▼ Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die Soziale Stadt"
▼ Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten / Ämter für Ländliche Entwicklung
▼ Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten / LEADER
Bund und Länder haben 1999 die Städtebauförderung um das Programm
"Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt"
(kurz: Soziale Stadt) ergänzt, um der sich verschärfenden sozialen und
räumlichen Spaltung in den Städten gegenzusteuern. Dieses Programm ist
sowohl auf Partizipation als auch auf Kooperation angelegt und stellt
einen neuen integrativen Politikansatz für die Stadtteilentwicklung
dar. Die Internetseiten der Bundestransferstelle Soziale Stadt werden
vom Deutschen Institut für Urbanistik bearbeitet und bieten umfassende Informationen zu diesem Bund-Länder-Programm.
Rechtliche
und inhaltliche Grundlagen sowie verschiedenste Themen- und
Diskussionspapiere verdeutlichen die Intentionen und die Entwicklung
des Programms. Unter dem Navigationspunkt Gebiete kann man sich zu
Informationen aus den einzelnen Städten bzw. Stadtteilen durchklicken.
Zur Anregung für eigene Vorhaben und Projekte sind in einer
Projektdatenbank bereits realisierte, nachahmenswerte Projekte im Sinne
des Bund-Länder-Programms dokumentiert und unter dem Menüpunkt good
practices findet sich die wissenschaftliche Aufbereitung übertragbarer,
innovativer Beispiele aus den Maßnahmen in den Programmgebieten.
Eine
Literaturdatenbank, ein Newsletter-Archiv, Dokumentationen von Tagungen
und Fachgesprächen, Arbeitsberichte und eine umfangreiche Linkliste
bieten eine Fülle an weiteren Informationen zu den Themenbereichen, die
für das Stadtentwicklungsprogramm relevant sind. Auch das Forum als
Diskussionsplattform und zum Austausch von Erfahrungen, Einschätzungen
und Kommentaren zur Stadtteilarbeit im Rahmen des Programms "Soziale
Stadt" ist für alle Interessierte offen gehalten.
Kontakt:
Deutsches Institut für Urbanistik
(Bundeskoordination des Programms "Soziale Stadt" im
Auftrag des Bundesministerium
für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung vertreten durch das
Bundesamt für
Bauordnung und Raumwesen
Ernst-Reuter-Haus
Straße des
17. Juni 112
10623 Berlin
Tel.: 030 / 39 001-0
Fax: 030 / 39
001-100
E-mail: difu@difu.de
Internet: www.soziale-stadt.de
In
den sieben bayerischen Regierungsbezirken bestehen Direktionen für
Ländliche Entwicklung, die dem Bayerischen Staatsministerium für
Landwirtschaft und Forsten unterstellt sind. Sie sind auch zuständig
für die Dorferneuerung, in deren Rahmen die Bürgerinnen und Bürger
Bayerns zur intensiven Mitarbeit – z.B. in Arbeitskreisen – aufgerufen
sind. Gemeinsam mit Fachleuten sollen sie Zielvorstellungen und
Leitbilder für die künftige Entwicklung ihres Lebensraumes erarbeiten
und daraus notwendige Planungen und konkrete Maßnahmen ableiten. Die
Schulen der Dorf- und Landentwicklung bieten dazu Information, Beratung
und Fortbildung an. Die drei bayerischen Schulen der Dorf- und
Landentwicklung – in Klosterlangheim, Plankstetten und Thierhaupten –
sind Bildungseinrichtungen, in denen sich Bürger ländlicher Gemeinden
sowie Beschäftigte berührter Verwaltungen und Stellen in Fragen der
ländlichen Entwicklung informieren und fortbilden können.
Von der
Website des Landwirtschaftsministeriums aus gelangt man zu den
Internetseiten der einzelnen Direktionen, die jeweils nach demselben
Schema ihre Aufgaben, das Dorferneuerungsverfahren mit den
entsprechenden Richtlinien, Beispiele, bestehende Fördermöglichkeiten
sowie weitere Informationen vorstellen.
Kontakt:
Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten
Postfach 22 00 12
80535 München
Tel.: 089 / 21 82-0
E-mail: redaktion@stmlf.bayern.de
Internet: www.landentwicklung.bayern.de/ansprechp/
Bei dem EU-Programm Leader geht es um neue Wege und Idee, wie
vorhandene Stärken und Potenziale der ländlichen Regionen noch besser
genutzt und eventuelle Entwicklungshemmnisse beseitigt werden können.
Im Mittelpunkt stehen dabei Innovation, sektorübergreifende Ansätze und
Nachhaltigkeit sowie eine aktive Bürgergesellschaft. Die Bayerische
Staatsregierung unterstützt die Umsetzung von Leader mit Landesmitteln
und mit erfahrenem Fachpersonal der Landwirtschaftsverwaltung. Dies
sind v.a. die an 9 Ämtern für Landwirtschaft und Forsten eingerichteten
Strukturentwicklungsgruppen bei der Förderabwicklung und die ebenfalls
diesen Ämtern zugeordneten Leader-Manager als Berater, Koordinatoren
und zentrale Ansprechpartner für alle Leader-Beteiligten. Bei Leader
begegnen sich alle Beteiligten auf gleicher Augenhöhe.
Eine
zentrale Rolle spielen bei Leader die Lokalen Aktionsgruppen (LAGs),
Partnerschaften zwischen interessierten kommunalen, wirtschaftlichen,
landwirtschaftlichen, sozialen, privaten u.a. Akteuren der Region. Die
LAGs erarbeiten jeweils für ein von ihnen selbst definiertes Gebiet ein
umfassendes Regionales Entwicklungskonzept (REK) und setzen dieses um.
Im Mittelpunkt stehen dabei das Zusammenwirken verschiedener Akteure
und Maßnahmen, die Umsetzung innovativer Konzepte und die Ausrichtung
aller Aktivitäten auf ökologische, ökonomische und sozial-kulturelle
Nachhaltigkeit. Hinzu kommt die Möglichkeit der gebietsübergreifenden
und/oder transnationalen Kooperation mit anderen LAGs.
Nähere Informationen zu LEADER+ (2000-2006, Abwicklung bis 2008) und zu Leader 2007-2013 sind unter www.stmlf.bayern.de/landentwicklung/leader/23621/ im Internet abrufbar.
Kontakt:
Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft
und Forsten (StMLF)
Postfach 220012
80535 München
Tel.:
089 / 2182-0
Fax: 089 / 2182-2677
E-Mail:
poststelle@stmlf.bayern.de
Internet: www.stmlf.bayern.de/landentwicklung/leader/23621/
Aktualisiert am 10.05.2007 - Startseite ▲ nach oben