereich Schule und Engagement leisten.

EFI Tagung in Würzburg (10.6.2005)

Über 250 Teilnehmer fanden sich vom 5. bis 7. Juni in Würzburger Maritim-Hotel zur vierten Fachtagung "Bürgerengagement und Verantwortungsübernahme im Alter" des Bundesmodellprogramms "Erfahrungswissen für Initiativen" zusammen. Bundesweit wurden seit drei Jahren 750 SeniorTrainer/innen ausgebildet, die ihr Erfahrungswissen in den Aufbau bürgerschaftlicher Projekte einbringen. Derzeit beginnt die vierte Ausbildungsstaffel. Sozialstaatsekretär Jürgen Heike betonte in seinem Grußwort, dass das Engagement der Generation 50-Plus angesichts des demografischen Wandels immer wichtiger würde. Nähere Informationen unter www.efi-programm.de.

Bundesweiter Wettbewerb "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" gestartet (30.5.2005)

Die Stiftung Bürger für Bürger sucht Projekte, bei denen sich Migranten gemeinsam mit Einheimischen oder Migranten unterschiedlicher nationaler oder ethnischer Herkunft zusammen für das Gemeinwesen engagieren. Der Wettbewerb wird unterstützt von der Gemeinnützigen Treuhandstelle e.V. in Bochum und der DFB-Stiftung Egidius Braun. Die Gewinner erhalten Geldpreise in Höhe von 2.500 EUR (1. Preis), 1.500 EUR (2. Preis), und 1.000 EUR (3. Preis).
Von den Wettbewerbsteilnehmern wird erwartet, dass sie ihre Erfahrungen und ihr Know how mit den anderen Beteiligten sowie mit weiteren Interessierten teilen, etwa bei regionalen oder themenorientierten Netzwerktreffen. Einsendeschluss ist der 30. November 2005. Formlose Bewerbungen mit weiteren Infos wie Projektbeschreibung, Pressebeiträgen, Publikationen und Internetverweisen sind zu richten an die Stiftung Bürger für Bürger, Herrn Bernhard Schulz, Singerstr. 109, 10179 Berlin, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de. Weitere Informationen im Internet unter www.buerger-fuer-buerger.de.

Bundesaktion "Bürger initiieren Nachhaltigkeit" (30.05.2005)

Das Deutsche Institut für Urbanistik führt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Bundesregierung die Aktion "Bürger initiieren Nachhaltigkeit" durch, mit der innovative Beiträge zur Förderung lokaler Nachhaltigkeit unterstützt werden sollen. Die Mittelvergabe erfolgt in erster Linie für die Anbahnung von neuen lokalen Projekten zur Nachhaltigkeit. Unterstützt werden aber auch Maßnahmen zur verbesserten Kommunikation von erfolgreich abgeschlossenen Projekten sowie zur Umsetzung bzw. Weiterentwicklung von erfolgreich laufenden Projekten. Die Bundesaktion wendet sich an zivilgesellschaftliche Akteure, die in ihrer Stadt und Gemeinde oder in ihrer Region wegweisende, übertragbare Beiträge zur lokalen Nachhaltigkeit leisten. Angesprochen sind beispielsweise Stadtteilgruppen, örtliche Bildungsträger, regionalwirtschaftliche Kooperationen, Verbraucherschützer, Umweltgruppen, Kirchen oder Gewerkschaften. Bereits bestehende Initiativen sollten das Besondere bzw. Neue des zur Förderung eingereichten Projektes erläutern. Im Vordergrund stehen sollten Netzwerkarbeiten (gemeinschaftliche Aktivitäten von Personen oder Organisationen). Weitere Informationen zu Konzept, Zielen, Bewerbungsfristen und Vergabekriterien der Aktion unter: www.bund-bin.de

Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags 2005 ausgeschrieben (30.05.2005)

Der mit insgesamt 26.000 Euro dotierte Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags steht in diesem Jahr unter der Thema "Bürgerschaftliches Engagement und Schule". Mit dem Preis würdigt der Landtag jährlich das ehrenamtliche Engagement von Bürgern, Verbänden oder anderen Organisationen. Ausgezeichnet werden sollen dieses Mal Initiativen, die in Zusammenhang mit dem schulischen Leben stehen. Dabei kann es sich um Projekte handeln, die sich aus einzelnen Schulen heraus entwickelten oder um Initiativen, die von außerhalb angestoßen wurden, etwa durch Eltern, durch die Wirtschaft oder durch andere Organisationen. Bewerben können sich Verbände, Vereinigungen, juristische Personen, Selbsthilfe-Einrichtungen und Personen, die sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen haben. Bewerbungen von Einzelpersonen sind nicht möglich. Der Ausschreibungstext steht unter www.bayern.landtag.de (unter Hinweise). Projekte zum Schwerpunktthema, die ihre Existenzfähigkeit bereits mindestens ein Jahr dauerhaft nachgewiesen haben sollten, können sich ab sofort bewerben beim Bayerischen Landtag, Maximilianeum, 81627 München, Stichwort: Bürgerkulturpreis. Bewerbungsschluss ist der 12. August 2005. Die Preisverleihung findet am 9. Dezember 2005 statt.

Innovationspreis für Freiwilligenagenturen 2005 "Engagiert für Familie" (30.05.2005)

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) vergibt in diesem Jahr zum zweiten Mal den Innovationspreis für Freiwilligenagenturen. Der Preis, der von der Kölner Stiftung Apfelbaum unterstützt und finanziert wird, hat dieses Mal das Schwerpunkt-Thema "Engagiert für Familie". Namhafte Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft wählen vier herausragende Projekte aus, die Familien entlasten, integrieren oder weiterbilden. Außerdem wird ein "start-up"-Preis überreicht für eine Projektidee in der Planungsphase. Die Gesamtsumme der Preisgelder beträgt 10.000 Euro. Die Preise werden am 17. Oktober im Rahmen der 10. Jahrestagung der bagfa vom Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, in Berlin überreicht. Bewerbungsschluss ist der 1. Juli 2005. Weitere Informationen bei der bagfa, Torstr. 231, 10115 Berlin, Tel.: 030 / 20 45 33 66, E-Mail: bagfa@bagfa.de

Engagementförderung in Rheinland-Pfalz (15.5.2005)

In Rheinland-Pfalz hat die Landesregierung in diesem Jahr 2005 einen deutlichen Schwerpunkt auf das Thema Bürgerengagement und auf die Förderung einer lebendigen Bürgergesellschaft gesetzt. Unter dem Motto "Für unsere Zukunft, für uns alle" findet dazu ein fünfteiliger Veranstaltungszyklus, der sog. "Bürgerkongress", statt. Der erste Bürgerkongress widmete sich im März 2005 dem Thema "Zusammenleben gestalten - Freiwilliges Engagement von zu- und eingewanderten Menschen". Anfang Juni findet der zweite Bürgerkongress zum Thema "Engagement verbindet - Schule und Kindertagesstätte als Lern- und Lebensraum" statt. Die weiteren Themen sind: "Bürgerkompetenz und freiwilliges Engagement nutzen - Chancen für eine lebendige Kommune", "Unternehmen engagieren sich - Gesellschaftliche Verantwortung, die allen zugute kommt", und "Zukunft braucht Beteiligung - Sozialer Wandel und die Potentiale der Bürgergesellschaft".

Europa-Programm zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements (4.5.2005)

Die Europäische Kommission hat dem EU-Parlament und dem EU-Rat das Programm "Bürger/innen für Europa" vorgelegt. Ziel ist es, die "aktive Zivilgesellschaft in Europa" zu fördern. Unterstützt werden sollen Städtepartnerschaften, Bürgerprojekte, Forschungseinrichtungen, zivilgesellschaftliche Organisationen auf europäischer Ebene, Studien zur aktiven Bürgerschaft sowie Großveranstaltungen. Mit den Maßnahmen möchte die EU-Kommission zivilgesellschaftliche Elemente fördern. Für das Programm sind 235 Millionen Euro vorgesehen.
Weitere Infos unter: www.b-b-e.de/pg8_materialien.html

Bundestag debattiert über die Zukunft der Freiwilligendienste (2.5.2005)

Der Bundestag will die Zahl staatlich geförderter Freiwilligendienststellen (FSJ/FÖJ und Auslandsdienste einschließlich EFD) auf 30.000 aufstocken. Ein entsprechender Antrag der Koalitionsfraktionen wurde im April einstimmig beschlossen. Die Abgeordneten folgten dabei einer Beschlussempfehlung des Familienausschusses.
Mit rund 16 Mio. Euro fördert der Bund zurzeit 135.000 Plätze im FSJ und 1.700 Plätze im FÖJ. Die hohe Zahl an Bewerbungen für Freiwilligendienste zeige, dass das gesellschaftliche Potenzial weit über den bisher geförderten Plätzen liege. Zudem regten die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen an, die Wahrnehmung der Freiwilligendienste zu verbessern. Bei den Ausschussberatungen haben alle Fraktionen die Bedeutung der Freiwilligendienste gewürdigt und nachdrücklich begrüßt, dass der Antrag von allen Fraktionen mehrheitlich mitgetragen werde.
Weitere Informationen: Das Parlament, Hrsg. Deutscher Bundestag, Berlin, 55.Jg./Nr. 16, S. 7.

Dokumentation des Fachtags "Generationsübergreifende Freiwilligendienste" (6.5.2005)

Zu dem am 2. Februar 2005 im Bayerischen Sozialministerium abgehaltenen Fachtag mit dem Thema "Generationsübergreifende Freiwilligendienste; Freiwilligendienste, offen für alle Generationen - Erfahrungen, Erwartungen, Visionen" ist eine Dokumentation erschienen. Neben den vorhandenen Freiwilligendiensten für Jugendliche wie zum Beispiel dem "Freiwilligen Sozialen Jahr" sollen in Zukunft neue, generationsübergreifende und generationenoffene Freiwilligendienste eingeführt werden. Die Engagierten sollen dabei in feste Strukturen eingebunden sein und sich für einen begrenzten Zeitraum selbst verpflichten. Besonders die "zunehmend rüstige Generation der Älterwerdenden" soll laut Staatssekretär Jürgen W. Heike für diese Tätigkeiten gewonnen werden.
Hier können Sie die Dokumentation als pdf-Datei (0,3MB)herunterladen.

Erneut bundesweite "Woche des Bürgerschaftlichen Engagements" sowie "Aktionstage" geplant (2.5.2005)

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2004 plant das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) die zweite »Woche des Bürgerschaftlichen Engagements« vom 12. bis 21. Mai 2006. Noch in diesem Jahr veranstaltet das BBE zudem die so genannten »Aktionstage des Bürgerschaftlichen Engagements«, die vom 8. bis zum 17. September 2005 stattfinden sollen.
Die Aktionstage 2005 werden einen starken Schwerpunkt in Berlin haben und mit einer »Kick-Off-Veranstaltung« am 8. September beginnen. Geplant ist außerdem eine bundesweite Plakatkampagne sowie eine Partnerschaft mit dem »Berliner Freiwilligentag« am 10. September 2005.
»Engagement im Sport« soll eines der Schwerpunktthemen der Aktionswoche 2006 sein. Der Termin für die zweite »Woche des Bürgerschaftlichen Engagements« wurde mit Bedacht vor das große Medienereignis der Fußball-WM in Deutschland gesetzt.
Weitere Informationen unter www.b-b-e.de sowie unter www.engagement-macht-stark.de

Neues Lehrbuch zum Thema "Strategisches Freiwilligen-Management" erschienen (2.5.2005)

Die Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland hat ein neues Lehrbuch herausgegeben, das die einzelnen Themen und Inhalte des strategischen Freiwilligen-Managements beleuchtet. Die Neuerscheinung soll eine Handreichung für die Arbeit und Qualifizierung von Freiwilligen-ManagerInnen und -KoordinatorInnen sein und als Unterstützung für das konzeptionelle Arbeiten vor Ort dienen.
Das Buch baut auf den Basiskurs Freiwilligen-Koordination der Akademie für Ehrenamtlichkeit auf.
Themen sind u.a. die Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen, Möglichkeiten der Mitbestimmung für Freiwillige, das Entwickeln einer Anerkennungskultur, das Berufsbild von Freiwilligen-ManagerInnen, Projekt- und Qualitätsmanagement.
Das Buch ist für 15 € im Buchhandel erhältlich unter der ISBN Nummer 3-00-015827-8. Weitere Informationen über die Akademie für Ehrenamtlichkeit unter www.ehrenamt.de .

Bundesweite Tagung zum Thema Umweltbildung mit Freiwilligen (2.5.2005)

Am 2. und 3. Juni 2005 findet in Osnabrück eine bundesweite Tagung mit dem Titel "Gemeinsam handeln!" statt, die von der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Forschung im Alter (DGFFA), vom Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung (ies) und von der Bundesstiftung Umwelt (DBU) veranstaltet wird. Wie Ältere ihr Wissen und ihre Erfahrungen über Umwelt und Natur der nachwachsenden Generation zur Verfügung stellen und es damit erhalten können, wurde an verschiedenen Orten erprobt: Acht Einrichtungen der Umwelt- und Erwachsenenbildung haben mit Förderung der DBU im "Generationennetzwerk Umwelt" Modelle entwickelt, die Potenziale der Älteren für die Umweltbildung zu nutzen. Ihre Arbeitansätze und Ergebnisse werden auf der Tagung vorgestellt. Anmeldeschluss ist der 27. Mai 2005, Anmeldung und weitere Informationen beim Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung, Tel.: 0511/399-7253, Fax: 0511/399-7229, E-Mail: mailbox@ies.uni-hannover.de, Internet: www.ies.uni-hannover.de.

startsocial: Wettbewerb für soziale Ideen zum vierten Mal gestartet (28.4.2005)

Am 15. April 2005 wurde die vierte Runde von startsocial eingeläutet, dem bundesweiten Wettbewerb für soziale Projekte und Ideen der Unternehmen McKinsey, Siemens Business Services, ProSiebenSat1 und O2, der unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers steht. Bis 15. Juni 2005 können sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine oder Organisationen um eines von 100 Beratungsstipendien bewerben. Einzige Voraussetzung: Sie arbeiten vorwiegend ehrenamtlich an der Lösung eines sozialen Problems. Zielsetzung der Beratungsstipendien ist der Wissenstransfer aus der Wirtschaft in die soziale Projektarbeit. Weitere Informationen unter www.startsocial.de.

Ehrenamtsversicherung im Saarland (18.4.2005)

Rückwirkend zum 1.Januar 2005 hat nun auch die Landesregierung des Saarlandes eine Versicherung für Ehrenamtliche abgeschlossen, wie sie ähnlich bereits in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz besteht. Die neue Versicherung soll gerade die kleinen Vereine und Organisationen bei Haftpflicht- und Unfallschäden absichern, z.B. Kaninchenzucht-, Gartenbau-, Naturschutz-, Heimatvereine und auch Selbsthilfegruppen. Wichtig dabei ist, dass der Versicherungsschutz nur für Organisationen gilt, die nicht im Vereinsregister eingetragen sind. Eingetragene Vereine (e.V.) sind für den richtigen Versicherungsschutz selbst verantwortlich.
Darüber hinaus können sich Vorstandsmitglieder und Funktionsträger in Vereinen und Verbänden jetzt durch einen vergleichbar geringen Beitrag bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft versichern lassen (2,73 € pro Jahr/pro Person).
Weitere Informationen bei der Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT, Nauwieser Straße 52, 66111 Saarbrücken. Tel. 0681/3799-265 (Frau Danopoulou), Fax 0681/3799-269, E-Mail danopoulou@pro-ehrenamt.de, Internet: www.pro-ehrenamt.de.

Neue Service-Broschüre zum Versicherungsschutz im Ehrenamt (21.3.2005)

Viele freiwillig Engagierte wissen nicht, ob sie bei ihrem Einsatz ausreichend versichert sind - im Falle eines Falles häufig mit bösen Folgen. Demnächst können sich Ehrenamtliche ausführlich über das Thema informieren: Am 29. März veröffentlicht die Initiative "für mich, für uns, für alle" in Zusammenarbeit mit den öffentlichen Versicherern die Broschüre "Sicher engagiert - Versicherungsschutz im Ehrenamt". Die Broschüre stellt die wichtigsten Versicherungsarten vor, gibt nützliche Versicherungstipps und erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Praktische Checklisten und eine umfassende Adressübersicht helfen den Ehrenamtlichen, Versicherungslücken aufzuspüren und zu schließen.
Ab Anfang April ist die Broschüre in Sparkassen-Filialen erhältlich und kann bestellt werden beim Projektbüro "für mich, für uns, für alle", Deutscher Sparkassen Verlag GmbH, Friedrichstraße 83, 10117 Berlin, Fax: (030) 28 87 89 - 019, Internet: www.buerger-engagement.de

Kompetenznachweise für ehrenamtliches Engagement in Hessen - Zwischenbilanz (21.3.2005)

Als erstes Bundesland hat Hessen im November 2004 den Empfehlungsbeschluss der Jugendministerkonferenz vom Mai 2004 umgesetzt und einen landesweit einheitlichen Kompetenznachweises Ehrenamt eingeführt. Bereits zwei Monate später wurden hessenweit 252 Kompetenznachweise (Stand 01.02.2005) ausgestellt und insgesamt knapp 15.000 Seitenaufrufe bei der entsprechenden Internetseite (www.kompetenznachweis.de) registriert.
Diese Nachfrage macht deutlich, dass es mit der Einführung des landesweit einheitlichen Kompetenznachweises Ehrenamt gelungen ist, einen weiteren Schritt zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen und freiwillligen Engagements junger Menschen in Hessen zu tun.
Beteiligt sind der Hessische Jugendring, die LandesEhrenamtsagentur Hessen, das Hessische Sozialministerium, die Vereinigung der Hessischen Unternehmerverbände, der Hessische Städte- und Gemeindebund, der Hessische Städtetag, der Hessische Landkreistag, die Arbeitsgemeinschaft Industrie und Handelskammern Hessen, die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern und die Initiative "Gemeinsam aktiv" der Hessischen Landesregierung.

Treffen des Arbeitskreises Bürgerstiftungen am 11. /12. März 2005 in Nürnberg (3.3.2005)

Am 11. und 12. März 2005 findet auf Einladung der Bürgerstiftung Nürnberg das 18. Treffen des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen im Rathaus Nürnberg statt. Neben der Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen den Bürgerstiftungen verschiedener Größe und Seniorität und den noch neuen Initiativen sind folgende Themen Schwerpunkt des Treffens:
Modell eines Kooperationsprojekts: Investitionen in Köpfe - Das START Programm für Zuwandererkarrieren als Kooperationsmöglichkeit für Bürgerstiftungen mit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung
Stiftungsmanagement: Die Besteuerung und Rechnungslegung von Bürgerstiftungen - Last mit Chancen
Fundraising: Treuhandstiftungen und Fonds - Idee und Möglichkeiten
Innovation: Herausforderung "Hartz IV" - Bürgerstiftungen und Arbeitsmarkt
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Initiative Bürgerstiftungen,
Tel: 030 / 897 947 90

Dokumentation zur ersten bundesweiten "Woche des Bürgerschaftlichen Engagements 2004" (3.3.2005)

Der große Erfolg der ersten bundesweiten Aktionswoche vom 25.09. bis 02.10.2004 hat die Mitglieder des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) bestärkt, für eine Wiederholung im Jahr 2006 zu stimmen.
Eine soeben fertig gestellte Broschüre präsentiert anschaulich die Vielfalt der Aktionswoche. Sie versammelt Beiträge des Schirmherrn Bundeskanzler Gerhard Schröder, des Vorsitzenden des Sprecherrats des BBE Thomas Olk, der Projektverantwortlichen in der Agentur ConTeam Heike Heuberger, von Peter Hill für den Medienpartner ZDF und des Vorstandvorsitzendens unseres Hauptsponsors Deutsche BP. Außerdem sind Auszüge aus der Rede von Bundesfamilienministerin Renate Schmidt zur Auftaktveranstaltung der Aktionswoche in Berlin dokumentiert. Im Mittelpunkt stehen die zahlreichen Aktivitäten auf kommunaler und regionaler Ebene, von denen einige beispielhaft gezeigt werden.
Die Evaluation ist aufgrund ihrer Datenmenge in zwei Teile zerlegt. Diese können unter dem Menüpunkt "Downloads" auf der Homepage der "Woche des Bürgerschaftlichen Engagements 2004", www.engagement-macht-stark.de, heruntergeladen werden.
Für alle Interessierten liegen nun auch die Filmspots zur Aktionswoche zum Download auf www.engagement-macht-stark.de bereit.
Weitere Informationen beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), KampagnenTeam - Woche des Bürgerschaftlichen Engagements 2004, Tel.: 030/629 80 - 321.

Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes für ehrenamtliche HelferInnen (3.3.2005)

Ehrenamtliche HelferInnen, die bei Vereins- und Schulfesten z.B. Kuchen oder Brötchen verkaufen, müssen in Zukunft nicht mehr - wie bislang erforderlich - an einer jährlichen Schulung teilnehmen. Bisher mussten sich Ehrenamtliche entweder beim Arzt oder beim Gesundheitsamt gegen eine Gebühr einer Erstbelehrung unterziehen, die jährlich aufgefrischt werden musste. In Zukunft erhalten Vereine und Einrichtungen, die größere Feste ankündigen, mit der Genehmigung auch ein Merkblatt über Grundregeln der Lebensmittelhygiene ausgehändigt, die an die jeweiligen Beteiligten weitergegeben werden sollen. Denn dass Ehrenamtliche, die Lebensmittel verkaufen, sich mit der Hygiene auskennen müssen, ist selbstverständlich. Laut Ordnungsamt werden die Veranstalter auch darüber aufgeklärt, wer haften muss, falls einmal jemand durch verunreinigte Lebensmittel erkrankt. Die Neuregelung wurde vom Verbraucherschutzministerium am 28.2.2005 im "Allgemeinen Ministerialblatt" veröffentlicht. Während die Lockerung der Vorschriften von manchem skeptisch betrachtet wird, wertete Roßtals Bürgermeister Maximilian Gaul dies als "kleinen Sieg gegen den großen Amtsschimmel".

Förderpreis Aktive Bürgerschaft: 1. Preis für Bürgerstiftung Nürnberg (22.2.2005)

Der Förderpreis Aktive Bürgerschaft geht in diesem Jahr an die Bürgerstiftungen in Nürnberg (1. Preis), Halle (2. Preis) und Herten (3. Preis). 71 Bürgerstiftungen und andere gemeinnützige Initiativen aus ganz Deutschland hatten sich an dem bundesweiten Wettbewerb beteiligt.
Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Preis wird am 10. März im Forum der DZ Bank in Berlin verliehen.
Seit 7 Jahren zeichnet die Aktive Bürgerschaft mit ihrem Förderpreis gemeinnützige Initiativen aus, die sich mit nachahmenswerten Projekten für das Gemeinwohl engagieren. In diesem Jahr geht der Preis zum dritten Mal an Bürgerstiftungen, um ihr Engagement anzuerkennen und in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.
Die Bürgerstiftung Nürnberg (1. Preis) hat unter anderem die Projektreihe "Spielwiese" initiiert. Künstler fördern kranke, behinderte und benachteiligte Kinder u.a. in Workshops, Mal- und Schauspielunterricht.
Weitere Informationen unter www.buergerstiftung-nuernberg.de
Die Bürgerstiftung Halle erhielt den 2. Preis. Der Film "HallRolle" war eines der ersten Projekte der Stiftung: Hallenser trugen privates Filmmaterial zusammen und dokumentierten die Entwicklung der Stadt in den vergangenen Jahrzehnten. Weitere Informationen unter www.buerger.stiftung.halle.de.
Die Hertener Bürgerstiftung (3. Preis) will in der ehemaligen Bergbauregion die Lebens-, Ausbildungs- und Berufsperspektiven von Kindern und Jugendlichen langfristig verbessern. Das Vorzeigeprojekt ist der Jugendhof Wessels. Er bietet Jugendlichen Ausbildungs- und Arbeitsstellen in Gastronomie, Küche, Hofladen, Bäckerei, Landwirtschaft und Gärtnerei. Weitere Informationen unter www.hertenerbuergerstiftung.de.
Weitere Informationen zur Aktiven Bürgerschaft unter www.aktive-buergerschaft.de.

Ehrenamtspreis der Initiative "für mich, für uns, für alle" ausgeschrieben (22.2.2005)

Die Initiative "für mich, für uns, für alle" hat wieder ihren Ehrenamts-Preis ausgeschrieben. Im Mittelpunkt des Bürgerpreises 2005 steht in diesem Jahr das Schwerpunktthema "Zusammen leben - Nachbarschaft neu entdecken".
Gesucht werden Projekte und Freiwillige, die durch ihr Engagement ‚Nachbarschaften’ begründen oder pflegen. Menschen, die soziale Probleme in ihrem Wohnumfeld lösen und damit das Zusammenleben verbessern, beispielsweise indem sie in ihrem Viertel für Verkehrsberuhigung sorgen. Oder Vereine, die zur Integration ausländischer Mitbürger beitragen, indem sie sich für einen interkulturellen Austausch einsetzen.
Einsendeschluss ist der 31. Mai 2005. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren unter www.buerger-engagement.de.

Neue Datenbank Wettbewerbe / Förderpreise der Stiftung Mitarbeit (22.2.2005)

Die Stiftung Mitarbeit hat auf ihren Internetseiten eine neue Datenbank, die über laufende Wettbewerbe und Förderpreise im Themenfeld "Bürgerschaftliches Engagement und Bürgergesellschaft" informiert.
Mit Wettbewerben und Förderpreisen wird bürgerschaftliches Engagement geehrt und ausgezeichnet. Sie stellen Instrumente der Engagementförderung und der öffentlichen Anerkennung dar. Die Wettbewerbs-landschaft ist dabei ständig in Bewegung: Neue Preise entstehen, Wettbewerbe werden wieder eingestellt. Wann findet welcher Wettbewerb zu welchem Thema statt? Welche Förderpreise sind ausgeschrieben? Zu diesen Fragen finden Sie Informationen unter www.buergergesellschaft.de/foerderpreise/index.php.

5. Kongress des Bayerischen SeniorenNetzForum in Augsburg (22.2.2005)

Am Freitag, den 8. April 2005 findet der 5. Kongress des Bayerischen SeniorenNetzForums zum Thema "Internet verbindet" in Augsburg statt. Die Tagung wird von der Universität Erlangen-Nürnberg / FIM Neues Lernen und dem Bayerischen SeniorenNetzForum (BSNF e.V.) veranstaltet. Sie wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen sowie von der Stadt Augsburg unterstützt. Die ReferentInnen sind Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, Gerontologin und Psychologin, Bundesministerin a.D., Bonn ("Alt und Jung in Zeiten des demografischen Wandels"), Dr. Konrad Hummel, Sozialreferent der Stadt Augsburg ("Sozialpolitische Perspektive der Stadt Augsburg") und andere. Tagungsort: "Haus Sankt Ulrich", Akademie und Tagungszentrum der Diözese Augsburg, Kappelberg 1, 86150 Augsburg, Internet: .haus-sankt-ulrich.de. Weitere Informationen und Anmeldung beim Bayerischen SeniorenNetzForum unter .bsnf.de.

Bayerns jüngste Freiwilligenagentur öffnet in Neumarkt (27.1.05)

Im Beisein von Neumarkts Bürgermeister Alois Karl, Bürgermeister Arnold Graf und Dr. Thomas Röbke vom Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern wurde am 26.1. 2005 die Freiwilligen Agentur Neumarkt (FAN) eingeweiht. Im Bürgerhaus ist die Agentur ein neuer attraktiver Anlaufpunkt für das Ehrenamt in der Oberpfalz. Besonders vorteilhaft ist, dass die FAN, die aus dem Programm "Soziale Stadt" finanziert wird, mit dem Agenda-21-Beauftragten und dem Quartiersmanagement eine Bürogemeinschaft bildet. Öffnungszeiten der von einem Team von Freiwilligen geführten Agentur sind derzeit Montags (10-12 Uhr) und Donnerstags (16-18 Uhr) sowie nach Vereinbarung. Kontakt: Freiwilligen Agentur Neumarkt (FAN), Fischergasse 1, 92318 Neumarkt in der Oberpfalz, Tel.: 09181 51 10 39, Fax: 09181 51 08 52, Email: fan@neumarkt.de.

Qualitätssiegel für Freiwilligenagenturen von der bagfa (27.1.05)

35 Freiwilligenagenturen aus 11 Bundesländern machen sich ab Januar 2005 daran, die Qualität ihrer Arbeit zu überprüfen und zu sichern. Sie wollen damit die eigene Arbeit systematisch auch für ihre Nutzer sichtbar machen - für Menschen, die sich freiwillig engagieren, für soziale und andere Organisationen, welche mit freiwilligen Helfern arbeiten oder für Unternehmen, die in das Gemeinwesen investieren.
Auch für Kommunen, Landkreise und andere Unterstützer von Freiwilligenagenturen ist es von großem Interesse, was Freiwilligenagenturen leisten, welchen Anspruch diese lokalen Einrichtungen an ihre Arbeit haben und wie sie die Qualität sicherstellen.
Gefördert wird das Projekt von der Robert Bosch Stiftung und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) hat dazu ein eigens für Freiwilligenagenturen angepasstes und übersichtliches Qualitätsmanagementsystem entwickelt und ein Handbuch dazu erstellt.
Weitere Informationen bei der Geschäftsstelle bagfa, Kerstin Brandhorst, Tel.: 030 - 20 45 33 66, kerstin.brandhorst@bagfa.de. Das Handbuch ist ab Dezember 2005 käuflich zu erwerben.

Start des Modellprogramms zum Aufbau neuer Freiwilligendienste - Freiwilliges Engagement als Politikschwerpunkt für 2005 (24.1.2005)

Nach Verabschiedung des Bundeshaushaltes 2005 wird das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ab Frühjahr 2005 Mittel zur Verfügung stellen, um Modellprojekte beim Aufbau neuer generationsübergreifender Freiwilligendienste für alle Altersgruppen zu unterstützen. Bis Ende 2004 konnten Vorschläge für das Modellprogramm eingereicht sowie Interesse an der Teilnahme angemeldet werden, bis Ende Januar 2005 soll eine Auswahl für die geplante erste Projektphase getroffen werden.
Auch die Haushaltsmittel für die klassischen Freiwilligendienste wie das Freiwillige Ökologische und das Freiwillige Soziale Jahr wurden ausgebaut. »Freiwilliges Engagement steht damit 2005 im Zentrum der Politik des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die gesamte Bundesregierung und auch das Parlament tragen diesen Politikschwerpunkt mit" .

Transantlantischer Ideenwettbewerb USable: Neue Ausschreibung (17.1.2005)

"Transitions in Life. Hilfe bei Übergängen" ist das Thema des diesjährigen Ideenwettbewerbs USable, der am 1. Januar 2005 ausgeschrieben wurde. Gesucht werden Ideen und Praxismodelle aus den USA, die auch in Deutschland Menschen bei der Bewältigung von Übergängen, Aufbrüchen und Veränderungen im Leben helfen können. Zur Unterstützung dieser Ideen und ihrer Umsetzung in Deutschland stellt die Körber-Stiftung pro Ausschreibung Preisgelder und Fördermittel in Höhe von 150.000 Euro zur Verfügung. Der Wettbewerb ist grundsätzlich offen für alle Menschen, die Deutschland und die USA aus eigener Erfahrung kennen - unabhängig von ihrer Nationalität oder der Dauer ihres Aufenthalts im jeweils anderen Land. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2005. Weitere Informationen im Internet unter www.usable.de oder bei der Körber-Stiftung, USable, 21027 Hamburg, Tel.: 040 / 72 50 44 75.

Information der "Aktion Deutschland hilft" zum Thema Freiwillige Mitarbeit nach Tsunami (17.1.2005)

Immer mehr Freiwillige bieten der "Aktion Deutschland Hilft" (ADH) ihre Mitarbeit vor Ort an. Leider kann dieses Angebot meist nicht angenommen werden, weil es kaum organisatorische Möglichkeiten gibt, Freiwillige in professionelle Helferteams einzugliedern. Für die Hilfsmaßnahmen der Mitgliedsverbände von ADH werden hauptsächlich lokale Helfer eingesetzt (mit Ausnahme der wenigen Projektleiter, die in der Zusammenarbeit mit internationalen Hilfs- und UN-Organisationen erfahren sind):
Die einheimischen Mitarbeiter kennen die kulturellen Gewohnheiten, die Erfahrungen und die Sprache der von der Krise betroffenen Menschen. Sie kennen die Möglichkeiten der örtlichen Infrastruktur, die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden sowie die typischen Krankheitsbilder der Region und wissen meist eine den örtlichen Gegebenheiten angepasste Lösungsmöglichkeit. Der Einsatz von lokalen Mitarbeitern schafft Arbeitsplätze im Krisengebiet oder in den häufig unterentwickelten Flüchtlingsaufnahmegebieten. Dadurch wird das Einkommen vieler Familien gesichert und auch die Akzeptanz von Flüchtlingen in der einheimischen Bevölkerung erhöht.
Die Kosten für die An- und Rückreise sowie für den Aufenthalt deutscher freiwilliger Mitarbeiter entsprechen einem Vielfachen der Monatsentlohnung einheimischer Fachkräfte. Spenden sind laut ADH das beste Mittel, sich an der Hilfe aktiv zu beteiligen. Weitere Informationen unter Tel.: 0221/8025854

Mitgliederschwund bei den Feuerwehren im Freistaat (17.1.2005)

Über "Personalnot bei der Feuerwehr" in Bayern berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am 10.1.2005. Fast alle Feuerwehren im Freistaat litten seit Jahren unter Mitgliederschwund. Außerdem stünden im Notfall für einen Einsatz selten ausreichend Helfer zur Verfügung, da viele Pendler keine Möglichkeiten hätten, schnell genug an den entsprechenden Einsatzort zu kommen. Auch weigern sich Arbeitgeber zunehmend, ihre Mitarbeiter für Einsätze freizustellen. Erwogen wird deshalb unter anderem ein neues Feuerwehrgesetz, das es ermöglicht, dass Menschen auch in derjenigen Gemeinde, in der sich ihr Arbeitsplatz befindet, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr werden können. Bisher ist dies nur am Wohnort möglich.

Erste Ergebnisse des Freiwilligensurvey 2004 für Bayern (10.1.2005)

Bayerns Sozialministerin Christa Stewens stellte am 2. Januar in München die ersten Ergebnisse der bayerischen Auswertung des Freiwilligensurveys 2004 vor. Demnach engagieren sich 37 Prozent der über 14-Jährigen in Bayern ehrenamtlich - fast 3,7 Millionen Bürger. "Freiwillige leisten 75 Millionen Stunden im Monat. Das entspricht rund 10 Prozent der Zeit, die fünf Millionen Erwerbstätige in Bayern erbringen", so die Ministerin. Besonders erfreulich sei die hohe Zahl von jungen Menschen, die sich freiwillig betätigen. Mit 40 Prozent liege Bayern bei der Zahl der Engagierten von 14 bis 30 Jahren deutlich über dem Durchschnitt der alten (36 Prozent) bzw. der neuen Bundesländer (29 Prozent). Seit der letzten Erhebung im Jahr 1999 sei ebenfalls der Anteil der freiwillig Engagierten unter den Frauen von 31 auf 35 Prozent gestiegen (Vergleichswert alte Bundesländer: 34 Prozent; neue Bundesländer: 26 Prozent). Der größte Anteil des freiwilligen Engagements entfalle wie im übrigen Bundesgebiet auf den Sportbereich mit 22,5 Prozent (aller Engagierten). Auf den folgenden Plätzen rangieren Religion und Kirche (12,5 Prozent), Freizeit und Geselligkeit (12 Prozent), Kultur und Musik (10 Prozent), Schule/Kindergarten und der soziale Bereich (beides 9 Prozent) sowie der Unfall- und Rettungsdienst (6,5 Prozent).
Eine tragende Säule der "aktiven Bürgergesellschaft" sei das seit 2002 bestehende "Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern". Stewens: "Als Servicestelle, in der wichtige Informationen gebündelt und weitergegeben werden, steht es Kommunen, Vereinen und Organisationen mit Rat und Tat zur Seite. Bewährte Ansätze ehrenamtlicher Arbeit, die sich vor Ort entwickelt haben, finden so Verbreitung. Dadurch soll ein Bildungs-, Lern- und Informationsnetzwerk entstehen, das die Arbeit im bürgerschaftlichen Engagement verbessern hilft."
Die vollständigen Daten für den Freistaat Bayern zum bundesweit durchgeführten Freiwilligensurvey sollen im Frühjahr als Broschüre sowie als Download auf unserer Homepage zur Verfügung stehen.

Landesversicherung für Engagierte in Nordrhein-Westfalen (10.1.2005)

Nach Hessen und Rheinland-Pfalz wurde im November 2004 auch in Nordrhein-Westfalen eine Landesversicherung gegen Unfall- und Haftpflichtschäden von ehrenamtlich Engagierten eingeführt. Die neue Versicherung soll einspringen, wenn kein anderer Versicherungsschutz besteht. Profitieren sollen vor allem Engagierte in kleineren Initiativen, Vereinigungen und Projekten, wie z.B. in Eltern- oder Umweltinitiativen oder lose organisierten Projekten, etwa zur Instandsetzung eines Kinderspielplatzes. Die Landesversicherung funktioniert unkompliziert: Im Falle eines Falles reicht die Meldung eines Schadens. Ehrenamtliche müssen sich nicht vorsorglich bei der Versicherung registrieren lassen oder gar eine individuelle Versicherungspolice abschließen. Weitere Informationen beim Bürgercenter der Landesregierung unter 0180 / 3100 110 (9 Cent/min).

Broschüre zum neuen Unfallschutz für Ehrenamtliche erschienen (10.1.2005)

In einer ausführlichen Broschüre stellt das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) die Neuregelung vor, die den Unfallschutz für Engagierte verbessern soll. Rund zwei Millionen Engagierte mehr als bisher können ab 1. Januar 2005 von einer gesetzlichen Versicherung profitieren, erklärt das Ministerium. In der 40-seitigen Broschüre werden die Neuregelungen erläutert und die Grenzen der Versicherung aufgezeigt.
Die Broschüre »Zu ihrer Sicherheit« (PDF, 40 Seiten, 240 KB) ist im Internet abrufbar unter www.bmas.bund.de/BMAS/Redaktion/Pdf/Zu-Ihrer-Sicherheit-Unfallver...

Neu erschienen: Dokumentation zur Veranstaltung "Partner der Selbsthilfe" (10.1.2005)

Am 12. Oktober 2004 hatte die Selbsthilfekoordination Bayern (SeKo) gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Keupp von der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Verein Selbsthilfekontaktstellen Bayern einen Nachmittag zur besseren Verständigung zwischen Selbsthilfe und Professionellen veranstaltet. Eingeladen waren Aktive aus Selbsthilfegruppen und MitarbeiterInnen aus Selbsthilfekontaktstellen, VertreterInnen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich sowie aus Politik, Verwaltung und Presse. Die Dokumentation zur Veranstaltung ist jetzt erhältlich bei SeKo Bayern, Tel.: 0931 / 20 57 912, Fax: 0931 / 20 57 911, E-Mail: selbsthilfe@seko-bayern.de.

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Bundespräsident Horst Köhler betont Bedeutung Bürgerschaftlichen Engagements in seiner Weihnachtsansprache (28.12.04)

In der diesjahrigen Weihnachtsansprache thematisiert Bundespräsident Horst Köhler auch Bürgerschaftliches Engagement. Nachbarschaftsinitiativen u.ä. machen Mut machen und zeigen, dass es viele Menschen mit guten Ideen gibt. Jeder einzelne kann dazu beitragen, dass die Zukunftsaufgaben bewältigt werden.
Die gesamte Weihnachtsansprache finden Sie unter www.bundespraesident.de/-,2.621149/Ansprache-von-Bundespraesident.htm.

Bürgerpreis und Jahresbericht der Initiative "für mich, für uns, für alle" (17.12.2004)

Die Förderung des Generationendialogs durch bürgerschaftliches Engagement war in diesem Jahr das Schwerpunktthema der bundesweiten Initiative "für mich, für uns, für alle". Der Bürgerpreis wurde am 2.12.2004 in den Kategorien "Projekte" (an das Projekt "EULE, Begegnung JUNG und ALTer-nativ" aus dem nordrhein-westfälischen Rietberg), "Einzel-Engagement" (an Frau Christa Müller aus Freiburg) und "Lebenswerk" (an das Ehepaar Houtrouw aus Leer in Ostfriesland) verliehen. Mit dem Bürgerpreis will die Initiative "für mich, für uns, für alle" den mehr als 23 Millionen ehrenamtliche Engagierten öffentlich danken und ihren gesellschaftlichen Einsatz anerkennen. Dotiert ist der Bürgerpreis mit Sachpreisen im Wert von 25.000 Euro. Über 650 Personen und Projekte hatten sich im Jahr 2004 für den Bürgerpreis beworben. Auf lokaler Ebene zeichnete die Initiative "für mich, für uns, für alle" bereits 100 Preisträger aus. Damit ist der Bürgerpreis Deutschlands größter Ehrenamts-Preis.
Ebenfalls mit dem Schwerpunktthema Jung und Alt befasst sich der kürzlich erschienene Expeditionsbericht 2004 der Initiative. Weitere Informationen bei: "für mich. für uns. für alle", Charlottenstraße 47, 10117 Berlin, oder im Internet unter www.buerger-engagement.de.

Paten gesucht - Immer mehr Ehrenamtliche betreuen Spielplätze (17.12.2004)

Schmutzige Sandkisten, defekte Geräte, überquellende Papierkörbe - solche Spielplätze gibt es in vielen Städten. Und in fast jeder Stadt sind die öffentlichen finanziellen Mittel zu knapp, um sich umfassend darum zu kümmern. Vielerorts wird deshalb das so genannte "Spielplatzpaten-Modell" erprobt - mit Erfolg. Eine der ersten Kommunen, die Paten für ihre insgesamt 600 öffentlichen Spielplätze einsetzte, war Köln. Dort gibt es das Projekt bereits seit 1980, heute werden 200 Spielplätze von 250 Paten betreut. In anderen Städten habe das Modell inzwischen zahlreiche Nachahmer gefunden, so eine Sprecherin des Amts für Kinderinteressen. Auch in Bayern sind - zum Beispiel in Amberg und in Hof - Spielplatzpaten im Einsatz.

Großes Interesse an Tagung zum Thema Familie im Maximilianeum (5.12.2004)

Über 200 Teilnehmer kamen zur Tagung "Bürgerschaftliches Engagement und Familie", die am 3.12.2004 vom Bayerischen Landtag und dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement veranstaltet wurde. Für die Preisträger der Bürgerkulturpreises, der im Rahmen dieser Tagung verliehen wurde, war es eine gute Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen. Auf einem prominent besetzten Podium diskutierten u.a. Landtagspräsident Alois Glück und Sozialministerin Christa Stewens die veränderte Situation der Familie. In sechs Fachforen wurden am Nachmittag dann die Möglichkeiten familienunterstützender Maßnahmen durch ehrenamtliche Helfer diskutiert. Aus ganz Bayern waren Vertreter unterschiedlichster Einrichtungen vertreten, die mit Freiwilligen arbeiten oder sogar ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen werden. Landtagspräsident Alois Glück forderte von der Politik, dem Thema Familie höhere Priorität einzuräumen und die neuen Formen des ehrenamtlichen Engagements nicht durch Sparmaßnahmen zu beschneiden.

Zwölf Bürgerstiftungen für Förderpreis Aktive Bürgerschaft nominiert (5.12.2004)

An dem bundesweiten Wettbewerb um den Förderpreis Aktive Bürgerschaft beteiligten sich in diesem Jahr 71 Bürgerstiftungen und andere gemeinnützige Initiativen. Zwölf Bürgerstiftungen hat die unabhängige Jury am 08.11.2004 in Berlin für den Förderpreis 2004 nominiert: die Bürgerstiftungen Ahrensburg, Berlin, Bielefeld, Halle, Herten, Nienburg, Nürnberg, Osnabrück, Parchim, Stuttgart, Weimar und Zwischenraum Jena. Die Gewinner des Wettbewerbs, drei Bürgerstiftungen aus dem Kreis der nominierten Bewerber, werden am 10.03.2005 im Forum der DZ BANK in Berlin in einem Festakt mit dem Förderpreis prämiert. Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Die Preisträger werden Anfang des kommenden Jahres bekannt gegeben. Weitere Informationen unter www.aktive-buergerschaft.de.

Neues Gesetz zur Verbesserung des Unfallschutzes bei Ehrenamtlichen (5.12.2004)

Am 1. Januar 2005 tritt eine Gesetz in Kraft, das einen größeren Kreis ehrenamtlich Engagierter als bisher in den Schutz der Unfallversicherung einbezieht. Mit diesem Gesetzentwurf entspricht die Bundesregierung einer Handlungsempfehlung der vom Deutschen Bundestag eingesetzten Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements". Diese hatte eine schrittweise Ausweitung der gesetzlichen Unfallversicherung auf weitere Felder des bürgerschaftlichen Engagements empfohlen. Die wichtigsten Neuerungen: "Bürgerschaftlich Engagierte" können kraft Satzung der Unfallversicherungsträger versichert werden, die Unfallkassen der Länder können alle bürgerschaftliche Engagierten kraft Satzung versichern. Außerdem enthält das Gesetz eine Erweiterung des versicherten Personenkreises sowie zusätzliche Leistungen bei Tätigkeiten in besonderen Gefahrenbereichen.

Generationenübergreifende Freiwilligendienste ab 2005 in Planung (30.11.2004)

Ab Frühjahr 2005 werden verschiedene Modellprojekte starten, die die Möglichkeiten generationenübergreifender Freiwilligendienste erkunden sollen. Dazu wurden im Bundeshaushalt 2005 Mittel bereit gestellt. Die Modellprojekte sollen die Empfehlungen der "Impulsekommission für die Zivilgesellschaft" umsetzen, die im Frühjahr 2004 vorgelegt wurden. Gerade die ältere Generation soll mit dem Instrument der Freiwilligendienste zu stärkerem Bürgerschaftlichem Engagement ermuntert werden. Nähere Hinweise unter www.bmfsfj.de. Der Bericht der Impulsekommission ist im Internet abrufbar unter www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen/Publikationen,did=14910.html. Für die neuen generationenübergreifenden Freiwilligendienste sind vor allem die Ziffern 12 bis 20 des Berichtes von Interesse.

Workshop Organisationsentwicklung - Neue Chancen für Bürgerschaftliches Engagement (17.11.2004)

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement wird im nächsten Jahr zusammen mit dem Deutschen Sportbund und der Landesehrenamtsagentur Hessen die Fachveranstaltung "Organisationsentwicklung - Neue Chancen für Bürgerschaftliches Engagement" durchführen. Der Workshop, der sich vorrangig an größere Verbände richtet, wird vom 19. bis 20. Januar 2005 in Frankfurt am Main stattfinden.
Zumeist wird die Organisations-entwicklung von Non-Profit-Organisationen mit dem Fokus auf die hauptamt-liche Struktur diskutiert. Dabei geraten die ehrenamtlichen Führungspersonen sowie freiwillig und ehrenamtlich Tätige, oft ganz wesentliche Stützen für die Arbeit ihrer Organisationen, leicht aus dem Blickfeld. Aus der Zusammenschau von haupt- und ehrenamtlichen Strukturen des verband-lichen Organisationssystems ergeben sich zahlreiche Anforderungen an und Chancen für die Organisation von Verbänden. Ziel der Fachtagung ist es, Organisationen verstärkt ganzheitlich zu verstehen und der Frage nachzugehen, welchen Beitrag die Organisationsentwicklung zur Weiterentwicklung von engagement-fördernden Verbandsstrukturen und -kulturen leisten kann.
Weitere Informationen beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, Tel. 030/ 398 38 678, Fax 030/ 398 38 617. Anmeldeschluss: 13.12.2004

Chef der Rummelsberger Anstalten dezidiert "offen auch für Ehrenamtliche" (16.11.2004)

Karl Heinz Bierlein, Chef der Rummelsberger Anstalten sowie des Deutschen Evangelischen Verbands für Altenarbeit, stellte seine Thesen zur Qualität der Altenbetreuung vor und will damit eine neue Diskussion anstoßen. Man müsse unverzichtbare Standards ehrlich definieren, aber man brauche zugleich mehr Kreativität und eine größere Offenheit für den Einsatz von ehrenamtlichen Helfern, auch wenn es auf Seiten des Fachpersonals nach wie vor große Vorbehalte gebe. Ein zentrale These Bierleins: Die Fachkraftquote in Altenheimen von 50 % dürfe nicht pauschal gesenkt werden. Die Pflege im medizinischen Sinn erfordere fundierte Fachkenntnisse. Hier dürfe nicht vom Geld her argumentiert werden. Gleichwohl betonte Bierlein: "Wir sind ganz offen für den Einsatz von angelernten Kräften, von Ehrenamtlichen und auch für die sogenannten Ein-Euro-Jobs." Bei der Zuwendung, der Ansprache für die alten Leute, dem Spazierenfahren im Rollstuhl könne vieles geleistet werden, wozu das Fachpersonal allein aus zeitlichen Gründen nicht komme. Dies sei in jedem Fall ein Gewinn für die Qualität eines Heimes und für die Altenbetreuung insgesamt. Altenheime und andere Betreuungseinrichtungen würden ein zusätzliches Qualitätsmerkmal gewinnen, wenn es Ehrenamtliche gibt, die gerne in diesen Einrichtungen mitarbeiten.
Ein weiterer Wunsch Bierleins ist die Aufhebung der Vorschrift, allen den gleichen Standard anzubieten: "Ein ordentlicher Grundstandard muss für jeden gelten, aber warum sollen nicht Leute, die mehr zahlen wollen, auch von uns mehr Leistungen erhalten?" Die Diakonie wolle sich jedenfalls bemühen, eine Schicht von Selbstzahlern, die jetzt woanders versorgt werden, wieder für die Heime zu gewinnen. Dafür bräuchte es aber differenziertere Leistungsangebote.

Preisträger des Bürgerkultur-Preises 2004 stehen fest (15.11.2004)

Fünf Initiativen erhielten den (insgesamt mit 26.000 Euro dotierten) Bürgerkultur-Preis des Bayerischen Landtags, des in diesem Jahr den Themenschwerpunkt "Bürgerschaftliches Engagement für die Familie" hatte . Die öffentliche Preisverleihung durch Landtagspräsident Alois Glück findet am 3.12.04 im Bayerischen Landtag statt.
Den (mit 9.000 Euro dotierten) 1. Preis erhält der OASE-Lebenskreis e.V. in Taufkirchen/Vils, dessen besonderes Anliegen es ist, Kultur, Kindererziehung, Erwachsenen-Bildung und Betreuung von alten und kranken Menschen auf familiengerechte Weise zu verbinden. Er veranstaltet ein familienfreundliches Jahres-Kulturprogramm und bietet zur Förderung der musischen und kreativen Fähigkeiten den Besuch und die Mitarbeit in einer Klangschule an. Er ist Träger eines staatlich anerkannten, intergenerativen Natur-Kindergartens mit dem Ziel, einen sensiblen Umgang mit der Natur zu fördern und das Sozialverhalten der Kinder positiv zu beeinflussen. Regelmäßige Besuche der Kindergarten-Kinder im örtlichen Seniorenheim, ein mobiler Hospizdienst sowie eine intensive Zusammenarbeit mit anderen Vereinen runden die Aktivitäten des Vereins ab.
Den (mit 7.000 Euro dotierten) 2. Preis erhalten gemeinsam die Nachbarschaftshilfegruppen "Zeit füreinander Volkach" und "Eine-Stunde-Zeit Kitzingen". Beide Gruppen setzen das Konzept "Zeit füreinander" um, eine innovative Form der Nachbarschaftshilfe, die eine zukunftsweisende Antwort gibt auf gesellschaftliche, politische und kirchliche Entwicklungen und die den Anforderungen eines neuen Ehrenamtsverständnisses entspricht. Unterstützt werden Familien, Alleinerziehende, Behinderte, Pflegebedürftige, Ausländer und auch ältere Menschen, die bei der Bewältigung des Alltags auf Hilfe angewiesen sind.
Zwei 3. Preise (mit jeweils 5.000 Euro dotiert) gehen gleichrangig an das Familienzentrum und Kinderspiel e.V. Poing, sowie an die LAVENIR Hilfe für Alleinerziehende e.V., Bayreuth.
Das Angebot des Vereins Familienzentrum und Kinderspiel e.V. reicht von Ferien-Spielwochen und Kinder-Secondhand-Laden über eine Tagesmüttervermittlung, Hausaufgabenbetreuung, internationale Treffs, Zwillingsstammtische bis zu Männertreffs. In ehrenamtlicher Arbeit wurde von den Mitgliedern ohne öffentliche Unterstützung ein Bürocontainer als Unterkunft für das Familienzentrum errichtet.
Der Verein LAVENIR bietet Alleinerziehenden Hilfe und Unterstützung in Form von Familien-Paten an: Diese helfen Kindern, die aufgrund der Lebenssituation ihres allein erziehenden Elternteils oft schlechtere Start- und Entwicklungschancen haben als Kinder, die in Familien aufwachsen. Die Familien-Paten beschäftigen sich mit den Kindern, wenn die Mutter bzw. der Vater einmal keine Zeit hat. Die Paten sind aber auch Ansprechpartner für die Alleinerziehenden z.B. in Erziehungsfragen.

Studie zur Kosten-Nutzen-Analyse des Ehrenamts veröffentlicht (12.11.2004)

Eine Studie zur »Kosten-Nutzen-Analyse des Ehrenamtes am Beispiel der FreiwilligenAgentur Regensburg« wurde am 9.11.2004 in Regensburg vorgestellt. Die Arbeit von Studenten der »Honors«-Elitestudiengänge an der Universität Regensburg sollte ehrenamtliche Arbeit und im speziellen die Arbeit der FreiwilligenAgentur Regensburg aus finanzieller Sicht bewerten. Keine leichte Aufgabe, da in diesem Tätigkeitsfeld oft keine Marktpreise zu finden sind und es außerdem unmöglich ist, qualitative Faktoren wie zum Beispiel zwischenmenschlichen Kontakt oder erbrachte Nächstenliebe der Freiwilligen monetär zu bewerten. Unter diesen einschränkenden Gegebenheiten entwickelten die Studenten ein eigenes Bewertungsmodell, das den ermittelten monetären Nutzen in Relation setzt zu den Mitteln, die von der öffentlichen Hand geleistet wurden.
Nach schriftlichen Umfragen bei den Freiwilligen und den Organisationen, die Freiwillige beschäftigen (Rücklaufquote hierbei 23 Prozent), kamen die "Honors"-Studenten im Analysezeitraum 2003 zu dem Ergebnis, dass die über die Freiwilligenagentur erfolgreich vermittelten Freiwilligen im Jahr 2003 einen Wert von 285.521 Euro erwirtschafteten. Abzüglich der Förderung durch die Stadt Regensburg von 18.750 Euro stellt dies einen Zusatznutzen von immerhin 266.771 Euro dar. Weitere Ergebnisse:
- Die Arbeit der FreiwiligenAgentur Regensburg wird von den betroffenen Freiwilligen als sehr gut bewertet (Durchschnittsnote 1,27 auf einer Notenskala von 1-4).
- 60% aller Befragten waren vorher noch nie auf freiwilliger Basis tätig und über 86 % übernahmen nach einem Beratungsgespräch der FreiwillgenAgentur Regensburg eine freiwillige Tätigkeit.
- Im Durchschnitt leistete jeder vermittelte Freiwillige wöchentlich 3,94 Stunden unbezahlte Arbeit.
- Rund 37% aller Vermittelten waren aufgrund der ihnen zugewiesenen Arbeit weiterhin selbständig tätig (ohne nochmalige Einschaltung der FreiwilligenAgentur Regensburg).
- 17% aller Vermittelten konnten Freunde oder Bekannte dazu animieren, ebenfalls freiwillige Arbeit zu leisten.
Die Ergebnisse und die Studie selbst sind anschließend online zugänglich über die Internetseiten der FreiwilligenAgentur Regensburg: www.freiwilligenagentur-regensburg.de

Neue Überarbeitung der SeKo-Homepage (2.11.2004)

Die Datenbanken der Selbsthilfe Koordination Bayern (SeKo) wurden aktualisiert und um die wichtige Themenabfrage bayerischer Selbsthilfegruppen ergänzt. Auch die so genannte "Selbsthilfebörse", eine Vermittlungsagentur für Menschen mit seltenen Erkrankungen und Problemen, ist einfacher und übersichtlicher worden. Pressegespräch und Präsentation des neuen Informationspools ist am 24. November in Würzburg, der Auftritt ist aber bereits im Netz unter www.seko-bayern.de.

Sieger der Aktion "Nachbarn für Nachbarn" ausgezeichnet (2.11.2004)

Riesen-Jubel gab es bei den Schönauer Schwimmbadfreunden: Die Initiative aus Unterfranken erhielt beim Bayern2Radiotag für Nachbarn den ersten Preis. Bayern2Radio und die Abendschau zeichneten mit der Aktion "Nachbarn für Nachbarn" vorbildliche Nachbarschaftsinitiativen aus. Mehr als 120 Beispiele für Engagement und Hilfe unter Nachbarn waren eingereicht worden, fünf Projekte kamen ins Finale. Platz 2 erreichte das Integrationsprojekt "Mutti lernt Deutsch" aus Roding mit 22 Prozent der Stimmen. Die Oberpfälzer Initiative wurde mit 2.000 Euro prämiert. Auf den Plätzen 3 bis 5 landeten das Augsburger Pferde-Kinder-Projekt (13 Prozent), das Kronacher "Lädla" (9 Prozent) und die private Mitfahrzentrale in Haag an der Amper (5 Prozent), die jeweils 1.000 Euro bekamen.
Die Jury, deren Votum 30 Prozent des Endergebnisses ausmachte (den anderen Anteil stellten die Hörer), entschied sich für die Rodinger Initiative als bestes Nachbarschaftsprojekt. Karikaturist Dieter Hanitzsch, Abendschau-Leiter Peter Althammer, Christoph Lindenmeyer, Leiter der HA Kultur beim Bayerischen Rundfunk sowie Andrea Rolshausen von der HypoVereinsbank zeigten sich insgesamt begeistert vom Engagement der Nachbarschaftsprojekte.

Bundespräsident Horst Köhler informiert sich zum Thema Selbsthilfe in Würzburg (20.10.2004)

Bundespräsident Horst Köhler und seine Frau trafen sich, gemeinsam mit der Frau des Bayerischen Ministerpräsidenten, Karin Stoiber, bei ihrem Antrittsbesuch in Bayern am 18. Oktober mit einer Expertenrunde zum Thema Selbsthilfe und Bürgerengagement im Würzburger Rathaus.
Theresa Keidel, Leiterin der Selbsthilfekoordination Bayern, wies in einem kurzen Statement auf die Bedeutung der Selbsthilfe hin: Selbsthilfe könne und wolle das professionelle System nicht ersetzen, aber ergänzen. Sie setze vor allem auf Alltagsbewältigung und lebensnahe Informationen. In Bayern gäbe es schätzungsweise 11.000 Selbsthilfegruppen zu 800 Themen. Frau Keidel hatte zwei Wünsche an die Politik: Selbsthilfe sollte im neuen Präventionsgesetz als Aufgabe für alle Sozialversicherungsträger fest verankert und materiell entsprechend ausgestattet werden. Wichtig sei weiter, die Finanzierung von Selbsthilfekontaktstellen als Gemeinschaftsaufgabe von Sozialversicherungsträgern, Kommunen und Ländern zu begreifen und deren wichtige Arbeit auf eine finanziell sichere Basis zu stellen.
Horst Köhler und seine Frau hörten während der Gesprächsrunde unter Moderation der Würzburger Oberbürgermeisterin Pia Beckmann sehr interessiert zu und notierten sich die ein oder andere gute Idee. In seinem Abschlussstatement bedankte sich Horst Köhler bei der Expertenrunde aus Würzburg, und lobte das hohe soziale Engagement, das er in Würzburg erleben durfte: "Meine Frau und ich sind dankbar für die vielen guten Ideen, die wir heute mitnehmen dürfen: Wenn Bürger so viel Engagement zeigen, macht uns das Mut und lässt uns für die Zukunft von Deutschland das Beste hoffen."

Mitgliederversammlung des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement am 5.11.2004 (19.10.2004)

Die 5. Mitgliederversammlung des im Jahr 2002 gegründeten Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement findet am 5. November 2004 von 10.00-17.30 Uhr im Berliner Rathaus statt und beginnt mit einer Fachveranstaltung zum Thema "Freiwillig oder Pflicht? Zum Selbstverständnis der Zivilgesellschaft in Deutschland". Neben Fachvorträgen sollen auf einer Podiumsdiskussion Pro und Contra eines Pflichtdienstes erörtert werden. Zu der Fachveranstaltung am Vormittag sind Gäste herzlich willkommen. Weitere Informationen unter www.b-b-e.de oder beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, Tel.: (0 30) 3 98-86 43 6.

Deutsche BP AG startet Sozialoffensive (18.10.2004)

Die Deutsche BP AG hat Anfang Oktober eine "Sozialoffensive" gestartet. Der Chef der deutschen BP, Dr. Uwe Franke, stellte das "einzigartige" dreistufige Konzept vor. Erstens: Das Unternehmen fördert alle 9.500 Mitarbeiter bei ihren gemeinnützigen Tätigkeiten, indem es deren Spenden an soziale Institutionen verdoppelt (Matching Funds). Diese Spenden können aus der eigenen Tasche des Mitarbeiters kommen oder durch dessen Fundraising-Aktivitäten. Außerdem honoriert BP den ehrenamtlichen Zeitaufwand der Mitarbeiter für eine gemeinnützige Organisation, abhängig von der Stundenzahl. Pro Mitarbeiter stellt es dafür jährlich eine Summe von bis zu 4.000 Euro bereit. In der zweiten Stufe werden junge BP-ManagerInnen ein einwöchiges Programm bei einer sozialen Institution absolvieren. Das einjährige Pilotprogramm in Nordrhein-Westfalen soll den Teilnehmern die Möglichkeit geben, auch die Schattenseiten unserer Gesellschaft kennen zu lernen, und sie dadurch für ein eigenes Bürger-Engagement zu gewinnen.
In der dritten Stufe will das Unternehmen eine Akademie für Ehrenamtliche und kleinere gemeinnützige Organisationen gründen; sie wird mit dabei dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement zusammenarbeiten. Weitere Informationen unter www.deutschebp.de oder bei der Deutschen BP AG unter Tel.: 0234 / 315-2981.

Seminar zum Thema "Die Bürgerkommune - Konzepte und Umsetzung vor Ort" (18.10.2004)

Vom 12.-14.11.2004 findet ein Seminar zum Thema "Die Bürgerkommune - Konzepte und Umsetzung vor Ort" in der Georg-von-Vollmar-Akademie in Schloß Aspenstein in Kochel am See statt.
Wurde noch vor wenigen Jahren der Wandel zur Dienstleistungskommune ("Der Bürger ist der Kunde") verkündet, so erleben wir mittlerweile eine Renaissance des Politischen: Die Bürgerkommune soll die Bürger/innen als Partner/innen begreifen. Deren Fachwissen, Kenntnisse der lokalen Probleme, Engagement und Kreativität sind gefragt, um neue Handlungsspielräume für die lokale Politik zu gewinnen.
Im Konzept der Bürgerkommune laufen viele Ansätze zusammen: Stadtmarketing, Lokale Agenda 21, Zivilgesellschaft und bürgerschaftliches Engagement. Das Seminar beleuchtet die theoretischen Konzepte und untersucht konkrete Möglichkeiten der Umsetzung vor Ort. Weitere Informationen sowie Anmeldung entweder im Internet unter www.vollmar-akademie.de oder bei der Georg-von-Vollmar-Akademie, Schloss Aspenstein, 82431 Kochel am See, Fax: 08851 / 78-23.

Bundesweite Fachtagung "Bürgerschaftliches Engagement als Bildungsziel in der Schule" (18.10.2004)

Vom 29.-30. Oktober 2004 veranstaltet das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in Mainz eine Fachtagung zum Thema "Bürgerschaftliches Engagement als Bildungsziel in der Schule". Zentrales Anliegen der Fachtagung ist es, durch die Entwicklung von praxistauglichen Ansätzen und Modellen der Engagementförderung in und durch Schule nachhaltige Impulse zu verleihen. Die Tagung richtet sich daher insbesondere an Praktiker in Schulen und Projekten der Engagementförderung, an Wissenschaftler, an Entscheidungsträger in der Kultusbürokratie der Länder und den kommunalen Strukturen der Jugendhilfe sowie an Multiplikatoren in Verbänden, Stiftungen und anderen Organisationen. Weitere Informationen sowie das Tagungsprogramm unter www.b-b-e.de oder beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, Tel.: (0 30) 3 98-86 43 6.

30.000 Jugendliche in Südwestdeutschland bei der Aktion "72 Stunden" (15.10.2004)

Knapp 1,8 Millionen Stunden haben rund 30.000 Kinder und Jugendliche bei der Aktion "72 Stunden - ohne Kompromiss" des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Südwesten Deutschlands ehrenamtlich gearbeitet. Damit leisteten die 1.242 Jugendgruppen so viel wie ein Mensch in 1000 Arbeitsjahren. Mit Power, Kreativität und Spaß engagierten sie sich in sozialen, gemeinnützigen oder ökologischen Projekten. "An 1242 Orten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland haben wir die Welt ein bisschen besser gemacht", berichtete Kerstin Wesely von der BDKJ-Projektleitung stolz. Die Schüler organisierten u.a. einen Fahrradfuhrpark für ein Asylbewerberheim, servierten Obdachlosen ein Drei-Gänge-Menü, bauten einen Gebetsraum für ein Hospiz und einen Fußballplatz in einem sozialen Brennpunktviertel. Die Aktion löste eine Welle der Hilfsbereitschaft aus: 13.000 Unterstützer - Handwerker, Eltern, Nachbarn, Firmen und Medien arbeiteten mit dem Aktionsteilnehmern zusammen. Weitere Informationen unter www.72stunden.de oder beim BDJK Mainz unter Tel.: 06131-253600.

Aktion "Nachbarn für Nachbarn" des Bayerischen Rundfunks geht in die letzte Runde (15.10.2004)

Bayern2Radio und die Abendschau des Bayerischen Fernsehens haben im September nach den besten, ungewöhnlichsten und engagiertesten Nachbarschaftsprojekten gesucht. Mehr als 120 Initiativen aus ganz Bayern haben sich beworben, fünf haben es nun in die Endrunde geschafft. Ab 18. Oktober wählen Hörer und Zuschauer den Sieger. Nähere Informationen in der Pressemitteilung des Bayerischen Rundfunks als pdf-Datei (0,1MB).

Reichtum der Talente - Ehrenamtspool für Kindergärten (8.10.2004)

Neu im Internet abrufbar ist eine explorative Studie des Instituts für soziale und kulturelle Arbeit (ISKA), in der Rechercheergebnisse über Modelle, Ansätze und Konzepte im Verhältnis von zivilgesellschaftlichem Engagement und frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung zusammengefasst sind. Es werden beispielhafte Projekte der Zusammenarbeit von Freiwilligen und Kindertagesstätten dokumentiert und untersucht, in welchen Handlungsfeldern und Strukturebenen die Beispiele angesiedelt sind, und welche Chancen und zusätzlichen Ressourcen im bürgerschaftlichen Engagement liegen. Davon ausgehend werden zukünftige Rahmenbedingungen für "Neues Ehrenamt in Kitas" entwickelt.
Die Studie kann unter www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung5/Pdf-Anlagen/ehrenamtspool,property=pdf.pdf im Internet eingesehen oder herunter geladen werden.

Sozialstaatssekretär Heike zur Woche des Bürgerschaftlichen Engagements (6.10.2004)

Auf die große Bedeutung des Ehrenamtes hat Bayerns Sozialstaatssekretär Jürgen W. Heike beim regionalen Börsentag für freiwilliges Engagement in Neustadt an der Aisch hingewiesen. "Ohne bürgerschaftliches Engagement wäre unsere Gesellschaft nicht nur ärmer und kälter, sondern einfach nicht funktionsfähig. Der Staat und die Kommunen sind an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gestoßen. Wir müssen begreifen, dass nicht mehr alles Wünschenswerte, alles Liebgewonnene, alles Angenehme vom Staat angeboten und ‚frei Haus’ geliefert werden kann. Kinderbetreuung, Hilfe für Kranke und Pflegebedürftige, Hausaufgabenhilfe für Schulkinder oder die ‚Deutschnachhilfe’ für Migranten, dies alles und noch vieles mehr sind potentielle Einsatzfelder für Freiwillige", erklärte der Staatssekretär zum Abschluss der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements.
"Freiwilliges Engagement hat in Neustadt an der Aisch einen besonders hohen Stellenwert. Stadt, Vereine und Schulen erweisen sich als höchst kreativ bei der Stimulation ehrenamtlichen Engagements", lobte Heike und nannte beispielhaft die Initiative des Freiwilligen Sozialen Schuljahrs. "Schüler verpflichten sich für die Dauer eines Schuljahres, an einem Tag in der Woche freiwillig und unentgeltlich in einer Einrichtung in ihrer Umgebung mitzuarbeiten. Beim Bundeswettbewerb ‚Start Social’ errang das Projekt unter 500 Bewerbern den dritten Platz", strich der Staatssekretär heraus. Auch das THW habe sich Gedanken gemacht, wie Mädchen und junge Frauen für die Arbeit im Katastrophenschutz und bei Rettungseinsätzen gewonnen werden können. Heike: "Das Freiwilligenzentrum ‚mach mit!’ in Neustadt steht ebenfalls in erster Reihe, wenn es darum geht, den zweifellos vorhandenen Tatendrang der Bürgerinnen und Bürger in die ‚richtigen’ Bahnen zu lenken."

Ergebnisse des zweiten Freiwilligensurvey liegen vor (1.10.2004)

Zum Ende der bundesweiten ''Woche des Bürgerschaftlichen Engagements'' hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Christel Riemann-Hanewinckel, in Berlin den zweiten Freiwilligensurvey vorgestellt. Danach engagieren sich 36 Prozent der Bevölkerung in Deutschland ehrenamtlich oder haben freiwillig bestimmte Aufgaben und Arbeiten übernommen. Das sind zwei Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Außerdem wurde erstmals auch das freiwillige Engagement von Türkinnen und Türken in Deutschland untersucht. Auch hier beteiligen sich fast zwei Drittel aktiv in Vereinen, Verbänden, Gruppen oder Initiativen, der Anteil an freiwilligem Engagement oder Ehrenamt macht allerdings nur einen Anteil von zehn Prozent aus. Eine Kurzfassung des 2. Freiwilligensurvey gibt es als pdf-Datei unter www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Pressestelle/Pdf-Anlagen/zweiter-freiwilligensurvey-kurzfassung,property=pdf.pdf, eine Kurzfassung zur Studie "Freiwilliges Engagement von Türkinnen und Türken in Deutschland" unter www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Pressestelle/Pdf-Anlagen/ehrenamt-bei-tuerken-kurzfassung,property=pdf.pdf

Verkürzung des Zivildienstes auf neun Monate ab 1. Oktober 2004 (30.9.2004)

Der Zivildienst ist mit neun Monaten der Dauer des Grundwehrdienstes angeglichen worden. Damit wurde eine einstimmige Empfehlung der von Bundesministerin Renate Schmidt eingesetzten Kommission ''Impulse für die Zivilgesellschaft - Perspektiven für Freiwilligendienste und Zivildienst in Deutschland'' zeitnah umgesetzt. Bundesministerin Renate Schmidt betont: ''Die Gleichbehandlung von Zivildienstleistenden mit Grundwehrdienstleistenden ist ein Gebot der Gerechtigkeit.''
Ab 1. Oktober 2004 tritt das Zivildienständerungsgesetzes in Kraft, dann gilt für alle Zivildienstleistenden eine Dienstdauer von neun statt der bisherigen zehn Monate. Die Verkürzung des Zivildienstes gilt auch für Zivildienstleistende, die derzeit ihren Dienst bereits ableisten: Zivildienstpflichtige, die am 30. September mindestens neun Monate Dienst geleistet haben, können also entlassen werden. Es steht diesen Zivildienstleistenden allerdings frei, einen zehnmonatigen Dienst zu absolvieren.
Weitere Informationen zum Zivildienst und zur Kommission ''Impulse für die Zivilgesellschaft - Perspektiven für Freiwilligendienste und Zivildienst in Deutschland'' Im Internet unter www.zivildienst.de.

Aktion "Lasst uns nicht im Regen stehen" vom Bayerischen Jugendring (20.9.2004)

Fast 3000 Menschen haben am Samstag, den 18. September 2004 gegen die Sparmaßnahmen der Staatsregierung im Jugendbereich demonstriert. Die eineinhalb Kilometer lange Menschenkette zwischen Odeonsplatz und Landtag war unter dem Motto "Lasst uns nicht im Regen stehen!" vom Bayerischen Jugendring organisiert worden, der Protest sollte rechtzeitig vor der CSU-Klausur im oberfränkischen Banz stattfinden.
Die Botschaft der Kundgebung des Bayerischen Jugendrings (BJR) in München: Die Bayerische Staatsregierung darf im nächsten Doppelhaushalt keinen Euro an der Jugendarbeit kürzen. Andernfalls würden die Bildungs- und Zukunftschancen der jungen Generation massiv beschnitten. Martina Kobriger, Präsidentin des BJR: "Bayern müsste die Ausgaben für außerschulische Bildungsarbeit wieder anheben, um nach den massiven Einschnitten der letzten Jahre ehrenamtlich geleistete Jugendarbeit im notwendigen Maß wieder möglich zu machen." Jugendarbeit fördere das ehrenamtliche Engagement junger Menschen für diese Gesellschaft nachhaltig. Würden weitere Mittel für diesen Bereich gekürzt, könnten außerschulische Bildungsangebote, internationale Schüler- und Jugendbegegnungen oder attraktive Ferien- bzw. Freizeitangebote nicht mehr im erforderlichen Maße vorgehalten werden.

25-Jahr-Feier der Johanniter-Jugend in Nürnberg (20.9.2004)

Von Jugendlichen und Delegierten aus 70 Jugendgruppen mit fast 1.000 Mitgliedern wurde die 25-Jahr-Feier der Johanniter-Jugend besucht. Mit einer großen Party, verschiedenen Ständen und Vorführungen im neuen Nürnberger Kaufhaus Mercado und einem Gottesdienst in der Nürnberger Egidienkirche wurde das Jubiläum gebührend gefeiert. 1978 wurde der Jugendverband von der Erwachsenenorganisation "Die Johanniter" gegründet. Die Johanniter-Jugend (JJ) betreut in Bayern 35 Schulsanitätsdienste, vor allem an Gymnasien, und konnte dadurch die Zahl ihrer Mitglieder seit 2002 fast verdoppeln.

Woche des bürgerschaftlichen Engagements startet am 24. September (17.9.2004)

Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung wird die Woche des bürgerschaftlichen Engagements, die vom 25. September bis zum 2. Oktober 2004 stattfindet, in der Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin eröffnet. Die Schirmherrschaft hat Bundeskanzler Gerhard Schröder übernommen. Die Aktionswoche schafft ein bundesweites Forum für bürgerschaftlich Engagierte und deren Anliegen, für Organisationen und für Akteure aus der Engagementpolitik. Im Rahmen der Aktionswoche soll verdeutlicht werden, wie bürgerschaftliches Engagement jeden einzelnen Menschen bereichert und eine Gesellschaft zusammenhält. Bislang haben sich mehr als 350 Organisationen und Initiativen mit über 400 lokalen, regionalen, landesweiten und bundesweiten Aktionen angemeldet. Die vielfältigen Aktivitäten stehen unter dem Motto "Engagement macht stark!" Weitere Informationen im Internet unter www.engagement-macht-stark.de.

Fachtagung zum Thema Corporate Citizenship am 30.9./1.10.2004 in Stuttgart (17.9.2004)

"Wenn alle gewinnen" - Wenn Unternehmen Gesellschaft mitgestalten: Unter diesem Motto steht eine Tagung, die vom Sozialministerium und vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg sowie vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in Stuttgart veranstaltet wird. Die Tagung findet im Rahmen der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt. Unter "Corporate Citizenship" wird das gemeinnützige Engagement von Unternehmen verstanden. Als "gute Unternehmensbürger" (Corporate Citizens) ist ihre konzeptionelle Mitwirkung gefragt. Sie werden dabei immer öfter zu Partnern von Institutionen aus dem Non-Profit-Bereich und gehen damit gewinnbringende Kooperationen ein, von denen alle profitieren. Dabei geht es nicht nur um die Bereitstellung von Geld, sondern auch um das "Corporate Volunteering", das Engagement von MitarbeiterInnen von Unternehmen. Um Erfahrungen, Ideen und Perspektiven soll es auf der Tagung gehen und um die Frage, wie Corporate Citizenship zu einer nachhaltigen Investition werden kann. Weitere Informationen im Internet unter www.b-b-e.de oder direkt beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), Tel.: 0 30 / 3 98-86 43 6, E-Mail: info@b-b-e.de.

Aktion "Nachbarn für Nachbarn": Bayern2Radio und die Abendschau des Bayerischen Fernsehens suchen Bayerns bestes Nachbarschaftsprojekt. Bewerbungsschluss 25. September! (6.9.2004)

Der ältere Herr, der in der Wohnung nebenan lebt. Die Flüchtlinge, die in einem Heim in der gleichen Straße untergebracht sind. Die Obdachlosen, die unter der Brücke schlafen. Sie alle sind Nachbarn. Und sie brauchen vielleicht Hilfe. Zahlreiche Menschen kümmern sich ehrenamtlich um Bedürftige und Hilfesuchende in ihrer Nachbarschaft. Sie organisieren Seniorenstammtische, gründen Krabbelgruppen und fahren kranke Nachbarn zum Arzt. Dafür sollen sie in der Aktion "Nachbarn für Nachbarn" belohnt werden:
Bayern2Radio und "Die Abendschau" suchen vom 6. bis 25. September 2004 Menschen, die sich durch ein besonderes ehrenamtlichen Engagement in ihrer unmittelbaren Umgebung auszeichnen. Mitmachen können Privatpersonen, Vereine, Gruppen und gemeinnützige Initiativen aus Bayern, die sich mit vorbildlichen Projekten für mehrere Menschen in ihrer Nachbarschaft, ihrem Viertel oder ihrer Stadt engagieren. Die besten fünf Nachbarschaftsprojekte werden mit Hörfunk- und Fernsehbeiträgen im Bayerischen Rundfunk einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und die Gewinner erhalten außerdem Geldpreise im Gesamtwert von insgesamt 10.000 Euro, gespendet von der HypoVereinsbank
Das Bewerbungsformular ist ab dem 6. September im Internet unter www.bayern2radio.de oder www.abendschau.de aufzurufen.
Ab dem 18. Oktober werden die Gewinner mit ihren Projekten in der "Abendschau" und in Bayern2Radio vorgestellt. Die Preisverleihung findet im Rahmen des "Bayern2Radiotages für Nachbarn" live am 23. Oktober 2004 statt.
Schirmherrin der Aktion "Nachbarn für Nachbarn" ist die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Frau Christa Stewens.

Abschluss des Bundesmodellprojektes FSJ-Kultur (2.9.2004)

Unter dem Motto "Vom Modellprojekt zum Markenzeichen" begeht die Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (BKJ) am 1. Oktober 2004 in Berlin den Abschluss der Modellphase des Freiwilligen Sozialen Jahres in der Kultur. Mit dieser Veranstaltung soll der Blick geweitet werden auf die sich ändernden gesellschaftlichen und förderpolitischen Rahmenbedingungen für Freiwilliges Engagement. Die Perspektiven kultureller Freiwilligendienste sollen in einem breiten gesellschaftlichen Bezugsfeld diskutiert werden, um zukünftig mehr Jugendlichen die Chance eröffnen zu können, mit dem FSJ Kultur in ein selbstbestimmtes und sozial verantwortliches leben zu starten. Die Vorträge werden durch Projektpräsentationen ergänzt.
Informationen und Anmeldung (bis 20.9. - begrenzte TeilnehmerInnnezahl!); Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (BKJ), Sternwartenstr. 4, 04103 Leipzig, Tel.: 0341/257 73 07, Fax: 0341/257 7309, email: info@fsjkultur.de
Nähere Infs zum FSJ Kultur im Internet unter www.fsjkultur.de.

Fachtag "Alt und Jung aktiv für die Umwelt" (1.9.2004)

Bei derm Fachtag stellen das bundesweit agierende Generationennetzwerk Umwelt sowie das bayerische Modellvorhaben Senioren für die Um-Welt Erkenntnisse der Aktivierung des nachberuflichen freiwilligen Engagements vor. In einer alternden Gesellschaft müssen die Wissens- und Erfahrungspotenziale der älteren Generationen für eine alle Generationen einbeziehende Zukunftsstrategie genutzt werden. Ansätze in der Umweltbildung und -kommunikation werden bei diesem Fachtag auf der Basis der Modellvorhaben vorgestellt.Neben grundlegenden Beiträgen erwartet das interessierte Publikum auch die Vorstellung von Praxisbeispielen des freiwilligen generationenübergreifenden Engagements, die zum Nachahmen einladen.
Der Fachtag ist eine Kooperationsveranstrtaltung von: Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Forschung im Alter e.V. (DGFFA), Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung (ies), Katholische Stiftungsfachhochschule München, Abt. Benediktbeuern (KSFH). Ein Tagungsprogramm mit Anmeldebogen als pdf-Datei (0,2MB) können Sie hier aufrufen bzw. herunterladen.

Langer Nachmittag der Freiwilligen in München (30.8.2004)

Am 24. September findet in München ein "Langer Nachmittag der Freiwilligen" im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche des Bürgerschaftlichen Engagements statt. Zahlreiche Projekte und Initiativen stellen ihre Arbeit und die Möglichkeiten zum Mitmachen vor. Für nähere Informationen können Sie hier das Programm im pdf-Format (0,2MB) hier aufrufen oder herunterladen.

Bürgerschaftliche Engagierte besser abgesichert (30.8.2004)

Der Kreis der bürgerschaftlich Engagierten, die bei ihrer Tätigkeit in der gesetzlichen Unfallversicherung abgesichert sind, wird zum 1. Januar 2005 erweitert. Das Bundeskabinett beschloss am Vormittag eine entsprechende Gesetzesinitiative. Damit wurde einem seit vielen Jahren vorgetragenen Anliegen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entsprochen; mit der Gesetzesinitiative wird gleichfalls eine Empfehlung der Enquete-Kommission ''Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements'' des Deutschen Bundestages aufgegriffen.
Der Gesetzesentwurf sieht einen erweiterten unfallversicherungsrechtlichen Schutz vor. Engagierte Bürgerinnen und Bürger, die in Vereinen und Verbänden im Auftrag oder mit Zustimmung von Kommunen und Kirchen tätig werden, werden künftig gesetzlich unfallversichert sein. Hierzu zählen privatrechtliche Organisationen, Gewerkschaften und Arbeitsgeberorganisationen, zwischen- und überstaatliche Einrichtungen. Daneben können gemeinnützige Organisationen, etwa Sportverbände, ihren gewählten Ehrenamtlichen auf freiwilliger Basis einen gesetzlichen Unfallversicherungsschutz verschaffen. Erweitert wird der Schutz auch auf Personen, die im Ausland bei staatlichen Institutionen beschäftigt sind.
Schon heute genießen Ehrenamtliche in Berufsverbänden der Landwirtschaft, im Gesundheitswesen oder in der Wohlfahrtspflege sowie in den Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts sowie in den Hilfsorganisationen den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Heilbehandlung, die Rehabilitation, die Zahlung von Verletztengeld und Verletztenrente gehören vorrangig zum Leistungskatalog der gesetzlichen Unfallversicherung.

ESF-Mikroprojekte - es gibt noch Geld für gute Ideen (20.8.2004)

Der Europäische Sozialfonds und das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen bezuschussen Initiativen in Bayern, die innovative Ideen von Bürgern und Initiativen zur beruflichen Förderung von sozial benachteiligten Jugendlichen. Durch das Landesprogramm ESF-Mikroprojekte, www.esf-mikroprojekte.de werden über die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Bayern seit 1. Oktober 2003 mit kleinen lokalen Projekten sozial benachteiligte junge Menschen im Alter von 14 bis 25 Jahren berufsbezogen unterstützt und in den Arbeitsmarkt integriert. Sach- und Honorarkosten bis zu 10.000 Euro können zu 100 Prozent finanziert werden. Eine Projektverlängerung bis Mai 2006 für die finanzielle Förderung von weiteren 25 Projekten ist in Aussicht gestellt.
Das Einzigartige an den ESF-Mikroprojekten ist, dass nur kleine, aktive Initiativen ihre maßgeschneiderten Projekte in ihrer Gemeinde oder ihrer Stadt umsetzen können. Froße Trägerschaften sind nicht antragsberechtigt. So soll die Beschäftigung von unten, von der Basis her gestärkt und finanziell unterstützt werden. Innovative Impulse, lokale Arbeitsmarkt-Initiativen, neue Ideen, Vernetzung, ehrenamtliches Engagement werden gezielzt gefördert.

Die besten Nachbarschaftsinitiativen gesucht (19.8.2004)

88 Prozent der Deutschen ist der gute Kontakt mit dem Nachbarn sehr wichtig. Anlässlich dieses Ergebnisses einer aktuellen Studie haben die BHW Holding und die Zeitschrift SCHÖNER WOHNEN die Aktion "Netzwerk Nachbarschaft" ins Leben gerufen. Die Schirmherrschaft hat Renate Schmidt, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, übernommen. Zum Auftakt sind die kreativsten Nachbarschaftsinitiativen Deutschlands gesucht. Wer selbst in einer engagierten Nachbarschaft wohnt und tätig ist oder Menschen kennt, die sich sehr für ihre Nachbarn einsetzen, kann sich bewerben. Die Sieger erhalten Urkunden des Bundesministeriums sowie Geldpreise im Gesamtwert von 15.000 Euro. Vorschläge und Ideen an: AMG Hamburg, Stichwort "Netzwerk Nachbarschaft", Goernestraße 30, 20249 Hamburg. Einsendeschluss ist der 30. September 2004. 

Tagung "Bürgerschaftliches Engagement und Familie" im Maximilianeum (19.8.2004)

Am Freitag, den 3.12.2004 veranstaltet das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement zusammen mit dem Bayerischen Landtag eine Tagung zum Thema "Bürgerschaftliches Engagement und Familie". Ob es um Kinderbetreuung, Bildung, Gesundheit oder Pflege geht: Die Anforderungen, die heute an Familien gestellt werden, sind groß. Sorgende Netze der Selbsthilfe und des Bürgerschaftlichen Engagements werden immer wichtiger. Deshalb wird auch der diesjährige Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags, der im Rahmen der Tagung von Landtagspräsident Alois Glück verliehen werden soll, besonders interessante und innovative Projekte der freiwilligen Unterstützung von Familien auszeichnen. Auf der Tagung sollen Fachvorträge und eine prominent besetzte Diskussionsrunde die wesentlichen politischen Eckpunkte für das Verhältnis von Familienpolitik und Bürgerschaftlichem Engagement bestimmen. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Für weitere Informationen können Sie hier das Tagungsprogramm als pdf-Datei (0,1MB) anschauen oder herunterladen.
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl sind allerdings keine Anmeldungen mehr möglich.

Landrat Theo Zellner bestärkt Freiwilligen-Agenturen und -Zentren (1.8.2004)

Auf der Jahrestagung der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligen-Agenturen und Freiwilligen-Zentren (lagfa bayern) am 13./14.7.2004 in Cham betonte Landrat Theo Zellner, Präsident des Bayrischen Landkreistages, dass "bürgerschaftliches Engagement eine ausgezeichnete Chance ist, um die Distanz der Bürger zur Politik zu verringern." Freiwilligen-Agenturen und -Zentren würden neue gesellschaftliche Beteiligungsprozesse für die Bürger ermöglichen. Das Ehrenamt sei eine der größten Ressourcen für die Zukunft - eine gesellschaftliche Energiequelle, die sich immer wieder erneuern kann. Für die Förderung der Ressource des bürgerschaftlichen Engagements bedürfe es aber der Unterstützung von Einrichtungen wie es die Freiwilligen-Agenturen und -Zentren seien. Sie müssten jedoch strukturell gefördert werden. Diese Stellen würden auch diejenigen Bürger erreichen, die sich nicht bereits in Vereinsstrukturen bewegen und in Ehrenämter eingebunden seien. Zellner forderte die bayerischen Freiwilligen-Agenturen und Freiwilligen-Zentren auf, sich ihren Kommunen als Partner anzubieten und sich noch mehr in der sozialen Infrastruktur der eigenen Stadt zu etablieren.

(28.7.2004) Freie Wohlfahrt fordert ein Ende der "Spar-Orgien" im sozialen Bereich

Angesichts der jüngsten Beschlüsse und Gesetzesvorhaben wie dem Entwurf des Kommunalen Entlastungsgesetzes konstatierte die Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege "ein bedrohliches Desinteresse am Sozialen" auf allen politischen Ebenen. Christa Prinzessin von Thurn und Taxis, die derzeitige Vorsitzende, kritisierte, dass ihrem Klientel - immerhin rund drei Millionen älteren Menschen, Pflegebedürftigen, Behinderten, Jugendlichen oder Wohnsitzlosen - sukzessive die Unterstützung entzogen werde: "Diese Menschen sind keine attraktive Zielgruppe für die Politik, ohne Zweifel, doch der Staat hat auch für sie Verantwortung. Das ist nicht nur unsere Meinung als AWO, BRK, Caritas, Diakonie, Israelitische Kultusgemeinden und Paritätischer. Das steht schlicht in der bayerischen Verfassung." Die freie Wohlfahrtspflege präsentiere immerhin 14.500 Facheinrichtungen und Projekte im sozialen Bereich mit rund 170.000 MitarbeiterInnen und 250.000 Ehrenamtlichen. Sie sei damit nicht nur ein volkswirtschaftlicher Faktor, sondern auch der soziale Kitt, der mit dafür sorge, dass der Freistaat prosperiere. Soziale Netze seien die notwendige Voraussetzung für erfolgreiches wirtschaftliches Handeln. Gleichzeitig betonte von Thurn und Taxis im Hinblick auf das am 27.7.2004 in der Süddeutschen Zeitung abgedruckte Interview mit Staatsministerin Christa Stewens, dass die freie Wohlfahrtspflege durchaus offen sei für neue Strukturen und Konzepte. Dafür allerdings brauche man Zeit. Zu den Forderungen der Landesarbeitsgemeinschaft gehören: Keine weiteren Kürzungen im Sozialetat des Doppelhaushalts 2005/2006, die Wiederaufnahme des Investitionskostenförderung in der stationären Altenhilfe und in der Behindertenhilfe im Jahr 2005, mehr finanzielle Unterstützung des Freistaates Bayern für die sozialen Aufgaben der Bezirke, kein Kommunales Entlastungsgesetz in der vorliegenden Form.

(27.7.2004) Stewens sieht mangelnde Bereitschaft zum Sparen bei den Sozialeinrichtungen

In einem SZ-Interview kritisierte die bayerische Sozialministerin Christa Stewens die mangelnde Bereitschaft der Sozialeinrichtungen, beim Sparen zu kooperieren: "Wenn ich zu irgendeiner sozialen Einrichtung gehe, dann sagt der Leiter zu mir, er wüsste schon, wo man noch einsparen könne. Aber sagen werde er mir das nicht, weil er sonst mit seinem Träger gewaltigen Ärger bekomme. Keiner will als erster den Kopf rausstrecken und sagen: Da gibt es noch Einspar-Potenziale. (...) Das ist das Problem, in dem ich stecke. Ich beobachte da ein gewisses Mauern, das wir überwinden müssen." Zugleich bestätigte die Ministerin jedoch erneut, dass sie im Sozialbereich kaum mehr Sparmöglichkeiten sehe: "(...) Dagegen kann ich mir nicht vorstellen, dass ich in der offenen Behindertenarbeit einschneide. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich im ehrenamtlichen Bereich kürze. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich bei den Selbsthilfegruppen einspare. Im sozialen Bereich sind stärkere Kürzungen nicht mehr möglich. Es geht hier um die Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen."

(14.7.2004) Über 60 Ehrenamtliche mit dem Bürgerpreis der Initiative "für mich. für uns. für alle." geehrt

Im Mai war der Bewerbungsschluss für den bundesweit ausgeschriebenen Bürgerspreis der Initiative für Bürger-Engagement "für mich. für uns. für alle", seit Mitte Juni wurden über 60 Ehrenamtliche und Freiwilligenprojekte mit einem lokalen Bürgerpreis ausgezeichnet. Im Mittelpunkt standen dabei Projekte, die eine Brücke zwischen den Generationen bauen. Durch lokale Zusammenschlüsse von Bundestagsabgeordneten, Bürgermeistern, Landräten und den Sparkassen, die gemeinsam einen ortsgezogenen Bürgerpreis auslobten, entstand eine große Anzahl an Ausschreibungen. Die Preisträger der lokalen Wettbewerbe nehmen nun an der nationalen Ausscheidung teil und sollen in den drei Kategorien Einzel-Engagement, Projekte und Lebenswerk am 2. Dezember 2004 im Rahmen einer Festveranstaltung in Berlin geehrt werden.
Weitere Informationen:
Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Nadine Helterhoff, Tel.: 030/ 202 25 169

(13.7.2004) Veranstaltung der Selbsthilfekoordination Bayern zum Thema "Partner der Selbsthilfe - Welche Hilfe braucht die Selbsthilfe wirklich?" am 12. Oktober 2004 in München

Die Selbsthilfekoordination Bayern (SeKo) plant gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Keupp vom Department Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Verein Selbsthilfekontaktstellen Bayern einen Nachmittag "der etwas anderen Art": Am Dienstag, den 12. Oktober von 14 bis 17 Uhr sollen Vertreter der Selbsthilfe und Professionelle sich gegenseitig besser kennen lernen. Eingeladen sind Aktive aus Selbsthilfegruppen und MitarbeiterInnen aus Selbsthilfekontaktstellen, VertreterInnen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich sowie aus Politik, Verwaltung und Presse. Die Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft von Bayerns Sozialministerin Christa Stewens steht, ist kostenfrei und auf eine Teilnehmerzahl von 120 begrenzt. Weitere Informationen bei SeKo Bayern, Scanzonistraße 4, 97080 Würzburg, Tel.: 0931 / 20 57 912, Fax: 0931 / 20 57 911, E-Mail: selbsthilfe@seko-bayern.de.

(8.7.2004) Umweltminister Schnappauf stellt Bericht zur Kommunalen Agenda 21 vor

Der Prozess der kommunalen Agenda 21 entwickelt sich zum neuen politischen Instrument der Kommunen auf ihrem Weg in die Aktive Bürgergesellschaft. Dieses Fazit zog Umweltminister Werner Schnappauf bei der Vorstellung des Berichtes zur Evaluierung des KA-21-Prozesses im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags. Häufig werde noch verkannt, dass sich die Kommunale Agenda 21 nicht nur ökologischen Fragen widme, sondern dass hier alle Fragen der Lebensqualität zum Thema nachhaltiger kommunaler Entwicklung gemacht würden. Die kommunale Agenda 21 sei eine "Brücke zwischen Bürger und Staat hin zur neuen Verantwortungsgemeinschaft im Zeichen notwendiger Reformen". Da gewisse Ermüdungserscheinungen spürbar seien, müsse ein neues "Fitnessprogramm" dem kommunalen Agenda-Prozess neuen Schwung geben, meinte der Minister.
Der Prozess der Kommunalen Agenda 21 ist Schnappauf zufolge erfolgreich, wenn er als notwendiges Instrument für mehr Verantwortung der Bürger für ihre Kommune verstanden wird, wenn bestimmte formale Regeln und ein professionelles Management beachtet werden und wenn er mit bestehenden kommunalen Planungen verknüpft wird. "Die Beachtung des Leitbildes der Nachhaltigkeit - wofür der KA 21-Prozess steht - muss umfassend in die kommunale Entscheidungsfindung einfließen", erläuterte der Minister die Erfolgsfaktoren. Schnappauf sieht in der Verankerung dieser neuen politischen Kultur in den Kommunen eine entscheidende Aufgabe für eine lebenswerte Zukunft.
"Wir werden angesichts dieser Bedeutung die Kommunen weiter darin unterstützen, dieses freiwillige Instrument zur Selbstverständlichkeit zu machen." Informationsangebote für die Kommunalparlamente über Nutzen und Erfolgsfaktoren, Begleitung von Modellvorhaben, ein Leitfaden über die bewährten Prozess-Regeln, mehr regionale Plattformen und der Aufbau eines bayernweiten Netzwerks der bürgeraktiven Kommunen sollen als Fitnessprogramm dem KA 21-Prozess neue Kraft geben.
Nach der Bestandsaufnahme im Bericht haben seit 1994 über 800 bayerische Kommunen, also 38 Prozent, den KA 21-Prozess begonnen. Mehr als drei Viertel dieser Prozesse sind aktiv. In Bayern liegt der Anteil der Agenda-Kommunen damit fast doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Europaweit findet mehr als jeder zehnte Agenda-Prozess in Bayern statt.
KA 21 wurde zum Motor zahlreicher Projekte nicht nur zu Klimaschutz und Energie, sondern auch zur Regionalvermarktung, und zu den Themen Lebensstil- und Konsum, Kultur, Kinder und Jugendliche oder Nachbarschaftshilfe. KA 21- Kommunen sehen größere Handlungschancen für eine nachhaltige Entwicklung, weniger Abhängigkeit von der Finanzlage und einen positiven Einfluss auf die politische Kultur. Schon 19 Prozent der Kommunen haben eine volle Agenda-Mitwirkung bei Planungen. 30 Prozent der Kommunen führen eine Überprüfung der Gemeinderatsentscheidungen auf Agenda- Ziele hin durch. 53 Prozent der Kommunen arbeiten mit Nachhaltigkeitszielen.
Weitere Informationen unter www.agenda21.bayern.de

(5.7.2004) Modellprojekt aus Neustadt/Aisch ist Bundessieger des Wettbewerbs "startsocial"

Das Projekt "Freiwilliges Soziales Schuljahr" des Freiwilligenzentrums Neustadt/Aisch ist unter den sieben Gewinnern des bundesweiten Wettbewerbs "startsocial". "startsocial" wurde im Jahr 2001 als Initiative der Wirtschaft zur Förderung sozialer Ideen und Projekte ins Leben gerufen und steht seitdem unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers. Initiatoren sind neben McKinsey & Company auch ProSiebenSat.1 Media AG sowie Siemens Business Services.
Der Bundeskanzler hatte die 27 besten Projektteams in das Bundeskanzleramt eingeladen, wo sie von ihm sowie von Bundesministerin Renate Schmidt und den Initiatoren von "startsocial" geehrt wurden. Sieben von ihnen wurden durch einen Preis in Höhe von jeweils 5.000 EUR besonders ausgezeichnet. Sie sind modellhaft für andere soziale Initiativen - beispielsweise durch ein hervorragend aufgesetztes Geschäftsmodell, eine optimale Ansprache der Zielgruppe oder das vorbildliche Haushalten mit den personellen und finanziellen Mitteln. In seiner Begrüßung sagte Schröder: "Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie Sie, die ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in den Dienst der Gemeinschaft stellen."
Die sieben Bundessieger sind:

"Hilfe für Helfer durch Wissenstransfer" ist das zentrale Anliegen von "startsocial". Fast 300 überwiegend ehrenamtlich getragene soziale Initiativen hatten sich in dieser dritten Runde des Wettbewerbs mit einem ausgearbeiteten Projektkonzept bei "startsocial" beworben. Herzstück des Wettbewerbs ist das Beratungsstipendium. 100 herausragende Projekte werden für drei Monate durch individuelle Beratung unterstützt. Ziel ist es, den Projekten durch moderne Management-Methoden zu mehr Erfolgschancen zu verhelfen. Hauptberatungsfelder sind Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit.

(1.7.2004) Ministerpräsident Edmund Stoiber würdigt die Arbeit der Ehrenamtlichen in Bayern

Mit einem Staatsempfang am 28. Juni 2004 in der Memminger Stadthalle würdigte Ministerpräsident Stoiber das ehrenamtliche Engagement der bayerischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Eingeladen waren mehr als 1000 Bürger aus dem Regierungsbezirk Schwaben, die sich in sozialen Organisationen und Rettungsdiensten, in der Altenpflege oder der Jugendarbeit ehrenamtlich engagieren. Das Ehepaar Stoiber lädt jedes Jahr in einem anderen Regierungsbezirk zu einem Empfang für ehrenamtliche engagierte Bürger ein.
In seiner Rede betonte Ministerpräsident Stoiber die Unverzichtbarkeit des ehrenamtlichen Engagements in Bayern. Der Staat sei personell und finanziell überfordert durch die Aufgabenfülle, die er in den vergangen 50 Jahren an sich gezogen habe.
"Kein noch so gut ausgebauter Wohlfahrtsstaat kann allein das leisten, was Sie als ehrenamtlich Tätige Tag für Tag, freiwillig, spontan und mit vollem Herzen anderen Menschen an Rat und Tat, an Mitgefühl und Nächstenliebe geben. Sie sind die Stars der Mitmenschlichkeit, des sozialen, des aktiven Bayern", würdigte Stoiber das ehrenamtliche Engagement der bayerischen Mitbürgerinnen und Mitbürger.

(Juni 2004) Freiwilliges Soziales Jahr wird 50 Jahre alt

Die Idee stammt aus Neuendettelsau und wurde zur festen Einrichtung in ganz Deutschland: Der spätere Landesbischof Hermann Dietzfelbinger, damals Rektor der Diakonie Neuendettelsau, appellierte vor fünfzig Jahren an die weibliche Jugend, ein Jahr Dienst zu machen für Menschen, die Hilfe brauchen. Hintergrund war der Arbeitskräftemangel in der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit diesem Aufruf wurde 1954 das sog. Diakonische Jahr ins Leben gerufen. Mittlerweile erfährt das Freiwillige Soziale Jahr einen so starken Zulauf, dass die Zahl der interessierten Jugendlichen die Zahl der Stellen um ein Vielfaches übersteigt. Waren es zunächst nur Mädchen, die sich um einen Freiwilligendienst bewarben, sind es nun auch immer mehr junge Männer, die das Freiwilligenjahr seit 2002 auch anstelle des Zivildienstes ableisten dürfen. Für die meisten Freiwilligen ist es ein Jahr der beruflichen und persönlichen Orientierung, der Mangel an Ausbildungsplätzen spielt dabei natürlich auch eine Rolle. Gab es zunächst nur die klassischen sozialen Einsatzbereiche wie etwa in der Kinder- und Jugendarbeit, der Altenhilfe und der Behindertenarbeit, ist es seit 1995 auch möglich, das Freiwillige Jahr in der Kultur, im Sport oder als Freiwilliges Ökologisches Jahr abzuleisten.

(Juni 2004) Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags ausgeschrieben

Der mit 26.000 Euro dotierte Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags wird auch in diesem Jahr wieder ausgeschrieben. Mit dem Preis soll das ehrenamtliche Engagement von einzelnen Bürgern, Verbänden oder anderen Organisationen für die Entwicklung von Staat und Gesellschaft gewürdigt und gefördert werden. 2004 steht der Preis unter dem Leitthema "Bürgerschaftliches Engagement für die Familie". Gemeint ist damit ein weites Spektrum - von der Kindererziehung über die Betreuung kranker oder behinderter Angehöriger, die Pflege von Familienmitgliedern bis hin zur Begleitung von Menschen aus dem Familienkreis in schwierigen Lebenssituationen. Bewerben können sich alle Personen, Projekte, Selbsthilfe-Einrichtungen, Verbände, Vereinigungen oder nachbarschaftliche Netzwerke, die seit mindestens einem Jahr existieren und nachweisen können, dass sie sich für das Wohl der Familie im Sinne des Leitthemas dieses Preises einsetzen.
Das Preisgeld von 26.000 Euro kann auf mehrere Preisträger verteilt werden, die von einem Beirat unter Vorsitz des Landtagspräsidenten Alois Glück ausgewählt werden. Die Anmeldefrist für Bewerber endet am 15. August 2004. Verliehen wird der Bürgerkulturpreis am 03. Dezember 2004 durch den Landtagspräsidenten.
Bewerbungen an: Bayerischer Landtag, Maximilianeum, 81627 München, Stichwort: Bürgerkulturpreis.

(Juni 2004) Agenda-Preis-Verleihung am 18.6.2004

Am Freitag, 18.6.04, fand im historischen Stadtsaal der diesjährigen Landesgartenschaustadt Burghausen die Preisverleihung statt: Umweltstaatssekretärin Emilia Müller konnte 17 Projekte mit Geldpreisen auszeichnen.
In ihrer einführenden Rede zur Preisverleihung hob Umweltstaatssekretärin Emilia Müller den Modellcharakter der lokalen Agenda 21 hervor: Lokale Agenda 21 sei Modell für die neue Verantwortungsteilung zwischen Bürger und Staat - auch wenn dieser neue Politikstil für manche noch ungewohnt sei. Sie äußerte ihren Respekt vor den Leistungen der Aktiven: Der Wettbewerb zeige, dass die lokale Agenda erfolgreich umgesetzt werden könne, sei Beispiel für gelebte aktive Bürgergesellschaft und mache dank dem Mut und der Kreativität der Akteure Lust auf Neues. Denn nachhaltige Entwicklung sei kein Prozess, der von oben verordnet, sondern der von unten gelebt werden müsse.
Einhelliger Tenor bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Die Vielfalt der Projekte und neuen Ideen mache Mut und gebe Anregungen für die weitere Arbeit. Diese vorgestellten Projekte würden gute Schlagzeilen machen. Sie zeigten, dass Ideen einiger weniger viele ansprechen können. Der Vertreter der Umweltbildung betonte, dass die Beteiligung am Agenda-Prozess Kompetenzen bringe, die man nachher im Leben brauchen kann. Sehr viel Beifall fand auch das ausgezeichnete Projekt 'Coaching für die Jugend' aus Geretsried / Wolfratshausen. Projekte wie die Familienpatenschaften in Nürnberg, die Laberschwalle in Dietfurt oder die Wertstoffoptimierung in Dießen zeigten, dass Bürgerschaftliches Engagement auch im Bereich der klassischen Sozialarbeit oder Kommunalaufgaben möglich ist. Die Auszeichnung für Tagwerk zeige, dass der regionale Agenda-Gedanke lebt, dass er Vergangenheit und Zukunft habe. Und gerade die Eine-Welt-Projekte zeigten die weltweite Partnerschaft in einer gemeinsamen Sache wie dem Klimaschutz. Nicht nur die Preisträger aus München-Hadern gehen bestärkt in die nächste Saison und hoffen, wie sie sagen, ihre Arbeit noch sehr lange durchführen zu können.
Preisträger sind:

Kategorie 1 Klimaschutz - Nachbarschaft, die global nutzt:
Gemeinde Ascha, Lkr. Straubing-Bogen (Nby.): Autarke Energieversorgung in der Gemeinde Ascha
Ziel 21-Zentrum für innovative Energien e.V., Lkr. Fürstenfeldbruck (Oby.): Schulprojektwoche Sonne - Sonnenenergie

Kategorie 2 Natur und Umwelt - Nachbarschaft, die ökologisch bewegt:
Stadt Nürnberg & Bund Naturschutz, Nürnberg (Mfr.): Die Stadt und ihre Bäche
Roland-Eller-Umweltzentrum im Schullandheim Hobbach, Lkr. Miltenberg (Ufr.): Apfelwichtel

Kategorie 3 Soziales - Nachbarschaft, die einfach hilft:
Städte Geretsried & Wolfratshausen, Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen (Oby.): Arbeitskreis 'Arbeit für Jugend’
Institut für soziale und kulturelle Arbeit, ISKA GmbH, Nürnberg (Mfr.): Familienpatenschaften Zentrum aktiver Bürger

Kategorie 4 Wirtschaft und Arbeit - Nachbarschaft, die Auskommen schafft
Abwasser- und Umweltverband Chiemsee, Lkr. Traunstein (Oby.): Chiemgauer Regionalwährung
Tagwerk Förderverein . Lkr. Erding (Oby.): Nah und Bio - Kundennahe Vermarktung

Kategorie 5 Bildung - Nachbarschaft, die Wissen fördert
Lkr. Bayreuth, Lkr. Bayreuth (Ofr.): Wünsche für die Erde - Wirken in der Region
Kempodium, Allgäuer Zentrum für Eigenversorgung, Kempten (Schw.): Backen und Sägen - spielerisches Lernen und Tun

Kategorie 6 Eine Welt - Nachbarschaft, die Fairness zeigt
Stadt Wertingen, Wertingen (Schw.): Menschen - Kulturen - Religionen
Zusammenschluss Bayerischer Bildungsinitiativen e.V. / Nord-Süd-Forum München, München (Oby.): München unterstützt das Volk der Ashaninka im peruanischen Regenwald

Anerkennungspreise
Stadt Seßlach, Seßlach (Ofr.): Absorberanlage Freibad Autenhausen
Gemeinde Dießen am Ammersee, Lkr. Landsberg a. Lech (Oby.): Optimierung der Wertstoffentsorgung
Stadt Dietfurt an der Altmühl, Lkr. Neumarkt i.d. Opf. (Opf.): Laberschwalle in Dietfurt und Breitenbrunn
Pfarrgemeinderat St. Jakobus, Hahnbach, Lkr. Amberg-Sulzbach (Opf.): BANABO Hahnbach
Agenda 21 München-Hadern, München (Oby.): Hadern - der blühende Obstgarten Münchens

Eine Beschreibung aller eingereichten und der ausgezeichneten Projekte finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift KommA21 aktuell, Nr. 2 / 2004, als pdf-Datei abrufbar unter: www.bayern.de/lfu/komma21/zeitung/pdf/k21_akt_2_2004.pdf

(Juni 2004) Sozialstaatssekretär Heike plädiert für die Erhaltung des Zivildienstes

Auf die große Bedeutung der Freiwilligen-Arbeit hat Bayerns Sozialstaatssekretär Jürgen W. Heike bei der Johannisfeier des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter-Unfall-Hilfe am 24.6.2004 in Augsburg hingewiesen. "Unsere Gesellschaft wäre ohne ehrenamtlich Tätige nicht nur ärmer und kälter, sondern einfach nicht funktionsfähig. Malteser und Johanniter haben ihr ganzes Tun und Handeln dem Wohl der Bürger verschrieben. Mehr als 900 Jahre Dienst am Nächsten sind in der Tat ein außergewöhnliches Beispiel für Kontinuität und Verlässlichkeit bei der Hilfe für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind", dankte Heike den freiwillig Engagierten. Der Orden vom Heiligen Johannes von Jerusalem war vor über 900 Jahren gegründet worden.
Bürgerschaftliches Engagement sei Eigenverantwortung und Mitverantwortung für andere zugleich. Mit Freiwilligen-Arbeit werde die Erwartungshaltung ‚der Staat wird’s schon richten!’ überwunden. Hier werde nicht nach der Zuständigkeit möglichst anderer gefragt, sondern man stelle sich die Frage ‚was kann ich tun?’. "Dies alles führt zu mehr Selbständigkeit statt Abhängigkeit, stärkt den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl der Menschen und verbessert die Lebensqualität aller", betonte der Staatssekretär. Dass sich Bürgerschaftliches Engagement und hauptamtliche Tätigkeit nicht ausschließen, sondern im Gegenteil sinnvoll ergänzen können und aufeinander angewiesen sind, zeige sich deutlich am Bespiel des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter-Unfallhilfe. Die Hilfsorganisationen unterhalten Fahrdienste und andere soziale Dienste, sie leisten Rettungsdienste, Katastrophenschutz, individuelle Betreuung, eine aktive Jugendarbeit, sie bilden aus und bieten jungen Menschen die Chance, ihren Zivildienst bei ihnen zu leisten.
Heike: "Bei der derzeitigen Diskussion um eine Reform der Bundeswehr und des Zivildienstes wird vor allem von Seiten der SPD eine Reduzierung bzw. Abschaffung der Wehrpflicht gefordert. Angesichts der zunehmenden Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen, würde der damit verbundene Wegfall des Zivildienstes erhebliche Einschnitte in sozialen Einrichtungen und auch bei den Hilfsdiensten bedeuten. Diese Folgen für unsere sozialen Dienste wären fatal. Ich halte es daher für besonders wichtig, dass wir die Wehrpflicht und damit auch den Zivildienst erhalten. Denn durch den Zivildienst finden viele junge Menschen auch zu weiterem freiwilligen Engagement."

(Juni 2004) Neues Informationsportal www.corporate-citizen.info für mittelständische Unternehmen

Die Aktive Bürgerschaft hat für mittelständische Unternehmen, die sich als Stifter, Spender oder Sponsor engagieren wollen, im Internet das Informationsportal www.corporate-citizen.info eingerichtet. Unternehmer und Führungskräfte finden unter der Webadresse ausgewählte Zahlen und Fakten, Beispiele und Praxistipps für ihr gesellschaftliches Engagement.
Eine Vielzahl von mittelständischen Betrieben engagiert sich seit langem für das Gemeinwohl am Standort. Dies belegt auch eine Studie des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn: Vier von fünf Unternehmen engagieren sich für wohltätige Zwecke, überwiegend mit Spenden und durch Sponsoring. Doch was bislang fehle, so meinen Unternehmer und Führungskräfte, sei ein auf mittelständische Firmen zugeschnittenes Informationsangebot. Gewünscht werden zum Beispiel Auskünfte zum Für und Wider von Unternehmensstiftungen oder wie man sich nachhaltig vor Ort engagieren kann, statt nach dem "Gießkannenprinzip" zu spenden.
Um diese Informationslücke zu schließen, mittelständische Betriebe in ihre